Rabbi Wolff

Ein Film von Britta Wauer. Ab 14.4. im fsk. Am 16.4. mit anschließendem Filmgespräch mit Britta Wauer.

William Wolff ist Ende 80 und Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern. Weil er in der Nähe von London wohnt, pendelt er jede Woche von dort nach Schwerin und Rostock und wieder zurück nach England. Die Ausbildung zum Rabbiner begann er erst mit 53, davor war er als Journalist für verschiedene englische Tageszeitungen tätig und als englischer Korrespondent mehrmals Gast beim „Internationalen Frühschoppen“ im deutschen Fernsehen. In Deutschland wurde er geboren, seine Familie floh 1933 vor den Nationalsozialisten zuerst nach Amsterdam und dann nach England.
Rabbi Wolff ist ein unkonventioneller Rabbiner, er ist dem Pferderennsport zugeneigt, fastet vorzugsweise in Bad Pyrmont und lebt nach dem Motto, dass das Leben Spaß machen sollte – und den sieht man ihm auch an. In Britta Wauers vorherigem Dokumentarfilm „Im Himmel, unter der Erde“ über den Friedhof Berlin-Weißensee kam Rabbi Wolff bereits vor, der neue Film widmet sich jetzt ganz diesem ungewöhnlichen Menschen.

D 2016, 90 Min. dt. O.m.engl.U.
Regie: Britta Wauer
Kamera: Kaspar Köpke
Schnitt: Berthold Baule