Lichtes Meer

Lichtes Meer

Ein Film von Ste­fan Butz­müh­len. ab 4.2. im fsk, am 6.2. mit anschlie­ßen­dem Film­ge­spräch mit Ste­fan Butz­müh­len.

Vom elter­li­chen Bau­ern­hof in Vor­pom­mern weg, hin­aus in die Welt: Marek beginnt ein Prak­ti­kum auf einem Con­tai­ner­schiff, des­sen Ziel Mar­ti­ni­que ist. Auf dem Schiff darf er aller­dings nur Kaf­fee kochen und schrub­ben. Er ver­liebt sich hef­tig in den Matro­sen Jean, der jedoch kein Inter­es­se an einer fes­ten Bin­dung hat, son­dern nach Aben­teu­ern sucht und in jedem Hafen jeman­den zu haben scheint. Auf der Fahrt über den Atlan­tik erlebt Marek Him­mel und Höl­le und am Ende hat er zwar nicht viel über die Schiff­fahrt gelernt, aber eini­ges über sich selbst. Mareks Rei­se­ge­schich­te wird dabei von ihm selbst kom­men­tiert und von tol­len See­manns­lie­dern beglei­tet.

LICHTES MEER ist für mich ein Rei­se­film. Indem wir Marek beglei­ten, aus sei­ner vor­pom­mern­schen Hei­mat zu den fran­zö­si­schen Antil­len, beob­ach­ten wir einen jun­gen Mann bei der Ent­de­ckung sei­ner selbst. Dies geschieht weni­ger in einem akti­ven Sinn, viel­mehr pas­siert das Marek, wäh­rend er mit ganz ande­ren Geschich­ten beschäf­tigt ist. Auf jeden Fall ist er am Ende die­ses Films ein etwas Ande­rer, und das fas­zi­niert mich. Nicht, dass ich dar­an glau­be, dass man sich als Men­sch groß ändert, aber ich glau­be fest dar­an, dass man in sich selbst Sei­ten fin­den kann, von denen man lan­ge nichts wuss­te. Die Kennt­nis dar­um macht einen selbst­be­wuss­ter, und das ist Marek auf die­ser Rei­se sicher­li­ch gewor­den: ein Stück­chen selbst­be­wuss­ter.“
(Ste­fan Butz­müh­len)

D 2015 , 79 Min., deutsch/französisch/ eng­li­sche OmU 

Regie:  Ste­fan Butz­müh­len

Kame­ra: Jonas Schma­ger

Schnitt: Cris­ti­na Diz 

Mit: Mar­tin Sznur,  Jules Sagot u.a.

 

Lich­tes Meer – Offi­zi­el­ler Trai­ler from Salz­ge­ber & Co. Medi­en GmbH on Vimeo.