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  • Poison – Eine Liebesgeschichte

    Poison – Eine Liebesgeschichte

    Ein Film von Désirée Nosbusch. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Während mei­ner Studienzeit sag­te Mel Brooks ein­mal zu mir: „Eine gute Geschichte muss an einem kle­ben blei­ben wie ein Topf Honig. Und wenn man sie nicht los­wird, dann muss man sie erzäh­len. Und das wur­de Poison für mich.“ so die eigent­lich als Schauspielerin bekann­te Regisseurin Desiree Nosbusch. Nachdem sie in dem inter­na­tio­nal erfolg­rei­chen Stück der nie­der­län­di­schen Dramaturgin Lot Vekemans am Theater die weib­li­che Rolle über­nahm, blieb sie genau dar­an kle­ben. Jahre spä­ter ergab sich die Möglichkeit der Verfilmung die­ser Geschichte, die alles hat, „was eine gute Geschichte braucht: Verlust, Trauer, Sucht, Einsamkeit, Liebe, Schuld, Rache, Engagement, Hoffnung und Erlösung – sie stellt all‘ die gro­ßen Fragen, die wir im Leben haben.“
    Zwei Menschen, die, erst ein Kind ver­lo­ren haben, dann sich selbst und dann ein­an­der‘ wie Lucas im Film sagt, tref­fen sich nach zehn Jahren erst­mals wie­der, auf dem Friedhof, wo der Sohn begra­ben liegt. Er, Lucas, hat inzwi­schen eine neue Beziehung, für sie, Edith, ist das Trauern auch nach so vie­len Jahren noch essen­zi­ell. Es ist ein her­aus­for­dern­des Zwei-Personen-Spiel, das alle Beteiligten vor und hin­ter der Kamera zu einem weni­ger spek­ta­ku­lä­ren als inten­si­vem Ereignis machen. Tim Roth als Lucas hält sich dies­mal mit der bekann­ten aus­ge­präg­ten Mimik zurück, Trine Dyrholm zeigt mit Edith, dass sie auch ande­re als beherrsch­te und ratio­nal agie­ren­de Frauen geben kann. Zwischen Vorwürfen und Anklagen, Gefühlsausbrüchen und Entschuldigungen, Vorsicht, Distanz und Annäherung wird die eins­ti­ge Verbindung zwi­schen bei­den immer wie­der sicht­bar, aber auch die unüber­wind­bar schei­nen­den Hürden, die dar­an hin­dern, das schreck­li­che Ereignis gemein­sam zu ver­ar­bei­ten.
    Ausgezeichnet auf dem 26. Film by the Sea Festival im nie­der­län­di­schen Vlissingen mit dem Film & Literature Award, gewann Poison außerem auf dem 36. Galway Film Fleadh den Peripheral Vision Award.

    Credits:

    LU/NL/GB 2024, 90 Min., engl. OmU
    Regie: Désirée Nosbusch
    Kamera: Judith Kaufmann
    Schnitt: Michiel Reichwein
    mit: Tim Roth, Trine Dyrholm

    Trailer:
    POISON Trailer (2024) Tim Roth, Drama Movie HD

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.

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    A film by Désirée Nosbusch. Starts January 30th at the fsk. In English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Once mar­ried to each other, Lucas and Edith have been estran­ged for ten years, ever sin­ce Lucas left. At Edith’s request, they meet at the ceme­tery whe­re their only child is buried. During a long wait, their con­ver­sa­ti­on pro­gres­ses, revi­si­ting their shared past and rai­sing new pro­s­pects for their future. .

    Credits:

    LU/NL/GB 2024, 90 Min., engl. OmU
    Regie: Désirée Nosbusch
    Kamera: Judith Kaufmann
    Schnitt: Michiel Reichwein
    mit: Tim Roth, Trine Dyrholm

    Trailer:
    POISON Trailer (2024) Tim Roth, Drama Movie HD

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.

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  • Juror #2

    Juror #2

    Ein Film von Clint Eastwood.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Dies ist kein Spoiler: ein smar­ter jun­ger Mann, bei einem Mordprozess zum Geschworenen (genau, #2) ernannt, erkennt bei der Anklageverlesung, dass er für den Tod der Frau, der hier ver­han­delt wird, unwis­sent­lich ver­ant­wort­lich ist. Hat man die­sen Zufall erst mal geschluckt, kann man sich an einem soli­den, ver­zwick­tem und packen­dem Gerichtsthriller erfreu­en.
    Justin, des­sen Frau Ally nach einer Risikoschwangerschaft kurz vor der Geburt steht, wird trotz­dem nicht von der Juroren-Pflicht ent­bun­den. Der Angeklagte im zu ver­han­deln­den Fall der toten Kendall Carter ist ihr Freund, bekannt als gewalt­tä­tig, und in den Augen der meis­ten Geschworenen „White Trash“. Justin, der an dem reg­ne­ri­schen Abend mit dem Auto unter­wegs war und, wie er damals glaub­te, ein Reh ange­fah­ren hat­te, erkennt sofort den tra­gi­schen Zusammenhang. Aus erst spä­ter nach­voll­zieh­ba­ren Gründen kann er aber nicht mehr die Wahrheit sagen. So bleibt ihm nur, die von der Schuld des Angeklagten über­zeug­ten Mitgeschworenen, die alle das Ganze schnell hin­ter sich brin­gen und nach Hause wol­len, umzu­stim­men. Das erin­nert natür­lich an Sidney Lumets Die zwölf Geschworenen, vor allem auch an den, heu­ti­gen Gegebenheiten ange­pass­ten, grup­pen­dy­na­mi­schem Prozess, wird aber u.a. durch den Umstand getoppt, dass Justin sich auf einen schma­len Grad begibt – er darf schließ­lich nicht ins Visier gera­ten.
    In den her­vor­ra­gend besetz­ten Hauptrollen sehen wir Nicholas Hoult als sei­nen inne­ren Zwiespalt bekämp­fen­den Justin Kemp und Toni Colette als ehr­gei­zi­ge Staatsanwältin mit dem bemer­kens­wer­ten Namen Faith Killebrew. Es ist der ers­te Film, in dem bei­de seit der Nick-Hornby-Verfilmung About a Boy (2001, mit dem gera­de neu auf­er­stan­de­nen Hugh Grant) zusam­men agie­ren. Die Nebenrolle der toten Kendell Carter beset­ze Eastwood übri­gens mit sei­ner Tochter Francesca.
    „Dieser Film ist bei wei­tem stär­ker als die bei­den letz­ten, und wenn sich her­aus­stellt, dass es sein letz­ter Film als Regisseur ist, wie gemun­kelt wird, dann tritt er mit einem Knall ab“
    Manohla Dargis | New York Times

    Credits:

    US 2024, 114 Min., engl. OmU
    Regie:
    Clint Eastwood
    Kamera: Yves Bélanger
    Schnitt: Joel Cox, David Cox
    mit: Nicholas Hoult, Toni Collette, J.K. Simmons, Zoey Deutch, Kiefer Sutherland, Francesca Eastwood, Chris Messina

    Trailer:
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    A film by Clint Eastwood. In English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Family man Justin Kemp who, while ser­ving as a juror in a high pro­fi­le mur­der tri­al, finds hims­elf strugg­ling with a serious moral dilemma…one he could use to sway the jury ver­dict and poten­ti­al­ly con­vict-or free-the wrong killer.

    Credits:

    US 2024, 114 Min., engl. OmU
    Regie:
    Clint Eastwood
    Kamera: Yves Bélanger
    Schnitt: Joel Cox, David Cox
    mit: Nicholas Hoult, Toni Collette, J.K. Simmons, Zoey Deutch, Kiefer Sutherland, Francesca Eastwood, Chris Messina

    Trailer:
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  • Soundtrack to a Coup d’Etat

    Soundtrack to a Coup d’Etat

    Ein Film von Johan Grimonprez.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Im Grunde ist die­ser Film eine Zumutung: Er ist lang, schnell und wütend, und er ent­hält eine Überfülle an Informationen. Mit einer unglaub­lich umfang­rei­chen Materialsammlung aus Film- und Fernsehbildern, Reportagen, mit geschicht­li­chem und geo­po­li­ti­schem Hintergrundwissen gelingt hier eine Verdichtung der sechs Monate von der Unabhängigkeit Kongos von Belgien bis zur Ermordung des ers­ten Ministerpräsidenten der Demokratischen Republik Kongo, Patrice Lumumba. Im Zuge der Dekolonisierung wuchs die Zahl der Mitgliedsstaaten der UN Anfang der 1960er Jahre schnell aufs drei­fa­che an, wodurch ein Machtverlust der bis­he­ri­gen Mitglieder droh­te. Viele der neu­en Staaten wur­den von sozia­lis­ti­schen Regimen unter­stützt, was die west­li­che Seite nicht hin­neh­men konn­te, zumal wert­vol­le Bodenschätze zur Disposition stan­den. Anhand rasan­ter Bild- und Tonmontagen führt Johan Grimonprez eine hoch­in­ter­es­san­te stra­te­gi­sche Antwort der USA vor. Ein beein­dru­cken­des und span­nen­des Werk, auf­wüh­lend und lei­der immer noch aktuell.

    Dieser detail­rei­che und fas­zi­nie­ren­de Film springt zwi­schen Zeitebenen und Kontinenten hin und her. Er zeigt, wie die CIA unwis­sen­de Jazzmusiker (z. B. Louis Armstrong) als Ablenkungsmanöver ein­setzt, um ihre poli­ti­schen Einmischungen in ver­schie­de­nen Ländern zu ver­schlei­ern. Es geht um die unglaub­li­che Andrée Blouin – Frauenrechtsaktivistin, Lumumbas Beraterin und Redenschreiberin … .Es gibt Werbeeinblendungen für iPhones und Teslas, die zei­gen, wie die Bodenschätze der Demokratischen Republik Kongo das Land zu einem begehr­ten Ziel für die Kolonialmächte mach­ten, und die die Vergangenheit mit der aktu­el­len Geschichte ver­knüp­fen. Informativ, gründ­lich recher­chiert, aber nie tro­cken oder didak­tisch, ist dies eine phä­no­me­na­le Leistung von Grimonprez, der auch sein eige­nes Land für sei­ne beschä­men­de Rolle in die­ser trau­ri­gen Geschichte zur Rechenschaft zieht.“
    Wendy Ide | The Guardian

    Credits:


    BE/FR/NL 2024, 150 Min., engl., frz. OmU, 

    Regie: Johan Grimonprez
    Schnitt: Rik Chaubet

    mit: Patrice Lumumba, Louis Armstrong, Andrée Blouin, Nina Simone, Nikita Krutschev, Eisenhower, Fidel Castro, Duke Elligton

    Trailer:
    Soundtrack to a Coup d’Etat – Official Trailer
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    A film by Johan Grimonprez. In French and English with German subtitles

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Artist Johan Grimonprez’s new film essay stems from detail­ed rese­arch about some of the machi­na­ti­ons the Western colo­ni­al powers, such as his nati­ve Belgium or the US, came up with to under­mi­ne the African deco­lo­niza­ti­on move­ment. It spe­ci­fi­cal­ly reex­ami­nes the Democratic Republic of the Congo (then Zaire) and its strugg­le for inde­pen­dence in the con­text of the CIA’s histo­ry of arts patro­na­ge, tel­ling how the US Foreign Intelligence agen­cy sent Louis Armstrong as a jazz ambassa­dor to dis­tract from their invol­vement in the ass­as­si­na­ti­on of new­ly elec­ted Prime Minister Patrice Lumumba. Nina Simone was sent on a simi­lar tour of Nigeria by a CIA front orga­niza­ti­on, yet other jazz gre­ats got invol­ved less unwit­tingly. Dizzy Gillespie brief­ly ran for pre­si­dent in 1964 and pro­mi­sed that the White House would be ren­a­med the Blues House, while Abbey Lincoln and Max Roach cra­s­hed the UN Security Council to pro­test Lumumba’s ass­as­si­na­ti­on. Both a his­to­ri­cal pam­phlet and a swin­ging musi­cal com­po­si­ti­on, SOUNDTRACK TO A COUP D’ETAT unfolds like a record’s exten­si­ve slee­ve notes, as the jazz sounds pro­pel and car­ry along facts, figu­res and foot­no­tes of major and minor his­to­ries with them at diz­zy­ing speed. (Antoine Thirion)

    Credits:


    BE/FR/NL 2024, 150 Min., engl., frz. OmU, 

    Regie: Johan Grimonprez, 

    mit: Patrice Lumumba, Louis Armstrong, Andrée Blouin, Nina Simone, Nikita Krutschev, Eisenhower, Fidel Castro, Duke Elligton

    Trailer:
    Soundtrack to a Coup d’Etat – Official Trailer
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  • Filmstunde_23

    Filmstunde_23

    Ein Film von Jörg Adolph, Edgar Reitz. In Deutsch.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Im Jahr 1968 ver­wan­delt sich ein Klassenzimmer eines Münchner Mädchengymnasiums unter Leitung des jun­gen Edgar Reitz in ein Filmstudio. Die Filmstunde beginnt: der ers­te in der Filmgeschichte doku­men­tier­te Versuch, Filmästhetik als eigen­stän­di­ges Fach zu unter­rich­ten. 2023 wird Edgar Reitz, mitt­ler­wei­le welt­be­rühm­ter Regisseur des Filmepos Heimat, von einer älte­ren Dame ange­spro­chen, die sich als eine der dama­li­gen Schülerinnen zu erken­nen gibt. Sie ver­ab­re­den ein Klassentreffen. Montiert aus einem Dokumentarfilm über das dama­li­ge Projekt, den Super-8-Filmen der Schülerinnen und dem gefilm­ten Wiedersehen im Jahr 2023, ent­steht eine Art Langzeitbelichtung der letz­ten 55 Jahre Filmgeschichte. Zeigt sich die Persönlichkeit der Schülerinnen bereits in den Übungsfilmen? Und was sagen die Damen zur Filmkultur der Gegenwart? Filmstunde_23 ist eine Liebeserklärung an das Filmemachen.

    Credits:

    DE 2024, 89 Min.,
    Regie: Jörg Adolph, Edgar Reitz

    Kamera: Matthias Reitz-Zausinger, Markus Schindler, Daniel Schönauer, Thomas Mauch (1968), Dedo Weigert (1968)
    Schnitt: Jörg Adolph, Anja Pohl

    Trailer:
    FILMSTUNDE_23 – Offizieller Trailer
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    A film by Jörg Adolph, Edgar Reitz. In German.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In 1968, a class­room in a girls’ high school in Munich is trans­for­med into a film stu­dio under the direc­tion of the young Edgar Reitz. The film les­son beg­ins: the first docu­men­ted attempt in cine­ma histo­ry to teach film aes­the­tics as a stand-alo­ne sub­ject. In 2023, Edgar Reitz, now world-famous as the direc­tor of the film epic Heimat, is approa­ched by an elder­ly woman who iden­ti­fies hers­elf as one of his pupils from 1968. The two arran­ge a class reuni­on. Compiled from a docu­men­ta­ry made about the pro­ject at the time, the Super 8 films shot by the pupils and the film­ed reuni­on in 2023, a kind of long expo­sure of the last 55 years of film histo­ry is crea­ted. Are the per­so­na­li­ties of the pupils alre­a­dy evi­dent in the exer­cise films? And what do the women have to say now about con­tem­po­ra­ry film cul­tu­re? Filmstunde_23 is a decla­ra­ti­on of love for filmmaking.

    Credits:

    DE 2024, 89 Min.,
    Regie: Jörg Adolph, Edgar Reitz

    Kamera: Matthias Reitz-Zausinger, Markus Schindler, Daniel Schönauer, Thomas Mauch (1968), Dedo Weigert (1968)
    Schnitt: Jörg Adolph, Anja Pohl

    Trailer:
    FILMSTUNDE_23 – Offizieller Trailer
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  • Nan Goldin – I Remember Your Face

    Nan Goldin – I Remember Your Face

    Ein Film von Sabine Lidl.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Anlässlich der Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie bie­ten wir allen kurz vorm Höhepunkt der Feierlichkeiten eine Erholungspause vom Weihnachtstrubel an:
    Nan Goldin ist kei­ne gewöhn­li­che Künstlerin. Für die renom­mier­te Fotografin ver­schmel­zen Privatleben und Beruf voll­stän­dig – auf ihrem Lebensweg por­trä­tiert sie die Menschen, die sie auf die­sem beglei­ten. Goldin trifft in die­sem Dokumentarfilm unter Anderem alte Freunde, und erzählt von ihren wil­den Jahren in Berlin, ihrer Familie und ihrer Sammel-Leidenschaft reli­gi­ös kon­no­tier­ter Kunst. Der Film von Sabine Lidl ent­stand bereits 2013, vor Goldins Oxycodon-Abhängigkeit, die im Film All the Beauty and the Bloodshed the­ma­ti­siert wird, und ist nun erst­mals regu­lär im Kino zu entdecken.

    Credits:

    DE 2023, 62 Min., engl. OmU
    Regie & Kamera: Sabine Lidl

    Schnitt: Barbara Gies
    mit: Nan Goldin, Clemens Schick, Käthe Kruse, Joachim Sartorius, Piotr Nathan, Christine Fenzl, Guido Costa, Jack Ritchey, Thomas Dupal

    Trailer:
    NAN GOLDIN – I REMEMBER YOUR FACE | Trailer
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    A film by Sabine Lidl. In English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    There is no sepa­ra­ti­on bet­ween me and what I pho­to­graph.” Nan Goldin views her per­so­nal and pro­fes­sio­nal lives as one inex­tri­ca­ble whole.This world-famous pho­to­grapher por­trays peo­p­le she comes across and tho­se who accom­pa­ny her through life to crea­te inti­ma­te and can­did visu­al tes­ti­mo­nies of life.

    Credits:

    DE 2023, 62 Min., engl. OmU
    Regie & Kamera: Sabine Lidl

    Schnitt: Barbara Gies
    mit: Nan Goldin, Clemens Schick, Käthe Kruse, Joachim Sartorius, Piotr Nathan, Christine Fenzl, Guido Costa, Jack Ritchey, Thomas Dupal

    Trailer:
    NAN GOLDIN – I REMEMBER YOUR FACE | Trailer
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  • Tracing Light – Die Magie des Lichts

    Tracing Light – Die Magie des Lichts

    Ein Film von Thomas Riedelsheimer.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Jeder glaubt zu wis­sen, was Licht ist“, sagt der Quantenphysiker Daniele Faccio. „Aber dann gräbt man ein biss­chen tie­fer und merkt, dass man kei­ne Ahnung hat.“
    Tracing Light – Die Magie des Lichts erkun­det in fas­zi­nie­ren­den Bildern und Begegnungen das wohl bedeu­tends­te aller Naturphänomene. Thomas Riedelsheimer, des­sen Filme Rivers and Tides und Touch The Sound wir lie­ben, blickt dies­mal mehr als dort auch auf eine künst­le­ri­sche Herangehensweise an das Wesen des Lichts, die mit der Forschung zusam­men­geht. So bringt er her­aus­ra­gen­de Wissen- schaftler:innen mit Künstler:innen zusam­men, die mit Licht arbei­ten, und sich fra­gen: Was ist Licht als Material? Wie ver­hält es sich in sei­ner rät­sel­haf­ten Doppelgestalt als Welle und Teilchen? Verändert sich Licht, wenn wir es sehen? In wel­chem Verhältnis ste­hen Licht, Raum und Zeit? Wie prägt unse­re Wahrnehmung des Lichts unser Verständnis der Welt?
    Im Zusammenspiel mit sei­nen cha­ris­ma­ti­schen Protagonist:innen und der kon­ge­nia­len Filmmusik von Fred Frith (nb – ab 6.3. als WA im Kino: Step across the Border) und Gabby Fluke-Mogul machen Thomas Riedelsheimers fas­zi­nie­ren­de Bilder das Licht in sei­nen unzäh­li­gen Facetten, Erscheinungen und Formen, in all sei­ner Komplexität erfahr­bar.
    „Zwischen den Forscherinnen des Max-Planck-Instituts in Erlangen und der ’Extreme Light Group‚ der Universität Glasgow sowie inter­na­tio­nal renom­mier­ten Künstlerinnen wie Ruth Jarman, Joe Gerhardt, Julie Brook, Johannes Brunner und Raimund Ritz ent­wi­ckelt sich ein intel­lek­tu­ell-poe­ti­sches Pingpong-Spiel. In des­sen Verlauf füh­ren die ver­schie­de­nen Perspektiven auf das Thema Licht auf allen Seiten zu Erkenntnissen, die ohne die­ses metho­di­sche Cross-over kaum ent­stan­den wären: von Laserkraft und Farbpigmenten, von schwar­zen Löchern und schwe­ben­den Skulpturen. In kur­zen Momenten mögen Unkundige sogar eine Vorstellung von den gemein­hin als nicht-dar­stell­bar gel­ten­den Regeln der Quantenphysik bekom­men.“
    Luc-Carolin Ziemann | Dok-Leipzig (Eröffnungsfilm 2024)

    Credits:

    DE/GB 2024, 99 Min., engl./dt. Originalfassung mit deut­schen und eng­li­schen Untertiteln
    Regie, Kamera, Schnitt: Thomas Riedelsheimer

    Musik: Fred Frith, gab­by flu­ke-mogul

    Trailer:
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    A film by Thomas Riedelsheimer. In English and German with German and English subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Light is a fasci­na­ting phe­no­me­non. Without light, the­re would be no cine­ma, no film – and no life. So light is at the ori­gin of ever­y­thing, and yet it remains invi­si­ble to the eye until it hits mat­ter. This moment is – quite lite­ral­ly – the start­ing point of Thomas Riedelsheimer’s latest work, for the spring­time spec­ta­cle of rain­bow shreds in the cine­ma­to­grapher and docu­men­ta­ry filmmaker’s flat beca­me the start­ing point of a search for the ori­gin of the images we form of this world. For this quest he dived deep into two sphe­res that seem to fol­low dif­fe­rent laws but always stri­ve to fathom the magi­cal: phy­sics and art.
    An intellec­tu­al and poe­tic ping pong game evol­ves bet­ween rese­ar­chers from the Max Planck Institute in Erlangen and the “Extreme Light Group” of the University of Glasgow as well as inter­na­tio­nal­ly renow­ned artists such as Ruth Jarman, Joe Gerhardt, Julie Brook, Johannes Brunner and Raimund Ritz. In its cour­se, the various per­spec­ti­ves on light lead to new insights on all sides that would hard­ly have been achie­ved wit­hout this metho­di­cal cross-over: about laser power and colour pig­ments, about black holes and floa­ting sculp­tures. In brief moments, the unin­itia­ted may even get some idea of the laws of quan­tum phy­sics, gene­ral­ly con­side­red impos­si­ble to visualise.

    Luc-Carolin Ziemann

    Credits:

    DE/GB 2024, 99 Min., engl./dt. Originalfassung mit deut­schen und eng­li­schen Untertiteln
    Regie, Kamera, Schnitt: Thomas Riedelsheimer

    Musik: Fred Frith, gab­by flu­ke-mogul

    Trailer:
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  • Die Saat des heiligen Feigenbaums

    Die Saat des heiligen Feigenbaums

    Ein Film von Mohammad Rasoulof.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Kurz nach­dem Iman zum Untersuchungsrichter am Revolutionsgericht beför­dert wur­de, erstarkt nach Jina Mahsa Aminis Tod die Protestbewegung im Land. Während er mit dem Druck des neu­en Jobs zu kämp­fen hat, enga­gie­ren sich sei­ne Töchter bei den Protesten. Seine Frau Najmeh wie­der­um ver­sucht ver­zwei­felt, die Familie zusam­men­zu­hal­ten.
    Regisseur Mohammad Rasoulof hat viel Zeit sei­nes Lebens in Unfreiheit ver­bracht, im Gefängnis, unter Hausarrest oder mit Ausreiseverbot, dazu kommt das Berufsverbot. Umso erstaun­li­cher ist nicht nur, dass er über­haupt noch dreht, und, dass sei­ne Arbeiten immer direk­ter, gewag­ter wur­den. Während „Iron Island“ von 2005 noch als mehr­deu­ti­ge Allegorie erscheint, und „The White Meadows“ (2009) para­bel­haf­te Fantasie ist, geht der auto­bio­gra­fisch gepräg­te „Goodbye“ (2011), schon wesent­lich direk­ter auf die sub­ver­si­ve staat­li­che Repression ein. Der Thriller „Manuscripts don‘t burn“ (2013) ver­klau­su­liert nichts mehr. Die Geschichte über die Geheimdienst-Morde an Schriftstellern hat sogar einen rea­len Hintergrund. In „A Man of inte­gri­ty“ (2017) geht es um Korruption, der Berlinale-Gewinner „There is no Evil“ ver­knüpft vier per­sön­li­che Schicksale mit den poli­ti­schen Gegebenheiten.
    Nach Verhängung einer mehr­jäh­ri­gen Haftstrafe und Peitschenhieben konn­te Rasoulof aus dem Iran flie­hen und „Die Saat des hei­li­gen Feigenbaum“ beim Wettbewerb in Cannes per­sön­lich vor­stel­len. Natürlich steht die Familie, die sich auf­grund der poli­ti­schen Entwicklungen ent­zweit, stell­ver­tre­tend für die ira­ni­sche Gesellschaft, aber die Vorkommnisse sind durch­aus real.
    ,Die Saat des hei­li­gen Feigenbaums‘ wird Deutschland bei den Oscars ver­tre­ten. Die Jury: der Film ist das Psychogramm der auf Gewalt und Paranoia auf­ge­bau­ten Theokratie des Iran. … Ein meis­ter­haft insze­nier­ter und berüh­rend gespiel­ter Film, der Szenen fin­det, die blei­ben. Die bei­den auf­be­geh­ren­den Töchter ste­hen für die muti­gen Frauen des Iran und ihren auf­op­fe­rungs­vol­len Kampf gegen die Patriarchen ihrer Familien wie ihres Staates. Er ist eine her­aus­ra­gen­de Arbeit eines der gro­ßen Regisseure des Weltkinos, der in Deutschland Schutz gefun­den hat vor staat­li­cher Willkür im Iran. Wir sind sehr froh dar­über, Rasoulof sicher in unse­rem Land zu wissen.

    Credits:

    IR, DE, FR 2024, 168 Min., far­si OmU
    Regie: Mohammad Rasoulof
    Kamera: Pooyan Aghababaei
    Schnitt: Andrew Bird
    mit Missagh Zareh, Soheila Golestani, Mahsa Rostami, Setareh Maleki, Niousha Akhshi

    Trailer:
    The Seed of the Sacred Fig – Trailer OV/d
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    A film by Mohammad Rasoulof. In Farsi with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    A tar­get of Iran’s hard­li­ne con­ser­va­ti­ve govern­ment for his films’ cri­ti­cism of the sta­te, direc­tor Mohammad Rasoulof fled his home coun­try to avo­id an eight-year pri­son sen­tence, though he hadn’t finis­hed editing his latest film yet. His sea­ring dra­ma The Seed of the Sacred Fig won a Special Prize from the jury and three other awards on its pre­mie­re at the Cannes Film Festival. The film is every bit as urgent and grip­ping as its real-life back­story would por­tend: long­time govern­ment worker Iman (Missagh Zareh) has just recei­ved a major pro­mo­ti­on to the role of judge’s inves­ti­ga­tor, to the hop­eful delight of his wife Najmeh (Soheila Golestani); at the same moment, a series of stu­dent pro­tests against the govern­ment have explo­ded in the streets, sto­king the sym­pa­thies of their inde­pen­dent-min­ded daugh­ters Rezvan (Mahsa Rostami) and Sana (Setareh Maleki). The gro­wing wedge bet­ween pro­gres­si­ve child­ren and tra­di­tio­nal par­ents inten­si­fies through a series of unsett­ling events that put Iman’s future in jeo­par­dy. Both para­noia thril­ler and dome­stic dra­ma, The Seed of the Sacred Fig is abo­ve all an epic of anti-patri­ar­chal poli­ti­cal conviction.

    Credits:

    IR, DE, FR 2024, 168 Min., far­si OmU
    Regie: Mohammad Rasoulof
    Kamera: Pooyan Aghababaei
    Schnitt: Andrew Bird
    mit Missagh Zareh, Soheila Golestani, Mahsa Rostami, Setareh Maleki, Niousha Akhshi

    Trailer:
    The Seed of the Sacred Fig – Trailer OV/d
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  • All we imagine as light

    All we imagine as light

    Ein Film von Payal Kapadia.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Es war der ers­te indi­sche Film seit 30 Jahren, der in den Wettbewerb des Filmfestes in Cannes ein­ge­la­den wur­de. In ihrem Spielfilmdebüt the­ma­ti­siert die Dokumentarfilmerin Payal Kapadia die öko­no­mi­schen Ungleichheiten Indiens und nimmt uns mit in die Megacity Mumbai. Hier gilt ihr Blick drei Frauen, die in einem Krankenhaus arbei­ten. Die zurück­hal­ten­de Pflegerin Prabha lebt in ihrer Arbeit, die sie mit Ruhe und Sorgfalt bewäl­tigt. Der ihr zunächst unbe­kann­te Mann, mit dem sie eine arran­gier­ten Ehe ein­ging, ver­ließ sie kurz nach der Trauung Richtung Deutschland, der Arbeit wegen, und hat sich seit­dem nicht mehr gemel­det. Die Wohnung teilt sie sich des­halb seit eini­ger Zeit mit ihrer jün­ge­ren Kollegin Anu. Die ist leb­haft, risi­ko­freu­dig und frisch ver­liebt, in Shiaz, einen Mann mit der fal­schen Religion. Die Schwierigkeiten mit der Familie und die Gerüchteküche im Krankenhaus sor­gen Anu wenig, wohl aber, dass sie mit dem Geliebten nie und nir­gend­wo allein sein kann. Für Prabha hin­ge­gen schwärmt offen­sicht­lich ein Arzt, für sie aber gilt das Ehegelöbnis. Als die Post aller­dings einen Reiskocher aus Deutschland bei ihr ablie­fert, ohne Absender oder Gruß, fragt sie sich schon, was die­se ers­te Nachricht seit drei Jahren bedeu­ten könn­te – viel­leicht ist es doch eine Art Abfindung, ein Vorbote der Trennung?
    Die drit­te Frau ist Parvaty, Köchin im Krankenhaus und Prabhas bes­te Freundin. Ihr droht nach dem Tod des Ehemanns der Verlust der Wohnung, denn er hat ihr kei­ne Papiere hin­ter­las­sen, die die Rechte klä­ren. Prabha ver­sucht ihr zu hel­fen, aber sie sind chan­cen­los. Resigniert ver­lässt Parvaty Mumbai und zieht zurück in ihr Heimatdorf. Dort besu­chen sie Prabha und Anu, und die­se Tage wer­den zu einem ganz beson­de­ren Erlebnis.
    Trotz der doku­men­ta­ri­schen Sicht und aller Authentizität wirkt „All we ima­gi­ne as Light“ stets wie unwirk­lich und ver­zau­bert, viel­leicht aber auch nur aus west­li­cher Sicht.

    Kino, das im bes­ten Sinne den Blick auf ande­re Welten öff­net“ schreibt programmkino.de dazu. Unzweifelhaft ist jedoch, dass er ganz wun­der­bar eine Entwicklung hin zu weib­li­cher Solidarität und immer mehr Selbstbewusstsein aufzeichnet.

    Sehnsüchtig such­te man [im Wettbewerb der 77. Filmfestspiele von Cannes] nach einem Film, der sich auf die Schönheit, die ele­men­ta­re Kraft des Kinos ver­ließ. Und er kam dann auch. „All we ima­gi­ne as Light“ von der indi­schen Regisseurin Payal Kapadia folgt drei Frauen, die als Krankenschwestern und Köchin in einem Krankenhaus in Mumbai arbei­ten. Mit einer ruhi­gen Kamera glei­tet man in drei Leben hin­ein. Zwischen Schichtarbeit, Kochen und Einkaufen geht es um die Dinge des Lebens.
    „All we ima­gi­ne as Light“ bekam in Cannes den Großen Preis der Jury, und die­ser berüh­ren­de Film, ein wahr­haf­ti­ger Lichtblick, zeigt, was Kino sein kann: Alles, was wir uns als Licht vor­stel­len.“ Katja Nikodemus | Die Zeit

    Wettbewerb Cannes Filmfestival 2024. Mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.

    Credits:

    IN, FR, NL, LU 2024, 114 Min., Malayalam, Hindi OmU
    Regie: Payal Kapadia
    Kamera: Rabadir Das
    Schnitt: Clément Pinteaux
    mit Kani Kusruti, Divya Prabha, Chhaya Kadam, Hridhu Haroon 

    Trailer:
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    A film by Payal Kapadia. In Malayalam and Hindi with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In Mumbai, Nurse Prabha’s rou­ti­ne is trou­bled when she recei­ves an unex­pec­ted gift from her estran­ged hus­band. Her youn­ger room­ma­te, Anu, tri­es in vain to find a spot in the city to be inti­ma­te with her boy­fri­end. A trip to a beach town allows them to find a space for their desi­res to manifest.

    Competition Cannes Filmfestival 2024: Grand Prix.

    Credits:

    IN, FR, NL, LU 2024, 114 Min., Malayalam, Hindi OmU
    Regie: Payal Kapadia
    Kamera: Rabadir Das
    Schnitt: Clément Pinteaux
    mit Kani Kusruti, Divya Prabha, Chhaya Kadam, Hridhu Haroon 

    Trailer:
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    A film by Payal Kapadia. In Malayalam and Hindi with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In Mumbai, Nurse Prabha’s rou­ti­ne is trou­bled when she recei­ves an unex­pec­ted gift from her estran­ged hus­band. Her youn­ger room­ma­te, Anu, tri­es in vain to find a spot in the city to be inti­ma­te with her boy­fri­end. A trip to a beach town allows them to find a space for their desi­res to manifest.

    Competition Cannes Filmfestival 2024: Grand Prix.

    Credits:

    IN, FR, NL, LU 2024, 114 Min., Malayalam, Hindi OmU
    Regie: Payal Kapadia
    Kamera: Rabadir Das
    Schnitt: Clément Pinteaux
    mit Kani Kusruti, Divya Prabha, Chhaya Kadam, Hridhu Haroon 

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