Archiv der Kategorie: bald

Die Geschichte meiner Frau

ein Film von Ildikó Enyedi. Ab 4.11. im fsk.

[Credits] [Termine] [Trailer]

Kapitän Jakob Störr ist auf Landgang. In einem Café ver­kün­det er, er wer­de die nächs­te Frau hei­ra­ten, die das Lokal betritt. Es ist Lizzy, eine undurch­schau­ba­re Schönheit. Überraschenderweise ist sie mit Störrs Vorschlag ein­ver­stan­den – doch sein Glück bleibt nicht lan­ge unge­trübt. Immer wie­der ist er wochen­lang auf hoher See und fragt sich, was die lebens­lus­ti­ge Lizzy wohl trei­ben mag, wenn er nicht da ist. Der Kapitän ver­irrt sich zuneh­mend in einem Labyrinth aus Leidenschaft und Eifersucht, ist zwi­schen inni­ger Liebe und Misstrauen hin- und hergerissen…

Nach ihrem Berlinale-Gewinner «On Body and Soul» insze­niert die viel­fach preis­ge­krön­te Regisseurin Ildikó Enyedi mit «The Story of My Wife» erneut ein aus­ser­ge­wöhn­li­ches Liebes-Epos. Léa Seydoux («Saint Laurent», «Spectre – 007») ver­leiht Lizzy gros­sen Charme, an ihrer Seite glänzt Gijs Naber als Jakob Störr. In wei­te­ren Rollen sind die jun­ge Schweizerin Luna Wedler, Louis Garrel und Josef Hader zu sehen. Basierend auf dem gleich­na­mi­gen Roman des nobel­preis-nomi­nier­ten unga­ri­schen Autors Milán Füst zeich­net «The Story of My Wife» ein atmo­sphä­ri­sches Bild vom Europa der wil­den 1920er-Jahre und erzählt dabei eine so zeit­lo­se wie uni­ver­sel­le Geschichte über die Liebe mit all ihren Irrungen und Wirrungen. Eine tief­grün­di­ge, poe­ti­sche Film-Perle Ein Film von klas­si­scher Eleganz mit magisch-opu­len­ten Bildern.

Credits:

The Story of my Wife
HU / FR/ DE 2021, 169 Min., engl. OmU
Regie: Ildikó Enyedi
Buch: Ildikó Enyedi, nach dem Roman von Milán Füst
Kamera: MARCELL RÉV
Schnitt: KÁROLY SZALAI
mit: Léa Seydoux, Gijs Naber, Louis Garrel, Luna Wedler, Ulrich Matthes

Trailer:
THE STORY OF MY WIFE (Official Trailer, E/d)
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Bergman Island

ein Film von Mia Hansen-Løve. Ab 4.11. im fsk.

[Credits] [Termine] [Trailer]

Mit der klei­nen Autofähre, die vom grö­ße­ren Gotland auf das win­zi­ge Fårö führt set­zen sie über: Chris (Vicki Krieps) und Tony (Tim Roth), Filmemacher, Paar und Eltern einer Tochter, die bei den Großeltern geblie­ben ist. Denn die Eltern wol­len auf Bergmans Insel den Spuren des legen­dä­ren Regisseurs fol­gen, Inspiration fin­den und an neu­en Projekten arbei­ten. Doch dass sie aus­ge­rech­net im Bett schla­fen sol­len, in dem Bergman einst sei­nen legen­dä­ren Film „Szenen einer Ehe“ gedreht hat, der angeb­lich tau­sen­de Beziehungen been­de­te, stößt gera­de der deut­lich jün­ge­ren Chris übel auf.

Während ihr Mann Tony Inspiration spürt, fühlt sich Chris durch die Präsenz Bergmans ein­ge­schüch­tert, wäh­rend Tony pro­blem­los schreibt und im Bergman-Museum sei­ne Filme zeigt, strom­ert Chris ziel­los über die Insel und denkt mehr über sich und ihre Beziehung nach, als über ihren Film. Doch ist das nicht das­sel­be? Bald beginnt sie Tony von ihrem Projekt zu erzäh­len, der von der Filmemacherin Amy (Mia Wasikowska) han­delt, die für eine Hochzeit nach Fårö kommt und dort ihre Jugendliebe Joseph (Anders Danielsen Lie) wie­der trifft. Sie ver­brin­gen die Nacht mit­ein­an­der, doch es gibt kei­ne Zukunft für das Paar. Nicht zuletzt, weil Amy inzwi­schen ein Kind mit einem ande­ren Mann hat.

2007 starb Ingmar Bergman auf Fårö und ist auf dem klei­nen Kirchhof der Insel begra­ben. Sein ehe­ma­li­ges Wohnhaus bie­tet inzwi­schen Künstlern an, Zeit auf der Insel zu ver­brin­gen und an Projekten zu arbei­ten. Hier ver­brach­ten auch Mia Hansen-Løve und ihr lang­jäh­ri­ger Lebensgefährte, der Regisseur Olivier Assayas Zeit, arbei­te­ten so wie die Figuren in „Bergman Island“ an Projekten. Unzweifelhaft ist Hansen-Løves Film also auto­bio­gra­phisch, so wie die meis­ten ihrer bis­he­ri­gen Filme mehr oder weni­ger von Menschen aus ihrem nächs­ten Umfeld inspi­riert waren: „Eden“ von ihrem Bruder, „Alles was kommt“ von ihrer Mutter. Doch im Gegensatz zu vie­len Filmemachern, die glau­ben, dass es aus­reicht vom eige­nen Leben zu erzäh­len, um einen inter­es­san­ten Film zu dre­hen, ist Hansen-Løve bewusst, dass das nicht genug ist: Das per­sön­li­che Erlebnis muss zu einer uni­ver­sel­len Geschichte über­höht wer­den, um Allgemeingültigkeit zu erlangen.

Und so erzählt Mia Hansen-Løve zwar auf ver­schach­tel­te Weise von zwei Filmemacherinnen, die ohne Frage auch Teile ihres eige­nen Wesens, ihrer Gedanken und Überlegungen ver­kör­pern, die aber vor allem von uni­ver­sel­len Themen erzäh­len. Nicht zuletzt von der Vereinbarkeit von Familie und Karriere, dem gesell­schaft­li­chen Druck, sich zu ent­schei­den. Ein Mann wie Bergman – der heut­zu­ta­ge ohne Frage als alter, wei­ßer Mann bezeich­net wer­den wür­de – hat­te es da ein­fa­cher: Neun Kinder von sechs Frauen hat­te er, die bis ins Erwachsenenalter fast voll­stän­dig von den Frauen oder Dienstmädchen auf­ge­zo­gen wur­den. Nur so hat­te der Workaholic die Zeit, sich ganz sei­ner Kunst hin­zu­ge­ben, dut­zen­de Filme zu dre­hen und qua­si neben­bei noch am Theater zu inszenieren.

Auch Mia Hansen-Løve hat inzwi­schen ein Kind mit Assayas, von dem sie seit eini­gen Jahren getrennt ist, auch ihre Surrogate Chris und Amy befin­den sich in ähn­li­chen Situationen, auf die sie jedoch ganz unter­schied­lich reagie­ren. Wie sehr „Bergman Island“ auto­bio­gra­phisch ist, dar­über lässt sich reich­lich spe­ku­lie­ren. Vor allem aber ist Hansen-Løve ein wun­der­bar rei­cher Film über das Wesen einer (bzw. meh­re­rer) Künstlerinnen gelun­gen, die in einer oft nur schein­bar frei­en Welt nach sich selbst und ihrem Gleichgewicht suchen. Dass „Bergman Island“ zudem eine leich­te, ver­spiel­te Hommage an einen der Säulenheiligen des Kinos ist, macht ihn nur noch vielschichtiger.

Michael Meyns | programmkino.de

Credits:

FR/BE/SW/DE/MX 2021, 112 Min., engl. OmU
Regie & Buch: Mia Hansen-Løve
Kamera: Denis Lenoir
Schnitt: Marion Monnier
mit: Vicky Krieps, Tim Roth, Mia Wasikowska, Anders Danielsen Lie, Melinda Kinnaman, Joel Spira


Trailer:
Bergman Island – Official Trailer | HD | IFC Films
im Kino mit deut­schen Untertiteln
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Kurdisches Filmfilmfestival 2021: Experimentalfilmprogramm

Montag, 18.10. 2021, 19:00 EXPERIMENTAL PROGRAMM – [Tickets]
The Spot von Kani Kamil / 2:33’ / UK / 2015 Kooperationsprojekt zwi­schen Shero Abbas und Kani Kamil aus dem Jahr 2015 und Teil des Forschungsprojekts zur Not der Frauen im Südkurdistan. Die weib­li­che Hand behaup­tet sich als wahr­heits­ge­treu­er Geschichtenerzähler.
Personae von Havin al-Sindy/ DE / 2019/20/ 11’12“ Die Arbeit „Personae“ ist ein Prozess, wel­ches sich auf meh­re­ren Ebenen mit den Themen der Mehrsprachigkeit und der Beziehung beschäf­tigt und sich dabei per­for­ma­ti­ven und male­ri­schen Mittel bedient.
blue beard today’s tale von Khadija Baker / 15:00’ / CAN / 2021 Khadija Baker erzählt in ihrer Videoarbeit das fran­zö­si­sche Volksmärchen Blaubart aus femi­nis­ti­scher Perspektive, um den anhal­ten­den Missbrauch des weib­li­chen Körpers zu durch­bre­chen. 
Bad People, Bad News von Cemile Sahin / DE / 202140′ Historischer Ausgangspunkt für die essay­is­ti­sche Filminstallation Bad People, Bad News bil­det die Geschichte um das von Saddam Hussein 1989 errich­te­te Monument „Schwerter von Kadesia“. Ausgehend von der Entstehungsgeschichte des Monuments the­ma­ti­siert die Arbeit die Frage, wie Ideologien von Diktaturen ein Teil der Geschichtsschreibung wer­den.
Pre-Image (Blind as the Mother Tongue) von Hiwa K / ENG / 18 min / 2017
To remem­ber, some­ti­mes you need other archaeo­lo­gi­cal tools says the voice over in Hiwa K’s Pre-Image (Blind as the Mother Tongue). The video depicts the artist wal­king across fiel­ds, was­te­lands, esta­tes, going from Turkey to Athens and then to Rome, a path that mir­rors his own jour­ney as a child, when he fled Iraqi Kurdistan and reached Europe by foot. His “Pre-images” are frag­ments of a path who­se final desti­na­ti­on is uncertain.

Am Dienstag, den 19.10.2021, 19:00 Uhr Kurzfilmwettbewerb, Block II – [Tickets]
90 min Ausgewählte Kurzfilme von auf­stre­ben­den kur­di­schen und inter­na­tio­na­len Filmemacher*innen lau­fen in dem Kurzfilmwettbewerb des 11. Kurdischen Filmfestivals. Mit Filme von: Kardinal Hemn, Saman Mustefa, Mehmet Karagöz, Dana Karim, Jwan Abdo, Asghar Laei, Mohammad Farajzadeh 

mehr: https://kurdisches-filmfestival.de/

Walchensee forever

ein Film von Janna Ji Wonders.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Regisseurin Janna Ji Wonders erzählt die Geschichte der Frauen ihrer Familie über ein Jahrhundert. Verbindendes Element und stil­ler Chronist ist der baye­ri­sche Walchensee, an dem die Familie 1920 ein Ausflugscafé eröff­net, das bis heu­te exis­tiert. Die impo­san­te Gründerin Apa ver­macht ihrer Erstgeborenen Norma das Unternehmen, das die­se ohne zu kla­gen bis ins hohe Alter führt. Normas Töchter Anna und Frauke ver­las­sen den See. Sie wol­len sich befrei­en und berei­sen als Musikerinnen die Welt. Doch sie keh­ren zurück und leben in einer Kommune um Rainer Langhans. Frauke, die sich nach der gro­ßen Liebe sehnt, kommt auf mys­te­riö­se Weise ums Leben und wird für die Hinterbliebenen zum Irrlicht. Die rast­lo­se Anna zieht in die USA, wo sie unge­plant eine Tochter bekommt. Von den Schatten der Vergangenheit geru­fen, kehrt sie mit Tochter Janna zurück an den Walchensee, wo Großmutter Norma für die Enkeltochter zur wich­ti­gen Bezugsperson wird. Als Regisseurin sucht Janna Antworten auf die Fragen wie: Was ist Heimat? Wie sehr prägt mich mei­ne Herkunft? Was zählt am Ende wirk­lich? Und fin­det Anhaltspunkte in der Verbundenheit von vier Generationen von Frauen mit unter­schied­li­chen Lebenskonzepten.

Credits:


DE 2020, 110 Min., dt, engl. OmU,
Regie: Janna Ji Wonders
Kamera: Janna Ji Wonders, Sven Zellner, Anna Werner
Schnitt: Anja Pohl

Trailer:
WALCHENSEE FOREVER – offi­zi­el­ler Trailer [HD]
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Online für Anfänger

ein Film von Benoît Delépine & Gustave Kervern. Ab 28.10. im fsk.

[Credits] [Termine] [Trailer]

In einer Provinzvorstadt sind drei Nachbar*innen mit den Auswirkungen der schö­nen neu­en Social-Media-Welt kon­fron­tiert. Marie, die von den Familienbeihilfen ihres Gatten lebt, hat Angst, wegen eines Sextapes den Respekt ihres Sohnes zu ver­lie­ren. Bertrand kann bei Werbeanrufen nicht Nein sagen und kämpft um das Wohl sei­ner Tochter, die im Internet gemobbt wird. Christine steht durch ihre TV-Serien-Abhängigkeit vor dem Nichts und fragt sich, war­um ihre Bewertung als Uber-Fahrerin nicht steigt. Die drei Einzelkämpfer*innen sind unfä­hig, allein eine Lösung für ihre Probleme zu fin­den, bis sie sich zusam­men­tun und den Tech-Giganten den Kampf ansa­gen. Effacer l’historique, vor­der­grün­dig eine Situationskomödie, beschreibt tref­fend wie weni­ge ande­re Filme die Realität im 21. Jahrhundert: Es gibt weder Geschichte noch Geschichten, weder links noch rechts. Statt eines Vorgesetzten, der unse­ren Gehorsam ein­for­dert, beherrscht uns eine unsicht­ba­re, Daten spu­cken­de Cloud und ver­schlingt unse­re Identität. Delépines und Kerverns drit­ter Berlinale-Beitrag ist eine empa­thi­sche Hommage an die „Abgehängten“, die uns und unse­rer Wahrnehmung der Wirklichkeit einen Spiegel vorhalten.

Silberner Bär 70. Berlinale

Credits:

Effacer l’historique
FR 2020, 110 Min., frz. OmU,
Regie: Benoît Delépine & Gustave Kervern
Kamera: Hugues Poulain
Schnitt: Stéphane Guillot Elmadjian
mit: Blanche Gardin, Denis Podalydès, Corinne Masiero


Trailer:
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Studio Bosporus. Festival

Mit dem bun­des­wei­ten Festival Studio Bosporus rich­tet die Kulturakademie Tarabya vom 3. September bis 31. Oktober den Fokus auf den deutsch-tür­ki­schen Dialog. Sie nimmt die poli­ti­sche Situation in der Türkei eben­so in den Blick wie die plu­ra­le Gesellschaft Deutschlands. Anlass ist der 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens zwi­schen Deutschland und der Türkei als zen­tra­les Erinnerungsdatum einer gesell­schaft­li­chen Vielfalt sowie das 10-jäh­ri­ge Bestehen der Künstlerresidenz am Bosporus.

Im Rahmen die­ses Programms zeigt das fsk Kino fol­gen­de Filme:

Aysun Bademsoy: Spuren – Die Opfer des NSU
Dokumentarfilm, 81 Min., anschlie­ßen­des Gespräch mit der Regisseurin
8.9. 20:15 [Tickets]

Miraz Bezar: Min dît – Die Kinder von Diyarbakir
102 Min., Kurdisch, Türkisch, Deutsch mit deut­schen und tür­ki­schen UT
15.9. 20:15 [Tickets]

Aslı Özarslan: Dil Leyla
Dokumentarfilm, 71 Min., Deutsch, Kurdisch, anschlie­ßen­des Gespräch mit der Regisseurin
23.9. 20:15 [Tickets]

Ezgi Kılınçaslan: Kurzfilme
30.9. 20:15 Anschließendes Gespräch mit der Regisseurin
30.9. 20:15

Silvina Der-Meguerditchian: Armenoscope, con­struc­ting belon­ging (2017)
Doku-Essay 62 Min., Armenisch mit eng­li­schen UT, anschlie­ßen­des Gespräch mit der Regisseurin
21.10. 20:15 [Tickets]

Ayşe Polat: Die Anderen (2016)
Dokumentarfilm 66 Min., Kurdisch, Türkisch mit eng­li­schen UT, anschlie­ßen­des Gespräch mit der Regisseurin
27.10. 20:15 [Tickets]

Neco Çelik: Urban Guerillas (2003)
Spielfilm 81 Min., Deutsch
27.10. 22:00 [Tickets]

Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?

Ein Film von Alexandre Koberidze.

[Credits] [Termine] [Trailer]

Eine zufäl­li­ge Begegnung vor den Toren einer Schule im geor­gi­schen Kutaissi. Lisa und Giorgi stol­pern inein­an­der, ein Buch fällt zu Boden. Sichtlich ver­wirrt ver­ab­re­den sie ein Date, ohne ein­an­der ihre Namen genannt zu haben. Es ist Liebe auf den ers­ten Blick, und wie ver­zau­bert fan­gen die Dinge an zu leben: Die Überwachungskamera wird zum bösen Auge, das Abflussrohr zum Orakel, Augen zu – und Gong! Über den Liebenden liegt ein Fluch, der sie dazu ver­dammt, am nächs­ten Tag mit einem ande­ren Aussehen zu erwa­chen. Doch gera­de die­se wun­der­sa­me Erschwernis ihrer Wiederbegegnung wird zur Eintrittskarte in eine Welt, in der nur noch der Zauber des Alltags herrscht – in schlich­ter Schönheit, mit zärt­li­cher Komik und einer Fußballbegeisterung, die Junge wie Alte und sogar den phleg­ma­ti­schen Straßenköter Vardy befällt.
Es ist die Poesie der Ziellosigkeit, die es Alexandre Koberidze, wie schon in Lass den Sommer nie wie­der kom­men, ermög­licht, im Kino all das sicht­bar und erzähl­bar zu machen, was wir in der Wirklichkeit unse­res Alltags nur sel­ten wahr­neh­men. Feuerzeuge raus! Denn die Nächte sind magisch, wie Gianna Nannini inbrüns­tig sin­gen darf in die­ser Perle von einem Film.

Credits:

Ras vkhe­davt, rode­sac cas vuku­rebt?
DE/GE 2021, 150 Minuten, geor­gisch mit dt. Untertiteln,
Regie: Alexandre Koberidze
Kamera: Faraz Fesharaki
Schnitt: Alexandre Koberidze
mit: Ani Karseladze, Giorgi Bochorishvili, Oliko Barbakadze, Giorgi Ambroladze, Vakhtang Panchulidze, Sofio Tchanishvili, Irina Chelidze, David Koberidze, Sofio Sharashidze

Trailer:

Ausschnitt
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Maternal

Ein Film von Maura Delpero.

[Credits] [Termine] [Trailer]

Die jun­ge Schwester Paola reist von Italien nach Buenos Aires, um ihr Noviziat zu been­den und ihr letz­tes Gelübde abzu­le­gen. Sie beginnt ihre Arbeit in einem Hogar, einem reli­giö­sen Zentrum für jugend­li­che Mütter, und lernt dort die 17-jäh­ri­gen Mädchen Lu und Fati ken­nen. Die bei­den früh­rei­fen Teenagerinnen hadern mit den stren­gen Regeln der Nonnen, die sie bei sich auf­ge­nom­men haben. Paola wie­der­um sieht sich mit einer Welt kon­fron­tiert, die sie aus der Bahn wirft. Sie ent­wi­ckelt star­ke Muttergefühle für eines der Kinder und denkt über neue Wege für sich nach.

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Credits:

IT/AR 2019, 91 Min.,span. OmU
Regie: Maura Delpero
Kamera: Soledad Rodriguez
Schnitt: Ilaria Fraioli, Luca Mattei
mit: Lidiya Liberman, Denise Carrizo, Agustina Malale, Isabella Cilia, Alan Rivas, Livia Fernán, Marta Lubos, Renata Palminiello

Termine:

  • noch keine 

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Trailer:

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