Leave no Trace

Ein Film von Debra Gra­nik. Ab 11.10. im fsk.

[Credits] [Ter­mi­ne] [Trai­ler]

Es war mein Lieb­lings­film beim FF Mün­chen, und gleich­zei­tig eine Wie­der­ent­de­ckung. Wer erin­nert sich noch an Winter’s Bone, der 2010 im Forum der Ber­li­na­le und danach beim Kino­start Furo­re mach­te, und das nicht nur wegen der zur Dreh­zeit noch unbe­kann­ten Haupt­dar­stel­le­rin Jen­ni­fer Lawran­ce. Im neu­en Film von Regis­seu­rin Debra Gra­nik lebt der ver­wit­we­te Will mit sei­ner Toch­ter soweit abseits der Zivi­li­sa­ti­on, wie es mög­lich ist. Ver­bo­te­ner­wei­se rich­ten sie sich in den Natio­nal­parks Ore­gons ein und leben von dem, was dort zu bekom­men ist. Als Tom eines Tages von einem Jog­ger gese­hen und gemel­det wird, ist das freie Leben zu Ende. Der Ver­such, bei­de wie­der in die Gesell­schaft ein­zu­glie­dern, stößt beim Vater auf Wider­stand, für die Jugend­li­che erscheint der Kon­takt mit der Außen­welt jedoch reiz­vol­ler als der an Rei­zen nicht arme Wald. Gra­nik ist ein respekt- und lie­be­voll gezeich­ne­tes Bild einer Ver­wei­ge­rung und der mit einer schmerz­haf­ten Tren­nung ver­bun­de­ne Ablö­sung der Toch­ter gelun­gen.
Lea­ve no Trace ist ein intel­li­gent kon­stru­ier­tes, kom­plex geschrie­be­nes und tief berüh­ren­des Vater-Toch­ter-Dra­ma, das viel über Ame­ri­ka erzählt.“ Cars­ten Baum­gardt, filmstarts.de
Da der Ver­leih Lea­ve no Trace sehr kurz­fris­tig ins Kino brach­te, konn­ten wir ihn nicht mit­star­ten, möch­ten unse­ren Gäs­ten die­se schö­ne Film­erfah­rung auch spä­ter noch ermög­li­chen.

Credits:
US 2018, 109 Min., engl. OmU,
Regie: Debra Gra­nik
Kame­ra: Micha­el McDo­nough
Schnitt: Jane Riz­zo
mit: Tho­ma­sin McKen­zie, Ben Fos­ter, Jeff Kober, Dale Dickey

Ter­mi­ne:

  • noch kei­ne oder kei­ne mehr

 
Trai­ler: