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    fsk KinoDas fsk Kino ist ein unab­hän­gi­ges Filmkunstkino in Berlin Kreuzberg

     

     


    Zitty:
    Berlins Beste 2012: Anspruchvollstes Kino
    Richtiges, pures Arthouse – für Mainstream-Mätzchen ist im Kreuzberger fsk am Oranienplatz kein Platz. Das Namenskürzel steht übri­gens für Flugzeugsesselkino, die ers­te Bestuhlung stamm­te von aus­ge­mus­ter­ten Lufthansa-Maschinen. Wer also ech­te Entdeckungen machen möch­te, ist hier rich­tig, mit Filmen aus aller Welt, meist in der Originalfassung mit Untertiteln. Und die dür­fen ger­ne mal ele­gisch oder sper­rig sein, damit genug Raum für die Assoziationen des Zuschauers bleibt. (MS)


    Die drei bes­ten Berliner Kinos sind …?
    Das FSK am Oranienplatz. Da gehe ich zu Fuß hin und schaue an, was gera­de läuft. Das ist das Gegenteil von DVD. Ich tref­fe kei­ne Kaufentscheidung, ich ent­de­cke etwas. (…)
    (Christian Petzold im Tagesspiegel Interview 2014)


     

    Galerie:

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  • Persepolis

    Persepolis

    Ein Film von Marjane Satrapi. Ab 20.6. im fsk.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]


    PERSEPOLIS war einer der erfolg­reichs­ten Filme in unse­rem Kino. Letzte Woche starb die Autorin und Regissseurin, Marjane Satrapi, mit nur 56 Jahren. Aus die­sem Grund neh­men wir den Film nach 19 Jahren noch­mals ins Programm.

    Die Verfilmung des gleich­na­mi­gen Comics.
    „Der Film erzählt in fast immer schwarz­wei­ßen ein­fa­chen Bildern von dem klei­nen Mädchen Marjane, das in Teheran auf­wächst, in Österreich zur Schule geht, zwi­schen­durch wie­der zurück­kommt nach Iran und dann end­gül­tig ins Exil nach Paris geht. Die Geschichte beginnt mit der Vertreibung des Schahs, führt sich fort über die ver­ra­te­nen Hoffnungen der Revolution zum Krieg zwi­schen Iran und dem Irak und endet in der tyran­ni­schen Herrschaft der Mullahs – alles gese­hen durch die Augen der Heranwachsenden.
    Es ist der Blick der Autorin, die in den immens erfolg­rei­chen Comics ihre eige­ne Geschichte erzählt: cle­ver, wit­zig, selbst­iro­nisch, sehr trau­rig manch­mal. Statt digi­ta­le Animationstechniken zu ver­wen­den, wur­de der Film voll­stän­dig gezeich­net. Deshalb sieht er tat­säch­lich aus wie die Bücher Marjane Satrapis in Bewegung.“ Verena Lueken

    In den acht­zi­ger Jahren, als der Iran gegen den Irak kämpf­te, schick­ten vie­le Eltern der geho­be­nen Mittelklasse ihre Kinder aus Teheran in den Westen zur Ausbildung, auch mei­ne Familie. In Österreich, mei­ner ers­ten Etappe, muss­te ich oft erklä­ren, dass mein Vater nicht drei Frauen hat und war­um ich zu Hause nicht auf dem Kamelrücken rei­te. Sie wun­der­ten sich, dass ich schon Ski gefah­ren war und Alkohol getrun­ken hat­te. Stellen Sie sich vor: Sie kom­men aus dem damals schon sehr moder­nen Teheran in ein klei­nes öster­rei­chi­sches Nest – und man erklärt Ihnen hier die Moderne. Die hat­ten nicht ein­mal ein Kino im Dorf!“
    Marjane Satrapi

    Credits:

    Fr 2007, 96 Min., frz. OmU
    Regie: Marjane Satrapi / Vincent
    Paronnaud
    Nach den gleich­na­mi­gen Comics von Marjane Satrapi
    Originalstimmen: Gabrielle Lopes, Chiara Mastroianni, Catherine Deneuve, Danielle Darrieux, Simon Abkarian, François Jerosme

    Preis der Jury“ – Cannes 2007

    Trailer:
    PERSEPOLIS 4K Restaurierung | Trailer Deutsch | Neu auf 4K UHD, Blu-ray, DVD und Digital!
    Im Kino in fran­zö­sisch mit deut­schen Untertitlen.
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  • To my sisters

    To my sisters

    Ein Film von Faek Falak. Ab 23.7. im fsk.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Eine jun­ge Kurdin in Syrien führt eine Fraueneinheit in den Kampf gegen den IS – für Freiheit und Frauenrechte. Gehalten wird ihr Kampf von der Stimme einer jesi­di­schen Überlebenden, die als Kind vom IS ver­sklavt wur­de und sicht­bar macht, was auf dem Spiel steht, wenn die­ser Kampf ver­lo­ren geht. Und wäh­rend sie den Horror über­lebt hat, schloss sich eine deut­sche Frau frei­wil­lig dem IS an – und ist heu­te den Konsequenzen ihrer Entscheidung aus­ge­lie­fert. Drei Frauen, drei Entscheidungen, ein Spiegel von Mut, Leid und gefähr­li­cher Verblendung.

    Credits:

    DE 2026, 96 Min., OmU
    Regie:  Faek Falak
    Kamera: Noah Schuller
    Schnitt: Kristina Bogen

    Trailer:
    TO MY SISTERS // Offizieller Trailer // Demnächst im Kino
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  • Etwas ganz Besonderes

    Etwas ganz Besonderes

    Ein Film von Eva Trobisch. Ab 9.7. im fsk. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Lea hat sich bei einer Gesangs-Castingshow bewor­ben. Der Redakteur fragt: „Wer bist du und was macht dich aus?“ Lea weiß es nicht. Und beginnt, nach einem pas­sen­den Ich zu suchen. In ihrem thü­rin­gi­schen Heimatort wird gera­de das Museum kost­spie­lig aus EU-Töpfen saniert und die Pension im Besitz ihrer Familie kämpft ums wirt­schaft­li­che Überleben. Leas Familie, das sind ihre Eltern Matze und Rieke – frisch getrennt, da Rieke von einem ande­ren Mann schwan­ger ist, und noch recht unge­übt in den neu­en Familienverhältnissen. Und ihre Großeltern, die eben­falls genug Probleme mit­ein­an­der und mit ihrem Waldhotel haben, das in der besu­cher­ar­men Region mehr Geld ver­schlingt, als es ein­bringt. Dann ist da noch ihre Tante Kati, die in ihrer Unabhängigkeit ein Vorbild für Lea ist, sich als Museumsleiterin aber gera­de kei­ne Freunde in der klei­nen Provinzstadt macht. Leas bes­te Freundin Bonny ist ganz woan­ders mit dem Kopf, denn sie ist frisch ver­liebt in Leas Cousin, den Aktivisten Edgar. Wer also ist die Kandidatin Lea? Welche Homestory lässt sich aus die­ser Familiengeschichte machen?

    Credits:

    DE 2026, 116 Min., deut­sche Originalfassung mit eng­li­schen Untertiteln
    Regie: Eva Trobisch
    Kamera: Adrian Campean
    Schnitt: Laura Lauzemis
    mit  Frida Hornemann, Max Riemelt, Eva Löbau, Gina Henkel, Rahel Ohm, Peter René Lüdecke, Florian Geißelmann, Yvon Sable Moltzen, Ida Fischer, Florian Lukas, Thomas Schubert, Kara Schröder, Anne Kulbatzki, Nairi Hadodo

    Trailer:
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  • Sechswochenamt

    Sechswochenamt

    Ein Film von Jacqueline Jansen. Am 19.6. 20:00 mit anschlie­ßen­dem Filmgespräch mit Jacqueline Jansen

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Am Anfang ist das Sterben, völ­lig ruhig und unsen­ti­men­tal insze­niert. Dann beginnt der Trauerprozess, ein­fühl­sam dar­ge­stellt nicht ohne geäu­ßer­te, schein­ba­re Hartherzigkeiten, die aber nicht übel genom­men, son­dern gera­de­zu ‑wie übri­gens alles- unend­lich zärt­lich erzählt wer­den? Die Überforderung, das Alleinsein, die Zumutungen: „Dieses exis­ten­zi­el­le Gefühl der Weltverlassen- und Weltverlorenheit, des Abgeschnittenseins“ (Joachim Kurz) Auch davon han­delt die­ser ein­zig­ar­ti­ge Film – sozu­sa­gen auf sei­ner Metaebene.
    Lore beglei­tet ihre Mutter beim Sterben. Sie kommt in das Städtchen ihrer Kindheit, nach Erkelenz, wo vie­le Bekannte und Verwandte leben, die die rhei­ni­sche Mundart noch spre­chen. Der Umgang mit dem Tod und die Trauerarbeit sind das eigent­li­che Thema des Films. Die Darstellungsweise ist aber das wirk­lich Herausragende an die­sem Film. Natürlich schlägt die Melancholie den Grundton an, aber der mög­li­che Kitsch wird durch die neo­rea­lis­ti­sche Erzählweise kom­plett unter­lau­fen, wozu auch die lie­bens­wer­te Spielweise der vie­len Laiendarsteller bei­trägt.
    Nebenher und völ­lig unauf­dring­lich spielt die Geschichte in der Pandemiezeit. In der Erzählung ein­ge­bet­tet, bil­det sie sowas wie ein Grundrauschen, ver­stärkt noch ein­mal das Gefühl des Einsam- und Verlassenseins und ver­weist damit auf den all­ge­mei­nen Zustand der Gesellschaft.
    P.S. „Sechswochenamt“ ist nach der katho­li­schen Kirche eine Messe, die sechs Wochen nach dem Tod zele­briert wird und das Ende der ers­ten Trauerphase für die Hinterbliebenen markiert.

    Credits:

    DE 2025, 98 Min., Originalfassung in Deutsch, rhei­ni­sche Mundart, teil­wei­se mit deut­schen Untertiteln
    Regie:  Jacqueline Jansen
    Kamera:Markus Ott
    Schnitt: Simon Dopslaf, Jacqueline Jansen
    mit Magdalena Laubisch, Gerta Gormanns, Lola Klamroth, Olga Prokot, Suzanne Ziellenbach, Marc Fischer,

    Trailer:
    Trailer SECHSWOCHENAMT – ab 18. Juni im Kino
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  • Donkey Days

    Donkey Days

    Ein Film von Rosanne Pel. Ab 25.6. im fsk.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Anna und Charlotte leben in kon­stan­tem Wettbewerb mit­ein­an­der. So jeden­falls will es Mutter Ines, die mal die eine bevor­zugt, und es die ande­re spü­ren lässt. Trotzdem keh­ren die unglei­chen Schwestern – die eine que­er und unan­ge­passt, die ande­re eine ver­meint­lich toug­he Erfolgsfrau – in das Haus ihrer Kindheit in Norddeutschland zurück. Alte Wunden bre­chen auf und gut gehü­te­te Geheimnisse kom­men ans Licht: Wessen Asche ver­steckt ihre Mutter? Was ver­bin­det sie mit einer unga­ri­schen Eselfarm? Auf der Suche nach Antworten fin­den die unglei­chen Schwestern neu­es Vertrauen zueinander.

    Eine schwar­ze Komödie der klei­nen Fiesheiten, wie sie nur in der Familie zu fin­den sind. In ihrem zwei­ten Spielfilm geht Regisseurin Rosanne Pel mit raf­fi­nier­tem Humor den oft pro­ble­ma­ti­schen Verhältnissen zwi­schen Müttern, Schwestern und Töchtern nach – und den gesell­schaft­li­chen Rollenbildern, die dahin­ter­ste­cken. „Donkey Days“ ist ein moder­ner, betö­rend absur­der Familienfilm vol­ler Empathie für sei­ne Figuren.

    Credits:

    NL/DE 2025, 108 Min., Originalfassung in Deutsch, Englisch und Niederländisch, teil­wei­se mit deut­schen Untertiteln
    Regie:  Rosanne Pel
    Kamera: Aafke Beernink
    Schnitt: Xander Nijsten
    mit Jil Krammer, Susanne Wolff, Hildegard Schmahl, Amke Wegner, Carla Juri

    Trailer:
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  • Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war

    Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war

    Ein Film von Regina Schilling. Ab 25.6. im fsk.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Es war Mord.” Mit die­sen drei Worten endet Bachmanns Roman „Malina”. Sie klin­gen nach, wenn Sandra Hüller die Schriftstellerin an einem ima­gi­nä­ren letz­ten Tag in Rom ver­kör­pert. INGEBORG BACHMANNJEMAND, DER EINMAL ICH WAR nähert sich der Autorin über ihre eige­nen Worte: Briefe, Tagebücher, Literatur. Regina Schilling webt dar­aus ein hybri­des Porträt, das Spielszenen, Archivmaterial und Bachmanns Texte inein­an­der­fügt und die zen­tra­len Lebensphasen durch­misst – von der Kriegskindheit in Kärnten bis zum Aufstieg zum Star der Gruppe 47. Ein Film, der einer Autorin nach­spürt, die nie Feministin sein woll­te und heu­te wider Willen zur dring­li­chen Referenz für Debatten über Geschlecht und Macht gewor­den ist. (DOKFest München)

    Credits:

    DE/AT 2026, 95 Min., deut­sche OmeU
    Regie:  Regina Schilling
    Kamera: Johann Feindt
    Schnitt: Carina Mergens
    mit: Sandra Hüller 

    Trailer:
    Ingeborg Bachmann – Jemand, der ein­mal ich war | Offizieller Trailer | Ab 25. Juni im Kino
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  • DAO

    DAO

    Ein Film von Alain Gomis. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Der Film beginnt mit einer Definition sei­nes Titels: „Das Dao ist die unauf­hör­li­che, krei­sen­de Bewegung, die durch alles fließt und die Vielfalt der Welt ver­bin­det.“ Anschließend führt er uns zum Casting von Gloria, einer Frau, deren Tochter kurz vor ihrer Hochzeit steht. Eine Stimme aus dem Off, die das Casting lei­tet, erklärt: „Der ers­te Schritt ist, die­se Familie zu bil­den.“ Schauspieler*innen und Laien wer­den gecas­tet und zusam­men­ge­bracht, um als Verwandte gemein­sam eine Hochzeit in Paris zu fei­ern und in Guinea-Bissau gemein­sam den Tod ihres Familienoberhaupts zu betrau­ern. Während sie zwi­schen die­sen bei­den Welten hin- und her­rei­sen, wer­den indi­vi­du­el­le Geschichten und gemein­sa­me kul­tu­rel­le Wurzeln durch Fakten und Fiktion ver­wo­ben. Liebe, Lachen, Rituale, Schmerz und Geschichte sind mit­ein­an­der ver­floch­ten: eine unauf­hör­li­che, krei­sen­de Bewegung, die die Realität umrahmt.

    Credits:

    FR/SN/GW 2026 , 185 Min., Französisch, Wolof, Manjak, Guineabissauisches Kreol OmU
    Regie: Alain Gomis
    Kamera: Céline Bozon, Amath Niane, Mabeye Deme
    Montage: Alain Gomis, Fabrice Rouaud, Assetou Koné, Dimitri Ouedraogo, Elizabeth Ndiaye, Moustapha Mbalo Dieng
    mit Katy Correa, D’Johé Kouadio, Samir Guesmi, Mike Etienne, Nicolas Gomis, Fara Baco Gomis, Poundo Gomis

    Trailer:
    DAO (Berlinale Wettbewerb) | Deutscher Trailer
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  • Godland

    Godland

    Ein Film von  Hlynur Pálmason. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Im 19. Jahrhundert wird ein däni­scher Priester nach Island ent­sandt, um eine Kirchengemeinde auf­zu­bau­en und Fotografien von Insel und Bewohnern auf­zu­neh­men. Doch der Geistliche wird mit einem Land mit feind­se­li­ger Natur und rau­en Bewohnern kon­fron­tiert, lei­det an Erschütterungen sei­nes Glaubens und stößt bei sei­nem Werben um eine jun­ge Frau auf Widerstand ihres Vaters. Ein im beeng­ten Bildformat gefilm­tes Historiendrama, das die ein­ma­li­ge Landschaft Islands effekt­voll als Hintergrund für das Seelendrama der Hauptfigur nutzt. Ruhig in der Erzählweise, drängt das unter­drück­te Gewaltpotenzial der inten­siv gespiel­ten Figuren immer wie­der an die Oberfläche, den sich auf­drän­gen­den fata­lis­ti­schen Blick auf die Menschheit kon­tert der Film aller­dings auch mit Humor und Zärtlichkeit.

    Credits:

    IS/FR/DK/SE 2022, 135 Min., islän­di­sche OmU
    Regie :  Hlynur Pálmason

    Kamera: Maria von Hausswolff
    Schnitt: Julius Krebs Damsbo
    mit:
    Elliott Crosset Hove, Vic Carmen Sonne, Ingvar Sigurdsson, Ída Mekkín Hlynsdóttir, Jacob Hauberg Lohmann

    Trailer:
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  • The Love that Remains

    The Love that Remains

    A film by Hlynur Pálmason. In Icelandic with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    The Knight, a spe­cial exhi­bi­ti­on of pho­to­graphs from Hlynur Pálmason’s Joan of Arc, will be on dis­play in the Furman Gallery at the Walter Reade Theater to cele­bra­te the release of The Love That Remains. Free to the public.

    Charting the gra­du­al evo­lu­ti­on of a fami­ly in the midst of an irrepa­ra­ble frac­tu­re, The Love That Remains is a poignant, cris­ply poin­til­li­stic dome­stic dra­ma that obser­ves life’s chan­ges with humor and whim­sy, set against the maje­s­tic, ever-shif­ting Icelandic land­scape. Visual artist Anna (Saga Garðarsdóttir) and fisher­man Magnús (Sverrir Guðnason) were teenage swee­the­arts but have recent­ly grown apart, and Magnús has moved out of the house. As long as the new­ly estran­ged par­ents put on a good face, the children—and their ado­rable sheep­dog Panda (who won the pres­ti­gious Palme Dog award at Cannes)—seem to take the split in stri­de. Yet as Magnús beco­mes incre­asing­ly ali­en­ated from his dome­stic life, harsh rea­li­ty can’t help but bubble to the sur­face. Hlynur Pálmason’s fol­low-up to his aus­te­re 19th-cen­tu­ry dra­ma Godland is a con­stant­ly sur­pri­sing film with an imma­cu­la­te sen­se of framing and pacing—and an evo­ca­ti­ve, dul­cet pia­no score by Harry Hunt—dotted with idio­syn­cra­tic flights of fan­cy that never detract from the cen­tral emo­tio­nal authenticity.

    Credits:

    IS/FR/DK/SE 2025, 109 Min., islän­di­sche OmU
    Regie & Kamera:  Hlynur Pálmason
    Schnitt: Julius Krebs Damsbo
    mit: Saga Garðarsdóttir, Ída Mekkín Hlynsdóttir, Grímur Hlynsson, Anders Mossling, Sverrir Gudnason

    Trailer:
    The Love that Remains (Trailer OmU) – Saga Garðarsdóttir, Sverrir Guðnason
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  • Ich verstehe Ihren Unmut

    Ich verstehe Ihren Unmut

    Ein Film von Kilian Armando Friedrich.
    Und am 15.6.: Vorführung zum „Tag der Gebäudereinigung“. Im Anschluss an den Film gibt es einen Ausblick auf die anste­hen­den Lohntarifverhandlungen in der Branche sowie Möglichkeiten der Beteiligung und Solidarität mit den Beschäftigten, mode­riert von der Gewerkschaft IG BAU

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Objektleiterin – hört sich gut an, bedeu­tet aber in einer Branche, in der die Beschäftigten für har­te Arbeit zu schlech­ten Zeiten mit wenig Anerkennung einen Lohn im unte­ren Lohnsektor bekom­men, nur mehr Verantwortung für ein kaum mehr Geld. Heike ist zer­ti­fi­zier­te Objektleiterin in der Reinigungsbranche, der­zeit zustän­dig für eine Einkaufsmall, einen Kindergarten, ein Seniorenheim und eine Baustelle. Sie sitzt als sol­che zwi­schen allen Stühlen, die da hei­ßen: Klientel, Unternehmensleitung und Reinigungspersonal. Diplomatie, Organisationstalent und Durchsetzungsvermögen sind hier gefragt. Bei ers­tem ist der titel­ge­ben­de Satz unbe­dingt von­nö­ten, bei zwei­tem sind Skrupel nur hin­der­lich, und bei letz­te­rem muss es auch mal laut wer­den. Für Heike ist das seit Jahren Routine. Eigentlich wäre sie schon ger­ne soli­da­risch und freund­lich im Umgang mit „ihren“ Reinigungskräften. Jeglicher Fehler, jeder Ausfall, jede Verspätung wür­de jedoch auf sie zurück­fal­len, da bleibt man lie­ber robust. Wie als klei­ne Revanche beschafft sie sich mit einer Kollegin regel­mä­ßig einen klei­nen ille­ga­len Extra-Verdienst. Diese Aktionen stel­len sich aller­dings letzt­end­lich als Kipppunkt für eine uto­pi­sche Änderung ihres Lebens her­aus.
    Ich ver­ste­he Ihren Unmut fängt schmerz­haft die Zermürbung ein, unter der Heike zuneh­mend lei­det. Noch fünf Jahre müss­te sie durch­hal­ten, um einen Anspruch auf Grundrente zu haben. Sabine Thalau ist abso­lut groß­ar­tig in der Hauptrolle. Ähnlich wie den Held:innen in den Filmen von Ken Loach … ist Heike anzu­mer­ken, dass sie es eigent­lich rich­tig machen und fair sein möch­te. Als sie zu frag­wür­di­gen Mitteln greift und eine kla­re mora­li­sche Grenze über­schrei­tet, um den Anforderungen der Unternehmensleitung nach­zu­kom­men, stellt sie sich und ihr Vorgehen infra­ge. Der Film ver­wan­delt sich dar­auf­hin nicht in ein Feel-Good-Movie, gibt sich jedoch lei­se hoff­nungs­voll – und lässt uns wis­sen, dass auch ein er­schöpfter Mensch noch kämp­fe­risch sein kann.“
    Andreas Köhnemann | kino-zeit.de

    Credits:

    DE 2026, 93 Min., Deutsch, Kroatisch, Bosnisch, Türkisch OmU
    Regie:  Kilian Armando Friedrich
    Kamera: Louis Dickhaut, Frederik Seeberger
    Schnitt: Leila Fatima Keita, Kilian Armando Friedrich
    mit: Sabine Thalau, Nada Kosturin, Werner Posselt, Sadibou Diabang, Nigyar Velagic

    Trailer:
    ICH VERSTEHE IHREN UNMUT – Offizieller Trailer
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