Regisseurin Lea Hartlaub unternimmt in ihrem filmischen Essay anhand eines Objekts – der Giraffe – eine Welterzählung über Kontinente und Jahrhunderte hinweg. Ein Filmexperiment, das international viel Beachtung gefunden hat und in Form und Inhalt seinesgleichen sucht.
In einer puristischen Filmsprache und bühnenhaften Tableaus erzähltSRvom Menschen und von durch ihn geschaffene Wirklichkeiten. 16 fragmentarische Episoden führen in 91 Einstellungen an 30 Handlungsorte – unter anderem auf eine Insel im Westpazifik, in einen Lesesaal in New York, zu einer Keramikfabrik bei Peking, auf eine Landebahn im Niger. Dabei trifft der Film auf Vermutungen, Behauptungen und die Relativität von Wissen, auf koloniale Relikte, hegemoniale Strukturen, auf Aneignungen und den Umgang mit Exotik. Ein wiederkehrendes Motiv, die Giraffe, erscheint mal direkt, mal am Rande. Eine Vielschichtigkeit entsteht, in der sich weit mehr andeutet, als das, was auf den ersten Blick sichtbar wird.
Regisseurin Lea Hartlaub unternimmt in ihrem filmischen Essay anhand eines Objekts – der Giraffe – eine Welterzählung über Kontinente und Jahrhunderte hinweg. Ein Filmexperiment, das international viel Beachtung gefunden hat und in Form und Inhalt seinesgleichen sucht.
In einer puristischen Filmsprache und bühnenhaften Tableaus erzähltSRvom Menschen und von durch ihn geschaffene Wirklichkeiten. 16 fragmentarische Episoden führen in 91 Einstellungen an 30 Handlungsorte – unter anderem auf eine Insel im Westpazifik, in einen Lesesaal in New York, zu einer Keramikfabrik bei Peking, auf eine Landebahn im Niger. Dabei trifft der Film auf Vermutungen, Behauptungen und die Relativität von Wissen, auf koloniale Relikte, hegemoniale Strukturen, auf Aneignungen und den Umgang mit Exotik. Ein wiederkehrendes Motiv, die Giraffe, erscheint mal direkt, mal am Rande. Eine Vielschichtigkeit entsteht, in der sich weit mehr andeutet, als das, was auf den ersten Blick sichtbar wird.
Ein legendärer, aber in die Jahre gekommener Gangster namens Mahr (Louis-Do de Lencquesaing, der mir als Alter-Ego von Humbert Balsan in Mia Hansen-Loves großartigem Der Vater meiner Kinder heute noch in Erinnerung ist), beauftragt die Auftragskillerin Tez den Mord an einem seiner Geldkuriere zu rächen. In ihrem klassisch nach Film-Noir-Genre-Regeln erzählten, erstmals auf Französisch realisiertem Werk weben Regisseur Christoph Hochhäusler und Co-Autor Ulrich Peltzer zwischen den Schnittpunkten Gier, Macht und Manipulation ein raffiniertes Geflecht aus Intrigen und Verrat. „Grundsätzlich nimmt Hochhäusler das Genre beim Wort, entledigt sich jeglichen Überbaus und sucht auch nicht im engeren Sinn den Anschluss ans Gesellschaftsdiagnostische, etwa der Finanzwelt, der Mediengesellschaft oder irgendwelcher Identitätspolitiken. La mort viendra ist ein fatalistischer Gangsterfilm nach dem Vorbild von Jean-Pierre Melville, finster, kalt und auf das Notwendigste reduziert. Alles basiert auf Knappheit, Enge und Begrenzung: Plot, Räume, Bildausschnitte. … Engmaschig geknüpft sind auch die Erzählfäden; fast stehen sich die Figuren gegenseitig auf den Füßen herum. Es gibt wir und sie. Und dann gibt es auch noch die – nicht in Erscheinung tretenden – Italiener“. Filmdienst, Esther Buss
Credits:
DE/BE/LU 2024, 101 Min., französiche OmU Regie: Christoph Hochhäusler Kamera: Reinhold Vorschneider Schnitt: Stefan Stabenow mit: Sophie Verbeeck, Louis-Do De Lencquesaing, Marc Limpach, Mourade Zeguendi, Nassim Rachi
Trailer:
Der Tod wird kommen / La mort viendra [Offizieller Trailer FRANZÖSISCHHD] – Ab 12. März im Kino
PL 2024 R/B/K: Maria Zbąska 99 min, OmdU S: Andrzej Kowalski M: Anja Garbarek D: Zofia Chabiera, Marcin Sztabiński u. a.
Die impulsive Wanda ist nur noch genervt. Sie und ihr Freund Janek haben sich auseinandergelebt, ihre Beziehung steckt fest. Das Geld ist chronisch knapp, ständig gibt es Streit, der freudlose Alltag ist nur noch die Wiederholung des ewig Gleichen und Janeks routinierter Pragmatismus bringt sie zur Weißglut. Haben sie überhaupt noch eine gemeinsame Zukunft?
Für Wanda steht fest: Sie müssen durch gemeinsame Grenzerfahrungen wieder zueinander finden – oder für immer auseinandergehen. Also brechen sie auf, mitten im Winter, einmal 400 km den polnischen Ostseestrand entlang von West nach Ost. Es gilt die eiserne Regel: Sie dürfen den Strand nicht verlassen. Wird sie gebrochen, ist das Projekt beendet – das gilt für die Wanderung, aber auch für ihre Beziehung. Wind, Kälte und Erschöpfung setzen ihnen ebenso zu wie die Notwendigkeit, trotz unterschiedlicher Charaktere immer wieder einen kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden.
Maria Zbąska inszeniert in ihrem Debüt eine Reise, die keinen Anfang und kein Ende zu haben scheint – ein bittersüß-poetisches Psycho-Kammerspiel und ein Road-Movie ohne Straßen. [Rainer Mende]
Maria Zbąska (geb. 1975) absolvierte ein Kamera-Studium an der Filmhochschule Łódź und veröffentlichte ab 2001 sieben Kurzfilme, bevor sie 2024 mit „Das ist nicht mein Film“ ihren ersten Langfilm drehte. Für alle ihre Filme stand sie auch hinter der Kamera.
Ursprünglich gab es nur die Geschichte einer einzelnen jungen Frau, die viel zu früh schwanger wird. Nach dem Besuch des Mutter-Kind-Heimes in der Nähe ihres Wohnsitzes in Lieges war den Brüdern Dardenne jedoch klar, was sich ändern wird: „Wir gingen zu diesem Haus, das ein Heim für minderjährige Frauen war. Wir gingen mehrmals hin, um Informationen zu sammeln. Wir sprachen viel mit den Betreuerinnen. Es gab keine Männer. Es gab nur Frauen. Es war eine rein weibliche Umgebung. Mit der Leiterin, einer Psychologin, verbrachten wir viel Zeit dort. Wir waren fasziniert von dem Lebensgefühl, das wir dort spürten, auch wenn es natürlich auch Probleme gab. Es war kein Paradies. Aber es gab dort diese Art von Lebenskraft, die uns sowohl anspornte als auch anzog. Und dann sagten wir zueinander: „Wir müssen den Film hier drehen.“ Es war dieses Gefühl, dass das Leben voranschreitet, sich unsicher weiterentwickelt, und die Zerbrechlichkeit davon – das hat uns beflügelt. Dieser Ort steht in Beziehung zu der Gewalt, aus der all diese Teenager kommen – aus häuslicher Gewalt, Armut, zerbrochenen Familien, wo die jüngeren Generationen das reproduzieren, was die älteren getan haben. Und diese Einrichtung schien sich für uns gegen all diese zyklische Fortsetzung anzukämpfen. Dieses Haus ist ein Zufluchtsort, an dem sie sicher sein können, aber es ist mehr als das: Es ist ein Ort, der Leben verändert.“ So erweiterte sich der Kreis von einer auf fünf junge Mütter, die mit ihrer neuen Rolle, ihrer Verantwortung und sehr vielen Hürden zu kämpfen haben: Perla, Jessica, Ariane, July und Naïma.
„Fast dokumentarisch begleiten wir sie dabei, wie sie einander Solidarität geben und in ihren Beziehungen zu ihren Partnern und ihren Müttern enttäuscht und verletzt werden, Fehler machen und über sich hinaus wachsen. Sie kämpfen auf sehr unterschiedliche Weise mit familiären Traumata und der Verantwortung, junge Mütter zu sein. Dabei treffen sie Entscheidungen, die nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das Leben ihrer Kinder langfristig beeinflussen und prägen. Jeunes mères – Junge Mütter besticht durch einen Mix aus Freude, Liebe, Trauer und Enttäuschung, aus Nähe, Distanz und weiblicher Solidarität.“ Lea Lünenborg | Filmlöwin
Milena Aboyans Debut Elaha lief vor drei Jahren bei der Berlinale, jetzt hat sie mit dem damaligen Drehbuchautor Constantin Hatz gemeinsam Regie geführt: Wovon sollen wir träumen premierte beim Max-Ophüls-Preis und bekam neben dem Preis der Ökomenischen Jury auch den Publikumspreis „Spielfilm“ zugesprochen. Eher Langzeitbeobachtung als Momentaufnahme, zeigt der Film behutsam und mit hoher psychologischer Glaubwürdigkeit auf, wie beim Zusammenleben alles miteinander zusammenhängt und wie Empathie und Nähe möglich, aber auch gleichzeitig schwierig sein können. Evîn, Laura und Julia treffen sich zufällig an einer Lebensmittelausgabestelle für Bedürftige, als die Kurdin Evîn dort von einem Mann rassistisch beleidigt wird, ihr die Freigängerin Laura zur Hilfe kommt und, als die Situation eskaliert, die Polizei in Person von Julia schlichten soll. Wir sehen, wie jede einzelne der drei Frauen mit eigenen Problemen kämpft. Sichtbar sind dabei die Sorge um das Bleiberecht, der Gefängnisaufenthalt und die häusliche Gewalt. Weiter darunter verbergen sich aber Traumata, auch solche, die von den Eltern an die Kinder weitergegeben wurden. Zum Schluss räumt der Film seinen Protagonistinnen zwar weniger die Möglichkeit einer Befreiung ein, geschweige denn einer Rebellion, schenkt ihnen aber einen versöhnlich-tröstenden Ausblick. „Noch weiter im episodischen Erzählen geht »Wovon sollen wir träumen« von Milena Aboyan und Constantin Hatz, der die Lebenswege dreier Frauen (und ihrer Beziehungen) so meisterhaft verbindet, dass einem unweigerlich ‚Short Cuts‘ von Altman dazu einfällt.“ epd-Film
Credits:
DE 2025, 108 Min., Dt., Kurd., Engl., mit dt. UT Regie: Milena Aboyan, Constantin Hatz Kamera: Rafael Starman Schnitt: Elias Ben Engelhardt, Marco Rottig mit: Lea van Acken, Luise Aschenbrenner, Bayan Layla, Valerie Tscheplanowa, Louis Nitsche
Trailer:
WOVONSOLLENWIRTRÄUMEN Trailer – ab 19. Februar 2026 im Kino
Inmitten von riesigen Beton-Wohnblöcken hat sich die 67-jährige Natalia ein grünes Refugium geschaffen. Der etwas struppige, geliebte und gepflegte Garten ist nicht nur Nutzfläche, sondern auch Rückzugsgebiet, Energietankstelle und Ort der Begegnung. Aber auch in Kyiw wird jedes freie Fleckchen bebaut und die Bauunternehmer haben dieses Filetstück schon lange für ihre Baupläne im Auge. Als sie Bagger anrollen lassen, gibt sich das Energiebündel Natalia nicht geschlagen. Die agile Rentnerin organisiert den Widerstand und kann das kollektive kleine Paradies retten – vorerst.
Doch bald gibt es Wichtigeres als Unkrautjäten und Gemüseernte. Im März 2022 befindet sich der Garten plötzlich im Kriegsgebiet und Natalia muss neue Schwierigkeiten bewältigen. Statt zwischen Stauden und Bäumen sitzt sie nun immer wieder im Bunker, Verwandte und Freunde verlassen das Land. Aber mit einer gehörigen Portion Galgenhumor, Erfindungsgeist und jeder Menge Lebensfreude meistert Natalia auch diese Herausforderung – denn wie die Ukraine ist sie stolz, zäh, ideenreich und sollte nie unterschätzt werden.
Adelina Borets ist ein stimmiges, warmherziges Sozialporträt gelungen, das trotz seines ernsten Themas durch eine hinreißende Protagonistin zum Feel-Good-Movie wird. [Rainer Mende]
Zakopane in den Dreißigerjahren, hier leben die Góralen: Im südpolnischen Hochgebirge spricht man seine eigene Sprache, pflegt seine alpinen Traditionen und hält Abstand zu anderen – auch zu Polen. Hier finden zwei Familien zueinander, die durch strategische Heirat ihre Situation verbessern wollen. Aber wie so oft sind Liebe und Heirat zwei verschiedene Dinge – der ältere, besonnene Maciek soll die schöne Bronka heiraten, obwohl sie ein Verhältnis mit seinem jüngeren, ungestümen Bruder Jędrek hat und sogar ein Kind von ihm erwartet. Koszałka beschränkt sich nicht auf ein folkloristisches Kammerspiel um Liebe und Gehorsam. Vielmehr entwickelt er die Geschichte über einen längeren Zeitraum und verleiht ihr damit auch eine politische Dimension. Denn 1939 marschiert die deutsche Wehrmacht in der Hohen Tatra ein und die Góralen müssen sich entscheiden – kollaborieren sie und sichern ihren Wohlstand oder bleiben sie rebellisch und riskieren damit ihr Leben? [Rainer Mende]
Biała odwaga PL 2024 R/K: Marcin Koszałka 111 min, OmeU B: Łukasz M. Maciejewski & Marcin Koszałka S: Agnieszka Glińska M: Jacek Grudzień D: Filip Pławiak, Julian Świeżewski, Jakub Gierszał, Sandra Drzymalska, Wiktoria Gorodeckaja, Andrzej Konopka u. a.
Ein Film über das Kino. Die Geschichte eines Filmemachers, dessen Leben stets vom Kino geprägt war und dessen Filme stets sein eigenes Leben begleitet haben. Giovanni dreht einen Film, der im Jahr 1956 spielt, zur Zeit der sowjetischen Invasion in Ungarn. Er glaubt fest an dieses Projekt: Er ist überzeugt, dass es notwendig ist, die Geschichte der italienischen Kommunistischen Partei zu dieser Zeit zu erzählen und wie sie die Gelegenheit verpasst hat, sich von der Sowjetunion zu lösen und endlich einen unabhängigen Weg einzuschlagen. Aber heute erinnert sich niemand mehr an diese Ereignisse, die Welt hat sich verändert, ebenso wie die Art und Weise, wie Filme gedreht werden. Während Giovanni überzeugt ist, dass er einen politischen Film dreht, ist seine Schauspielerin gegenteiliger Meinung: Ihrer Ansicht nach dreht Giovanni einen Liebesfilm und merkt es nicht (und vielleicht hat sie recht). Giovannis Frau Paola geht heimlich zu einem Psychoanalytiker, um den Mut zu finden, ihn zu verlassen. Außerdem produziert sie zum ersten Mal einen Film, der nicht von Giovanni ist: einen Actionfilm eines jungen, aufstrebenden Regisseurs. Obwohl die Welt um ihn herum immer schwieriger zu entschlüsseln und zu akzeptieren ist, will Giovanni sich nicht mit einer enttäuschenden Realität abfinden. Und vor allem will er den Traum, sie verändern zu können, nicht aufgeben. Und wenn das Leben und die Geschichte ihm dies nicht erlauben, dann verwandelt das Kino mit seiner ansteckenden Kraft und Energie die Realität und macht Träume möglich. Während er also am Set beschäftigt ist, bereitet er zwei weitere Filme vor und stellt sie sich vor: die Liebesgeschichte eines Paares über mehrere Jahrzehnte hinweg und THESWIMMER, basierend auf der Kurzgeschichte von John Cheever. Als ob die leeren Lücken im Leben immer durch das Kino gefüllt werden müssten. Ich wollte, dass der Film Giovannis Gedanken und Gefühlen folgt. Dazu brauchte ich, während ich eine Geschichte (oder besser gesagt mehrere Geschichten) erzählte, ein offenes und freies Drehbuch, das verschiedene Ebenen, Töne und Stile enthalten konnte. Der Film durchläuft verschiedene Krisen und überwindet sie dann dank des Kinos, das die magische Kraft hat, uns die Leichtigkeit und den Wunsch, glücklich zu sein, wiederentdecken zu lassen. Trotz allem. Nanni Moretti
Schauspielerin Kristen Stewarts Regiedebüt basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman der amerikanischen Autorin Lidia Yuknavitch. Darin erzählt sie von sexuellem Missbrauch in der Kindheit, von der Entdeckung der Worte und des Wassers als Fluchten. Von Drogen, Selbstzerstörung, Beziehungen. Selbstheilung und einer Begegnung in einem Schreibseminar mit Ken Kesey – dem Autor von „Einer flog über das Kuckucksnest”. Stewart hüllt die Erzählung in traumgleiche Bilder. Nahaufnahmen, 16-mm-Format, Spiegelungen, schnelle Schnitte. Sie packt anscheinend alle Mittel aus der Trickkiste des analogen Films aus, setzt diese aber doch behutsam genug ein, damit es noch bedacht und nicht zu viel erscheint. Schnell findet man sich im Sog der intensiven Bilderwelten und der poetischen und doch schmerzlichen Erzählung im Off. Literaturprogramme. Partys. Die Erkundung der eigenen Sexualität. Der Verlust eines Kindes. Das Schwimmen als Metapher ihres Lebens. Lidia verbindet die Punkte ihrer Biografie ehrlich und berührend. Selbstverständlich kann eine Hollywood-Größe wie Kristen Stewart geschätzte Kolleg*innen um sich versammeln, und so ist der Cast einfach sehr gut. Kim Gordon hat einen Auftritt. Jim Belushi als lebenssüchtiger Kesey schaut so verschmitzt und verloren unter seinem Anglerhut hervor, wie man sich einen alternden Hippie-Autor vorstellen mag. Zwischen Kesey und Lidia entfalten sich auch großartige Momente der Intimität und des Ausatmens, die den Fluss an Stilmitteln vorteilhaft unterbrechen und den Fokus auf die Charaktere legen. Imogen Poots schenkt ihrer Lidia ein lautes, ungestümes Lachen, mit dem sie heldenhaft durch alle Höhen und Tiefen navigiert, ohne zu überzeichnen. Eine kraftvolle Verfilmung autofiktionaler Literatur, die auf die Komplexität seines Vorbilds und die Sprache des Kinos setzt.“ Clarissa Lempp | indiekino
Credits:
US/FR/LV 2025, 128 Min., engl. OmU Regie: Kristen Stewart Kamera: Corey C. Waters Schnitt: Olivia Neergaard-Holm mit: Imogen Poots, Thora Birch, Susannah Flood, Tom Sturridge, Kim Gordon, Michael Epp, Jim Belushi
Trailer:
THECHRONOLOGYOFWATER – Kristen Stewarts radikales Regiedebüt | Trailer | OmdU
Hayao Miyazakis PRINZESSINMONONOKE (1997, deutsche Erstaufführung 2001) gehörte neben AKIRA (1991) und GHOSTINTHESHELL (1997) zu den ersten Animes für Erwachsene, die in deutschen Kinos zu sehen waren. Der Film, der in Japan erfolgreicher war als James Camerons TITANIC und immerhin als Abschlussfilm der Berlinale 1998 lief, erreichte im Kino nur 70.000 Zuschauer*innen und war jahrelang nur in der deutschen Synchronfassung erhältlich. Nun hat Studio Ghibli eine sorgfältig restaurierte digitale 4‑K-Fassung erstellt.
Für alle, die Zeichentrick bis dahin nur in der kindgerechten, stromlinienförmigen Disneyvariante kannten, war die wendungsreiche Geschichte mit ihren komplexen Figuren, schillernden Waldgeistern und niedlichen Nebenfiguren eine Offenbarung. Prinz Ashitaka wird von einem Fluch befallen und verlässt auf der Suche nach Heilung sein Heimatdorf. Weit weg von zu Hause gelangt er zu einer Eisenhütte, in der die Menschen unter Leitung ihrer Herrscherin Eboshi Edelmetalle verarbeiten, und zu deren Betrieb sie den Wald abholzen. Ashitaka gerät mitten in den erbitterten Konflikt zwischen den Menschen und den Tieren und Geistern des Waldes, auf deren Seite auch Prinzessin Mononoke kämpft, die bei Wölfen aufwuchs und alle Menschen hasst.
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