Frauen bildet Banden

Ein Film des Frau­en­Les­ben­Film­Collec­tifs LasO­tras.

[Credits] [Ter­mi­ne]

Die „Rote Zora” war in den 1970er und 1980er Jah­ren eine mili­tan­te Frau­en­grup­pe in der BRD, die sich klan­des­tin orga­ni­sier­te. Ent­stan­den ist die femi­nis­ti­sche Grup­pe aus dem Kon­text der Revo­lu­tio­nä­ren Zel­len. Ihre Akti­vi­tä­ten rich­te­ten sich u.a. gegen die all­täg­li­che Gewalt gegen Frau­en, gegen Gen- und Repro­duk­ti­ons­tech­no­lo­gi­en, Bevöl­ke­rungs­po­li­tik und inter­na­tio­na­le Aus­beu­tungs­be­din­gun­gen als Aus­druck patri­ar­cha­ler Herr­schaft. Zen­tral waren die Selbst­er­mäch­ti­gung der Frau­en­Les­ben und der Bruch mit der zuge­schrie­be­nen Fried­fer­tig­keit.

Erzäh­lun­gen von ver­schie­de­nen Zeit­zeu­g­in­nen, Inter­views mit einer His­to­ri­ke­rin und ehe­ma­li­gen Zoras las­sen die Geschich­te der „Roten Zora” und der dama­li­gen Frau­en­be­we­gung wie­der leben­dig wer­den. His­to­ri­sche Auf­nah­men der Frau­en- und Studentinnen*bewegung in der BRD brin­gen Erin­ner­ung­en an die dama­li­gen Kämp­fe zurück. Frau­en­Les­ben aus ande­ren Län­dern berich­ten über ihre Begeg­nung mit die­ser Poli­tik heu­te.

Der Film zeigt, dass vie­le The­men der Roten Zora hoch aktu­ell sind und bie­tet viel span­nen­den Dis­kus­si­ons­stoff zum heu­ti­gen Umgang mit die­ser Geschich­te.

 

Credits:

DE 2019, 77 Min.,
Frau­en­Les­ben­Film­Collec­tif LasO­tras

Ter­mi­ne:

Sa., 25. Mai.:So., 26. Mai.: