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  • Der Code

    Der Code

    Ein Film von Assaf Lapid.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Der ande­re Planet, mit nichts in die­ser Welt ver­gleich­bar – das war für ihn Auschwitz. Hier erleb­te Yehiel De-Nur die Schrecken der Shoah, die er nach dem Krieg unter dem Pseudonym Ka.tzetnik lite­ra­risch radi­kal ver­ar­bei­te­te. Über Gewalt, Folter und Kannibalismus schrei­bend wur­de er immer wie­der zum Häftling, wäh­rend er gleich­zei­tig ein bür­ger­li­ches Leben führte.

    Die radi­ka­le Aufspaltung in zwei Persönlichkeiten war Yehiel De-Nurs (geb. Feiner) Strategie, um mit sei­nem Trauma umzu­ge­hen. Wenn er als Ka.tzetnik abge­kap­selt und in Häftlingskleidung sei­ne inter­na­tio­na­len Bestseller ver­fass­te, war er wie­der auf dem „ande­ren Planeten“, den die Kunstfigur mit dem KZ im Namen nie ver­las­sen hat­te. Die Bücher von Ka.tzetnik haben Israel bewegt. Er reflek­tier­te dar­in Gewaltexzesse, deren Nähe zu sexu­ell kon­no­tier­ter Gewalt, die Abgründe des Menschlichen, und pro­vo­ziert dabei – als Holocaust-Überlebender – mit Titeln wie „Ich bin der SS-Mann. Eine Vision“ (Ein ande­rer bekann­ter Titel des Buches ist: „Shvitti. Eine Vision“). Auch der Name der Indie-Band „Joy Division“ geht auf ein Buch von Ka.tzetnik zurück.
    De-Nur hin­ge­gen fass­te als beschei­de­ner Ehemann und lieb­vol­ler Vater in Israel wie­der Fuß. Erst der Eichmann-Prozess, wo De-Nur und Ka-Tzetnik im Zeugenstand erst­mals auf­ein­an­der­tra­fen, brach­te die­ses Konstrukt zum Einsturz. Der auch 30 Jahre nach dem Krieg noch von sei­nem Trauma Verfolgte hoff­te, in den Niederlanden durch eine LSD-Therapie end­lich Frieden zu fin­den.
    Die Dokumentar-Biografie über­setzt die­se Persönlichkeitsspaltung in Bilder. Während wir in Berichten von Zeitzeuginnen und Forscherinnen der Person De-Nur begeg­nen, füh­ren uns ani­mier­te Sequenzen in die Gedankenwelt des Autors und sei­ner lite­ra­ri­schen Figur Ka.tzetnik. Dabei wird nicht nur die Frage nach Möglichkeiten der Traumabewältigung gestellt, son­dern auch nach dem Wert sub­jek­ti­ver Wahrheit.
    Rainer Mende

    Credits:

    The Return from the Other Plaent
    DE/IL 2023, 81 Min., eng­lisch, hebrä­isch, jid­disch, nie­der­län­disch OmU
    Regie: Assaf Lapid

    Kamera: Talia Tulik Galon, Jörg Adams
    Schnitt: Nohar Avigail Haseen, Assaf Lapid 

    Trailer:
    The Return from the Other Planet_English Trailer
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    A film by Assaf Lapid. In English, Hebrew, Yiddish and Dutch with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    A few months after his release from Auschwitz and still in his stri­ped jacket, Yechiel De-Nur sat down and star­ted wri­ting. After two weeks, he was reborn as Ka-Tzetnik, or “the man from the camps.” While the books that he wro­te were trans­la­ted into 32 lan­guages and sold mil­li­ons, the aut­hor hims­elf hid behind the pseud­onym. It wasn’t until the tri­al of Adolf Eichmann in 1961 that his true iden­ti­ty was reve­a­led during his reve­la­to­ry tes­tim­o­ny whe­re he descri­bed Auschwitz as “the other pla­net:” a place out­side of human judgment. Years later, under­go­ing an expe­ri­men­tal LSD tre­at­ment for trau­ma, he revi­sits his expe­ri­ence, ima­gi­ning hims­elf as an SS offi­cer, and that chan­ges ever­y­thing. In this affec­ting docu­men­ta­ry, the life of the mys­te­rious and elu­si­ve aut­hor and his views on human beha­vi­or are exami­ned in depth.

    Credits:

    The Return from the Other Plaent
    DE/IL 2023, 81 Min., eng­lisch, hebrä­isch, jid­disch, nie­der­län­disch OmU
    Regie: Assaf Lapid

    Kamera: Talia Tulik Galon, Jörg Adams
    Schnitt: Nohar Avigail Haseen, Assaf Lapid 

    Trailer:
    The Return from the Other Planet_English Trailer
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  • Primadonna – Das Mädchen von morgen

    Primadonna – Das Mädchen von morgen

    Ein Film von Marta Savina. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Sizilien in den 1960-er Jahren. Den gesell­schaft­li­chen, auch vom Gesetz gestütz­ten Vorstellungen nach ver­liert eine unver­hei­ra­te­te Frau mit dem ers­tem Sex auch ihre Ehre, die nur durch eine Heirat wie­der her­ge­stellt wer­den kann, Vergewaltigungsopfer nicht aus­ge­nom­men (Matrimonio ripa­ra­to­re – repa­rie­ren­de Heirat). Das erleb­te sei­ner­zeit die 17-jäh­ri­ge Franca Viola, an deren Fall sich PRIMADONNA anlehnt.
    Im Film heißt sie Lia, ist zurück­hal­tend, aber eigen­wil­lig und weiß, was sie will, Felder bestel­len liegt ihr bei­spiels­wei­se mehr als Hausarbeit. Nach einem kur­zen Flirt mit Lorenzo, dem char­man­ten Sohn des mafiö­sen Großunternehmers im Dorf, erkennt sie schnell, das es gar nicht passt. Der jun­ge Mann aber gibt nicht auf: er ent­führt und ver­ge­wal­tigt sie.
    Um her­nach ihre „Ehre wie­der­her­zu­stel­len“ soll sie ihn hei­ra­ten. Unterstützt von ihren Eltern wei­gert sich Lia, und da lässt sei­ne Familie sie ihre Macht spü­ren. Es kommt es zu Drohungen, Beleidigungen, Ausgrenzung und Schlimmeren. Schließlich macht Lia den uner­wart­ba­ren Schritt: sie zeigt Lorenzo an.
    In ihrem Spielfilmdebüt, dem Cinema!Italia! 2024 Publikumspreisgewinner, folgt Marta Savina Lia in ihrem bäu­er­li­chen Alltag, beob­ach­tet ihr Schweigen über die Vergewaltigung und umge­kehrt den media­len Rummel um den Prozess. Gegen alle Wahrscheinlichkeit bekommt Lia Recht, und ist damit ein Vorbild für ande­re. In der Realität dau­er­te es noch lan­ge, bis der Artikel 544* aus dem ita­lie­ni­schen Strafgesetzbuch gestri­chen wur­de.
    Für jedes Delikt des ers­ten Abschnitts (…) löscht die Ehe, die der Urheber einer Verletzung mit der ver­letz­ten Person ein­geht, das Verbrechen aus, auch in Bezug auf die­je­ni­gen, die an der glei­chen Straftat teil­ge­nom­men haben.

    Credits:

    IT 2023, 102 Min., Italienische OmU
    Regie: Marta Savina
    Kamera: Francesca Amitrano
    Schnitt: Paola Freddi

    mit: Claudia Gusmano, Fabrizio Ferracane, Manuela Ventura, Dario Aita

    Trailer:
    Trailer „Primadonna”
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    A film by Marta Savina. In Italian with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ahead of her time: an Italian sto­ry, which reso­na­tes today, about a bra­ve woman’s strugg­le against patri­ar­chal values.

    Defying the social norm in 1960s Sicily, Lia wants to take char­ge of her life. When she rejects Lorenzo, the son of a local busi­ness­man, he uses bru­tal means to kid­nap her. To save her honor, Lia must con­sent to mar­ry­ing the man who raped her. Instead, though, she embarks on an unpre­ce­den­ted legal batt­le for self-determination.

    Credits:

    IT 2023 – 102 Min.
    Italienische OmU
    Regie: Marta Savina
    Kamera: Francesca Amitrano
    Schnitt: Paola Freddi

    Trailer:
    Trailer „Primadonna”
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  • Köln 75

    Köln 75

    Ein Film von Ido Fluk. Am Freitag, 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Gerade ein­mal 16 Jahre jung ist Vera Brandes 1973, als sie in Köln beginnt, als Veranstalterin von Jazz-Konzerten zu arbei­ten. Eher zufäl­lig hat sie ihre Leidenschaft ent­deckt, ihre gro­ße Klappe und Unverblümtheit sorgt dafür, dass auch Musiker, die ihre Väter sein könn­ten, sich von dem Teenager mit­rei­ßen las­sen.
    Sie ist fas­zi­niert von der Welt der Musik, beson­ders dem Jazz. Und so plant sie, am 24. Januar 1975 ein Konzert in der Kölner Oper zu orga­ni­sie­ren, bei dem Keith Jarrett ein­mal mehr bewei­sen soll, war­um er als eben­so revo­lu­tio­nä­rer Musiker wie John Coltrane oder Miles Davis gilt.
    Manchmal sind Entstehungsgeschichten fast noch bes­ser als das eigent­li­che Ereignis, im Fall von Keith Jarretts legen­dä­rem „Köln Concert“ ist es eher so, dass die Umstände spek­ta­ku­lär, das Ergebnis dage­gen eine Sensation waren. Die meist­ver­kauf­te Jazz-Platte eines Solo-Künstlers sind die Aufnahme der gut 60 Minuten, die Jarrett Ende Januar in Köln auf der Bühne ver­brach­te, allein impro­vi­sie­rend und das auf einem grenz­wer­ti­gen Flügel.
    Ganz so her­un­ter­ge­kom­men, wie das im Film gezeig­te Modell war der Flügel zwar wohl nicht, ansons­ten hat Autor und Regisseur Ido Fluk in sei­nem bio­gra­phi­schen Musikfilm Köln 75 die Realität aber kaum mytho­lo­gi­sie­ren müs­sen, um einen oft fes­seln­den Film zu dre­hen. Einen Wermutstropfen gibt es aller­dings: Die Rechte an der Musik von Keith Jarrett und vor allem dem Köln Concert, stan­den nicht zur Verfügung, die beson­de­re Qualität des musi­ka­li­schen Ansatzes Jarrett wird dadurch nur aus zwei­ter Hand deut­lich. Was aller­dings zur bes­ten Szenen des Films führt: In einer lan­gen Einstellungen führt der zwi­schen­zeit­lich als Erzähler fun­gie­ren­de ame­ri­ka­ni­sche Musik-Journalist Michael Watts (Michael Chernus) ein­mal quer durch die Geschichte des Jazz, vom Big Band-Sound über kon­trol­lier­te Improvisationen im Korsett von Standards, zum expe­ri­men­tel­len Free Jazz eines Miles Davis, bis hin zum völ­lig los gelös­ten Ansatz Keith Jarretts, der ver­sucht, völ­lig neue, noch nie gehör­te Musik zu spie­len und das jeden Abend.
    Auch John Magaro als Jarrett und Alexander Scheer als des­sen Manager Manfred Eicher (der bald danach das Label ECM mit­be­grün­den soll­te, bei dem das „Köln Concert“ zum Millionen-Erfolg wer­den soll­te) gelingt es mit­rei­ßend, die beson­de­re Qualität Jarretts in Worte zu fas­sen.“
    M. Meyns | programmkino.de

    Credits:

    DE/BE/PL 2024, 115 Min.,
    Regie: Ido Fluk
    Kamera: Jens Harant
    Schnitt: Anja Siemens
    mit Mala Emde, John Magaro, Michael Chernus, Alexander Scheer, Ulrich Tukur

    Trailer:
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    A film by Ido Fluk. In German and English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Köln 75 tells the true sto­ry behind one of the best-sel­ling jazz records of all time, Keith Jarrett’s “Köln Concert” from 1975. The event almost fai­led to hap­pen – befo­re a for­mi­da­ble German teen­ager, the 18-year-old Vera Brandes, pulls out all the stops and arran­ges the con­di­ti­ons for the crea­ti­on of a mas­ter­pie­ce. Vera, who is still at school when she starts pro­du­cing and pro­mo­ting con­certs in Cologne, puts ever­y­thing on the line to stage this show. It looks like all the odds are against her, but Vera belie­ves in the power of music and has never seen anyo­ne play in the way that Keith Jarrett plays.

    Köln 75
    Credits:

    DE/BE/PL 2024, 115 Min.,
    Regie: Ido Fluk
    Kamera: Jens Harant
    Schnitt: Anja Siemens
    mit Mala Emde, John Magaro, Michael Chernus, Alexander Scheer, Ulrich Tukur

    Trailer:
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  • filmPOLSKA reloaded: Imago

    filmPOLSKA reloaded: Imago

    Am 26.2. um 18:00 im fsk.

    [Tickets]

    Gdańsk in den Achtzigerjahren – graue Industriemetropole und Fenster zur Welt, Hort katho­li­scher Familientraditionen und Hotspot einer alter­na­ti­ven Jugendkultur, die der New Wave aus Manchester viel näher steht als dem sozia­lis­ti­schen Mainstream aus Warschau. In die­ser explo­si­ven Mischung schlägt sich Ela durch ihr jun­ges Erwachsenenleben. Doch irgend­wie scheint ihr frei­er Geist nicht kom­pa­ti­bel mit dem tra­di­tio­nel­len Erwartungen ihrer Familie zu sein.
    Elas Fluchtwege sind die Musik, die Kunst, die Drogen, der Sex. Wie im Rausch treibt sie aktiv und pas­siv durch die Subkultur der Dreistadt, schein­bar los­ge­löst von Raum und Zeit – die doch ihre Grenzen haben, denn der kom­mu­nis­ti­sche Staat hat Erwartungen in sei­ne Staatsbürgerinnen, vor allem in ihre Rolle als berufs­tä­ti­ge Mütter und Ehefrauen. Die passt nicht zu einer Frau, die Kette raucht, als Sängerin einer Indie-Band näch­te­lang durch die Clubs tin­gelt, an Performances mit­wirkt und deren Leben selbst eine Performance ist.
    In ihrem Zweitwerk taucht Olga Chajdas mit dezi­diert weib­li­chem Fokus tief in das Lebensgefühl der Achtzigerjahre ein, das sie kon­ge­ni­al zitiert – u. a. durch den Retro-Soundtrack von Andrzej Smolik und die kör­nig-ana­lo­gen Bildern von Tomasz Naumiok. Hauptdarstellerin und Co-Autorin Lena Góra schlüpft mit Bravour in ihre bis­her ver­mut­lich schwie­rigs­te Rolle – die ihrer Mutter, die als Sängerin die nord­pol­ni­sche Kulturszene der Achtzigerjahre präg­te und mit der sie sich durch die­sen Rollentausch aus­söhnt.
    „Imago“ lief im September 2024 im Wettbewerb des 19. pol­ni­schen Filmfestivals filmPOLSKA in Berlin und Potsdam.

    Drama, R: Olga Chajdas, PL/NL/CZ 2023, 113 min, OmeU
    Einführung: Bartek Tesarz (Polnisches Institut Berlin) & Rainer Mende (Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig)

    B: Lena Góra & Olga Chajdas
    K: Tomasz Naumiuk
    S: Pavel Hrdlička
    M: Andrzej Smolik
    D: Lena Góra, Bogusława Schubert, Mateusz Więcławek, Wacław Warchoł, Michał Balicki, Wojciech Brzeziński u. a.
    Veranstalter: Polnisches Institut Berlin in Kooperation mit dem fsk Kino

    Gdańsk in den Achtzigerjahren – graue Industriemetropole und Fenster zur Welt, Hort katho­li­scher Familientraditionen und Hotspot einer alter­na­ti­ven Jugendkultur, die der New Wave aus Manchester viel näher steht als dem sozia­lis­ti­schen Mainstream aus Warschau. In die­ser explo­si­ven Mischung schlägt sich Ela durch ihr jun­ges Erwachsenenleben. Doch irgend­wie scheint ihr frei­er Geist nicht kom­pa­ti­bel mit dem tra­di­tio­nel­len Erwartungen ihrer Familie zu sein.
    Elas Fluchtwege sind die Musik, die Kunst, die Drogen, der Sex. Wie im Rausch treibt sie aktiv und pas­siv durch die Subkultur der Dreistadt, schein­bar los­ge­löst von Raum und Zeit – die doch ihre Grenzen haben, denn der kom­mu­nis­ti­sche Staat hat Erwartungen in sei­ne Staatsbürgerinnen, vor allem in ihre Rolle als berufs­tä­ti­ge Mütter und Ehefrauen. Die passt nicht zu einer Frau, die Kette raucht, als Sängerin einer Indie-Band näch­te­lang durch die Clubs tin­gelt, an Performances mit­wirkt und deren Leben selbst eine Performance ist.
    In ihrem Zweitwerk taucht Olga Chajdas mit dezi­diert weib­li­chem Fokus tief in das Lebensgefühl der Achtzigerjahre ein, das sie kon­ge­ni­al zitiert – u. a. durch den Retro-Soundtrack von Andrzej Smolik und die kör­nig-ana­lo­gen Bildern von Tomasz Naumiok. Hauptdarstellerin und Co-Autorin Lena Góra schlüpft mit Bravour in ihre bis­her ver­mut­lich schwie­rigs­te Rolle – die ihrer Mutter, die als Sängerin die nord­pol­ni­sche Kulturszene der Achtzigerjahre präg­te und mit der sie sich durch die­sen Rollentausch aus­söhnt.
    „Imago“ lief im September 2024 im Wettbewerb des 19. pol­ni­schen Filmfestivals filmPOLSKA in Berlin und Potsdam.

    B: Lena Góra & Olga Chajdas
    K: Tomasz Naumiuk
    S: Pavel Hrdlička
    M: Andrzej Smolik
    D: Lena Góra, Bogusława Schubert, Mateusz Więcławek, Wacław Warchoł, Michał Balicki, Wojciech Brzeziński u. a.
    Veranstalter: Polnisches Institut Berlin in Kooperation mit dem fsk Kino

  • September & July

    September & July

    Ein Film von Ariane Labed. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Die Schwestern September (Pascale Kann) und July (Mia Tharia) erschei­nen in Kleidern, die an die Zwillinge aus Stanley Kubricks „The Shining“ erin­nern. Ihre Mutter Sheela (Rakhee Thakrar), eine etwas distan­zier­te Fotografin, hält die­se Szene fest. Bereits hier spürt man die beson­de­re Dynamik, die Regisseurin Ariane Labed in ihrem Debüt-Langfilm September Says erforscht. Die Schwestern sind eng ver­bun­den, obwohl sie unter­schied­li­cher kaum sein könn­ten: September ist beschüt­zend und vor­sich­tig, wäh­rend July mit Neugier und Offenheit auf die Welt blickt. Diese unter­schied­li­chen Persönlichkeiten for­dern ihre Mutter, die das Temperament der bei­den oft nur schwer bän­di­gen kann. Als September von der Schule sus­pen­diert wird, beginnt July ihre Unabhängigkeit zu fes­ti­gen – was Spannungen zwi­schen den bei­den Schwestern aus­löst. Die drei Frauen zie­hen sich schließ­lich in ein altes Ferienhaus in Irland zurück, wo sie sich mit einer Reihe sur­rea­ler Erlebnisse kon­fron­tiert sehen.

    September Says“ ent­fal­tet sich durch Labeds kraft­vol­le Bildsprache, die mit einer psy­cho­lo­gisch dich­ten Atmosphäre und einer Prise schwar­zen Humors spielt. Themen wie weib­li­che Selbstbestimmung und die Weitergabe fami­liä­rer Prägungen zie­hen sich durch die Handlung, ohne in eine klas­si­sche Befreiungsgeschichte zu mün­den. Ariane Labed, die als Schauspielerin durch die Greek New Wave bekannt wur­de, beweist hier ihr Talent als Regisseurin, die das Groteske und das Ungewohnte im Alltäglichen auf­spürt. September Says ist eine kraft­vol­le Erkundung weib­li­cher Welten und fei­er­te sei­ne Weltpremiere in Cannes in der Reihe Un Certain Regard.

    Credits:

    September Says
    FR/GR/IE/DE/UK 2023, 96 Min., engl. OmU
    Regie: Ariane Labed

    Kamera: Balthazar Lab
    Schnitt: Bettina Böhler
    mit: Mia Tharia, Pascale Kann, Rakhee Thakrar

    Trailer:
    September Says – Official Clip
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    A film by Ariane Labed. In English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Sisters July and September are very clo­se, but very dif­fe­rent: September is pro­tec­ti­ve and dis­trustful; July, open and curious. An inci­dent in school forces them to flee to an old holi­day home with their mum, whe­re a series of sur­re­al events cau­se their bond to shift in ways July can­not comprehend.

    Credits:

    September Says
    FR/GR/IE/DE/UK 2023, 96 Min., engl. OmU
    Regie: Ariane Labed

    Kamera: Balthazar Lab
    Schnitt: Bettina Böhler
    mit: Mia Tharia, Pascale Kann, Rakhee Thakrar

    Trailer:
    September Says – Official Clip
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  • Mond

    Mond

    Ein Film von Kurdwin Ayub.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Sarahs Karriere als Mixed-Martial-Arts-Kämpferin geht zu Ende, statt in den Ring zu stei­gen, wird sie zukünf­tig Kinder trai­nie­ren. Ein plötz­li­ches Angebot aus Jordanien, die Töchter einer rei­chen Familie zu unter­rich­ten – MMA sei dort gera­de der letz­te Schrei – hört sich da sehr exo­tisch und ver­füh­re­risch an. Sarah sagt ja und packt ihre Sachen. Dort ange­kom­men, muss sie bald erken­nen, dass die Familie viel rei­cher ist als gedacht, und soviel Einfluss besitzt, dass man ihr im Hotel, wo sie unter­ge­bracht ist, nichts dar­über erzäh­len mag. Außerdem ist unschwer zu erken­nen, dass die drei jun­gen Frauen kein wirk­li­ches Interesse am Sport haben. Viel lie­ber sit­zen sie im Wohnzimmer, lackie­ren sich die Nägel und schau­en Soaps. Dabei ste­hen sie immer unter Aufsicht, auch bei gele­gent­li­chen Shopping-Ausflügen beglei­tet sie ein Bodyguard. Als auf­ge­klär­te Frau aus dem Westen denkt sich Sarah ihren Teil, und als sie gefragt wird, glaubt sie, Nour, Shaima und Fatima hel­fen zu kön­nen und zu müssen.

    Mir war wich­tig, dass das Publikum Sarah folgt und sich die­sel­ben Fragen stellt wie sie. Auch Sarah sieht nie das gan­ze Bild. Trotzdem bleibt die Frage, ob sie soli­da­risch agie­ren soll. Dieser Zweifel soll­te bis zum Ende bestehen. Mich hat dabei die Geschichte von Prinzessin Latifah, der Tochter des Königs von Dubai, inspi­riert. Sie ist mit ihrer fin­ni­schen Capoeira-Lehrerin geflüch­tet. Tatsächlich kam aber nicht die Prinzessin heil davon, son­dern die Europäerin. Das fand ich inter­es­sant und woll­te die­ses Gefühl in Mond wie­der­ge­ben: Wem glaubt man? Was ist wirk­lich pas­siert? Sind mei­ne eige­nen Vorurteile im Weg?” Kurdwin Ayub im ray-Magazin

    Nach Sonne ist dies der zwei­te Teil einer geplan­ten Trilogie der kur­disch-öster­rei­chi­schen Regisseurin Kurdwin Ayub, die dafür beim Filmfestival von Locarno mit dem Spezialpreis der Jury aus­ge­zeich­net wurde.

    Credits:

    AT 2024, 93 Min, deutsch/arabisch/englische OmU
    Regie: Kurdwin Ayub
    Kamera: Klemens Hufnagl,
    Schnitt: Roland Stöttinger,

    mit: Florentina Holzinger, Andria Tayeh, Celina Antwan, Nagham Abu Baker, u.a.

    Trailer:
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    A film by Kurdwin Ayub. In German, Arabic and English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Kurdwin Ayub elec­trified with her wide­ly-lau­ded fea­ture debut SONNE (2022), depic­ting a Muslim girl’s expe­ri­en­ces gro­wing up in Vienna. She flips the per­spec­ti­ve in MOND, fol­lo­wing an Austrian woman on a work trip to Jordan. In an inspi­red cas­ting choice, cho­reo­grapher and per­for­mance artist Florentina Holzinger plays Sarah, a reti­red mixed mar­ti­al arts figh­ter hired as a per­so­nal trai­ner by a wealt­hy fami­ly in Amman. What initi­al­ly appears like a dream job—swanky hotel, pri­va­te driver—quickly turns troubling. The teenage sis­ters she is sup­po­sed to train show no inte­rest in the sport. Their pala­ti­al home is always deser­ted, apart from the clea­ning staff and seve­ral body­guards, who pat­rol the house as if it were a pri­son. The girls aren’t allo­wed to access the WiFi net­work and seem shut off from the out­side world. When Sarah enqui­res about the iden­ti­ty of her employ­ers at the hotel bar and men­ti­ons their fami­ly name, the pre­vious­ly fri­end­ly bar­man abrupt­ly ends the con­ver­sa­ti­on. While kee­ping the sto­ry in a rea­list regis­ter, Ayub bor­rows tro­pes from the thril­ler and hor­ror gen­res to gene­ra­te moun­ting sus­pen­se and upend the arche­ty­pe of the white saviour, thus for­cing view­ers to con­front their own pre­con­cep­ti­ons. (Giovanni Marchini Camia)

    Credits:

    AU 2024, 93 Min, deutsch/arabisch/englische OmU
    Regie: Kurdwin Ayub
    Kamera: Klemens Hufnagl,
    Schnitt:
    Roland Stöttinger,
    mit: Florentina Holzinger, Andria Tayeh, Celina Antwan, Nagham Abu Baker, u.a.

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  • Mutiny in Heaven

    Mutiny in Heaven

    Ein Film von Ian White. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Nick Cave ist eine fes­te Größe in der Musik, aber die Band, mit der alles ange­fan­gen hat, ken­nen nur weni­ge. Schade eigent­lich, viel­leicht ändert die­ser Film das ein biss­chen, der sich nicht als Vehikel für bekann­te Musiker ver­steht, die dar­über spre­chen, wie am tolls­ten die­ser oder jener völ­lig unbe­kannt geblie­be­ne Musiker mal war, son­dern als span­nen­der Reisebericht. Fünf Knilche rei­ßen aus Australien aus, um es in London zu etwas zu brin­gen. Ihre Band The boys next door wird dort zur Birthday Party. Das Überleben in der Stadt, wo sie auf engs­tem Raum zusam­men­ho­cken, wäh­rend das weni­ge Geld für Drogen ver­pufft, for­men den bra­chia­len, nack­ten Kreissägensound der Musiker mit, der kaum von den noto­risch mono­to­nen Beats gebän­digt wer­den kann. Dazu erlebt Cave als Sänger die wider­sprüch­li­chen Gefühle einer Achterbahnfahrt durch frem­der Leute Hinterhöfe und bey­ond (Deep in the woods a fun­e­ral is swin­ging). Schließlich schafft es die Band nach West-Berlin und ist zur rich­ti­gen Zeit am rich­ti­gen Ort mit den rich­ti­gen Leuten, freun­det sich hier mit Mitgliedern von Die Haut und den Einstürzenden Neubauten an. Am Sound ändert der Heimathafen in der Fremde nichts, er bleibt schroff, psy­cho­tisch und flext sich krei­schend durchs Gehirn. Deshalb kein Durchbruch oder kom­mer­zi­el­ler Erfolg, die Birthday Party zehrt von der Substanz. Schließlich ist sie aus und der Saal leer­ge­fegt. Aber vor der Tür ste­hen schon die Bad Seeds, Crime and the City Solution und These immor­tal Souls und es geht wei­ter durch Nächte, die mal schö­ner waren als ande­rer Leute Tage.

    Mutiny In Heaven, aus­schließ­lich von Originalmitgliedern der Post-Punk-Band The Birthday Party erzählt, beschreibt, wie Nick Cave und sei­ne Schulfreunde ihr Publikum mit kon­fron­ta­ti­ven Auftritten, gesetz­lo­sem Gothic-Horror und einem anar­chi­schen Lebensstil auf­schreck­ten. Mit nie zuvor gezeig­ten per­sön­li­chen Archivaufnahmen, unver­öf­fent­lich­ten Tracks und Konzertmitschnitten sowie Graphic Novel-Sequenzen des deut­schen Comiczeichners Reinhard Kleist bie­tet Mutiny in Heaven einen mit­rei­ßen­den Sitzplatz in der nicht ganz unge­fähr­li­chen ers­ten Reihe eines der viel­leicht legen­därs­ten Live-Acts der Musikgeschichte.

    Credits:

    AU 2023, 99 Min, engl. OmU
    Regie: Ian White
    Kamera: Craig Johnston
    Schnitt: Aaron J. March
    mit: Phil Calvert, Nick Cave, Mick Harvey, Rowland S. Howard, Tracy Pew

    Trailer:
    MUTINY IN HEAVENNICK CAVES FRÜHE JAHRE | OmU Trailer
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    A film by Ian White. In English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Formed in Melbourne, Australia in the late 1970s The Birthday Party were one of the most influ­en­ti­al acts of their time. From hum­ble begin­nings in sub­ur­ban Melbourne they grew to com­mand a level of respect around the world which remains undi­mi­nis­hed to this day. Fuelled by the incen­dia­ry rela­ti­onship bet­ween voca­list Nick Cave and gui­ta­rist Rowland S. Howard, The Birthday Party were fre­quent­ly descri­bed as the most dan­ge­rous band in the world.

    Nick Cave – Vocals

    Phill Calvert – Drums

    Mick Harvey – Guitar, Drums

    Rowland S. Howard – Guitar

    Tracy Pew – Bass

    Having emer­ged from the ashes of Cave and Harvey’s first punk-pop band, The Boys Next Door and mor­phed into The Birthday Party, they quick­ly rose to beco­me one of the most lau­ded post-punk bands in the coun­try. Motivated, ambi­tious and riding high on their suc­cess, the group deci­ded to relo­ca­te to London – whe­re a total­ly dif­fe­rent rea­li­ty awai­ted them. Scorned by the British music press and unable to obtain more than a handful of gigs, the band’s for­tu­nes col­lap­sed as they fro­ze and star­ved in a series of ever more squ­al­id bed­sits and squats.

    Credits:

    AU 2023, 99 Min, engl. OmU
    Regie: Ian White
    Kamera: Craig Johnston
    Schnitt: Aaron J. March
    mit: Phil Calvert, Nick Cave, Mick Harvey, Rowland S. Howard, Tracy Pew

    Trailer:
    MUTINY IN HEAVENNICK CAVES FRÜHE JAHRE | OmU Trailer
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  • Die Unerwünschten

    Die Unerwünschten

    Ein Film von Ladj Ly.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Der Film beginnt mit einem rich­ti­gen Knall: genau dann, als er auf den Knopf zur Sprengung eines Wohnblocks drückt, und die­ser mit einer Wolke aus Steinstaub in die Knie geht, erlei­det der Bürgermeister des Quartiers einen Herzinfarkt. Interims-Nachfolger wird Pierre, ein büro­kra­ti­scher Kinderarzt, dem zu der Gegend und den Problemen der Bewohner des poli­tisch unge­lieb­ten Viertels nur wenig mehr ein­fällt, als hart durch­zu­grei­fen. Zunächst mehr aus Überforderung und auf Druck, nimmt er den erst­bes­ten Vorfall zum Anlass, einen Komplex sofort kom­plett eva­ku­ie­ren zu las­sen, und die Bewohner:innen auf die Straße zu set­zen, und das im Dezember. Als Pierre offi­zi­ell zur Wahl auf­ge­stellt wird, beschließt die jun­ge Haby, die als Praktikantin im Archiv des Rathauses arbei­tet und im Viertel wohnt, gegen ihn zu kan­di­die­ren. In ihrer Umgebung gibt es aber auch eini­ge, die nicht mehr an eine Verbesserung ihrer Situation mit lega­len und demo­kra­ti­schen Mitteln glau­ben.
    In sei­nem auf­se­hen­er­re­gen­dem Spielfilm Die Wütenden – Les Misérables war Ladj Ly auch schon in einer Banlieue unter­wegs. Dort auf­ge­wach­sen, kennt er, was er zeigt, und klagt an, was er dort sieht und erlebt. In Die Unerwünschten – Les Indesirables ist weni­ger radi­kal als sein Debüt, aber eben­so enga­giert und wütend. Seine fil­misch umge­setz­ten Beobachtungen sind prä­zi­se, und trotz der klar ver­teil­ten Sympathien ver­fällt er nicht in ein rei­nes Gut-Böse-Schema.
    „Ly insze­niert das Chaos mit Präzision; er sorgt dafür, dass man die Wut spürt, die sich durch die Gemeinschaft zieht, unter­malt sie aber oft mit ruhi­ger Musik und ver­bringt Zeit in den Sitzungssälen, wo die Gewalt im Stillen aus­ge­übt wird, mit Papier und Stiften. Der Film kocht vor Wut dar­über, wie die Hebel der Macht zur Unterdrückung ein­ge­setzt wer­den, aber er ist auch ein Prozessfilm, der die Situation nicht aus­reizt und rela­tiv ruhig bleibt, bis die die Wut schließ­lich über­kocht.“ The Wrap

    Credits:

    Bâtiment 5 / Les Indésirables
    FR 2023, 106 Min., frz. OmU
    Regie:
    Ladj Ly
    Kamera: Julien Poupard
    Schnitt: Flora Volpelière
    mit: Anta Diaw, Alexis Manenti, Aristote Luyindula, Steve Tientcheu, Aurélia Petit

    Trailer:
    BÂTIMENT 5 (Official Trailer, OV/d)
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    A film by Ladj Ly. In French with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    When the mayor of a Paris sub­urb dies, Pierre, a doc­tor, agrees to fill the posi­ti­on. He intends to con­ti­nue the xeno­pho­bic poli­ci­es of his pre­de­ces­sor, who aimed to rede­ve­lop the­se pover­ty-stri­cken immi­grant neigh­bor­hoods. But Haby, an acti­vist resi­dent of immi­grant heri­ta­ge, refu­ses to be dri­ven out and mounts an escala­ting batt­le for the office.

    Credits:

    Bâtiment 5 / Les Indésirables
    FR 2023, 106 Min., frz. OmU
    Regie:
    Ladj Ly
    Kamera: Julien Poupard
    Schnitt: Flora Volpelière
    mit: Anta Diaw, Alexis Manenti, Aristote Luyindula, Steve Tientcheu, Aurélia Petit

    Trailer:
    BÂTIMENT 5 (Official Trailer, OV/d)
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