Archiv der Kategorie: bald

Das Pfauenparadies

Ein Film von Laura Bispuri. Ab 7.7. im fsk. 

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Bei Regisseurin Laura Bispuri ist es nicht der Elefant, der im Raum steht und den doch kei­ner sehen möch­te, son­dern ein Pfau, der stolz bal­zend ein Rad schlägt. Er ist das Bild im Bild, das offe­ne Geheimnis, eigent­lich aber das etwas ande­re Haustier von Enkelin Alma. Der Vogel stol­ziert durch die Räume, wäh­rend die Gäste auf dem Geburtstag von Großmutter Nena ein­tru­deln, sich situ­ie­ren, ers­te Gespräche begin­nen und das Essen vor­be­rei­tet wird. Schwiegertochter Adelina (Alba Rohrwacher) ver­sucht, mit ihrem Geschenk, einem selbst gestrick­ten Pullover, zu glän­zen. Sohn Vito pumpt Schwester Caterina um Geld für sei­ne anste­hen­de Hochzeit an, wäh­rend die­se zu ver­heim­li­chen sucht, dass sie sich von ihrem Mann Manfredi getrennt hat. Der insis­tiert trotz­dem, beim Essen dabei zu sein, wäh­rend sei­ne neue Freundin Joana unten im Auto war­tet. Alles könn­te in Banalitäten oder Klamauk enden, hät­te Bispuri nicht ein gran­dio­ses Gespür für Besetzung, Timing und Stil. Und es gibt Paco, den schö­nen Pfau, der sich inmit­ten des fami­liä­ren Durcheinanders in eine Taube auf einem von Nenas Gemälde ver­liebt. Bispuri ver­webt die Liebe des Pfauen mit den Herzensangelegenheiten der Tischbesetzung. Stürzt sich Paco aus Leidenschaft vom Balkon, so erscheint dadurch Joana auf der Bildfläche, wer­den alte Begierden neu ent­facht und selbst Nena, wun­der­bar gespielt von Dominique Sanda, lässt lang gepfleg­te Fassaden fal­len. Oder waren die­se nie da, son­dern nur durch Pacos schil­lern­des Gefieder ver­deckt, war man abge­lenkt von dem per­fek­ten Bild einer Familie und woll­te nicht sehen, dass ande­re Figuren im Hintergrund eigent­lich Hauptrollen spie­len, zum Beispiel die Haushälterin Lucia? Bispuri gelingt eine wun­der­bar leicht­hän­dig insze­nier­te Familien-Dramödie, die mit Erwartungen spielt und die­se dann, in war­me Bilder getaucht, char­mant einlöst.

Susanne Kim | indiekino.de

Credits:

Il para­di­so del pavo­ne
DE/IT 2021, 89 Min., ital. OmU
Regie: Laura Bispuri
Kamera: Vladan Radovic
Schnitt: Carlotta Cristiani, Jacopo Quadri
mit: Dominique Sanda, Maddalena Crippa, Carlo Cerciello, Alba Rohrwacher, Fabrizio Ferracane, Maya Sansa

Trailer:
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Rifkin’s Festival

Ein Film von Woody Allen. Ab 7.7. im fsk. 

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Der film­be­geis­ter­te Mort Rifkin (Wallace Shawn) beglei­tet sei­ne Frau, die PR-Agentin Sue (Gina Gershon), zumFilmfestival von San Sebastian in der Befürchtung, dass ihre Faszination für ihren jun­gen Klienten, den Regisseur Philippe (Louis Garrel), mehr als nur beruf­li­cher Natur sein könn­te. Genervt von den über­schwäng­li­chen Lobeshymnen auf Philippes Film, beschäf­tigt sich Mort mit den Kinoklassikern, über die er einst als Professor unter­rich­tet hat, von Meistern wie Bergman, Fellini, Godard, Truffaut und Buñuel. Morts Stimmung hellt sich auf, als er Dr. Jo Rojas (Elena Anaya) ken­nen­lernt, eine Gleichgesinnte, deren Ehe mit dem lei­den­schaft­li­chen Maler Paco (Sergi López) ihr eben­falls zu schaf­fen macht. Während Sue ihre Tage mit Philippe ver­bringt, ver­tieft sich Morts Beziehung zu Jo und er ent­deckt sei­ne Liebe zu Filmklassikern wie­der. Mort betrach­tet die Ereignisse sei­nes Lebens durch das Prisma die­ser gro­ßen Filme und schöpft neue Hoffnung für sei­ne Zukunft.

Credits:

ES/US/IT 2020, 92 Min., engl. OmU,
Regie: Woody Allen
Kamera: Vittorio Storaro
Schnitt: Alisa Lepselter
mit: Elena Anaya, Louis Garrel, Gina Gershon, Sergi López, Wallace Shawn, Christoph Waltz

Trailer:
RIFKIN’S FESTIVAL | Offizieller Trailer | Deutsch
im Kino mit deut­schen Untertiteln
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Eine Sekunde

Ein Film von Zhang Yimou. Ab 14.7. im fsk. 

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Ein namen­lo­ser Flüchtling ent­kommt im Jahr 1975 in der chi­ne­si­schen Provinz Guangzhou einem Gefangenenlager und tau­melt durch die Wüste, bis er auf das Wanderkino von „Mr. Movie“ trifft, der durch die Gegend tourt, um vor allem den Propagandafilm „Heroische Söhne und Töchter“ von 1964 zu zei­gen. Dort lau­ert aber auch schon das Waisenmädchen Liu, die pro­biert, die Filmrollen zu steh­len. Der Flüchtling erwischt sie und es beginnt eine lako­ni­sche Jagd auf das kost­ba­re Zelluloid inmit­ten der chi­ne­si­schen Wüstenlandschaft. Der chi­ne­si­sche Regisseur Zhang Yimou ver­beugt sich in sei­nem schö­nen, lie­bens­wer­ten und simp­len Film vor der Kraft und Magie des Kinos. Anhand der drei Hauptfiguren zeigt er, wel­che unter­schied­li­chen Bedeutungen zu Zeiten der chi­ne­si­schen Kulturrevolution Filme haben konn­ten. Mr. Movie möch­te sich als stram­mer Parteisoldat erwei­sen, indem er die Propaganda in die Köpfe der Bevölkerung bringt. Das Waisenmädchen will das kost­ba­re Zelluloid ver­kau­fen. Und der Flüchtling hat einen sehr pri­va­ten und roman­ti­schen Grund, wie­so er unbe­dingt eine Sekunde der letz­ten Rolle von „Heroische Söhne und Töchter“ sehen muss. Anders als sei­ne letz­ten groß bud­ge­tier­ten und leicht gene­ri­schen Genrefilme, kehrt Zhang zurück zur sen­ti­men­ta­len Romantik sei­ner frü­he­ren Filme wie „Heimweg“ oder „Die Geschichte Qui Ju“, in denen anhand kon­kre­ter Schicksale die Folgen der chi­ne­si­schen Kulturevolution schil­der­te. „One Second“ wur­de wegen angeb­li­cher „tech­ni­scher Schwierigkeiten“ aus dem Wettbewerb der 69. Berlinale gezo­gen. Erst nach­dem Zhang Yimou eine Minute (!) des Films her­aus­ge­schnit­ten hat­te, durf­te „One Second“ inter­na­tio­nal gezeigt wer­den. Glücklicherweise ver­liert der Film dadurch nichts von sei­ner an Buster Keaton erin­nern­den Komik und herz­er­wär­men­den Empathie. Für den Wunderregisseur des soge­nann­ten 5. Generation chi­ne­si­scher Filmemacher ist die­ses Werk auf jeden Fall eine Wiedergeburt! 

Credits:

Yi miao zhong
CN 2019, 103 Min., man­da­rin OmU
Regie: Zhang Yimou
Schnitt: Yuan Du
Kamera: Zhao Xiaoding
mit: Zhang Yi, Liu Haocun, Fan We

Trailer:
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Die Ruhelosen

Ein Film von Joachim Lafosse. Ab 14.7. im fsk. 

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Als der Film beginnt, ist schon alles vor­bei. „Wir wis­sen, dass es zu Ende geht; mehr nicht“, sagt Juliane über ihre lei­den­de Mutter Kerstin, die schwer erkrankt ist und mit nur 64 Jahren ster­ben wird. Der jun­ge Arzt, den Juliane kon­sul­tiert, ist zwar per­sön­lich der Meinung, jeder habe das Recht, über den eige­nen Tod zu bestim­men, weist sie aber dar­auf hin, d

Leïla und Damien lie­ben sich sehr. Er lebt nach dem Rhythmus sei­ner bipo­la­ren Störung, und Leïla ist an sei­ner Seite.
Bis sie eines Tages die nächs­te mani­sche Krise kom­men sieht: Damiens Stimmungsschwankungen neh­men zu, die Exzesse wie auch sei­ne ent­grenz­te Begeisterung. Wieder ein­mal erscheint ihm das Leben viel zu eng.
Während Damien implo­diert, explo­diert sei­ne Beziehung. Leïla stößt an ihre eige­nen Grenzen und kann ihre Rollen als Geliebte, Ehefrau, Mutter und Krankenschwester kaum mehr jonglieren.

Nach „After Love“ webt der Belgische Regisseur Joachim Lafosse eine sen­si­bel prä­zi­se und herz­be­rüh­rend inti­me Reflexion um die Frage wie­viel emo­tio­na­le Erdbeben eine Beziehung aus­hal­ten kann. „Ein beein­dru­ckend meis­ter­haf­tes Drama, getra­gen von der instink­ti­ven Leila Bekthi, aber vor allem von Damien Bonnards unglaub­li­chem Spiel, schwin­del­erre­gend in sei­ner Präzision.“ (Paris Match). Uraufgeführt wur­de „Die Ruhelosen“ im Wettbewerb der Filmfestspiele in Cannes 2021.

Credits:

Les Intranquilles
BE/LU/FR 2021, 118 Min., frz. OmU,
Regie: Joachim Lafosse
Kamera: Jean-François Hensgens
Schnitt: Marie-Hélène Dozo
mit: Leïla Bekhti, Damien Bonnard, Gabriel Merz Chammah, Patrick Descamps

Trailer:
The Restless / Les Intranquilles (2021) – Trailer (English subs)
im Kino mit deut­schen Untertiteln
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Der menschliche Faktor

Ein Film von Ronny Trocker.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Jan, Nina und ihre bei­den Kinder sind eine moder­ne, kos­mo­po­li­ti­sche Familie. Das Paar lei­tet zusam­men erfolg­reich eine inno­va­ti­ve Werbeagentur, aber als Jan ohne Rücksprache mit sei­ner Frau den heik­len Auftrag einer poli­ti­schen Partei annimmt, über­legt Nina aus der gemein­sa­men Firma aus­stei­gen. Um zumin­dest ihre Ehe zu ret­ten, beschlie­ßen sie ein gemein­sa­mes Wochenende an der bel­gi­schen Küste zu ver­brin­gen. Die Ankunft im fami­li­en­ei­ge­nen Ferienhaus wird jedoch von einem mys­te­riö­sen Hauseinbruch über­schat­tet. Während der beängs­ti­gen­de Vorfall die Vier anfangs wie­der zusam­men­schweißt, droht die unter­schied­li­che Wahrnehmung der Geschehnisse das fra­gi­le Familienidyll bald dar­auf wie­der zu zerstören.

Erzählt aus ver­schie­de­nen Blickwinkeln, hin­ter­fragt der Film die Zuverlässigkeit der indi­vi­du­el­len Perspektive.

Credits:

DE, DK, IT 2022, 102 Min., frz., dt. OmU,
Buch & Regie: Ronny Trocker

Kamera: Klemens Hufnagl
Schnitt: Julia Drack
mit Mark Waschke, Sabine Timoteo, Jule Hermann, Wanja Valentin Kub

Trailer:
DER MENSCHLICHE FAKTOR Trailer HD
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Axiom

Ein Film von Jöns Jönsson.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Es beginnt ganz unschein­bar. In einem Museum arbei­tet Julius (Moritz von Treuenfels) als Aufsicht, im Pausenraum lernt er den neu­en Kollegen Erik (Thomas Schubert) ken­nen, lädt ihn zu einem Bootstrip am Wochenende ein. Auf dem Heimweg sieht man Julius im Bus, er hört ande­ren Fahrgästen zu, schal­tet sich am Ende in die Unterhaltung ein, erzählt eine Geschichte, die nicht unglaub­wür­dig ist.

Später, am Wochenende, trifft Julius die Anderen – Freunde mag man sie kaum nen­nen – , hat ihnen offen­bar nichts davon erzählt, dass Erik mit­kommt. Kurz Irritation, aber die Anderen schei­nen sol­che Aktionen von Julius gewohnt zu sein. Als er fest­stellt, dass die ande­ren kei­ne Rettungswesten dabei haben, explo­diert Julius förm­lich, doch am Steg soll es einen Shop gehen, das Problem scheint gelöst. Durch den Wald geht es zum See, an dem eigent­lich ein Parkplatz liegt, an dem man aber nicht direkt par­ken konn­te, sag­te zumin­dest Julius. Alles scheint harm­los, doch eine selt­sa­me Irritation liegt in der Luft, manch­mal, wenn die Kamera bei Julius bleibt, er fern der Anderen steht, schei­nen die­se über ihn zu reden.

Dann, im Bootsladen, hat Julius plötz­lich einen Anfall, geschockt rufen die Anderen den Krankenwagen. Im Krankenhaus wird Epilepsie ver­mu­tet, Julius Mutter holt ihn ab, brüsk ver­ab­schie­det er sich von den Anderen, im Auto fragt die Mutter ihren Sohn ob er tat­säch­lich erzählt habe, dass die Familie ein Boot besitzt.

Einen Aufschneider beschreibt Jöns Jönsson in sei­nem zwei­ten Spielfilm „Axiom“, der in die­sem Jahr in der Encounters-Sektion der Berlinale lief. Wie schon in sei­nem Debüt „Lamento“ erzählt der aus Schweden stam­men­de Regisseur, der in Berlin Film stu­dier­te weni­ger mit­tels einer kla­re Geschichte und einer straf­fen Dramaturgie, als über Beobachtungen. Nach und nach wird deut­lich, wie Julius tickt, wie er lebt und lügt.

Aus den Reaktionen sei­nes Umfelds lässt sich erah­nen, wie lan­ge er sein Spiel schon treibt, beim angeb­li­chen Bootstrip war er offen­bar von Neulingen umge­ben, die ihn noch nicht durch­schaut hat­ten, in sei­ner Wohngemeinschaft dage­gen kennt man ihn und sei­ne Lügen und gebro­che­nen Versprechen, schnei­det ihn soweit es geht.

Ein böser Mensch ist Julius jedoch nicht und erst das macht ihn so fas­zi­nie­rend. Im Umgang mit sei­ner Freundin Marie (Ricarda Seifried) wirkt er wie ein ganz nor­ma­ler Mensch, doch spä­tes­tens bei einem Essen mit ihren Eltern bricht sei­ne ande­re Seite durch. Er kann nicht anders, er lügt, erfin­det Geschichten, um sich inter­es­san­ter zu machen als er ist, aber war­um? Ein Betrüger ist Julius nicht, er lügt nicht, um mate­ri­el­le Vorteile zu erlan­gen oder sich zu bereichern.

So unbe­stimmt wie er begon­nen hat endet Jöns Jönssons Film. Einmal mehr ist Julius davon­ge­rannt, als er merkt, dass er mit sei­nen Lügen auf­zu­flie­gen droht. Dass das nicht zum ers­ten Mal pas­siert ist klar, wie lan­ge er schon auf die­se Weise lebt bleibt dage­gen eben­so unklar, wie vie­les ande­re. Gerade die­ser Mut zum Unbestimmten, der Verzicht, ein­fa­che und damit fast zwangs­läu­fig bana­le Erklärungen für ein so selt­sa­mes Verhalten zu geben, machen „Axiom“ zu einem außer­or­dent­li­chen Film. Ein Film, der mehr Fragen auf­wirft, als er beant­wor­tet, der einen eben­so unge­wöhn­li­chen, wie fas­zi­nie­ren­den Menschen zeigt, ohne zu wer­ten, getrie­ben allein von gro­ßer Neugier.

Michael Meyns | programmkino.de

Credits:

DE 2021, 113 Min.,
Regie & Buch: Jöns Jönsson
Kamera: Johannes Louis
Schnitt: Stefan Oliveira-Pita
mit: Moritz von Treuenfels, Ricarda Seifried, Thomas Schubert, Zejhun Demirov, Sebastian Klein, Leo Meier, Ines Marie Westernströer

Trailer:
From: Cineuropa
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Dok-Termin

Unsere Dokfilmwoche, die ins­ge­samt sechs­mal jeweils Ende August statt­fand, ist vor­erst Geschichte. Sie wur­de von uns über­ar­bei­tet, zer­stü­ckelt und neu zusammengesetzt.

Herausgekommen ist Dok-Termin- 12 beson­de­re Dokumentarfilme ver­tei­len sich aufs Jahr. Jedes Werk wird zwei­mal zu sehen sein, im fsk-Kino und in einem wei­te­ren Kino der Indiekino-Gruppe. Gespräche mit den Macher*innen, Diskussionen, Einführungen und was sich sonst zur Unterstützung oder Weiterführung anbie­tet, ergän­zen die Veranstaltungen.

Das Programm ist nicht auf bestimm­te Themen, Formen oder Inhalte ausgerichtet.

Die geplan­ten Filme las­sen Zusammenhänge in neu­em Licht erschei­nen. Die gesam­te Haltung, wie Empathie und Umgang mit Protagonist*innen, der gewähl­te Blickwinkel ent­schei­den über ihre Relevanz. Wir freu­en uns über Angebote zum Dialog, oder die Einladung, beim Zuschauen eige­ne Bilder zu for­men sowie über die essay­is­ti­sche Annäherung an ein Thema.

Besondere und indi­vi­du­el­le Geschichten, die unauf­dring­lich auf einen kom­ple­xen äuße­ren Kosmos

wei­sen, sind gefragt, aber in der Umkehrung auch eine freie und wei­te Erzählung, in der sich der/die Einzelne wie­der­fin­det. Die Filme gehen vom Großen, Weiten ins Detail und las­sen vom Persönlichen, engen Rahmen aufs Allgemeine schlie­ßen, regio­nal wie weltweit.

Hier die nächs­ten Termine:

#13 YU GONG

So. 29.5. 18:00Uhr fsk-Kino am Oranienplatz
Mo. 30.5. 18:45Uhr Wolf Kino

#14 NEMESIS

So. 26.6. 18:00Uhr fsk-Kino am Oranienplatz
Mo. 27.6. 18:30Uhr Wolf Kino

#15 COW

So. 23.7. 18:00Uhr fsk-Kino am Oranienplatz
Mo. 24.7. 18:45Uhr Wolf Kino

DokTermin wird rea­li­siert mit Unterstützung aus Mitteln der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa