Meine Tochter – Figlia Mia

Ein Film von Lau­ra Bispu­ri. Ab 31.5. im fsk.

Die zehn­jäh­ri­ge Vit­to­ria wächst in einem vom Tou­ris­mus unbe­rühr­ten sar­di­schen Dorf auf. Eines Tages trifft sie bei einem Rodeo die unge­stü­me Ange­li­ca, die so ganz anders als ihre für­sorg­li­che Mut­ter Tina ist. Vit­to­ria ahnt nicht, dass die bei­den Frau­en ein Geheim­nis ver­bin­det. Seit lan­ger Zeit schon besucht Tina Ange­li­ca auf ihrem her­un­ter­ge­kom­me­nen Hof, wo sie mit eini­gen alten Pfer­den und einem treu­en Hund in den Tag hin­ein­lebt. Tina ist nicht wohl dabei, dass Ange­li­ca und ihre Toch­ter Vit­to­ria sich näher ken­nen­ler­nen. Als die ver­schul­de­te Ange­li­ca aufs Fest­land zie­hen möch­te, bie­tet sie ihr erleich­tert finan­zi­el­le Unter­stüt­zung an, sie kann jedoch wei­te­re Begeg­nun­gen der bei­den nicht ver­hin­dern. Das Mäd­chen ist fas­zi­niert von die­ser Frau, die vor nichts Angst hat, ihre eige­nen Wege geht und mit der sie die Insel neu ent­deckt.
Wie schon in ihrem Regie­de­büt Ver­gi­ne giura­ta beglei­tet Lau­ra Bispu­ri eine Hel­din, die sich mit ver­schie­de­nen Vor­bil­dern kon­fron­tiert sieht, die­se imi­tiert und hin­ter­fragt und sich dabei ihrer selbst bewusst wird. Das war­me Licht des sar­di­schen Som­mers beglei­tet Vit­to­ria bei ihrer auf­wüh­len­den Expe­di­ti­on.
Ber­li­na­le 2018: Wett­be­werb
 


 
Credits:
Ita­li­en / Deutsch­land / Schweiz 2018, 100 Min., ital. OmU
Regie: Lau­ra Bispu­ri
Buch: Fran­ce­s­ca Manie­ri, Lau­ra Bispu­ri
Kame­ra: Vla­dan Rado­vic
Schnitt: Car­lot­ta Cris­tia­ni
mit:
Vale­ria Goli­no (Tina)
Alba Rohr­wa­cher (Ange­li­ca)
Sara Casu (Vit­to­ria)
Udo Kier (Bru­no)
Miche­le Car­bo­ni (Umber­to)

 
Ter­mi­ne:
  • noch kei­ne oder kei­ne mehr