Kategorie: archiv

  • Kunst kommt aus dem Schnabel wie er gewachsen ist

    Kunst kommt aus dem Schnabel wie er gewachsen ist

    Ein Film von Sabine Herpich.

    [Video on demand] [Credits] [Tickets & Termine] [Verleihseite] [Trailer]

    In der Kunstwerkstatt Mosaik in Berlin arbei­ten Künstler*innen mit Behinderung an ihren Werken. Sabine Herpich beob­ach­tet sie bei der Arbeit und rich­tet den Blick auf die Institution selbst, auf die Abläufe, das Personal, die Räumlichkeiten. Ihr gelingt es, nicht die Behinderung der Menschen ins Zentrum zu stel­len, son­dern die künst­le­ri­sche Arbeit. Um die­se her­um for­miert sich die Institution und wird so pri­mär als Institution für die Kunst und nicht als Institution für Menschen mit Behinderung sicht­bar. Die Idee von Kunst wird ganz­heit­lich, beinhal­tet die Menschen, die sie machen, wie auch die Orte, an denen sie erzeugt wird, meint das Sehen der Werke, das Sprechen über sie, meint aber auch: Kunst als Arbeit, mit Arbeitszeiten und Gehalt. Die Filmemacherin selbst ist nicht unsicht­bar. Sie fragt die Künstler*innen nach ihren Gedanken, Ideen, Vorgehensweisen. In der Begegnung der Künstler*innen vor der Kamera mit dem Blick der Filmemacherin ent­steht eine erhöh­te Aufmerksamkeit und Sensibilität – für die Gestimmtheiten der Werke, ihrer Schöpfer*innen und Betrachter*innen, wie auch für die behut­sa­me, nicht schüch­ter­ne, genaue, sich nicht ver­schlie­ßen­de Form die­ses Films über Kunst. (Alejandro Bachmann, Berlinale Forum)

    DOKKA dokKa-Preis der Stadt Karlsruhe
    Duisburger Filmwoche: 3sat-Preis sowie eine loben­de Erwähnung der Arte-Jury
    Nominiert für den Preis der deut­schen Filmkritik 2020

    Verleih geför­dert durch:

    Credits:

    DE 2020, 106 Min.

    Mit: Adolf Beutler, Suzy van Zehlendorf, Gabriele Beer, Till Kalischer, Nina Pfannenstiel u. a.
    Regie, Kamera, Montage: Sabine Herpich

    O‑Ton Schnitt, Mischung: Marilyn Janssen
    Color Grading: Florian Lampersberger
    Titel- und Plakatgestaltung: Ulrike Damm
    Produktion: Sabine Herpich, Tobias Büchner

    Freigegeben ohne Altersbeschränkunge (FSK Prüfkarte: pdf)

    Trailer:

    Kunst kommt aus dem Schnabel wie er gewach­sen ist from Büchner Filmproduktion on Vimeo.A film by Sabine Herpich. In German with English subtitles.

    [Credits] [Termine] [Verleihseite] [Trailer]

    At the Mosaik art stu­dio in Berlin, artists with disa­bi­li­ties are absor­bed in their work. Sabine Herpich obser­ves the artists in the cour­se of crea­ti­on and directs her gaze at the insti­tu­ti­on its­elf: its pro­ces­ses, staff and spaces. The film suc­ceeds in main­tai­ning its focus on the art its­elf rather than the han­di­caps of its crea­tors. It is around the­se works that the insti­tu­ti­on takes form, thus coming into view first and fore­most as an insti­tu­ti­on for art, not one for peo­p­le with disa­bi­li­ties. The idea of art beco­mes holi­stic, encom­pas­sing the peo­p­le who make it as well as the places whe­re it is crea­ted; it means loo­king at the works, and tal­king about them, but also art as work, com­ple­te with working hours and wage. The film­ma­ker hers­elf is not invi­si­ble. She asks the artists about their thoughts, ide­as, methods. As the artists befo­re the came­ra meet the gaze of the film­ma­ker, a heigh­ten­ed sen­se of atten­ti­on and sen­si­ti­vi­ty is pro­du­ced – for the moods of the works, their crea­tors and obser­vers, as well as for this film about art its­elf, with its gent­le, yet not timid, pre­cise yet non-rest­ric­ti­ve form.

    DOKKA dokKa-Preis der Stadt Karlsruhe
    Duisburger Filmwoche: 3sat-Preis sowie eine loben­de Erwähnung der Arte-Jury
    Nominiert für den Preis der deut­schen Filmkritik 2020

    Verleih geför­dert durch:

    [nbsp]
    Credits:

    DE 2020, 106 Min.

    Mit: Adolf Beutler, Suzy van Zehlendorf, Gabriele Beer, Till Kalischer, Nina Pfannenstiel u. a.
    Regie, Kamera, Montage: Sabine Herpich

    O‑Ton Schnitt, Mischung: Marilyn Janssen
    Color Grading: Florian Lampersberger
    Titel- und Plakatgestaltung: Ulrike Damm
    Produktion: Sabine Herpich, Tobias Büchner

    Freigegeben ohne Altersbeschränkunge (FSK Prüfkarte: pdf)

    Termine:

    ab 12. August 2021

    [nbsp]
    Trailer (vor­läu­fig):

    Kunst kommt aus dem Schnabel wie er gewach­sen ist from Büchner Filmproduktion on Vimeo.

  • Fabian oder Der Gang vor die HundeFabian oder Der Gang vor die Hunde 

    Fabian oder Der Gang vor die HundeFabian oder Der Gang vor die Hunde 

    ein Film von Dominik Graf.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Berlin, 1931: Ein Ort zwi­schen Untermiete und Unterwelt, wo Bordelle Ateliers sind, Nazis auf den Straßen pöbeln und man in Babelsberg vom „psy­cho­lo­gi­schen Film“ träumt. Das Leben bro­delt, die Gesellschaft gärt, kor­ro­diert. Solange er noch Arbeit hat, ver­fasst der pro­mo­vier­te Germanist Jakob Fabian tags­über Werbetexte, nachts zieht er mit Stephan Labude durch die schrä­gen Etablissements der Stadt. Während sein Freund – er wird spä­ter beken­nen, „in den Fächern Leben und Beruf“ ver­sagt zu haben – ein Draufgänger in Sachen Kommunismus und Sex ist, bleibt Fabian nüch­tern und distan­ziert. Er war­tet auf den „Sieg der Anständigkeit“, ohne recht dar­an zu glau­ben. Nur die Liebe zu Cornelia lässt ihn an sei­nem iro­ni­schen Fatalismus zwei­feln. Sie wird zum Lichtblick in sei­nem zer­rin­nen­den Leben.
    Erich Kästners tief­trau­ri­gen auto­bio­gra­fi­schen „Fabian“ – einen der bedeu­tends­ten Romane der Weimarer Republik – aus sei­nem Schattendasein zu holen, ist bei allen Parallelen zum ver­ma­le­dei­ten Heute eine Herausforderung. Dominik Graf meis­tert sie kon­ge­ni­al: spitz­fin­dig poin­tiert sein Stil, kalt­schnäu­zig flott, und doch von schweig­sa­mer Melancholie. Ein Film wie eine Diskokugel, die sich lang­sam dreht. Über den Zusammenhang von Geschlechtsverkehr und lee­rem Kühlschrank – und den Zerfall des Traums vom Glück.

    Credits:

    DE 2021, 176 Min.,
    Regie: Dominik Graf
    Kamera: Hanno Lentz
    Schnitt: Claudia Wolscht
    mit Tom Schilling, Saskia Rosendahl, Albrecht Schuch, Meret Becker, Michael Wittenborn


    Trailer:
    FABIAN | TRAILER | jetzt fürs Heimkino
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    A film byn Dominik Graf. . 

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Berlin, 1931. A milieu bet­ween sub­lets and the under­world, whe­re brot­hels are artists’ stu­di­os, Nazis are yel­ling abu­se in the streets and Babelsberg is dre­a­ming of pro­du­cing “psy­cho­lo­gi­cal cine­ma”. Life is sur­ging, socie­ty is fer­men­ting and cor­ro­ding. As long as he still has a job, Jakob Fabian, who has a doc­to­ra­te in German stu­dies, wri­tes adver­ti­sing copy during the day and fre­quents the city’s more out­lan­dish estab­lish­ments with Stephan Labude at night. While his fri­end – who later con­fes­ses to having fai­led “in the sub­jects of life and pro­fes­si­on” – is a go-get­ter when it comes to com­mu­nism and sex, Fabian remains sober and distant. Without real­ly belie­ving in it, he is wai­ting for the “vic­to­ry of decen­cy”. His love for Cornelia is the only thing that makes him ques­ti­on his iro­nic fata­lism. She beco­mes a ray of hope in his crumbling exis­tence.
    Despite all the par­al­lels with today’s mali­gned world, brin­ging Erich Kästner’s deep­ly sad, auto­bio­gra­phi­cal “Fabian” – one of the most important novels of the Weimar Republic – out of the shadows is a chall­enge. Dominik Graf mas­ters it bril­li­ant­ly. His style is fine­ly poin­ted, cold-bloo­dedly brisk and yet quiet­ly melan­cho­lic. A film like a slow­ly tur­ning dis­co ball, about the con­nec­tions bet­ween sexu­al inter­cour­se and an emp­ty fri­dge – and the dis­in­te­gra­ti­on of the dream of happiness.

    Credits:

    DE 2021, 176 Min.,
    Regie: Dominik Graf
    Kamera: Hanno Lentz
    Schnitt: Claudia Wolscht
    mit Tom Schilling, Saskia Rosendahl, Albrecht Schuch, Meret Becker, Michael Wittenborn


    Trailer:
    FABIAN | TRAILER | jetzt fürs Heimkino
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  • The Trouble With Being Born

    The Trouble With Being Born

    ein Film von Sandra Wollner. Ab 1.7. geplant.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ein Haus mit Pool, inmit­ten eines akku­rat geschnit­te­nen grü­nen Rasens, Wald drum­her­um, ein Mann, ein Mädchen: trotz des etwas unwirk­li­chen Eindrucks des Settings, der Tonspur und der Beziehung zwi­schen den bei­den dau­ert es eine klei­ne Weile, bis sich die­se Künstlichkeit mit einem aha-Effekt erklärt. Die Kleine, Ellie, – sie nennt den Mann Papa – ist weni­ger leben­dig, als sie schei­nen soll. Erinnerung soll sie ler­nen, und vie­les ande­re, dazu ist sie da. Schwer erklär­bar, aber sie ent­zieht sich dem und wird als „er“ den nächs­ten Ersatz-und Trost-Job anneh­men. Sich mit Verlusten abzu­fin­den, ist die Sache der rea­len Menschen nicht mehr. Man kann ja jetzt anders. So ist es die Geschichte einer Maschine und der Geister, die wir alle in uns tra­gen.
    “ … maxi­mal pro­duk­ti­ve Verstörung, ein audio­vi­su­el­les Ereignis, streng, flir­rend, in alle Richtungen offen. Nicht die Technik, ver­kör­pert durch Ellie, ist per­vers, son­dern der Mensch, der sich nach Reinactments, nach einem Leben in der Fiktion, sehnt. Auf Ellies Pullover steht: Nature is the future.“ Jens Balkenborg | epd-Film
    Im ENCOUNTERS Wettbewerb der Berlinale 2020 wur­de THE TROUBLE WITH BEING BORN mit dem SPEZIALPREIS DER JURY ausgezeichnet.

    Credits:

    AU/DE 2020, 94 Min.,
    Regie: Sandra Wollner
    Kamera: Timm Kröger
    Schnitt: Hannes Bruun
    mit Lena Watson, Dominik Warta, Ingrid Burkhard, Jana McKinnon


    Trailer:
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    A film by Sandra Wollner. Scheduled for July 1st.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Somewhere in Central Europe, per­haps in the vici­ni­ty of Vienna, in the near future. Ten-year-old Elli is an android, as we soon learn. She takes shape through pro­gramming and this turns her into a fan­ta­sy figu­re. Firstly for a man she calls “Daddy” with whom she lies by the pool and for whom she dres­ses up in the house at the edge of the forest. Elli is the ves­sel for his memo­ries, which mean not­hing to her, but ever­y­thing to him. One day he runs after a stran­ge echo and gets lost in the dark­ness while Elli, who fol­lows him, is picked up by stran­gers. A new iden­ti­ty awaits her, a new ghost­ly exis­tence – as a blank screen onto which others can pro­ject their loss of the para­di­se that is child­hood. Austria’s new voice for the nexus bet­ween desi­re and the abyss, fear and mys­tery, fee­ling and emp­tin­ess is Sandra Wollner. As in Das unmög­li­che Bild, in her pro­vo­ca­ti­ve second fea­ture film she deve­lo­ps the plot from a com­plex basic con­stel­la­ti­on (not the other way around) and recon­s­tructs fami­lies that never exis­ted. And so the machi­ne beco­mes a mir­ror of human emo­ti­on, and the film a cap­ti­vat­ing lad­der into vir­tu­al and psy­cho­lo­gi­cal realities.

    Credits:

    AU/DE 2020, 94 Min.,
    Regie: Sandra Wollner
    Kamera: Timm Kröger
    Schnitt: Hannes Bruun
    mit Lena Watson, Dominik Warta, Ingrid Burkhard, Jana McKinnon


    Trailer:

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  • Bad Luck Banging or Loony Porn

    Bad Luck Banging or Loony Porn

    ein Film von Radu Jude.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In wel­cher Stadt war ich im Kino am häu­figs­ten? Paris natür­lich, es fol­gen ähn­li­che Ikonen der städ­ti­schen Topographie. Und Bukarest, dem Gegenteil des urba­nen Sehnsuchtsortes. Was sich hier seit den 00ern vor mei­nen eige­nen Augen auf der Leinwand abspiel­te, war eine der auf­re­gends­ten neu­en Wellen vol­ler Verve, Wut und Wahnsinn. Kommst du mit in den Alltag VII oder VIII. Aber nein, hier lie­ber nicht! Keine Romantik, kein Feel Good Lost Faktor, nur wegelo­ses Gewirr der Unorte.

    Radu Jude war mit sei­nem ers­ten Spielfilm THE HAPPIEST GIRL IN THE WORLD auf der Berlinale (Forum 2009), mit EVERYBODY IN THE FAMILY eben­da (Forum 2012), mit AFERIM! gewann er 2015 den sil­ber­nen Bären. Dann 2020 mit UPPERCASE PRINT und als Co-Regisseur von THE EXIT OF THE TRAINS dop­pelt im Forum ver­tre­ten. 2021 wähl­te die Jury aus RegisseurInnen, die in den ver­gan­ge­nen Jahren den Goldbären gewan­nen, BAD LUCK BANGING OR LOONY PORN zum Gewinner des gol­de­nen Bären 2021.

    Das Thema der faschis­ti­schen Vergangenheit Rumäniens hat Radu Jude mit MIR IST ES EGAL, OB WIR ALS BARBAREN IN DIE GESCHICHTE EINGEHEN auf den Punkt gebracht, BAD LUCK… taucht eben­so schnell und stil­si­cher in den Alltag einer Lehrerin ab, die durch den Upload eines pri­va­ten Sexfilms unter Verdacht der Teilnahme an und Verbreitung von PORNOGRAPHIE steht. Gedreht letz­ten Sommer kommt durch die Maskologie, die heu­er kaum noch jemand mis­sen möch­te, ganz natür­lich sur­re­al daher. Die wun­der­vol­len Möglichkeiten der Manipulation der Realität durch die digi­ta­le Parallelwelt und die ent­spre­chend gna­den­lo­sen Bauchlandungen dank der immer noch exis­ten­ten alten Welt mit ihren phy­si­schen Grenzen wer­den in Drehbüchern immer noch zu sel­ten aus­ge­lo­tet. Hier ein ver­gnüg­li­ches Beispiel für eine gelun­ge­ne Abwärtsspirale im Wirrwarr der Realitäten, egal ob die Mall, der Wohnblock, das Internet. Ein Sommerfilm.

    Credits:

    Babardeală cu bucluc sau por­no balamuc
    Rumänien / Luxemburg / Kroatien / Tschechische Republik 2021, 108 Min., rumä­ni­sche OmU
    Regie, Buch: Radu Jude
    Kamera: Marius Panduru
    Schnitt: Cătălin Cristuțiu
    mit Katia Pascariu, Claudia Ieremia, Olimpia Mălai, Nicodim Ungureanu, Alexandru Potocean


    Trailer:

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.

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    A film by Radu Jude. In Romanian with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    A video goes viral. It shows a man and a woman having sex while wea­ring masks. The woman is, nevert­hel­ess, iden­ti­fied. Too bad she is a tea­cher and sup­po­sed to be a role model. And this, moreo­ver, in a (post-socia­list but ulti­m­ate­ly any) socie­ty that is about to get lost in a social net­work dis­cour­se of would-be heal­ing sque­aky-clean atti­tu­des, pseu­do-poli­ti­cal kno­wing-it-all, sanc­ti­mo­nious chau­vi­nism and gro­tes­que con­spi­ra­cy theo­ries. Everyone has an opi­ni­on. The deba­te turns into a tri­bu­nal – about con­sen­su­al sex, por­no­gra­phy and more.
    Always up for inno­va­ti­ve cine­ma­tic expe­ri­ments, Radu Jude has craf­ted from this con­stel­la­ti­on an intel­li­gent, sati­ri­cal tri­ptych: with its non­cha­lant­ly pre­cise came­ra­work and manic humour found in the stress of ever­y­day life on Bucharest’s streets, the first part shows us what con­tem­po­ra­ry cine­ma at the docu­men­ta­ry-fic­tion inter­face can look like. The second part is an off­beat series of laco­nic, sta­tic images inten­ded as an ency­clo­paed­ia of the sym­bols of our time. The film’s grand – albeit open-ended – fina­le is a dis­cus­sion held at the school in which jud­ge­ment is pas­sed on our heroine’s right to exist.

    Credits:

    Babardeală cu bucluc sau por­no balamuc
    Rumänien / Luxemburg / Kroatien / Tschechische Republik 2021, 108 Min., rumä­ni­sche OmU
    Regie, Buch: Radu Jude
    Kamera: Marius Panduru
    Schnitt: Cătălin Cristuțiu
    mit Katia Pascariu, Claudia Ieremia, Olimpia Mălai, Nicodim Ungureanu, Alexandru Potocean


    Trailer:

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.

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  • Night Moves

    Night Moves

    Ein Film von Kelly Reichardt

    [Credits] [Indiekino Club] [Trailer]

    Josh, Dena und Harmon pla­nen ein Fanal gegen die Gleichgültigkeit einer über­tech­ni­sier­ten Welt. Ruhig und kon­zen­triert zeich­net Kelly Reichardt die Bewegungen der drei auf, ihre kon­spi­ra­ti­ven Treffen, die Organisation des Materials, die Fahrt zum spä­te­ren Tatort. Night Moves ent­fal­tet sich als küh­ler, prä­zi­ser Zeitlupenthriller. Später müs­sen sich die drei mit der Frage des gegen­sei­ti­gen Vertrauens aus­ein­an­der­set­zen. Sind sie tat­säch­lich eine Gruppe und ver­fol­gen ein gemein­sa­mes Ziel? 
     Reichardts Figuren sind auch hier auf der Reise und ste­hen dabei sich selbst über­las­sen am Rand. Wie schon Bill Oldham in Old Joy, der vom Verschwinden einer Freundschaft erzähl­te, oder Michelle Williams in Wendy & Lucy, der vom Aufenthalt in der Fremde han­del­te, und von Armut. In Meek’s Cutoff  beweg­te sich eine Siedlergruppe durchs Niemandsland des Westens, das zum Grab wird. Night Moves bie­tet sei­nen Protagonisten zwar das Umfeld von Gleichgesinnten, mit denen sie leben, aber sie bege­hen eine radi­ka­le Tat, die sie von den ande­ren unter­schei­det und in die Isolation treibt. Kelly Reichardt ver­mag es dabei ganz selbst­ver­ständ­lich Genrekino mit Gesellschaftsanalyse auf­zu­la­den. 

    „In gewis­ser Weise berührt die­se Struktur, die auch Night Moves beschreibt, auch die Geschichte des Radikalismus. Ich bin in den 1970er Jahren auf­ge­wach­sen, habe die Geschehnisse um Patty Hearst und Angela Davis mit­er­lebt, die Nachwirkungen der Weather-Underground-Bewegung, oder auch in jün­ge­rer Zeit die Aktionen der Earth Liberation Front. Es stellt sich ja zumeist erst mal ein gewis­ser Enthusiasmus ein, wenn die wie­der eine gan­ze Flotte von Hummer-Geländewagen in die Luft spren­gen, danach aber denkt man sich, ver­dammt, jetzt sit­zen die­se jun­gen Menschen im Gefängnis, bis sie vier­zig sind, und über­all ste­hen Millionen von Hummer-Autos rum, war es das wirk­lich wert? Ich glau­be, dass alle die­se radi­ka­len Bewegungen irgend­wann immer selbst­be­züg­li­cher wer­den, sich immer mehr ihre eige­ne Wirklichkeit schaf­fen, dann kommt irgend­wann Egoismus auf, Paranoia, Isolation, das scheint fast eine zwangs­läu­fi­ge Entwicklung zu sein.“ (Kelly Reichardt)

    Credits:

    USA 2013 ,  112 Min.
    engl. OmU 

    Regie:  Kelly Reichardt

    Buch: Kelly Reichardt,  Jon Raymond
    Kamera: Christopher Blauvelt
    Schnitt: Kelly Reichardt 

    mit: Jesse Eisenberg, Dakota Fanning,  Peter Sarsgaard

    Trailer:

     

    Night Moves – Trailer (OmU)
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  • Like Father, Like Son

    Like Father, Like Son

    [Credits] [Indiekino Club]

     

    Inhalt

    Like Father, Like Son

    Ein Anruf, und ihre Welt ist nicht mehr wie sie war: Keita, der 6‑jährige Sohn, wur­de als Neugeborener im Krankenhaus ver­tauscht, erfah­ren die wohl­si­tu­ier­ten Nonomiyas eines Tages. Ihr Sohn ist nicht ihr leib­li­ches Kind. „Das erklärt also alles“ ent­fährt es spon­tan Ryota, dem Vater,  der sich doch schon oft über den man­geln­den Ehrgeiz sei­nes ein­zi­gen Kindes geär­gert hat. Seine Frau Midori dage­gen macht sich Vorwürfe, als Mutter nicht gespürt zu haben, dass ihr gelieb­ter Keita nicht ihr leib­li­ches Kind war. Was ist jetzt der nächs­te Schritt? Erstmal müs­sen sie die Saikis, Eltern des „rich­ti­gen“ Sohnes tref­fen. Eher ein­fach als wohl­ha­bend, leben die in einem leben­di­gen Haushalt mit 3 Kindern; nicht gera­de das, was sich Ryota für sei­nen Sprößling erhofft. Und was nun? Die Psychologen raten zu einem mög­lichst schnel­len Kindertausch – aber das geht natür­lich nicht so ein­fach. Zunächst ent­schlie­ßen sich die Familien für eine Wochenendlösung.

    Man ist […] ganz hin­ge­ris­sen von sei­nem [Kore-Edas] Zartgefühl für’s Menschenmögliche. Für eine Frau zum Beispiel, die schon aus ihrer Haut könn­te, wenn ihr Mann, der es nicht kann, sie lie­ße.  Für die wehr­lo­se Fröhlichkeit von Kindern – Hirokazu Kore-eda ist ein genia­ler Kinder-Regisseur,  … und für alle Varianten von Elternliebe, die sym­pa­thi­schen und die unsym­pa­thi­schen. Denn dar­um geht es am Ende doch immer in die­ser Inszenierung, die sich nie mora­lisch auf­bläst. In ihrer fas­zi­nie­ren­den, vor­sich­tig möch­te man sagen: japa­nisch dis­zi­pli­nier­ten Contenance steckt eine gro­ße Melancholie des Verstehens.“ Christoph Schneider | Tagesanzeiger ch

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    Credits:
    Like Father, Like Son

    [Soshite chi­chi ni naru]
    Japan 2013  120 Min.  jap. OmU

    Regie & Buch: KORE-EDA Hirokazu
    Kamera: Takimoto Mikiya
    Schnitt: Kore-Eda Hirokazu

    mit  Masaharu Fukuyama,  Yôko Maki,  Machiko Ono,  Lily Franky,  Hiroshi Ohkochi, Keita Ninomiya

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  • Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen? Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?

    Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen? Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?

    Ein Film von Alexandre Koberidze.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Eine zufäl­li­ge Begegnung vor den Toren einer Schule im geor­gi­schen Kutaissi. Lisa und Giorgi stol­pern inein­an­der, ein Buch fällt zu Boden. Sichtlich ver­wirrt ver­ab­re­den sie ein Date, ohne ein­an­der ihre Namen genannt zu haben. Es ist Liebe auf den ers­ten Blick, und wie ver­zau­bert fan­gen die Dinge an zu leben: Die Überwachungskamera wird zum bösen Auge, das Abflussrohr zum Orakel, Augen zu – und Gong! Über den Liebenden liegt ein Fluch, der sie dazu ver­dammt, am nächs­ten Tag mit einem ande­ren Aussehen zu erwa­chen. Doch gera­de die­se wun­der­sa­me Erschwernis ihrer Wiederbegegnung wird zur Eintrittskarte in eine Welt, in der nur noch der Zauber des Alltags herrscht – in schlich­ter Schönheit, mit zärt­li­cher Komik und einer Fußballbegeisterung, die Junge wie Alte und sogar den phleg­ma­ti­schen Straßenköter Vardy befällt.
    Es ist die Poesie der Ziellosigkeit, die es Alexandre Koberidze, wie schon in Lass den Sommer nie wie­der kom­men, ermög­licht, im Kino all das sicht­bar und erzähl­bar zu machen, was wir in der Wirklichkeit unse­res Alltags nur sel­ten wahrnehmen.

    Neben der Liebe ist die Fußball-WM das gro­ße Thema: Bolzende Kinder, über die hin­weg Gianna Nannini ihren legen­dä­ren WM-Hit schmet­tert, fuß­ball­schau­en­de Straßenhunde und his­to­ri­sche Public-Viewing-Lokalitäten Kutaissis erge­ben einen Strauß absurd komi­scher Ausflüge. Aber die WM steht auch als Brücke zur Realität. Während der Erzähler die Geschichte in eine wage Zeit unheim­li­cher Brutalität ver­setzt, die sich aber im ruhi­gen Treiben der Stadt nicht zeigt, wird mit der Verlautbarung der Gegnerteams im Endspiel klar, es ist das Jahr 2014. Das Jahr des Politischen Novembers in Georgien und des Ukraine-Konflikts in der geo­gra­fi­schen Nachbarschaft. Koberidze lässt es hin­ter Georgiens Bergen don­nern. Die Aktualität dar­in ist bedrü­ckend. Aber die mär­chen­haf­te Erzählung des Films hat dem etwas Tröstliches ent­ge­gen­zu­set­zen: So grau­sam und will­kür­lich unse­re Welt ist, es gibt auch das Gute dar­in und die Resilienz der Menschen ist uner­mess­lich.” Clarissa Lempp | indiekino

    Credits:

    Ras vkhe­davt, rode­sac cas vuku­rebt?
    DE/GE 2021, 150 Minuten, geor­gisch mit dt. Untertiteln,
    Regie: Alexandre Koberidze
    Kamera: Faraz Fesharaki
    Schnitt: Alexandre Koberidze
    mit: Ani Karseladze, Giorgi Bochorishvili, Oliko Barbakadze, Giorgi Ambroladze, Vakhtang Panchulidze, Sofio Tchanishvili, Irina Chelidze, David Koberidze, Sofio Sharashidze

    Trailer:
    Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schau­en? (offi­zi­el­ler Trailer)
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    A film by Alexandre Koberidze.

    [Credits] [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    A chan­ce encoun­ter at the gates of a school in Kutaisi in Georgia. Lisa and Giorgi bump into each other and a book falls to the ground. Clearly dazed, they arran­ge a date wit­hout even having told each other their names. It is love at first sight and, as if enchan­ted, things begin to come to life: the sur­veil­lan­ce came­ra beco­mes an evil eye, the drain­pipe an ora­cle, they clo­se their eyes and – ding! The lovers are cur­sed, con­dem­ned to wake up the next day loo­king com­ple­te­ly dif­fe­rent. But it is pre­cis­e­ly this super­na­tu­ral obs­ta­cle to them mee­ting again which beco­mes their ticket to a world ruled enti­re­ly by the magic of the ever­y­day – in all its simp­le beau­ty, ten­der come­dy and an enthu­si­asm for foot­ball that infects young and old ali­ke, even the phleg­ma­tic street dog Vardy.
    As in Let the Summer Never Come Again, it is the poet­ry of aim­less­ness that enables Alexandre Koberidze to make visi­ble and nar­rata­ble in cine­ma ever­y­thing that we rare­ly per­cei­ve in the rea­li­ty of our ever­y­day lives. Get your ligh­ters out becau­se, as Gianna Nannini is allo­wed to sing so fer­vent­ly in this gem of a film, the nights are inde­ed magical.

    Credits:

    Ras vkhe­davt, rode­sac cas vuku­rebt?
    DE/GE 2021, 150 Minuten, geor­gisch mit dt. Untertiteln,
    Regie: Alexandre Koberidze
    Kamera: Faraz Fesharaki
    Schnitt: Alexandre Koberidze
    mit: Ani Karseladze, Giorgi Bochorishvili, Oliko Barbakadze, Giorgi Ambroladze, Vakhtang Panchulidze, Sofio Tchanishvili, Irina Chelidze, David Koberidze, Sofio Sharashidze

    Trailer:
    Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schau­en? (offi­zi­el­ler Trailer)
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  • Das Mädchen und die Spinne

    Das Mädchen und die Spinne

    ein Film von Ramon und Silvan Zürcher

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Lisa zieht aus, Mara bleibt zurück. Während Kisten geschleppt, Wände gestri­chen und Schränke auf­ge­baut wer­den, tun sich Abgründe auf, las­sen Sehnsüchte den Raum anschwel­len und ein Begehrenskarussel nimmt immer mehr Fahrt auf.
    In ihrem zwei­ten Film kom­po­nie­ren die Schweizer Zwillingsbrüder Ramon und Silvan Zürcher ein poe­ti­sches Panoptikum mensch­li­cher Beziehungsformen, das sich zwi­schen Alltagsstudie, Märchen und Psychogramm einer brü­chig gewor­de­nen Welt bewegt. Nach ihrem Berlinale-Hit „Das merk­wür­di­ge Kätzchen“ (2013) ist „Das Mädchen und die Spinne“ der zwei­te Teil einer Trilogie über mensch­li­ches Zusammensein. Ein tra­gi­ko­mi­scher Katastrophenfilm. Eine Ballade über das Verlangen nach Nähe und den Schmerz von Trennung, über Veränderung und Vergänglichkeit.
    „Das Mädchen und die Spinne“ fei­er­te sei­ne Weltpremiere auf der Berlinale 2021 und wur­de dort mit dem Encounters-Regiepreis und dem FIPRESCI-Award der Sektion aus­ge­zeich­net.
    „Wie bei unse­rem Erstling „Das merk­wür­di­ge Kätzchen“, in dem es um eine in Zwängen erstarr­te Familie ging, neh­men wir auch bei „Das Mädchen und die Spinne“ eine ver­trau­te, all­täg­li­che Szenerie zum Ausgangspunkt des Films. Diesmal ist es ein Umzug. Er bil­det das Gerüst, um von der Ablösung zwi­schen den Freundinnen Mara und Lisa zu erzäh­len. Lisas Auszug bricht die über Jahre ver­wach­se­ne Einheit mit Mara auf – so als ob sich zwei inein­an­der ver­keil­te Erdplatten von­ein­an­der lösen wür­den. Eine weg­drän­gen­de Kraft prallt auf eine Nähe suchen­de und lässt die Welt um bei­de her­um erschüt­tern.“ Ramon und Silvan Zürcher

    Filmgespräch mit Ramon und Silvan Zürcher
    über ihren Film Das Mädchen und die Spinne

    Credits:

    CH 2021, 98 Min., deut­sche Fassung,
    Regie:
    Ramon Zürcher, Silvan Zürcher
    Kamera: Alex Haßkerl
    Schnitt: Ramon Zürcher, Katharina Bhend
    mit: Henriette Confurius, Liliane Amuat, Ursina Lardi, Flurin Giger, André M. Hennicke, Ivan Georgiev, Dagna Litzenberger Vinet, Lea Draeger, Sabine Timoteo, Birte Schnöink

    Trailer:

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    a film by Ramon und Silvan Zürcher

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Over the cour­se of two days and one night, as Lisa moves out of the apart­ment she has shared with Mara and into the one whe­re she will live alo­ne, many things will break and some will be repai­red.
    Like the titu­lar spider’s web, the film has a per­fect, fra­gi­le geo­me­try. Set almost enti­re­ly in inte­ri­ors, it is also an invol­un­t­a­ry sum­ma­ry of the para­do­xi­cal age of the pan­de­mic. The tran­si­ti­on from one abo­de to ano­ther, and the ener­gy that is released bet­ween one sto­ry ending and ano­ther begin­ning, puts the enti­re ensem­ble into an alte­red sta­te of grace. This crea­tes a sort of seduc­ti­ve jam ses­si­on, rep­le­te with the evo­ca­ti­ve pre­sence of tot­emic ani­mals. It is, as they say at one point, “As if a secret force were hol­ding ever­y­thing tog­e­ther”. This weird magne­tism comes from the Zürcher brot­hers’ orga­nic wri­ting and direc­ting. Once again, framing, sca­le and deep focus are all essen­ti­al ele­ments of their cine­ma­tic lan­guage, while the editing orchestra­tes the­mes and figu­res at a relent­less pace. This leads to con­stant for­mal ten­si­on bet­ween move­ments, gazes, sounds, colours and details, which all sup­port each other as if part of a diz­zy­ing house of cards.

    Credits:

    CH 2021, 98 Min., deut­sche Fassung,
    Regie:
    Ramon Zürcher, Silvan Zürcher
    Kamera: Alex Haßkerl
    Schnitt: Ramon Zürcher, Katharina Bhend
    mit: Henriette Confurius, Liliane Amuat, Ursina Lardi, Flurin Giger, André M. Hennicke, Ivan Georgiev, Dagna Litzenberger Vinet, Lea Draeger, Sabine Timoteo, Birte Schnöink

    Trailer:

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  • Herr Bachmann und seine KlasseHerr Bachmann und seine Klasse 

    Herr Bachmann und seine KlasseHerr Bachmann und seine Klasse 

    Ein Film von Maria Speth.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE por­trä­tiert die Beziehung zwi­schen einem Lehrer und den Schüler*innen der 6. Jahrgangsstufe. In ein­neh­men­der Offenheit begeg­net Herr Bachmann den Kindern mit ihren unter­schied­li­chen sozia­len und kul­tu­rel­len Erfahrungen und schafft damit einen Raum des Vertrauens. Musik ist hier eine all­ge­gen­wär­ti­ge Sprache, die sich wie selbst­ver­ständ­lich um den zu absol­vie­ren­den Unterrichtsstoff legt. Anhand der sozia­len Beziehungen in der Klasse erzählt der Film ganz bei­läu­fig von den Strukturen einer klei­nen, west­deut­schen Industriestadt, deren Geschichte bis zurück in die NS-Zeit von Migration geprägt ist.

    Der neue Dokumentarfilm der Berliner Regisseurin Maria Speth (MADONNEN, 9 LEBEN) fei­ert sei­ne Weltpremiere im Internationalen Wettbewerb der 71. Berlinale 2021.

    Credits:

    DE 2021, 217 Minuten, dt. OmeU
    Regie: Maria Speth
    Buch: Maria Speth, Reinhold Vorschneider
    Kamera: Reinhold Vorschneider
    Schnitt: Maria Spethm
    mit: Dieter Bachmann, Aynur Bal, Önder Cavdar und den Schüler*innen der Klassen 6 b und 6 f

    Trailer:

    Ausschnitt
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    A film by Maria Speth. In German with English subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Where does one feel at home? In Stadtallendorf, a German city with a com­plex histo­ry of both exclu­ding and inte­gra­ting for­eig­ners, geni­al tea­cher Dieter Bachmann offers his pupils the key to at least fee­ling as if they are at home. Aged bet­ween twel­ve and four­teen, the­se pupils come from twel­ve dif­fe­rent nati­ons; some have not quite mas­te­red the German lan­guage. On the brink of reti­re­ment, Bachmann is eager to inspi­re the­se citi­zens-in-the-making with a sen­se of curio­si­ty for a wide ran­ge of crafts, sub­jects, cul­tures and opi­ni­ons. Watching this absor­bing, sen­si­ti­ve docu­men­ta­ry, one is over­whel­med with the rea­li­sa­ti­on that, if only all child­ren were bles­sed with such emo­tio­nal­ly intel­li­gent, ever-pati­ent edu­ca­tors, con­flict would be miti­ga­ted via dis­cus­sion and John Lennon’s “Imagine” could be our rea­li­ty. Those who, like film­ma­ker Maria Speth and her cine­ma­to­grapher Reinhold Vorschneider, are able to reco­g­ni­se and high­light so beau­tiful­ly not only the importance of edu­ca­ti­on but also what a quiet­ly spec­ta­cu­lar pro­cess it can be, are heroes in their own right, too.

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    Credits:

    DE 2021, 217 Minuten, dt. OmeU
    Regie: Maria Speth
    Buch: Maria Speth, Reinhold Vorschneider
    Kamera: Reinhold Vorschneider
    Schnitt: Maria Spethm
    mit: Dieter Bachmann, Aynur Bal, Önder Cavdar und den Schüler*innen der Klassen 6 b und 6 f

    Trailer:

     

    Excerpt
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  • Eine Geschichte von drei Schwestern

    Eine Geschichte von drei Schwestern

    Ein Film von Emin Alper.

    Hier als „Video on demand”:

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Die drei Schwestern Reyhan (20), Nurhan (16) und Havva (13) leben mit ihrem Vater in einem abge­le­ge­nen Dorf in Zentralanatolien. Alle drei wur­den als Dienstmagd in die Stadt geschickt, doch inzwi­schen leben alle drei wie­der zu Hause. Als letz­te von ihnen kehr­te Nurhan zurück: Sie hat­te den Sohn des Arztes der Region geschla­gen, weil die­ser jede Nacht sein Bett näss­te. Reyhan war bei ihrer Rückkehr schwan­ger und wur­de vom Vater eilig mit dem Schafhirten Veysel ver­hei­ra­tet. Der Traum von einer bes­se­ren Zukunft scheint sich für die drei jun­gen Frauen nicht zu erfül­len, doch die Bande, die sie ver­bin­den, sind stark. Während sie dar­auf war­ten, dass die ver­schnei­ten Straßen wie­der pas­sier­bar wer­den, ver­trei­ben sich Vater und Töchter die Zeit mit Geschichten.

    In ein­dring­li­chen Bildern erzählt Emin Alper, der selbst in den ana­to­li­schen Bergen auf­ge­wach­sen ist, ein Märchen. Er the­ma­ti­siert eine Gesellschaft, in der weder Frauen noch Männer eine Chance haben, den vor­be­stimm­ten Kreislauf zu durch­bre­chen, und lässt den­noch Raum für Hoffnung.

    [nbsp]
    Credits:

    Kız Kardeşler
    Türkei/Deutschland/Niederlande/Griechenland 2019, 108 Min., tür­ki­sche OmU-Fassung
    Buch und Regie: Emin Alper
    Kamera: Emre Erkmen
    Schnitt: Çiçek Kahraman
    mit Cemre Ebüzziya, Ece Yüksel, Helin Kandemir, Kayhan Açıkgöz, Müfit Kayacan, Kubilay Tunçer

    Termine:

    • keine 

    [nbsp]
    Trailer:

     

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    A film by Emin Alper.

    Here on „Video on demand”:

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    The three sis­ters Reyhan (20), Nurhan (16) and Havva (13) all live with their father in a remo­te vil­la­ge in cen­tral Anatolia. One after the other they were sent away to town to work as house­maids, but each of them has now retur­ned. The last of the sis­ters to do so is Nurhan. She beat the local doctor’s son becau­se he wet his bed every night. When Reyhan retur­ned home pregnant, her father hasti­ly mar­ried her off to the she­p­herd, Veysel. One day, the ine­bria­ted Veysel rises up against the vil­la­ge elder; his actions have dra­ma­tic con­se­quen­ces. Even if the dream of a bet­ter future does not come true for any of the­se young women and they always seem to be get­ting into argu­ments with each other, they none­thel­ess stead­fast­ly stick tog­e­ther. While they wait for the snow-cover­ed roads to beco­me pas­sa­ble again, father and daugh­ters pass the time with stories.
    Emin Alper, who grew up in the Anatolian moun­ta­ins hims­elf, unfolds his fairy tale in haun­ting images. He por­trays a socie­ty in which neither women nor men have a chan­ce to break their pre­de­ter­mi­ned cycle, and yet he still lea­ves room for hope

     

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    Credits:

    Kız Kardeşler
    Türkei/Deutschland/Niederlande/Griechenland 2019, 108 Min., tür­ki­sche OmU-Fassung
    Buch und Regie: Emin Alper
    Kamera: Emre Erkmen
    Schnitt: Çiçek Kahraman
    mit Cemre Ebüzziya, Ece Yüksel, Helin Kandemir, Kayhan Açıkgöz, Müfit Kayacan, Kubilay Tunçer

    Termine:

    • keine 

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    Trailer:

     

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