Petite Maman

ein Film von Céline Sciamma. Ab 17.2 im fsk. 

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Nach dem Tod von Nellys gelieb­ter Großmutter hilft das acht­jäh­ri­ge Mädchen sei­nen Eltern beim Ausräumen des Hauses, in dem ihre Mutter Marion ihre Kindheit ver­brach­te. Nelly erkun­det das Haus und den umlie­gen­den Wald, in dem ihre Mutter frü­her spiel­te und das Baumhaus bau­te, von dem Nelly so viel gehört hat. Eines Tages reist die Mutter unver­mit­telt ab. Da lernt Nelly ein gleich­alt­ri­ges Mädchen ken­nen, das im Wald gera­de ein Baumhaus baut. Das Mädchen heißt: Marion.
Céline Sciamma, zum zwei­ten Mal auf der Berlinale, hat mit ihrem fünf­ten Film ein höchst inten­si­ves und rei­fes Werk geschaf­fen. Im herbst­li­chen Licht der Bilder von Kamerafrau Claire Mathon spürt die Regisseurin mit poe­ti­scher Präzision einem wich­ti­gen Moment des Erwachsenwerdens nach. Wieder ein­mal stellt Sciamma das weib­li­che Universum in den Mittelpunkt ihrer Beschäftigung mit den Fragen des Lebens. Aus der Kraft der Erinnerung und der Imagination lässt sie einen ein­zig­ar­ti­gen emo­tio­na­len Resonanzraum entstehen.

Credits:

FR 2021, 72 Min., frz. OmU
Regie, Buch: Céline Sciamma
Kamera: Claire Mathon
Schnitt: Julien Lacheray
mit Joséphine Sanz, Gabrielle Sanz, Nina Meurisse, Stéphane Varupenne, Margot Abascal

Trailer:
Petite Maman – Official Trailer
im Kino mit deut­schen Untertitlen
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