Thelma

Ein Film von Joachim Trier.

Thelma ver­lässt ihre streng reli­giö­se Familie und das Zuhause in der länd­li­chen Idylle der nor­we­gi­schen Wäldern, um in Oslo ein Studium zu begin­nen. Das Leben auf dem Campus bie­tet bis­lang nicht gekann­te Freiheiten und lockt die zurück­hal­ten­de jun­ge Frau mit neu­en, auf­re­gen­den Versuchungen. Zu ihrer Kommilitonin Anja ent­wi­ckelt sie eine ihr unbe­kann­te Vertrautheit und ver­liebt sich über bei­de Ohren in sie. Gleichzeitig lei­det Thelma plötz­lich unter uner­klär­li­chen, epi­lep­sie­ar­ti­gen Anfällen. Diese schei­nen an Häufigkeit und Intensität zuzu­neh­men, je mehr sie ihre neu­ge­won­ne­ne Freiheit aus­kos­tet. Das, und rat­lo­se Ärzte, lässt sie an über­na­tür­li­che Kräfte als Auslöser der unheim­li­chen und letzt­lich gefähr­li­chen Anfälle glau­ben. Die besorgt- kon­trol­lie­ren­den Anrufe und Besuche der Eltern las­sen zudem erah­nen, dass die mehr wis­sen als sie selbst.

Joachim Trier (Auf Anfang | Oslo, 31. August | Louder than Bombs) hat einen ganz auf die Hauptfigur zuge­schnit­te­nen Mystery-Thriller geschaf­fen, der mit viel Empathie und wenig Spezialeffekten psy­chi­schen Druck und nahen­den see­li­schen Zusammenbruch mit Fantasy-Horror-Elementen zusam­men­bringt, in sei­ner eige­nen, für die­ses Genre unge­wöhn­lich lei­sen Art, ver­stö­rend, aber nie­mals aus­beu­te­risch, und dabei stets spannend.

»Dieser Thriller der beson­de­ren Art strotzt vor insze­na­to­ri­scher Finesse und ist zugleich eine tief­grün­di­ge Allegorie auf das Erwachsenwerden und jenen mal mehr, mal weni­ger lau­ten Knall, der bei vie­len dazu­ge­hört. In Thelmas Fall ist es ein lei­ser Urknall.« epd-Film

»Thelma tran­szen­diert nicht nur das Horror-Genre, son­dern erzählt auch eine der inten­sivs­ten Liebesgeschichten ver­gan­ge­ner Kinojahre. … , um als pure kine­ma­to­gra­fi­sche Kraft sein Publikum zu affi­zie­ren, wie es schon lan­ge kein Film mehr geschafft hat. Der grau­sa­me düs­te­re Kinowinter hat sein ers­tes Leinwandwunder!« Sascha Keilholz | critic.de


 
Credits:

Frankreich/Dänemark/Schweden/Norwegen 2017, 116 Min., nor­weg. OmU
Regie: Joachim Trier
Buch: Joachim Trier, Eskil Vogt
Kamera: Jakob Ihre
Schnitt: Oliver Bugge Coutté
Musik: Ola Fløttum
mit: Eili Harboe, Okay Kaya, Kaya Wilkins, Ellen Dorrit Petersen, Henrik Rafaelsen
 
Termine:

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A film by Joachim Trier. In nor­weg­an with ger­man subtitles.

«THELMA is seduc­ti­ve and musi­cal in tone and struc­tu­re, with a more explo­ra­to­ry visu­al lan­guage than Joachim Trier’s ear­lier fea­tures that were more focu­sed on dia­lo­gue and expres­sed a grea­ter self-disci­pli­ne visual­ly. THELMA is more like his shorts, but obvious­ly more tem­pe­ra­te coming from his artis­tic matu­ri­ty, expe­ri­ence and tech­ni­ques. Zeitgeist is repla­ced by tim­e­l­ess­ness, cham­ber music by a sym­pho­ny. The sys­te­ma­ti­cal­ly unpre­dic­ta­ble THELMA is the director’s most com­ple­te, lyri­cal and tran­s­cen­ding film. »
– Dag Sødholdt (Excerpt from Montages.no)

Joachim Trier’s first step into the gen­re film area is about the title cha­rac­ter Thelma, a young woman who moves away from her reli­gious fami­ly on the west coast of Norway to stu­dy in Oslo. Upon mee­ting fel­low stu­dent Anja hid­den fee­lings sur­face in Thelma, and after seve­ral inex­pli­ca­ble sei­zu­res she rea­li­zes that she is pos­s­es­sed by some­thing super­na­tu­ral – that might have ter­ri­fy­ing con­se­quen­ces. THELMA is a poe­tic pie­ce that embraces seve­ral impul­ses, gen­res and moods and is a major step onwards for Joachim Trier as a filmmaker.


 
Credits:
Frankreich/Dänemark/Schweden/Norwegen 2017, 116 Min., nor­weg. OmU
Regie: Joachim Trier
Buch: Joachim Trier, Eskil Vogt
Kamera: Jakob Ihre
Schnitt: Oliver Bugge Coutté
Musik: Ola Fløttum
mit: Eili Harboe, Okay Kaya, Kaya Wilkins, Ellen Dorrit Petersen, Henrik Rafaelsen
 
Termine:
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