Kategorie: archiv

  • Berlin Excelsior

    Berlin Excelsior

    Ein Film von Erik Lemke.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Der anony­me Berliner Stahlbetonbau Excelsior ist für vie­le sei­ner Bewohner nur Zwischenhalt. Sehr bald schon soll das Leben bes­ser wer­den und jeder hilft sich auf sei­ne Art: Mit „Invisible Make-up” will der 49-Jährige Michael an frü­he­re Erfolge als Escort-Boy anknüp­fen. Claudias Zeit als Tänzerin ist zwar vor­bei, neue Fotos sol­len ihr jedoch den Weg zurück auf die Bühne ebnen. Norman will mit sei­nem Start-Up „ChangeU” ande­ren Menschen zum Glück ver­hel­fen, und sich selbst zu einem schi­cken Sportwagen. Kaum einem gelingt es, sich den Reizen der Erfolgsgesellschaft zu entziehen.

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    Credits:
    DE 2017, 87 Minuten,
    Regie/Schnitt: [wikilink]Erik Lemke[/wikilink]
    Buch: Erik Lemke & André Krummel
    Bildgestaltung: André Krummel 

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    Termine:

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    Trailer:

    BERLIN EXCELSIOR – Trailer (HD)
    film by Erik Lemke. In German.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    A num­ber of deco­ra­ti­ve boards care­less­ly atta­ched to the pale front of a dull con­cre­te apart­ment block – the Excelsior buil­ding, Berlin. For most of its inha­bi­tants this is just a sto­po­ver, very soon, life is going to get bet­ter, and ever­yo­ne is try­ing to find their own way: 49 year old Michael tri­es to live up to his for­mer suc­cess as an escort by pro­mo­ting the appli­ca­ti­on of „invi­si­ble make-up” online. Claudia’s show­girl days are over, but the pho­tos of a shoo­ting ses­si­on are to smooth her way back to the stage any­way. Norman’s start­up „ChangeU” is desi­gned to help peo­p­le get hap­py and hims­elf get a sleek new sports car…
    Hardly anyo­ne of them mana­ges to eva­de fal­ling vic­tim to the tempt­a­ti­ons of our suc­cess-ori­en­ted society.

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    Credits:
    DE 2017, 87 Minuten,
    Regie/Schnitt: [wikilink]Erik Lemke[/wikilink]
    Buch: Erik Lemke & André Krummel
    Bildgestaltung: André Krummel 

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    Termine:

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    Trailer:

    BERLIN EXCELSIOR – Trailer (HD)
  • The Guilty

    The Guilty

    Ein Film von Gustav Möller.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Asger Holm ist nicht für den Innendienst geschaf­fen, beson­ders nicht für die Notrufzentrale, wo etwas Einfühlungvermögen gefragt ist, Eigeninitiative hin­ge­gen nicht. Ein nicht näher erläu­ter­te Vorfall bei einem Einsatz hat den Polizist hier hin­ge­bracht, am nächs­ten Tag ist die Verhandlung und dann ist, so es sein soll, die­se Strafversetzung Geschichte. Seine Laune bes­sert das nicht. Als jedoch kurz vor Dienstende ein Anruf her­ein­kommt, der bei ihm einen inves­ti­ga­ti­ven Nerv trifft, reagiert er wie elek­tri­siert. Iben, eine von ihrem eige­nen Mann im Auto ent­führ­te Frau hat es trick­reich geschafft, die Notrufzentrale, und damit Asger, zu errei­chen. Jetzt muss vor­sich­tig und geschickt vor­ge­gan­gen wer­den, um das Fahrzeug zu orten, ihre Kinder, die offen­sicht­lich unbe­auf­sich­tigt zuhau­se sind, in Sicherheit zu brin­gen und Iben zu ret­ten. Gegen aus­drück­li­che Ansagen von Vorgesetzten mischt Asger sich per Telefon eigen­mäch­tig immer wei­ter in den Fall ein. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, aber ist alles so, wie Asger es sich vorstellt?
    Der Thriller mit dem über­sicht­li­chem Setting, 2 Zimmer, das Telefon und der Polizist, ist Kopfkino im bes­ten Sinne: alles Geschehen aus­ser­halb die­ser Räume spielt sich nur vor dem inne­ren Auge der Zuschauer ab. Mit Bildern und Sequenzen, die im Film gar nicht vor­kom­men, wird ein eige­ner Film geschaf­fen – und damit sind wir gar nicht so weit weg von Asgers Überblick.

    … der Film [schafft es] über einen lan­gen Zeitraum, die gesam­te Bandbreite der Emotionen zu ver­mit­teln und zugleich einen Diskursraum über Schuld und Vergebung und die Brüchigkeit des­sen, was wir als Wahrheit anneh­men, zu ver­mit­teln.“ Joachim Kurz | kino-zeit.de

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    Credits:
    Den skyl­di­ge
    Dänemark 2017, 85 Min., dän. OmU
    Regie: Gustav Möller
    Kamera:Jasper J. Spanning
    Schnitt: Carla Luff
    mit: Jakob Cedergren

    Termine:

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    Trailer:

    http://de.vid.web.acsta.net/de/nmedia/49/18/05/30/13/19566877_hd_013.mp4A film by Gustav Möller. In Danish with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Alarm dis­patcher and for­mer poli­ce offi­cer, Asger Holm, ans­wers an emer­gen­cy call from a kid­nap­ped woman. When the call is sud­den­ly dis­con­nec­ted, the search for the woman and her kid­nap­per beg­ins. With the pho­ne as his only tool, Asger enters a race against time to save the end­an­ge­red woman. But soon he rea­li­zes that he is deal­ing with a crime that is far big­ger than he first thought

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    Credits:
    Den skyl­di­ge
    Dänemark 2017, 85 Min., dän. OmU
    Regie: Gustav Möller
    Kamera: Jasper J. Spanning
    Schnitt: Carla Luff
    mit: Jakob Cedergren

    Termine:

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    Trailer:

  • Sandmädchen

    Sandmädchen

    Ein Film von Mark Michel.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Veronika Raila ist Autistin und hat mehr­fach kör­per­lich schwe­re Behinderungen. Sie kann weder lau­fen noch spre­chen und doch wur­de ein Weg gefun­den, sich zu ver­stän­di­gen, Kommunikation ist seit­dem durch die Tastatur eines Computers mög­lich. Ihre Mutter steht neben ihrem Bett und stützt Veronikas Hand beim Schreiben. Als Kind attes­tier­ten ihr ihre Ärzte einen IQ von null. Es gab noch kei­ne Möglichkeit, zu kom­mu­ni­zie­ren. Doch im Laufe ihrer Entwicklung besuch­te sie bald das Gymnasium und stu­dier­te letzt­lich Literatur und Theologie. Inzwischen ver­fasst sie zumeist poe­ti­sche essay­is­ti­sche Texte, äußert ihre Gedanken und Gefühle, die von gro­ßer Sensibilität zeu­gen. Mark Michel, der mit Veronika zusam­men die­sen Film gemacht hat, beschreibt in einer adäqua­ten, bis­wei­len durch­aus meta­pho­ri­schen und asso­zia­ti­ven Form, ihr all­täg­li­ches und intel­lek­tu­el­les Leben. Auf die­se Art ver­su­chen bei­de, der Gesamtheit Veronikas Lebens gerecht zu werden.

    Ich habe nur das Schreiben um mich mit­zu­tei­len, das Schreiben um mei­ne Gefühle und Gedanken aus­zu­drü­cken. Das Schreiben ist mei­ne Verbindung zur Außenwelt – hät­te ich die­ses Schreiben nicht wür­de ich in der Tiefe eines ver­ges­se­nen Brunnens sitzen.“
    (Veronika Raila)
    „Der Wind des Lebens formt mei­ne Körnchen immer wie­der neu.“ (Veronika Raila)

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    Credits:
    D 2017, 84 Min.
    Buch: Mark Michel & Veronika Raila
    Regie: [wikilink]Mark Michel[/wikilink]
    Kamera: Ines Thomsen
    Schnitt: Andreas Baltschun, Mark Michel, Ed van Megen

    Termine:

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    Trailer:
    A film by Mark Michel. In German.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Since her ear­liest child­hood, Veronika Raila has been living with seve­re phy­si­cal impairm­ents and Asperger syn­dro­me. She can neither speak, nor walk nor ful­fill her ever­y­day needs wit­hout assis­tance. When she was a child, her IQ tes­ted zero. Today she stu­dies at uni­ver­si­ty, wri­tes poet­ry and pro­se and can express hers­elf with faci­li­ta­ted com­mu­ni­ca­ti­on. Veronika pos­s­es­ses a keen mind and a heigh­ten­ed sen­so­ry per­cep­ti­on. Within Veronika spaces open whe­re rea­li­ty appears as colors, sounds and abs­tract shapes. She pro­ces­ses the­se impres­si­ons in her poems and sto­ries. ”Writing is my only means to com­mu­ni­ca­te, to express my fee­lings and thoughts. Writing is my con­nec­tion to the out­side world. Without it, I would be lost in the depths of a for­got­ten well.” Veronika Raila

    The docu­men­ta­ry essay Sand Girl takes us on a cine­ma­tic jour­ney to the young author’s wond­rous secret and cap­ti­vat­ing world. Through asso­cia­ti­ve images, obser­va­tions of ever­y­day life and sel­ec­ted texts by Veronika Raila the film crea­tes a space for tou­ch­ing encoun­ters and moments of bon­ding. The focus is less on ill­ness and impair­ment than the quest for the life force its­elf. A poe­tic medi­ta­ti­on about what is often hard for humans to grasp, the natu­re of what we call mind and soul. Sand Girl was pro­du­ced in clo­se coope­ra­ti­on with Veronika Raila.

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    Credits:
    D 2017, 84 Min.
    Buch: Mark Michel & Veronika Raila
    Regie: [wikilink]Mark Michel[/wikilink]
    Kamera: Ines Thomsen
    Schnitt: Andreas Baltschun, Mark Michel, Ed van Megen

    Termine:

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    Trailer:

  • Girl

    Girl

    Ein Film von Lukas Dhont.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Lara sieht aus wie eine jun­ge Frau, bewegt sich wie eine jun­ge Frau und hat Träume wie eine jun­ge Frau. Geboren wur­de sie aller­dings vor 15 Jahren als Victor. Zwei Ziele ver­folgt sie: eine pro­fes­sio­nel­le Ballerina wer­den, und eine Geschlechtsanpassung. Der Vater unter­stützt bei­de Vorhaben, aber ihre puber­täts­be­ding­te Ungeduld und Frustration lässt sie zuneh­mend ver­zwei­feln, zumal bei­de Träume sich gegen­sei­tig zu behin­dern schei­nen. Die stren­ge Disziplin in der renom­mier­ten Brüsseler Ballettschule, wo sie pro­be­hal­ber auf­ge­nom­men wird, und ihre man­geln­de Erfahrung („Mädchen fan­gen schon mit 12 mit dem Spitzentanz an“) machen Lara zu schaf­fen. Aus medi­zi­ni­schen Gründen muss sie zudem noch lan­ge auf die ersehn­te Operation war­ten, was für die Jugendliche beson­ders schwer zu ertra­gen ist. Dabei hat Lara auch Glück. Vater und Bruder unter­stüt­zen sie, und auch ihre sons­ti­ge Umgebung agiert vor­wie­gend posi­tiv, ver­ständ­nis- und rück­sichts­voll, abge­se­hen von weni­gen, puber­tä­ren und wahr­schein­lich unbe­ab­sich­tig­ten, schmerz­vol­len Demütigungen. Vordergründig dreht sich alles um den Körper und die Arbeit damit: um das Geschlecht, die Veränderungen, sexu­el­les Erwachen und immer wie­der um den Tanz und das eiser­ne Balletttraining. Mit der nöti­gen Sensibilität beob­ach­tet der Film jedoch prä­zi­se, mit­füh­lend und lie­be­voll vor allem die inne­re Spannung und Unsicherheit des Teenagers und den Weg zu einer dra­ma­ti­schen Entscheidung.
    (Caméra d’Or für den bes­ten Erstlingsfilm in Cannes 2018)

    Als strin­gent erzähl­tes Genderporträt kehrt Dhont den inne­ren Kon­flikt sei­ner Hauptfigur dank einer exzel­len­ten Besetzung glaub­wür­dig und ohne Extravaganzen nach außen.“ Matthias Manthe | filmstarts.de

    Credits:
    Belgien 2018, 105 Min., flä­misch, fran­zö­si­sche OmU
    Regie: Lukas Dhont
    Kamera: Frank van den Eeden
    Schnitt: Alain Dessauvage
    mit:
    Victor Polster, Arieh Worthalter, Katelijne Damen

    Termine:

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    Trailer:

     A film by Lukas Dhont. In French and Flemish with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    While Lara alre­a­dy iden­ti­fies as a girl, her world is under­go­ing signi­fi­cant and much desi­red trans­for­ma­ti­on. She has just moved with her father and bel­oved kid brot­her to a new city whe­re she has been pro­vi­sio­nal­ly accept­ed into a pres­ti­gious dance school and she will soon be old enough to start hor­mo­ne repla­ce­ment the­ra­py. Lara’s aspi­ra­ti­on to femin­in­i­ty is so gre­at that she has cho­sen the most extre­me phy­si­cal form of its expres­si­on. But here, dance is not a release. Held cap­ti­ve by her body, she tapes her geni­tals and hides the bloo­di­ed feet which have not grown up en poin­te like the other girls. While her father offers her not­hing but sup­port, she is all teenage uncer­tain­ty and impa­ti­ence and her inte­ri­or world moves clo­ser to self-des­truc­tion even as her outer beau­ty blooms.

    Credits:
    Belgien 2018, 105 Min., flä­misch, fran­zö­si­sche OmU
    Regie: Lukas Dhont
    Kamera: Frank van den Eeden
    Schnitt: Alain Dessauvage
    mit:
    Victor Polster, Arieh Worthalter, Katelijne Damen

    Termine:

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    Trailer:

     

  • Utøya 22. Juli

    Utøya 22. Juli

    Ein Film von Erik Poppe.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Neunundsechzig Menschen ermor­de­te der nor­we­gi­sche Rechtsextremist Breivik auf der Insel Utøya nahe Oslo am 22. Juli 2011. Fast alle waren Jugendliche und jun­ge Erwachsene, Teilnehmer eines Feriencamps der sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Partei Norwegens. Die Polizei brauch­te fast 90 Minuten, um den Neonazi zu stel­len. Er wider­set­ze sich der Festnahme nicht.
    Erik Poppe läßt den Zuschauern durch sei­ne radi­kal sub­jek­ti­ve Herangehensweise die Möglichkeit, Abstand zum fil­mi­schen Geschehen zu neh­men und den Film abzu­leh­nen. Denen, die sich ein­las­sen, ermög­licht er, sich mit den Opfern emo­tio­nal zu soli­da­ri­sie­ren, wäh­rend die­ses Albtraums mit ihnen mitzufühlen.
    Eine wich­ti­ge Motivation Poppes, den Film zu dre­hen, war die Aussage meh­re­rer Überlebender, dass es so unend­lich schwie­rig sei, über das Erlebte zu spre­chen. Gleichzeitig merk­ten vie­le, dass die Erinnerung der Menschen an die Tat ver­blasst. Das Drehbuch wur­de in Gesprächen mit Opfern des Massakers ent­wi­ckelt. Das Gesicht des Täters kennt jeder, sei­ne kran­ken Ansichten auf 1500 Seiten kön­nen im Internet ein­ge­se­hen wer­den. ‚Utøya 22. Juli‘ gibt den Opfern ein Gesicht.
    Jetzt hät­ten die Hinterbliebenen die­sen Film, sagt eine jun­ge Frau, die dem Massaker ent­kam, auf der Berlinale. „Ihr wer­det es nie ver­ste­hen. Aber schaut zu!”

    Warum über­haupt so ein Film?, wird Poppe gefragt. „Als Teil des Heilungsprozesses“, für die Betroffenen, für Norwegen. Viele hät­ten ihm berich­tet, sie könn­ten das Erlebte bis heu­te kaum erzäh­len. Den Film fin­den sie hilf­reich: Jetzt kön­nen sie sagen, schau ihn dir an und wir reden danach. Manche mei­nen, es ist zu früh. Aber wenn man war­tet, bis ihn nie­mand mehr zu früh fin­det, kommt der Film zu spät, ergänzt Andrea Berntzen, die groß­ar­ti­ge, muti­ge Darstellerin der Kaja. Seine Wahrhaftigkeit ver­dankt der Film nicht zuletzt ihr.“ (Christiane Peitz, Tagesspiegel)


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    Credits:
    U – July 22
    Norwegen 2018, norw. OmU, 90 Min., frei­ge­ge­ben ab 12 jah­re (FSK)
    Regie: Erik Poppe
    Kamera: Martin Otterbeck
    Schnitt: Einar Egeland

    mit: Andrea Berntzen
    Aleksander Holmen
    Brede Fristad
    Elli Rhiannon Müller Osbourne 

    Termine:

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    Trailer:

    Utøya 22. Juli | Offizieller Trailer Deutsch HD | Jetzt im Kino
    film by Erik Poppe. In Norwegian with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    On 22 July 2011 five hundred young peo­p­le atten­ding a sum­mer camp on the island of Utøya were atta­cked by a hea­vi­ly armed right-wing extre­mist. The mur­de­rous attack clai­med the lives of 69 vic­tims. It was a trau­ma that rocked Norway to the core, and still does to this day. Director Erik Poppe has dared to attempt to turn the events of that sum­mer into a film. His dra­ma opens with docu­men­ta­ry foo­ta­ge of Oslo whe­re, short­ly before­hand, the same atta­cker had explo­ded a car bomb kil­ling eight peo­p­le; the sce­ne then shifts to the island. The came­ra fol­lows 19-year-old Kaja who is spen­ding a few days of the holi­day here with her young sis­ter Emilie. The two are quar­rel­ling becau­se Emilie is in no mood for the camp and has abso­lut­e­ly no desi­re to go to the bar­be­cue. And so Kaja ends up going alo­ne. Suddenly, the first gunshot is heard.
    This first shot marks the begin­ning of a breathl­ess 72-minu­te-long recon­s­truc­tion of events, film­ed in a sin­gle take, as seen through the eyes of the vic­tims. Kaja’s despe­ra­te search for Emilie. The fear in the eyes of the young peo­p­le. Their escape into the forest. Their despe­ra­te hope of res­cue. And the unknown ass­as­sin, get­ting clo­ser and closer.


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    Credits:
    U – July 22
    Norwegen 2018, norw. OmU, 90 Min.
    Regie: Erik Poppe
    Kamera: Martin Otterbeck
    Schnitt: Einar Egeland

    mit: Andrea Berntzen
    Aleksander Holmen
    Brede Fristad
    Elli Rhiannon Müller Osbourne 

    Termine:

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    Trailer:

    Utøya 22. Juli | Offizieller Trailer Deutsch HD | Jetzt im Kino
  • A Woman captured – Eine gefangene Frau

    A Woman captured – Eine gefangene Frau

    Ein Film von Bernadett Tuza-Ritter.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Ursprünglich woll­te Bernadett Tuza-Ritter nur ein Portrait der Hausangestellten Marish dre­hen. Was sie dann aber vor­fin­det, sind unvor­stell­ba­re Bedingungen, unter denen die 52-jäh­ri­ge arbei­tet: moder­ner Sklavenhandel, mit­ten in Europa – und das gibt es viel öfter, als man denkt. Der Global Slavery Index (Weltweite Erfassung von Sklaverei) aus dem Jahre 2016 schätzt, dass der­zeit 1,2 Millionen Menschen in Europa von einer der Ausformungen moder­ner Sklaverei (Zwangsarbeit, häus­li­che Knechtschaft, Prostitution) betrof­fen sind.
    Die Regisseurin beob­ach­tet Marishs Leben über meh­re­re Monate, stets kon­trol­liert von Eta, der „Arbeitgeberin“. Marish erkennt die Chance, die der Film ihr bie­tet, und so wird aus der Observation mit der Kamera eine kon­kre­te Konspiration.

    Credits:
    HU 2017, 89 Min., ungar. OmU,
    Regie, Buch, Kamera, Schnitt: Bernadett Tuza-Ritter

    Termine:

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    Trailer:

     A film by Bernadett Tuza-Ritter. In Hungarian with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Marish lives in the house­hold of a wealt­hy Hungarian fami­ly as a modern slave. The yoke that she has alre­a­dy been car­ry­ing for more than ten years has aged her fast. Is the­re a way out? An eye-ope­ning film about “white slavery” – in the midd­le of Europe.

    Credits:
    HU 2017, 89 Min., ungar. OmU,
    Regie, Buch, Kamera, Schnitt: Bernadett Tuza-Ritter

    Termine:

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    Trailer:

     

  • Leave no Trace

    Leave no Trace

    Ein Film von Debra Granik.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Es war mein Lieblingsfilm beim FF München, und gleich­zei­tig eine Wiederentdeckung. Wer erin­nert sich noch an Winter’s Bone, der 2010 im Forum der Berlinale und danach beim Kinostart Furore mach­te, und das nicht nur wegen der zur Drehzeit noch unbe­kann­ten Hauptdarstellerin Jennifer Lawrance. Im neu­en Film von Regisseurin Debra Granik lebt der ver­wit­we­te Will mit sei­ner Tochter soweit abseits der Zivilisation, wie es mög­lich ist. Verbotenerweise rich­ten sie sich in den Nationalparks Oregons ein und leben von dem, was dort zu bekom­men ist. Als Tom eines Tages von einem Jogger gese­hen und gemel­det wird, ist das freie Leben zu Ende. Der Versuch, bei­de wie­der in die Gesellschaft ein­zu­glie­dern, stößt beim Vater auf Widerstand, für die Jugendliche erscheint der Kontakt mit der Außenwelt jedoch reiz­vol­ler als der an Reizen nicht arme Wald. Granik ist ein respekt- und lie­be­voll gezeich­ne­tes Bild einer Verweigerung und der mit einer schmerz­haf­ten Trennung ver­bun­de­ne Ablösung der Tochter gelungen.
    Leave no Trace ist ein intel­li­gent kon­stru­ier­tes, kom­plex geschrie­be­nes und tief berüh­ren­des Vater-Tochter-Drama, das viel über Amerika erzählt.“ Carsten Baumgardt, filmstarts.de
    Da der Verleih Leave no Trace sehr kurz­fris­tig ins Kino brach­te, konn­ten wir ihn nicht mit­star­ten, möch­ten unse­ren Gästen die­se schö­ne Filmerfahrung auch spä­ter noch ermöglichen.

    Credits:
    US 2018, 109 Min., engl. OmU, 
    Regie: Debra Granik
    Kamera: Michael McDonough
    Schnitt: Jane Rizzo
    mit: Thomasin McKenzie, Ben Foster, Jeff Kober, Dale Dickey

    Termine:

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    Trailer:
    A film by Debra Granik. In English with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Will (Ben Foster) and his teenage daugh­ter, Tom (Thomasin Harcourt McKenzie), have lived off the grid for years in the forests of Portland, Oregon. When their idyl­lic life is shat­te­red, both are put into social ser­vices. After clas­hing with their new sur­roun­dings, Will and Tom set off on a har­ro­wing jour­ney back to their wild homeland.

    The film is direc­ted by Debra Granik from a script adapt­ed by Granik and Anne Rosellini and based on the novel My Abandonment by Peter Rock.

    Credits:
    US 2018, 109 Min., engl. OmU, 
    Regie: Debra Granik
    Kamera: Michael McDonough
    Schnitt: Jane Rizzo
    mit: Thomasin McKenzie, Ben Foster, Jeff Kober, Dale Dickey

    Termine:

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  • Waldheims Walzer

    Waldheims Walzer

    Ein Film von Ruth Beckermann.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Der neue Film von Ruth Beckermann (zuletzt lief Die Geträumten bei uns im Kino). Seit 1991 ist sie mit Nach Jerusalem, Jenseits des Krieges u. a. Werken immer wie­der Gast des Forums der Berlinale. Auch Waldheims Walzer hat­te dort sei­ne Premiere. Kurt Waldheim, das ist lan­ge her, 1986 kam die Affäre um sei­ne NS Vergangenheit (er war auch SA Mitglied gewe­sen), ins Rollen. Ausgerechnet wäh­rend des Wahlkampfs für das Amt des öster­rei­chi­schen Bundespräsidenten, mit dem Waldheim sei­ne Bilderbuchkarriere als Nachkriegspolitiker zu krö­nen beab­sich­tig­te. Österreich wähn­te sich ja immer von den Nazis okku­piert, also waren Österreicher Opfer und damit unschul­dig an den NS Verbrechen (bis auf Hitler viel­leicht). Anhand von klug aus­ge­wähl­tem, inter­na­tio­na­lem Archivmaterial rekon­stru­iert die­ser doku­men­ta­ri­sche Essay den Verlauf der hit­zi­gen Debatte, ob’s viel­leicht doch Täter gab, ob Waldheim einer war, mit­schul­dig an Kriegsverbrechen. Im Juni 1986 wur­de Waldheim Bundespräsident und voll­ende­te sei­ne glanz­vol­le Karriere wie gewünscht. Zu den Positionen der ver­schie­de­nen Akteure – Ausschnitte aus Pressekonferenzen des Jüdischen Weltkongresses, Debatten in der UN-Generalversammlung, Anhörungen im US-Kongress sowie Verlautbarungen der Österreichischen Volkspartei und ihres Kandidaten – gesellt sich der sub­jek­tiv-ana­ly­ti­sche Kommentar von Ruth Beckermann. Darüber hin­aus ist sie auch mit selbst gedreh­ten Videoaufnahmen prä­sent, Dokumente der Gegenöffentlichkeit, die Anti-Waldheim-Aktionen und Streitgespräche mit anti­se­mi­tisch auf­tre­ten­den, res­sen­ti­ment­ge­la­de­nen Passanten zei­gen. Hetze, Verleumdung, Medienschelte und das Leugnen von Tatsachen bre­chen sich hier Bahn.

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    Credits:
    Österreich 2018, Deutsch, Englisch, Französische OmU
    93 Min.
    Regie, Buch: Ruth Beckermann
    Schnitt: Dieter Pichler
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    Termine:

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    Trailer:

    Waldheims Walzer Trailer
    film by Ruth Beckermann. In German

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    A lot of time has pas­sed sin­ce the scan­dal sur­roun­ding the Nazi past of for­mer UN Secretary General Kurt Waldheim made head­lines world­wi­de, not least becau­se he denied it. It all star­ted during the 1986 Austrian pre­si­den­ti­al cam­paign, when Waldheim was sup­po­sed to gain vic­to­ry and thus reach the pin­na­cle of his sto­ry­book post-war poli­ti­cal care­er. Based on smart­ly cho­sen inter­na­tio­nal TV archi­ve mate­ri­al, this docu­men­ta­ry essay recon­s­tructs how this hea­ted deba­te pro­gres­sed, all the way up to the second round of voting in June 1986. The posi­ti­ons of the various stake­hol­ders – excerp­ts from the press con­fe­ren­ces of the World Jewish Congress, deba­tes in the UN General Assembly, hea­rings in the US Congress as well as state­ments by the Austrian People’s Party and its can­di­da­te – are joi­n­ed by Ruth Beckermann’s sub­jec­ti­ve, ana­ly­ti­cal com­men­ta­ry in voice­over. She’s also the­re in the video foo­ta­ge she shot hers­elf, docu­ments of an oppo­si­tio­nal move­ment that show anti-Waldheim events and ver­bal dis­pu­tes with res­entful and anti-Semitic passers­by. Rabble-rou­sing, slan­der, media-bas­hing, and deny­ing facts – they all bro­ke new ground here. Yes, a lot of time has pas­sed, but it’s not over yet. (Berlinalestext)

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    Credits:
    Österreich 2018, Deutsch, Englisch, Französische OmU
    93 Min.
    Regie, Buch: Ruth Beckermann
    Schnitt: Dieter Pichler
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    Termine:

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    Trailer:

    Waldheims Walzer Trailer
  • Ava

    Ava

    Ein Film von Léa Mysius.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Sommer, Sonne, Sand und Meer – einen Traumurlaub möch­te die Mutter ihrer Tochter noch bie­ten, bevor die­se lang­sam, aber sicher ihr Augenlicht ver­lie­ren wird. Da die Mutter mit ihrer klei­nen Baby-Schwester und ihrem Urlaubsflirt dann doch zu beschäf­tigt ist, stromert Ava allei­ne her­um und lässt sich gefähr­li­che nicht-mehr-Sehen-kön­nen-Übungen ein­fal­len. An einem typisch beleb­ten und vol­len Familienstrand macht sie Bekanntschaft mit einem gro­ßen, schwar­zen Hund, als der ihre Pommes Frites vom Bauch frisst. Noch mehr fas­zi­niert sie des­sen Besitzer Juan, ein jun­ger Mann mit Outsider-Flair. Ava hef­tet sich an sei­ne Fersen, bis er sie schließ­lich akzep­tiert. Gemeinsam machen sie sich dar­an, die Welt aus den Angeln zu heben, und das geht auch hier nicht ohne Tanz ab.

    Ein dif­fu­ser Fatalismus liegt über die­sem Film, eine Traurigkeit, die viel mehr öff­net als sie blo­ckiert – sie schiebt sich in das Abenteuer der Jugend, ver­dun­kelt es aber nicht, im Gegenteil, macht es nur umso aben­teu­er­li­cher. Reiches Sehen, flüch­ti­ges Sehen. AVA ist kein Film, der sich in einen tra­gi­schen Prozess begibt; er ist ein Film, der sehen will, so viel wie nur mög­lich: die Opulenz der ers­ten Einstellung, die Augen der ande­ren, Urlaubslieben am Strand, das von der Waffel tropfen­de Eis, der aus dem Hotdog trop­fen­de Senf. Flirts: Haut, Augen, Genitalien. Sonne, Schatten, Sand, jun­ge Körper in Bewegung, oft allei­ne, sich lösend, Zweisamkeit suchend, fin­dend, nicht fin­dend – das Kino Éric Rohmers. …
    Ava von Léa Mysius dürf­te der schöns­te Film der diesjähri­gen Filmfestspiele in Cannes (2017) gewe­sen sein.”
    Lukas Stern | critic.de

    Credits:
    Frankreich 2017, 105 Min., frz. OmU
    Regie: Léa Mysius
    Kamera: Paul Guilhaume
    Schnitt: Pierre Deschamps
    mit: Noée Abita, Juan Cano, Laure Calamy

    Termine:

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    Trailer:

    A fim by Léa Mysius. In French with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Ava, 13, is spen­ding the sum­mer on the Atlantic coast when she lear­ns that she will lose her sight soo­ner than expec­ted. Her mother deci­des to act as if ever­y­thing were nor­mal so as to spend their best sum­mer ever. Ava con­fronts the pro­blem in her own way. She ste­als a big black dog that belongs to a young man on the run…

    Credits:
    Frankreich 2017, 105 Min., frz. OmU
    Regie: Léa Mysius
    Kamera: Paul Guilhaume
    Schnitt: Pierre Deschamps
    mit: Noée Abita, Juan Cano, Laure Calamy

    Termine:

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    Trailer:

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  • Alles ist gut

    Alles ist gut

    Ein Film von Eva Trobisch.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Janne fährt in ihre alte Heimat und trifft auf ihrem Klassentreffen alte Freunde. Dabei lernt sie Martin ken­nen und ver­bringt mit ihm den Abend. Sie nimmt ihn mit nach Hause, wo er sie bedrängt und sexu­ell über­grif­fig wird. Konfrontiert mit die­ser sexu­el­len Gewalt lässt Janne weder Empörung noch Wut, aber auch kei­ne Niedergeschlagenheit oder Depression zu. Stattdessen gibt sie sich viel Mühe, alles zu ver­drän­gen und doch lässt sich eine Zäsur, was das Geschehene für ihr Leben bedeu­tet, auf Dauer nicht ver­leug­nen. Der Film schil­dert ganz kon­kret das Leben danach und lässt auf uner­klär­li­che und wun­der­sa­me Weise, qua­si durch die Lebensentwürfe der Protagonisten hin­durch, Universelles immer wie­der anklin­gen. Der Schluss, wenn nichts mehr geht und es ein­fach ste­hen bleibt, spricht da in sei­ner Symbolhaftigkeit Bände. Und das Schöne ist: Es braucht die­ses Symbol über­haupt nicht, um Janne zu ver­ste­hen, wenn sie end­lich einen trot­zi­gen Widerstand zulässt.

    Eva Trobisch gebührt gro­ße Hochachtung für ihre insze­na­to­ri­sche Leistung, wobei sie das Drehbuch so klug erdacht hat, dass genug Raum für Improvisationen blieb, was neben dem rea­lis­ti­schen Effekt auch dem Ensemble das groß­ar­ti­ge Spiel ermög­licht.” (programmkino.de)

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    Credits:
    Deutschland  2018, 93 Min.
    Regie: Eva Trobisch 

    Kamera: Julian Krubasik 
    Schnitt: Kai Minierski 
    mit:
    Aenne Schwarz , Andreas Döhler , Hans Löw , Tilo Nest , Lisa Hagmeister , Lina Wendel

    Termine:

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    Trailer:

    A film by Eva Trobisch.  In German with English subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    If you don’t turn things into a pro­blem, you don’t have a pro­blem. This is Janne’s atti­tu­de about the fact that her new boss’s brot­her-in-law slept with her against her will. She con­ce­als the inci­dent and con­ti­nues her way of life as usu­al. But her silence has con­se­quen­ces, not only for the love that she feels for her fri­end Piet.

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    Credits:
    Deutschland  2018, 93 Min.
    Regie: Eva Trobisch 

    Kamera: Julian Krubasik 
    Schnitt: Kai Minierski 
    mit:
    Aenne Schwarz , Andreas Döhler , Hans Löw , Tilo Nest , Lisa Hagmeister , Lina Wendel

    Termine:

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    Trailer: