Kategorie: archiv

  • Bildbuch

    Bildbuch

    Ein Film von Jean Luc Godard.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Jean Luc Godards BILDBUCH ist eine poe­ti­sche Montage, die an Texte der klas­si­schen Moderne erin­nert, vor allem an T.S. Eliots „The Waste Land“ und Ezra Pounds „Cantos“. Er spricht in vie­len Sprachen. In der deutsch unter­ti­tel­ten Original-Fassung, die ich gese­hen habe, sind auch die Untertitel nur frag­men­ta­risch, in der deut­schen Fassung spricht Godard selbst eine Übersetzung, die aber auch kaum voll­stän­dig sein kann, dazu sind zu oft Schichten von Texten über­ein­an­der gelegt. In fünf Kapiteln geht es ums Ganze. BILDBUCH wirkt wie ein Testament, ein letz­ter Aufruf, min­des­tens zu einem ande­ren Sehen, viel­leicht zur Revolution, viel­leicht auch nur zur Traurigkeit. „Wir sind nicht trau­rig genug um die Welt zu ver­än­dern“ heißt es ein­mal. Am Ende steht die Frage: „Brauchen wir die Revolution?“ Die Antwort: „Als wir jung waren, nähr­ten wir glän­zen­de Hoffnungen“, dann eine Szene aus Max Ophüls Film LE PLAISIR, ein fre­ne­ti­scher Tanz, an des­sen Ende ein Galan zusam­men­bricht. Unter sei­ner Maske ist ein alter Mann, der am oder im Vergnügen gestor­ben ist, aber das zeigt Godard nicht mehr, das müs­sen wir schon wis­sen. BILDBUCH ist auch eine Kanon-Bildung, so eli­tär wie revo­lu­tio­när, nach den Prinzipien der Ästhetik des Widerstands von Peter Weiss: Wir müs­sen här­ter arbei­ten, mehr wis­sen als die Faschisten. Kapitel 1: Remakes. Das Bild imi­tiert die Wirklichkeit, das Bild imi­tiert das Bild, die Wirklichkeit imi­tiert die Bilder von Bildern. Kapitel 2: Die Nächte von St. Petersburg. Krieg, wäh­rend die Herrschenden herr­schen und die Beherrschten ster­ben und töten. Kapitel 3: „wie Blumen in Geleisen/So trau­rig arm im irren Wind der Reisen“ (Rilke, „Das Stundenbuch“): Eisenbahnen und Kino. Kapitel 4: Der Geist des Gesetzes: Montaignes Idee der Republik als Aufstandsniederschlagung. Aufklärung und Herrschaft. Kapitel 5: Die Zentralregion (Michael Snow, 1971): Ist die Mitte der Welt Arabien? BILDBUCH ist kogni­ti­ver Overload, aber Godard weiß, dass man mehr erkennt, als man denkt. (Tom Dorow | indiekino.de)

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    Credits:

    LE LIVRE D’IMAGE
    Schweiz 2018, 85 Min., franz. OmU-Fassung und deut­sche Fassung, DCP, Farbe, Dolby Surround 7.1 oder 5.1. FSK ab 12 Jahre. Regie: Jean-Luc Godard, Kamera: Fabrice Aragno, Schnitt: Jean-Luc Godard, Fabrice Aragno

    Termine:

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    Trailer:

    THE IMAGE BOOK | Official UK Trailer | MUBI
    film by Jean Luc Godard.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Do you still remem­ber how long ago we trai­ned our thoughts? Most often we’d start from a dream…

    We won­de­red how, in total dark­ness colours of such inten­si­ty could emer­ge within us.

    In a soft low voice Saying gre­at things, Surprising, deep and accu­ra­te matters.

    Like a bad dream writ­ten on a stor­my night

    Under wes­tern eyes

    The lost paradies

    War is here

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    Credits:

    LE LIVRE D’IMAGE
    Schweiz 2018, 85 Min., franz. OmU-Fassung und deut­sche Fassung, DCP, Farbe, Dolby Surround 7.1 oder 5.1. FSK ab 12 Jahre. Regie: Jean-Luc Godard, Kamera: Fabrice Aragno, Schnitt: Jean-Luc Godard, Fabrice Aragno

    Termine:

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    Trailer:

    THE IMAGE BOOK | Official UK Trailer | MUBI
  • Another Day of LifeAnother Day Of Life

    Another Day of LifeAnother Day Of Life

    Ein Film von Raul de la Fuente und Damian Nenow.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Another Day of Life“ basiert auf dem gleich­na­mi­gen Buch des legen­dä­ren pol­ni­schen Kriegsreporters Ryszard Kapuściński. Er schil­dert das Drama des Angolanischen Bürgerkriegs, der 1975 aus­brach und erst 27 Jahre spä­ter sein Ende fand. Nachdem Portugal sei­ne Diktatur über­wun­den hat­te, zogen sich die Portugiesen auch aus ihren Kolonien zurück. Kapuściński erlebt das begin­nen­de Chaos, die Confusão und ent­schließt sich, als ein­zi­ger euro­päi­scher Reporter im Land zu blei­ben und den Krieg auf Seiten der mar­xis­ti­schen MPLA zu doku­men­tie­ren. Der Krieg in Angola war ein typi­scher Stellvertreterkrieg. Der Zwang, sich ent­we­der für die USA oder die UDSSR ent­schei­den zu müs­sen bedeu­te­te die Radikalisierung der jun­gen poli­ti­schen Kräfte des Landes und führ­te direkt in den Bürgerkrieg. Die reich­lich vor­han­de­nen Bodenschätze hiel­ten das Interesse wach, gewalt­sam Einfluss auf die künf­ti­ge Entwicklung zu neh­men. Erst nach 27 Jahren kam es zum Frieden, hun­dert­tau­sen­de waren umge­bracht wor­den, Millionen auf der Flucht und die Zerstörungen immens. Der Film erzählt – wie das Buch auch – die Geschichte vom Aufbruch und der Hoffnung auf ein frei­es Angola. Mit den Mitteln der Animation wird ähn­lich wie in ‚Waltz with Bashir‘ eine abs­trak­te Ebene gewählt, um der Falle des Kriegsfilms zu entgehen. 

    Kapuszinski war 1975 der ein­zi­ge euro­päi­sche Reporter, der sich in Angola auf­hielt. Der Journalist inter­es­sier­te sich weni­ger für die poli­ti­schen und mili­tä­ri­schen Entscheidungsträger – ein Treffen mit dem ers­ten ango­la­ni­schen Präsidenten Agostinho Neto wird in sei­nem Buch nur in einem Halbsatz erwähnt, die Unabhängigkeitsfeier ist Kapuszinski kaum einen Absatz wert. Er schrieb über den Alltag der Menschen, die in der von den Portugiesen ver­las­se­nen Stadt auf den Krieg war­te­ten, der sich von Norden und Süden näher­te, und über die Kämpfer an der Front, die ver­such­ten, mit weni­gen Gewehren und unaus­ge­bil­de­ten Jugendlichen ihr Land gegen süd­afri­ka­ni­sche Kompanien mit Hubschraubern und Panzerwagen zu verteidigen.
    Kapuszinskis Stärke waren dich­te und emo­tio­na­le Beschreibungen der Lebenssituation der Menschen – auf ver­lo­re­nem Posten in einer Stadt, in der per­ma­nent das Wasserwerk beschos­sen wur­de, und die dro­hen­de Einnahme des Elektrizitätswerks das Ende bedeu­tet hät­te.” Tom Dorow | indiekino.de

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    Credits:

    Polen/Spanien/Belgien/Deutschland 2018 ∙ 86 Min., Englisch, Portugiesisch, Polnisch, Spanische OmU
    Regie: Raul de la Fuente, Damian Nenow
    Buch: Raul de la Fuente, David Weber, Amaia Ram

    Termine:

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    Trailer:

    ANOTHER DAY OF LIFE (2018) – Trailer english

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.A film by Raul de la Fuente and Damian Nenow .

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Another Day of Life“ reli­ves the dra­ma of the Angolan civil war in 1975 through the eyes of the legen­da­ry war repor­ter Ryszard Kapuściński. Via a mix of ani­ma­ted sequen­ces and docu­men­ta­ry inter­views with Kapuschinski’s con­tem­po­ra­ry com­pa­n­ions the film con­veys the ter­ror and absur­di­ties of the war. At the same time the audi­ence wit­nesses Kapuściński’s tran­si­ti­on from objec­ti­ve repor­ter to aut­hor who tri­es to approach the truths of the war through the means of literature.

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    Credits:

    Polen/Spanien/Belgien/Deutschland 2018 ∙ 86 Min., Englisch, Portugiesisch, Polnisch, Spanische OmU
    Regie: Raul de la Fuente, Damian Nenow
    Buch: Raul de la Fuente, David Weber, Amaia Ram

    Termine:

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    Trailer:

    ANOTHER DAY OF LIFE (2018) – Trailer english

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.
  • Der letzte Jolly-Boy

    Der letzte Jolly-Boy

    Ein Film von Hans-Erich Viet.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Leon Schwarzbaum über­leb­te als Einziger sei­ner Familie Auschwitz, Buchenwald, Sachsenhausen. Als Jugendlicher spielt er mit sei­ner ‚BoyGroup‘, den “Jolly Boys”, ame­ri­ka­ni­schen Swing. Heute lebt der 97-Jährige in Berlin. Erst jetzt, im Alter, ent­wi­ckelt er die Energie, sich zu erin­nern – und vor allem:sich zu äußern. Dies tut er heu­te mit einer Selbstverständlichkeit und gleich­zei­tig strik­ten Höflichkeit, die beein­druckt. Wir beglei­ten Leon Schwarzbaum zum Landgericht Detmold, wo er im Prozess gegen den SS-Mann Reinhold Hanningzum Nebenkläger wird und als einer der Hauptzeugen auf­tritt. Wir besu­chen sei­ne pol­ni­sche Heimat Bedzin, und wir fah­ren gemein­sam nach Auschwitz. Außerdem beglei­ten wir Leon Schwarzbaum, wenn er im Gefängnis von Zeithain mit Insassen spricht und in der Talk- Sendung „Markus Lanz“ über sei­ne Erfahrungen berich­tet- eine fil­mi­sche Reise durch deut­sche Wirklichkeit im Gestern und Heute.

    Credits:

    DE 2018 105 Min.
    Regie: Hans-Erich Viet
    Drehbuch: Hans-Erich Viet
    Kamera: Thomas Keller, Nina Frey
    Schnitt: Nina Caspers

    Termine:

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    Trailer:

    Der letz­te Jolly Boy – Trailer from Cine Complete Postproduction on Vimeo.

    A film by Hans-Erich Viet.  In German

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Hans-Erich Viet’s docu­men­ta­ry tells the sto­ry of 97-year-old Holocaust sur­vi­vor Leon Schwarzbaum. Born in Hamburg, he grew up in Poland and was the only mem­ber of his fami­ly to sur­vi­ve the con­cen­tra­ti­on camps of Auschwitz, Buchenwald and Sachsenhausen. He was an obser­ver at the Lüneburg SS tri­al and was a co-plain­ti­ff in the Auschwitz SS tri­als in Detmold and Hanau. A road movie through deca­des of German histo­ry and sto­ries – with a man who sang as a teen­ager in a boy band known as the „Jolly Boys“, inspi­red by American swing music.

    Credits:

    DE 2018 105 Min.
    Regie: Hans-Erich Viet
    Drehbuch: Hans-Erich Viet
    Kamera: Thomas Keller, Nina Frey
    Schnitt: Nina Caspers

    Termine:

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    Trailer:

    Der letz­te Jolly Boy – Trailer from Cine Complete Postproduction on Vimeo.

  • Spreeland – Fontane

    Spreeland – Fontane

    Ein Film von Bernhard Sallman.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Für den drit­ten Teil sei­ner Trilogie (nach Rhinland und Oderland) wählt Bernhard Sallmann wie­der zeit­ge­nös­si­sche mär­ki­sche Landschaftenund Töne als Echoraum für die sorg­sam aus­ge­wähl­ten Texte des Autors. Sein Filmist anre­gen­de Herausforderung zur Auseinandersetzung mit Fontane und der Weltdamals und heute.

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    Credits:

    DE 2018, 79 Min., Regie, Kamera, Schnitt: Bernhard Sallmann

    Termine:

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    Trailer:

    A Film by  Bernhard Sallman.  On March 31st. In German.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    The rivers used to run the way they run today. Sure, they car­ri­ed other water. But isn’t water always water? We see water in almost every take of this cine­ma­tic ram­ble through Brandenburg’s Spree are­as – moving, sta­g­nant, clear, mur­ky, over­flowing, dam­med up, liquid, fro­zen – in sta­tic takes, audio­vi­su­al crystal­liza­ti­ons of the onto­lo­gi­cal modes of water, always both his­to­ric tableau and view of the pre­sent day: the rivers that flow or stand still the way they always used to flow or stand still and the high­ways bey­ond their banks, the smo­king chim­neys of power plants in the back­ground, the motor boats, the jet­ties, the bridges, the ship­ping facilities.

    After “Oderland. Fontane” and “Rhinland. Fontane”, Bernhard Sallmann is now pre­sen­ting “Spreeland Fontane”, his third film essay adapt­a­ti­on of the five-volu­me tra­ve­lo­gue “Ramblings through Brandenburg”. Offscreen, Judica Albrecht’s crys­tal clear, almost black and white voice reci­tes pas­sa­ges from the impres­si­ons the famous German wri­ter Theodor Fontane tur­ned into pro­se, while onscreen the places of influx whe­re histo­ry and the pre­sent age flow tog­e­ther are revealed.

    Lukas Stern

    Credits:

    DE 2018, 79 Min., Regie, Kamera, Schnitt: Bernhard Sallmann

    Termine:

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    Trailer:

  • Das Haus am Meer

    Das Haus am Meer

    Ein Film von Robert Guédiguian.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Es ist mehr als ein Motiv, es ist bei­na­he ein Genre des psy­cho­lo­gisch-rea­lis­ti­schen Kinos: Das Familienfest, bei dem alte Wunden und schö­ne Erinnerungen, die sprich­wört­li­chen Leichen im Keller und die ver­schüt­te­ten Emotionen zum Vorschein kom­men. Zu dem Topoi die­ses Genres gehö­ren der Anlass, … die „Aufstellung“ der Beteiligten, … und nicht zuletzt der Ort, dem eine gewis­se Magie inne­wohnt. Ein Haus am Meer zum Beispiel …

    Dass der Film ein gro­ßes huma­nis­ti­sches Statement für eine Heimat der Menschen ist, ein Appell für uni­ver­sel­le Geschwisterlichkeit und eine Geste gegen die Barbarei der Politik, ver­steht sich bei die­sem Team fast von selbst.“ (Strandgut/Georg Seeßlen)

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    Credits:

    FR 2017, 107 Min., frz. OmU, Regie: Robert Guédiguian, mit: Ariane Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Gérard Meylan, Jacques Boudet

    Termine:

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    Trailer:

    Das Haus am Meer – Trailer from Jürgen Lütz on Vimeo.A film by Robert Guédiguian. In French with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Three grown child­ren gathe­red at the pic­tures­que vil­la of their dying father reflect on whe­re they are, who they have beco­me, and what they have inherited.

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    Credits:

    FR 2017, 107 Min., frz. OmU, Regie: Robert Guédiguian, mit: Ariane Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Gérard Meylan, Jacques Boudet

    Termine:

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    Trailer:

    Das Haus am Meer – Trailer from Jürgen Lütz on Vimeo.

  • Talking Money

    Talking Money

    Ein Film von Sebastian Winkels. Am 30.3. mit anschlie­ßen­dem Filmgespräch.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Sebastian Winkels (7 Brüder) neu­er Dokumentarfilm beginnt mit einem Zitat von Karl Marx: „Geld ist kei­ne Sache, son­dern ein sozia­les Verhältnis.“ Was folgt, sind Beobachtungen von Beratungsgesprächen in Banken in acht ver­schie­de­nen Ländern: von Benin bis Pakistan, von Bolivien bis in die Schweiz. Während die einen Geld anle­gen möch­ten, weil sie viel mehr ver­die­nen, als sie zum Leben brau­chen, benö­ti­gen die ande­ren einen Kredit – mal geht es um klei­ne­re Beträge für die Renovierung der Wohnung, mal müs­sen exis­ten­ti­el­le Probleme gelöst wer­den. Ob ver- oder aus­lei­hen – alle sol­len beim Beratungsgespräch viel von sich Preis geben. Die Kamera beob­ach­tet von der Beraterseite aus die Regeln des Spiels, bei dem geblufft, um Hilfe gebe­ten oder Macht aus­ge­spielt wird.

    Die inti­men Geldgespräche bei der Bank ent­wer­fen ein Spektrum sozia­ler Bilder, die um Fragen von Teilhabe und Ausgeschlossensein, von Vertrauen und Kontrolle krei­sen. Überraschend, mit wel­cher Selbstverständlichkeit die Regeln des Systems auf bei­den Seiten akzep­tiert wer­den. Als Kunden schei­nen wir auf der gan­zen Welt im glei­chen Boot zu sit­zen, nie­mand kann sich erlau­ben, außer­halb davon zu agie­ren. Ich bin allen Beteiligten sehr dank­bar, dass sie den Mut und das Vertrauen hat­ten, uns zu unter­stüt­zen. Die Banken waren in die­ser Hinsicht die weit­aus schwie­ri­ge­ren Kandidaten: gan­ze acht haben uns, teils erst nach Jahren, eine Drehgenehmigung gege­ben. Ich bin übri­gens davon über­zeugt, dass es ein­fa­cher ist, eine Bank aus­zu­rau­ben, als in ihr zu dre­hen.“ Sebastian Winkels

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    Credits:

    CH/DE 2017, 83 Min.,
    Buch/Regie/Kamera: Sebastian Winkels
    Schnitt: Frederik Bösing

    Termine:

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    Trailer:

    Talking Money – Rendezvous bei der Bank (offi­zi­el­ler Trailer)
    film by Sebastian Winkels. Starts March 28th at the fsk. In German.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Talking Money is an obser­va­tio­nal docu­men­ta­ry shot at bank con­sul­ta­ti­on tables all over the world. Weaving sto­ries from eight count­ries into one glo­bal money con­ver­sa­ti­on, it vir­tual­ly trans­forms the cine­ma into a bank. Purely experiential!

    Who are we when we talk about money?

    Intimate con­ver­sa­ti­ons in an imper­so­nal place: from Bolivia to Pakistan, Benin to Switzerland, men and women sit down across from their neigh­bor­hood ban­kers to dis­cuss the inti­maci­es of their finan­cial lives. Far from the gla­mour of distant Wall Street, this is the rea­li­ty of per­so­nal ban­king, whe­re one’s life pro­blems are a mat­ter of business.

    In fif­teen spon­ta­neous­ly recor­ded encoun­ters, the bank table turns into a stage for con­fes­si­ons and mas­quer­ades, whe­re con­sul­tants and cli­ents try their best to look solid and trust­wor­t­hy. Filming enti­re­ly from the bank’s side of the table, Sebastian Winkels offers the audi­ence a place in a bizar­re power play, explo­ring a com­pli­ca­ted rela­ti­on cal­led ’money’.

    A mul­ti-voi­ced com­ment on capi­ta­lism that reve­als how the invi­si­ble power of money works on all of us, no mat­ter who and whe­re we are.

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    Credits:

    CH/DE 2017, 83 Min.,
    Buch/Regie/Kamera: Sebastian Winkels
    Schnitt: Frederik Bösing

    Termine:

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    Trailer:

    Talking Money – Rendezvous bei der Bank (offi­zi­el­ler Trailer)
  • Mid90s

    Mid90s

    Ein Film von Jonah Hill.

    [indie­ki­no Club] [Credits] [Termine] [Trailer]

    Stevie ist 13, wirkt aber noch wesent­lich jün­ger. In L.A. ist es wie immer Sommer, und Stevie will zu den Großen dazu­ge­hö­ren. Zu Hause tyran­ni­siert ihn sein älte­rer Bruder, sei­ne allein­er­zie­hen­de Mutter ist sel­ten da. Als Stevie im ört­li­chen Skateboard-Laden eine Gruppe coo­ler Typen ken­nen­lernt, ändert sich alles: Das Ninja-Turtles-Poster wird durch ein Pin-up-Girl ersetzt, nachts wird vor dem Haus Skaten trai­niert, und bald raucht Stevie sei­ne ers­te Zigarette.
    Schauspieler Jonah Hill (The Wolf of Wall Street) lässt in sei­nem Regiedebüt mit viel Liebe zum Detail die 1990er-Jahre wie­der auf­er­ste­hen. Mit gro­ßer Leichtigkeit und viel Musik erzählt er von der schwie­ri­gen Suche eines Teenagers nach Anerkennung und nach den rich­ti­gen Freunden. Zwischen Mixtapes, VHS-Camcordern, Nintendo Playstation und mit einer gehö­ri­gen Portion Nostalgie ent­führt uns Hill in sei­nem auf 16mm gedreh­ten Film in die Welt eines Jungen, der sei­ne Grenzen aus­tes­tet und droht, zu schnell erwach­sen zu wer­den. Zusätzlich zur Filmmusik von Trent Reznor (Nine Inch Nails) und Atticus Ross sin­gen Nirvana, The Mamas & the Papas, Cypress Hill, Souls of Mischief und Seal.

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    Credits:

    US 2018, 85 Min., engl. OmU
    Regie, Buch: Jonah Hill
    Kamera: Christopher Blauvelt
    Montage: Nick Houy
    mit: Sunny Suljic, Katherine Waterston, Lucas Hedges, Na-Kel Smith, Olan Prenatt 

    Termine:

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    Trailer:

     

     A film by Jonah Hill.  In English with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Stevie is 13, but looks a lot youn­ger. As always, it is sum­mer­ti­me in L.A. and Stevie is despe­ra­te to hang out with the big boys. At home his older brot­her tyran­ni­s­es him; his sin­gle mother is rare­ly the­re. When Stevie meets a group of cool dudes at the local skate­board shop, ever­y­thing chan­ges: the Ninja Turtles pos­ter is repla­ced by a pin-up girl, he beg­ins prac­ti­cing skate­boar­ding at night in front of the house and it is not long befo­re Stevie smo­kes his first cigarette.
    Actor Jonah Hill (The Wolf of Wall Street) has paid gre­at atten­ti­on to detail in order to resur­rect the 1990s for his direc­to­ri­al debut. His sto­ry of a teenager’s dif­fi­cult search for reco­gni­ti­on and the right fri­ends unfolds with gre­at ease and ple­nty of music. Replete with mix­tapes, VHS cam­cor­ders, Nintendo PlayStations and a good dose of nost­al­gia, Hill’s 16mm film takes us into the world of a boy who is test­ing his limits and is in dan­ger of gro­wing up too quick­ly. And on the sound­track, in addi­ti­on to film music sup­pli­ed by Trent Reznor (Nine Inch Nails) and Atticus Ross, we are trea­ted to the songs of Nirvana, The Mamas & the Papas, Cypress Hill, Souls of Mischief and Seal.

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    Credits:

    US 2018, 85 Min., engl. OmU
    Regie, Buch: Jonah Hill
    Kamera: Christopher Blauvelt
    Montage: Nick Houy
    mit: Sunny Suljic, Katherine Waterston, Lucas Hedges, Na-Kel Smith, Olan Prenatt 

    Termine:

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    Trailer:

     

     

  • Der Fall Sarah und Saleem

    Der Fall Sarah und Saleem

    Ein Film von Muayad Alayan.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Sarah führt ein klei­nes Cafe in Jerusalem, Saleem ist Lieferant. Obwohl jeweils ver­hei­ra­tet, begin­nen sie eine lei­den­schaft­li­che Affäre mit­ein­an­der. Was nor­ma­ler­wei­se eine pri­va­te, nur mora­lisch zu behan­deln­de Sache wäre, ent­wi­ckelt sich in die­sem Fall zu einer hoch­po­li­ti­schen, denn Saleem ist Palästinenser, Sarah jüdi­sche Israelin. Als sie aus­nahms­wei­se zusam­men in Bethlehem eine Bar besu­chen, wird ein auf­dring­li­cher Gast miss­trau­isch und ahnt, dass Sarah Jüdin ist. Das hat Folgen für Saleem, der sich beim poli­zei­li­chen Verhör nur mit einer Notlüge her­aus­win­den kann, die wie­der­um Sarah in den Fokus des israe­li­schen Geheimdienstes stellt. Für ihren Mann David, einem Armee-Offizier, kann dies äußerst unan­ge­nehm wer­den, und auch Saleems schwan­ge­re Frau Bisan erfährt von der Affäre. Ihr Mann sitzt da schon in israe­li­scher Haft und wird von paläs­ti­nen­si­scher Seite als Held gefei­ert. Als die Situation für alle immer aus­weg­lo­ser wird, ver­su­chen die bei­den Frauen eine Annäherung, um zu ret­ten, was zu ret­ten ist.

    Regisseur Muayad Alayan insze­niert die Teilung Jerusa­lems und das poli­ti­sche Minenfeld des Nahostkonflikts … nicht mit Hilfe sym­bo­li­scher Überformun­gen, mit denen Konflikte, Teilung und Segregation oft dar­ge­stellt wer­den. „Der Fall Sarah & Saleem“ dekon­stru­iert nicht vor­der­grün­dig den Machtapparat und das dazu­ge­hö­ri­ge Weltbild, das die eige­ne Sicherheit nur mit mili­tä­ri­scher und nach­rich­ten­dienst­li­cher Übermacht zu gewähr­leis­ten behaup­tet. Es sind viel­mehr die per­sön­li­chen Probleme und exis­ten­zi­el­len Ängste der Menschen, anhand derer Alay­an die Tragik der Situation zuspitzt: Sarah muss ihre Bedürfnisse hin­ter der Sicherheit Israels zurückstel­len, die ihr Mann als rang­ho­her Offizier mit zu ver­ant­wor­ten hat. Saleem wie­der­um schafft es nicht, sich die finan­zi­el­le Unabhängigkeit von der Familie sei­ner Frau zu erar­bei­ten. Ihre Affäre ist eine Flucht vor den fami­liä­ren und poli­ti­schen Strukturen, die ihr Leben bestim­men; der Ehebruch ein per­sön­li­cher Ver­rat, den die Staatsbehörden als Landesverrat deklarieren.“
    Karsten Mund | Filmdienst

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    Credits:

    PS/NL/DE/MX 2018, 127 min., Farbe, Arab./Hebr./Engl. OmU
    Regie: Muayad Alayan
    Kamera: Sebastian Bock
    Schnitt: Sameer Qumsiyeh
    mit: Maisa Abd Elhadi, Adeeb Safadi, Sivane Kretchner, Ishai Golan

    Termine:

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    Trailer:

    Der Fall Sarah & Saleem (Trailer) | missingFILMs | Kinostart: 14.03.2019
    film by Muayad Alayan.  In Arabic, Hebrew and English with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    An affair of the heart beco­mes an affair of sta­te: a Palestinian dra­ma that takes the uphe­avals bet­ween Arabs and Jews to ano­ther, unu­su­al level. Sex in the back of a truck – that just about sums up the affair bet­ween Sarah and Saleem. They meet seve­ral times a week, as soon as he’s finis­hed deli­ve­ring his pastries and she’s shut her café. Their affair is given added piquan­cy not just by the fact that they’­re both mar­ried, but becau­se Sarah is Israeli and Saleem Palestinian. When the pair are spot­ted tog­e­ther, the intel­li­gence ser­vices on both sides take an inte­rest in Saleem, becau­se Sarah’s hus­band is no ordi­na­ry Israeli, but a high-ran­king officer.

     

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    Credits:

    PS/NL/DE/MX 2018, 127 min., Farbe, Arab./Hebr./Engl. OmU
    Regie: Muayad Alayan
    Kamera: Sebastian Bock
    Schnitt: Sameer Qumsiyeh
    mit: Maisa Abd Elhadi, Adeeb Safadi, Sivane Kretchner, Ishai Golan

    Termine:

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    Trailer:

    Der Fall Sarah & Saleem (Trailer) | missingFILMs | Kinostart: 14.03.2019
  • Vakuum

    Vakuum

    Ein Film von Christine Repond.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Ein gut­bür­ger­lich situ­ier­tes Paar steht kurz vor sei­nem 35. Hochzeitstag, als Meredith (Barbara Auer) erfährt, dass sie nach einer Blutspende HIV posi­tiv getes­tet wor­den ist. Schockiert und nach eini­ger Recherche bekommt sie her­aus, dass ihr Mann André (Robert Hunger-Bühler) der Überträger ist, der sich sei­ner­seits offen­bar bei Prostituierten ange­steckt hat. Aus die­ser Konstellation erge­ben sich schein­bar unauf­lös­li­che Schuldverstrickungen, auch Schamgefühle. Aber vor allem steht Meredith vor einem Scherbenhaufen, den sie nicht mehr ein­fach zusam­men­set­zen kann. Selbstverständlichkeiten und Gewissheiten bie­ten kei­nen Halt mehr. Auf sich allein gestellt, erkennt sie von jetzt auf gleich ihre sozia­le Isolation und nur all­mäh­lich wächst in ihr eine Skepsis ihrem vor­ma­li­gem Leben gegen­über. Dann ahnt sie, dass aus ihrer Krankheit eine Chance erwächst, die viel­leicht ein Neuanfang bedeu­ten könnte.
    Die Geschichte erlaubt sich kei­ne Schlenker und bleibt ganz nah an der mini­ma­len Handlung. Gerade durch die unauf­dring­li­che, gleich­zei­tig betö­ren­de Schlichtheit wird die Komplexität erst rich­tig augen­fäl­lig. Der Film arbei­tet mit Andeutungen, hält sich mit einer Überfrachtung von Symbolen weit­ge­hend zurück. Im zurück­hal­ten­den, sub­ti­len Spiel von Barbara Auer spie­gelt sich die Verwandlung von einer gesi­cher­ten, abge­klär­ten und ver­fes­tig­ten Welt in eine löche­ri­ge, wage Existenz. Nicht zuletzt ist es ein Film über eine Emanzipation mit mehr ängst­li­chen als kämp­fe­ri­schen Momenten, der bis zum Ende sei­ne Melancholie kei­nes­wegs ver­schwei­gen will. (Michael Schmitz | indiekino)

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    Credits:

    Deutschland 2018, 80 Min.
    Regie & Drehbuch: Christine Repond
    Kamera: Aline László
    Schnitt: Ulrike Tortora
    mit: Barbara Auer, Robert Hunger-Bühler

    Termine:

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    Trailer:

    A film by Christine Repond. In German.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Amidst the pre­pa­ra­ti­ons for her 35th wed­ding anni­ver­sa­ry, Meredith is sur­pri­sed by the dis­co­very that she is HIV-posi­ti­ve. Only her hus­band André comes into ques­ti­on as the carrier.
    Shaken, Meredith finds out that he has been unfaithful to her with pro­sti­tu­tes. She con­fronts André with the dia­gno­sis and throws him out of the house. Meredith, howe­ver, who has always built her life enti­re­ly around caring for her fami­ly, can hard­ly bear being alo­ne. Following an inten­se fight, she final­ly cons­ents to André’s return. He in the mean­ti­me knows that he is also HIV-posi­ti­ve. They deci­de to deal with the con­dem­na­ti­ons and the ill­ness together.
    The clo­ser the anni­ver­sa­ry cele­bra­ti­on looms, the more fra­gi­le this mar­ria­ge to be cele­bra­ted appears to be. The deep con­nec­tion they once had with one ano­ther only flas­hes through in rare moments. Brave, enra­ged and hop­eful, Meredith sen­ses that the­re can only be a future tog­e­ther when she can for­gi­ve André uncon­di­tio­nal­ly. But how much inju­ry can love withstand?

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    Credits:

    Deutschland 2018, 80 Min.
    Regie & Drehbuch: Christine Repond
    Kamera: Aline László
    Schnitt: Ulrike Tortora
    mit: Barbara Auer, Robert Hunger-Bühler

    Termine:

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    Trailer:

  • Unzertrennlich

    Unzertrennlich

    Ein Film von Frauke Lodders.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Eymen, Eray, Gustaf, Max und Svea hei­ßen die fünf gesun­den Geschwister, die im Mittelpunkt von Frauke Lodders Dokumentation „Unzertrennlich – Leben mit behin­der­ten oder lebens­ver­kürzt erkrank­ten Geschwistern“ ste­hen. Und das – im Mittelpunkt ste­hen – ist eine Seltenheit in ihrem Leben, denn seit dem Moment, an dem ihre Mutter ein behin­der­tes Geschwisterkind zur Welt brach­te, hat sich die Rolle inner­halb der Familie grund­le­gend verändert.

    Ca. 4 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Bruder oder eine Schwester, die chro­nisch oder lebens­ver­kürzt erkrankt oder behin­dert sind. Sie müs­sen sich bereits deut­lich frü­her als ihre AltersgenossInnen mit Themen wie Verantwortung, Verzicht und Verlust aus­ein­an­der- set­zen. Ihre Realität unter­schei­det sich grund­le­gend von der ande­rer Kinder und Jugendlicher. Leise beob­ach­tend und mit gro­ßem Respekt vor allen Familienmitgliedern nähert sich der Film den unter­schied­li­chen Lebensrealitäten sol­cher Geschwisterkinder an und führt in ihren Alltag ein.

    Webseite: mindjazz-pictures.de

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    Credits:

    DE 2018 91 Min.
    Regie: Frauke Lodders
    Kamera: Timo Schwarz, Fabian Schmalenbach
    Schnitt: Kirsten Ottersdorf 

    Termine:

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    Trailer:

    A film by Frauke Lodders.

     [Credits] [Termine] [Trailer]

    How does living with a serious­ly sick or dis­ab­led child influence the fami­ly struc­tu­re? What spe­ci­fic role do the healt­hy siblings have? The docu­men­ta­ry UNZERTRENNLICH accom­pa­nies child­ren and young adults from five com­ple­te­ly dif­fe­rent fami­lies and seeks to find ans­wers to the­se ques­ti­ons in their ever­y­day lives.
    Over three quar­ters of the popu­la­ti­on in Germany have at least one brot­her or sis­ter. These siblings are play­mates, con­fidan­tes and often best fri­ends for life. But with a sibling the­re also emer­ges rival­ry in the com­pe­ti­ti­on for affec­tion, atten­ti­on, free­dom and respect. Conflicts are part of every healt­hy rela­ti­onship bet­ween siblings. They are important to estab­lish a las­ting balan­ce and to sup­port the healt­hy deve­lo­p­ment of a child. But what hap­pens, if that is not pos­si­ble becau­se one child has a spe­cial, shiel­ded sta­tus in the fami­ly, due to a sick­ness or disa­bi­li­ty and is in need of con­stant care?

    Webseite: mindjazz-pictures.de

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    Credits:

    DE 2018 91 Min.
    Regie: Frauke Lodders
    Kamera: Timo Schwarz, Fabian Schmalenbach
    Schnitt: Kirsten Ottersdorf 

    Termine:

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    Trailer: