Kategorie: archiv

  • Apples

    Apples

    Ein Film von Christos Nikou.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Christos Nikou erzählt in sei­nem Regieerstling von Aris, einem eher ein­sam wir­ken­den Mann mitt­le­ren Alters, der eines Tages nicht mehr weiss, wer er ist und wo er hin­ge­hört. Am Ort, an dem man ihn betreut, macht man Tests und ord­net sei­nen Gedächtnisverlust einem Phänomen zu, das sich breit­ge­macht hat und von dem vie­le betrof­fen sind. Eine Therapie soll auch Aris hel­fen, wie­der zu sich zu kom­men, oder müss­te man sagen: Ein neu­es Sich zu fin­den? Der von Erinnerung Unbelastete kann, wenn man das posi­tiv betrach­ten will, neu anfan­gen. Es gibt sogar ein Programm, das ihm beim Aufbau eines Bewusstseins hel­fen soll; Aris bekommt bana­le Aufgaben gelie­fert, die er erfül­len und zu denen er mit einer Instantkamera jeweils ein Bild fest­hal­ten soll: Fahrradfahren, Kinobesuch, Ausgang. Über die Aufgaben bil­den sich neue Erinnerungen und, wer weiss, so etwas wie eine Identität. Aris ist nicht allein, auch das gehört zu sei­nen Lernschritten. Da taucht eine Anna auf, die das glei­che Regenerations-Programm durch­läuft. Kannten sich die bei­den vor dem Gedächnisverlust? Oder pas­sen sie zusam­men? Schaffen ein­fa­che Erfahrungen eine neue Identität? Definiert die­se sich übers Erinnern? Der Spielfilm aus Griechenland pro­vo­ziert Fragen und wirkt mit unse­rer Pandemieerfahrung noch amü­san­ter, als er es ohne­hin ist. Der Humor, der ihn prägt, ist aber ein lako­ni­scher und stil­ler. Wir sind ein­ge­la­den zu Betrachtungen einer sur­rea­len Welt, von der wir inzwi­schen wis­sen, dass sie so sur­re­al nicht ist, und vor allem: Unsere eige­ne Welt kann schlag­ar­tig recht sur­re­al wer­den.“ Walter Ruggle
    „Christos Nikou hat bei Yorgos Lanthimos’ Dogtooth als Regieassistent gear­bei­tet. Dessen Vorliebe für Versuchsanordnungen, Lebensskripte und „unwahr­haf­ti­ge“ Beziehungen haben in Nikous Debut deut­li­che Spuren hin­ter­las­sen. Auch das blut­lee­re Spiel und der sur­rea­le Humor sind Attribute einer bestimm­ten Ausformung des „neu­en grie­chi­schen Kinos“. Apples ist jedoch deut­lich vager ange­legt als die Arbeiten von Lanthimos, auch men­schen­freund­li­cher, weni­ger gars­tig. Hinter Aris’ Auftreten fin­den sich Anzeichen von Melancholie und auf­rich­ti­ger Trauer – und eine Einsamkeit, die mehr als Erinnerungsverlust ahnen lässt. Dass die Geschichte in zir­ku­lä­ren Bewegungen und repe­ti­ti­ven Mustern fort­schrei­tet, ent­fal­tet ganz eige­nen Charme.“
    Esther Buss

    Credits:

    Mila
    GR 2020, 90 Min., grie­chi­sche OmU,
    Regie & Kamera: Christos Nikou
    Schnitt: Giorgos Zafeiris
    mit: Aris Servetalis, Sofia Georgovasili, Anna Kalaitzidou, Argiris Bakirtzis

    Trailer:
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    Ein Film von Christos Nikou. In Greek with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Amidst a world­wi­de pan­de­mic that cau­ses sud­den amne­sia, midd­le-aged Aris (Aris Servetalis) finds hims­elf enrol­led in a reco­very pro­gram desi­gned to help unclai­med pati­ents build new iden­ti­ties. Prescribed dai­ly tasks on cas­set­te tapes so he can crea­te new memo­ries and docu­ment them on came­ra, Aris slides back into ordi­na­ry life, mee­ting Anna (Sofia Georgovasili), a woman who is also in reco­very. Through images dead­pan, stran­ge and sur­re­al, Greek wri­ter-direc­tor Christos Nikou posits a begui­ling reflec­tion on memo­ry, iden­ti­ty, and loss, explo­ring how a socie­ty might hand­le an irrever­si­ble epi­de­mic through one man’s sto­ry of self-dis­co­very. Are we the sum of the images we com­pi­le and dis­play of our­sel­ves, or are we some­thing richer, and deeper?

    Credits:

    Mila
    GR 2020, 90 Min., grie­chi­sche OmU,
    Regie & Kamera: Christos Nikou
    Schnitt: Giorgos Zafeiris
    mit: Aris Servetalis, Sofia Georgovasili, Anna Kalaitzidou, Argiris Bakirtzis

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  • Victim

    Victim

    Ein Film von Michal Blaško. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Basierend auf rea­len Ereignissen erzählt die­ses kraft­vol­le Debüt von Rassismus, Fake News und den Aufstieg der neu­en Rechten. Irina ist allein­er­zie­hen­de Mutter aus der Ukraine, die in einer tsche­chi­schen Kleinstadt lebt. Eines Nachts wird ihr 13-jäh­ri­ger Sohn Igor über­fal­len und schwer ver­letzt. Als er aus der Narkose erwacht, beschul­digt er die Roma-NachbarInnen. Während die Polizei ermit­telt, soli­da­ri­siert sich die gan­ze Stadt mit Mutter und Sohn und kämpft an der Seite von Irina für Gerechtigkeit. Doch als eine gro­ße Kampagne anrollt, bei der ver­schie­de­ne Akteure aus Medien, Politik und Zivilgesellschaft den Vorfall für ihre eige­nen Zwecke nut­zen wol­len, wird Irina unsi­cher…
    (Filmfest HH)
    Der slo­wa­ki­sche Regisseur Michal Blaško hat mit Victim einen moder­nen neo­rea­lis­ti­schen Film gedreht, der sich nüch­tern an Themen unse­rer Zeit abar­bei­tet: an Rassismus, Fake News und poli­ti­scher Instrumentalisierung von Täter-Opfer-Narrativen. Mit doku­men­ta­risch anmu­ten­den Bildern folgt die Kamera von Adam Mach der Heldin bei dem Versuch, ihr Glück zu machen. Kein Leichtes, Irinas ers­tes Einbürgerungsgesuch wur­de wegen Kleinigkeiten abge­lehnt, sie begeg­net Fremdenfeindlichkeit und ver­dient schlecht beim Reinigungsdienst. Victim ist ein kühl-kal­ku­lier­tes, klu­ges Debüt.
    (EPD, Jens Balkenborg)

    Credits:

    Obeť
    CZ/DE/SK 2022, 91 Min., Ukrainisch/Tschechisch OmU,
    Regie: Michal Blaško
    Kamera: Adam Mach
    Schnitt: Peter Hasalík
    mit: Vita Smachelyuk, Gleb Kuchuk, Igor Chmela

    Trailer:
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    A film by Michal Blaško. In Ukrainian and Czech with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Irina (43), a sin­gle mother from Ukraine, lives with her son Igor (13) in a small Czech bor­der town. One night she dis­co­vers that Igor has been assaul­ted by three atta­ckers and her who­le world comes cras­hing down. When Igor wakes up from anaes­the­sia he claims that the atta­ckers were Roma. Since then Irina fights for jus­ti­ce and demands the socie­ty to rise up and punish the cul­prits. As times goes on, she beg­ins to spot incon­sis­ten­ci­es in his ver­si­ons of the attack. Ultimately, when the socie­ty is emo­tiona­ly moved by the attack, Igor admits to Irina that he made up the who­le sto­ry. The ensuing march against vio­lence, dedi­ca­ted to Igor and Irina as vic­tims, dete­rio­ra­tes into a vio­lent neo-Nazi cam­paign. When in the last moment Irina tri­es to call it off, she con­fronts the resis­tance of the mecha­nism and she’s to con­ti­nue what her son began, lie, and take part in the march as a vic­tim. The con­se­quen­ces are too seve­re for both to bear wit­hout con­se­quence or with a clear conscience.

    Credits:

    Obeť
    CZ/DE/SK 2022, 91 Min., Ukrainisch/Tschechisch OmU,
    Regie: Michal Blaško
    Kamera: Adam Mach
    Schnitt: Peter Hasalík
    mit: Vita Smachelyuk, Gleb Kuchuk, Igor Chmela

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  • Die Kairo Verschwörung

    Die Kairo Verschwörung

    Ein Film von Tarik Saleh. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Die Azhar-Universität in Kairo gilt als eine der ein­fluss­reichs­ten und renom­mier­tes­ten Elitenschmiede der isla­mi­schen Welt. Hier zu stu­die­ren, ist der Traum vie­ler jun­ger mus­li­mi­scher Männer, und für Adam, Sohn eines Küstenfischers, wird die­ser Traum wahr. Kurz nach sei­ner Ankunft in die­ser weit­ge­hend geschlos­se­nen Gesellschaft, hat die Institution mit einer Erschütterung zu kämp­fen, als der Großimam, das Oberhaupt der Universität, uner­war­tet stirbt. Mögliche Nachfolger stel­len sich auf, mit unter­schied­li­chen Sichtweisen und Unterstützern. Besonders den ägyp­ti­schen Staatsorganen liegt viel dar­an, einen pas­sen­den und will­fä­hi­gen Kandidaten an die Spitze zu hie­ven. Der Inlands-Geheimdienst wird beauf­tragt, den Machtkampf für sich zu gewin­nen. Gerade aber wur­de des­sen bes­ter Informant am Campus ent­tarnt, und da kommt dem zwie­lich­ti­gen Agenten Oberst Ibrahim der uner­fah­re­ne Adam, ohne Angehörige und Freunde dort unter­wegs, gera­de recht.
    Schon bei der Nil-Hilton-Affäre zeig­te Regisseur Tarik Saleh, dass ihm das Genre liegt. Thrillergemäß ver­schach­telt, aber ohne ablen­ken­de dra­ma­tur­gi­sche Volten schau­en wir jetzt in eine ganz ande­re Welt, von der nicht viel nach außen dringt, die aber auf der gan­zen Welt wirkt.
    „Saleh dient das Genrekino nicht als blo­ßer Vorwand, um ein Bild der bro­deln­den poli­ti­schen Verhältnisse zu zeich­nen. Die Kairo Verschwörung ver­rät sei­ne auf­rich­ti­ge, inni­ge Begeisterung für des­sen Traditionen. Saleh nimmt kühn Maß an John le Carrés Spionageromanen. Seine Intrige ist bei­na­he eben­so raf­fi­niert kon­stru­iert: ein schä­bi­ges Figurenschach der Binnenkämpfe und Rivalitäten im Geheimdienst, das den Tod Unschuldiger als Kollateralschaden ver­bucht. Ibrahims Vorgesetzter ist ein Soziopath, in des­sen Augen eine bedroh­li­che Zuversicht glüht. Ibrahim selbst ist ein lis­ten­rei­cher Gegenspieler, der sich nicht aus der Verantwortung für sei­nen Schützling steh­len mag.“
    Gerhard Midding, epd-Film

    Credits:

    Boy from Heaven
    SE/FR/FI2022
    121 Min., arab. OmU
    Regie: Tarik Saleh
    Kamera: Pierre Aïm
    Schnitt: Theis Schmidt
    mit: Tawfeek Barhom, Fares Fares, Mohammad Bakri
    , Makram J. Khoury

    Trailer:
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    A film by Tarik Saleh. Starts April 6th at the fsk. In Arabic with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Adam, the son of a fisher­man, is offe­red the ulti­ma­te pri­vi­le­ge to stu­dy at the Al-Azhar University in Cairo, the epi­cen­ter of power of Sunni Islam. Shortly after his arri­val in Cairo the university’s hig­hest ran­king reli­gious lea­der, the Grand Imam, sud­den­ly dies and Adam soon beco­mes a pawn in a ruthl­ess power strugg­le bet­ween Eqypt’s reli­gious and poli­ti­cal elite.

    Credits:

    Boy from Heaven
    SE/FR/FI2022
    121 Min., arab. OmU
    Regie: Tarik Saleh
    Kamera: Pierre Aïm
    Schnitt: Theis Schmidt
    mit: Tawfeek Barhom, Fares Fares, Mohammad Bakri
    , Makram J. Khoury

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  • Das Blau des Kaftans

    Das Blau des Kaftans

    Ein Film von Maryam Touzani.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Eine tra­di­tio­nel­le Schneiderei in einer der engen Gassen der Altstadt von Salé in Marokko – hier führt das Ehepaar Mina und Halim seit vie­len Jahren den Betrieb sei­nes Vaters mit Hingabe und hand­werk­li­chem Können fort. Die Auftragslage ist gut, doch das Geschäft wird schwie­ri­ger, die Kund*innen erwar­ten immer schnel­le­re Lieferung und nied­ri­gen Preis bei glei­cher Qualität. Zudem schwächt Mina eine Krankheit mehr, als sie zuge­ben will. Glücklicherweise kommt Youssef, ein neu­er Lehrling, in die Werkstatt, der mit gro­ßem Interesse und Geschick an die Arbeit geht. Schnell zieht der hüb­sche jun­ge Mann die Aufmerksamkeit Halims auf sich. Mina, die weiß, dass ihr Mann auch Männer liebt, reagiert zunächst eifer­süch­tig und gereizt. In die­ser schwie­ri­gen Situation jedoch, mit Ihrer Krankheit und ange­sichts des Verbotes von Homosexualität in Marokko, müs­sen alle drei ler­nen, für­ein­an­der da zu sein.

    Dem Film, der viel von Blicken und Gesten, und weni­ger von Dialogen lebt, ist die Sanftheit der Stoffe gleich­sam ein­ge­näht, eben­so wie die Kamera kunst­vol­le Handwerksarbeit leis­tet. Nach ihrem hoch­ge­lob­ten Debut Adam erzählt die marok­ka­ni­sche Regisseurin Touzani erneut vom Wunsch nach Verbindung, Freiheit und Schutz, und auch dies­mal stellt sie wie­der die beeng­ten Wohn- und Arbeitsverhältnisse der Protagonisten in ein Spannungsverhältnis mit einer über­ge­ord­ne­ten Idee von Weite und Größe.

    »Homosexualität ist in Marokko nicht nur ein Tabu, son­dern eine Straftat, die nach Artikel 489 des Strafgesetzbuchs mit 6 Monaten bis zu 3 Jahren Gefängnis bestraft wird. Dieses Gesetz ist eine Schande, und ich glau­be, dass wir uns für sei­ne Abschaffung ein­set­zen müs­sen, in Marokko eben­so wie in ande­ren Ländern. „Der blaue Kaftan“ ist ein Film über die Freiheit, so zu sein, wie man ist, zu lie­ben, wen man lie­ben will, egal ob Mann oder Frau. Vor allem aber ist es ein Film über die Liebe, denn die Liebe umfasst all das.« (Maryam Touzani)

    Credits:

    Le Bleu du Caftan
    FR/MR/BE/DK 2022
    124 Min., arab. OmU
    Regie: Maryam Touzani
    Kamera: Adil Ayoub
    Schnitt: Nicolas Rumpl
    mit: Lubna Aznabal, Saleh Bakri, Ayoub Missioui

    Trailer:
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    A film by Maryam Touzani. In Arabic with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In their fami­ly tail­or shop in the midd­le of a Moroccan old town, Halim and Mina craft cere­mo­ni­al caft­ans. Business is good, but when Mina falls ill and Halim can no lon­ger hand­le the ons­laught of cus­to­mers on his own, the mar­ried cou­ple deci­des to hire an assistant. The pre­sence of the attrac­ti­ve and reser­ved Youssef awa­kens long-sup­pres­sed fee­lings in Halim, which does­n’t go unno­ti­ced by Mina. As the rela­ti­onship bet­ween the two men inten­si­fies, Mina’s health dete­rio­ra­tes dra­sti­cal­ly. After ADAM, direc­tor Maryam Touzani returns to the ZFF with a bit­ters­weet dra­ma. Starring a ter­ri­fic Lubna Azabal, LE BLEU DU CAFTAN is a sen­su­al film about love as the dri­ving force of our existence.

    Credits:

    Le Bleu du Caftan
    FR/MR/BE/DK 2022
    124 Min., arab. OmU
    Regie: Maryam Touzani
    Kamera: Adil Ayoub
    Schnitt: Nicolas Rumpl
    mit: Lubna Aznabal, Saleh Bakri, Ayoub Missioui

    Trailer:
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  • Liebe Angst

    Liebe Angst

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Eine sich über drei Generationen erstre­cken­de Familientragödie, der man sich nicht ent­zie­hen kann; ein Dokumentarfilm, dem man ein Denkmal bau­en möch­te. (Sedat Aslan, Filmfest München)

    Lore war sechs Jahre alt, als ihre Mutter Marianne Seligsohn nach Auschwitz depor­tiert wur­de. Lore Kübler ist eine „DP” – eine Displaced Person, bis zum heu­ti­gen Tag. Von mor­gens bis abends schreibt sie Artikel aus dem Weser-Kurier auf Karteikarten, archi­viert sie in Kisten, Körben und Kartons.

    Kim ist die Tochter von Lore. Kim hat ihre Musik, ihre Hunde, ihren Glauben. Kim Seligsohn kämpft gegen die Angst, um ein Stück Normalität, um den Boden unter den Füßen.

    Ein Leben lang hat ihre Mutter nicht gespro­chen: nicht über Marianne, Kims Großmutter, nicht über das Versteck, in dem Lore als Kind über­lebt hat, nicht über Tom, Kims Bruder, der sich das Leben genom­men hat. Aber Kim will reden: über die Kindheit mit Lore, über Tom, über die beschä­dig­ten Leben beider.

    LIEBE ANGST beglei­tet aus gro­ßer Nähe den Prozess der Annäherung zwi­schen Mutter und Tochter, ihre Wut, ihre Kraft, und eine Liebe, die immer da war, aber nicht gelebt wer­den konnte.

    Credits:

    DE 2022, 81 Min.
    Regie: Sandra Prechtel
    Kamera: Susanne Schüle
    Schnitt: Andreas Zitzmann

    Trailer:
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    In German.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Kim has her music. Kim has her dogs. Kim has her faith. Kim strug­gles, every day: with anxie­ty, for a bit of nor­ma­li­ty, to stand on her own two feet. Kim’s mother, Lore, was depor­ted to Auschwitz at the age of six. To this day, Lore is a DP, a dis­pla­ced per­son. Lore has her index cards. From mor­ning till night, she tran­scri­bes artic­les from the dai­ly news­pa­per, archi­ving them in boxes and bas­kets. All her life, Lore has been silent: about her mother, about the hiding place whe­re she sur­vi­ved, about Tom, her son, Kim’s brot­her, who took his own life. Kim ins­tead wants to talk: about her child­hood with Lore, about Tom, about the scar­red lives they both lead. There is a lot of anger, a lot of strength, and a love bet­ween mother and daugh­ter that was always the­re but could not be expressed.

    Credits:

    DE 2022, 81 Min.
    Regie: Sandra Prechtel
    Kamera: Susanne Schüle
    Schnitt: Andreas Zitzmann

    Trailer:
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  • Music

    Music

    Ein Film von Angela Schanelec.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Der Mythos des Ödipus ist der vir­tu­el­le Kern die­ser Meisterstudie des ellip­ti­schen Erzählens, in der jedes auch noch so klei­ne Detail zum Zeichen wird oder auch nicht. Ein Film, der uns von den Bergen und Stränden Griechenlands bis an die Seen um Berlin führt, von irgend­wann in den 1980er-Jahren bis ins Heute. Dazwischen ein rekon­stru­ier­ba­res Datum: 2006. (Es geht um Fußball und zwei ent­schei­den­de Minuten für Italien.)
    In einem nächt­li­chen Sturm wird ein neu­ge­bo­re­ner Junge gebor­gen. Sanitäter Elias bringt ihn zu sei­ner Frau, die bei­den nen­nen ihn Jon und zie­hen ihn auf. Als jun­ger Mann wird Jon über­fal­len und macht sich des Totschlags schul­dig. Das Opfer … Die Gefängnisbeamtin Iro und er wer­den ein Paar. Der Kassettenrekorder spielt Barock, Playlist: Monteverdi, Bach, Pergolesi und ande­re. Die Ästhetik der Musik wird zum Programm. Sie spie­gelt das Geschehen luzi­de enig­ma­tisch, kon­kret abs­trakt, lust­voll aske­tisch. Im barock-post­mo­der­nen Kino der Angela Schanelec gel­ten die Formeln der Affekten- und Figurenlehre. Eine intel­lek­tu­ell-sinn­li­che Herausforderung, die süch­tig macht. Blind sehend.

    Berlinale 2023 – Wettbewerb

    Die Audioaufzeichnung des Filmgesprächs mit Angela Schanelec kann man hier hören.

    Credits:

    Deutschland / Frankreich / Serbien 2023, 108 Min., Griechisch,  Englisch OmU
    Regie, Buch & Schnitt: Angela Schanelec
    Kamera: Ivan Marković
    mit Aliocha Schneider, Agathe Bonitzer, Marisha Triantafyllidou, Argyris Xafis, Frida Tarana

    Trailer:
    MUSIC – ein Film von Angela Schanelec (offi­zi­el­ler Trailer)
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    A film by Angela Schanelec. In Greek and English with German and English subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    The myth of Oedipus is the core of this mas­terful pie­ce of ellip­ti­cal sto­rytel­ling in which every detail, no mat­ter how small, beco­mes a sign – or not. This is a film that trans­ports us from the moun­ta­ins and bea­ches of Greece to the lakes of Berlin, and from some­time in the 1980s to the pre­sent day. In bet­ween, the­re is one date that can be ascer­tai­ned: 2006 (fea­turing foot­ball and two decisi­ve minu­tes for Italy).
    A new­born baby boy is res­cued from a storm one night. Paramedic Elias and his wife take him in, name him Jon, and rai­se him. As a young man, Jon is atta­cked and com­mits mans­laugh­ter. The vic­tim is none other than … During his inc­ar­ce­ra­ti­on, Jon and a fema­le pri­son offi­cer named Iro beco­me a cou­ple. The tape recor­der is play­ing baro­que music: the play­list includes Monteverdi, Bach, Pergolesi. The aes­the­tics of this music deve­lop into the film’s informing prin­ci­ple, reflec­ting events in a lucid­ly enig­ma­tic and con­cre­te­ly abs­tract way that revels in its own austeri­ty. In Angela Schanelec’s baro­que-post­mo­dern cine­ma, for­mu­las from the doc­tri­nes of the affec­tions and figu­res app­ly. An addic­ti­ve intellec­tu­al-sen­su­al chall­enge that allows us to blind­ly see.

    Berlinale 2023 – Competition

    Credits:

    Deutschland / Frankreich / Serbien 2023, 108 Min., Griechisch, Englisch OmU
    Regie, Buch & Schnitt: Angela Schanelec
    Kamera: Ivan Marković
    mit Aliocha Schneider, Agathe Bonitzer, Marisha Triantafyllidou, Argyris Xafis, Frida Tarana

    Trailer:
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  • Roter Himmel

    Roter Himmel

    Ein Film von Christian Petzold. .

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Wer kennt ihn nicht, den Satz „Ich weiß da eine Abkürzung…“? Auch für die bei­den Freunde aus Berlin ist das nicht der glück­lichs­te Auftakt für ihre Arbeitstage an der Ostsee. Leon, der Schriftsteller, muss das Manuskript für sein neu­es Buch über­ar­bei­ten, Felix plant eine Fotomappe zur UdK-Bewerbung. Als sie im Ferienhaus ankom­men, hat dort schon ganz unvor­her­ge­se­hen eine jun­ge Frau namens Nadia, ent­fernt bekannt mit Felix Mutter, der Hauseigentümerin, gut hör­bar schö­ne Tage. Leon nervt es, Felix freut sich auf die zusätz­li­che Gesellschaft. Tatsächlich sind die Namen auch Programm: Felix, dem „Glücklichen“, scheint alles leicht zu neh­men, für Leon, den „Löwen“, ist das Leben ein Kampf, auch gegen sich selbst, und Eindringling Nadia wird ver­su­chen, ihm als die „Hoffnung“ Mut zu machen und aus der Reserve zu locken.
    Leon hat es aber auch nicht leicht. Er fühlt sich nicht wohl in sei­ner Haut, kommt den­noch nicht dort her­aus, und ist sich des­sen bewusst. Bei allen Unternehmungen der ver­gnüg­ten Mitbewohner, denen sich dann der ört­li­che Rettungsschwimmer Devid (der „Geliebte“) ange­schlos­sen hat, schiebt er Arbeit vor, nur um sich anschlie­ßend allein ordent­lich zu lang­wei­len. Manchmal stellt er Fettnäpfchen auf, nur um dort hin­ein­zu­tre­ten. Die immer näher kom­men­den Waldbrände machen ihm weni­ger Angst als der bevor­ste­hen­de Besuch sei­nes Verlegers, der dann schließ­lich den Höhepunkt sei­ner selbst­emp­fun­de­nen Niederlage mar­kiert, bevor Tragödie und Erkenntnis ihren Lauf neh­men.
    „… han­delt vom Nicht-schla­fen-Können und Lieben wol­len, vom Schreiben und Gelesen wer­den, vom In-der-Welt-Sein und mög­li­cher­wei­se doch An-ihr-vor­bei-Leben. Ein Film im Schwebezustand zwi­schen Symbolik und Realistik, komisch und zutiefst tra­gisch.“ Berlinale Silbener Bär – Großer Preis der Jury für „Große Eleganz und Präzision, vol­ler Überraschungen“ und vie­les mehr.

    Credits:

    DE 2023, 103 Min., deut­sche OmeU
    Regie: Christian Petzold
    Kamera: Hans Fromm
    Schnitt: Bettina Böhler
    mit Thomas Schubert, Paula Beer, Langston Uibel, Enno Trebs, Matthias Brandt

    Trailer:
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    A film by Christian Petzold. In German with English subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Leon and Felix’s plan was to spend the sum­mer tog­e­ther in a holi­day home on the Baltic coast. They wan­ted to be the­re as fri­ends but also to work – one on his second book, the other assembling his art port­fo­lio. But Nadja and Devid are also the­re, and they bring lots of posi­ti­ve vibes with them. Four young peo­p­le expe­ri­men­ting with love, even though this does not come easy to Leon. His unfi­nis­hed manu­script haunts him whe­re­ver he goes, whe­ther he is at the sum­mer­house or the beach. The others’ good mood often cau­ses his to plum­met. A visit from his publisher is immi­nent. But, as the lat­ter arri­ves in his nif­ty small car, the forest beg­ins to bla­ze. It rains ash, the sky turns red, and a rela­ti­onship-dra­ma that mer­ges phy­si­cal inten­si­ty and artis­tic sub­li­ma­ti­on takes a turn into a new dimen­si­on.
    This second part of Christian Petzold’s tri­lo­gy begun in 2020 with Undine, is about not being able to sleep and wan­ting to love; about wri­ting and being read; about being in the world and yet pos­si­bly allo­wing life to slip by. A film that is sus­pen­ded bet­ween sym­bo­lism and rea­lism, both fun­ny and deep­ly tragic.

    Berlinale 2023 – Competition

    Credits:

    DE 2023, 103 Min., deut­sche OmeU
    Regie: Christian Petzold
    Kamera: Hans Fromm
    Schnitt: Bettina Böhler
    mit Thomas Schubert, Paula Beer, Langston Uibel, Enno Trebs, Matthias Brandt

    Trailer:
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  • Berlinale goes Kiez

    Berlinale goes Kiez

    Dieses Jahr wird bei uns mal wie­der ein roter Teppich vor der Tür lie­gen, denn wir haben die „Berlinale goes Kiez“ Sektion bei uns zu Gast. Wann? Am 22.2. Es gibt drei Filme die jeweils im bei­den Sälen par­al­lel gezeigt wer­den. Tickets bekommt man bei der Berlinale und ein paar Karten dür­fen wir auch im Kino ver­kau­fen (ab 19.2.). Wir sind gespannt, aber nicht ver­ges­sen: Das Kino gibt es auch ohne Berlinale.
    Hier die Filme, die für uns aus­ge­wählt wurden:

    Forum:
    W Ukrainie – In Ukraine
    Zerbombte Straßen, zer­stör­te rus­si­sche Panzer, Abendessen im U‑Bahn-Bunker: Bild für Bild tau­chen Tomasz Wolski und Piotr Pawlus unter die Oberfläche repro­du­zier­ba­rer Kriegsbilder – hin­ein in die Realität, in der das Land seit dem 24. Februar 2022 lebt.
    Piotr Pawlus, Tomasz Wolski ∙
    Polen, Deutschland ∙ Dokumentarische Form ∙ 85‚ ∙ Ukrainisch, Russisch
    22.02. 15:30 fsk Kino (mehr)

    Panorama:
    Silver Haze
    Franky ist Krankenschwester und kommt aus einer rau­en Gegend in Ostlondon. Als sie sich Hals über Kopf in ihre Patientin Florence ver­liebt, ver­än­dert das ihr Leben tief­grei­fend. Ein Film über Vergangenheitsbewältigung, sozia­le Herkunft und die Suche nach Zugehörigkeit. Sacha Polak ∙ Niederlande, Vereinigtes Königreich ∙ 103‚ ∙ Englisch 22.02. 18:00 fsk Kino (mehr)


    Berlinale Classics:
    Mapantsula
    Ein klei­ner Ganove, der sich in Soweto durch­zu­schla­gen ver­sucht, gerät in den Sog der Anti-Apartheid-Bewegung. Ein län­ge­rer Gefängnisaufenthalt und der Druck der Polizei, Bürgerrechtler zu denun­zie­ren, mün­den in einen poli­ti­schen Bewußtwerdungsprozeß. An Originalschauplätzen gedreht, rückt der doku­men­ta­ri­sche Spielfilm auf span­nend-unter­halt­sa­me Weise die Rassendiskriminierung in ihrer all­täg­li­chen und all­ge­gen­wär­ti­gen Form in den Blickpunkt; ein Plädoyer gegen die Amerikanisierung des Landes und für bes­se­re Lebensbedingungen der Schwarzen.
    Oliver Schmitz ∙ Südafrika, Australien, Vereinigtes Königreich ∙ 1988 ∙ 104‚ ∙
    Englisch, Zulu, Afrikaans 22.02. 21:00 fsk Kino (mehr)

    Dieses Jahr wird bei uns mal wie­der ein roter Teppich vor der Tür lie­gen, denn wir haben die „Berlinale goes Kiez“ Sektion bei uns zu Gast. Wann? Am 22.2. Es gibt drei Filme die jeweils im bei­den Sälen par­al­lel gezeigt wer­den. Tickets bekommt man bei der Berlinale und ein paar Karten dür­fen wir auch im Kino ver­kau­fen. Wir sind gespannt, aber nicht ver­ges­sen: Das Kino gibt es auch ohne Berlinale.
    Hier die Filme, die für uns aus­ge­wählt wurden:

    Forum:
    W Ukrainie – In Ukraine
    Zerbombte Straßen, zer­stör­te rus­si­sche Panzer, Abendessen im U‑Bahn-Bunker: Bild für Bild tau­chen Tomasz Wolski und Piotr Pawlus unter die Oberfläche repro­du­zier­ba­rer Kriegsbilder – hin­ein in die Realität, in der das Land seit dem 24. Februar 2022 lebt.
    Piotr Pawlus, Tomasz Wolski ∙
    Polen, Deutschland ∙ Dokumentarische Form ∙ 85‚ ∙ Ukrainisch, Russisch
    22.02. 15:30 fsk Kino (mehr)

    Panorama:
    Silver Haze
    Franky ist Krankenschwester und kommt aus einer rau­en Gegend in Ostlondon. Als sie sich Hals über Kopf in ihre Patientin Florence ver­liebt, ver­än­dert das ihr Leben tief­grei­fend. Ein Film über Vergangenheitsbewältigung, sozia­le Herkunft und die Suche nach Zugehörigkeit. Sacha Polak ∙ Niederlande, Vereinigtes Königreich ∙ 103‚ ∙ Englisch 22.02. 18:00 fsk Kino (mehr)


    Berlinale Classics:
    Mapantsula
    Ein klei­ner Ganove, der sich in Soweto durch­zu­schla­gen ver­sucht, gerät in den Sog der Anti-Apartheid-Bewegung. Ein län­ge­rer Gefängnisaufenthalt und der Druck der Polizei, Bürgerrechtler zu denun­zie­ren, mün­den in einen poli­ti­schen Bewußtwerdungsprozeß. An Originalschauplätzen gedreht, rückt der doku­men­ta­ri­sche Spielfilm auf span­nend-unter­halt­sa­me Weise die Rassendiskriminierung in ihrer all­täg­li­chen und all­ge­gen­wär­ti­gen Form in den Blickpunkt; ein Plädoyer gegen die Amerikanisierung des Landes und für bes­se­re Lebensbedingungen der Schwarzen.
    Oliver Schmitz ∙ Südafrika, Australien, Vereinigtes Königreich ∙ 1988 ∙ 104‚ ∙
    Englisch, Zulu, Afrikaans 22.02. 21:00 fsk Kino (mehr)

  • Alle wollen geliebt werden

    Alle wollen geliebt werden

    Ein Film von Katharina Woll.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Am 11.3. mit anschlie­ßen­dem Filmgespräch mit Regisseurin Katharina Woll, Produzent Markus Kaatsch & Darstellerin Anne Ratte-Polle

    Bei Katharina Woll hat ihre Protagonistin Ina einen Beruf, eini­ge Patient*innen, einen Freund, einen Ex-Mann, eine Teenager-Tochter und oben­drauf eine Mutter mit Geburtstagsfeier. Alle ver­fol­gen eige­ne Ziele, brau­chen Hilfe, erwar­ten Entscheidungen, Zuwendung und Entlastung. Ina, die Psychotherapeutin, ist für alle da: „Geht schon!“ oder„Ich schaff das!“ sind stän­di­ge Begleiter. Die Mutter stört rück­sichts­los eine Therapiesitzung, der Freund will mit ihr wegen eines Jobs nach Finnland, die Tochter droht damit, zum Vater zu zie­hen, und ihre Ärztin hat kei­ne Zeit für eine Erklärung des neu­en Untersuchungsbefundes. Während für Ina alle ande­ren wich­tig sind, steht sie in ALLE WOLLEN GELIEBT WERDEN im Mittelpunkt, phä­no­me­nal dar­ge­stellt von Anne Ratte-Polle. Eine Komödie, die nie die fei­ne Linie und Leichtigkeit ver­liert – nur ein­mal, da wird es rich­tig schön laut…

    Die Männer soll­ten in dem Film immer schon nur Nebenrollen spie­len und auf kei­nen Fall den gro­ßen Platz auf der Leinwand ein­neh­men. Männliche Erzählperspektiven ver­kör­pert von männ­li­chen Schauspielern, haben wir ja zur Genüge. Mir war es wich­tig Frauen in den Mittelpunkt zu stel­len. Die Zukunft ist weib­lich.“ Katharina Woll

    Credits:

    DE 2022, 80 Min., deut­sche OmeU
    Regie: Katharina Woll
    Kamera: Matan Radin
    Schnitt: Kai Minierski
    mit: Anne Ratte-Polle, Lea Drinda, Ulrike Willenbacher, Urs Jucker, Hassan Akkouch

    Trailer:
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    A film by Katharina Woll. In German with English subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    An incisi­ve psy­cho­lo­gi­cal pro­fi­le that’s fil­led with subt­le ten­si­on but never loses its deli­ca­cy and grace.

    Ina is a the­ra­pist, the mother of a rebel­lious teenage girl, and a part­ner to a man who has always put his own care­er first. She puts everyone’s needs ahead of her own until one hot sum­mer day, when her self-cen­te­red mother cele­bra­tes her 70th bir­th­day, some­thing hap­pens that will chan­ge everything.

    Credits:

    DE 2022, 80 Min., deut­sche OmeU
    Regie: Katharina Woll
    Kamera: Matan Radin
    Schnitt: Kai Minierski
    mit: Anne Ratte-Polle, Lea Drinda, Ulrike Willenbacher, Urs Jucker, Hassan Akkouch

    Trailer:
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  • Broker

    Broker

    Ein Film von Hirokazu Kore-Eda.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ein Gangsterduo, das Babys stiehlt und ver­kauft, und eine Prostituierte, die ein Verbrechen began­gen hat, sind auf der Flucht vor einer Handvoll Geldeintreiber und einem Ermittlerinnen-Duo auf der Suche nach dem gro­ßen Coup … Was nach Action-gela­de­nem Drama klingt, wird in den Händen von Hirokazu Kore-eda, des wohl freund­lichs­ten Regisseurs der Welt, zu einer ver­träum­ten Patchwork-Familiengeschichte. Sang-hye­on (Song Kang Ho), Wäschereibesitzer und Vater einer Tochter, die er nur sel­ten zu sehen bekommt, und sein Freund Dong-soo (Gang Dong Won), der selbst in einem Waisenhaus auf­ge­wach­sen ist, haben ein klei­nes Adoptions-„Business“ auf­ge­baut: Sie steh­len Kinder, die in einer Babyklappe abge­legt wer­den, und ver­mit­teln sie an kauf­kräf­ti­ge Paare, die für eine lega­le Adoption nicht in Frage kom­men – zum Beispiel, weil sie unver­hei­ra­tet sind, oder homo­se­xu­ell. Als der klei­ne Woo-sung abge­legt wird, lässt die anony­me Mutter einen Zettel da „Ich kom­me dich abho­len“. Meist stimmt das nicht, aber am nächs­ten Tag steht So-young (Lee Ji Eun) tat­säch­lich vor der Tür, um ihren Sohn zu sehen. Dong-soo fängt sie ab, und als sie erfährt, was die „Broker“ vor­ha­ben, beschließt sie mit­zu­kom­men, um bei der Auswahl der Eltern zu hel­fen und einen Teil des Geldes zu kas­sie­ren. So beginnt ein Roadtrip, den Kore-eda dazu nutzt, Fragen nach Eltern- und Kindsein zu stel­len und von zar­ten Verbindungen zu erzäh­len, die sich den Kategorien von Mutter-Vater-Kind ent­zie­hen.“
    Hendrike Bake | Indiekino
    „Das Schöne an den Filmen Koreedas ist, dass sie auf die Tränendrüsen drü­cken, ohne auf die Tränendrüsen zu drü­cken.“ Martin Gobbin | critic.de
    Der Japaner Kore-Eda dreh­te hier erst­mals in Korea, und so ist es mög­lich, dass neben Pop-Ikone Lee Ji Eun auch Schauspiel-Star Song Kang Ho (Parasite) eine Hauptrolle besetzt und in Cannes mit der ent­spre­chen­den Palme geehrt wurde.

    Credits:

    브로커
    KR / JP 2022, 129 Min., kore­an. OmU
    Regie. Schnitt & Buch: Hirokazu Kore-Eda
    Kamera: Kyung-pyo Hong
    mit: Song Kang-ho, Gang Dong Won, Doona Bae, Lee Ji Eun, Lee Joo Young

    Trailer:
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    A film by Hirokazu Kore-Eda. In Korean with German suntitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    A man and his fri­end occa­sio­nal­ly ste­al babies from the church’s baby box and sell them on the adop­ti­on black mar­ket. However, when a young mother comes back after having aban­do­ned her baby, she dis­co­vers them and deci­des to go with them on a road-trip to inter­view the baby’s poten­ti­al parents.

    Credits:

    브로커
    KR / JP 2022, 129 Min., kore­an. OmU
    Regie. Schnitt & Buch: Hirokazu Kore-Eda
    Kamera: Kyung-pyo Hong
    mit: Song Kang-ho, Gang Dong Won, Doona Bae, Lee Ji Eun, Lee Joo Young

    Trailer:
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