Kategorie: archiv

  • Petite Maman

    Petite Maman

    ein Film von Céline Sciamma. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Auch „Petite Maman“ ist, wie der etwas anders gela­ger­te „Europe“, eine fan­tas­ti­sche Geschichte, die schon beim Wettbewerb der Berlinale 2021 vie­le ver­zau­ber­te. Es dau­ert ein wenig, bis man begreift, dass Celine Sciamma uns hier einen Zeitreise-Film prä­sen­tiert, mit der ein­fa­chen Prämisse, dass die acht­jäh­ri­ge Nelly im Haus der ver­stor­be­nen Großmutter auf ihre gleich­alt­ri­ge Mutter trifft und mit ihr die Tage ver­bingt. Die Mutter trau­ert um ihre Mutter und ist plötz­lich ver­schwun­den, bis sie als Nellys Spielgefährtin wie­der auf­taucht. Eine Zeitmaschine, die uns Gegenwärtigkeit schenkt, und eine heil­sa­me, ima­gi­nier­te Erinnerung her­vor­ruft, so ist der Plan der Regisseurin.

    Zu Beginn ein Abschied, zum Ende ein Wiedersehen: Solch eine Klammer setzt Sciamma um ihren Film, die Linearität ver­spricht. „Petite Maman“ unter­läuft sie aller­dings und schlägt ande­re Pfade ein, berich­tet mit schlich­ten wie zau­ber­haf­ten Bildern von den rites de pas­sa­ge, fei­ert Übergangsszenarien und Herbstfarben, die der Winter dem­nächst ver­trei­ben wird. Doch nur dem Anschein nach hat die­ser Film nicht die Wucht, die „Porträt einer jun­gen Frau in Flammen“ aus­zeich­net. „Petite Maman“ hat es ganz schön in sich. Seine Kraft will nur anders ent­deckt wer­den, wenn er über Sehnsucht und Trauer fabu­liert, über Lichtschalter, die Kinder in ein Morgen tele­por­tie­ren, und Geheimnisse, die sich nicht ver­ste­cken, son­dern denen nur ein Gegenüber fehlt, dem sie erzählt wer­den wol­len.“ Anne Küper | critic.de

    Credits:

    FR 2021, 72 Min., frz. OmU
    Regie, Buch: Céline Sciamma
    Kamera: Claire Mathon
    Schnitt: Julien Lacheray
    mit Joséphine Sanz, Gabrielle Sanz, Nina Meurisse, Stéphane Varupenne, Margot Abascal

    Trailer:
    Petite Maman – Official Trailer
    im Kino mit deut­schen Untertitlen
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    a film by Céline Sciamma. Starts March 17th at the fsk. In French with German subtitles. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Eight-year-old Nelly has just lost her bel­oved grand­mo­ther and is hel­ping her par­ents clean out her mother’s child­hood home. She explo­res the house and the sur­roun­ding woods whe­re her mum, Marion, used to play and whe­re she built the tree­house Nelly has heard so much about. One day her mother sud­den­ly lea­ves. That is when Nelly meets a girl of her own age in the woods, buil­ding a tree­house. Her name is Marion.
    Taking part in the Berlinale for the second time, Céline Sciamma’s fifth film is a work of gre­at inten­si­ty and matu­ri­ty. Expressed via Claire Mathon’s lumi­nous autum­nal cine­ma­to­gra­phy, the director’s gaze explo­res an important moment in the tran­si­ti­on to adult­hood with poe­tic pre­cis­i­on. Once again, Sciamma exami­nes the big ques­ti­ons in life from a reso­lut­e­ly fema­le per­spec­ti­ve. The power of memo­ry and ima­gi­na­ti­on are explo­red in a uni­que, emo­tio­nal­ly reso­nant experience.

    Credits:

    FR 2021, 72 Min., frz. OmU
    Regie, Buch: Céline Sciamma
    Kamera: Claire Mathon
    Schnitt: Julien Lacheray
    mit Joséphine Sanz, Gabrielle Sanz, Nina Meurisse, Stéphane Varupenne, Margot Abascal

    Trailer:
    Petite Maman – Official Trailer
    im Kino mit deut­schen Untertitlen
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  • The other Side of the River

    The other Side of the River

    ein Film von Antonia Kilian.

    [Indiekino Club] [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Als die deut­sche Kamerafrau Antonia Kilian 2016 die Fernsehbilder von der Befreiung der nord­sy­ri­schen Stadt Manbidsch aus den Händen der Terrorgruppe IS im Fernsehen sieht, ist sie fas­zi­niert: Frauen haben den soge­nann­ten Islamischen Staat aus der Stadt getrie­ben – Frauen in Uniform, bewaff­net mit Granaten und femi­nis­ti­schen Werten.
    „Ich möch­te alle Frauen in Manbidsch befrei­en“, sagt die 20-jäh­ri­ge Hala Mustafa, die Kilian ken­nen­lernt, als sie in die auto­no­me kur­di­sche Region Rojava in Syrien reist, wo jene Frauen ihre mili­tä­ri­sche Ausbildung erhal­ten – femi­nis­ti­sche Schulungen inklu­si­ve. Hala lernt hier, eine Soldatin zu wer­den, um in ihrer Heimatstadt auf der ande­ren Seite des Euphrat als Polizistin zu arbei­ten. Ihr größ­ter Wunsch ist es, ihre vier Schwestern aus dem Elternhaus zu holen, wo sie wei­ter­hin zwangs­ver­hei­ra­tet und unter­drückt wer­den. …
    Eine femi­nis­ti­sche Militärakademie vol­ler jun­ger Frauen, die ihr Schicksal selbst in die Hand neh­men: Nicht nur für die Regisseurin von The other Side of the River … ist die kur­di­sche Frauenakademie in Rojava Utopie und Projektionsfläche. „Ich hat­te gro­ße Träume“, sagt Antonia Kilian im Off, „aber kei­ne Ahnung von der Realität.“ Geduldig schaut Kilian mit ihrer Handheld-Kamera zu, wie Hala sich vol­ler Entschlossenheit durch die­se gewalt­vol­le Welt bewegt, in der sie nie mehr macht- und hilf­los sein will. Den hin­ge­bungs­vol­len Nahaufnahmen der Gesichter Halas und ihrer jün­ge­ren Schwestern merkt man die Bewunderung für ihre Protagonistinnen an, in die sich zuse­hends auch Sorge mischt. Denn Krieg ist nun mal Krieg, und selbst die femi­nis­tischs­te Revolution hat auch ihre Schattenseiten.“ Eva Szulkowski | indiekino

    Bester Dokumentarfilm bein Deutschen Filmpreis 2022

    Credits:

    DE/FI 2021, 92 Min., Arabisch, Kurdisch, Deutsch mit deut­schen Untertiteln
    Regie: Antonia Kilian
    Kamera: Antonia Kilian
    Ton: Nadya Derwish
    Schnitt: Arash Asadi


    Trailer:
    The Other Side Of The River | offi­zi­el­ler deut­scher Trailer
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    a film by Antonia Kilian. In Arabic, Kurdish and German with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Combat trai­ning ins­tead of forced mar­ria­ge and IS? 19-year-old Hala escapes from Minbij in North Syria across the Euphrates and ends up in the Kurdish mili­ta­ry. After her trai­ning she returns to her home­town as a poli­ce offi­cer with the inten­ti­on of saving her youn­ger sisters.

    Credits:

    DE/FI 2021, 92 Min., Arabisch, Kurdisch, Deutsch mit deut­schen Untertiteln
    Regie: Antonia Kilian
    Kamera: Antonia Kilian
    Ton: Nadya Derwish
    Schnitt: Arash Asadi


    Trailer:
    The Other Side Of The River | offi­zi­el­ler deut­scher Trailer
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  • Are You Lonesome Tonight?

    Are You Lonesome Tonight?

    ein Film von Wen Shipei .

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Wie es so kom­men kann, Xueming will sich nur eine Zigarette anzün­den, doch genau in die­ser Sekunde tritt plötz­lich der Mann ins Scheinwerferlicht sei­nes Lieferwagens – brem­sen hilft nicht mehr. Geschockt begeht er Fahrerflucht, aber von nun an führt das Leben den von Schuldgefühlen geplag­ten Haustechniker in eine neue Richtung.
    Frau Liang erstat­tet eine Vermisstenanzeige, als ihr Mann nicht nach Hause kommt. Ein paar Tage spä­ter fällt ihre Klimaanlage aus, eine Katastrophe in der schwül­war­men Stadt (Originaltitel: „Es war ein­mal in den Tropen“). Sie kann schwer­lich ahnen, dass dies kein Zufall ist, son­dern von dem jun­gen Reparateur her­bei­ge­führt wur­de. Es ist Xueming, der sei­ne Tat zu beich­ten will, es aber nicht schafft. Beide freun­den sich an, und es stellt sich her­aus, dass die Todesursache von Herrn Liang auch nicht so klar ist, wie es schien. Als schließ­lich die Leiche von Herrn Liang auf­taucht, kommt auch noch ein Kommissar ins Spiel, und ein Koffer vol­ler Geld hat dar­in auch sei­ne Rolle.
    Der Debutfilm von Wen Shipei ist ein schmut­zi­ger, aber far­ben­präch­ti­ger Noir-Thriller, der im Rückblick erzählt wird und sich auch in klei­nen Spiralen aus Vorahnungen und Erinnerungsfetzen durch die Zeit bewegt. Mißtrauen ist in der gezeig­ten Gesellschaft immer ein guter Ratgeber, aber unse­re Held*innen schla­gen sich nach bes­tem Wissen und Gewissen durch den manch­mal erstaun­lich lee­ren Dschungel der Stadt.
    „…eines der erstaun­lichs­ten Debuts der letz­ten Jahre, mit einem ganz eige­nen Rhythmus, einem umwer­fen­den Gefühl für hyp­no­ti­sche Bilder. Von Wen Shipei lässt sich noch eini­ges erwar­ten.“ Tom Dorow, indiekino

    Credits:

    Originaltitel: Re dai wang shi
    CN 2021, 95 Min., man­da­rin OmU
    Regie: Wen Shipei
    Kamera: Cedric Cheung-Lau, Xiaosu Han, Zhang Heng, Andreas Thalhammer
    Schnitt: Zhu Lin, Will Wei, Dong Jie, Noé Dodson, Cao Hangchen

    mit: Eddie Peng, Peiyao Jiang, Zhang Yu, Sylvia Chang 


    Trailer:
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    a film by Wen Shipei . Starts janu­ary 27th at the fsk. In Mandarin with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    On a dark night, Xueming hits a pede­stri­an with his car and flees the sce­ne. Desperate to escape his fee­lings of guilt, he deci­des to approach the dead man’s wife, Mrs Liang. Meanwhile, the body is dis­co­ver­ed – ridd­led with bul­lets. Chen, the detec­ti­ve in char­ge of the inves­ti­ga­ti­on, beco­mes obses­sed with the case. Years later, all three remain caught in a tan­gled web of memo­ries and lies, despera­te­ly sear­ching for a truth that refu­ses to be revealed…

    Credits:

    Originaltitel: Re dai wang shi
    CN 2021, 95 Min.,
    Regie: Wen Shipei
    Kamera: Cedric Cheung-Lau, Xiaosu Han, Zhang Heng, Andreas Thalhammer
    Schnitt: Zhu Lin, Will Wei, Dong Jie, Noé Dodson, Cao Hangchen
    mit: Eddie Peng, Peiyao Jiang, Zhang Yu, Sylvia Chang 


    Trailer:
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  • Moleküle der Erinnerung – Venedig, wie es niemand kennt

    Moleküle der Erinnerung – Venedig, wie es niemand kennt

    ein Film von Andrea Segre.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Beim ers­ten Lockdown vor einem Jahr stran­det Regisseur Andrea Segre im ver­las­se­nen Venedig. Er ist gera­de für Dreharbeiten in der Luganenstadt, als sie sich schlag­ar­tig ver­än­dert: kei­ne Touristen, ein lee­rer Canale Grande und auf der Piazza San Marco sind nur noch die Schreie der Möwen zu hören. Seinen ursprüng­li­chen Film kann er nicht wei­ter­dre­hen, und beginnt statt­des­sen mit einer Annäherung an sei­ne Familiengeschichte, die hier ihren Anfang nahm.
    „Andrea Segres ein­ma­lig poe­ti­sche Doku ist mehr als ein Corona-Tagebuch. Geschickt spielt der Regisseur mit Super8-Aufnahmen sei­nes Vaters, mischt ele­gant alte Fotografien von Venedig mit sei­nen neu­en Aufnahmen, unter­legt mit Teho Teardos dräu­en­der Musik. Letztlich ent­steht eine berü­ckend melan­cho­li­sche Liebeserklärung an den schweig­sa­men Vater und an Venedig. Der ver­stor­be­ne Vater, ein Wissenschaftler, stu­dier­te Molekülbewegungen und arbei­te­te als Chemiker in Venedig.
    Der Großvater war Jude, die Großmutter nicht. Die Shoa beglei­te­te sie als lebens­lan­ger Schrecken, erzählt Segres Off-Stimme bei sei­ner Annäherung an die Familiengeschichte. ‚Während mei­nes gan­zen absur­den Lebens, das ich gelebt hat­te, war über Jahre hin­weg ein dunk­ler Wind von irgend­wo tief in mei­ner Zukunft auf mich zuge­kom­men‘. Nicht umsonst beginnt der ver­sier­te Filmemacher mit die­sem Zitat aus Albert Camus‘ Roman ‚Der Fremde‘. Der bar­ba­ri­sche Zivilisationsbruch des Jahrhunderts hat auch in sei­ner Biographie Spuren hin­ter­las­sen.“ Luitgard Koch | programmkino.de

    Credits:

    IT 2020, 68 Min., ital. OmU,
    Buch & Regie: Andrea Segre
    Kamera: Matteo Calore, Andrea Segre
    Schnitt: Chiara Russo

    Trailer:
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    a film by Andrea Segre. Starts December 30th at the fsk. In Italian with German subtitles

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Some things are very dif­fi­cult for a father to share with his son and the lat­ter can only start to under­stand them when he beco­mes a father. In February-April this year, Andrea Segre, who has been living in Rome for years, was blo­cked by the lock­down in Venice, the city of his father Ulderico. He was working the­re on two theat­re and cine­ma pro­jects on the city’s gre­at blights: tou­rism and high water. While he was film­ing the city was fro­zen and emp­tied befo­re his very eyes, res­to­ring it to natu­re and its histo­ry, and in some ways to him as well. He coll­ec­ted visu­al notes and spent that peri­od in his fami­ly home whe­re he del­ved into the past. Personal archi­ves in Super8 by the director’s father and the real prot­ago­nist of the film alter­na­te with mee­tings with Venetian inha­bi­tants, who talk about the rela­ti­onship bet­ween the city and water whilst expe­ri­en­cing the unex­pec­ted arri­val of the gre­at void that has inva­ded Venice and a lar­ge part of the world. The who­le thing is kept tog­e­ther by the director’s off screen voice, Teho Teardo’s music and an atmo­sphe­re of expec­tancy and ama­ze­ment that per­va­des the enti­re visu­al and exis­ten­ti­al mate­ri­al of this stran­ge journey.

    Credits:

    IT 2020, 68 Min., ital. OmU,
    Buch & Regie: Andrea Segre
    Kamera: Matteo Calore, Andrea Segre
    Schnitt: Chiara Russo

    Trailer:
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  • The Assistant

    The Assistant

    Ein Film von Kitty Green.

    [Credits] [Tickets und Termine] [Trailer]

    Ein wei­te­rer Tag im Büro: Jane, die neue Assistentin eines mäch­ti­gen Medienmoguls, war als Erste da und wird am Ende des Films als Letzte wie­der gehen. Sie erle­digt ihre Aufgaben, erträgt die stän­di­gen Feindseligkeiten ihrer Kollegen und wid­met sich dem wach­sen­den Stapel an Arbeit mit Sorgfalt und Präzision: Terminpläne aus­dru­cken, Reisen orga­ni­sie­ren, Mittagessen bestel­len, das Büro ihres Chefs auf­räu­men. Ohne dass er jemals auf der Leinwand erscheint, ist der Chef all­ge­gen­wär­tig, bei Jane eben­so wie bei den Zuschauer*innen. Wir hören ihn durch das Telefon, als er Jane zurecht­weist, und wir sehen eine gan­ze Reihe attrak­ti­ver Frauen, die auf sei­ne Anweisung hin in die Firma kom­men. Als Janes Misstrauen und ihr Unbehagen über­hand­neh­men, offen­bart sich, dass sie Teil eines miss­bräuch­li­chen Systems ist.
    Mit visu­el­ler Strenge und erzäh­le­ri­scher Ruhe rich­tet Kitty Greens fes­seln­des Spielfilmdebüt den Fokus auf die repres­si­ven Vorgänge am Arbeitsplatz. Sie schil­dert den Missbrauch, der hin­ter geschlos­se­nen Türen statt­fin­det, aus der Perspektive der­je­ni­gen, die ihn wil­lent­lich oder unwil­lent­lich ermög­li­chen. Am Ende haben wir viel­leicht nicht viel gese­hen, aber umso mehr verstanden.

    Kritik in der Zeit


    Credits:

    US 2019, 87 Min., engl. OmU,
    Regie: Kitty Green
    Kamera: Michael Latham
    Schnitt: Kitty Green, Blair McClendon
    mit Julia Garner, Matthew Macfadyen, Makenzie Leigh, Kristine Froseth


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    A film by Kitty Green. In English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets und Termine] [Trailer]

    Another day at the office. Jane, the new assistant to a powerful media mogul, is the first to arri­ve and, by the end of the film, will be the last to lea­ve. She does her job, endu­res her col­le­agues’ con­stant hosti­li­ty and appli­es hers­elf to her gro­wing pile of tasks with pains­ta­king pre­cis­i­on: prin­ting out sche­du­les, arran­ging tra­vel, orde­ring lunch and tidy­ing up her boss’s office. Without him ever once put­ting in an appearance in front of the came­ra, his exis­tence is none­thel­ess all-per­va­si­ve – for both Jane and the audi­ence. We hear him on the other end of the pho­ne repri­man­ding Jane; we also wit­ness the array of attrac­ti­ve young women who are pay­ing a visit to the com­pa­ny at his behest. Jane’s sus­pi­ci­ons and dis­com­fort spin out of con­trol as it beco­mes clear that she is part of an abu­si­ve sys­tem.
    Assembled with visu­al rigour and nar­ra­ti­ve quietu­de, Kitty Green’s grip­ping fic­tion­al debut homes in on oppres­si­ve prac­ti­ces in a work­place and depicts the abu­se taking place behind clo­sed doors from the per­spec­ti­ve of tho­se who are its wil­ling or unwil­ling enablers. By the end, we may not have seen much, but we under­stand everything.


    Credits:

    US 2019, 87 Min., engl. OmU,
    Regie: Kitty Green
    Kamera: Michael Latham
    Schnitt: Kitty Green, Blair McClendon
    mit Julia Garner, Matthew Macfadyen, Makenzie Leigh, Kristine Froseth


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  • Niemand ist bei den Kälbern

    Niemand ist bei den Kälbern

    ein Film von Sabrina Sarabi.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Kulturlandschaft, soweit das Auge blickt, unter­bro­chen von Gehöften hier und da, moder­ne Windmühlen sind fürs Vertikale zustän­dig, und das Fest der frei­wil­li­gen Feuerwehr ist der Höhepunkt des Sommers. Hier, in einem Ort im Nordosten des Landes, lebt und arbei­tet Christin mit ihrem lang­jäh­ri­gen Freund Jan auf dem Milchbetrieb sei­nes Vaters. Daneben ver­sorgt sie noch ihren alko­hol­kran­ken Vater und ist selbst mitt­ler­wei­le einem heim­li­chen Schluck Kirschlikör nicht abge­neigt. Als der Windkraftanlagentechniker Klaus auf­taucht, macht die jun­ge Frau ihm Avancen. Er fragt sie nach ihren Träumen, und sie muss pas­sen – und plötz­lich wird ihr klar, dass es so für sie nicht wei­ter­ge­hen kann – aber was kann sie wie ändern?
    „Mit beein­dru­cken­der Präzision fängt Sabrina Sarabi die sozia­le Kälte die­ses Arbeitsalltags ein und lässt ihre Protagonistin wie­der ein Gespür für ihr eige­nes Begehren ent­wi­ckeln. Sie kommt ihren Figuren dabei immer näher, bis die­se ihren stil­len Aggressionen schließ­lich frei­en Lauf las­sen.
    Hauptdarstellerin Saskia Rosendahl gibt dem Verloren sein ihrer Christin eine ner­vö­se Energie, bei der die Lebenslust unter der Routine und Abgeklärtheit durch­scheint.“ Jonas Nestroy | IFFMH
    Saskia Rosendahl wur­de bei den Intern. Filmfestspielen in Locarno der Preis als Beste Darstellerin verliehen.

    Credits:


    DE 2021, 116 Min., dt. O.m.engl. U., optio­na­le Audiodeskription bei Greta
    Buch und Regie: Sabrina Sarabi
    nach dem Roman von Alina Herbing
    Kamera: Max Preiss
    Schnitt: Heike Parplies
    mit: Saskia Rosendahl, Rik Okon, Godehard Giese, Enno Trebs, Peter Moltzen, Anne Weinknecht

    Trailer:
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    a film by Sabrina Sarabi. Starts January 20th at the fsk. In German with English subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    It‘s high sum­mer in the midd­le of nowhe­re, Mecklenburg, Germany. Five hou­ses, one bus stop, cows, and not­hing but fields. Twenty-four-year-old Christin (Saskia Rosendahl) lives on the farm of her long-term boy­fri­end Jan, twen­ty-five (Rick Okon). The exci­ting post-reuni­fi­ca­ti­on years that defi­ned her child­hood are long gone.
    Her rela­ti­onship is love­l­ess. Her father drinks. Christin, too, keeps the cher­ry liqueur under her car seat. In the shim­me­ring heat of sum­mer, time seems to stand still – until for­ty-six-year-old wind ener­gy engi­neer Klaus (Godehard Giese) arri­ves from Hamburg and sets the world spin­ning again.

    Credits:


    DE 2021, 116 Min., dt. O.m.engl. U.
    Buch und Regie: Sabrina Sarabi
    nach dem Roman von Alina Herbing
    Kamera: Max Preiss
    Schnitt: Heike Parplies
    mit: Saskia Rosendahl, Rik Okon, Godehard Giese, Enno Trebs, Peter Moltzen, Anne Weinknecht

    Trailer:
    Ausschnitt
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  • The Lost Daughter – Frau im DunkelnThe Lost Daughter

    The Lost Daughter – Frau im DunkelnThe Lost Daughter

    ein Film von Maggie Gyllenhaal.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Eine Literaturwissenschaftlerin macht Urlaub auf einer grie­chi­schen Insel und genießt die Zeit am Strand, bis eine Großfamilie auf­taucht und ihre Ruhe stört. Dabei ist es nicht nur das lau­te Treiben, das die Frau irri­tiert. Die Präsenz einer jun­gen Mutter und ihrer klei­nen Tochter wecken Erinnerungen an ihre eige­ne Vergangenheit als Mutter zwei­er Töchter, die sich, als die Mädchen klein waren, von der Mutterrolle über­for­dert fühl­te und eine radi­ka­le Entscheidung traf. Die Adaption des gleich­na­mi­gen Romans von Elena Ferrante chan­giert ele­gant zwi­schen zwei Zeitebenen und ver­webt sie zum Porträt einer Frau, die sich von klas­si­schen Rollenbildern löst, dafür aber die Bürde laten­ter Scham mit sich trägt. Mit gro­ßer Sensibilität arbei­tet die Inszenierung die unglei­chen Verhältnisse zwi­schen den Geschlechtern her­aus und den Druck, der dadurch auf der ful­mi­nant ver­kör­per­ten Protagonistin las­tet.” Filmdienst
    „Gyllenhaal hat Ferrantes Buch selbst adap­tiert, die Textur ihrer Bilder lässt den lite­ra­ri­schen Ursprung manch­mal fast ver­ges­sen. Noch im kleins­ten visu­el­len Detail steckt ein Information aus Ledas Leben – selbst aus den zwan­zig Jahren, die „The Lost Daughter“ über­springt. Die jun­ge Leda, wenn sie mal in ihrer unge­lieb­ten Mutterrolle auf­geht, hat ein Spiel mit ihren Töchtern: Es gewinnt, wer geschickt genug ist, die Haut einer Orange in einem Stück zu schä­len. Das ist auch „The Lost Daughter“: ein Geduldspiel, kunst­voll und zer­brech­lich.” Andreas Busche | Tagesspiegel

    Credits:


    US/GB/GR/IL 2021, 121 Min., engl. OmU
    Buch und Regie: Maggie Gyllenhaal
    nach dem Roman „Frau im Dunkeln” von Elena Ferrante
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Affonso Gonçalves
    mit: Olivia Colman, Jessie Buckley, Dakota Johnson, Ed Harris, Peter Sarsgaard, Paul Mescal, Dagmara Dominczyk, Alba Rohrwacher

    Trailer:
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    a film by Maggie Gyllenhaal.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Alone on a sea­si­de vaca­ti­on, Leda beco­mes con­su­med with a young mother and daugh­ter as she wat­ches them on the beach. Unnerved by their com­pel­ling rela­ti­onship, (and their rau­cous and men­acing exten­ded fami­ly), Leda is over­whel­med by her own memo­ries of the ter­ror, con­fu­si­on and inten­si­ty of ear­ly mother­hood. An impul­si­ve act shocks Leda into the stran­ge and omi­nous world of her own mind, whe­re she is forced to face the uncon­ven­tio­nal choices she made as a young mother and their consequences.

    Credits:


    US/GB/GR/IL 2021, 121 Min., engl. OmU
    Buch und Regie: Maggie Gyllenhaal
    nach dem Roman „Frau im Dunkeln” von Elena Ferrante
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Affonso Gonçalves
    mit: Olivia Colman, Jessie Buckley, Dakota Johnson, Ed Harris, Peter Sarsgaard, Paul Mescal, Dagmara Dominczyk, Alba Rohrwacher


    Trailer:
    The Lost Daughter | Official Trailer | Netflix
    Im Kino mit deut­schen Untertiteln
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  • Ballade von der weißen Kuh

    Ballade von der weißen Kuh

    ein Film von Behtash Sanaeeha, Maryam Moghaddam.

    [indie­ki­no Club] [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Minas Mann ist tot, hin­ge­rich­tet. Ein Justizirrtum, wie sich ein Jahr spä­ter her­aus­stellt. Eine finan­zi­el­le Entschädigung soll ihr über den Verlust hin­weg­hel­fen und der sie­ben­jäh­ri­gen gehör­lo­sen Tochter das Leben erleich­tern. Aber Minas Trauer sitzt tief, und so leicht lässt sie sich nicht abschüt­teln.
    Während die Witwe ihren Kampf gegen ein System auf­nimmt, das nicht auf Widerstand ein­ge­stellt ist, steht plötz­lich Reza vor der Tür. Er ist angeb­lich ein Freund ihres Mannes, der alte Schulden zu beglei­chen wünscht. Mina ist zunächst miss­trau­isch, nimmt sei­ne Hilfe und Freundlichkeit jedoch bald dank­bar an, als ihr selbst Kraft, Geld und Hoffnung schwin­den. Noch ahnt sie nicht, dass Rezas Vergangenheit unmit­tel­bar mit ihrem Schicksal ver­bun­den ist, bis auch die­se Wahrheit irgend­wann ans Licht gerät und Mina erneut vor eine schwe­re Prüfung gestellt wird.
    Der meis­ter­haf­te Film von Behtash Sanaeeha und Maryam Moghaddam, bei dem Moghaddam als Regisseurin und (groß­ar­ti­ge) Hauptdarstellerin eine Doppelrolle über­nimmt, kon­zen­triert sich voll und ganz auf die Frau im Zentrum des Geschehens. Die Kamera folgt Mina durch den Alltag und streift dabei immer wie­der ihr Gesicht, schaut ihr oft und lan­ge in die schwe­ren Augen, die so viel mehr sagen als jedes Wort. Aber auch in ihrem tief­sit­zen­den Schmerz lässt sie sich nicht ein­schüch­tern. Mit einer hart­nä­cki­gen Wut im Bauch stellt sie sich den Lügen des Überwachungsstaates eben­so ent­ge­gen wie Demütigungen, als etwa der Schwiegervater das Sorgerecht für ihre Tochter ein­klagt. Allein Mina weiß, wie weit sie zu gehen bereit ist.“
    Pamela Jahn | indiekino.de
    „Das ist ein wuch­ti­ger, wüten­der Film, der ein­mal mehr die Aussagen all jener ira­ni­schen Künstler und Filmemacherinnen bestä­tigt, dass die­ser Staat sich nicht um kri­ti­sche Kunst küm­mert, so lan­ge sie die Dinge nicht direkt und wört­lich auf den Punkt bringt. Das mensch­li­che Drama die­ser Figuren lässt sich eben ohne wei­te­res auf den Monster’s Ball (US Film über eine Henker – Opfernwitwe Beziehung) redu­zie­ren. Zumal bis auf Reza die staat­li­chen Funktionäre gesichts- und per­sön­lich­keits­los gezeigt wer­den.“ Sennhausers Filmblog

    Credits:


    Ghasideyeh gave sefid
    IR/FR 2020, 105 Min., far­si OmU
    Buch und Regie: Behtash Sanaeeha, Maryam Moghaddam
    Kamera: Amin Jafari
    Schnitt: Ata Mehrad, Behtash Sanaeeha
    mit Maryam Moghaddam, Alireza Sanifar, Pourya Rahimisam, Avin Purraoufi, Farid Ghobadi, Lili Farhadpour

    Trailer:
    Ballad of a White Cow (Ghasideyeh gave sefid) new clip offi­ci­al from Berlin Film Festival 2021
    Im Kino mit deut­schen Untertiteln
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    a film by Behtash Sanaeeha, Maryam Moghaddam. In Farsi with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Mina’s life is tur­ned upsi­de down when she lear­ns that her hus­band Babak was inno­cent of the crime for which he was exe­cu­ted. The aut­ho­ri­ties apo­lo­gi­se for the mista­ke and offer the pro­s­pect of finan­cial com­pen­sa­ti­on. Mina starts a silent batt­le against a cyni­cal sys­tem for her own and her daughter’s sake. Just as her money is run­ning out, a stran­ger named Reza knocks at her door, say­ing he has come to repay a debt he owed to Babak. Mina is guard­ed at first, but incre­asing­ly lets Reza into her life, una­wa­re of the secret that ties them to one ano­ther.
    Behtash Sanaeeha and Maryam Moghaddam mas­terful­ly pre­sent guilt and ato­ne­ment, a clas­sic tro­pe of Iranian film, as a cine­ma of small, pre­cise ges­tu­res and spaces. Maryam Moghaddam excels in the role of a Mina caught bet­ween loneli­ne­ss and her strugg­le for self-determination.

    Credits:


    Ghasideyeh gave sefid
    IR/FR 2020, 105 Min., far­si OmU
    Buch und Regie: Behtash Sanaeeha, Maryam Moghaddam
    Kamera: Amin Jafari
    Schnitt: Ata Mehrad, Behtash Sanaeeha
    mit Maryam Moghaddam, Alireza Sanifar, Pourya Rahimisam, Avin Purraoufi, Farid Ghobadi, Lili Farhadpour

    Trailer:
    Ballad of a White Cow (Ghasideyeh gave sefid) new clip offi­ci­al from Berlin Film Festival 2021
    Im Kino mit deut­schen Untertiteln
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  • Lunana

    Lunana

    ein Film von Pawo Choyning Dorji.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Das Glück der Bevölkerung liegt der Regierung im klei­nen Bhutan sehr am Herzen, trotz­dem sind vie­le jun­ge Menschen davon über­zeugt, ihres eher im Ausland zu fin­den, so auch Uygen. Der Lehramtsstudent hat das Visa für die ange­streb­te Musikerkarriere in Australien schon in der Tasche, aber der Traum muss war­ten. Davor steht noch ein Jahr Referendariat, und dazu wird er in das klei­ne, tat­säch­lich exis­tie­ren­de Bergdorf Lununa ver­setzt, das in fast 4000m Höhe und acht Tagesmärsche von der letz­ten Kleinstadt ent­fernt liegt. So erklärt sich auch, dass hier­hin noch kei­ne Stromleitung den Weg gefun­den hat – ganz zu schwei­gen von den neus­ten Segnungen der Kommunikationsindustrie, die auch Bhutan schon längst erreicht hat, wie in Sing me a Song zu sehen ist. Bei der Ankunft dort ist Uygen trotz freund­lichs­tem Empfang ent­setzt über die­se und ande­re Mängel, kann aber nicht sogleich wie­der weg.
    Hendrike Bake schreibt in „Indiekino“ dazu: »Dass sich [im Laufe des Films] sei­ne Einstellung ändert, ist wenig über­ra­schend, aber es ist schön, wie natu­ra­lis­tisch und ein­fühl­sam der Film die­se Veränderung erzählt und dabei Inszenierung und Dokumentarisches sanft ver­knüpft.« Die Dorfbewohner spie­len näm­lich sich selbst und brin­gen eige­ne Geschichten mit, und auch Probleme, die nicht nur die Abgeschiedenheit des Ortes auf­wirft, wer­den ange­spro­chen. Die behut­sam erzähl­te Geschichte in der groß­ar­ti­gen Landschaft fügt sich mit einer guten Portion Humor zu einem zau­ber­haf­ten Film zusam­men.
    Überraschenderweise fand Lunana – Ein Yak im Klassenzimmer, wie er im Original heißt, einen Platz auf der kürz­lich ent­schie­de­nen, zum Teil unge­wöhn­lich gut aus­ge­wähl­ten „Oscar-Auslands“-Shortlist, zusam­men u.a. mit Drive my Car, Abteil Nr. 6 und Grosse Freiheit.

    Credits:


    BT/CN 2021, 109 Min., Dzongkha OmU
    Buch und Regie: Pawo Choyning Dorji
    Schnitt: Hsiao-Yun Ku
    Kamera: Jigme Tenzing
    mit: Sherab Dorji, Ugyen Norbu Lhendup, Pem Zam, Kelden Lhamo Gurung

    Trailer:
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    a film by Pawo Choyning Dorji. In Dzongkha with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Struggling with his pro­fes­si­on as a tea­cher, Ugyen is sent to Lunana in nor­t­hern Bhutan for his final year of trai­ning. With a warm wel­co­me, the local child­ren try to win him over but they do not have much time.

    Credits:


    BT/CN 2021, 109 Min., Dzongkha OmU
    Buch und Regie: Pawo Choyning Dorji
    Schnitt: Hsiao-Yun Ku
    Kamera: Jigme Tenzing
    mit: Sherab Dorji, Ugyen Norbu Lhendup, Pem Zam, Kelden Lhamo Gurung

    Trailer:
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  • Night Nursery

    Night Nursery

    ein Film von Moumouni Sanou. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In der Kreisstadt Bobo-Dioulasso, in der Nähe von Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou, geben Sexarbeiterinnen ihren Nachwuchs in die Obhut von Frau Coda, einer älte­ren Dame, die sich seit Jahrzehnten um Kinder küm­mert, deren Mütter nachts auf der Straße ihr Geld ver­die­nen. Dem Filmemacher Moumouni Sanou ist es über die Jahre gelun­gen, das Vertrauen aller Beteiligten zu gewin­nen und einen tie­fen Einblick in das Leben von Odile und Farida zu bekom­men, die bei­de auf die Dienste von Frau Coda ange­wie­sen sind. Zärtlich und sehr genau beob­ach­tet er alle Aspekte ihres Lebens, Hausarbeit, Freizeit, inti­me Momente des Mutterseins, auch ihre Beziehung zu Frau Coda und wie die­se ihre Kinder erzieht. Im Mittelpunkt des Films ste­hen die Erfahrungen von Frauen. Männer und Väter sind abwe­send, außer in den mal amü­san­ten, mal zutiefst erschüt­tern­den Geschichten, die Farida und Odile von ihrer Arbeit erzäh­len. Sanous zurück­hal­ten­der, respekt­vol­ler Blick macht die Vorzüge hori­zon­ta­len Filmemachens deut­lich, das sich durch größt­mög­li­che Aufmerksamkeit und Sensibilität den Protagonisten gegen­über auszeichnet.

    Credits:

    Garderie noc­turne
    UV/FR/DE 2021, 67 Min., Dioula OmU,
    Regie Moumouni Sanou
    Kamera: Pierre Laval
    Schnitt: François Sculier
    mit: Odile Kambou, Fatim Tiendrebeogo 

    Trailer:
    Night Nursery | Official Trailer | Berlinale 2021
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    a film by Moumouni Sanou. In Dioula with German subtitles .

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In der Kreisstadt Bobo-Dioulasso, in der Nähe von Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou, geben Sexarbeiterinnen ihren Nachwuchs in die Obhut von Frau Coda, einer älte­ren Dame, die sich seit Jahrzehnten um Kinder küm­mert, deren Mütter nachts auf der Straße ihr Geld ver­die­nen. Dem Filmemacher Moumouni Sanou ist es über die Jahre gelun­gen, das Vertrauen aller Beteiligten zu gewin­nen und einen tie­fen Einblick in das Leben von Odile und Farida zu bekom­men, die bei­de auf die Dienste von Frau Coda ange­wie­sen sind. Zärtlich und sehr genau beob­ach­tet er alle Aspekte ihres Lebens, Hausarbeit, Freizeit, inti­me Momente des Mutterseins, auch ihre Beziehung zu Frau Coda und wie die­se ihre Kinder erzieht. Im Mittelpunkt des Films ste­hen die Erfahrungen von Frauen. Männer und Väter sind abwe­send, außer in den mal amü­san­ten, mal zutiefst erschüt­tern­den Geschichten, die Farida und Odile von ihrer Arbeit erzäh­len. Sanous zurück­hal­ten­der, respekt­vol­ler Blick macht die Vorzüge hori­zon­ta­len Filmemachens deut­lich, das sich durch größt­mög­li­che Aufmerksamkeit und Sensibilität den Protagonisten gegen­über auszeichnet.

    Credits:

    Garderie noc­turne
    UV/FR/DE 2021, 67 Min., Dioula OmU,
    Regie Moumouni Sanou
    Kamera: Pierre Laval
    Schnitt: François Sculier
    mit: Odile Kambou, Fatim Tiendrebeogo 

    Trailer:
    Night Nursery | Official Trailer | Berlinale 2021
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