The woman who left

Ein Film von Lav Diaz.

Die Fil­me von Lav Diaz sind auf den gro­ßen inter­na­tio­na­len Fes­ti­vals zu Hau­se und wer­den auch ger­ne aus­ge­zeich­net. 2014 gewann er mit From What Is Befo­re in Locar­no den Gol­de­nen Leo­par­den, und The Woman who left war 2016 Sie­ger beim Film­fes­ti­val von Vene­dig. Die Fil­me zeich­nen sich auch dadurch aus, dass sie sich alle Zeit neh­men, die sie für ihre Geschich­te brau­chen. Waren das beim 2016 im Wett­be­werb der Ber­li­na­le auf­ge­führ­ten A Lul­la­by to the Sor­row­ful Mys­te­ry noch 8 Stun­den, lässt sich die Geschich­te von Hor­a­cia in nur 4 Stun­den erzäh­len. 30 Jah­re saß sie unschul­dig im Gefäng­nis, aber neue Bewei­se bele­gen die Schuld ihres immer noch super­rei­chen Lieb­ha­bers aus Jugend­ta­gen. Jetzt denkt sie, eine eigent­lich zutiefst barm­her­zi­ge Frau, an Rache.
„Eine Über­le­bens­ge­schich­te, ein Blick auf eine Gesell­schaft, ihre Gewalt und Kri­mi­na­li­tät und zugleich ein Über-Film, der die Mit­tel des Kinos in Rich­tung einer poe­ti­schen Frei­heit rückt.“ Kat­ja Nicodemus/Die Zeit

Ang Baba­eng Huma­yo, Phil­ip­pi­nen 2016, 228 min, phil­ip. OmU,
Regie, Kame­ra & Schnitt: Lav Diaz
Buch: Lav Diaz, nach der Erzäh­lung von Leo Tol­stoi („Gott sieht die Wahr­heit, aber sagt sie nicht sogleich“)
mit: Cha­ro San­tos-Con­cio, John Lloyd Cruz, Micha­el De Mesa, Nonie Bue­n­ca­mi­no.

Ter­mi­ne:

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