Kategorie: archiv

  • Zwischen den Zeilen

    Zwischen den Zeilen

    Ein Film von Olivier Assayas.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Tatsächlich, es gibt sie noch, die fran­zö­si­schen Filme ohne Monsieur – Madame – Mademoiselle, Blumennamen oder Lebensmittel im Titel – und sie kön­nen auch anders. Statt es mit dem rech­ten Politikeinschlag so rich­tig lus­tig kra­chen zu las­sen, begnügt sich Regisseur Olivier Assayas mit poin­tiert tref­fen­den Dialogen, und anstel­le eines woh­lig-gefüh­lig-hei­me­li­gen Settings kon­zen­triert sich der Film auf die Verstrickungen und Auseinandersetzungen sei­ner her­vor­ra­gend dar­ge­stell­ten und pro­mi­nent besetz­ten Protagonist*innen: Selena (Juliette Binoche) ist eine bekann­te Schauspielerin, die sich mitt­ler­wei­le auch als Darstellerin in Action-TV-Serien ver­dingt. Ihr Mann Alain (Guillaume Canet) lei­tet einen Pariser Buchverlag, der sich mit der Digitalisierung her­um­schlägt. Leonard (Vincent Macaigne) ist als Schriftsteller, der zumeist sei­ne eige­nen Affären, not­dürf­tig ver­schlüs­selt, in Romane fasst, einer sei­ner lang­jäh­ri­gen Autoren. Seine Frau Valerie (Nora Hamzawi) ist in der Politik, im Büro eines sozia­lis­ti­schen Abgeordneten, tätig. Als im Verlag neu ange­stell­te Fachfrau für alle neu­en Medien ergänzt die jun­ge, smar­te Laure (Christa Théret) die Runde. Man trifft sich, geht aus, ist befreun­det – man­che dabei enger, als ande­re es wis­sen soll­ten. Allen ist jedoch gemein­sam, dass sie sich mit neu­en Entwicklungen in ihrem beruf­li­chen Umfeld aus­ein­an­der­set­zen müssen.

    … Absolut nah an der Gegenwart wird hier in einem fort über Twitter, E‑Books, süch­tig­ma­chen­de Serien und Fake News gespro­chen, über den Untergang der Buchkritik, die digi­ta­le Transition und über Dichtung und Wahrheit. Aber Reden ist nicht alles: Mit sanf­ter, melan­cho­li­scher Heiterkeit ent­blößt der Regisseur die Doppelleben sei­ner Helden und zeigt dabei, wie vie­les sich doch auch gleich bleibt, selbst wenn stän­dig von Neuerungen und Umbrüchen die Rede ist.“ (Barbara Schweizerhof | Viennale)

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    Credits:

    Doubles vies
    Frankreich 2018, 107 Min., frz. OmU
    Regie +Buch: Olivier Assayas
    Kamera: Yorick le Saux
    Schnitt. Simon Jacquet
    mit: Juliette Binoche, Guillaume Canet, Vincent Macaigne, Nora Hamzawi

    Termine:

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    Trailer:

    DOUBLES VIES ZWISCHEN DEN ZEILEN von Olivier Assayas – Deutscher Untertitel Trailer
    film by Olivier Assayas. In French with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Typically French, the well-hee­led intellec­tu­als in Non-Fiction: if they’re not tal­king one another’s ears off, they’re jum­ping into bed tog­e­ther. Olivier Assayas has no trou­ble at all making a fresh, fun­ny film from such mate­ri­al. His cha­rac­ters may come over as pom­pous – and at times insuf­fera­ble – but this come­dy dra­ma is any­thing but.

    Publisher Alain (Guillaume Canet) and his wife Selena (Juliette Binoche) are doing their best to adapt to modern life. He is forced to coope­ra­te in the digi­ti­sa­ti­on of the publi­shing sec­tor, while she – once a stage actress – is acting in a long-run­ning poli­ce series on tele­vi­si­on. With their fri­ends, who include aut­hor Léonard (Vincent Macaigne), they dis­cuss the chan­ges taking place in their working lives. But is ever­y­thing not just stay­ing the same, real­ly? Assayas seems incre­asing­ly cri­ti­cal of his prot­ago­nists; they are far too wrap­ped up in them­sel­ves to see whe­re they should be heading.

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    Credits:

    Doubles vies
    Frankreich 2018, 107 Min., frz. OmU
    Regie +Buch: Olivier Assayas
    Kamera: Yorick le Saux
    Schnitt. Simon Jacquet
    mit: Juliette Binoche, Guillaume Canet, Vincent Macaigne, Nora Hamzawi

    Termine:

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    Trailer:

    DOUBLES VIES ZWISCHEN DEN ZEILEN von Olivier Assayas – Deutscher Untertitel Trailer
  • Diamantino

    Diamantino

    Ein Film von Gabriel Abrantes + Daniel Schmidt.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Der por­tu­gie­si­sche Fußballstar Diamantino – der Michelangelo des Fußballs – ist in einer Krise, er sieht kei­ne rosa Wolken und kei­ne rie­si­gen Hündchen mehr auf dem Spielfeld, die Magie ist weg und damit auch sei­ne Fußballkraft. Was ist pas­siert? Als er beim Sonnen auf der Yacht ein Flüchtlingsboot ent­deckt, beschließt er, etwas Gutes zu tun und einen jun­gen Mann aus Mosambik zu adop­tie­ren. Doch was Diamantino nicht weiß: der neue Freund ist eigent­lich eine Steuerfahnderin, die under­co­ver Daten sam­melt, um ihn der Geldwäsche und Steuerflucht zu über­füh­ren. Aber auch davon weiß Diamantino nichts, denn über das vie­le Geld und wo es hin­fließt ent­schei­den sei­ne Zwillingsschwestern, für die der Fußballstar nur Kapital ist, das sie gewinn­brin­gend ein­set­zen. – Das mit den rosa Wolken und rie­si­gen Hündchen klingt viel­leicht etwas schräg, alle ande­ren Motive des Films: Fußball und Startum, Steuerflucht, Rechtspopulismus, Wirtschaftskrise sind der Wirklichkeit abgeguckt.

    Ein Film, so ver­rückt wie die Gegenwart.“ (critic.de)

    Obgleich mit all sei­nen Themen und Andeutung ganz und gar zeit­ge­mäß, atmet der Film den fröh­li­chen und warm­her­zi­gen Geist der Anarchie der 1960er und 1970er Jahre, wie er einem im Gegenwartskino heu­te nur noch sel­ten bis nie begegnet.“
    Joachim Kurz, kino-zeit.de

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    Credits:

    Portugal, Frankreich, Brasilien 2018, 92 Minuten, port. OmU
    Regie: Gabriel Abrantes, Daniel Schmidt
    Drehbuch: Gabriel Abrantes, Daniel Schmidt
    mit: Carla Maciel, Carloto Cotta, Anabela Moreira, Filipe Vargas, Margarida Moreira, Cleo Tavares, Vítor de Almeida, Joana Barrios, Abílio Bejinha, Chico Chapas, Hugo Santos Silva

    Termine:

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    Trailer:

    DIAMANTINO – Trailer
    film by Gabriel Abrantes + Daniel Schmidt. In Portuguese with ger­man subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Diamantino, the world’s pre­mie­re soc­cer star loses his spe­cial touch and ends his care­er in dis­grace. Searching for a new pur­po­se, the inter­na­tio­nal icon sets on a deli­rious odys­sey whe­re he con­fronts neo-fascism, the refu­gee cri­sis, gene­tic modi­fi­ca­ti­on, and the hunt for the source of genius.

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    Credits:

    Portugal, Frankreich, Brasilien 2018, 92 Minuten
    Regie: Gabriel Abrantes, Daniel Schmidt
    Drehbuch: Gabriel Abrantes, Daniel Schmidt
    mit: Carla Maciel, Carloto Cotta, Anabela Moreira, Filipe Vargas, Margarida Moreira, Cleo Tavares, Vítor de Almeida, Joana Barrios, Abílio Bejinha, Chico Chapas, Hugo Santos Silva

    Termine:

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    Trailer:

    DIAMANTINO – Trailer
  • Der Stein zum Leben

    Der Stein zum Leben

    Ein Film von Katinka Zeune.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Ein Zirkuswagen und ein Frachtcontainer die­nen dem Steinmetz Michael Spengler als Werkstatt. Hier emp­fängt er Menschen in Trauer. Gemeinsam gestal­ten sie Grabsteine, die von den Toten erzäh­len. Die Eltern Neustadt haben ihren 2‑jährigen Sohn ver­lo­ren. Im Dialog mit Michael fin­den sie Worte, die ihren Gefühlen Ausdruck ver­lei­hen. Aus Worten wer­den Material und Form. Der rau­schen­de Atem des Kindes soll sich in einem fra­gi­len Kalkstein wider­spie­geln. Hardburg Stolle ist kei­ne Frau der vie­len Worte. Unter Michaels Anleitung schwingt sie beherzt den Hammer, um einen Findling zu spal­ten und spürt eine Kraft, die lan­ge ver­gra­ben war. Familie Jacob ringt um die Essenz aus dem lan­gen Leben des Großvaters. Der Naturverbundene, Lebemann, Patriarch. Wie sieht ein Objekt aus, dass ihn im Kern trifft? Michael hilft ihnen über die Grenzen ihrer Vorstellungskraft hin­aus. Sensibel begeg­net er dem Material und den Menschen und beglei­tet jede Familie auf eige­ne Art auf dem oft mona­te­lan­gen Weg. Schritt für Schritt, Entscheidung für Entscheidung. Der Film erzählt von die­sem mühe­vol­len und inti­men Prozess und zeigt wie die Arbeit am Stein den Tod im wahrs­ten Sinne des Wortes be-greif­ba­rer macht. Die Steine neh­men Form an. Und in den Angehörigen reift ein neu­es Verhältnis zu ihren Toten – und zum Leben.

    Mit dem Tod wird man nicht nur am Ende des Lebens kon­fron­tiert, son­dern auch mit­ten im Leben. Meine Mutter ist vor sechs Jahren gestor­ben. Der Tod war mit­ten in mein Leben geplatzt, und ich muss­te einen Weg fin­den, mit dem Verlust umzu­ge­hen. Damals habe ich gemein­sam mit Michael Spengler ein denk­werk für mei­ne Mutter gestal­tet. Der Prozess, den ich dort erlebt habe, und sei­ne Arbeit haben mich sehr beein­druckt. Als der Stein fer­tig war, habe ich ihn gefragt, ob ich einen Film über ihn machen kann.“ Katinka Zeuner

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    Credits:

    DE 2018, 77 Min., 
    Regie & Kamera: Katinka Zeuner 
    Schnitt: Anna Pesavento

    Termine:

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    Trailer:

    A film by Katinka Zeune. In German.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    A cir­cus wagon and a ship­ping con­tai­ner ser­ve as stone­ma­son Michael Spengler’s work­shop. It is here that he recei­ves peo­p­le in mour­ning. Together they design head­sto­nes that tell of the deceased.

    Mr. and Mrs. Neustadt have lost their two-year-old son. Through their dia­lo­gue with Michael they find the words to express their emo­ti­ons, words that beco­me form and substance—their child’s breath is to be repre­sen­ted in a fra­gi­le lime­s­tone. Hardburg Stolle is a woman of few words, through Michael’s gui­dance she daunt­less­ly swings the ham­mer that splits a bould­er and feels a sen­se of strength that had been long buried. The Jacob fami­ly sear­ches for the essence of their grandfather’s life: lover of natu­re, bon vivant, patri­arch. What should an object that encap­su­la­tes him look like? Michael approa­ches the mate­ri­al and the peo­p­le with gre­at sen­si­ti­vi­ty and accom­pa­nies each fami­ly on a pro­cess that often takes months, one decis­i­on at a time.

    The film tells the sto­ry of this dif­fi­cult and inti­ma­te pro­cess and shows how working on the stone makes death con­cre­te in the truest sen­se of the word. As the stone takes on its form, the fami­lies dis­co­ver a new rela­ti­onship with the deceased—and to life.

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    Credits:

    DE 2018, 77 Min., 
    Regie & Kamera: Katinka Zeuner 
    Schnitt: Anna Pesavento

    Termine:

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    Trailer:

  • Oray

    Oray

    Ein Film von Mehmet Akif Büyükatalay.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Es gibt wohl kaum ein Thema, was der­art umkämpft und gleich­zei­tig so beharr­lich im öffent­li­chen Interesse zu zir­ku­lie­ren scheint wie der Islam und Muslime. Ich muss­te mich als Muslim hier­zu ver­hal­ten. Als Sohn mus­li­mi­scher Eltern jener ers­ten Generation tür­ki­scher Einwanderer … hat der Islam seit­dem ich den­ken kann einen zen­tra­len Platz in der Regelung unse­res all­täg­li­chen Lebens ein­ge­nom­men. Was in tota­ler Affirmation – als Jugendlicher in der Rolle als Jugendbeauftragter, Prediger und gar als Vorbeter in der Gemeinde – anfing – wur­de spä­ter zur kri­ti­schen Auseinandersetzung und heu­te zu einer fas­zi­nier­ten Distanz und kri­ti­schen Beobachtung, ver­bun­den mit dem Willen, die­se Faszination und Auseinandersetzung mit dem Islam in mei­ne künst­le­ri­sche Arbeit zu trans­por­tie­ren und wei­ter­zu­ge­ben. Der Film ist in sei­ner Handlung nicht auto­bio­gra­fisch.“ (M. Büyükatalay) Oray und Burcu leben in Hagen, sind jung und glück­lich ver­hei­ra­tet. Manchmal jedoch gibt es auch bei ihnen Streit, und ein­mal geht Oray im Zorn so weit, Burcu die isla­mi­sche Scheidungsformel „Talāq“ auf die Mailbox zu schrei­en. Selbst völ­lig ent­setzt dar­über, sucht er als guter Muslim Rat beim ört­li­chen Imam, der eine 3‑monatige Kontaktpause für die rich­ti­ge reli­giö­se Lösung hält. Burcu hält das für Unsinn und kämpft dage­gen an, doch ihr Mann zieht nach Köln, um die Trennung zu ermög­li­chen. In der dor­ti­gen mus­li­mi­schen Gemeinde fühlt er sich gut auf­ge­ho­ben, der zustän­di­ge Imam ist jedoch wesent­lich stren­ger in der Auslegung der Scheidungsformel. Oray, der sei­ne Frau aber grund­sätz­lich nicht ver­las­sen will, zer­reißt es inner­lich. Zwischen eige­nen Ansprüchen, sei­nen neu­en, gläu­bi­gen Freunden, den weni­ger reli­giö­sen ehe­ma­li­gen Studienkollegen und der Liebe zu Burcu ver­fängt er sich in Widersprüche und Selbstzweifel.

    Dank sei­ner sen­si­blen Kamera und der poin­tier­ten Dialoge, die stets durch und durch lebens­echt wir­ken, ist Oray ein beacht­li­ches Debüt gewor­den, das neue Blickwinkel und Einsichten ermög­licht ins Lebenswelten, die man sonst nur kli­schee­haft ver­zerrt auf der Leinwand oder im Fernsehen sieht. Ein Glücksfall, wie gesagt.” Joachim Kurz | kino-zeit

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    Credits:

    DE 2018, dt.türk.,romani OmU, 100 Min.
    Regie, Buch: Mehmet Akif Büyükatalay
    Kamera: Christian Kochmann
    Montage: Denys Darahan
    mit:
    Zejhun Demirov (Oray)
    Deniz Orta (Burcu)
    Cem Göktaş (Bilal)
    Faris Yüzbaşıoğlu (Tanju)

    Termine:

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    Trailer:

    ORAY – Trailer from Pluto Film on Vimeo.A film by Mehmet Akif Büyükatalay. In German, Turkish an Romani with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    In an argu­ment with his wife Burcu, Oray pro­no­un­ces the Islamic word for sepa­ra­ti­on, ‘talaq’. The Imam informs him of the con­se­quen­ces: Oray must now part from Burcu for three months. Oray uses the enforced break in their rela­ti­onship to make a fresh start and moves to Cologne. Here, he finds a job at a flea mar­ket and seeks out a new Muslim reli­gious com­mu­ni­ty, led by the young Imam Bilal. Soon, Oray beg­ins prea­ching hims­elf; he is espe­ci­al­ly popu­lar with the youn­ger mem­bers of the con­gre­ga­ti­on, and this makes Bilal jea­lous. When Burcu pays her hus­band a sur­pri­se visit, they rea­li­se that the break has done them good and they still love each other. Oray asks Bilal for advice. But the lat­ter advo­ca­tes a stric­ter inter­pre­ta­ti­on of Islamic law than the imam in Oray’s com­mu­ni­ty back home: pro­no­un­cing ‘talaq’ he says, does not mean a break, but a divorce. Director Mehmet Akif Büyükatalay employs a qua­si-docu­men­ta­ry style to tell the sto­ry of an indi­vi­du­al exhaus­ting hims­elf as he works his way through a religion’s com­plex belief sys­tem and his search for ful­film­ent as a human caught bet­ween his belief in love and his love for his faith.

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    Credits:

    DE 2018, dt.türk.,romani OmU, 100 Min.
    Regie, Buch: Mehmet Akif Büyükatalay
    Kamera: Christian Kochmann
    Montage: Denys Darahan
    mit:
    Zejhun Demirov (Oray)
    Deniz Orta (Burcu)
    Cem Göktaş (Bilal)
    Faris Yüzbaşıoğlu (Tanju)

    Termine:

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    Trailer:

    ORAY – Trailer from Pluto Film on Vimeo.

  • Klasse Deutsch

    Klasse Deutsch

    Ein Film von Florian Heinzen-Ziob.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Da ist z.B. Panvera, die sehr ehr­gei­zig und schlau ist, sich vor allem aber auch im Armdrücken nicht vor den ande­ren ver­ste­cken muss, oder Ferdi, mit 15 Jahren der ältes­te Schüler in der Klasse, des­sen Berufswunsch, Automechaniker zu wer­den, wegen sei­ner schu­li­schen Leistungen in wei­te Ferne rückt. Dann gibt es noch Kujtim, der lie­ber schwänzt als zu ler­nen und sei­nen Freund Schach, der Clown, des­sen stän­di­ges Flirten mit allen und jedem ihm kei­ne Zeit lässt, sich auf die Schulaufgaben zu kon­zen­trie­ren. Ein kun­ter­bun­ter Haufen, der zusam­men­ge­hal­ten wird durch Ute Vecchio, der Klassenlehrerin, die ver­sucht inner­halb von zwei Jahren ihren Schüler/innen in der Vorbereitungsklasse Lesen und Schreiben bei­zu­brin­gen, und zwar 5 Stunden am Tag, um sie dann in die Regelschule ent­las­sen zu kön­nen. Neben den Kindern ist sie der Mittelpunkt des Films, um ihre Strenge und ihre Zuneigung dreht sich alles.
    Inzwischen gibt es vie­le Dokumentarfilme, die Schulklassen beglei­ten und beob­ach­ten. Als rich­tungs­wei­send könn­te „Sein und Haben“ von Nicolas Philibert ange­se­hen wer­den. „Klasse Deutsch“ hat wie die­ser wun­der­ba­re Momente, so wenn Ute Vecchio an einem schul­frei­en Tag ganz allei­ne das Klassenzimmer streicht. Dann ent­steht ein traum­haf­ter Augenblick, der gleich­zei­tig auf ihr bedings­lo­ses Engagement und das Bedürfnis nach Entschleunigung und Ruhe verweist.
    Im Gegensatz zu „Sein und Haben“ ist die­ser Film viel geer­de­ter. Ein Vorwurf von kit­schi­ger Darstellung einer hei­len Welt lie­ße sich wahr­lich nicht auf­recht erhal­ten, was natür­lich schon an dem spe­zi­fi­schen Personal abzu­le­sen ist, aber auch an der Entscheidung, den Film in Schwarzweiß zu dre­hen. In die­sem Fall stellt das kei­ne cine­as­ti­sche Spielerei dar, son­dern lädt deut­lich zu Verallgemeinerungen und Diskursen ein, im Gegensatz zu Farbfilmen, die eher den natu­ra­lis­ti­schen Blick beto­nen. (Indiekino Berlin)

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    Credits:

    DE 2018, 89 Min., 
    Regie & Schnitt: Florian Heinzen-Ziob
    Kamera: Enno Endlicher

    Termine:

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    Trailer:

    Klasse Deutsch / TRAILER from Florian Heinzen-Ziob on Vimeo.A film by Florian Heinzen-Ziob. In German.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    GERMAN CLASS takes us back to school. Over the cour­se of six months the film clo­se­ly fol­lows class tea­cher Ute Vecchio as she pre­pa­res child­ren who have just arri­ved from other count­ries for the German school sys­tem. Small suc­ces­ses, lar­ge set-backs, school pranks and the loo­ming thre­at of depor­ta­ti­on – the chal­lenges the child­ren face are just as diver­se as the count­ries and cul­tures they ori­gi­na­te from.The ambi­tious Pranvera, who even beats the boys in arm wrest­les, has to suf­fer the depor­ta­ti­on of her best fri­end. Ferdi, who dreams of working as a car mecha­nic, only has four months left to catch up on four years’ worth of school­work. And class clown Kujtim has alre­a­dy mana­ged to learn four lan­guages in his eventful life­time, but can­not wri­te any of them.

    GERMAN CLASS is a tou­ch­ing por­trait of lear­ning, adap­ting and gro­wing in a new lan­guage and in a new socie­ty. A fresh look at an insti­tu­ti­on that we think we all know well – school.

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    Credits:

    DE 2018, 89 Min., 
    Regie & Schnitt: Florian Heinzen-Ziob
    Kamera: Enno Endlicher

    Termine:

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    Trailer:

    Klasse Deutsch / TRAILER from Florian Heinzen-Ziob on Vimeo.

  • Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren in die Geschichte eingehen

    Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren in die Geschichte eingehen

    Ein Film von Radu Jude. 

    [Credits] [Indiekino Club] [Trailer]

    Das selbst­be­wuss­te Zitat stammt von Mihai Antonescu, der zuerst als Justiz- und Propagandaminister, spä­ter dann als Außenminister und Vizepräsident der faschis­ti­schen Regierung in Rumänien für den rumä­ni­schen Anteil am Holocaust mit­ver­ant­wort­lich war, wo bis 1944 über 300.000 Juden und 20.000 Roma depor­tiert und ermor­det wurden.

    Radu Jude stellt schon mit dem Titel klar, dass er sei­nen Film als def­ti­ge Inszenierung gegen die Verdrängung der Vergangenheit ver­steht. Die Schauspielerin Ioana Iacob tritt vor die Kamera und wünscht den ZuschauerInnen viel Spaß, dann schlüpft sie in die Rolle der Theaterregisseurin Mariana Marin, die ein Reenactment des Massakers an der jüdi­schen Bevölkerung von Odessa 1941 probt. Auf dem Gelände eines Militärmuseums, zwi­schen aus­ge­stell­ten Waffen und Uniformen. Auf dem Freigelände ros­ten Panzer vor sich hin, dazwi­schen wuseln die Akteure in Uniform, die Kulturfunktionäre, die den Tabubruch fürch­ten, die Techniker mit prak­ti­schen Problemen. Und alle ande­ren. Radu Judes bis­her bes­ter Film ver­schmilzt die­sen Bienenschwarm mit einer Reise zwi­schen Vergangenheit und Zukunft zu einer ful­mi­nan­ten Groteske. Je län­ger die Vergangenheit ver­gan­gen ist, des­to grö­ßer die Gefahr der Wiederholung, weil sie weder ver­gan­gen ist noch reflek­tiert wurde.

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    Credits:

    RO, BG, DE, FR 2018, 140 Min.,
    rum.OmU
    Regie, Buch: Radu Jude
    Kamera: Marius Panduru
    Schnitt: Cătălin Cristuţiu
    mit: Ioana Iacob, Alexandru Dabija, Alex Bogdan

    Termine:

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    Trailer:

    A film by Radu Jude. In Romanian with German subtitles.

    [Credits] [Indiekino Club] [Trailer]

    Romania took an acti­ve part in the Holocaust – today the coun­try is in com­ple­te deni­al. An absurd mora­li­ty tale about sel­ec­ti­ve memo­ry in today’s Europe. Under General Antonescu, the mas­si­ve anti-Semitism pre­sent in Romanian socie­ty was made offi­ci­al govern­ment poli­cy, yet his role and that of his govern­ment in World War II are glo­ri­fied to this day. A young direc­tor wants to clear up the­se natio­nal myths and to this end plans a theat­re pro­duc­tion. What with unwil­ling extras, patro­ni­zing patrons and the cha­os in the director’s own life, the per­for­mance desi­gned as a wake-up call muta­tes step by step to a farce.

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    Credits:

    RO, BG, DE, FR 2018, 140 Min.,
    rum.OmU
    Regie, Buch: Radu Jude
    Kamera: Marius Panduru
    Schnitt: Cătălin Cristuţiu
    mit: Ioana Iacob, Alexandru Dabija, Alex Bogdan

    Termine:

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    Trailer:

  • Der Boden unter den Füßen

    Der Boden unter den Füßen

    Ein Film von Marie Kreutzer.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Marie Kreutzers im Wettbewerb der Berlinale 2019 urauf­ge­führ­ter Film han­delt vom Gefühl der Unsicherheit, wenn sich der Boden unter den Füßen zu bewe­gen beginnt, statt die Füße auf dem Boden. Die Angst vor dem Fall führt zu Panik, die Panik zum Kontrollverlust und womög­lich fällt man. Lola ist Unternehmensberaterin und lernt die­se Unsicherheit ken­nen, zwi­schen mög­li­cher­wei­se objek­ti­ver und sub­jek­ti­ver Realität zu chan­gie­ren und sich nicht mehr sicher sein zu kön­nen. Das muß sie aber in einer Welt der Krokodile, die sie nicht zu genie­ßen scheint (im Gegensatz zu den männ­li­chen Kollegen), aber als Norm akzep­tiert und sich wie ein Eisbrecher durch 100 Std. Arbeitswochen, Konkurrenzkämpfe, dut­zen­de Hotelzimmer und einer noch ste­ri­le­ren eige­nen Wohnung bewegt. Ein Raum für Liebe und Privatleben scheint in Lolas Universum vor­han­den, sie lebt eine Hotelbeziehung mit ihrer Vorgesetzten Elise. Vielleicht ist das aber nur Teil ihrer Kosten/Nutzen Rechnung und deckt not­wen­di­ge Bedürfnisbefriedigung ab. Die ein­zi­ge Person, der sie wirk­lich ver­bun­den scheint, ist ihre älte­re Schwester Conny, die wegen ihrer Schizophrenie erneut in die Psychiatrie ein­ge­wie­sen wird. Sicher spie­gelt Conny auch die ande­re Seite von Lola. Marie Kreutzer schafft vie­le sol­cher Spielräume für ihre Hauptfigur und die Zuschauer, sie ermög­li­chen eine Annäherung an eine Person, die, gut bezahlt, Existenzen rui­niert und Menschen kaputt­macht. Aber es geht hier natür­lich um ein mensch­li­ches Grundprinzip, selbst aus­ge­dach­te Zwänge zu opti­mie­ren und ande­ren auf­zu­zwin­gen, um vor ärge­ren Befindlichkeiten geschützt zu sein. So ver­geht das Leben im Man Muß Ja Stadium, bis es aus­ge­stan­den ist.

    Die Arbeit einer Unternehmensberatungsfirma, wo man ande­re Menschen ent­lässt und ein­spart, das war mir immer fremd, aber je inten­si­ver ich mich damit befasst hat­te, des­to kla­rer wur­de mir, dass es sich dabei um eine zuge­spitz­te Variante unse­rer Lebensrealität han­delt: Da ist es nun mal so, dass die Arbeit über allem steht. Dass es kei­nen Raum und auch kei­ne Zeit gibt, um wirk­lich ein Privatleben zu füh­ren. Eine her­kömm­li­che Partnerschaft oder Familie zu haben, ist fast unmög­lich. Da sieht man kon­zen­triert, wie unse­re Arbeitswelt funk­tio­niert und wie die meis­ten von uns arbei­ten, näm­lich immer zu viel und immer mit dem Anspruch, noch mehr zu leis­ten, auf allen Ebenen per­fekt zu sein und alles zu opti­mie­ren. Und dadurch auch nie­mals irgend­wo anzu­kom­men.“ Marie Kreutzer

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    Credits:

    AT 2019, 108 Min.,
    Deutsche Originalfassung mit eng­li­schen Untertiteln.
    Regie, Buch: Marie Kreutzer
    Kamera: Leena Koppe
    Schnitt: Ulrike Kofler
    mit: Valerie Pachner Pia Hierzegger Mavie Hörbiger Michelle Barthel

    Termine:

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    Trailer:

    Der Boden unter den Füßen Trailer Deutsch | German [HD]
    film by Marie Kreutzer. In German with English subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Lola is almost thir­ty. A suc­cessful manage­ment con­sul­tant, she is con­stant­ly on the move bet­ween the com­pa­nies she is tas­ked with res­truc­tu­ring. Her chic apart­ment in Vienna is more of a mail­box and a laun­de­ret­te than a home. A hundred working hours a week is not uncom­mon in addi­ti­on to five ses­si­ons at the gym, expen­si­ve din­ners with cli­ents and nights spent in ste­ri­le hotels. Her care­er, which she is advan­cing with cle­ver­ness, effi­ci­en­cy and ruthl­ess cun­ning, appears to be unstoppable. She appli­es a simi­lar­ly disci­pli­ned approach when it comes to mana­ging her pri­va­te life. This means that nobo­dy is allo­wed to know about the exis­tence of her older sis­ter Conny, who has been suf­fe­ring from men­tal ill­ness for a long time and who never lea­ves her apart­ment. But when Conny attempts to com­mit sui­ci­de, Lola sear­ches for a way to be the­re for her.
    Marie Kreutzer’s por­trait of the jet-set­ting Lola reve­als that the­re is some­ti­mes just a thin line sepa­ra­ting polar oppo­si­tes such as order and cha­os, rise and fall – even for someone who thri­ves in a socie­ty fix­a­ted on achievement.

    [nbsp]

    Credits:

    AT 2019, 108 Min.
    Regie, Buch: Marie Kreutzer
    Kamera: Leena Koppe
    Schnitt: Ulrike Kofler
    mit:Valerie Pachner Pia Hierzegger Mavie Hörbiger Michelle Barthel

    Termine:

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    Trailer:

    Der Boden unter den Füßen Trailer Deutsch | German [HD]
  • Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in BochumLuft zum Atmen

    Ein Film von Johanna Schellhagen/labournet.tv.

    [Credits] [Termine]

    1972 grün­de­ten ein paar Arbeiter und Revolutionäre bei Opel in Bochum die „Gruppe oppo­si­tio­nel­ler Gewerkschafter”(GoG). Die GoG exis­tier­te über 40 Jahre und hat mit ihrer radi­ka­len Betriebsarbeit den Widerstandsgeist in der Bochumer Belegschaft befeuert.

    Als Betriebsräte gaben sie gehei­me Informationen an die Belegschaft wei­ter, sie sorg­ten für acht­stün­di­ge Betriebsversammlungen, kämpf­ten gegen Krankenverfolgung, orga­ni­sier­ten ihren eige­nen Bildungsurlaub und ver­such­ten sogar, auf eige­nen Faust direk­te inter­na­tio­na­le Solidarität zwi­schen den ver­schie­de­nen General Motors Belegschaften in Europa her­zu­stel­len, um sich gegen die Standorterpressungen in den 90er Jahren zur Wehr zu setzen.

    Ihre radi­ka­len Aktivitäten kul­mi­nier­ten schließ­lich in einem der wich­tigs­ten Wilden Streiks deut­schen Nachkriegsgeschichte, als die Belegschaft im Oktober 2004 sechs Tage lang das Werk besetz­te und die Produktion in ganz Europa lahmlegte.

    Ein Portrait von Kollegen, die sich Gehör verschafften.

    Credits:
    D 2019, 71 Min.
    Ein Film von Johanna Schellhagen/labournet.tv

    Termine:

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  • Zu jeder Zeit

    Zu jeder Zeit

    Ein Film von Nicolas Philibert.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Der Ausbildung zur Pflegekraft – einem immer wich­ti­ger wer­den­den Beruf – hat sich Nicholas Philibert (Sein und Haben) in einer über­sicht­lich gro­ßen Pflegeschule in Paris dies­mal ange­nom­men. Wer sich für die­se kör­per­lich und psy­chisch anspruchs­vol­le, aber immer noch schlecht bezahl­te Tätigkeit ent­schei­det, braucht nach­voll­zieh­bar eine gro­ße Portion Enthusiasmus. Die jun­gen Menschen, eine diver­se, offen­sicht­lich aus vie­len ver­schie­de­nen Kulturkreisen zusam­men­ge­setz­te Gruppe, sind mit viel Engagement bei der Sache. In drei Teile geglie­dert, zeigt der dis­kret vor­ge­hen­de Film sie im Theorieunterricht, bei ers­ten prak­ti­schen Anwendungen am leben­di­gen Patienten und, fast die Hälfte des Films, bei Besprechungen mit Betreuern, wo Probleme und Erlebnisse der ver­schie­de­nen Praktika ver­han­delt wer­den. Nach den auch sehr humor­vol­len zwei ers­ten rührt die­ser Teil am meis­ten, kommt man doch Lage, Stellung und Befindlichkeiten der Auszubildenden näher und sieht, wie­viel Freude am Beruf die meis­ten ohne Personalmangel und gestress­te Vorgesetzte hät­ten. Gerne lei­det und lacht man mit, wird neu­gie­rig, Fragen zu eige­nen Fähigkeiten und Beurteilungen wer­den eben­so ange­scho­ben wie Gedanken zur per­sön­li­chen kör­per­li­chen wie psy­chi­schen Verletzlichkeit – ein zu Empathie anre­gen­der Film eben, der Freude macht.

    … Zukünftigen Pflegenden, die dazu bestimmt sind, im Schatten zu blei­ben, eine Stimme zu geben, ihre Hingabe, Würde, aber auch ihre Ängste, Zweifel und Verletzlichkeit zu zei­gen, ist in sich selbst ein poli­ti­scher Prozess. …“ Nicolas Philibert

    … Hierin liegt die Magie von Philiberts Filmen: sie sind poin­tiert, zärt­lich und beschei­den, sei­ne Kamera fängt Momente des Zweifelns und der Freude ein, klei­ne Dinge, die gemein­sam die Chronik eines klei­nen, von Respekt, Empathie und Neugier gepräg­ten Universums bil­den.“ Première

    Credits:

    De chaque instant
    FR 2018, 105 Min., frz. OmU
    Regie, Kamera, Schnitt: Nicolas Philibert 

    Termine:

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    Trailer:

    A film by Nicolas Philibert. In French with German subtitles

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Every year, thou­sands of stu­dents in France begin trai­ning in nur­sing care. After being accept­ed to the Institut de Formation en Soins Infirmiers, their stu­dies con­sist of cour­ses in theo­ry, prac­ti­cal exer­ci­s­es and ser­vice in hos­pi­tals. It is a dif­fi­cult and inten­si­ve trai­ning cour­se during which they gain exten­si­ve know­ledge and skills, prac­ti­cal pro­ces­ses and prepa­re them­sel­ves to take on gre­at respon­si­bi­li­ty. The film accom­pa­nies the ups and downs of such an edu­ca­ti­on in which often very young peo­p­le are con­fron­ted with human fra­gi­li­ty, suf­fe­ring, dise­a­se and the weak­ne­s­ses of body and soul. It’s about us and our humanity.

     

    Credits:

    De chaque instant
    FR 2018, 105 Min.,

    Regie, Kamera, Schnitt: Nicolas Philibert 

    Termine:

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    Trailer:

  • Frauen bildet Banden

    Frauen bildet Banden

    Ein Film des FrauenLesbenFilmCollectifs LasOtras.

    [Credits] [Termine]

    Die „Rote Zora” war in den 1970er und 1980er Jahren eine mili­tan­te Frauengruppe in der BRD, die sich klan­des­tin orga­ni­sier­te. Entstanden ist die femi­nis­ti­sche Gruppe aus dem Kontext der Revolutionären Zellen. Ihre Aktivitäten rich­te­ten sich u.a. gegen die all­täg­li­che Gewalt gegen Frauen, gegen Gen- und Reproduktionstechnologien, Bevölkerungspolitik und inter­na­tio­na­le Ausbeutungsbedingungen als Ausdruck patri­ar­cha­ler Herrschaft. Zentral waren die Selbstermächtigung der FrauenLesben und der Bruch mit der zuge­schrie­be­nen Friedfertigkeit.

    Erzählungen von ver­schie­de­nen Zeitzeuginnen, Interviews mit einer Historikerin und ehe­ma­li­gen Zoras las­sen die Geschichte der „Roten Zora” und der dama­li­gen Frauenbewegung wie­der leben­dig wer­den. Historische Aufnahmen der Frauen- und Studentinnen*bewegung in der BRD brin­gen Erinnerungen an die dama­li­gen Kämpfe zurück. FrauenLesben aus ande­ren Ländern berich­ten über ihre Begegnung mit die­ser Politik heute.

    Der Film zeigt, dass vie­le Themen der Roten Zora hoch aktu­ell sind und bie­tet viel span­nen­den Diskussionsstoff zum heu­ti­gen Umgang mit die­ser Geschichte.

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    Credits:

    DE 2019, 77 Min.,
    FrauenLesbenFilmCollectif LasOtras

    Termine:

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