Kategorie: archiv

  • Night Moves

    Night Moves

    Ein Film von Kelly Reichardt

    [Credits] [Indiekino Club] [Trailer]

    Josh, Dena und Harmon pla­nen ein Fanal gegen die Gleichgültigkeit einer über­tech­ni­sier­ten Welt. Ruhig und kon­zen­triert zeich­net Kelly Reichardt die Bewegungen der drei auf, ihre kon­spi­ra­ti­ven Treffen, die Organisation des Materials, die Fahrt zum spä­te­ren Tatort. Night Moves ent­fal­tet sich als küh­ler, prä­zi­ser Zeitlupenthriller. Später müs­sen sich die drei mit der Frage des gegen­sei­ti­gen Vertrauens aus­ein­an­der­set­zen. Sind sie tat­säch­lich eine Gruppe und ver­fol­gen ein gemein­sa­mes Ziel? 
     Reichardts Figuren sind auch hier auf der Reise und ste­hen dabei sich selbst über­las­sen am Rand. Wie schon Bill Oldham in Old Joy, der vom Verschwinden einer Freundschaft erzähl­te, oder Michelle Williams in Wendy & Lucy, der vom Aufenthalt in der Fremde han­del­te, und von Armut. In Meek’s Cutoff  beweg­te sich eine Siedlergruppe durchs Niemandsland des Westens, das zum Grab wird. Night Moves bie­tet sei­nen Protagonisten zwar das Umfeld von Gleichgesinnten, mit denen sie leben, aber sie bege­hen eine radi­ka­le Tat, die sie von den ande­ren unter­schei­det und in die Isolation treibt. Kelly Reichardt ver­mag es dabei ganz selbst­ver­ständ­lich Genrekino mit Gesellschaftsanalyse auf­zu­la­den. 

    „In gewis­ser Weise berührt die­se Struktur, die auch Night Moves beschreibt, auch die Geschichte des Radikalismus. Ich bin in den 1970er Jahren auf­ge­wach­sen, habe die Geschehnisse um Patty Hearst und Angela Davis mit­er­lebt, die Nachwirkungen der Weather-Underground-Bewegung, oder auch in jün­ge­rer Zeit die Aktionen der Earth Liberation Front. Es stellt sich ja zumeist erst mal ein gewis­ser Enthusiasmus ein, wenn die wie­der eine gan­ze Flotte von Hummer-Geländewagen in die Luft spren­gen, danach aber denkt man sich, ver­dammt, jetzt sit­zen die­se jun­gen Menschen im Gefängnis, bis sie vier­zig sind, und über­all ste­hen Millionen von Hummer-Autos rum, war es das wirk­lich wert? Ich glau­be, dass alle die­se radi­ka­len Bewegungen irgend­wann immer selbst­be­züg­li­cher wer­den, sich immer mehr ihre eige­ne Wirklichkeit schaf­fen, dann kommt irgend­wann Egoismus auf, Paranoia, Isolation, das scheint fast eine zwangs­läu­fi­ge Entwicklung zu sein.“ (Kelly Reichardt)

    Credits:

    USA 2013 ,  112 Min.
    engl. OmU 

    Regie:  Kelly Reichardt

    Buch: Kelly Reichardt,  Jon Raymond
    Kamera: Christopher Blauvelt
    Schnitt: Kelly Reichardt 

    mit: Jesse Eisenberg, Dakota Fanning,  Peter Sarsgaard

    Trailer:

     

    Night Moves – Trailer (OmU)
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  • Like Father, Like Son

    Like Father, Like Son

    [Credits] [Indiekino Club]

     

    Inhalt

    Like Father, Like Son

    Ein Anruf, und ihre Welt ist nicht mehr wie sie war: Keita, der 6‑jährige Sohn, wur­de als Neugeborener im Krankenhaus ver­tauscht, erfah­ren die wohl­si­tu­ier­ten Nonomiyas eines Tages. Ihr Sohn ist nicht ihr leib­li­ches Kind. „Das erklärt also alles“ ent­fährt es spon­tan Ryota, dem Vater,  der sich doch schon oft über den man­geln­den Ehrgeiz sei­nes ein­zi­gen Kindes geär­gert hat. Seine Frau Midori dage­gen macht sich Vorwürfe, als Mutter nicht gespürt zu haben, dass ihr gelieb­ter Keita nicht ihr leib­li­ches Kind war. Was ist jetzt der nächs­te Schritt? Erstmal müs­sen sie die Saikis, Eltern des „rich­ti­gen“ Sohnes tref­fen. Eher ein­fach als wohl­ha­bend, leben die in einem leben­di­gen Haushalt mit 3 Kindern; nicht gera­de das, was sich Ryota für sei­nen Sprößling erhofft. Und was nun? Die Psychologen raten zu einem mög­lichst schnel­len Kindertausch – aber das geht natür­lich nicht so ein­fach. Zunächst ent­schlie­ßen sich die Familien für eine Wochenendlösung.

    „Man ist […] ganz hin­ge­ris­sen von sei­nem [Kore-Edas] Zartgefühl für’s Menschenmögliche. Für eine Frau zum Beispiel, die schon aus ihrer Haut könn­te, wenn ihr Mann, der es nicht kann, sie lie­ße.  Für die wehr­lo­se Fröhlichkeit von Kindern – Hirokazu Kore-eda ist ein genia­ler Kinder-Regisseur,  … und für alle Varianten von Elternliebe, die sym­pa­thi­schen und die unsym­pa­thi­schen. Denn dar­um geht es am Ende doch immer in die­ser Inszenierung, die sich nie mora­lisch auf­bläst. In ihrer fas­zi­nie­ren­den, vor­sich­tig möch­te man sagen: japa­nisch dis­zi­pli­nier­ten Contenance steckt eine gro­ße Melancholie des Verstehens.“ Christoph Schneider | Tagesanzeiger ch

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    Credits:
    Like Father, Like Son

    [Soshite chi­chi ni naru]
    Japan 2013  120 Min.  jap. OmU

    Regie & Buch: KORE-EDA Hirokazu
    Kamera: Takimoto Mikiya
    Schnitt: Kore-Eda Hirokazu

    mit  Masaharu Fukuyama,  Yôko Maki,  Machiko Ono,  Lily Franky,  Hiroshi Ohkochi, Keita Ninomiya

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  • Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen? Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?

    Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen? Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?

    Ein Film von Alexandre Koberidze.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Eine zufäl­li­ge Begegnung vor den Toren einer Schule im geor­gi­schen Kutaissi. Lisa und Giorgi stol­pern inein­an­der, ein Buch fällt zu Boden. Sichtlich ver­wirrt ver­ab­re­den sie ein Date, ohne ein­an­der ihre Namen genannt zu haben. Es ist Liebe auf den ers­ten Blick, und wie ver­zau­bert fan­gen die Dinge an zu leben: Die Überwachungskamera wird zum bösen Auge, das Abflussrohr zum Orakel, Augen zu – und Gong! Über den Liebenden liegt ein Fluch, der sie dazu ver­dammt, am nächs­ten Tag mit einem ande­ren Aussehen zu erwa­chen. Doch gera­de die­se wun­der­sa­me Erschwernis ihrer Wiederbegegnung wird zur Eintrittskarte in eine Welt, in der nur noch der Zauber des Alltags herrscht – in schlich­ter Schönheit, mit zärt­li­cher Komik und einer Fußballbegeisterung, die Junge wie Alte und sogar den phleg­ma­ti­schen Straßenköter Vardy befällt.
    Es ist die Poesie der Ziellosigkeit, die es Alexandre Koberidze, wie schon in Lass den Sommer nie wie­der kom­men, ermög­licht, im Kino all das sicht­bar und erzähl­bar zu machen, was wir in der Wirklichkeit unse­res Alltags nur sel­ten wahrnehmen.

    „Neben der Liebe ist die Fußball-WM das gro­ße Thema: Bolzende Kinder, über die hin­weg Gianna Nannini ihren legen­dä­ren WM-Hit schmet­tert, fuß­ball­schau­en­de Straßenhunde und his­to­ri­sche Public-Viewing-Lokalitäten Kutaissis erge­ben einen Strauß absurd komi­scher Ausflüge. Aber die WM steht auch als Brücke zur Realität. Während der Erzähler die Geschichte in eine wage Zeit unheim­li­cher Brutalität ver­setzt, die sich aber im ruhi­gen Treiben der Stadt nicht zeigt, wird mit der Verlautbarung der Gegnerteams im Endspiel klar, es ist das Jahr 2014. Das Jahr des Politischen Novembers in Georgien und des Ukraine-Konflikts in der geo­gra­fi­schen Nachbarschaft. Koberidze lässt es hin­ter Georgiens Bergen don­nern. Die Aktualität dar­in ist bedrü­ckend. Aber die mär­chen­haf­te Erzählung des Films hat dem etwas Tröstliches ent­ge­gen­zu­set­zen: So grau­sam und will­kür­lich unse­re Welt ist, es gibt auch das Gute dar­in und die Resilienz der Menschen ist uner­mess­lich.” Clarissa Lempp | indiekino

    Credits:

    Ras vkhe­davt, rode­sac cas vuku­rebt?
    DE/GE 2021, 150 Minuten, geor­gisch mit dt. Untertiteln,
    Regie: Alexandre Koberidze
    Kamera: Faraz Fesharaki
    Schnitt: Alexandre Koberidze
    mit: Ani Karseladze, Giorgi Bochorishvili, Oliko Barbakadze, Giorgi Ambroladze, Vakhtang Panchulidze, Sofio Tchanishvili, Irina Chelidze, David Koberidze, Sofio Sharashidze

    Trailer:
    Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schau­en? (offi­zi­el­ler Trailer)
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    A film by Alexandre Koberidze.

    [Credits] [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    A chan­ce encoun­ter at the gates of a school in Kutaisi in Georgia. Lisa and Giorgi bump into each other and a book falls to the ground. Clearly dazed, they arran­ge a date wit­hout even having told each other their names. It is love at first sight and, as if enchan­ted, things begin to come to life: the sur­veil­lan­ce came­ra beco­mes an evil eye, the drain­pipe an ora­cle, they clo­se their eyes and – ding! The lovers are cur­sed, con­dem­ned to wake up the next day loo­king com­ple­te­ly dif­fe­rent. But it is pre­cis­e­ly this super­na­tu­ral obs­ta­cle to them mee­ting again which beco­mes their ticket to a world ruled enti­re­ly by the magic of the ever­y­day – in all its simp­le beau­ty, ten­der come­dy and an enthu­si­asm for foot­ball that infects young and old ali­ke, even the phleg­ma­tic street dog Vardy.
    As in Let the Summer Never Come Again, it is the poet­ry of aim­less­ness that enables Alexandre Koberidze to make visi­ble and nar­rata­ble in cine­ma ever­y­thing that we rare­ly per­cei­ve in the rea­li­ty of our ever­y­day lives. Get your ligh­ters out becau­se, as Gianna Nannini is allo­wed to sing so fer­vent­ly in this gem of a film, the nights are inde­ed magical.

    Credits:

    Ras vkhe­davt, rode­sac cas vuku­rebt?
    DE/GE 2021, 150 Minuten, geor­gisch mit dt. Untertiteln,
    Regie: Alexandre Koberidze
    Kamera: Faraz Fesharaki
    Schnitt: Alexandre Koberidze
    mit: Ani Karseladze, Giorgi Bochorishvili, Oliko Barbakadze, Giorgi Ambroladze, Vakhtang Panchulidze, Sofio Tchanishvili, Irina Chelidze, David Koberidze, Sofio Sharashidze

    Trailer:
    Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schau­en? (offi­zi­el­ler Trailer)
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  • Das Mädchen und die Spinne

    Das Mädchen und die Spinne

    ein Film von Ramon und Silvan Zürcher

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Lisa zieht aus, Mara bleibt zurück. Während Kisten geschleppt, Wände gestri­chen und Schränke auf­ge­baut wer­den, tun sich Abgründe auf, las­sen Sehnsüchte den Raum anschwel­len und ein Begehrenskarussel nimmt immer mehr Fahrt auf.
    In ihrem zwei­ten Film kom­po­nie­ren die Schweizer Zwillingsbrüder Ramon und Silvan Zürcher ein poe­ti­sches Panoptikum mensch­li­cher Beziehungsformen, das sich zwi­schen Alltagsstudie, Märchen und Psychogramm einer brü­chig gewor­de­nen Welt bewegt. Nach ihrem Berlinale-Hit „Das merk­wür­di­ge Kätzchen“ (2013) ist „Das Mädchen und die Spinne“ der zwei­te Teil einer Trilogie über mensch­li­ches Zusammensein. Ein tra­gi­ko­mi­scher Katastrophenfilm. Eine Ballade über das Verlangen nach Nähe und den Schmerz von Trennung, über Veränderung und Vergänglichkeit.
    „Das Mädchen und die Spinne“ fei­er­te sei­ne Weltpremiere auf der Berlinale 2021 und wur­de dort mit dem Encounters-Regiepreis und dem FIPRESCI-Award der Sektion aus­ge­zeich­net.
    „Wie bei unse­rem Erstling „Das merk­wür­di­ge Kätzchen“, in dem es um eine in Zwängen erstarr­te Familie ging, neh­men wir auch bei „Das Mädchen und die Spinne“ eine ver­trau­te, all­täg­li­che Szenerie zum Ausgangspunkt des Films. Diesmal ist es ein Umzug. Er bil­det das Gerüst, um von der Ablösung zwi­schen den Freundinnen Mara und Lisa zu erzäh­len. Lisas Auszug bricht die über Jahre ver­wach­se­ne Einheit mit Mara auf – so als ob sich zwei inein­an­der ver­keil­te Erdplatten von­ein­an­der lösen wür­den. Eine weg­drän­gen­de Kraft prallt auf eine Nähe suchen­de und lässt die Welt um bei­de her­um erschüt­tern.“ Ramon und Silvan Zürcher

    Filmgespräch mit Ramon und Silvan Zürcher
    über ihren Film Das Mädchen und die Spinne

    Credits:

    CH 2021, 98 Min., deut­sche Fassung,
    Regie:
    Ramon Zürcher, Silvan Zürcher
    Kamera: Alex Haßkerl
    Schnitt: Ramon Zürcher, Katharina Bhend
    mit: Henriette Confurius, Liliane Amuat, Ursina Lardi, Flurin Giger, André M. Hennicke, Ivan Georgiev, Dagna Litzenberger Vinet, Lea Draeger, Sabine Timoteo, Birte Schnöink

    Trailer:

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    a film by Ramon und Silvan Zürcher

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Over the cour­se of two days and one night, as Lisa moves out of the apart­ment she has shared with Mara and into the one whe­re she will live alo­ne, many things will break and some will be repai­red.
    Like the titu­lar spider’s web, the film has a per­fect, fra­gi­le geo­me­try. Set almost enti­re­ly in inte­ri­ors, it is also an invol­un­t­a­ry sum­ma­ry of the para­do­xi­cal age of the pan­de­mic. The tran­si­ti­on from one abo­de to ano­ther, and the ener­gy that is released bet­ween one sto­ry ending and ano­ther begin­ning, puts the enti­re ensem­ble into an alte­red sta­te of grace. This crea­tes a sort of seduc­ti­ve jam ses­si­on, rep­le­te with the evo­ca­ti­ve pre­sence of tot­emic ani­mals. It is, as they say at one point, “As if a secret force were hol­ding ever­y­thing tog­e­ther”. This weird magne­tism comes from the Zürcher brot­hers’ orga­nic wri­ting and direc­ting. Once again, framing, sca­le and deep focus are all essen­ti­al ele­ments of their cine­ma­tic lan­guage, while the editing orchestra­tes the­mes and figu­res at a relent­less pace. This leads to con­stant for­mal ten­si­on bet­ween move­ments, gazes, sounds, colours and details, which all sup­port each other as if part of a diz­zy­ing house of cards.

    Credits:

    CH 2021, 98 Min., deut­sche Fassung,
    Regie:
    Ramon Zürcher, Silvan Zürcher
    Kamera: Alex Haßkerl
    Schnitt: Ramon Zürcher, Katharina Bhend
    mit: Henriette Confurius, Liliane Amuat, Ursina Lardi, Flurin Giger, André M. Hennicke, Ivan Georgiev, Dagna Litzenberger Vinet, Lea Draeger, Sabine Timoteo, Birte Schnöink

    Trailer:

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  • Herr Bachmann und seine KlasseHerr Bachmann und seine Klasse 

    Herr Bachmann und seine KlasseHerr Bachmann und seine Klasse 

    Ein Film von Maria Speth.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE por­trä­tiert die Beziehung zwi­schen einem Lehrer und den Schüler*innen der 6. Jahrgangsstufe. In ein­neh­men­der Offenheit begeg­net Herr Bachmann den Kindern mit ihren unter­schied­li­chen sozia­len und kul­tu­rel­len Erfahrungen und schafft damit einen Raum des Vertrauens. Musik ist hier eine all­ge­gen­wär­ti­ge Sprache, die sich wie selbst­ver­ständ­lich um den zu absol­vie­ren­den Unterrichtsstoff legt. Anhand der sozia­len Beziehungen in der Klasse erzählt der Film ganz bei­läu­fig von den Strukturen einer klei­nen, west­deut­schen Industriestadt, deren Geschichte bis zurück in die NS-Zeit von Migration geprägt ist.

    Der neue Dokumentarfilm der Berliner Regisseurin Maria Speth (MADONNEN, 9 LEBEN) fei­ert sei­ne Weltpremiere im Internationalen Wettbewerb der 71. Berlinale 2021.

    Credits:

    DE 2021, 217 Minuten, dt. OmeU
    Regie: Maria Speth
    Buch: Maria Speth, Reinhold Vorschneider
    Kamera: Reinhold Vorschneider
    Schnitt: Maria Spethm
    mit: Dieter Bachmann, Aynur Bal, Önder Cavdar und den Schüler*innen der Klassen 6 b und 6 f

    Trailer:

    Ausschnitt
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    A film by Maria Speth. In German with English subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Where does one feel at home? In Stadtallendorf, a German city with a com­plex histo­ry of both exclu­ding and inte­gra­ting for­eig­ners, geni­al tea­cher Dieter Bachmann offers his pupils the key to at least fee­ling as if they are at home. Aged bet­ween twel­ve and four­teen, the­se pupils come from twel­ve dif­fe­rent nati­ons; some have not quite mas­te­red the German lan­guage. On the brink of reti­re­ment, Bachmann is eager to inspi­re the­se citi­zens-in-the-making with a sen­se of curio­si­ty for a wide ran­ge of crafts, sub­jects, cul­tures and opi­ni­ons. Watching this absor­bing, sen­si­ti­ve docu­men­ta­ry, one is over­whel­med with the rea­li­sa­ti­on that, if only all child­ren were bles­sed with such emo­tio­nal­ly intel­li­gent, ever-pati­ent edu­ca­tors, con­flict would be miti­ga­ted via dis­cus­sion and John Lennon’s “Imagine” could be our rea­li­ty. Those who, like film­ma­ker Maria Speth and her cine­ma­to­grapher Reinhold Vorschneider, are able to reco­g­ni­se and high­light so beau­tiful­ly not only the importance of edu­ca­ti­on but also what a quiet­ly spec­ta­cu­lar pro­cess it can be, are heroes in their own right, too.

    .

    Credits:

    DE 2021, 217 Minuten, dt. OmeU
    Regie: Maria Speth
    Buch: Maria Speth, Reinhold Vorschneider
    Kamera: Reinhold Vorschneider
    Schnitt: Maria Spethm
    mit: Dieter Bachmann, Aynur Bal, Önder Cavdar und den Schüler*innen der Klassen 6 b und 6 f

    Trailer:

     

    Excerpt
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  • Eine Geschichte von drei Schwestern

    Eine Geschichte von drei Schwestern

    Ein Film von Emin Alper.

    Hier als „Video on demand”:

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Die drei Schwestern Reyhan (20), Nurhan (16) und Havva (13) leben mit ihrem Vater in einem abge­le­ge­nen Dorf in Zentralanatolien. Alle drei wur­den als Dienstmagd in die Stadt geschickt, doch inzwi­schen leben alle drei wie­der zu Hause. Als letz­te von ihnen kehr­te Nurhan zurück: Sie hat­te den Sohn des Arztes der Region geschla­gen, weil die­ser jede Nacht sein Bett näss­te. Reyhan war bei ihrer Rückkehr schwan­ger und wur­de vom Vater eilig mit dem Schafhirten Veysel ver­hei­ra­tet. Der Traum von einer bes­se­ren Zukunft scheint sich für die drei jun­gen Frauen nicht zu erfül­len, doch die Bande, die sie ver­bin­den, sind stark. Während sie dar­auf war­ten, dass die ver­schnei­ten Straßen wie­der pas­sier­bar wer­den, ver­trei­ben sich Vater und Töchter die Zeit mit Geschichten.

    In ein­dring­li­chen Bildern erzählt Emin Alper, der selbst in den ana­to­li­schen Bergen auf­ge­wach­sen ist, ein Märchen. Er the­ma­ti­siert eine Gesellschaft, in der weder Frauen noch Männer eine Chance haben, den vor­be­stimm­ten Kreislauf zu durch­bre­chen, und lässt den­noch Raum für Hoffnung.

    [nbsp]
    Credits:

    Kız Kardeşler
    Türkei/Deutschland/Niederlande/Griechenland 2019, 108 Min., tür­ki­sche OmU-Fassung
    Buch und Regie: Emin Alper
    Kamera: Emre Erkmen
    Schnitt: Çiçek Kahraman
    mit Cemre Ebüzziya, Ece Yüksel, Helin Kandemir, Kayhan Açıkgöz, Müfit Kayacan, Kubilay Tunçer

    Termine:

    • keine 

    [nbsp]
    Trailer:

     

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    A film by Emin Alper.

    Here on „Video on demand”:

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    The three sis­ters Reyhan (20), Nurhan (16) and Havva (13) all live with their father in a remo­te vil­la­ge in cen­tral Anatolia. One after the other they were sent away to town to work as house­maids, but each of them has now retur­ned. The last of the sis­ters to do so is Nurhan. She beat the local doctor’s son becau­se he wet his bed every night. When Reyhan retur­ned home pregnant, her father hasti­ly mar­ried her off to the she­p­herd, Veysel. One day, the ine­bria­ted Veysel rises up against the vil­la­ge elder; his actions have dra­ma­tic con­se­quen­ces. Even if the dream of a bet­ter future does not come true for any of the­se young women and they always seem to be get­ting into argu­ments with each other, they none­thel­ess stead­fast­ly stick tog­e­ther. While they wait for the snow-cover­ed roads to beco­me pas­sa­ble again, father and daugh­ters pass the time with sto­ries.
    Emin Alper, who grew up in the Anatolian moun­ta­ins hims­elf, unfolds his fairy tale in haun­ting images. He por­trays a socie­ty in which neither women nor men have a chan­ce to break their pre­de­ter­mi­ned cycle, and yet he still lea­ves room for hope

     

    [nbsp]
    Credits:

    Kız Kardeşler
    Türkei/Deutschland/Niederlande/Griechenland 2019, 108 Min., tür­ki­sche OmU-Fassung
    Buch und Regie: Emin Alper
    Kamera: Emre Erkmen
    Schnitt: Çiçek Kahraman
    mit Cemre Ebüzziya, Ece Yüksel, Helin Kandemir, Kayhan Açıkgöz, Müfit Kayacan, Kubilay Tunçer

    Termine:

    • keine 

    [nbsp]
    Trailer:

     

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  • Supernova

    Supernova

    PL 2019, R/B: Bartosz Kruhlik, 78 min, OmU
    K: Michał Dymek, S: Magdalena Chowańska, M: Endy Iden,
    D: Marek Braun, Marcin Hycnar, Marcin Zarzeczny, Agnieszka Skibicka u.a.

    Eine son­nen­über­flu­te­te som­mer­li­che Dorfstraße. Nichts pas­siert, die Luft flirrt, eine Kuh schiebt sich behä­big durch das Bild. Kein guter Ort für gro­ßes Kino? Oh doch, denn in nur weni­gen Minuten ent­wi­ckelt sich hier aus einem Familienkrach und einem Verkehrsunfall eine Tragödie anti­ker Dimensionen, die in rasen­der Unumkehrbarkeit immer mehr Beteiligte in ihren Strudel zieht. In der Zeitung wären die­se Ereignisse maxi­mal eine Randnotiz wert, aber aus der schmerz­haf­ten Nähe der uner­müd­li­chen Kamera sind sie unend­lich tra­gisch, weil schmerz­haft menschlich.

    Dem Überraschungs-Debütanten Kruhlik gelingt es, auf kleins­tem Raum, mit spar­sa­mer Ausstattung (Handkamera, Verzicht auf Musik und künst­li­ches Licht) und einem klei­nen, aus unver­brauch­ten Gesichtern bestehen­den Ensemble nahe­zu in Echtzeit ein Drama zu ent­wi­ckeln, das den Zuschauer förm­lich ein­saugt. Darüber hin­aus ver­mit­telt die Handlung in ihrer Alltäglichkeit eine Metaebene: Eine Supernova ist ein hell explo­die­ren­der Stern kurz vor sei­nem Untergang, eine ster­ben­de Welt – und gleich­zei­tig der Beginn von etwas Neuem.

    Bartosz Kruhlik (geb. 1985) stu­dier­te Regie in Łódź und dreh­te ein Dutzend Kurz- und Dokumentarfilme, mit denen er diver­se Preise gewann. „Supernova“ ist sein Langspiel-Debüt.

  • Das neue Evangelikum (Stream)

    »Milo Rau gehört zu jenen Künstlern, die immer wie­der dahin gehen, wo’s weh­tut. Seine Bühnen- und Film-Essays bear­bei­ten oft, zugleich direkt und reflek­tiert, die Zuschauer*innen stets invol­vie­rend, die Bruchstellen unse­rer Zivilisationslegende: das Verbrechen, den Terror, das Unrecht. Man kann über bei­na­he jedes sei­ner Projekte und über jede Wahl sei­ner Mittel strei­ten. Etwas Besseres kann man von Kunst zur­zeit kaum sagen.« Georg Seeßlen, epd-Film

    Milo Rau insze­niert in der süd­ita­lie­ni­schen Stadt Matera, in der sowohl Pier Paolo Pasolini als auch Mel Gibson ihre legen­dä­ren Filme über das Leben Jesus’ gedreht haben, DAS NEUE EVANGELIUM. Gemeinsam mit dem Politaktivisten Yvan Sagnet schafft er einen hoch­po­li­ti­schen Jesus-Film, in dem bibli­sche Erzählung und ver­zwei­fel­te Revolte inein­an­der­flie­ßen. Entstanden ist ein hybri­der Film: eine Verschmelzung von Dokumentarfilm, Spielfilm, poli­ti­scher Aktionskunst und Passionsspiel. DAS NEUE EVANGELIUM ist ein Manifest für die Opfer des west­li­chen Kapitalismus, das ange­sichts der euro­päi­schen Flüchtlingskrise und der welt­wei­ten Black-Lives-Matter-Bewegung aktu­el­ler nicht sein könn­te. Ein authen­tisch poli­ti­sches wie auch thea­tra­li­sches und fil­mi­sches neu­es Evangelium für das 21. Jahrhundert.

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    »Nichts an »Das Neue Evangelium« ist kom­pli­ziert, abs­trakt oder didak­tisch, nichts könn­te als Provokation oder Effekthascherei des­avou­iert wer­den. … »Das Neue Evangelium« ist Milo Raus zugäng­lichs­te, zärt­lichs­te und opti­mis­tischs­te Arbeit bis­lang gewor­den.« schreibt der her­vor­ra­gen­de Georg Seeßlen auch noch.

    Am 17. Dezember hät­te der Film, der bei den Filmfestspielen in Venedig für Aufmerksamkeit sorg­te, auf den gro­ßen Leinwänden star­ten soll. Stattdessen wird die­ser eine exklu­si­ve digi­ta­le Kinoauswertung ab eben die­sem Datum genie­ßen, bei der die teil­neh­men­den Kinos kon­kret und unmit­tel­bar an den Umsätzen betei­ligt sein werden.

     

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    Wie funk­tio­niert das DIGITALE KINO?
    Unter www.dasneueevangelium.de wählt man beim Kauf sei­nes Online-Kinoticket aus, wel­ches Kino man betei­li­gen möch­te. Der Film ist nach Bezahlung 24 Stunden stream­bar. Zusätzlich ist ein Gespräch mit Regisseur Milo
    Rau und Hauptdarsteller & Politaktivist Yvan Sagnet als Bonusmaterial abruf­bar.
    Der Vorverkauf star­tet am 1.12., der Film ist ab dem 17.12. abruf­bar.
    Ein Einzelticket für 24 Stunden kos­tet 9,99€.Weitere Informationen im bei­lie­gen­den Flyer und bei https://dasneueevangelium.de

  • The Two Sights

    The Two Sights

    Ein Film von Joshua Bonnetta. Bald im fsk.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Laut Abspann wur­de das Material für THE TWO SIGHTS zwi­schen 2017 und 2019 auf der schot­ti­schen Inselgruppe der Äußeren Hebriden „gesam­melt“. Atemberaubende 16-mm-Landschaftsaufnahmen von Felsklippen, Strände und Ebenen, Pflanzen und Tiere, Häuser und Schiffe, wech­sel­haf­te Lichtverhältnisse dazu Geräusche krei­schen­der Vögel, brau­sen­der Wind, tosen­des, gur­geln­des, tröp­feln­des Wasser – und aus dem Off erzählt eine Stimme, auf Englisch und Gälisch, von Hundeskeletten, ver­sun­ke­nen Dörfern, ster­ben­den Angehörigen; manch­mal erklin­gen auch Lieder, hört man den Seewetterbericht, oder es herrscht Stille.

    Wie in jeder guten Sammlung geht es nicht um die ein­zel­nen Bestandteile, es geht um Schnittpunkte, um die Krähe im Stacheldraht, die eine bis­her uner­zählt geblie­be­ne Geschichte evo­ziert, um den Gesang einer Frau, der das Wasser leicht zu kräu­seln scheint, und es geht dar­um, dass jede Erzählung von der rau­schen­den Luft getra­gen wird. Sehen, mit Augen und Ohren – zwei Perspektiven, die ineinanderfließen.

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    Credits:

    CA, UK 2020, 90 Min., gälisch, eng­li­sche OmU
    Regie, Buch, Kamera, Ton, Schnitt, Musik, Sound Design: Joshua Bonnetta

    Termine:

    • noch keine 

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    Trailer:

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    A film by Joshua Bonnetta. Soon at the fsk.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    The clo­sing titles say The Two Sights was “coll­ec­ted” on various islands of the Outer Hebrides from 2017–19, but what does the film gather? There are the images, cap­tu­red on 16mm, which sur­vey all this ravis­hing land­scape con­ta­ins, taking in its rocky cliffs, bea­ches and plains, ali­ght­ing on its flo­ra and fau­na and the hou­ses and ships sprink­led over it, picking out curr­ents, reflec­tions and shifts in light. Then the­re are the sounds, recor­ded with the mic visi­ble in the first shots, kee­ning birds, the roaring wind, the cras­hing, gurg­ling, trick­ling of the water. In voice­over, a who­le antho­lo­gy of tales can be heard, nar­ra­ted in both English and Gaelic, sto­ries of dog ske­le­tons, drow­ned vil­la­ges, and fami­ly mem­bers pas­sing away, alt­hough songs, silence and the ship­ping fore­cast are just as at home the­re. But like any gre­at coll­ec­tion, it’s not about the indi­vi­du­al ele­ments, but how they over­lap, about how the crow han­ging on bar­bed wire con­ju­res up ano­ther sto­ry never told, about how the ripp­les seem to rever­be­ra­te along with the woman’s har­mo­nies, about how each anec­do­te floats over the rus­hing air. Sight by eye, sight by ear, two sights that ripp­le and flow together.

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    Credits:

    CA, UK 2020, 90 Min., gälisch, eng­li­sche OmU
    Regie, Buch, Kamera, Ton, Schnitt, Musik, Sound Design: Joshua Bonnetta

    Termine:

    • noch keine 

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    Trailer:

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  • Bis an die Grenze – Police

    Bis an die Grenze – Police

    Ein Film von Anne Fontaine.

    [Credits] [Ticktes & Termine] [Trailer]

    Virginie, Erik und Aristide arbei­ten bei der Polizei. Sie müs­sen mit der tag­täg­li­chen Gewalt in den Häusern und auf der Straße zurecht­kom­men und den­noch ver­su­chen, ihre Gefühle und ihr per­sön­li­ches Leben im Gleichgewicht zu hal­ten. Eines Abends erhal­ten sie den Auftrag, einen ille­ga­len Einwanderer aus nicht näher genann­ten Gründen zum Flughafen zu trans­por­tie­ren. Unterwegs erfährt Virginie, dass dem Mann in sei­ner Heimat die Todesstrafe droht. Angesichts die­ses uner­träg­li­chen Dilemmas beginnt sie, den Einsatz zu hin­ter­fra­gen. Ihnen bleibt nur eine Nacht, um über das Schicksal des Mannes zu ent­schei­den. Die Regisseurin Anne Fontaine wid­met sich dem dra­ma­ti­schen und höchst aktu­el­len Thema mit der ange­mes­se­nen Ernsthaftigkeit und Empathie. Die her­aus­ra­gen­den fran­zö­si­schen Schauspieler sind eben­so enga­giert, wie ihre Figuren zöger­lich sind, und der Iraner Payman Maadi lie­fert eine erschüt­tern­de Darstellung des Tadschiken, der kein Wort in der Sprache sei­nes „Gast“-Landes ver­steht. Der Versuch, die Vielfalt der Gefühle der Beteiligten ange­sichts der Situation aus­zu­drü­cken, bewegt über das Sagbare hin­aus und hallt lan­ge nach.

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    Credits:

    FR 2019, 98 Min., frz. OmU
    Regie: Anne Fontaine
    Kamera: Yves Angelo
    Schnitt: Fabrice Rouaud
    mit: Omar Sy, Virginie Efira, Grégory Gadebois

    Trailer:

    POLICE – Trailer F/d

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.

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    A film by Anne Fontaine.  In French with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Virginie, Erik and Aristide are poli­ce offi­cers. All three try to keep their per­so­nal and emo­tio­nal lives tog­e­ther while deal­ing with dai­ly inci­dents of vio­lence in homes and on the streets. One night, they are assi­gned an unu­su­al mis­si­on: to dri­ve a migrant to the air­port for unspe­ci­fied reasons. On the way the­re, Virginie dis­co­vers that the man will be sen­ten­ced to death if he goes back to his coun­try. Faced with an unbe­ara­ble dilem­ma, she starts to ques­ti­on their mis­si­on. The trio has one night to deci­de a man’s fate. Prolific French film­ma­ker Anne Fontaine tack­les this dra­ma­tic and rele­vant topic with all the inten­si­ty and empa­thy it requi­res. Her stel­lar French actors are as com­mit­ted as the cha­rac­ters they embo­dy are hesi­tant. They are sup­port­ed by Iran’s Payman Maadi who gives a devas­ta­ting per­for­mance as the Tajikistani who can’t speak a word of his “host” country’s lan­guage. Their strugg­le to express a varie­ty of over­whel­ming emo­ti­ons reso­na­tes deep­ly and moves the view­er bey­ond words.

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    Credits:

    FR 2019, 98 Min., frz. OmU
    Regie: Anne Fontaine
    Kamera: Yves Angelo
    Schnitt: Fabrice Rouaud
    mit: Omar Sy, Virginie Efira, Grégory Gadebois (ab 10.12.)

    Termine:

    • noch keine 

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    Trailer:

    Police | Trailer | Berlinale Special 2020

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.

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