Kategorie: bald

  • Butterfly – Rückkehr nach Gran Canaria

    Butterfly – Rückkehr nach Gran Canaria

    Ein Film von Itonje Søimer Guttormsen. Ab 19.11. im fsk.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Zwei Halbschwestern (Renate Reinsve, Helene Bjørneby) tref­fen nach 25 Jahren in Gran Canaria wie­der auf­ein­an­der, wo sie in einem All-inclu­si­ve-Resort auf­ge­wach­sen sind. Nach dem Tod ihrer eso­te­ri­schen Mutter sind die unter­schied­li­chen Frauen gezwun­gen, sich mit ihrer gemein­sa­men Vergangenheit auseinanderzusetzen. 

    Butterfly - Rückkehr nach Gran Canaria
    Credits:

    NO/UK/SE/DE 2026, 116 Min., Norwegisch, Englisch, Spanisch, Deutsch OmU
    Regie & Buch: Itonje Søimer Guttormsen
    Kamera: David Raedeker
    Schnitt : Kristin Grundström & Itonje Søimer Guttormsen
    mit: Renate Reinsve, Helene Bjørnebye, Lillian Müller, Numan Acar

    Trailer:
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  • Parallele Leben

    Parallele Leben

    Ein Film von Asghar Farhadi. Ab 3.12. im fsk.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Eine Schriftstellerin beob­ach­tet mit einem Fernrohr, was in der Wohnung gegen­über geschieht, in der zwei Brüder und eine Mitarbeiterin in einem Film-Tonstudio agie­ren. Als sie einen Helfer auf­ge­drängt bekommt, gerät auch die­ser in der Bann des Geschehens und gibt sich bei der Frau von gegen­über als Schriftsteller aus, indem er Kostproben sei­ner Chefin als sein Werk aus­gibt. Ein viel­schich­ti­ges Drama von Asghar Farhadi.

    Credits:

    FR/BE/IT 2026, 139 Min., fran­zö­si­sche OmU
    Regie: Asghar Farhadi
    Buch: Asghar Farhadi, Massoumeh Lahidji
    Kamera: Guillaume Deffontaines
    Schnitt :Hayedeh Safiyari
    mit: Isabelle Huppert, Virginie Efira, Vincent Cassel, Pierre Niney

    Trailer:
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  • Wiener Blues – The Loneliest Man in Town

    Wiener Blues – The Loneliest Man in Town

    Ein Film von Tizza Covi und Rainer Frimmel. Ab 19.11. im fsk.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Al Cook lebt umge­ben von sei­nen Erinnerungen. Seine Wohnung und sein Keller sind voll­ge­stopft mit Büchern, Videokassetten und Schallplatten. Es ist alles, was ihm von einem Leben in vol­len Zügen geblie­ben ist. Die Zeit scheint hier still­zu­ste­hen, wäh­rend sich außer­halb sei­ner vier Wände die Erde wei­ter­ge­dreht hat. Der Blues, die Musik, die Al alles bedeu­tet, gerät all­mäh­lich in Vergessenheit. Seine Heimatstadt fühlt sich nicht mehr wie ein Zuhause an, und der Verlust sei­ner gelieb­ten Frau schmerzt ihn noch immer täg­lich. Als eine skru­pel­lo­se Immobilienfirma sein Haus abrei­ßen will, droht ihm auch die­ser Rückzugsort zu ent­glei­ten, und er steht vor den Trümmern sei­ner Existenz. Während er sich gezwun­ge­ner­ma­ßen nach und nach von all den Schätzen sei­nes Lebens ver­ab­schie­det, muss Al sich die Frage stel­len: Wie wei­ter­ma­chen, wenn Erinnerungen alles sind, was ihm geblie­ben ist? Angesichts des dro­hen­den Verlusts ent­schei­det er sich für einen radi­ka­len Neuanfang.

    „Bei all der nost­al­gi­schen Wehmut, die in die­sem Film und in der Figur Al Cookes mit­schwingt, ist The Loneliest Man in Town zugleich aber ein lebens­be­ja­hen­der, teil­wei­se auch sehr komi­scher und über­aus zärt­li­cher Film. Wenn der coo­le Bluesmusiker Blumen auf dem Hausaltar für sei­ne ver­stor­be­ne Frau abstellt oder unbe­hol­fen mit einer ver­flos­se­nen Liebe flir­tet, die ihm den Laufpass gab, weil er ihr, die auf die Beatles stand, statt­des­sen Elvis-Platten ver­ehr­te, dann tref­fen einen die­se klei­nen Gesten mit­ten ins Herz und zei­gen auch die Einsamkeit, die ja bereits im Titel (der wie­der­um von einem Song kommt, den Cooke an einer Stelle vor einem sehr klei­nen Publikum dar­bie­tet) ange­deu­tet wird. (…)
    Und Cooke / Koch selbst reiht sich naht­los ein in die lan­ge Reihe von Figuren aus Tizza Covi und Rainer Frimmels vor­he­ri­gen Filmen, die häu­fig Musiker, sind, Zirkusartisten, fah­ren­dem Volk oder Schauspieler*innen. Dabei liegt dem Regieduo wenig am Glanz und Glamour, der sich damit ver­bin­det. Vielmehr zei­gen sie vol­ler Liebe zu den von ihnen Porträtierten all die Fadenscheinigkeiten und Brüche inner­halb eines Lebens, das die­se Menschen ohne Rücksicht auf mate­ri­el­le Sicherheiten der Kunst gewid­met haben. Ihnen gilt all ihre Aufmerksamkeit, all ihre Liebe. Dass es ihnen immer wie­der gelingt, so groß­ar­ti­ge, ganz eige­ne, unge­heu­er humor­vol­le und zugleich berüh­ren­de Filme über ech­te (Über-)Lebenskünstler wie Alois Koch zu machen, macht Tizza Covi und Rainer Frimmel zu Ausnahmeerscheinungen und ihre Filme zu ganz kost­ba­ren Schätzen, die man mit all ihre Herzenswärme und ihre Empathie nicht mis­sen möch­te.„
    Joachim Kurz | Kino-Zeit

    Credits:

    AT 2026, 86 Min., Deutsch
    Regie:Tizza Covi und Rainer Frimmel
    Buch: Tizza Covi
    Kamera: Rainer Frimmel
    Schnitt: Tizza Covi, Emily Artmann
    mit: Alois Koch, Brigitte Meduna, Alfred Blechinger, Flurina Schneider

    Trailer:
    Wiener Blues – The Loneliest Man in Town | Trailer Deutsch | Ab 19. November im Kino
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  • Minotaurus

    Minotaurus

    Ein Film von Andrei Zvyagintsev. Ab 5.11. im fsk.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Russland, 2022. Der erfolg­rei­che Geschäftsmann Gleb sieht sich wach­sen­dem unter­neh­me­ri­schem Druck und poli­ti­scher Instabilität aus­ge­setzt. Je mehr er die Kontrolle über sein sorg­fäl­tig struk­tu­rier­tes Leben ver­liert, des­to uner­bitt­li­cher steu­ert er auf die Gewalt zu.
    „Mit Minotaur kehrt Andrey Zvyagintsev nach neun Jahren zurück ins Kino und macht sofort klar, dass sich an sei­nem Blick auf Russland nichts ver­än­dert hat. Wenn über­haupt, ist er noch kom­pro­miss­lo­ser gewor­den. Schon sei­ne Filme Leviathan und Loveless zeich­ne­ten ein Land, des­sen gesell­schaft­li­che und mora­li­sche Strukturen längst zu zer­fal­len began­nen. Minotaur wirkt nun wie die end­gül­ti­ge Eskalation die­ser Welt: ein Film über Menschen, die sich so sehr an Gewalt, Korruption und emo­tio­na­le Kälte gewöhnt haben, dass sie kaum noch wahr­neh­men, wie tief sie bereits selbst dar­in ver­sun­ken sind. (…)
    Vor allen Dingen ist Minotaur ein Film, der weit über sei­ne kon­kre­te poli­ti­sche Situation hin­aus­reicht. Er erzählt von einer Gesellschaft, in der Menschen ihre Menschlichkeit Stück für Stück gegen Stabilität, Wohlstand und Selbstschutz ein­ge­tauscht haben – und erkennt dar­in eine Tragödie.” Mia Pflüger | kinozeit

    Festival de Cannes 2026: Großer Preis der Jury

    Credits:

    Originaltitel: Minotaur
    FR/DE/LT 2026, 140 Min., rus­si­sche OmU
    Regie & Schnitt: Andrei Zvyagintsev
    Buch: Seymen Lyashenko Andrey Zvyagintsev
    Kamera: Mikhail Krichman
    mit: Dmitrii Mazurov, Iris Lebedeva, Boris Kudrin, Yuriy Zavalnyouk

    Trailer:
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  • Possible Love

    Possible Love

    Ein Film von Lee Chang-dong. Ab 22.10. im fsk.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In einem Aufeinandertreffen zwei­er Familien wer­den Klassenunterschiede, mora­li­sche Überzeugungen und gehei­mes Begehren seziert. Nach dem gewalt­sa­men Ende eines Streiks ver­su­chen Ho-seok und sei­ne Frau Mi-ok wie­der in ihr Leben zurück­zu­fin­den. Doch als die jun­ge, ambi­tio­nier­te Filmemacherin Ye-ji in ihr Leben tritt, die die Geschichte die­ses Arbeitskampfes in einem Dokumentarfilm auf­ar­bei­ten will, tre­ten unter­drück­te Wut und Verletzungen an die Oberfläche. Zugleich ver­han­delt Possible Love Fragen nach künst­le­ri­scher und per­sön­li­cher Verantwortung und ver­webt die­se mit einer kom­ple­xen, mul­ti­per­spek­ti­vi­schen Charakterstudie.

    „Fazit: Das Jahrhundert-Meisterwerk Burning ist einer die­ser Filme, bei denen man sich im Anschluss fragt, was zum Teufel danach eigent­lich noch kom­men soll. Mit „Possible Love“ und sei­nem zwei­ten abso­lut bril­lan­ten Fünf-Sterne-Meisterwerk in Folge lie­fert Lee Chang-dong eine beein­dru­cken­de Antwort.” Christoph Petersen | filmstarts.de

    Credits:

    Originaltitel: 가능한 사랑 (Ga-neung-han Sa-rang)
    KR 2026, 164 Min., korea­ni­sche OmU
    Regie: Lee Chang-dong

    Buch: Lee Chang-dong, Oh Jung-mi
    Kamera:
    Kim Ji-Yong
    Schnitt: Kim Da-won
    mit: Jeon Do-yeon , Sul Kyung-gu , Zo In-sung , Cho Yeo-jeong

    Trailer:
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  • Wild Horse Nine

    Wild Horse Nine

    Ein Film von Martin McDonagh. Ab 12.11. im fsk.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Die CIA-Agenten Lee (Sam Rockwell) und Chris (John Malkovich) sind in Santiago de Chile sta­tio­niert. Im Sommer 1973 arbei­ten sie am Destabilisieren der Allende-Regierung, aber Chris wird immer mehr zum Sicherheitsrisiko. Er ist töd­lich krank, ver­gisst vie­les und erzählt ger­ne von dem, was die CIA so tut. Lee und Chris rei­sen auf die Osterinseln, weil Chris schon immer die gro­ßen Köpfe sehen woll­te, aber nicht nur des­we­gen. Es ist ein abge­schie­de­ner Ort, der gera­de­zu ide­al ist, um sich vom Leben zu verabschieden.

    Bei Brügge sehen und ster­ben soll­te der älte­re Killer den jun­gen töten, hier ist es umge­kehrt, und die Gründe sind anders, aber im Kern ist es die­sel­be Geschichte, die McDonagh hier erzählt. Das mag man nega­tiv kon­no­tie­ren, es ist auf den ers­ten Blick auch ein klein wenig ent­täu­schend, weil McDonagh als Theater- und Filmautor ansons­ten weit, weit ori­gi­nel­ler erzählt. Aber er beweist wie­der ein­mal, dass er es nicht nur ver­steht, plas­ti­sche Figuren zu erschaf­fen, son­dern ihnen als Meister des Dialogs auch geschlif­fe­ne Worte in den Mund zu legen. Das Skript ist pures Gold, die Dialoge wit­zig, über­dreht, dra­ma­tisch, aber nie so drü­ber, dass sie nicht noch authen­tisch wir­ken wür­den. Für Schauspieler vom Format eines Sam Rockwells oder John Malkovichs ist das pures Gold. Sie spie­len ein­fach brillant.

    McDonagh ver­steht es aber auch, die Schönheit der Osterinseln in Szene zu set­zen; und er nutzt die­se Pracht für eine Geschichte, die auch erstaun­lich düs­ter sein kann. Denn der Background ist der Putsch durch das Pinochet-Regime in Chile, unter­stützt von den USA – statt­ge­fun­den am 11. September 1973. Es gibt Szenen, die für Gänsehaut sor­gen, etwa dann, wenn Chris mit einer Studentin aus Chile spricht und ihr erklärt, was am 11. September pas­sie­ren wird. Wie sie und ihre Freunde in das Stadion gebracht, wie sie gefol­tert und wie vie­le von ihnen ster­ben wer­den. Chris, der ewi­ge Lügner, sagt die Wahrheit, und aus dem Mund eines Mannes, der im Dienste des gro­ßen Ganzen grau­sa­me Dinge getan hat, ist das elektrisierend. 

    McDonagh beherrscht die Klaviatur nar­ra­ti­ver Schönheit per­fekt. Wenn er in einem Akt etwas ein­führt, dann erhält das im letz­ten Akt Bedeutung, sei es das Gewehr eines Attentats, das sich lan­ge wie ein MacGuffin anfühlt, oder eine Warnung davor, sich nie­mals in ein Auto ver­schlep­pen zu lassen. 

    Die Dialoge leben von bei­ßen­dem Humor, sie kön­nen ins Absurde abdrif­ten, sind aber immer viel­schich­tig und tra­gen zur Charakterbildung bei. Auch wenn die Geschichte an sich nicht gänz­lich neu sein mag, macht McDonagh dar­aus klu­ge Unterhaltung auf höchs­tem Niveau. Kino für Leute, die gro­ßes Schauspiel und gro­ße Dialoge lieben. 

    Peter Osteried | programmkino.de

    Credits:

    GB/US/CL 2026, 118 Min., engl. OmU
    Regie & Buch: Martin McDonagh
    Kamera: Ben Davis
    Schnitt: Mikkel E.G. Nielsen
    mit: John Malkovich, Sam Rockwell, Steve Buscemi, Mariana di Girolamo, Ailín Salas; Tom Waits, Parker Posey, Paola Giannini

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  • Iván & Hadoum

    Iván & Hadoum

    Ein Film von Ian de la Rosa. Ab 5.11. im fsk.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Sommer in Südspanien. Iván arbei­tet in einer Gewächshausanlage und steht kurz vor der Beförderung zum Manager, die sei­ner Familie ein bes­se­res Leben ermög­li­chen soll. Doch als Hadoum als Saisonkraft in den Betrieb kommt, erwa­chen alte Gefühle. Iván kennt Hadoum noch aus der Schulzeit, vor sei­ner Transition. Nach einer Nacht am Strand wird die Beziehung der bei­den inten­si­ver. Doch Hadoum, die sich wegen ihrer marok­ka­ni­schen Herkunft schon immer gegen Vorurteile behaup­ten muss­te, setzt sich auch enga­giert für die Arbeitsrechte im Betrieb ein. Iván muss sich ent­schei­den, zu wem er ste­hen und wer er wirk­lich sein möch­te. In Iván & Hadoum erzählt Ian de la Rosa von zwei Außenseiter*innen, die sozia­le Grenzen ein­rei­ßen müs­sen, um zuein­an­der­zu­fin­den. „Eine bewe­gen­de, pro­vo­kan­te und unver­gess­li­che Geschichte“, lob­te auf der Berlinale die Jury des quee­ren Filmpreises Teddy Award.

    Credits:

    ES/DE/BE 2026, 100 Min., spa­nisch, ara­bi­sche OmU
    Regie & Buch: Ian de la Rosa
    Kamera: Beatriz Sastre
    Schnitt: Yannick Leroy
    mit: Silver Chicón, Herminia Loh

    Trailer:
    IVÁN & HADOUM – Offizieller Trailer (OmU) | Ab 5.11.26 im Kino
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  • Die andere Seite

    Die andere Seite

    Ein Film von Mariko Minoguchi. Ab 22.10. im fsk. Am 29.10. 20:00 mit anschlie­ßen­dem Filmgespräch mit Mariko Minoguchi

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Was bedeu­tet es, aus einer Gemeinschaft her­aus­ge­ris­sen und aus­ge­grenzt zu wer­den? Dieser Frage geht Autorin und Regisseurin Mariko Minoguchi (Mein Ende. Dein Anfang., Zeit Verbrechen: Dezember) in ihrem zwei­ten Kino-Spielfilm nach.
    Eine Ärztin hat sich mit einer anste­cken­den Krankheit infi­ziert und wur­de aus der Gesellschaft aus­ge­schlos­sen. Einsam lebt sie in den Alpen, bis sie auf eine jun­ge Frau trifft, die eben­falls zu den Ausgegrenzten gehört. Gemeinsam wol­len sie nach Süden vor­sto­ßen, wo Leben in Freiheit noch mög­lich scheint. Auf weni­ge Personen redu­zier­tes Survival-Drama.

    Credits:

    DE 2026, 106 Min.,
    Regie & Buch: Mariko Minoguchi
    Kamera: Felix Pflieger
    Schnitt: Monika Willi
    mit: Nina Hoss, Precious Mariam Sanusi

    Audiodeskriptionen, Untertitel und Hörverstärkung mit der Greta App

    Trailer:
    DIE ANDERE SEITE | Trailer | Ab 22. Oktober 2026 im Kino
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  • If Pigeons Turned to Gold

    If Pigeons Turned to Gold

    Ein Film von Pepa Lubojacki. Ab 5.11. im fsk.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Über fünf Jahre doku­men­tiert Pepa Lubojacki vier Familienmitglieder, allen vor­an Bruder David, der alko­hol­ab­hän­gig und ohne Obdach ist. In einer hoch­per­sön­li­chen, tage­buch­ar­ti­gen Collage unter­nimmt Lubojacki den Versuch, die Wurzeln gene­ra­tio­nen­über­grei­fen­den Unglücks frei­zu­le­gen, das sei­nen Ausdruck immer wie­der in schwe­ren Suchterkrankungen fin­det. Dabei ver­schmel­zen Textskulpturen, Langzeitbeobachtung, Synthie-Beats und mit KI ani­mier­te Fotografien aus der Kindheit zu einer mar­kant-ver­spiel­ten, scho­nungs­lo­sen und doch lie­ben­den Offenlegung. If Pigeons Turned to Gold ist Kapitulation und Hoffnungsschimmer glei­cher­ma­ßen, Kraftakt und Lösungsprozess. Pepa Lubojacki bringt die Vergangenheit zum Sprechen und schafft auf die­se Weise einen Kontext, der David und die eben­falls sucht­kran­ken Cousins dem rich­ten­den Urteil der Außenwelt ent­zieht – und auch deren Ignoranz. In der behut­sa­men Begegnung wer­den sie für einen Moment erneut zu ein­sa­men Kindern. Weniger auf der Suche nach Schuld als nach Heilung, steht am Ende die Möglichkeit einer Transformation, ver­sinn­bild­licht im ver­fal­le­nen Haus des Vaters, das Pepa in einen geschütz­ten Ort ver­wan­delt: Home, I’m coming.

    Credits:

    CZ/SK 2026, 110 Min., Tschechisch, Englisch OmU
    Regie, Buch, Schnitt: Pepa Lubojacki
    Kamera: Pepa Lubojacki, Tomáš Šťastný

    Trailer:

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  • Liebhaberinnen

    Liebhaberinnen

    Ein Film von Koxi. Ab 22.10. im fsk. Am 24.10. mit anschlie­ßen­dem Filmgespräch mit Koxi.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Schlafsack auf dem Boden vor dem Fitnessstudio-Kästchen, Coaching-Seminar und mor­gend­li­ches Shift-Briefing (mit Verkaufslächeln-Übung): knall­har­te Situationen, in denen sich Brigitte (Johanna Wokalek) wie­der­fin­det. Sie ist die Protagonistin die­ser Elfriede-Jelinek-Adaption, für die Debütantin Koxi Inventur mit dem eins­ti­gen Erfolgs-Roman der spä­te­ren Nobelpreisträgerin macht, indem sie ihn aus den 1970er Jahren in den heu­ti­gen Spätkapitalismus kata­pul­tiert. Beim Scrollen stößt Brigitte, Messe-Hostess im mitt­le­ren Alter, auf die Schülerin Paula (Hannah Schiller), die alles tut, um Internet-Fame zu erlan­gen. Während die eine jugend­lich ambi­tio­niert auf­zu­stre­ben scheint, beginnt sich die ande­re mit ihr zu ver­glei­chen, zuse­hends obses­siv. Brigitte muss ihr Leben ändern, mit Kalkül ihre Ziele errei­chen – aber sind es über­haupt ihre? Paula bricht mit extre­me­ren Mitteln aus dem trost­lo­sen Heim aus, jedoch ausweglos. 

    „Ja, es geht um altern­de Körper und dar­um, was es für eine Frau bedeu­tet, ihr Leben lang ihren Körper ver­mark­ten zu müs­sen. Aber vor allem geht es um die Frage, was eigent­lich ein „altern­der Körper“ ist. Ob das nicht vor allem eine äuße­re Zuschreibung ist. Wenn Brigittes Lächeln nicht mehr gut genug ist, ihre Sexualisierbarkeit nach­lässt und sie damit nicht mehr in ihren Hostess-Job her­ein­passt, dann hat das wenig mit tat­säch­li­cher kör­per­li­cher Alterung zu tun.” Luca Schepers | Kino-Zeit

    Credits:

    DE/LX 2026, 98 Min., deut­sche OmeU
    Regie: Koxi
    Buch: Antonio de Luca, Koxi
    Kamera: Jakob Berger
    Schnitt: Andreas Menn, Antonio de Luca
    mit Johanna Wokalek, Hannah Schiller, Ben Münchow, Victoria Trauttmansdorff, Jasmin Artosha Mokhtare, Susanne Bredehöft

    Trailer:
    LIEBHABERINNEN | offi­zi­el­ler Trailer | Kinostart: 22.10.2026
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