Kino

fsk KinoDas fsk Kino ist ein unabhängiges Filmkunstkino in Berlin Kreuzberg ... weiterlesen

 

 


Aktuelles

→Am Sonntag, 28.8. gibt es die Möglichkeit, alle 3 Teile von 1001 Nacht von Miguel Gomes hintereinander zu sehen. Ab 13:15 Teil 1, 15:30 Teil 2 und 18:00 Teil 3.

→ Diese Woche neu: Der silberne Bär Gewinner Alles was kommt (L'Avenir), Die Drohnen Doku Krieg und Spiele (am 19.8. in Anwesenheit von Karin Jur­schick) und die einmalige Vorstellung von Out1 - Noli me tangere, dem 13 Stunden Film von Jacques Rivette am 20.-21-8.)

Out1 - Noli me tangere

Out1 - Noli me tangere

→ Vorletzte Woche (4.8.) neu:"La isla mínima ist in jedem Fall einer der spannendsten Filme des Kinosommers." schreibt Barbara Schweizerhofer in der epd Film. Ab 4.8. im fsk, OmU.

laislaminima8


Neuste Filmbeiträge:


In Duisburg-Marxloh, fast wie in einer Traum­blase ver­steckt, ist eine funk­tio­nie­rende Gesell­schaft ent­stan­den aus tür­ki­schen Geschäfts­leu­ten, die alles anbie­ten, was zu einer Hoch­zeit dazu­ge­hört: Klei­der, schöne Fri­su­ren, eine große Feier in einem fest­li­chen Saal. Eine dyna­mi­sche und erfolg­rei­che Gemein­schaft, in der sich alles um die Liebe und das Geschäft mit der Liebe dreht. Der Film gibt einen inti­men Ein­blick in die Gefühls­welt jun­ger Paare und ihrer Fami­lien. Wir beglei­ten die jun­gen Men­schen und die Eltern­ge­ne­ra­tion bei den Fra­gen ob, und wenn ja, warum man über­haupt hei­ra­ten soll. Was die Liebe ist…
DÜGÜNHOCHZEIT AUF TÜRKISCH ist einer der weni­gen Doku­men­tar­filme in Deutsch­land, die sich mit dem all­täg­li­chen Leben der tür­ki­schen com­mu­nity hier beschäf­ti­gen. Der Film bil­det eine Nor­ma­li­tät ab, die sonst nie in den Fokus der Öffent­lich­keit gerät, weil diese nur dann auf­merk­sam wird, wenn etwas nicht funk­tio­niert, wenn es Kon­flikte und Aus­ein­an­der­set­zun­gen jen­seits des­sen gibt, was das all­täg­li­che Leben aus­macht.

Aus einem Dia­log der Fil­me­ma­cher:
Mar­cel Kol­ven­bach: Von man­chen Din­gen haben wir bei der Recher­che ganz neben­bei erfah­ren: zum Bei­spiel den Schutz­geld­erpres­sun­gen unter denen nicht die Deut­schen, son­dern die Tür­ki­schen Händ­ler lei­den. Oder die zuneh­men­den Span­nun­gen zwi­schen eta­blier­ten Migran­ten der drit­ten Gene­ra­tion und ganz neuen aus dem Bal­kan. Aber das war nicht unser Thema.
Ayse Kal­maz: Die­ser Film ent­schei­det sich von einer Nor­ma­li­tät zu erzäh­len. Von der Nor­ma­li­tät einer Gesell­schaft, die sich wan­delt. Dass Men­schen von einem Ort der Welt, an irgend­ei­nem ganz ande­ren, fer­nen Ort der Welt ein zu Hause für sich fin­den kön­nen. Dass sie dort Hoch­zei­ten fei­ern und Hoch­zeits­klei­der nähen und ver­kau­fen kön­nen. Dass sie Sehn­sucht haben nach Men­schen und den Orten, die ihre Wur­zeln ver­kör­pern. Wur­zeln, die ihnen Halt geben, in einer Welt, die immer grö­ßer und gleich­zei­tig immer klei­ner wird.

Deutsch­land 2015

L. 89 Min.
Regie: Mar­cel Kol­ven­bach, Ayşe Kal­maz

Kamera: Mar­cel Kol­ven­bach

Schnitt: Katha­rina Schmidt

 



Vom 1. bis zum 7.9. fin­det die vierte Aus­gabe der dok­film­wo­che statt, wie in den letz­ten Jah­ren wie­der in Zusam­men­ar­beit mit dem Sput­nik Kino.    –    Time­ta­ble (mehr …)



Seit fast 50 Jah­ren dreht der deut­sche Regis­seur Rudolf Thome unun­ter­bro­chen Filme: Er gilt wahl­weise als der deut­sche Eric Roh­mer oder Deutsch­lands wich­tigs­ter unbe­kann­ter Fil­me­ma­cher. Anläß­lich des Starts von ÜBERALL BLUMENRUDOLF THOME, ein Film der Regis­seu­rin und Schau­spie­le­rin Ser­pil Tur­han mit ihm und über ihn, zei­gen wir 3 sei­ner frü­hen Werke im Kino: (mehr …)



Ein Film von Wolf­gang Land­graeber.  So., 4.9. 15:30 mit anschl. Dis­kus­sion mit Wolf­gang Land­graeber, Otfried Nas­sauer – Direk­tor BITS, Mathias John – Rüs­tungs­ex­perte Amnesty Inter­na­tio­nal, Lothar Eber­hardt – DFG-VK

Vor drei Jahr­zehn­ten, auf dem Höhe­punkt der deut­schen Frie­dens­be­we­gung, hat der Regis­seur Wolf­gang Land­graeber in Obern­dorf sei­nen damals viel dis­ku­tier­ten Doku­men­tar­film „Fern vom Krieg“ gedreht. Nun hat er nach­ge­schaut, was sich an Hal­tun­gen und Mei­nun­gen, Struk­tu­ren und Per­spek­ti­ven geän­dert hat. „Vom Töten leben“ heißt der neue Film, in dem Land­graeber Gewerk­schaf­ter, Frie­dens­ak­ti­vis­ten, Bür­ger und Beschäf­tigte von der Rüs­tungs­firma Heckler&Koch befragt. Wie kann eine Stadt vom Töten leben, indem viele ihrer Bewoh­ner seit Gene­ra­tio­nen Kriegs­waf­fen her­stel­len?

DE 2015  90 Min. Regie: Wolf­gang Land­graeber 



Ein Film von Jonas Roth­la­en­der. Ab 1.9. im fsk. Film­ge­spräch am 2.9..

Der junge Arzt Fabian lässt seine Arbeit in Ber­lin ruhen und ver­reist nach Lis­sa­bon, um seine ehe­ma­lige Freun­din, Doro, zu fin­den. Bald stellt sich her­aus, dass es sich nicht nur um einen Besuch han­delt, son­dern um einen Ver­such, die Liebe zurück zu gewin­nen. Nach anfäng­li­chem Frem­deln und Miss­trauen lässt sie sich wie­der auf ihn ein. Nach und nach aber bre­chen alte Ver­hal­tens­mus­ter aus, die ehe­mals zur Tren­nung geführt hat­ten, und (mehr …)


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