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  • Achtung Berlin – Weisser Rauch über Schwarze Pumpe

    Achtung Berlin – Weisser Rauch über Schwarze Pumpe

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    Sonntag, 19.4. 18:30  (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    DE 2025, 89 Min.,
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Regie, Buch: Martin Gressmann

    [Tickets]

    Die alten Bilder rie­chen nach Phenol und Braunkohlestaub: Das Frühjahr 1991 im Energiedreieck der DDR um die Orte Spremberg, Hoyerswerder und Schwarze Pumpe – Verzweiflung von kurz vor der Entlassung ste­hen­den Arbeiter*innen. Heute hat sich das Erscheinungsbild der Kohlekraftwerke geän­dert. Es sind nur noch zwei Kühltürme da, das eigent­li­che Braunkohlenwerk ist ver­klei­det. Die von wei­tem sicht­ba­re Dampfschleppe der Türme, die ewi­gen Braunkohlezüge – ein sich in die Landschaft fres­sen­de Tagebau ist geblie­ben. Die Bergleute – jetzt kurz vor oder schon in Rente – äußern sich zu wech­sel­haft ver­lau­fen­den Arbeitsjahren. Mit Rente und Familienschicksal über­wie­gend zufrie­den, sehen sie die Entwicklungen zu nicht-fos­si­ler Energie und den Strukturwandel meist kritisch.

    Spring 1991 in the for­mer ener­gy tri­ang­le of the GDR, cent­red on the towns of Spremberg, Hoyerswerder and Schwarze Pumpe. The des­pair of the workers facing immi­nent red­un­dan­cy. And what hap­pen­ed next? What has beco­me of the peo­p­le, their work and the new uphe­avals of today?

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  • Achtung Berlin – A jewish problem

    Achtung Berlin – A jewish problem

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    Sonntag, 19.4. 16:00  (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    DE 2025, 79 Min.,
    Sprache [eng­lisch], [hebrä­isch] UT [eng­lisch]
    Regie, Buch: Ron Rothschild

    [Tickets]

    Von 2007 bis 2010 dien­te Ron als Kameramann für die israe­li­sche Armee. Heute lebt er in Berlin, und der Krieg scheint weit ent­fernt – doch die Spuren sei­ner Heimat, Erinnerungen an Palästina und das Echo der Gewalt sind all­ge­gen­wär­tig. Begleitet von sei­ner Stimme wer­den wir Zeug:innen eines schmerz­haf­ten, per­sön­li­chen Schicksals von Vertreibung – zwi­schen Berlin, Palästina und Israel. Aufnahmen der Gespräche mit sei­ner Großmutter, Familienarchive und Filmmaterial aus sei­ner Zeit in den besetz­ten Gebieten, ergän­zen sich zu einem Film, der sich zwi­schen Vergangenheit und Gegenwart, zwi­schen per­sön­li­chem Erinnern und kol­lek­ti­ver Geschichte situ­iert. Die Sehnsucht nach Zugehörigkeit im Exil pro­vo­ziert wider­sprüch­li­che Gefühle und offe­ne Fragen, denen sich Ron stellt, ohne sie aufzulösen.

    The film tells a fami­ly sto­ry set bet­ween Berlin and Palestine. A sto­ry mark­ed by vio­lence, which beg­ins with the Jewish grandmother’s flight from Nazi Germany and intert­wi­nes with the protagonist’s own expe­ri­en­ces as an Israeli sol­dier in Palestine.

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  • Achtung Berlin – Gropiusstadt Supernova

    Achtung Berlin – Gropiusstadt Supernova

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    Samstag, 18.4. 18:00  (Wettbewerb Spielfilm)
    DE 2025, 82 Min.
    Sprache [deutsch], [tur­kisch], [ara­bisch] UT [eng­lisch]
    Regie, Buch: Ben Voit

    [Tickets]

    Berlin-Gropiusstadt, eine Plattenbausiedlung am Stadtrand. Es ist der letz­te Tag des Jahres, auf­ge­la­den mit gro­ßen Erwartungen und den Raketen der Ungeduldigen. Drei Menschen ste­hen vor einem Wendepunkt: Tarik erhält einen Brief zu sei­ner bevor­ste­hen­den Abschiebung, Stella die Zusage für eine Schauspielschule im Ausland und Luan erwacht aus einem Albtraum, in dem er von bei­den zurück­ge­las­sen wird. Nachdem sein Bruder ver­schwun­den ist und ein miss­glück­ter Überfall das Viertel in Aufruhr ver­setzt, befürch­tet er das Schlimmste. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um Tariks Schicksal abzu­wen­den. Doch je mehr er ver­sucht, den Lauf der Dinge auf­zu­hal­ten, des­to wei­ter drif­tet er selbst ins Abseits.

    Berlin, Gropiusstadt: On the last day of the year, Tarik recei­ves a let­ter informing him of his impen­ding depor­ta­ti­on, Stella gets accept­ed into a dra­ma school abroad, and Luan wakes up from a night­ma­re in which he is being left behind by both of them.

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  • All We Ever Wanted

    All We Ever Wanted

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    Ein Film von Frédéric Jaeger.

    [Tickets]

    Aus dem sor­gen­frei­en Lifestyle-Urlaub, den Désirée mit ihrem Lover Elias und ihrem bes­ten Freund Sal geplant hat­te, wird ein Selbstfindungstrip in der Wüste. Désirées Mutter dreht ihr den Geldhahn zu und lässt sie aus dem Ferienhaus mit Pool wer­fen. In der kar­gen Landschaft Fuerteventuras bewe­gen sich die drei Freunde wie auf einem lee­ren Feld der Sinnsuche. Sie begeh­ren ein­an­der, for­dern sich her­aus, schlüp­fen in neue Rollen. Es ent­spinnt sich ein Spiel, über dem das alles bestim­men­de Dreieck aus Class, Race und Gender schwebt.

    Deutschland | 2024 | 80 Min.
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Berlin-Premiere

    Regie  Frédéric Jaeger Buch Frédéric Jaeger, Naomi Bechert Schauspiel  Charity Collin, Mehmet Sözer, Michael Ifeandu, Tommaso Marinaro Kamera  Maximilian Andereya Schnitt  Maja Tennstedt

    All We Ever Wanted – Official Trailer – In Kürze im VOD

  • Die Liebe der Kinder

    Die Liebe der Kinder

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    Ein Film von Franz Müller. Am 19.4. 13:30Uhr in Anwesenheit von Franz Müller. im fsk.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Maren und Robert ler­nen sich durchs Internet ken­nen, ver­lie­ben sich, obwohl sie sehr unter­schied­lich sind. Sie sind schon etwas älter und haben bei­de Kinder. Eine Affäre beginnt und irgend­wann zie­hen sie zusam­men. Es ent­wi­ckelt sich schon bald eine Beziehung zwi­schen ihren Kindern, was nicht ohne Probleme und Auswirkungen auf ihre eige­ne Beziehung bleibt. „Die Liebe der Kinder“ erzählt die ein­fachs­te und am häu­figs­ten über­lie­fer­te Geschichte des Kinos: Boy meets Girl. Und tut das auf eine Weise, die ihr eige­nes Recht zurück­hal­tend behaup­tet: Franz Müller, der das Drehbuch geschrie­ben und Regie geführt hat, schil­dert das Suchen, Finden und Verlieren aus einer ange­neh­men Distanz. Der unsen­ti­men­ta­le Schnitt und die agi­le Kamera geben vor allem dem Verdrucksten und Verlegenen viel Raum und ver­mei­den damit, alle Gefühle dem Zuschauer als bedeu­tungs­vol­le Definition zu erklä­ren. Eine schö­ne Etüde über die Liebe.“ (Matthias Dell) „DIE LIEBE DER KINDER ist ein Film über die schreck­li­che Gewissheit dar­über, dass jede Liebe rela­tiv ist. Dass auch ein erwach­se­ner Mensch aus einem roman­ti­schen Impuls her­aus gegen die­se Gewissheit ankämpft, dage­gen rebel­liert, macht ihn mei­ner Meinung nach mensch­lich, sym­pa­thisch und nicht zuletzt auch komisch.“ Franz Müller

    Credits:

    DE 2009, 84 Min., deut­sche OmeU

    Regie & Buch.: Franz Müller,
    Kamera: Christine A. Maier
    Schnitt: Stefan Stabenow

    mit.: Marie-Lou Sellem,
    Alex Brendemühl,
    Katharina Derr,
    Tim Hoffmann

    Trailer:
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  • Achtung Berlin! 2026

    Achtung Berlin! 2026

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    Das Filmfestival Achtung Berlin!, bei dem wir mitt­ler­wei­le zum ach­ten Mal Spielort sind, prä­sen­tiert zwar Produktionen aus Berlin und Brandenburg, ist aber nicht an den Ort gebunden.

    Nach allen Filmvorstellungen folgt ein Q&A mit dem Filmteam.
    All films have English sub­tit­les.
    Das Programm im fsk:


    Samstag, 18.4.

    18:00 Gropiusstadt Supernova (Wettbewerb Spielfilm)
    DE 2025, 82 Min.
    Sprache [deutsch], [tur­kisch], [ara­bisch] UT [eng­lisch]
    Regie, Buch: Ben Voit

    [Tickets]

    Berlin-Gropiusstadt, eine Plattenbausiedlung am Stadtrand. Es ist der letz­te Tag des Jahres, auf­ge­la­den mit gro­ßen Erwartungen und den Raketen der Ungeduldigen. Drei Menschen ste­hen vor einem Wendepunkt: Tarik erhält einen Brief zu sei­ner bevor­ste­hen­den Abschiebung, Stella die Zusage für eine Schauspielschule im Ausland und Luan erwacht aus einem Albtraum, in dem er von bei­den zurück­ge­las­sen wird. Nachdem sein Bruder ver­schwun­den ist und ein miss­glück­ter Überfall das Viertel in Aufruhr ver­setzt, befürch­tet er das Schlimmste. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um Tariks Schicksal abzu­wen­den. Doch je mehr er ver­sucht, den Lauf der Dinge auf­zu­hal­ten, des­to wei­ter drif­tet er selbst ins Abseits.

    Berlin, Gropiusstadt: On the last day of the year, Tarik recei­ves a let­ter informing him of his impen­ding depor­ta­ti­on, Stella gets accept­ed into a dra­ma school abroad, and Luan wakes up from a night­ma­re in which he is being left behind by both of them.


    Sonntag, 19.4.

    16:00 A jewish pro­blem (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    DE 2025, 79 Min.,
    Sprache [eng­lisch], [hebrä­isch] UT [eng­lisch]
    Regie, Buch: Ron Rothschild

    [Tickets]

    Von 2007 bis 2010 dien­te Ron als Kameramann für die israe­li­sche Armee. Heute lebt er in Berlin, und der Krieg scheint weit ent­fernt – doch die Spuren sei­ner Heimat, Erinnerungen an Palästina und das Echo der Gewalt sind all­ge­gen­wär­tig. Begleitet von sei­ner Stimme wer­den wir Zeug:innen eines schmerz­haf­ten, per­sön­li­chen Schicksals von Vertreibung – zwi­schen Berlin, Palästina und Israel. Aufnahmen der Gespräche mit sei­ner Großmutter, Familienarchive und Filmmaterial aus sei­ner Zeit in den besetz­ten Gebieten, ergän­zen sich zu einem Film, der sich zwi­schen Vergangenheit und Gegenwart, zwi­schen per­sön­li­chem Erinnern und kol­lek­ti­ver Geschichte situ­iert. Die Sehnsucht nach Zugehörigkeit im Exil pro­vo­ziert wider­sprüch­li­che Gefühle und offe­ne Fragen, denen sich Ron stellt, ohne sie aufzulösen.

    The film tells a fami­ly sto­ry set bet­ween Berlin and Palestine. A sto­ry mark­ed by vio­lence, which beg­ins with the Jewish grandmother’s flight from Nazi Germany and intert­wi­nes with the protagonist’s own expe­ri­en­ces as an Israeli sol­dier in Palestine.


    Sonntag, 19.4.

    18:30 Weisser Rauch über Schwarze Pumpe (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    DE 2025, 89 Min.,
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Regie, Buch: Martin Gressmann

    [Tickets]

    Die alten Bilder rie­chen nach Phenol und Braunkohlestaub: Das Frühjahr 1991 im Energiedreieck der DDR um die Orte Spremberg, Hoyerswerder und Schwarze Pumpe – Verzweiflung von kurz vor der Entlassung ste­hen­den Arbeiter*innen. Heute hat sich das Erscheinungsbild der Kohlekraftwerke geän­dert. Es sind nur noch zwei Kühltürme da, das eigent­li­che Braunkohlenwerk ist ver­klei­det. Die von wei­tem sicht­ba­re Dampfschleppe der Türme, die ewi­gen Braunkohlezüge – ein sich in die Landschaft fres­sen­de Tagebau ist geblie­ben. Die Bergleute – jetzt kurz vor oder schon in Rente – äußern sich zu wech­sel­haft ver­lau­fen­den Arbeitsjahren. Mit Rente und Familienschicksal über­wie­gend zufrie­den, sehen sie die Entwicklungen zu nicht-fos­si­ler Energie und den Strukturwandel meist kritisch.

    Spring 1991 in the for­mer ener­gy tri­ang­le of the GDR, cent­red on the towns of Spremberg, Hoyerswerder and Schwarze Pumpe. The des­pair of the workers facing immi­nent red­un­dan­cy. And what hap­pen­ed next? What has beco­me of the peo­p­le, their work and the new uphe­avals of today?



    Sonntag, 19.4.

    20:45 Das Glück der Tüchtigen (Wettbewerb Spielfilm)
    DE 2025, 104 Min.,
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Regie: Franz Müller, Buch: Franz Müller, Marcus Seibert

    [Tickets]

    Mira hat das, was man ein gutes Leben nennt: Vor kur­zem hat sie die Position der Managerin in einem Supermarkt über­nom­men, die lie­be­vol­le Beziehung zu ihrem Mann und den bei­den Töchtern geben ihr Unterstützung und Kraft. Dann wird ein ein­zi­ger Moment der Schwäche, in dem Mira sich nicht dazu durch­rin­gen kann, ehr­lich zu sein, zum Auslöser für eine Kaskade von Halbwahrheiten und Lügen. Ihr Leben wird zu einem Kampf, der ver­hin­dern soll, dass alles zer­bricht. Als wäre das nicht genug, hört sie in ihrem Kopf immer wie­der die Stimme ihrer bour­geoi­sen Mutter, die sie davon über­zeu­gen möch­te, dass sie sich zu nied­ri­ge Ziele gesetzt hat.

    Things are going well for Mira, a wife, mother and, most recent­ly, a super­mar­ket mana­ger. But a sin­gle moment of weak­ne­ss, in which Mira fails to tell the truth, leads to a string of half-truths and lies.


    Montag, 20.4

    18:30 Active Vocabulary (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    DE 2025, 82 Min.
    Sprache [eng­lisch], [deutsch], [rus­sisch] UT [eng­lisch]
    Regie, Buch: Yulia Lokshina

    [Tickets]

    Eine Frau mit Plastiktüten an den Füßen steht im Wald, am Rand von Moskau. Sie ist ehe­ma­li­ge Lehrerin. Es ist Winter und alles vol­ler Schnee. Um sie her­um sind jun­ge Tagelöhner aus Zentralasien, die die­sen Wald abhol­zen sol­len. Die Frau ver­tei­digt mit aller Kraft den Wald. Der Wald soll dem Bau einer neu­en Schule wei­chen. Die Schule wie­der­um wird zur Trägerin der Staatsideologie wer­den, die die äuße­re mili­tä­ri­sche Expansion legi­ti­mie­ren soll. Es ist Mitte Februar 2022. Es ist kurz vor dem Krieg, Die Gesetzeslage ver­schärft sich, Lehrkräfte und Schüler*innen tre­ten in gegen­sei­ti­ge Beobachtung: Kurz nach der Invasion spricht sich eine jun­ge rus­si­sche Lehrerin gegen den Krieg aus. Sie wird heim­lich auf­ge­zeich­net und von einer Schülerin denun­ziert. Sie flieht nach Berlin, wo eine deut­sche Schulklasse ihren Fall nach­stellt und zu ver­ste­hen ver­sucht, wie es zu dem Verrat kam. Der Film folgt die­sen Ereignissen, um über Prozesse der poli­ti­schen Überwältigung und die Bedingungen des Widerstands nachzudenken.

    In col­la­bo­ra­ti­on with a school class in Berlin, Active Vocabulary re-enacts the case of a young Russian tea­cher who was repor­ted by a pupil for spea­king out against the war, in order to reflect on the dyna­mics of poli­ti­cal power and the con­di­ti­ons of resistance.


    Montag, 20.4


    20:45 WB ML 5, Dear Ellis (KF)
    13 Min.
    Sprache [man­da­rin] UT [eng­lisch]
    Regie: Yinuo Wang

    und

    The Plant from the Canaries
    66 Min.
    Sprache [korea­nisch], [eng­lisch], [deutsch] UT [eng­lisch]
    Regie: Lan-Xi Ruan,

    [Tickets]

    May, eine drei­ßig­jäh­ri­ge Drehbuchautorin in Berlin, gerät aus dem Gleichgewicht, nach­dem ihr Partner aus­ge­zo­gen ist. Sie beginnt eine Therapie und ver­lässt kaum noch die Wohnung. Schlaflose Nächte brin­gen sie in Erinnerungen zurück zu ihrer Jugend in Seoul, wo sie ein­mal einen streu­nen­den Hund auf­ge­nom­men hat. Sie ver­traut sich einer Freundin an und erkennt, dass ihr Abschiede schwerfallen.

    May, a woman in her ear­ly thir­ties, finds hers­elf sud­den­ly alo­ne after an unex­pec­ted break­up. As she drifts through slee­p­less days in Berlin, memo­ries of her youth in Seoul begin to resurface.


    Dienstag, 21.4.


    18:30 Sechswochenamt (Wettbewerb Spielfilm)
    DE 2025, 98 Min.,
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch, deutsch – dual]
    Regie, Buch: Jacqueline Jansen

    [Tickets]

    Nach dem Tod ihrer Mutter ver­bringt Lore sechs Wochen in der rhei­ni­schen Heimat, um der Verstorbenen ihren letz­ten Wunsch zu erfül­len. Dabei muss sie sich gegen fest­ge­fah­re­ne Familienstrukturen und eine Bürokratie, die von der ers­ten Covid-Welle gelähmt ist, behaup­ten. Sechs Wochen Ausnahmezustand. Sie fan­gen an zu ver­strei­chen, und es scheint, dass Lore in einer absur­den Symbiose mit der pan­de­mi­schen Ausnahmesituation zu leben beginnt. Sechs Wochen, in denen sie lernt, ihre Trauer zuzu­las­sen, um nicht von ihr auf­ge­fres­sen zu wer­den. In denen sie erfährt, dass die Endlichkeit des Lebens geplant wer­den muss und dass es kei­ne Antwort auf die Frage gibt: Wie trau­ert man richtig.

    Following her mother’s death, young Lore refu­ses to let anyo­ne dic­ta­te how she should say good­bye, and yet she keeps asking hers­elf the same ques­ti­on: what is the right way to grieve?


    Dienstag, 21.4.


    20:45 Nichts bleibt und nichts ver­schwin­det (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    DE 2026, 79 Min.
    Sprache [deutsch], [eng­lisch], [rumä­nisch] UT [eng­lisch, deutsch – dual]
    Regie, Buch: Paul Sonntag

    [Tickets]

    Eine Straßenecke in Berlin-Moabit ver­än­dert sich: Aus einem altern­den Supermarkt wird eine Baustelle, wird ein Neubau. Regale wer­den ein­ge­räumt, Wände abge­ris­sen, Pause gemacht und Geld gezählt. Die Menschen, die hier arbei­ten, las­sen den Ort ent­ste­hen und ver­ge­hen. In wel­cher Beziehung ste­hen sie zu ihm? Wie bestimmt er die Umstände ihrer Arbeit? Über einen Zeitraum von fünf Jahren unter­sucht der Film mit Geduld, Humor und lie­be­vol­lem Blick das Verhältnis zwi­schen Konstanten und Veränderung am Ort. Verschiedene Versionen des Ortes über­la­gern sich und fin­den zwi­schen Kühlregal, Baugerüst und Sichtbeton gleich­zei­tig statt. Mal spie­le­risch, mal gespens­tisch, kom­men dabei Wiederholungen zum Vorschein, wie Echos zwi­schen den Welten.

    On a Berlin street cor­ner a small super­mar­ket trans­forms into a tene­ment block – bet­ween the ais­les and on the scaf­fol­ding some­thing slow­ly changes.



    Mittwoch, 22.4.

    18:30 Im Licht der Sandbank (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    DE 2025, 75 Min.
    Sprache [deutsch], [eng­lisch], [fran­zö­sisch] UT [eng­lisch]
    Regie, Buch: Kilian Helmbrecht

    [Tickets]

    Als Vogelwart ver­bringt Kilian sie­ben Monate allei­ne auf Scharhörn, einer Düneninsel in der Helgoländer Bucht. Seine Aufgaben bestehen aus Vogelzählung, Observierung und dem Sammeln von Treibgut. Das Gespür für die sich stets ver­än­dern­de Landschaft mit ihren Vogelschwärmen am Himmel und dem extrem wech­seln­den Wetter liegt eben­so in den Bildern wie im unge­küns­tel­ten Soundtrack aus Wind, Regen und Vogelrufen. Kontakte nach außen sind rar, aber umso deut­li­cher wirkt das Eindringen der Außenwelt. Vorboten des Klimawandels und Nachrichten aus dem Krieg errei­chen die Insel. In der melan­cho­li­schen Grundstimmung liegt sowohl ein Echo der Einsamkeit als auch die Ahnung, dass die Existenz die­ses Ortes ohne eige­nes Zutun zutiefst bedroht ist. In der genau­en Beobachtung ent­steht ein Sinnbild für das Verschwinden von Vielfalt und wie es beginnt.

    As a bird war­den, Kilian spends 7 months alo­ne on a bar­ri­er island. A film about affec­tion for the land­scape and its impen­ding loss.



    Mittwoch, 22.4.

    20:45 Luisa (Wettbewerb Spielfilm)
    DE 2025, 94 Min.,
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Regie: Julia Roesler, Buch: Julia Roesler, Silke Merzhäuser

    [Tickets]

    Luisa lebt in einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung am Rande einer deut­schen Kleinstadt. Sie liebt Partys, ist für jeden Spaß zu haben, lässt sich auf Flirts und Abenteuer ein. Zunächst unbe­merkt wird Luisa stil­ler – über­ra­schend kommt her­aus, dass sie schwan­ger ist. Sie selbst schweigt dazu, wie es pas­siert ist. Alle wis­sen, dass ihr Freund Anton nicht zeu­gungs­fä­hig ist. Ein Verdacht auf sexu­el­len Missbrauch liegt nahe. Luisa ent­schließt sich, die Schwangerschaft abbre­chen zu las­sen. Es wird poli­zei­lich ermit­telt, ob eine Straftat vor­liegt – die Ermittlungen wer­den zur Belastungsprobe für Luisa, ihre Beziehung zu Anton und die gesam­te Wohngruppe.

    Luisa lives in a resi­den­ti­al faci­li­ty for peo­p­le with disa­bi­li­ties. She is 22 years old and curious about life. Suddenly she beca­me pregnant.

  • Cotton Queen

    Cotton Queen

    A film by Suzannah Mirghani. In Arabic with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In a cot­ton-far­ming vil­la­ge in Sudan, teenage Nafisa is rai­sed on heroic tales of batt­ling British colo­ni­zers told by her grand­mo­ther, the vil­la­ge matri­arch Al-Sit. But when a young busi­ness­man arri­ves from abroad with a new deve­lo­p­ment plan and gene­ti­cal­ly engi­nee­red cot­ton, Nafisa beco­mes the cen­ter of a power play to deter­mi­ne the future of the vil­la­ge. Awakening to her own strength, Nafisa sets out to save the cot­ton fields – and hers­elf. Neither she nor her com­mu­ni­ty will ever be the same again.

    Credits:

    Deutschland, Frankreich, Palästina, Katar, Saudi-Arabien, Sudan 2025, 93 Min., arab. OmU
    Regie: Suzannah Mirghani
    Kamera: Frida Marzouk
    Schnitt: Amparo Mejías, Simon Blasi, Frank Müller
    mit: Mihad Murtada, Rabha Mohamed Mahmoud, Talaat Fareed, Haram Bisheer, Mohamed Musa, Hassan Kassala

    Trailer:
    #TIFF66 | Cotton Queen [INTERNATIONAL COMPETITION]

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln

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  • Wir glauben Euch

    Wir glauben Euch

    A film by Charlotte Devillers and Arnaud Dufeys. Starts May 7th at the fsk. In French with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Today, Alice stands befo­re a judge, kno­wing the­re is no room for error. She must speak up for her child­ren and con­front their father, as her cus­t­ody is being cal­led into ques­ti­on. Can she make their voices heard and pro­tect them befo­re it is too late?

    Credits:

    On vous croit
    BE 2025, 78 Min., frz. OmU
    Regie: Charlotte Devillers , Arnaud Dufeys
    Kamera: Pépin Struye
    Schnitt: Nicolas Bier
    mit: Myriem Akheddiou, Laurent Capelluto, Natali Broods, Ulysse Goffin, Adèle Pinckaers

    Trailer:
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  • Rose

    Rose

    A film by Markus Schleinzer. In German with English subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In the ear­ly 17th cen­tu­ry, some­whe­re in Germany, a mys­te­rious sol­dier arri­ves in an iso­la­ted Protestant vil­la­ge. Slight and mode­st by natu­re, his face dis­fi­gu­red by a scar, this stran­ger decla­res hims­elf to be the heir of a long-aban­do­ned farm­stead and pro­du­ces a docu­ment to sup­port his cla­im to the sus­pi­cious vil­la­gers. With the pas­sa­ge of time, he over­co­mes their doubts and, pro­ving hims­elf to be a hard-working, God-fea­ring man, beco­mes a part of their com­mu­ni­ty. However, his quest for accep­tance is built on a bold-faced lie. The true and twis­ted tale of a swind­ler who, defy­ing her birth as a woman, com­por­ted hers­elf as a man and decei­ved a village.

    Berlinale: Silver Bear for Sandra Hüller. best Actrice

    Credits:

    DE/AT 2026, 93 Min., Deutsch OmeU
    Regie: Markus Schleinzer
    Kamera: Gerald Kerkletz
    Schnitt: Hansjörg Weißbrich

    mit: Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt, Godehard Giese, Augustino Renken

    Trailer:
    ROSE – offi­zi­el­ler Kinotrailer – ab 30. April im Kino
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  • Direct Action

    Direct Action

    A film by Guillaume Cailleau & Ben Russell. On April 11th & 12th at the fsk. QnA on April 12th.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Direct action is a tac­ti­cal stra­tegy of pro­test that seeks to achie­ve an end direct­ly and by the most effec­ti­ve means. DIRECT ACTION is a con­tem­po­ra­ry por­trait of one of the most high-pro­fi­le mili­tant acti­vist com­mu­ni­ties in France: a 150-per­son strong rural coll­ec­ti­ve that suc­cessful­ly resis­ted an inter­na­tio­nal air­port expan­si­on pro­ject in 2018, crea­ted an auto­no­mous zone bet­ween 2012 and 2018, sur­vi­ved mul­ti­ple vio­lent evic­tion attempts by the French sta­te and spaw­ned a new eco­lo­gi­cal move­ment in 2021.
    Using a col­la­bo­ra­ti­ve and immersi­ve obser­va­tio­nal approach, the film docu­ments the ever­y­day lives of a diver­se eco­sys­tem of acti­vists, squat­ters, anar­chists, far­mers and tho­se label­led by the govern­ment as “eco-ter­ro­rists”. Can the suc­cess of a radi­cal pro­test move­ment offer a path through the cli­ma­te crisis?

    Credits:

    DE/FR 2024, 216 Min., Französisch, Marokkanisch-Arabisch, Englisch OmU
    Regie & Schnitt: Guillaume Cailleau & Ben Russell.
    Kamera: Ben Russell

    Trailer:
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