Archiv der Kategorie: jetzt

Der Atem des Meeres

 

ein Film von Pieter-Rim de Kroon.

 

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DER ATEM DES MEERES – ein poe­ti­scher Kinodokumentarfilm über das beein­dru­cken­de Universum des größ­ten Marschlandes der Welt: das Wattenmeer. Im Rhythmus von Ebbe und Flut erzählt DER ATEM DES MEERES vom Wattenmeer, von den Menschen und der Natur, die die­se außer­ge­wöhn­li­che Region for­men. Von Den Helder in den Niederlanden über die ost­frie­si­schen Küsten bis nach Skallingen in Dänemark erstreckt sich eine Ansammlung von Inseln und Gemeinden, wovon jede ihren eige­nen Charakter, ihre eige­nen Besonderheiten hat. Doch sie alle gehö­ren zum Wattenmeer, das seit 20 Jahren den Titel UNESCO-Weltnaturerbe trägt.
Ständig wech­seln­des Licht, Nebel, und Wind ver­än­dern die Landschaft und Lebensräume von Seehunden, Krabben und Flundern. Das kom­ple­xe Binnensystem, mit sei­ner ein­zig­ar­ti­gen Flora und Fauna birgt unzäh­li­ge Geschichten und ein­zig­ar­ti­ge Lebensformen, deren Entdeckung DER ATEM DES MEERES erleb­bar macht.
Mal rich­tet sich der Blick auf klei­ne Details, mal auf das gro­ße Ganze. Zugvögel und Touristen, die jedes Jahr kom­men und gehen, die Veränderung der Farbgebung von Watt und Wasser und der fas­zi­nie­ren­de Wechsel der Gezeiten sind ein sich wie­der­ho­len­der Zyklus.
DER ATEM DES MEERES ist ein poe­ti­scher Kinodokumentarfilm, der eine Region vol­ler Gegensätze zeigt. Das Wattenmeer ist geprägt von Stille und Sturm, Leben und Tod und natür­lich vom Ein- und Ausatmen des Meeres, dem bestim­men­den Faktor, nach dem sich alles richtet.

 

 

 

 

Credits:

 

NL/DE 2020, 105 Min.,
Regie: Pieter-Rim de Kroon
Kamera: Victor Dekker
Schnitt: Erik Disselhoff

 

Trailer:

 

 

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Die Dohnal

ein Film von Sabine Derflinger.

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November 1979. Parteitag der SPÖ, Villach, 23 Uhr. Johanna Dohnal gibt ihr ers­tes Interview als Frauenstaatssekretärin. Ein ORF-Journalist kommt gleich zur Sache. „Was ist das für ein Gefühl?“, will er wis­sen. Sie ant­wor­tet schnell und direkt: „Überhaupt kein Gefühl im Moment. Außer, dass es hier sehr heiß ist.“ Doch er lässt nicht locker: Ob sie sich als Frau wie jeder ande­re Staatssekretär auch füh­len wer­de? „Ich weiß über­haupt nicht, wie sich ein Staatssekretär fühlt. Ich glau­be, so wie jeder ande­re Mensch auch. Aber die Frauenfrage ist eine gesell­schafts­po­li­ti­sche und nach mei­ner Auffassung kei­ne Frauenfrage.“

Und damit zeigt die ehe­ma­li­ge, ers­te öster­rei­chi­sche Frauenministerin klar ihren Standpunkt. Sie will sich nicht in eine Ecke drän­gen las­sen. Der Kampf für Frauenrechte ist für sie gleich­be­deu­tend mit dem Kampf für eine Gesellschaft mit mensch­li­chem Antlitz. Als unehe­li­ches Kind einer ledi­gen Mutter arbei­te­te sie sich aus armen Verhältnissen im Nachkriegsösterreich in der sozia­lis­ti­schen Partei hoch. Bei der Grossmutter auf­ge­wach­sen fühl­te sie sich als Außenseiterin. Die Freiheit jen­seits von Normen zu den­ken und zu füh­len, behält sie selbst nach ihrem Aufstieg in der öster­rei­chi­schen Politik bei.

Ihre Bestellung in den 1970er Jahren unter Bruno Kreisky war damals eine Sensation. Ihre früh­zei­ti­ge Abberufung gegen ihren Willen durch die eige­ne Partei eigent­lich ein Skandal. Denn nach sechs­zehn Jahren Regierungstätigkeit hat­te sie ihren Schwung nicht ver­lo­ren. Trotzdem wur­de sie im März 1995 von Kanzler Franz Vranitzky aus dem Amt gedrängt. Geblieben sind ihre Errungenschaften, die heu­te oft­mals wie­der zur Diskussion ste­hen, was den Film zusätz­lich bri­sant macht. Dabei ver­blüfft nach wie vor die Fülle an Initiativen, Gesetzen, Regelungen und Einrichtungen, die direkt auf ihre Initiative zurück­ge­hen. Das reicht von der Einführung der Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe über die Anrechnung von Kindererziehungszeiten für die Pension bis zu den ers­ten Frauenhäusern und einem Gesetz gegen sexu­el­le Belästigung am Arbeitsplatz.

Vor dem Hintergrund patri­ar­chal gepräg­ter Machtverhältnisse bün­del­te die femi­nis­ti­sche Visionärin die Kräfte aller öster­rei­chi­schen Frauenorganisationen, von der Katholischen Frauenbewegung bis zur Aktion Unabhängiger Frauen, um öffent­li­chen Druck für gemein­sa­me Anliegen zu erzeu­gen. So setz­te sie die Gründung und dau­er­haf­te Finanzierung der Wiener Frauenhäuser durch. Sabine Derflingers berüh­ren­de Doku spie­gelt das poli­ti­sche Klima des Landes bis hin zum neo­li­be­ra­len Umschwung treff­lich. Mitreißend bebil­dert die Grimme-Preisträgerin den wei­ten Weg den Johanna Dohnal im Kampf gegen alle Widerstände und Männerbünde gehen muss­te. Ein Stück leben­di­ge, inspi­rie­ren­de Frauengeschichte, die den Blick schärft.

Luitgard Koch | programmkino.de

Credits:

AT 2019, 104 Min.,
Regie: Sabine Derflinger
Drehbuch: Sabine Derflinger
Kamera: Christine A. Maier, Eva Testor
Schnitt: Niki Mossböck
mit: Annemarie Aufreiter, Johanna-Helen Dohnal, Ingrid Dohnal, Sonja Ablinger, Ferdinand Lacina, Elfe Semotan, Trautl Brandstaller, Brigitte Ederer, Hanna Herbst, Julia Herr, Käthe Kratz, Alice Schwarzer.

Trailer:
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Alles ist Eins. Ausser der 0

ein Film von Klaus Maeck und Tanja Schwerdorf.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Sie waren Aktivisten, Spione, Genies im Umgang mit dem Computer: Die Hacker des Chaos Computer Clubs waren die Aufklärer in einer Zeit, in der die Computertechnik für Viele ein Fremdwort war – zumin­dest aber ein Buch mit sie­ben Siegeln, das inmit­ten eines böh­mi­schen Dorfs lag. Die Mitglieder des CCC zeig­ten dar­um auch mit wenig Aufwand, wo die Tücken in der fort­schrei­ten­den com­pu­te­ri­sier­ten Welt lagen. Das Passwort einer Sparkasse errie­ten sie ein­fach, indem sie als ers­tes die Telefonnummer des Benutzers aus­pro­bier­ten. Das Ergebnis war korrekt.

Am Anfang des CCC stand Wau Holland, Deutschlands ers­ter digi­ta­ler Bürgerrechtler. Er grün­de­te den Club, mach­te mit spek­ta­ku­lä­ren Hacks auf sich auf­merk­sam. Er stand für den unge­hin­der­ten sozia­len Austausch mit den Mitteln der Technik, einer Digitalisierung, die Heilsbringer sein konn­te, die aber auch immer mit Gefahren ver­bun­den war, wenn der sozia­le Zusammenhalt der Gesellschaft dadurch unter­mi­niert wurde.

Der Film „Alles ist eins. Außer der 0.“ dringt in die­se Frühzeit des CCC ein, zeich­net dabei aber auch ein Bild der dama­li­gen Republik, in der Hausdurchsuchungen beim Chaos Computer Club statt­fan­den, nach­dem die­ser den deut­schen Geheimdienst, aber auch die ent­spre­chen­den Firmen auf Sicherheitslücken auf­merk­sam machten.

Das ist ein Teil des Films, ein ande­rer ist, dass er zwar von der Vergangenheit erzählt, aber für die Gegenwart wich­tig ist. Weil er zeigt, dass die gro­ßen Fragen unse­rer Gesellschaft schon damals gedacht wur­den – wenn auch die meis­ten die Gedanken von Wau Holland igno­rier­ten. Dabei war es visio­när, was hier gesagt und getan wur­de. Indem die heu­ti­ge Dynamik des Internets vor­weg­ge­nom­men wird, in der Meinung sehr schnell auch zur Waffe wer­den kann – oder man sich durch sie zum Ziel macht.

Die Gesellschaft ist auch wegen der Bestrebungen des CCC offe­ner gewor­den. Nach dem Tschernobyl-Gau waren es die Aktivisten des CCC, die Informationen offen­leg­ten, die offi­zi­el­le Stellen lie­ber ver­schwie­gen. Sie waren es auch, die Desinformation als sol­che ent­tarn­ten. Das macht die Geschichte des CCC auch span­nend wie einen Thriller, mit allem, was dazu gehört. Spionage, Geheimdienste, Mordkomplotte – und das alles in einer sich rasant ändern­den Welt, ande­ren logi­schen Endpunkt wir heu­te leben. Umso wich­ti­ger ist es, den Blick auf die Anfänge zurück­zu­wer­fen, auch, um zu ver­ste­hen, wie wir dort anka­men, wo wir sind. Eine fas­zi­nie­ren­de Geschichtsstunde.

Peter Osteried | programmkino.de

Credits:

Deutschland 2020, 90 Min. dt.O.m.engl.U.
Regie + Drehbuch: Klaus Maeck, Tanja Schwerdorf
Darsteller: Peter Glaser, Wau Holland, Linus Neumann


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Dok-Termin

Unsere Dokfilmwoche, die ins­ge­samt sechs­mal jeweils Ende August statt­fand, ist vor­erst Geschichte. Sie wur­de von uns über­ar­bei­tet, zer­stü­ckelt und neu zusammengesetzt.

Herausgekommen ist Dok-Termin- 12 beson­de­re Dokumentarfilme ver­tei­len sich aufs Jahr. Jedes Werk wird zwei­mal zu sehen sein, im fsk-Kino und in einem wei­te­ren Kino der Indiekino-Gruppe. Gespräche mit den Macher*innen, Diskussionen, Einführungen und was sich sonst zur Unterstützung oder Weiterführung anbie­tet, ergän­zen die Veranstaltungen.

Das Programm ist nicht auf bestimm­te Themen, Formen oder Inhalte ausgerichtet.

Die geplan­ten Filme las­sen Zusammenhänge in neu­em Licht erschei­nen. Die gesam­te Haltung, wie Empathie und Umgang mit Protagonist*innen, der gewähl­te Blickwinkel ent­schei­den über ihre Relevanz. Wir freu­en uns über Angebote zum Dialog, oder die Einladung, beim Zuschauen eige­ne Bilder zu for­men sowie über die essay­is­ti­sche Annäherung an ein Thema.

Besondere und indi­vi­du­el­le Geschichten, die unauf­dring­lich auf einen kom­ple­xen äuße­ren Kosmos

wei­sen, sind gefragt, aber in der Umkehrung auch eine freie und wei­te Erzählung, in der sich der/die Einzelne wie­der­fin­det. Die Filme gehen vom Großen, Weiten ins Detail und las­sen vom Persönlichen, engen Rahmen aufs Allgemeine schlie­ßen, regio­nal wie weltweit.

Die ursprüng­li­che Planung, ab Januar 2021 einen Film pro Monat zu zei­gen, ist pas­sé, aber

Am 11. + 12. Juli geht es end­lich end­lich los, hier die ers­ten vier:

LE CHANT DU ROSSIGNOL von Jean-Pierre und Luc Dardenne

BE 1978 60 Min. OmU Berlinpremiere

1978 lie­ßen die bei­den Filmregisseure Zeitzeugen in ihrer Nachbarschaft in Lüttich zu Wort kom­men, die wäh­rend der Zeit der Besetzung durch Nazideutschland im bel­gi­schen Widerstand aktiv waren. Das Resultat ist ein Zeugnis der Schicksale die­ser Menschen, die sich gegen den deut­schen Faschismus und für ihre Freiheit ein­setz­ten und dafür ihr Leben ris­kier­ten: sie­ben Gesichter, sie­ben Geschichten vom Widerstand.

Einführung: Marcus Seibert

1. + 2. August

OUT OF PLACE von Friederike Güssefeld

DE 2019 teilw. OmU

Der Film beginnt dort, wo „Systemsprenger“ auf­hört. Die Regisseurin beglei­tet drei als schwie­rig gel­ten­de deut­sche Jugendliche, die sich im Rahmen von „aus­lands­päd­ago­gi­schen Maßnahmen“ für Arbeiten auf Feldern und Höfen ins rumä­ni­sche Hinterland geschickt wur­den und sich dort auf ein ange­pass­tes Leben in Deutschland vor­be­rei­ten sol­len. Die ruhi­gen Bilder des First-Steps-Gewinners ver­mit­teln auch die Einsamkeit der Jungen und ihrer Sehnsucht nach Halt und Nähe.

Zu Gast: Friederike Güssefeld

21. + 22. August

NICHTS NEUES von Lennart Hüper

DE 2020 OmU Berlinpremiere

Die Crew des zivi­len Seenotrettungsschiffes „Lifeline“ sitzt schon seit meh­re­ren Wochen im Hafen von Malta fest. Nach der Rettung von über 450 Geflüchteten aus Seenot muss Kapitän Claus-Peter Reisch sich aus zu hin­ter­fra­gen­den Gründen vor Gericht ver­ant­wor­ten. Das Schiff bleibt für die Dauer des Prozesses beschlag­nahmt. Die Hoffnung auf ein schnel­les Urteil scheint immer wei­ter zu schwin­den. Doch wie ist es, auf einem Rettungsschiff fest­zu­sit­zen, wäh­rend weni­ge Seemeilen ent­fernt Menschen auf ihrem Weg nach Europa ertrin­ken? Ein Einblick in die Absurdität der euro­päi­schen Migrationspolitik.

Zu Gast: Lennart Hüper

4. + 5.9.

MEIN VIETNAM von Tim Ellrich und Thi Hien Mai

>DE 2020 OmU Berlinpremiere

Zusammen mit ihrem Co-Regisseur Tim Ellrich gibt Thi Hien Mai einen ein­fühl­sa­men Einblick in das Leben ihrer viet­na­me­si­schen Eltern, die seit über 30 Jahren in Deutschland leben. Sie zeigt, wie eng die bei­den noch mit ihrem Heimatland ver­bun­den sind und dies täg­lich mit vir­tu­el­len Karaoke-Partys, viet­na­me­si­scher Küche und Video-Telefonaten mit Verwandten auf­recht­erhal­ten. Der Vater über­wacht so auch sei­nen Hausbau in Vietnam. Er möch­te zurück­keh­ren, wäh­rend die Mutter lie­ber bei den Kindern in Deutschland blie­be. Der Film fei­er­te auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis 2021 Premiere.
Zu Gast: Tim Ellrich und Thi Hien Mai

DokTermin wird rea­li­siert mit Unterstützung aus Mitteln der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Der Rausch

ein Film von Thomas Vinterberg.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Ein wis­sen­schaft­li­cher Selbstversuch zur Überprüfung der obsku­ren These eines nor­we­gi­schen Psychologen soll hel­fen, Bewegung in die Welt von vier Freunden, die am glei­chen Gymnasium unter­rich­ten, zurück­zu­brin­gen: der Mensch kom­me mit einem Mangel an Alkohol im Blut zur Welt und sei nur mit einem klei­nen, dafür aber kon­stan­ten Alkoholpegel in der Lage, ein erfolg­rei­ches, erstre­bens­wer­tes Leben zu füh­ren.
Was soll man sagen: das Experiment klappt bes­tens, auch zur Freude und Überraschung Nichteingeweihter über die neue Lockerheit und den Enthusiasmus der Ehemänner, Väter oder Lehrer. Aber natür­lich hat ein Mini-Dauerrausch auch sei­ne Schattenseiten.
Die Tragikkommödie des ehe­ma­li­gen Dogma-Regisseurs Vinterberg (Das Fest) wur­de viel­fach, dar­un­ter mit Europäischen Filmpreisen und dem Oscar®, ausgezeichnet.

Credits:

Druk, DK 2020, 110 Min., dän. OmU,
Regie: Thomas Vinterberg
Kamera: Sturla Brandth Grøvlen
Schnitt: Janus Billeskov Jansen
mit: Mads Mikkelsen, Thomas Bo Larsen, Lars Ranthe, Magnus Millang, Maria Bonnevie


Trailer:
DRUNKANOTHER ROUND – Trailer OVdf [Schweiz]

Nomadland

ein Film von Chloé Zhao. 

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Fern (ein­fühl­sam ver­kör­pert von Frances McDormand) nimmt uns an der Hand auf ihrer Reise durch die USA, ins NOMADLAND. Gezwungen, in ihrem Transporter zu leben, hält sie sich mit sai­so­na­len Gelegenheitsjobs über Wasser. Mal zusam­men mit Gleichgesinnten, die wie sie in einer von Rezession gebeu­tel­ten Welt kei­nen Platz mehr fin­den. Dann wie­der ist sie allei­ne unter­wegs in den schier unend­li­chen Weiten Nordamerikas. Begleitet von der Schönheit der Landschaft. Dicht gefolgt aber auch von der Einsamkeit. Und all jenen Problemen, die ein Leben auf der Straße – nicht ohne Obdach zwar, doch ohne Haus – mit sich bringt. (Tobias Greslehner)

Credits:

USA 2020, 108 Min., engl. OmU,
Regie: Chloé Zhao
Kamera: Joshua James Richards
Schnitt: Chloé Zhao
mit: Frances McDormand, David Strathairn, Linda May, Swankie, Bob Wells


Trailer:
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Matthias et Maxime

Ein Film von Xavier Dolan.

[Credits] [Ticktes & Termine] [Trailer]

Die Titelhelden sind seit ewig befreun­det. Matt eta­bliert sich lang­sam in einer Anwaltskanzlei und Max jobbt noch und plant, um sei­nem Leben einen neu­en Start zu geben, für län­ge­re Zeit nach Australien zu gehen. Weg von der Mutter, der Freundin und eben auch dem bes­ten Freund. Nun han­geln sie sich von einer Abschiedsparty zur nächs­ten, vie­le Freunde, alle reden durch­ein­an­der, viel Klamauk und über allem steht die Frage, ob es nicht doch gut Gründe gäbe, zu bleiben.

Matthias & Maxime ist ein ech­ter Dolan. Die Leinwand bro­delt und leuch­tet, ob die Kamera einer Mittellinie auf einer kana­di­schen Waldstrasse ent­lang­rast, oder ob sie plötz­lich auf­fliegt und die bun­test mög­li­chen Herbstbilder prä­sen­tiert, stets ist die kine­ti­sche Energie hoch­ge­dreht.“ Sennhausers Filmblog CA 2019, 119 Min., frz. OmU, Regie, Buch & Schnitt: Xavier Dolan, Kamera: André Turpin, mit Gabriel D’Almeida Freitas, Xavier Dolan, Pier-Luc Funk, Samuel Gauthier, Antoine Pilon, Adib Alkhalidey

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Credits:

CA 2019, 119 Min., frz. OmU,
Regie, Buch & Schnitt: Xavier Dolan
Kamera: André Turpin
mit Gabriel D’Almeida Freitas, Xavier Dolan, Pier-Luc Funk, Samuel Gauthier, Antoine Pilon, Adib Alkhalidey

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Trailer:

Matthias & Maxime — Official Trailer

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