Ein Film von Marcin Wierzchowski. Am 26.9 mit anschließendem Filmgespräch.
[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]
Der Film erzählt die Geschichte des rassistischen Anschlags in der hessischen Stadt Hanau im Jahr 2020 aus der Perspektive der Hinterbliebenen und Überlebenden. Innerhalb weniger Minuten erschoss der Täter neun junge Menschen, weil er sie nicht für Deutsche hielt. Welche direkten und langfristigen Folgen hat ein solcher Anschlag auf die Menschen und ihre Stadt? Regisseur Marcin Wierzchowski begleitete die Protagonist*innen vier Jahre lang in ihrem Umgang mit der Trauer und bei der persönlichen Verarbeitung des Verlusts eines geliebten Menschen. Er zeigt aber auch ihren Kampf um Anerkennung und Zugehörigkeit zu dem Land, das sie ihr Zuhause nennen. Die Angehörigen fühlen sich von Behörden und Politik im Stich gelassen, denn trotz vieler Worte des Mitgefühls sind sie es selbst, die die Umstände der Tat aufdecken müssen. Dabei stoßen sie auf die kalte Bürokratie eines Systems, das auf solch ein Verbrechen nicht vorbereitet ist – obwohl rechter Terror zur traurigen Normalität der deutschen Geschichte gehört.




Credits:DE 2025, 132 Min., Deutsch, Rumänisch, Türkisch, Englisch OmU
Regie: Marcin Wierzchowski
Schnitt: Stefan Oliveira-Pita
Kamera: Marcin Wierzchowski, Peter Peiker
Trailer:nach obenA film by Marcin Wierzchowski. In various languages with German subtitles.
[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]
The film tells the story of the 2020 racist attack in the city of Hanau in the German state of Hesse from the perspective of the bereaved relatives and the survivors. Within the space of just a few minutes, the perpetrator shot nine young people dead because he did not consider them to be German. What are the direct and long-term consequences of such an attack on people and their city? Director Marcin Wierzchowski accompanied the protagonists for four years as they faced their grief and strived to come to terms with the loss of a loved one. But the film also reveals their struggle for recognition and a sense of belonging in the country they call home. The relatives feel abandoned by the authorities and politicians alike because, despite many words of sympathy, they themselves are left to uncover the circumstances of the crime. In the process, they encounter the cold bureaucracy of a system that is woefully unprepared for such an attack – even though right-wing terror is a tragically commonplace part of German history.




Credits:DE 2025, 132 Min., Deutsch, Rumänisch, Türkisch, Englisch OmU
Regie: Marcin Wierzchowski
Schnitt: Stefan Oliveira-Pita
Kamera: Marcin Wierzchowski, Peter Peiker
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