Das fsk Kino ist ein unabhängiges Filmkunstkino in Berlin Kreuzberg
Zitty:
Berlins Beste 2012: Anspruchvollstes Kino
Richtiges, pures Arthouse – für Mainstream-Mätzchen ist im Kreuzberger fsk am Oranienplatz kein Platz. Das Namenskürzel steht übrigens für Flugzeugsesselkino, die erste Bestuhlung stammte von ausgemusterten Lufthansa-Maschinen. Wer also echte Entdeckungen machen möchte, ist hier richtig, mit Filmen aus aller Welt, meist in der Originalfassung mit Untertiteln. Und die dürfen gerne mal elegisch oder sperrig sein, damit genug Raum für die Assoziationen des Zuschauers bleibt. (MS)
Die drei besten Berliner Kinos sind …?
Das FSK am Oranienplatz. Da gehe ich zu Fuß hin und schaue an, was gerade läuft. Das ist das Gegenteil von DVD. Ich treffe keine Kaufentscheidung, ich entdecke etwas. (…)
(Christian Petzold im Tagesspiegel Interview 2014)
Frankreich im August 2024: Während die Olympischen Spiele bereits voll im Gange sind, trifft die 30-jährige Blandine in Paris ein, um sich die Schwimmwettkämpfe vor Ort anzusehen und bei der Gelegenheit ihre Halbschwester wiederzutreffen, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat und deren Tochter sie noch nie gesehen hat. Blandine lebt in der Normandie und hat sich dort an ein ruhiges und abgeschiedenes Dasein gewöhnt. In Paris taucht sie in das pulsierende Stadtleben ein, in dem andere Regeln zu gelten scheinen. Im Laufe ihres Aufenthalts lernt sie andere Menschen kennen, verläuft sich, zögert, versucht, alte Fäden aufzunehmen und neue zu knüpfen, und lässt sich durch das Herz einer Stadt treiben, die ganz im Zeichen dieses außergewöhnlichen Ereignisses steht.
Credits:
Le rendez-vous de l’été FR 2025, 77 Min., französische OmU Regie: Valentine Cadic Kamera: Naomi Amarger Montage: Lisa Raymond mit Blandine Madec, India Hair, Arcadi Radeff, Matthias Jacquin, Lou Deleuze, Béryl Gastaldello
Vor einer weißen Wand steht ein weißer Stuhl, der Bauarbeiter Thomas (Vladimir Vulević) sitzt auf ihm, vielleicht etwas nervös oder sogar beunruhigt, zumindest seine Worte deuten dies an, Worte, die wie stets bei Angela Schanelec mehr erzählen als die meist statisch agierenden Personen, die fast ohne Mimik und Gestik agieren.
Thomas’ Frau Clara (Agathe Bonitzer) hatte ihm auf dem Handy geschrieben, sie habe einen Unfall gehabt, genaues weiß Thomas nicht, er wartet auf genauere Informationen. Zwei Angestellte der Baufirma, für die Thomas arbeitet, unterhalten sich mit ihm, berichten von eigenen Beziehungen, Kinderwünschen, Irritationen.
Später trifft Thomas Clara, sie weint, beginnt auf dem nach Hause Weg mit erregter Stimme von einem Tanzkurs zu erzählen, den Thomas und sie gemeinsam besuchten, den weiterführenden Kurs dagegen machte Clara allein, traf dort einen Mann, mit dem sie tanzte, vielleicht auch mehr, David heißt der Mann, der nun bei dem Unfall ums Leben gekommen ist, bei dem Clara verletzt wurde.
Ein plötzlich Moment der Irritation in einer scheinbar stabilen Beziehung, die Thomas aus der Bahn wirft, aber auch Clara zum Nachdenken über sich selbst, ihre Ziele und Träume bringt.
In ihrem letzten Film „Music“ variierte Angela Schanelec den antiken Ödipus-Mythos, inszenierte ihre typischen, oft an ein Tableau erinnernden Bilder in Griechenland, am Ende aber auch in Berlin, ihrem Wohnort. Auch „Meine Frau weint“ spielt in Berlin, auch wenn man das kaum erkennt: Auf einer Baustelle beginnt die Geschichte, an S‑Bahn-Höfen und in den ausladenden Parks spielen sich Szenen ab, einmal kann man die Tiergartenstraße erkennen, an der Clara und einer Freundin entlangradeln. Ein vielleicht nicht zufällig gewählter Schauplatz, denn hier befinden sich etliche diplomatische Vertretungen, die auf die Vielstimmigkeit einer Stadt verweisen, die immer internationaler wird. Diese Internationalität, die immer wieder zu kulturellen, persönlichen, aber auch emotionalen Missverständnissen führt, zeigt sich in „Meine Frau weint“ ironischerweise jedoch nicht in der gesprochenen Sprache: Ausschließlich auf Deutsch unterhalten sich die Figuren, man sollte vielleicht mehr vom Vortragen ihrer oft zu ausladenden Monologen werdenden Texte sprechen, die eher auf einer Theaterbühne zu vermuten sind und weniger im echten Leben.
Unterschwellig zeigt sich die Internationalität der Figuren, die das moderne Berlin spiegeln, besonders aber den Kulturbetrieb, in dem sich auch Schanelec bewegt, durch die markanten Akzente der Schauspieler: Allen voran der Serbe Vladimir Vulević und die Französin Agathe Bonitzer, dazu der Engländer Ben Carter und manch andere.
Auch wenn sie sich alle auf Deutsch unterhalten, sich eigentlich verstehen, ist das Miteinander von Irritationen geprägt, von Leerstellen, die sich wiederum auch in filmischen Ellipsen spiegeln. Oft reden die Figuren zwar Miteinander, aber auch ein wenig aneinander vorbei, offenbaren in ihren Worten ihr Innerstes, wirken dabei aber äußerlich kühl und unnahbar.
Einmal mehr inszeniert Angela Schanelec diesen Reigen wie eine filmische Versuchsanordnung, verweist auf Kunst- und Filmgeschichte, lehnt sich bisweilen fast am absurden Theater eines Samuel Becketts an und bleibt am Ende doch ganz bei sich. Ein eigentümlicher, eigensinniger Film, der in jedem Moment die Handschrift seiner Regisseurin durchscheinen lässt. Michael Meyns | programmkino.de
Credits:
DE/FR 2026, 96 Min., deutsche OmeU Regie & Schnitt: Angela Schanelec Kamera: Marius Panduru mit: Vladimir Vulević, Agathe Bonitzer, Birte Schnöink, Pauline Rebmann, Ben Carter
In Lützerath verläuft für Blinker, Ronni und die Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger die 1,5 Grad-Grenze. Auf unterschiedliche Art kämpfen sie für den Erhalt des Dorfes im rheinischen Braunkohlerevier. Während Blinker auf Barrikaden setzt und Ronni sich auf die Medienstrategie der Besetzung konzentriert, versucht die örtliche Grünen-Abgeordnete den Protest zu unterstützen und muss eine schwere Niederlage einstecken, als die Ampelkoalition dem Kohlekompromiss mit RWE zustimmen – der zwar den Ausstieg bis 2030 festhält, aber Lützerath dem Konzern opfert. Nach der Räumung bleiben Bilder der Zerstörung, Erinnerungen und erst langsam heilende Wunden.
Credits:
DE 2025, 110 Min., deutsche OmeU Regie & Kamera: Lukas Reiter Schnitt: Christoph Hans
Eigentlich will sich die hochschwangere Kriegsjournalistin Ada eine Auszeit bei ihrem Partner in Hamburg gönnen. Doch dann bekommt sie aus Polen ein Buch zugeschickt, in dem eine Frau ihre Missbrauchserfahrungen als Kind schildert – versehen mit einer persönlichen Widmung und einer Telefonnummer. Gegen jede Vernunft macht sich Ada auf den Weg in ihre alte Heimat. Dort trifft sie sich mit Roksana, der Autorin des Buchs. Diese bittet Ada, mit ihr in die polnische Provinz zu fahren, wo beide aufgewachsen sind. Vielleicht können sie nach dem Tod von Roksanas Vater ihre Mutter dazu bringen, das Schweigen über die Ereignisse von damals zu brechen. Das odd couple macht sich auf den Weg, um zu rekonstruieren, was geschehen ist – oder ob sich Roksana die Geschichte vielleicht nur ausgedacht hat.
Kamila Taraburas Langfilm-Debüt ist eine feinfühlige Mischung aus Roadmovie, Thriller, Krimi und Psychoporträt, das viele überraschende Wendungen nimmt, um parallel mehrere Geschichten zu erzählen. Dabei kann sich die Regisseurin vor allem auf ihre traumhaft interagierenden Hauptdarstellerinnen Dagmara Domińczyk (Ada) und Katarzyna Warnke (Roksana) verlassen, deren Schweigen oft beredter ist als ihre Worte. [Rainer Mende]
PL/LT 2024, 101 Min., poln. OmU, Regie: Kamila Tarabura, mit: Dagmara Domińczyk, Katarzyna Warnke, Małgorzata Hajewska-Krzysztofik, Andrzej Konopka
Spoonie, der Löffelstrandläufer, wäre ohne Dr. Christoph Zöckler und eine eingeschworene internationale Gruppe von Ornithologen längst ausgestorben. Als wäre das nicht an sich schon schlimm genug, verläuft die Flugroute des spatzengroßen Watvogels, mit dem sonderbaren Löffelschnabel, von Russland über Nordkorea, China bis nach Myanmar und führt so durch die Krisenregionen des letzten Jahrzehnts. Die Arbeit der Task Force wird unversehens zu einer politischen Herausforderung und einem diplomatischen Balanceakt zwischen Russen, Deutschen, Chinesen, Engländern und weiteren Mitgliedern des Flyway. Während ein ambitionierter Zuchtversuch in England zu scheitern droht, erreicht der Spoonbilled Sandpiper, in China ungeahnte Popularität. Von seine Fans liebevoll als „Spoonie“ bezeichnet, wird er zum Poster-Boy einer erwachenden chinesischen Umweltbewegung. Doch während seine Bekanntheit ständig wächst, nimmt die Zahl der real existierenden Vögel, trotz weltweiter Bemühungen, weiterhin dramatisch ab. So diskutieren die exzentrischen Vogelliebhaber ob es noch ein, zwei oder, wie Optimisten meinen, dreihundert brütende Paare auf der Welt gibt. Und so spiegelt sich in der Tragikkomödie über Spoonies Schicksal der Kampf um die bedrohte Vielfalt, in einer zerbrechlich gewordenen Welt.
Credits:
DE 2025, 87 Min., dt. engl. russisch, chinsesische OmU Regie: Till Harms Kamera: Börres Weiffenbach Schnitt: Natali Barrey
Scherbenland erzählt von einer Band, deren erstes Album mit der Frage begann: „Warum geht es mir so dreckig?“ – und von einer Stadt, die durch ihre Lieder verändert wurde. Anfang der 1970er Jahre wird Kreuzberg zum Experimentierfeld einer Gegenkultur. Mit Songs wie „Macht kaputt, was euch kaputt macht“, „Alles verändert sich“ und „Der Traum ist aus“ geben Ton Steine Scherben einer Generation eine Stimme. Ihre Musik begleitet Hausbesetzungen, politische Kämpfe und die Suche nach einem anderen Leben.
Der Film folgt den Spuren dieser Zeit und fragt: Was ist von diesem Aufbruch geblieben? Und was passiert, wenn die Hymnen der Scherben auf die Songs der Gegenwart treffen? Im Berlin von heute begegnet „Scherbenland“ Musiker:innen, deren Lieder vom Leben im Kiez erzählen – darunter das Rap-Trio RAPK und die Songwriterin Maike Rosa Vogel. Ihre Musik entsteht aus dem Alltag eines Bezirks, der sich zwischen Mythos, Gentrifizierung und neuer kultureller Energie bewegt. Ein Film über Musik und Poesie als Widerstand – damals und heute. Und über die Frage, ob beides noch immer die Kraft hat, eine Stadt zu verändern.
Credits:
DE 2026, 100 Min., Deutsche OF Regie: Lutz Pehnert und Ferdinand Hübner Kamera: Thomas Lütz, Thomas Hering, Florian Geyer Schnitt: Thomas Kleinwächter
Luana ist Anfang Zwanzig und will raus aus ihrem öden Alltag, in dem sie immer noch mit ihrer Mutter und dem todkranken Vater zusammenlebt. Auch in ihrem Job als Erzieherin im örtlichen Kindergarten fühlt sie sich festgefahren. Da kommt der Vorschlag ihres Cousins Domi ganz gelegen, doch einfach mal im Proberaum seiner neuen Black-Metal-Band WLVS abzuhängen. Dort trifft Luana auf den charismatischen Frontmann Wiktor und schon bald ist sie fasziniert – von dem jungen Sänger, von der aggressiven Musik, die den Kopf freimacht und von den exzessiven Nächten in abgerockten Underground-Clubs. Als die Band im Umland auf Tour geht, ist Luana sofort dabei, verkauft Merchandise auf den Konzerten und kümmert sich um den Social-Media-Auftritt der WLVS. Zwischen ihr und Wiktor entwickelt sich eine Beziehung, und zurück in der Schweiz zieht sie bei ihm ein. Doch sein Verhalten bleibt unberechenbar – mal zärtlich, mal abweisend. Als ein Konzertvideo im Internet ein problematisches Tattoo auf Wiktors Brust offenbart, droht die Band auseinanderzubrechen. Der Machtkampf zwischen Domi und Wiktor spitzt sich zu, verstärkt durch zunehmende Online- Aufmerksamkeit und erste Anschuldigungen. Luana gerät immer tiefer in eine gewaltbereite Subkultur, in der extreme Ansichten zum Alltag gehören, und Wiktor ist ein Teil dieser Welt. Als die lodernden Feuer der Sonnenwendfeier die Nacht erhellen, muss sich Luana entscheiden, wem sie vertrauen will, bevor der unheilvolle Sog sie endgültig in den Abgrund reißt …
Credits:
CH 2025, 96 Min., engl, schweizerdeutsch OmU Regie & Schnitt: Jonas Ulrich Kamera: Tobias Kubli mit: Bartosz Bielenia, Selma Kopp, Fabian Künzli, Anna Sauter-McDowell, Moritz Fabian
In einem Sportinternat im ländlichen Frankreich träumt der junge talentierte Boxer Camille von einer Zukunft im Profisport. Camille ist ehrgeizig, gilt als unschlagbar im Ring – und füttert heimlich Füchse im angrenzenden Wald. Als er bei einem seiner Waldausflüge von einem Felsen abstürzt, überlebt er nur deshalb knapp, weil ihn sein bester Freund Matteo rettet. Nach schneller Genesung wird Camille zunehmend von unerklärlichen Schmerzen heimgesucht, die sein Training beeinträchtigen und seinen Traum von einer Karriere bedrohen. Auch die Beziehung zu seinem Team verschlechtert sich, denn in der Welt der jungen Boxer gibt es für Schwäche keinen Platz. Als ein wichtiges Turnier in Brüssel ansteht, setzt Camille alles auf eine Karte – und setzt dabei auch seine Freundschaft mit Matteo aufs Spiel…
In Valéry Carnoys dynamischem Spielfilm brilliert Frankreichs Jungstar Samuel Kircher (IMLETZTENSOMMER) in der Rolle eines aufstrebenden jungen Sportlers, der lernen muss, dass sich in der Männerwelt des Boxsports das Gesetz des Stärkeren gegen einen selbst wenden kann. Ein packender Film über Freundschaft, Mut und die Kraft, für sich einzustehen.
Credits:
FR/BE 2025, 94 Min., französische OmU Regie: Valéry Carnoy, Kamera: Arnaud Guez, Schnitt: Suzana Pedro mit: Samuel Kircher, Fayçal Anaflous, Anna Heckel, Jef Jacobs, Hassane Alili, Salahdine El Gharchi, Jean Baptiste Durand, Raphaël Thierry unter der Mitwirkung von Yoann Blanc
Trailer:
Wild Foxes (offizieller Trailer) | Ein Film von Valéry Carnoy | Ab 7. Mai im Kino
Tarik Salehs neuer Film Eagles of the Republic beginnt mit handgezeichneten Postern aus der großen Zeit des ägyptischen Kinos. Das ist nicht nur Nostalgie, sondern auch ein Statement, ein persönliches, politisches und ästhetisches. Das ägyptische Kino mag, aufgrund der politischen Veränderungen des arabischsprachigen Raums und in Ägypten selbst, nicht die alte Größe aus der Zeit von Cairo Station haben, aber Tarik Saleh, Sohn eines Ägypters und einer Schwedin, dreht seit 11 Jahren Politthriller, die sich mit Alan J. Pakula, Alan Parker und Costa-Gavras messen können. Eagles of the Republic spielt im gegenwärtigen Kairo, in dem zu Beginn der Glamour vergangener Zeiten herrscht: elegante Clubs, Filmsets, Partys. Der nicht sonderlich religiöse Christ George Fahmy (Fares Fares, fantastisch) ist der größte Filmstar Ägyptens und hat gerade seinen letzten Film abgeschlossen. Aber die Zensurstelle, drei muslimische Frauen, hat Einwände. Eine Kampagne gegen George beginnt. Eine Kollegin soll im Fernsehen über Georges Lebenswandel und politische Einstellung sprechen und verkünden, dass sie nicht mit ihm arbeiten will. Stattdessen wendet sie sich an George, und im Fernsehen spricht sie nur freundlich von ihm. Dann nehmen die Dinge eine erste seltsame Wendung. George soll plötzlich in einem Propagandafilm über das Leben von Präsident Sisi die Hauptrolle spielen. Er will nicht, aber das Regime hat Mittel, schmeichelnde und mörderische. Mit dem Einstieg in den Präsidentenfilm wird George immer tiefer in die Ränke der Machthaber und deren nicht weniger korrupten Gegner innerhalb des Regimes gezogen. Die Atmosphäre am Set ist psychotisch, aber das ist noch nichts gegen das, was sich erst allmählich, dann rasant entfaltet. Eagles of the Republic ist ein vertrackt schleichender, sehr stylischer Thriller, beängstigend und brandaktuell.
Regisseurin Daniela Magnani Hüller hat vor 14 Jahren einen Femizidversuch durch einen damaligen Mitschüler überlebt. In ihrem Dokumentarfilm nähert sie sich der Tat und ihrer Reflexion über die Tat in einer fragmentarischen Erzählung. Vor allem spricht sie mit den Menschen, deren Handeln/Nicht-Handeln damals für sie eine wichtige Rolle gespielt hat. Sie befragt eine Lehrerin, eine ehemalige Mitschülerin, einen Arzt, einen Staatsanwalt, eine Kommissarin, ihre Halbschwester und eine Freundin in Brasilien zu ihren Erinnerungen. „Hüller macht das vom Mordversuch gespannte Netz der Verantwortungen begehbar. Monströses Gebäude. Hinter jeder Tür dieses kafkaesken Gebildes erwartet ein weiterer, zwar sehr beschämt-betroffen hereinblickender Repräsentant eines Subsystems, doch schlussendlich finden wir lauter „Nicht Verantwortliche“, „Nicht Befugte“, „Oder das sieht-das-Gesetzbuch eben nicht vor“. Doch aus diesen Interviews macht die Regisseurin keine Fallen. Sie stellt zwar konfrontative Fragen – lässt manch einen kalt auflaufen –, doch gestellte Fragen sind ehrlich, es sind Gedanken, die Hüller wohl seit über zehn Jahren mit sich schleppt. Und endlich Klarheit darüber haben will.“ Niklas Michels | kinozeit
Wir verwenden Cookies, um unsere Website und unseren Service zu optimieren.
Funktionale Cookies
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.