Kategorie: archiv

  • Shambhala

    Shambhala

    Ein Film von Min Bahadur Bham.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Pema, eine jun­ge Frau aus der obe­ren Himlaya-Region Nepals, hei­ra­tet. Zu erst ein­mal Tashi, aber zugleich wer­den der Tradition nach sei­ne bei­den Brüder Kama und Dawa auch ihre Ehemänner.
    Nach den Flitterwochen muss Tashi auf eine län­ge­re Handelsreise, Karma kehr­te zurück ins Kloster, nur der vor­lau­te Schuljunge Dawa bleibt an ihrer Seite, und wird zum Problem. Pema ist schwan­ger, und er streut das Gerücht, nicht Tashi, son­dern der Schullehrer sei der Vater des Kindes. Als Tashi nicht mit den ande­ren Männern zurück­kehrt, befürch­tet Pema, er habe auch davon gehört und blie­be des­halb in den Bergen. Um ihn zu fin­den, begibt sie sich auf eine beschwer­li­che, aber gleich­sam erkennt­nis­rei­che Reise in über­wäl­ti­gen­der Landschaft.
    „Der Film lebt von sei­nen beein­dru­cken­den, zum Teil sen­sa­tio­nell präch­ti­gen Aufnahmen. Bewundernswert ist auch, wie die Darsteller auch bei Eiseskälte die im Schnee spie­len­den Szenen meis­tern. Bham ist ein sehr sorg­fäl­ti­ger Beobachter und bedäch­ti­ger Erzähler. Die Gefühle der Figuren zei­gen sich in klei­nen Gesten; die Story ent­wi­ckelt sich anhand all­täg­li­cher Handlungen und Begebenheiten.
    Bham [ver­zich­tet] auf jede dra­ma­ti­sche Übersteigerung, was den Film aus dem von Hektik und Effekthascherei gepräg­ten Strom fil­mi­scher Erzeugnisse her­aus­ra­gen lässt. Doch es lohnt sich, sich auf Shambhala und sei­ne inne­re Geruhsamkeit ein­zu­las­sen. Außerdem soll­te man im Hinterkopf behal­ten, dass Rinpoche ein Titel ist, der vor­wie­gend an Menschen ver­ge­ben wird, die als Wiedergeburt eines frü­he­ren Meisters aner­kannt wer­den. Erst dann ver­steht man näm­lich, was Karma wäh­rend der Reise zu Pema sagt: dass näm­lich die Frage nach der bio­lo­gi­schen Vaterschaft belang­los sei, weil sich das wah­re Wunder des Lebens erst mit der Geburt offen­ba­re. Das wird zum eigent­li­chen Schlüssel die­ses wun­der­schö­nen Films, der weni­ger über weib­li­che Emanzipation als viel­mehr von der Weisheit des (Zusammen-)Lebens erzählt.”
    Irene Genhart | Filmdienst.

    Credits:

    NP/FR/NO/HK/CN/TK/TW/US/QA 2024, 150 Min.,
    Tibetisch, Nepali Originalfassung mit deut­schen und eng­li­schen Untertiteln
    Regie: Min Bahadur Bham
    Kamera: Aziz Zhambakiyev
    Schnitt: Liao Ching Sung, Kiran Shrestha
    mit: Thinley Lhamo, Sonam Topden, Tenzin Dalha, Karma Wangyal Gurung, Karma Shakya, Loten Namling, Tsering Lhamo Gurung, Janga Bahadur Lama 

    Trailer:
    SHAMBHALA l OmU Trailer
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    A film by Min Bahadur Bham. In Tibetian and Nepali with German and English subtitles

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In the heart of the Nepalese Himalayas, the spi­ri­ted Pema embraces a poly­and­rous mar­ria­ge with Tashi and his two youn­ger brot­hers. They initi­al­ly lead a har­mo­nious life, but when Tashi fails to return from a tra­ding trip to Lhasa, the legi­ti­ma­cy of Pema’s unborn child is ques­tio­ned by her com­mu­ni­ty. Determined to pro­ve her love and puri­ty, she embarks on a quest to find Tashi. Accompanied by her brot­her-in-law, her now de fac­to spou­se Karma, she goes into the wil­der­ness. Karma is a monk. After initi­al­ly resis­ting giving up his monastic life, he gra­du­al­ly comes to app­re­cia­te the simp­le exis­tence of a secu­lar life. However, urgent duties call him back to the monas­tery and Pema is left alo­ne. As she navi­ga­tes the harsh Himalayan ter­rain, her quest tran­s­cends the search for her miss­ing hus­band. Pema beco­mes incre­asing­ly immer­sed in a spi­ri­tu­al search for mea­ning in which every step brings her clo­ser to self-dis­co­very and liberation.

    Credits:

    NP/FR/NO/HK/CN/TK/TW/US/QA 2024, 150 Min.,
    Tibetisch, Nepali Originalfassung mit deut­schen und eng­li­schen Untertiteln
    Regie: Min Bahadur Bham
    Kamera: Aziz Zhambakiyev
    Schnitt: Liao Ching Sung, Kiran Shrestha
    mit: Thinley Lhamo, Sonam Topden, Tenzin Dalha, Karma Wangyal Gurung, Karma Shakya, Loten Namling, Tsering Lhamo Gurung, Janga Bahadur Lama 

    Trailer:
    SHAMBHALA l OmU Trailer
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  • Das Imperium

    Das Imperium

    Ein Film von Bruno Dumont. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Disneys STAR WARS trifft TWIN PEAKS trifft fran­zö­si­sche Coming-of-Age-Sommerkömodie: Keinen Deut weni­ger skur­ril und schwer loka­li­sier­bar ist die Weggabelung, an der Bruno Dumonts DAS IMPERIUM (L’EMPIRE) sitzt und auf Godot war­tet. In sei­ner Weird Wave-haf­ten Satire kämpft Gut gegen Böse unter Einsatz von Lichtschwertern, mora­lisch aber unter­schei­det sie nichts. Es wird elek­trisch ver­zerrt rück­wärts gespro­chen und höl­zern zu Jazzklängen getanzt, aber ob dem eine außer­ir­di­sche Kultur oder purer Surrealismus zugrun­de liegt, bleibt offen. Junge Menschen fal­len auf Fischerbooten über­ein­an­der her, aber von Liebe kei­ne Spur. L’EMPIRE fühlt sich wohl im No Man’s Land der Transgression.

    So sieht es dort aus: In einem nord­fran­zö­si­schen Dorf gibt es zwei Geheimgesellschaften außer­ir­di­schen Ursprungs, die mensch­li­che Körper bevöl­kern. Die „Einsen“ woh­nen in flie­gen­den goti­schen Kathedralen und wol­len das Gute im Menschen ver­meh­ren. Das Mutterschiff der „Nullen“ ist eine flug­zeug­trä­ger­ar­ti­ge Kopie des Schloss Versailles, Ziel: Die Weltherrschaft. Es ent­brennt ein krie­ge­ri­scher Streit um Freddy, den Sohn eines Fischers, mytho­lo­gisch der Thronfolger eines dunk­len Königreichs.

    Dumonts Film, der im Wettbewerb der 74. Berlinale lief, ver­schränkt und ver­quirlt auch ästhe­tisch Gegensätze: som­mer­lich-über­be­lich­te­ten Realismus und opu­len­te CGI-Designs. Die Science-Ficition-Elemente sind dabei nicht nur hoch­krea­tiv, son­dern sehen auch in jedem Detail nach Triple‑A aus. Sie allei­ne dürf­ten Millionen gekos­tet haben. Wer aber dem­ge­mäß drei Akte, klar gezeich­ne­te Identifikationsfiguren oder auch nur kohä­ren­te Anschlussszenen erwar­tet, wird bei IMPERIUM ent­täuscht in einem nichts­sa­gen­den Steinbruch an der Opalküste allein gelas­sen. Der Film dürf­te an eben die­ser Stelle hof­när­ri­sche Freude haben.

    Christopher Suss | indiekino

    Ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären — Preis der Jury auf der Berlinale 2024

    Credits:

    L’Empire
    FR/ DE/ IT/ BE/ PT 2024, 110 Min. fran­zö­si­sche OmU
    Regie: Bruno Dumont
    Kamera: David Chambille
    Schnitt: Desideria Rayner, Bruno Dumont
    mit: Camille Cottin, Lyna Khoudri, Fabrice Luchini, Anamaria Vartolomei, Bernard Pruvost

    Trailer:
    DAS IMPERIUM | Trailer | Film von Bruno Dumont (2024) [OmU DE] ᴴᴰ
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    A film by Bruno Dumont. In French with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    The Opal Coast, nor­t­hern France. In a quiet and pic­tures­que fishing vil­la­ge, some­thing final­ly hap­pens: a spe­cial baby is born. A child so uni­que and pecu­li­ar that it unleas­hes a secret war bet­ween extra­ter­restri­al forces of good and evil.

    Ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären — Preis der Jury auf der Berlinale 2024

    Credits:

    L’Empire
    FR/ DE/ IT/ BE/ PT 2024, 110 Min. fran­zö­si­sche OmU
    Regie: Bruno Dumont
    Kamera: David Chambille
    Schnitt: Desideria Rayner, Bruno Dumont
    mit: Camille Cottin, Lyna Khoudri, Fabrice Luchini, Anamaria Vartolomei, Bernard Pruvost

    Trailer:
    DAS IMPERIUM | Trailer | Film von Bruno Dumont (2024) [OmU DE] ᴴᴰ
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  • Motel Destino

    Motel Destino

    Ein Film von Karim Aïnouz.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In grel­len Neonfarben strahlt das abge­le­gen an der nord­bra­si­lia­ni­schen Küste gele­ge­ne Stundenhotel Motel Destino unter der gren­zen­lo­sen Weite des leuch­tend blau­en Himmels. Hier stran­det der jun­ge Heraldo nach einem miss­glück­ten Raubüberfall, auf der Flucht vor der Polizei und sei­nen eige­nen Komplizen. Der undurch­sich­ti­ge Betreiber Elias und sei­ne Frau Dayana stel­len nicht viel Fragen: Für Elias kommt Heraldo als bil­li­ge, ganz ans Motel gefes­sel­te Arbeitskraft gele­gen, und Dayana, zuneh­mend frus­triert von der Enge ihres Lebens, ist fas­zi­niert von dem selt­sam nai­ven jun­gen Mann. Ein gefähr­li­ches Spiel beginnt, ein Tanz der Macht, des Begehrens, der Loyalitäten, der Liebe, ein Kräftemessen, in dem der Wunsch nach Freiheit immer drän­gen­der wird.

    „Motel Destino“ ist ein Tropical Noir vol­ler Licht, Farben und Körper, Sehnsucht, Gewalt, Begehren und Zärtlichkeit, mit den groß­ar­ti­gen Igor Xavier, Nataly Rocha und Fabio Assunção in den Hauptrollen, wun­der­bar gefilmt von Kamerafrau Hélène Louvart und mon­tiert von Nelly Quettier. Alles, was hier pas­siert, drückt sich in und durch die Körper aus, die Gewalt in einer nach den Jahren der Bolsonaro-Regierung zer­rüt­te­ten Gesellschaft, die Sehnsucht nach einem eige­nen Leben, das Begehren und Aufbegehren einer Jugend, die ver­zwei­felt ver­sucht, das Schicksal in die eige­nen Hände zu nehmen.

    Credits:

    BR/DE/FR 2024, 115 Min., por­tu­gie­si­sche OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Nelly Quettier
    mit: Fábio Assunção, Nataly Rocha, Iago Xavier

    Trailer:
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    A film by Karim Aïnouz. In Portugese with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    The neon-hued Motel Destino is a roadsi­de sex hotel under the bur­ning blue ski­es of the coast of Northern Brazil, run by the boo­rish Elias and his frus­tra­ted, beau­tiful wife Dayana. When 21 year-old Heraldo finds hims­elf at the motel, after mes­sing up a hit and going on the run from both the poli­ce and the gang he let down, Dayana finds hers­elf intrigued and lets him stay. As the two navi­ga­te a dance of power, desi­re and libe­ra­ti­on, a dan­ge­rous plan for free­dom emer­ges. In this tro­pi­cal noir, loyal­ties and desi­res intert­wi­ne, reve­al­ing that desti­ny has its own enig­ma­tic design.

    Credits:

    BR/DE/FR 2024, 115 Min., Portugiesisch OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Nelly Quettier
    mit: Fábio Assunção, Nataly Rocha, Iago Xavier

    Trailer:
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  • Die Katzen vom Gokogu-Schrein

    Die Katzen vom Gokogu-Schrein

    Ein Film von Kazuhiro Soda.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In die­sem Film geht es um Katzen, vie­le Katzen – in allen Größen und Altersstufen, von jung bis alt, gesund oder krank, ob Winter- oder Sommerkatzen.  Sie leben in der Umge­bung des klei­nen, alten Shinto-Schreins Gokogu, gele­gen in Ushimado, einer Hafenstadt an der Inland-See. Es ist ein Paradies für kat­zen­lie­ben­de Einwohner und Besucher. Gokogu sieht ober­fläch­lich betrach­tet fried­lich aus, ist aber auch das Epizentrum eines heik­len Themas, das die ört­li­che Gemeinschaft spaltet.

    Deshalb geht auch um Menschen. Diejenigen, die die Katzen besu­chen, lie­ben und füt­tern, und ihnen Namen geben wie Chao, Gari, Hyaena, Koto, Chubu oder Chibi. Und die hin und wie­der auch neue Katzen mit­brin­gen und sie aus­set­zen. Gleichzeitig kom­men auch die zu Wort, die es stört, dass ihre Vorgärten oder die Pflanzen rund um den Schrein als gro­ßes Katzenklo genutzt wer­den und die Katzenliebhaber:innen ihren Müll hinterlassen.

    Kazuhiro Sōda fängt in sei­nem zehn­ten „beob­ach­ten­den Film“ das Leben rund um den Schrein ein, und gewährt einen per­sön­li­chen und ein­fühl­sa­men Blick auf die tra­di­tio­nel­le Gemeinschaft des Ortes.

    »Durch die Zeit und die Elemente, aber vor allem durch die Menschen, die ihn bewoh­nen, wird der Geist eines Ortes vor unse­ren Augen leben­dig. Und der Filmemacher schlägt uns durch sei­ne auf­merk­sa­me Haltung eine ande­re Art des Sehens vor – und damit auch eine ande­re Art, in der Welt zu sein.« (Alexandre Fontaine Rousseau | Panorama Cinema)

    „Die Katzen in Ushimado sind aus­nahms­los süß – aber viel zu vie­le. Kazuhiro Sodas Dokumentarfilm zeigt hand­fes­te bio­po­li­ti­sche Maßnahmen und vor­bild­li­ches com­mu­ni­ty buil­ding – mit viel Witz, gutem Auge und Gespür für klei­ne und gro­ße Gesten.“ Leonard Krähmer

    Credits:

    Gokogu no Neko
    JP 2024, 119 Min., japa­ni­sche OmU
    Regie, Kamera, Schnitt: Kazuhiro Soda 

    Trailer:
    The Cats of Gokogu Shrine Trailer

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln

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    A film by Kazuhiro Soda. In Japanese with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Steep steps lead up to the Gokogu Shinto shri­ne in Ushimado. The local child­ren play on them and the older resi­dents attend to their upkeep, even plan­ting mint on eit­her side. Kazuhiro Soda pres­ents the­se steps as a site of tran­si­ti­on that also forms a key ele­ment of this tiny set-up. For this ele­va­ted shri­ne isn’t just some­whe­re to visit for spi­ri­tu­al pur­po­ses – Ushimado’s feline com­mu­ni­ty has also set up home here, an occa­sio­nal­ly dyna­mic coll­ec­ti­ve con­sis­ting of cats aban­do­ned by their owners and their sub­se­quent off­spring. They need to be cared for, even as their popu­la­ti­on must be kept in check. Kazuhiro Soda’s docu­men­ta­ries – many of them which have alre­a­dy scree­ned at the Forum – always fol­low his own set of rules and show the see­mingly inno­cuous, yet still weigh­ty requi­re­ments of co-exis­tence. Slowly, yet per­sis­t­ent­ly, The Cats of Gokogu Shrine expands his gaze; the focus on details, ever­y­day ten­der­nes­ses and disci­pli­ne gives this chro­nic­le of a year a dimen­si­on that is at once down-to-earth and uni­ver­sal. And the pre­sence of Kazuhiro Soda hims­elf, who has lived in Ushimado for seve­ral years, can also be expe­ri­en­ced first-hand in a res­trai­ned, honest manner.

    Gokogu no Neko
    Credits:

    Gokogu no Neko
    JP 2024, 119 Min., japa­ni­sche OmU
    Regie, Kamera, Schnitt: Kazuhiro Soda 

    Trailer:
    The Cats of Gokogu Shrine Trailer

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln

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  • The room next door

    The room next door

    Ein Film von Pedro Almodóvar.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In Pedro Almodóvars ers­tem eng­lisch­spra­chi­gen Spielfilm spie­len Tilda Swinton und Julianne Moore die eins­ti­gen Freundinnen Ingrid und Martha. Als sie sich wie­der­be­geg­nen, ist Martha unheil­bar an Krebs erkrankt und hat einen letz­ten Wunsch.

    THE ROOM NEXT DOOR, der eben mit dem Goldenen Löwen in Venedig aus­ge­zeich­net wur­de, ist Pedro Almodóvars ers­ter eng­lisch­spra­chi­ger Film. Tilda Swinton und Julianne Moore spie­len zwei Freundinnen, die ein­an­der einst sehr nahe waren, und die auch ein gemein­sa­mer Ex-Lover ver­bin­det, aber die schon lan­ge den Kontakt ver­lo­ren haben. Bei einer Lesung in New York erfährt Ingrid (Moore), die inzwi­schen erfolg­rei­che Schriftstellerin ist, dass Martha (Swinton), die ihr Geld als Kriegsberichterstatterin ver­dient hat, schwer an Krebs erkrankt ist. Sie besucht Martha im Krankenhaus und wird fast durch Zufall, weil sie gera­de da ist, und auch weil sie nicht nein sagen kann, zur Verbündeten von Marthas letz­ten Lebenstagen. Denn Martha wünscht sich einen selbst­be­stimm­ten Tod, den sie wie ein raf­fi­nier­tes Verbrechen bis ins Detail geplant hat, und sie wünscht sich einen Menschen, der dann in ihrer Nähe ist.

    Dass die Art, wie Martha Ingrid in ihre Pläne ein­bin­det, an emo­tio­na­le Erpressung grenzt, gehört eben­so zu den Ecken und Kanten der Erzählung wie die Tatsache, dass Ingrid Martha nicht erzählt, dass sie noch Kontakt zu besag­tem Ex-Lover hat. THE ROOM NEXT DOOR nach dem Roman „What Are You Going Through?“ von Sigrid Nunez ist so etwas wie Almodóvars far­ben­fro­he Fantasie von einem mög­lichst guten Tod im Angesicht von Krankheit und Verfall, und deren Versatzstücke unter­schei­den sich von den übli­chen fil­mi­schen Angeboten, die meist von Versöhnung mit den Liebsten, Befreiung von Schuld oder scho­nungs­lo­ser Ehrlichkeit träu­men. Mehrfach krei­sen die Gespräche um Kunst, die auch noch Bestand hat, wenn alles ande­re in Desinteresse ver­sinkt – immer wie­der wird „The Dead“ von Joyce zitiert -, die Farbgestaltung schwelgt in geschmack­vol­len Kontrasten, und das zen­tra­le Thema ist wie so oft bei Almodóvar die radi­kal selbst­be­stimm­te Gestaltung des eige­nen Lebens.

    THE ROOM NEXT DOOR erin­nert an Almodóvars LEID UND HERRLICHKEIT in der Art, wie die ein­zel­nen Figuren und Gespräche eher Vehikel für Überlegungen des Regisseurs zu sein schei­nen als psy­cho­lo­gisch glaub­haf­te Personen. Besonders fällt das bei Julianne Moore auf, die man sonst für ihre nuan­cen­rei­che, natu­ra­lis­ti­sche Darstellung kennt. Zu Almodóvars Positionen gehört dabei auch der vehe­men­te Einsatz für eine Legalisierung der Sterbehilfe. Aber auch die Gegenposition for­mu­liert der Film. Einmal sagt Ingrid: „Es geht um das Recht, in Würde zu ster­ben.“ und ihr Gegenüber ent­geg­net lako­nisch: „Mach dir kei­ne Sorgen, wenn das Gesundheitssystem zusam­men­bricht, wer­den wir das alle.“

    Hendrike Bake | indiekino

    Credits:

    DE 2023, 90 Min., engl. OmU
    Regie: Pedro Almodóvar
    Kamera: Eduard Grau
    Schnitt: Teresa Font
    mit: Tilda Swinton, Julianne Moore, John Turturro, Alessandro Nivola, Juan Diego Botto 

    Trailer:
    THE ROOM NEXT DOOR | Teaser Trailer (2024)
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    A film by Pedro Almodóvar. In English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ingrid and Martha were clo­se fri­ends in their youth, when they work­ed tog­e­ther at the same maga­zi­ne. Ingrid went on to beco­me an auto­fic­tion nove­list while Martha beca­me a war repor­ter. Eventually, they were sepa­ra­ted by the cir­cum­s­tances of life. After years of being out of touch, they meet again in an extre­me but stran­ge­ly sweet situation.

    Credits:

    DE 2023, 90 Min., engl. OmU
    Regie: Pedro Almodóvar
    Kamera: Eduard Grau
    Schnitt: Teresa Font
    mit: Tilda Swinton, Julianne Moore, John Turturro, Alessandro Nivola, Juan Diego Botto 

    Trailer:
    THE ROOM NEXT DOOR | Teaser Trailer (2024)
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  • The Beast

    The Beast

    Ein Film von Bertrand Bonello.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Schon ein­mal haben die Emotionen in den Untergang geführt; daher „rei­nigt“ die herr­schen­de KI die ihr die­nen­den Menschen. Gelassenheit soll wal­ten! Im Zuge der Prozedur erin­nert Gabrielle ihre vor­ma­li­gen Leben – 1910, 2014, 2044 –, vor allem aber: ihre gro­ße Liebe zu Louis, die sie nie wag­te sich zuzu­ge­ste­hen. Kühl und ele­gant setzt Bonello sein epo­chen­que­ren­des, dabei das Unheimliche wie das Horrible strei­fen­de Science-Fiction-Melodram in Szene. Während Seydoux und MacKay, ein­ge­denk des Menschlichen und der Zärtlichkeit, derer es fähig ist, die inkri­mi­nier­ten Gefühlswesen in ihr Recht set­zen. Und die Frage auf­wer­fen, wer hier eigent­lich die Bestie ist? (Alexandra Seitz)

    Credits:


    FR/CA 2023, 146 Min., engl./frz. OmU
    Regie: Bertrand Bonello

    Kamera: Josée Deshaies
    Schnitt: Anita Roth
    mit: Léa Seydoux, George MacKay, Guslagie Malanda, Dasha Nekrasova, Martin Scali, Elina Löwensohn

    Trailer:
    The Beast (offi­zi­el­ler Trailer) – mit Léa Seydoux & George MacKay
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    A film by Bertrand Bonello. In English and French with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    The Beast, Bertrand Bonello’s asto­nis­hing sci-fi dra­ma, is a thril­ling jour­ney of the mind staged with visio­na­ry élan. Loosely adap­ting the Henry James novel­la The Beast in the Jungle (1903), Bonello tells the ill-fated sto­ry of Gabrielle (Léa Seydoux) and Louis (George MacKay), which is recon­fi­gu­red over three points in time and space: Paris in 2044, in Los Angeles in 2014 and Paris once again in 1910. A dark cloud looms over the heroine’s trou­bled soul from the out­set. In a near-future world domi­na­ted by AI whe­re pro­duc­ti­vi­ty is ever­y­thing, she is rest­less, emo­tio­nal and thus sub-opti­mal. Cleansing her “DNA” offers an appa­rent solu­ti­on, wher­eby she is trans­por­ted through a time por­tal whe­re she expe­ri­en­ces frag­ments of her past lives, which are dele­ted from her mind in the pro­cess. Gabrielle first meets Louis in 1910, who cap­tures her heart and spi­rit, as a powerful bond is for­ged, full of melan­cho­ly and eter­nal lon­ging. A poignant quest for deeper con­nec­tion, LA BÊTE fol­lows two lovers who will never live out their mutu­al attrac­tion. As we move with them from one epoch to the next, like in a hall of bro­ken mir­rors whe­re memo­ry and fee­lings mer­ge into exci­ting but pain­ful expe­ri­en­ces, we rea­li­ze that ever­y­thing human is doo­med to vanish. (Maria Giovanna Vagenas)

    Credits:


    FR/CA 2023, 146 Min., engl./frz. OmU
    Regie: Bertrand Bonello

    Kamera: Josée Deshaies
    Schnitt: Anita Roth
    mit: Léa Seydoux, George MacKay, Guslagie Malanda, Dasha Nekrasova, Martin Scali, Elina Löwensohn

    Trailer:
    The Beast (offi­zi­el­ler Trailer) – mit Léa Seydoux & George MacKay
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  • No Other Land

    No Other Land

    Ein Film von Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham, Rachel Szor.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Basel Adra, ein jun­ger paläs­ti­nen­si­scher Aktivist aus Masafer Yatta im Westjordanland, kämpft seit sei­ner Kindheit gegen die Vertreibung sei­ner Gemeinschaft durch die israe­li­sche Besatzung. Er doku­men­tiert die schritt­wei­se Auslöschung der Dörfer sei­ner Heimatregion, wo Soldatinnen im Auftrag der israe­li­schen Regierung nach und nach Häuser abrei­ßen und ihre Bewohnerinnen ver­trei­ben. Irgendwann begeg­net er Yuval, einem israe­li­schen Journalisten, der ihn in sei­nen Bemühungen unter­stützt. Eine unwahr­schein­li­che Allianz ent­steht. Die Beziehung der bei­den wird durch die enor­me Ungleichheit zwi­schen ihnen zusätz­lich belas­tet: Basel lebt unter mili­tä­ri­scher Besatzung, Yuval frei und ohne Einschränkungen. Der Film eines paläs­ti­nen­sisch-israe­li­schen Kollektivs vie­rer jun­ger Aktivist*innen ent­stand als Akt des krea­ti­ven Widerstands auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit.
    Berlinale Dokumentarfilmpreis 2024

    Credits:

    PS/NO 2024, 95 Min., Arabisch, Hebräisch, Englisch OmU
    Regie & Schnitt: Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham, Rachel Szor

    Kamera: Rachel Szor 

    Trailer:
  • Frau aus Freiheit

    Frau aus Freiheit

    Ein Film von Małgorzata Szumowska & Michał Englert. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Polen in den frü­hen 1980ern. Während das Land dem Kommunismus all­mäh­lich den Rücken kehrt und sich zu einem demo­kra­ti­schen Staat wan­delt, sucht Aniela Wesoły in einer Kleinstadt ihre Freiheit als Frau. Schon wäh­rend ihrer Kindheit und Jugend beginnt sie, sich anders zu füh­len. Ihre Umgebung reagiert mit Unverständnis und Verdrängung. Doch weder die Widerstände in ihrer Familie noch staat­li­che Repressionen kön­nen sie davon abhal­ten, end­lich die Person zu wer­den, die sie schon immer war.

    Vor dem Hintergrund der jün­ge­ren his­to­ri­schen Entwicklungen in Polen erzählt „Frau aus Freiheit“ von der Selbstermächtigung einer Frau über 50 Jahre. Der neue Filme von Małgorzata Szumowska und Michał Englert („33 Szenen aus dem Leben“, „Im Namen des…“, „Body“) ist ein bewe­gend gespiel­tes Figurenporträt von epi­scher Wucht, das sich nicht vor gesell­schaft­li­chen Themen scheut, die auch im Polen von heu­te noch höchs­te Brisanz haben. Der Film wur­de im Wettbewerb von Venedig gefei­ert und glaubt, ganz im Geiste des gro­ßen Regisseurs Andrzej Wajda dar­an, dass Kino die Kraft der Veränderung in sich trägt!

    Credits:

    Kobieta Z…
    PL/SE 2023, 132 Min., poln. OmU
    Regie: Małgorzata Szumowska & Michał Englert

    Kamera: Michał Englert
    Schnitt: Jarosław Kamiński
    mit: Małgorzata Hajewska, Joanna Kulig, Mateusz Więcławek, Bogumiła Bajor

    Trailer:
    Frau aus Freiheit – OmU – Trailer
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    A film by Małgorzata Szumowska & Michał Englert. In Polish with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Set against the land­scape of the Polish trans­for­ma­ti­on from com­mu­nism to capi­ta­lism, Kobieta z… spans 45 years of the life of Aniela Wesoły and her jour­ney to find per­so­nal liber­ty as a trans woman. She faces hard­ships in fami­ly life and com­pli­ca­ted atti­tu­des in her envi­ron­ment. What choices will Aniela have to make to beco­me who she tru­ly is?

    Credits:

    Kobieta Z…
    PL/SE 2023, 132 Min., poln. OmU
    Regie: Małgorzata Szumowska & Michał Englert

    Kamera: Michał Englert
    Schnitt: Jarosław Kamiński
    mit: Małgorzata Hajewska, Joanna Kulig, Mateusz Więcławek, Bogumiła Bajor

    Trailer:
    Frau aus Freiheit – OmU – Trailer
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  • Dahomey

    Dahomey

    Ein Film von Mati Diop.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    November 2021: 26 Kunstschätze des Königreichs Dahomey ver­las­sen Paris und keh­ren in ihr Herkunftsland, das heu­ti­ge Benin, zurück. Zusammen mit Tausenden ande­ren Gegenständen wur­den sie 1892 von fran­zö­si­schen Kolonialtruppen geraubt. Doch wie sol­len die zurück­keh­ren­den Objekte emp­fan­gen wer­den, in einem Land, das sich wäh­rend ihrer Abwesenheit stark ver­än­dert hat? Unter den Studierenden der Universität von Abomey-Calavi in Benin ent­flammt eine poli­ti­sche Debatte.

    Berlinale 2024: Goldener Bär

    Credits:


    FR/SN/BJ 2024, 67 Min., Französisch, Fon, Englisch OmU
    Regie: Mati Diop

    Kamera: Josephine Drouin Viallard
    Schnitt: Gabriel Gonzalez

    Trailer:
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    A film by Mati Diop.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    November 2021. 26 roy­al tre­asu­res of the Kingdom of Dahomey are about to lea­ve Paris to return to their coun­try of ori­gin, the pre­sent-day Republic of Benin. Along with thou­sands of others, the­se arte­facts were plun­de­red by French colo­ni­al tro­ops in 1892. But what atti­tu­de to adopt to the­se ances­tors’ home­co­ming in a coun­try that had to for­ge ahead in their absence? The deba­te rages among stu­dents at the University of Abomey-Calavi.

    Berlinale 2024: Golden Bear

    Credits:


    FR/SN/BJ 2024, 67 Min., Französisch, Fon, Englisch OmU
    Regie: Mati Diop

    Kamera: Josephine Drouin Viallard
    Schnitt: Gabriel Gonzalez

    Trailer:
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  • Rohbau

    Rohbau

    Ein Film von Tuna Kaptan. Ab 26.9. im fsk. Der Regisseur und der Kameramann stel­len ihren aus­ge­zeich­ne­ten Film (57. Hofer Filmtage 2023 – Förderpreis Neues Deutsches Kino; 21. Neisse Filmfestival – Publikumspreis) bei uns per­sön­lich vor, am 1.10.24

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ist es das schlech­te Gewissen, hilf­lo­se Panik, Einsicht oder Angst vor den Konsequenzen, was den Architekten Lutz dazu bringt, die 14-jäh­ri­ge Irsa zurück nach Albanien zu brin­gen? Nach der Pleite sei­nes eige­nen Büros bekam von einem Kollegen gna­den­hal­ber einen Job als Bauleiter bei einem Projekt für Luxuswohnungen. Auch alle erfor­der­li­chen Maßnahmen jen­seits der Grauzone, die zur Einhaltung von Terminen und Ausgaben nötig sind, fal­len in sei­nen Aufgaben- und Verantwortungsbereich, so auch, wie hier, Unfälle.
    Ein ille­gal beschäf­tig­ter Bauarbeiter aus Albanien ver­un­glückt töd­lich und muss unauf­fäl­lig besei­tigt wer­den. Überraschend jedoch ver­schafft sich am nächs­ten Tag Irsa, die jun­ge Tochter des Mannes, des­sen Leiche Lutz gera­de im Fluss ver­senkt hat, Zugang zur Baustelle. Während er gera­de mit einem Investoren-Paar ver­han­delt und Aussicht auf einen beruf­li­chen Neustart im gro­ßen Stil wit­tert, lässt sie nicht locker bei der Suche nach dem Vater. In die Enge gedrängt, macht er sich mit dem Mädchen auf Richtung Süden.
    Angenehm zurück­hal­tend, ohne spek­ta­ku­lä­re Szenen erzählt erzählt der Film von unge­heu­er­li­cher, aber all­täg­li­cher Realität:
    „Die Baubranche mit ihren vie­len ille­gal beschäf­tig­ten unsicht­ba­ren ArbeiterInnen bil­det die Kulisse für Lutz und Irsa. Der tra­gi­sche Unfall in der Hafencity Hamburg im November 2023 mit fünf Toten ver­deut­licht die Vulnerabilität ille­gal beschäf­tig­ter MigrantInnen, ins­be­son­de­re derer aus Herkunftsländern, die weder EU- noch Schengen-Mitglied sind. Irsas Suche nach ihrem Vater und ihrem Grundbedürfnis nach einem Dach über dem Kopf ste­hen im kras­sen Kontrast zu Lutz‘ Streben nach beruf­li­chem Erfolg. Die erzwun­ge­ne Verbindung zwi­schen ihnen wirft Fragen nach Schuld und dem System der Ausbeutung auf…“
    Tuna Kaptan

    Credits:

    DE 2023, 86 Min., Deutsch, Englisch, Albanisch mit dt. UT
    Regie: Tuna Kaptan
    Kamera: Ben Bernhard
    Schnitt: Beatrice Babin
    mit: Angjela Prenci, Peter Schneider

    Trailer:
    ROHBAU | Trailer | Kinostart: 26. September 2024
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    A film by Tuna Kaptan. Starts September 26th at the fsk. In German, English and Albanian with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    The con­s­truc­tion site of a luxu­ry buil­ding pro­ject at night: The ambi­tious con­s­truc­tion mana­ger Lutz has hired ille­gal con­s­truc­tion workers to save cos­ts. But a tra­gic acci­dent occurs. The next day, a mee­ting with inves­tors is sud­den­ly dis­rupt­ed by 14-year-old Irsa, who is loo­king for her father. While Lutz sen­ses an oppor­tu­ni­ty to make his mark on a mul­ti-mil­li­on dol­lar pro­ject, Irsa’s despe­ra­ti­on keeps dri­ving her towards him. To keep her off his con­s­truc­tion site, he deci­des to take her away. On their jour­ney tog­e­ther, a bond deve­lo­ps, mark­ed by clo­sen­ess and distance, guilt and responsibility.

    Credits:

    DE 2023, 86 Min., Deutsch, Englisch, Albanisch mit dt. UT
    Regie: Tuna Kaptan
    Kamera: Ben Bernhard
    Schnitt: Beatrice Babin
    mit: Angjela Prenci, Peter Schneider

    Trailer:
    ROHBAU | Trailer | Kinostart: 26. September 2024
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