Kategorie: archiv

  • Einzeltäter (Teil 1–3)

    Einzeltäter (Teil 1–3)

    Dokumentarfilmreihe von Julian Vogel | 87min | 67min | 85min | DE 2023
    Mit anschlie­ßen­dem Filmgespräch nach dem 3. Teil.

    Tickets: [Teil1: München] [Teil 2: Halle] [Teil3: Hanau]
    (Die Filme müs­sen ein­zeln gebucht wer­den. Wer alle 3 Filme schau­en will, kann jeweils den Tarif „Alle 3 Teile schau­en” im letz­ten Bestellschritt wählen)

    Kamera: Luise Schröder, Julian Vogel
    Ton: Oscar Stiebitz, Julian Vogel
    Schnitt: Gregor Bartsch, Sebastian Winkels

    München 2016, Halle 2019 und Hanau 2020. Drei rechts­extre­me Anschläge von soge­nann­ten „Einsamen Wölfen“: Vermeintliche Einzeltäter, die sich schein­bar ohne in klas­si­sche extre­mis­ti­sche Strukturen ein­ge­bun­den zu sein, im Internet radi­ka­li­sie­ren und im öffent­li­chen Raum plötz­lich zuschlu­gen. Es sind Geschichten, die mitt­ler­wei­le die Schlagzeilen domi­nie­ren: Der rech­te Terror gilt zur Zeit laut Verfassungsschutz als größ­te Bedrohung der Demokratie in Deutschland. Und das, obwohl sol­che Täter noch bis vor Kurzem oft als psy­chisch kran­ke, „ver­wirr­te“ Einzeltäter ein­ge­stuft wur­den und ihnen so ihr Rassismus abge­spro­chen wur­de. Diese Zeiten sind vor­bei: Frank Walter Steinmeier sprach nach dem Anschlag in Hanau von einem „Angriff auf uns alle“. Doch wer sind „wir alle“?

    Die Trilogie „Einzeltäter (Teil 1–3)“ nimmt unab­hän­gig von­ein­an­der die Perspektive der Menschen ein, deren Angehörige tat­säch­lich das Ziel der Angriffe waren und deren Leben nie mehr sein wird wie zuvor.

    EINZELTÄTER TEIL 1: MÜNCHEN

    Arbnor hat sei­ne Schwester 2016 beim Anschlag am Olympia Einkaufszentrum ver­lo­ren, Hasan und Sibel ihren Sohn. Lange muss­ten die Angehörigen dar­um kämp­fen, dass der Staat den ras­sis­ti­schen Hintergrund der Tat aner­kennt. Erst nach den Anschlägen von Halle und Hanau hat­ten sie Erfolg.


    EINZELTÄTER TEIL 2: HALLE

    KurzsynopsisKarsten hat sei­nen ein­zi­gen Sohn Kevin beim Anschlag von Halle ver­lo­ren. Während die Öffentlichkeit zuschaut, wie dem rechts­extre­men Täter der Prozess gemacht wird, kämpft er um einen Umgang mit sei­ner Trauer. Halt fin­det er in der Fanszene des Halleschen FC.


    EINZELTÄTER TEIL 3: HANAU

    Der ras­sis­ti­sche Anschlag vom 19. Februar 2020 hat Hanau-Kesselstadt ver­än­dert. Hier leben Menschen ver­schie­de­ner Herkunft, hier star­ben sechs der neun Opfer. Nach dem Anschlag hält man hier zusam­men, ver­sucht mit den Folgen der Tat umzu­ge­hen, und kämpft um Aufklärung. Und hier leben der Vater des Täters und Hinterbliebene der Opfer in unmit­tel­ba­rer Nachbarschaft.


    Regiekommentar

    Seit Ende 2018 beschäf­ti­ge ich mich mit Menschen, die bei rechts­ra­di­ka­len Anschlägen ver­meint­li­cher “Einzeltäter” Angehörige ver­lo­ren haben. Ich kam damals in Kontakt mit Hinterbliebenen des ras­sis­ti­schen Anschlags vom Olympia Einkaufszentrum in München„ der bis zum Anschlag von Halle von Staat und Ermittlungsbehörden als unpo­li­ti­scher Amoklauf ein­ge­ord­net wor­den war. Ich ver­such­te einen Film zu rea­li­sie­ren, der den Angehörigen von München eine Stimme gibt. Deren ver­zwei­fel­ter Kampf um Anerkennung änder­te sich mit dem anti­se­mi­ti­schen und ras­sis­ti­schen Anschlag von Halle 2019. In Folge des Anschlags wur­de der Rechtsextremismus durch den Verfassungsschutz als aktu­ell größ­te Bedrohung der Sicherheitslage in Deutschland ein­ge­stuft. Nach dem Anschlag von Hanau 2020 schließ­lich fand der Kampf von Betroffenen von rech­ter Gewalt end­gül­tig Eingang in die brei­te Öffentlichkeit und ich ent­schloss mich, mei­nen Film auf die­se drei Taten auszuweiten.

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    Documentary series by Julian Vogel | 87min | 67min | 85min | DE 2023

    Camera: Luise Schröder, Julian Vogel
    Sound: Oscar Stiebitz, Julian Vogel
    Editor: Gregor Bartsch, Sebastian Winkels

    Munich 2016, Halle 2019 and Hanau 2020: three right-wing extre­mist attacks by so-cal­led „lone wol­ves: Alleged lone per­pe­tra­tors who, see­mingly wit­hout being part of clas­sic extre­mist struc­tures, radi­cal­i­zed them­sel­ves on the Internet and sud­den­ly struck in public spaces. These are sto­ries that now domi­na­te the head­lines: Right-wing ter­ror is curr­ent­ly con­side­red the grea­test thre­at to demo­cra­cy in Germany, accor­ding to the Office for the Protection of the Constitution. And this despi­te the fact that until recent­ly such per­pe­tra­tors were often clas­si­fied as men­tal­ly ill, „con­fu­sed” lone per­pe­tra­tors and thus denied their racism. These times are over: After the attack in Hanau, Frank Walter Steinmeier spo­ke of an „attack on all of us”. But who are „all of us”?

    The tri­lo­gy „EINZELTÄTER (Parts 1–3)” inde­pendent­ly takes the per­spec­ti­ve of the peo­p­le who­se rela­ti­ves were actual­ly the tar­get of the attacks and who­se lives will never be the same again.


    EINZELTÄTER Part 1: MÜNCHEN

    Arbnor lost his sis­ter in the 2016 attack at the Olympia shop­ping cen­ter, Hasan and Sibel lost their son. For a long time, the rela­ti­ves had to fight for the sta­te to reco­gni­ze the racist back­ground of the crime. Only after the attacks in Halle and Hanau did they succeed.


    EINZELTÄTER Part 2: HALLE

    EKarsten lost his only son Kevin in the Halle attack. While the public wat­ches the tri­al of the right-wing extre­mist per­pe­tra­tor, he strug­gles to deal with his grief. He finds sup­port in the Halle FC fan scene.


    EINZELTÄTER Part 3: HANAU

    The racist attack of February 19, 2020 has chan­ged Hanau-Kesselstadt. People of dif­fe­rent ori­g­ins live here, and six of the nine vic­tims died here. After the attack, peo­p­le here stick tog­e­ther, try to deal with the con­se­quen­ces of the act, and fight for cla­ri­fi­ca­ti­on. And this is whe­re the father of the per­pe­tra­tor and the sur­vi­ving rela­ti­ves of the vic­tims live in the imme­dia­te vicinity.


    Director Notes:
    Since 2018, I have been in cont­act with sur­vi­vors of the racist attack in Munich in 2016, which was initi­al­ly clas­si­fied by the inves­ti­ga­ting aut­ho­ri­ties as a non-poli­ti­cal ram­pa­ge. This chan­ged with the attack in Halle in 2019, in the wake of which the Munich act was clas­si­fied as right-wing vio­lence and right-wing extre­mism as the grea­test thre­at to the secu­ri­ty situa­ti­on. After the attack of Hanau 2020, which brought the pro­blem of right-wing „lone per­pe­tra­tors” ulti­m­ate­ly into public con­scious­ness, I deci­ded to make a docu­men­ta­ry film that accom­pa­nies the mour­ning work of the bere­a­ved and their rela­ti­onship to the social dimen­si­on of the­se three acts. The result was a tri­lo­gy. The fami­lies in Munich and Hanau are united by the fact that their mour­ning work is inter­wo­ven with the fight against racism. In Halle, the situa­ti­on is dif­fe­rent: Kevin’s father Karsten has to deal with the death of his child becau­se someone wan­ted to strike a mino­ri­ty to which he hims­elf does not belong. For me, his grief was no less tou­ch­ing than the grief of the other peo­p­le affec­ted. It was imortant to me to also dedi­ca­te mys­elf to his story

  • Eine Frage der Würde – Blaga’s Lessons

    Eine Frage der Würde – Blaga’s Lessons

    Ein Film von Stephan Komandarev.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Es ist ein­fach, sich über Maschen und Opfer von Telefonbetrügern lus­tig zu machen, aber wirk­lich gefeit gegen die auch plum­pes­ten Methoden ist wohl nie­mand. Die ehe­ma­li­ge Lehrerin Blaga ist eigent­lich auch nicht naiv, lässt sich aber von einem recht absur­den Telefontrick über­rum­peln. Sie ver­liert das gan­ze Geld, das für die Grabstätte ihres kürz­lich ver­stor­be­nen Mannes vor­ge­se­hen war. Willig, ande­re zu war­nen, erzählt die Betrogene bei einer Nachbarschafts-Veranstaltung der ört­li­chen Polizei von ihrer Erfahrung, ern­tet aber groß­flä­chig nur Spott und Hohn. Selbst ihr im Ausland leben­der Sohn macht nur Vorhaltungen. Es fällt ihm nicht ein, die Mutter zu unter­stüt­zen. Blaga, schwer gede­mü­tigt und immer noch auf der Suche nach Geld für das Grab, weiß von der Polizei, wie die Betrüger Helfer aqui­rie­ren. Sie fin­det eine ent­spre­chen­de Announce und bewirbt sich.
    „Beim wich­ti­gen Festival im tsche­chi­schen Karlovy Vary wur­de Eine Frage der Würde – Blaga’s Lessons mit drei Preisen aus­ge­zeich­net, völ­lig zurecht. Denn dem Bulgaren gelingt hier ein har­scher, mal sozi­al­rea­lis­ti­scher, mal wie eine Farce wir­ken­der Film über eine 70jährige Frau, die im mora­li­schen Niemandsland des post­so­zia­lis­ti­schen Bulgariens um ihre Würde kämpft – und sie ver­liert. …
    Filme wie Eine Frage der Würde kamen in den letz­ten 20 Jahren oft aus Rumänien, Regisseure wie Cristi Puiu, Cristian Mungiu oder Corneliu Porumboiu hiel­ten der gesell­schaft­li­chen Entwicklung ihres Landes eines unge­schön­ten Spiegel vor, sezier­ten die Abgründe des Kapitalismus und die Spätfolgen des Sozialismus. Ganz ähn­li­ches macht nun auch der 57jährige bul­ga­ri­sche Regisseur Stephan Komandarev, der zu Beginn sei­ner Karriere Dokumentarfilme dreh­te, seit eini­gen Jahren nun mit zuneh­men­dem Erfolg Spielfilme, die aber einem doku­men­ta­ri­schen Blick ver­haf­tet sind.“ Michael Meyns | programmkino.de – „die­se inten­si­ven, klei­nen Filme sind es, für die das Kino gemacht wur­de.“ Sebastian Seidler | kino-zeit

    Credits:

    BG/DE 2023, 119 Min., bul­ga­ri­sche OmU
    Regie: Stephan Komandarev
    Kamera: Vesselin Hristov
    Schnitt: Nina Altaparmakova
    mit Eli Skorcheva, Ivan Barnev, Gerasim Georgiev, Stefan Denolyubov, Rozalia Abgarian, Ivaylo Hristov

    Trailer:
    Eine Frage der Würde (Blaga’s Lessons )| offi­zi­el­ler Trailer mit dt. Untertitel
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    A film by Stephan Komandarev. In Bulgarian with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Blaga is a seven­ty-year-old recent­ly wido­wed for­mer tea­cher and a woman of firm morals. When tele­pho­ne scam­mers con her out of the money that she had saved for her husband’s gra­ve, her moral com­pass slow­ly beg­ins to lose its bea­rings… Stephan Komandarev’s past films have sys­te­ma­ti­cal­ly cri­ti­ci­zed the inau­s­pi­cious social situa­ti­on in post-com­mu­nist Bulgaria, and Blaga’s Lessons is no dif­fe­rent. In this evo­ca­ti­ve dra­ma fea­turing a mas­terful per­for­mance from Eli Skorcheva as Blaga, Komandarev aims his lens at the lives of today’s seni­or citi­zens – a vul­nerable group whom poli­ti­ci­ans so often pro­mi­se the right to a digni­fied life… but rea­li­ty is much different.

    Credits:

    BG/DE 2023, 119 Min., bul­ga­ri­sche OmU
    Regie: Stephan Komandarev
    Kamera: Vesselin Hristov
    Schnitt: Nina Altaparmakova
    mit Eli Skorcheva, Ivan Barnev, Gerasim Georgiev, Stefan Denolyubov, Rozalia Abgarian, Ivaylo Hristov

    Trailer:
    Eine Frage der Würde (Blaga’s Lessons )| offi­zi­el­ler Trailer mit dt. Untertitel
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  • Reality

    Reality

    Ein Film von Tina Satter.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Reality Winner war 25, als sie, über­zeugt davon, im Namen der Demokratie zu han­deln, gehei­me Informationen über die Einflussnahme Russlands auf den US-Wahlkampf 2016 öffent­lich mach­te. Die Gerichte sahen das anders und ver­ur­teil­ten sie 2018 zu 63 Monaten Haft.
    Größter Wunsch der in Farsi, Dari und Pashto aus­ge­bil­de­ten Linguistin der US-Airforce war es, als Übersetzerin in Afghanistan ein­ge­setzt zu wer­den. Mit der Stelle bei einem Informationsdienstleister der NSA woll­te sie dem einen Schritt näher kom­men. Dort stieß sie auf die bri­san­ten Papiere. Tina Satters Film folgt als re-Enactment den trans­skri­bier­ten Tonaufzeichnungen von Hausdurchsuchung und Festnahme der jun­gen Frau, auch unter Kennzeichnung der öffent­lich nicht zugäng­li­chen geschwärz­ten Stellen. Das absur­de Spiel mit dem Machtgefälle zeich­net sich durch ein Gemenge aus unge­schickt-jovia­lem Smalltalk, patrio­tisch-auto­ri­tä­rem Auftreten, Unbeholfenheit und per­fi­den Drohungen auf FBI-Seite aus, wäh­rend Reality ver­zwei­felt ver­sucht, dem mit vor­ge­täusch­ter Ahnungslosigkeit, Notlügen und Höflichkeit zu ent­kom­men. Auf der Bildebene fin­den wir, abge­se­hen von einer Automatikwaffe in Pink sowie Büchern in ara­bi­scher Schrift, Accessoires eines nor­ma­len, allein leben­den All-American-Girls vor, die ihre Hunde und Yoga liebt.

    Und so sehr auf „Reality“ auch die Bezeichnung Kammerspiel zutrifft, so fas­zi­nie­rend sind doch gera­de die film­spe­zi­fi­schen Mittel. Die Kamera von Paul Yee … erfasst durch Nah- und Großaufnahmen jede kleins­te Irritation und Verunsicherung in den Gesichtern der Beteiligten. In ande­ren Einstellungen wird wie­der­um die Taktik des FBI sicht­bar: Reality ist stets von Männern, die sie beob­ach­ten oder aus­fra­gen, umge­ben, wäh­rend ihr Haus durch­sucht wird. … Was Reality zusätz­lich zu einem fil­mi­schen Ereignis macht, sind die prä­zi­sen Schauspielleistungen. Sydney Sweeney (Euphoria) hat die Titelrolle offen­sicht­lich mit jeder Faser ihres Körpers ver­in­ner­licht. Sie lie­fert eine kom­ple­xe, authen­ti­sche Darbietung, sou­ve­rän flan­kiert von Josh Hamilton und Marchánt Davis in den Parts der gegen­sätz­li­chen Agenten …“
    Andreas Köhnemann | kino-zeit.de

    Credits:

    US 2023, 85 Min., eng­li­sche OmU
    Regie: Tina Satter
    Kamera: Paul Yee
    Schnitt: Jennifer Vecchiarello, Ron Dulin
    mit Sydney Sweeney, Josh Hamilton, Marchánt Davis

    Trailer:
    REALITY (offi­zi­el­ler OmU Trailer) – mit Sydney Sweeney in einem Film von Tina Satter
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    A film by Tina Satter. In English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    The social media pro­fi­le of a young woman includes pic­tures of her pets, her fri­ends, and her exer­cise rou­ti­ne. But on June 2, 2017, the posts come to an end. This film beg­ins on the fol­lo­wing day and con­ta­ins ver­ba­tim dia­lo­gue from the unedi­ted tran­script of an FBI audio recor­ding. The audi­ence wit­nesses the prot­ago­nist – play­ed by Sydney Sweeney – arri­ving at her home in Georgia, only to be met by two men out­side who poli­te­ly inform her that they have a search war­rant. What fol­lows is a cham­ber pie­ce focu­sing on the inter­ro­ga­ti­on of whist­le-blower Reality Winner and the search of her home.
    Director Tina Satter pres­ents a snapshot of recent US histo­ry that deri­ves all of its ten­si­on from the gra­vi­ty of the situa­ti­on. The strong imagery and subt­le direc­tion of the actors in this dra­ma places it on the cusp of docu­men­ta­ry. This enables an unob­s­truc­ted view of the events of that day – befo­re they beca­me a case that was to pola­ri­se the press, the gene­ral public and politics.

    Credits:

    US 2023, 85 Min., eng­li­sche OmU
    Regie: Tina Satter
    Kamera: Paul Yee
    Schnitt: Jennifer Vecchiarello, Ron Dulin
    mit Sydney Sweeney, Josh Hamilton, Marchánt Davis

    Trailer:
    REALITY (offi­zi­el­ler OmU Trailer) – mit Sydney Sweeney in einem Film von Tina Satter
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  • Green Border

    Green Border

    Ein Film von Agnieszka Holland.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Dieser Film ist wich­tig, er tut weh. Denn Agnieszka Holland kon­fron­tiert uns mit dem schrei­en­den Unrecht, das sich hin­ter dem Begriff „Pushback“ ver­birgt, vor dem wir uns nicht weg­du­cken kön­nen, trös­ten in der Gewissheit: Ist doch alles nur Kino. Ja, Green Border ist – trotz der zuwei­len qua­si­do­ku­men­ta­ri­schen Bildführung – Fiktion; ist gro­ße, berüh­ren­de Erzählung. Und ist doch wahr. Es geht um die 2021 von Belarus gesteu­er­te und von der pol­ni­schen Regierung mit gan­zer Härte erwi­der­te Flüchtlingspolitik, eine Politik, die Menschen als Waffen ein­setzt und nicht ein­mal den Toten das Recht auf Ruhe gewährt.
    Im Mittelpunkt ste­hen, auf der Flucht vor der Verfolgung in der Heimat, eine syri­sche Familie sowie eine afgha­ni­sche Frau, Leila, die dem Terror der Taliban ent­kom­men ist. Wir sehen sie, ein hal­bes Dutzend von Tausenden, die ihr Heil in der Flucht suchen, zunächst auf dem Flug nach Minsk. Müde sind sie, erschöpft, aber doch zuver­sicht­lich, weil sie es schaf­fen wer­den ins gelob­te Land. Sehr lei­se, sanft ist die­se ers­te Szene, spar­sam mit Musik unter­legt, wie über­haupt Musik nie als Mittel dra­ma­ti­scher Überwältigung benutzt wird. Friede also herrscht, denn die­se Menschen wis­sen noch nicht, in wel­che Falle sie gera­ten sind.
    Aber dann kommt es knüp­pel­dick, im Wortsinn. Denn Pushback heißt erbar­mungs­lo­se Abwehr von Menschen. Mit Schlagstock, Tränengas, Hunden, mit der Waffe wer­den sie im pol­nisch-weiß­rus­si­schen Niemandsland über die Grenze getrie­ben, und wie­der zurück, hin und her. Holland, die­ser genau beob­ach­ten­den, abwä­gen­den Regisseurin, gelingt dabei das Wunderbare, den gehetz­ten Menschen den­noch ihre Würde zu belas­sen; sie zeigt sie nicht nur als Opfer. Neben Bildern nack­ter Gewalt, von Chaos, Geschrei, Lärm setzt sie Augenblicke der Ruhe: das klei­ne Mädchen, das so unbe­schwert spielt; den Großvater, wie er auf dem mat­schi­gen Waldboden sei­nen Gebetsteppich aus­brei­tet, der spä­ter Schutz bie­ten soll vor den nie­der­pras­seln­den Regenströmen. Auch die Zuschauer erleich­tern­de Momente der Hoffnung lässt sie zu, wenn drei jugend­li­che Flüchtlinge mit den Kindern ihrer pol­ni­schen Helferfamilie drauf­los­rap­pen. Und sie lässt erah­nen, dass die zotig auf­trump­fen­de Männlichkeit der Grenzbeamten womög­lich ein Versuch ist, die beun­ru­hi­gen­den Stimmen des Gewissens zum Schweigen zu brin­gen. 
Elisabeth Bauschmid | indiekino

    Zusammenfassung der hef­ti­gen Diskussion in Polen um Green Border, von Jörg Taszman für den Filmdienst: hier

    Credits:

    PL, FR, CZ, BE 2023, 147 Min., pol­nisch, ara­bisch, eng­lisch, fran­zö­si­sche OmU
    Regie: Agnieszka Holland
    Kamera: Tomek Naumiuk,
    Schnitt: Pavel Hrdlička
    mit: Jalal Altawil, Maja Ostaszewska, Behi Djanati Atai, Mohamad Al Rashi, Dalia Naous, Tomasz Włosok

    Trailer:
    GREEN BORDER – offi­zi­el­ler Kinotrailer (OmU) – Kinostart 01.02.2024
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    A film by Agnieszka Holland. In Polish, Arabic, English and French with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    A Syrian fami­ly lea­ves the vio­lence of their coun­try behind. Their goal is to get from Belarus to Poland and final­ly to the safe haven of Sweden. But while tra­vel­ling through the Polish-Belarusian bor­der regi­on, they beco­me a poli­ti­cal play­thing instru­men­ta­li­sed both by the Polish govern­ment and press for their own pur­po­ses. Polish mas­ter direc­tor Agnieszka Holland deli­vers a haun­ting and moving dra­ma. Her com­plex poli­ti­cal por­tra­y­al focu­ses on the inter­play bet­ween offi­ci­als, acti­vists and civi­li­ans. An unspa­ring film that forces our socie­ty not to look away.

    Credits:

    PL, FR, CZ, BE 2023, 147 Min., pol­nisch, ara­bisch, eng­lisch, fran­zö­si­sche OmU
    Regie: Agnieszka Holland
    Kamera: Tomek Naumiuk,
    Schnitt: Pavel Hrdlička
    mit: Jalal Altawil, Maja Ostaszewska, Behi Djanati Atai, Mohamad Al Rashi, Dalia Naous, Tomasz Włosok

    Trailer:
    GREEN BORDER – Clip
    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.
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  • The Royal Hotel

    The Royal Hotel

    Ein Film von Kitty Green. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Anzügliche Bemerkungen und sexis­ti­sche Witze sind sicher nicht aus­schließ­lich in Hotelbars im aus­tra­li­schen Outback an der Tagesordnung, aber hier­her hat es die bei­den ame­ri­ka­ni­schen Rucksacktouristinnen Hanna und Liv nun ein­mal ver­schla­gen. „Work and Travel“ heißt das Programm, das sie nach ihrer, vom aus­gie­bi­gen Feiern ver­ur­sach­ten finan­zi­el­len Pleite, für ein paar Wochen hin­ter die Bar des „Royal Hotel“ in einer abge­le­ge­nen Bergbaugegend geschickt hat. Ihre eng­li­schen Vorgängerinnen schei­nen die Zeit hier genos­sen zu haben, und nun freu­en sich die Barbesucher, unschwer zu über­se­hen, auf das „Frischfleisch“.
    Die gebür­ti­ge Australierin Kitty Green hat mit The Assistant den wahr­schein­lich bes­ten Spielfilm zu Thema ME TOO gedreht, wo sie nicht Einzelne als allei­ni­ge Täter sah, son­dern alles durch­setzt von der Akzeptanz des Missbrauchs. Im „Royal Hotel“ wer­den raue­re Töne ange­schla­gen, aber auch hier muss der Thriller kei­ne Gewalttaten schil­dern, um in Fahrt zu kom­men. Von der Bedrohlichkeit der Situation, die sich nach anfäng­li­chen, fast ver­zwei­felt gesuch­ten Urlaubsgefühlen breit macht, will Liv nichts wis­sen. Hanna fühlt sich jedoch immer unwoh­ler. Stets taxiert sie den Grad ihrer Bedrohung und die Grenzen im Umgang mit den Gästen. War das nur ein Scherz, eine Drohung, ab wann ist über­grif­fig? Eine all­täg­li­che Situation, aber ein­fach abhau­en geht hier in der Wüste, wo nur alle drei Tage ein Bus fährt, nicht, und so ist die jun­ge Frau 247 in Habt-Acht-Stellung.

    Konsequent geht Kitty Green dann das gan­ze Spektrum an Verhalten durch, das sich in einer sol­chen Situation ergibt: von der höf­li­chen Frage nach einem Date, die mit einem Nein sowie­so schon rech­net, bis zu aggres­si­ven Trinkgeldspielchen und vie­len wei­te­ren Situationen, in denen sich (sehr all­ge­mein gespro­chen) männ­li­ches Interesse so äußert, dass Hannah und Liv sich die gan­ze Zeit dazu ver­hal­ten müs­sen – bis Hanna sich schließ­lich als Girl mit der Axt in einer Rolle wie­der­fin­det, die sie sonst von sich wohl nicht ent­deckt hät­te. Wir woll­ten doch ein­fach nur so weit weg von Zuhause wie mög­lich, sagt Liv ein­mal. Das hat sich anders erfüllt als gedacht. Gutes Drehbuch, gut gespielt, auf eine raw­kus way nuan­ciert.“
    Bert Rebhandl | Cargo

    Credits:

    AU 2023, 91 Min., eng­li­sche OmU
    Regie: Kitty Green
    Kamera: Michael Latham
    Schnitt: Kasra Rassoulzadegan
    mit Jessica Henwick, Julia Garner, Hugo Weaving, Bree Bain, Toby Wallace

    Trailer:
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    A film by Kitty Green. In English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Americans Hanna and Liv are best fri­ends back­pack­ing in Australia. After they run out of money, Liv, loo­king for an adven­ture, con­vin­ces Hanna to take a tem­po­ra­ry live-in job behind the bar of a pub cal­led ’The Royal Hotel’ in a remo­te Outback mining town. Bar owner Billy and a host of locals give the girls a rio­tous intro­duc­tion to Down Under drin­king cul­tu­re but soon Hanna and Liv find them­sel­ves trap­ped in an unner­ving situa­ti­on that grows rapidly out of their control.

    Credits:

    AU 2023, 91 Min., eng­li­sche OmU
    Regie: Kitty Green
    Kamera: Michael Latham
    Schnitt: Kasra Rassoulzadegan
    mit Jessica Henwick, Julia Garner, Hugo Weaving, Bree Bain, Toby Wallace

    Trailer:
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  • Im toten Winkel

    Im toten Winkel

    Ein Film von Ayşe Polat. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Im kur­di­schen Gebiet im Nordosten der Türkei dreht eine deut­sche Regisseurin einen Dokumentarfilm über „ima­gi­nä­re Denkmäler“, über Rituale und Erzählungen, die der Erinnerung an ver­schwun­de­ne oder ver­schlepp­te Menschen die­nen. Am Rande der Interviews ereig­nen sich merk­wür­di­ge Dinge, und als die Situation der Filmcrew letzt­end­lich zu bedroh­lich erscheint, packen sie eilig die Koffer. Die Brücke zum zwei­ten Teil schla­gen Leyla, die Übersetzerin des Teams und Melek, ein klei­nes Mädchen, dem sie Unterricht gibt, und deren Vater in üble undurch­sich­ti­ge poli­ti­sche Machenschaften ver­wi­ckelt ist. Im drit­ten Teil wid­met sich der Film fast ganz die­ser Familie.
    Im Toten Winkel ist ein sub­til ver­schach­tel­ter poli­ti­scher Thriller, in des­sen Mittelpunkt Melek zu ste­hen scheint. Ohne sie deu­ten zu kön­nen, erkennt sie die Geschehnisse um sie her­um son­der­ba­rer­wei­se bes­ser als die Erwachsenen, die ihre Erlebnisse und Geister-Erzählungen nur als kind­li­che Fantasien abtun kön­nen. Wie von Geisterhand erschei­nen auch die tech­nisch und mul­ti-per­spek­ti­visch, oft absen­der­los anmu­ten­den Bilder, die zum Mittel der Überwachung, Bedrohung und Einschüchterung ein­ge­setzt wer­den, und Paranoia erzeu­gen.
    „Der blin­de Fleck heißt Trauma, trans­ge­ne­ra­tio­nal. Die deutsch-kur­di­sche Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Ayşe Polat insze­niert ihn in Perfektion.“
    Berlinale | Wettbewerb Encounters
    JİTEM ist ein Geheimdienst, des­sen Existenz der tür­ki­sche Staat leug­net. Ayşe Polat gibt die­ser inof­fi­zi­el­len Organisation Gesichter, baut sogar eine Szene ein, in der die Agenten auf Polizisten tref­fen – eine Szene, die sub­til impli­ziert, dass der tür­ki­sche Staat sehr wohl invol­viert ist. Mit Im toten Winkel ist es ihr gelun­gen, Politik, Medientheorie und Genrekino zu ver­schrän­ken, und es ist kei­ne Begleitbroschüre nötig, damit der Film funk­tio­niert, denn er ist trotz aller Komplexität hoch­span­nend.“
    Mathis Raabe | kino-zeit

    Credits:

    DE 2023, 118 Min., Deutsch, Türkisch, Kurdisch, Englisch OmU
    Regie: Ayşe Polat
    Kamera: Patrick Orth
    Schnitt: Serhad Mutlu, Jörg Volkmar
    mit Katja Bürkle, Ahmet Varlı, Çağla Yurga, Aybi Era, Maximilian Hemmersdorfer, Nihan Okutucu, Tudan Ürper, Mutallip Müjdeci, Rıza Akın, Aziz Çapkurt

    Trailer:
    Im toten Winkel | Trailer | Kinostart: 4. Januar 2024
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    A film by Ayşe Polat. In German, Turkish, Kurdish, English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    A German docu­men­ta­ry film pro­ject in north-eas­tern Turkey. Simone wants to learn more about Hatice, who­se son was abduc­ted a quar­ter of a cen­tu­ry ago. Storytelling to pre­vent for­get­ting, ritu­als to con­test dis­ap­pearance. The lives of the Kurdish peo­p­le – lives lived in a blind spot – are cha­rac­te­ri­sed by vio­lence and resis­tance to an uncer­tain exis­tence. Strange inci­dents soon overs­ha­dow the film­ing as well: tur­ning up along­side inter­pre­ter Leyla and direct­ly in front of the came­ra is the neighbour’s litt­le daugh­ter Melek, with her pret­ty pur­ple dress and a mys­te­rious gaze that goes right through you. What fol­lows is a subt­ly framed, cold­ly bru­tal poli­ti­cal thril­ler told in three chap­ters and from mul­ti­ple per­spec­ti­ves. For it is not only the stra­te­gies of sinis­ter orga­ni­sa­ti­ons and the logic of para­noia that is the focus of this cle­ver and com­plex cine­ma­tic conundrum, but the act of see­ing its­elf – in all its dimen­si­ons, from obser­va­ti­on to pro­phe­cy. The blind spot is in fact trau­ma, of the trans­ge­ne­ra­tio­nal kind. German-Kurdish direc­tor, screen­wri­ter and pro­du­cer Ayşe Polat stages it to perfection.

    Credits:

    DE 2023, 118 Min., Deutsch, Türkisch, Kurdisch, Englisch OmU
    Regie: Ayşe Polat
    Kamera: Patrick Orth
    Schnitt: Serhad Mutlu, Jörg Volkmar
    mit Katja Bürkle, Ahmet Varlı, Çağla Yurga, Aybi Era, Maximilian Hemmersdorfer, Nihan Okutucu, Tudan Ürper, Mutallip Müjdeci, Rıza Akın, Aziz Çapkurt

    Trailer:
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  • Knochen und Namen

    Knochen und Namen

    Ein Film von Fabian Stumm.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Knochen und Namen sind was bleibt, erfährt Jonathan vom Bestattungsunternehmer. Aber es geht im Film eher dar­um, was jetzt ist und was spä­ter dar­aus wird. Dem Leben zuschau­en, wäh­rend es einen beob­ach­tet, wie man so lebt. Fabian Stumm bekam den Heiner-Carow-Preis der DEFA Stiftung auf der letz­ten Berlinale.
    „Boris (Fabian Stumm) arbei­tet an einem neu­en Film für die fran­zö­si­sche Regisseurin Jeanne (Marie-Lou Sellem). Darin geht es um einen Mann, der sei­ne Frau für einen ande­ren Mann ver­lässt. Auch wenn ihr Film Dramatisches erzäh­le, »es ist nicht schwer«, sagt die Regisseurin und kom­men­tiert damit auch Knochen und Namen. Jonathan (Knut Berger), Boris Partner, ist der­weil auf Recherchetour für sei­nen neu­en Roman, der vor­der­grün­dig von einer »Krankheit und einer Reise« han­delt. Er trifft sich mit Menschen, die einen Verlust erlit­ten haben oder damit ihren Unterhalt ver­die­nen. In zwi­schen­mensch­li­chen Tableaus, oft vor wei­ßen Wänden mit mini­ma­lis­ti­scher Inneneinrichtung gefilmt, ent­wirft der Film das lose Porträt des Paares im zuneh­men­den Krisenmodus und zugleich einer Gruppe von Suchenden. Jonathans Schwester, die allein­er­zie­hen­de Natascha (Doreen Fietz), ver­sucht sich beruf­lich neu zu ori­en­tie­ren. Ihre Tochter Josie (Alma Meyer-Prescott) wie­der­um begeg­net dem nahen­den Ende ihrer Kindheit mit Schabernack, klaut Apfelshampoo oder ver­führt ihre bes­te Freundin zu Telefonstreichen, die ziem­lich pein­lich enden.
    Fabian Stumms Debüt ist ein klei­ner, groß­ar­ti­ger Film, und das im bes­ten aller Sinne. Ihm gelingt etwas Seltenes: mit Humor und dop­pel­tem Boden von eigent­lich schwe­ren Themen zu erzäh­len und mit ihnen zu spie­len. Als Jonathan sei­nem Partner wäh­rend eines Radiointerviews die Liebe gesteht, ist Boris gera­de Kaffee holen.“ Jens Balkenborg, epd Film
    „Ich woll­te mich mit den Säulen aus­ein­an­der­set­zen, die mein Leben aus­ma­chen. Mich erin­nern, was dar­an gut und sta­bil ist, was mir Angst oder mich trau­rig macht und war­um das so ist. In gewis­sem Sinne hat der Film mich mit mir selbst aus­ge­söhnt und neu ver­bün­det“ Fabian Stumm

    Credits:

    DE 2023, 104 Min., dt., frz. OmU
    Regie: Fabian Stumm
    Kamera: Michael Bennett
    Schnitt: Kaspar Panizza
    mit Fabian Stumm, Knut Berger, Marie-Lou Sellem, Susie Meyer, Magnus Mariuson, Doreen Fietz, Alma Meyer-Prescott, Anneke Kim Sarnau, Godehard Giese

    Trailer:
    KNOCHEN UND NAMEN Trailer Deutsch | German [HD]
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    A film by Fabian Stumm. In German and French with German subtitles. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Don’t ask me how I feel about some­thing if you don’t want to hear it!” “I do want to hear it, but some­ti­mes it’s just not true.” Actor Boris and wri­ter Jonathan are a cou­ple. But their rela­ti­onship has rea­ched a point whe­re they might as well spend their evenings tog­e­ther sepa­ra­te­ly: one lies in bed rea­ding scripts, while the other works at a desk in the next room. Immersing hims­elf deeper and deeper into rehear­sals for a new film with an ambi­tious direc­tor, Boris beg­ins to con­fu­se real and fic­tion­al cha­rac­ters; mean­while, Jonathan tri­es to rede­fi­ne his voice as a wri­ter. During the­se days spent strugg­ling with emo­tio­nal distance and clo­sen­ess, trust, desi­re and fear of loss, Boris’s litt­le nie­ce Josie flits about like Shakespeare’s Puck, test­ing her boun­da­ries.
    Knochen und Namen is actor Fabian Stumm’s direc­to­ri­al and screen­play fea­ture-length debut. Unfolding in humo­rous and ten­der sequen­ces that take place in demar­ca­ted, cha­rac­te­ristic set­tings (bed­room, super­mar­ket and rehear­sal room), his film is an intel­li­gent and enter­tai­ning reflec­tion on relationships.

    Credits:

    DE 2023, 104 Min., dt., frz. OmU
    Regie: Fabian Stumm
    Kamera: Michael Bennett
    Schnitt: Kaspar Panizza
    mit Fabian Stumm, Knut Berger, Marie-Lou Sellem, Susie Meyer, Magnus Mariuson, Doreen Fietz, Alma Meyer-Prescott, Anneke Kim Sarnau, Godehard Giese

    Trailer:
    KNOCHEN UND NAMEN Trailer Deutsch | German [HD]
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  • Olfas Töchter

    Olfas Töchter

    Ein Film von Kaouther Ben Hania.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Olfas Töchter ist ein Experiment. In einer Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilm lässt die tune­si­sche Regisseurin Kaouther Ben Hania die allein­er­zie­hen­de Mutter Olfa Hamrouni und ihre Töchter Tayssir und Eya Chikhaoui ihr Familientrauma vor der Kamera durch­spie­len. Es geht um das Verschwinden der bei­den älte­ren Töchter und um alles, was dazu geführt hat. Dabei neh­men Schauspieler*innen die Rolle der Vermissten sowie teil­wei­se auch die der Mutter und der Vaterfiguren im Leben der Mädchen ein. Ghofrane und Rahma haben 2016 die Familie ver­las­sen und sich in Libyen der Terrororganisation Daesh (IS) ange­schlos­sen. Der Film ist ein sehr per­sön­li­ches Porträt und zugleich ein Kaleidoskop aus vie­len inein­an­der ver­schränk­ten Erklärungsansätzen dafür, wie es dazu kom­men konnte.

    Es ist, als wäre es mein ers­ter Film“, sagt Hend Sabri, seit 1994 als Schauspielerin aktiv und ein Filmstar des ara­bi­schen Kinos. Auch sie hat noch nie an einem sol­chen Projekt teil­ge­nom­men. Sie wird Olfa selbst spie­len, vor allem in beson­ders belas­ten­den Szenen, und ist damit die ein­zi­ge Darstellerin, deren Rollenvorbild leib­haf­tig vor ihr steht. „Du wirst alles füh­len müs­sen, dass ich auch gefühlt habe“, sagt Olfa zu ihr. Und warnt: „Das könn­te dich ver­rückt machen.“

    Schon das ers­te Treffen der Familie mit den Schauspielerinnen, die die Schwestern Rahma (Nour Karoui) und Ghofrane (Ichraq Matar) ver­kör­pern sol­len, ist tief bewe­gend für alle Beteiligten. Man ahnt, wel­che Intensität sich in die­sem Szenario ent­fal­ten könn­te, aber die bru­ta­le Ehrlichkeit, mit der die Frauen sich künst­le­risch und zwi­schen­mensch­lich der tra­gi­schen Familienhistorie annä­hern, ist uner­war­tet. Mal in Gesprächen, mal in gespiel­ten Szenen the­ma­ti­sie­ren sie das Aufwachsen in Armut und die Gewalt des Vaters und des Stiefvaters, bei­de gespielt von Majd Mastoura, der als „Der Mann“ die patri­ar­cha­le Gewalt ver­kör­pert und dabei auch die Wut und Trauer der bei­den jun­gen Frauen ertra­gen muss.

    Aber gera­de auch die Gewalt, mit der Mutter Olfa ihren Töchtern begeg­ne­te, wird auf eine Weise ange­spro­chen, wie sie wohl ohne Kamera nicht mög­lich wäre. „In dem Film kann ich offen spre­chen“, sagt Tayssir ein­mal. Auch die drei Schauspielerinnen neh­men kein Blatt vor den Mund, wenn es um den gewalt­vol­len Erziehungsstil und die oft wider­sprüch­li­chen Moralvorstellungen geht, mit denen Olfas Töchter auf­wuch­sen. Bemerkenswert sind die Szenen, als Hend Sabri, kom­plett im Kostüm, der ech­ten Olfa die Leviten liest – als stün­den vor den Töchtern zwei Mütter, und eine sagt als Anwältin der Mädchen genau das, was die ande­re Mutter damals schon hät­te hören müssen.

    Viel Schatten, viel Licht: Kaouther Ben Hania arbei­tet mit schar­fen Kontrasten und mar­kan­ten Bildern, um der Komplexität der Frauen gerecht zu wer­den. Tayssir und Eya sind Überlebende, aber nicht bloß in Leid getaucht; sie sind selbst­be­wuss­te, klu­ge Feministinnen, die längst mehr ver­ste­hen von der Welt als jene, die sie feder­füh­rend gestal­ten. Olfa selbst ist ein Mensch, kein Monster, wenn auch ihr Verhalten oft mons­trös erscheint. Ihre Gewalt beschreibt sie als Fluch, als ein bit­te­res Erbe, das sie an ihre Kinder wei­ter­ge­ge­ben hat. Sie ist der Kern die­ser so fas­zi­nie­ren­den wie erschüt­tern­den Familiengeschichte und erklärt vie­les, wenn auch nicht alles.

    Olfas Töchter erzählt aber nicht nur von die­ser Familie, son­dern von der Geschichte Tunesiens, wo Hijabs erst ver­bo­ten waren und schließ­lich als jugend­kul­tu­rel­les Symbol des Widerstands auf ver­hee­ren­de Weise wie­der in den Alltag dräng­ten; wo über die Kleidung und Körper von Frauen geur­teilt, ver­fügt und bestimmt wird und über rigi­de Moralvorstellungen ein Nährboden für eine faschis­ti­sche, (selbst)zerstörerische Ideologie geschaf­fen wur­de, die Rahma und Ghofrane ver­än­der­te und ver­schlang. „Ich habe ihnen das Zielen bei­gebracht, und sie haben mich erschos­sen“, fasst es Olfa selbst zusam­men. Vielleicht gibt es (noch) kei­nen zwei­ten Film, der sich auf so umfas­send und ein­leuch­tend, auf eine solch unnach­gie­bi­ge Weise mit dem Thema Radikalisierung aus­ein­an­der­setzt. Eva Szulkowski | indiekino

    Credits:

    FR, TN, DE SA 2023, 110 Min., arab. OmU
    Regie: Kaouther Ben Hania
    Kamera: Farouk Laaridh
    Schnitt: Jean-Christophe Hym, Qutaiba Barhamji
    mit Hend Sabri, Olfa Hamrouni, Eya Chikhaoui, Tayssir Chikhaoui, Nour Karoui, Ichraq Matar, Ma..

    Trailer:
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    A film by Kaouther Ben Hania. In Arabic with German subtitles. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Between light and dark­ness stands Olfa, a Tunisian woman and the mother of four daugh­ters.
    One day, her two older daugh­ters dis­ap­pear. To fill in their absence, the film­ma­ker Kaouther Ben Hania invi­tes pro­fes­sio­nal actres­ses and invents a uni­que cine­ma expe­ri­ence that will lift the veil on Olfa and her daugh­ters’ life sto­ries.
    An inti­ma­te jour­ney of hope, rebel­li­on, vio­lence, trans­mis­si­on and sis­ter­hood that will ques­ti­on the very foun­da­ti­ons of our societies.

    Credits:

    FR, TN, DE SA 2023, 110 Min., arab. OmU
    Regie: Kaouther Ben Hania
    Kamera: Farouk Laaridh
    Schnitt: Jean-Christophe Hym, Qutaiba Barhamji
    mit Hend Sabri, Olfa Hamrouni, Eya Chikhaoui, Tayssir Chikhaoui, Nour Karoui, Ichraq Matar, Ma..

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  • Joan Baez I Am A Noise

    Joan Baez I Am A Noise

    Ein Film von Karen O’Connor, Miri Navasky, Maeve O’Boyle.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Als Musikerin, Bürgerrechtlerin und Aktivistin stand Joan Baez seit ihrem Debüt im Alter von 18 über 60 Jahre auf der Bühne. Für die inzwi­schen 82-Jährige war das Persönliche immer schon poli­tisch, die Freundschaft zu Martin Luther King und der Pazifismus präg­ten ihr Engagement. Ausgehend von ihrer Abschiedstour zieht Baez in die­ser Biografie eine scho­nungs­lo­se Bilanz, in der sie sich auch schmerz­haf­ten Erinnerungen stellt. Sie teilt nicht nur ihre Erfolge, son­dern spricht offen über lang­jäh­ri­ge psy­chi­sche Probleme und Therapien, über Familie, Drogen, das Altern und Fragen von Schuld und Vergebung. Und sie stellt auch klar, dass sie wäh­rend ihrer Beziehung mit dem sehr jun­gen Bob Dylan ihre Prominenz nutz­te, um sei­ne Karriere in Gang zu brin­gen. Ihre Enttäuschung über die spä­te­re Entfremdung von Dylan wird greif­bar.
    Aufgrund einer lang­jäh­ri­gen Freundschaft zu einer der Regisseurinnen, Karen O’Connor, gewähr­te Baez dem Regietrio auch Zugang zu den „inne­ren Dämonen“, die sie seit ihrer Jugend beglei­ten. Der Film ver­webt Tagebuchtexte, eine Fülle von teils unge­zeig­tem Archivmaterial und aus­führ­li­che Gespräche mit Baez mit Backstage-Momenten der Tour. Ein inti­mes Porträt, das nicht nur für Fans inter­es­sant ist.

    Der Umriss von Baez‘ gewal­tig gro­ßem, geschichts­träch­ti­gem Leben ist bes­tens bekannt und doku­men­tiert. Wir aber woll­ten mit die­sem Film Joans Vergangenheit zum Leben erwe­cken. Nicht mit Gimmicks oder „tal­king heads“, son­dern mit einer Fülle von ori­gi­na­lem Ausgangsmaterial von Joan selbst und ihrer Familie, auf das wir zugrei­fen konn­ten: neu ent­deck­te Home-Movies, Joans unglaub­li­che Kunstwerke und Zeichnungen, Tagebücher und Briefe, Fotos, Bandaufnahmen ihrer Therapiesitzungen und ein Goldschatz von auf Kassette ein­ge­spro­che­nen Briefen, die Baez von unter­wegs an ihre Familie geschickt hat­te – all die­se Quellen fan­gen in Realzeit ein, was sie damals emp­fun­den hat, anstatt eine Erinnerung aus wei­tem Abstand zu sein. Zu jedem Moment woll­ten wir, dass der Film eine immersi­ve und unmit­tel­ba­re Erfahrung ist, mehr eine Zeitreise als eine Biografie.“ Karen O’Connor

    Credits:

    US 2023, 113 Min., engl. OmU
    Regie: Karen O’Connor, Miri Navasky, Maeve O’Boyle
    Kamera: Wolfgang Held, Ben McCoy, Tim Grucza
    Schnitt: Maeve O’Boyle
    mit Joan Baez, Mimi Farina, Bob Dylan, David Harris

    Trailer:
    JOAN BAEZ I AM NOISE – Trailer OmdU German | Deutsch
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    A film by Karen O’Connor, Miri Navasky, Maeve O’Boyle. In English with German subtitles. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Since her debut at the age of 18, musi­ci­an, civil rights cam­pai­gner and acti­vist Joan Baez has been on stage for over 60 years. For the now 82-year-old, the per­so­nal has always been poli­ti­cal, and her fri­end­ship with Martin Luther King and her paci­fism have shaped her com­mit­ment. In this bio­gra­phy that opens with her fare­well tour, Baez takes stock in an unspa­ring fashion and con­fronts some­ti­mes pain­ful memo­ries. She not only shares her suc­ces­ses but also speaks open­ly about long-stan­ding psy­cho­lo­gi­cal pro­blems and the­ra­pies, about fami­ly, drugs, age­ing and ques­ti­ons of guilt and for­gi­ve­ness. She makes it clear that, during her rela­ti­onship with the very young Bob Dylan, she used her cele­bri­ty to launch his care­er. Her dis­ap­point­ment at her later estran­ge­ment from him beco­mes pal­pa­ble.
    Thanks to a long-term fri­end­ship with one of the film’s direc­tors, Karen O’Connor, Baez gran­ted the direc­ting trio access to the “inner demons” that have plagued her sin­ce youth. Their film inter­wea­ves dia­ry ent­ries and a wealth of part­ly pre­vious­ly unseen archi­ve mate­ri­al with exten­si­ve con­ver­sa­ti­ons with Baez, as well as back­stage moments from the tour. An inti­ma­te por­trait that will not only be of inte­rest to her fans.

    Credits:

    US 2023, 113 Min., engl. OmU
    Regie: Karen O’Connor, Miri Navasky, Maeve O’Boyle
    Kamera: Wolfgang Held, Ben McCoy, Tim Grucza
    Schnitt: Maeve O’Boyle
    mit Joan Baez, Mimi Farina, Bob Dylan, David Harris

    Trailer:
    JOAN BAEZ I AM NOISE – Trailer OmdU German | Deutsch
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  • Rückkehr nach Korsika

    Rückkehr nach Korsika

    Ein Film von Catherine Corsini.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ein Sommer auf Korsika: Khédidja zögert nicht lan­ge, als ihr die wohl­ha­ben­de Pariser Familie, für die sie als Kindermädchen arbei­tet, die­ses Angebot macht. Sie soll deren Kinder dort betreu­en – ihre eige­nen bei­den Töchter im Teenageralter, Jessica und Farah, dür­fen mit­kom­men. Für Khédidja ist es eine Rückkehr in die alte Heimat, denn vor 15 Jahren hat­te sie mit den noch klei­nen Kindern die Insel unter tra­gi­schen Umständen ver­las­sen. Während sie mit ihren Erinnerungen hadert, geben sich die bei­den Mädchen allen som­mer­li­chen Verlockungen hin: sie genie­ßen die Tage am Strand, machen Zufallsbekanntschaften und sam­meln ers­te Liebeserfahrungen. Doch auch bei ihnen stel­len sich Fragen nach der Vergangenheit und ob die Version der Familiengeschichte, die ihre Mutter erzählt, die ein­zig gül­ti­ge ist.
    Der neue Spielfilm von Catherine Corsini (Die Affäre, La Belle sai­son) erzählt vor der som­mer­li­chen Kulisse Korsikas eine intel­li­gen­te Geschichte über drei star­ke Frauen und ihrem Umgang mit gesell­schaft­li­cher Ungleichheit.
    Verschiedene Kulturen wer­den in die­sem Film kon­fron­tiert. War da ein wunsch auf Ihrer Serite, die Aspekte der Andersartigkeit zu erfor­schen?
    Corsini: Andersartigkeit beinhal­tet, von einem Selbst zu einem ande­ren zu wer­den. Tatsächlich woll­te ich eine Verbindung auf­bau­en zu die­ser Jugend, die ich idea­li­sier­te, aber wel­che mir unbe­kannt war, mit Kulturen, die ich nur ober­fläch­lich kann­te, und die­sem Korsika, wel­ches mir so nah und zugleich so fern ist. Was ich an Filmen mag, ist, dass ich die Möglichkeit habe, ande­ren eine Stimme zu geben; ein­zu­tre­ten in einen Ort, in einen Kopf, in die Haut von jeman­dem, den man nicht kennt. Zu beob­ach­ten und zu ver­ste­hen. Es ist fas­zi­nie­rend, in etwas ein­zu­tau­chen, das anders ist als wir selbst. Ich war sehr glück­lich in der Position zu sein Aïssatou, Esther und Suzy kom­ple­xe Charaktere anzu­bie­ten, die nicht auf Archetypen redu­ziert sind, wozu sie oft limi­tiert wer­den. Ich fin­de ihre Charaktere reprä­sen­tie­ren etwas, das sehr umfas­send ist, etwas Größeres. Es gibt eine sehr star­ke kor­si­sche Identität. Und ich fühl­te mich immer als Außenseiterin, als Fremde dort, weil die­ses Land nicht kom­plett ich bin. Dieses Gefühl von Abstoßung und mei­ne Abscheu sozia­ler Ungerechtigkeit brach­ten mich emo­tio­nal näher an Khédidja und ich ver­stand, wie frucht­los ihre Versuche blei­ben, ein Teil die­ser Gemeinschaft zu werden.

    Credits:

    FR 2023, 106 Min., franz. OmU
    Regie: Catherine Corsini
    Kamera: Jeanne Lapoirie
    Schnitt: Frédéric Baillehaiche
    mit: Aïssatou Diallo Sagna, Esther Gohourou, Suzy Bemba, Lomane de Dietrich, Cédric Appietto, Marie-Ange Géronimi, Harold Orsoni, Virginie Ledoyen, Denis Podalydès

    Trailer:
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    A film by Catherine Corsini. In French with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Jessica and Farrah spend the sum­mer with their mother on Corsica, whe­re both sis­ters were born. The two ado­le­s­cents go swim­ming, have par­ties and make their first sexu­al expe­ri­en­ces. But the loca­ti­on also brings an old fami­ly trau­ma back to the sur­face – the three of them left the island 15 years ago under tra­gic cir­cum­s­tances. Director Catherine Corsini and her won­derful stars imbue the gen­re of the sum­mer movie with an unu­su­al depth – wit­hout for­get­ting about the holi­day feeling.

    Credits:

    FR 2023, 106 Min., franz. OmU
    Regie: Catherine Corsini
    Kamera: Jeanne Lapoirie
    Schnitt: Frédéric Baillehaiche
    mit: Aïssatou Diallo Sagna, Esther Gohourou, Suzy Bemba, Lomane de Dietrich, Cédric Appietto, Marie-Ange Géronimi, Harold Orsoni, Virginie Ledoyen, Denis Podalydès

    Trailer:
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