Komm mit mir in das Cinema – Die Gregors

Ein Film von Alice Agneskirchner.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Der Titel zitiert Else Lasker-Schülers gleich­na­mi­ges Gedicht: Im Cinema fin­de man, „was ein­mal war: Die Liebe!“, schreibt die Dichterin dar­in im Jahr 1937. Zwei Jahrzehnte spä­ter hat die Liebe zum Kino zwei Menschen zusam­men­ge­bracht, die die Filmgeschichte Nachkriegsdeutschlands – umfas­send ver­stan­den als Geschichte auch des Filmabspiels und des Diskurses über Film – auf bedeu­ten­de Weise erwei­tert, heu­te wür­de man sagen, diver­ser gemacht haben: Erika und Ulrich Gregor.
Alice Agneskirchners Dokumentarfilm nähert sich den Gründer*innen des Kinos Arsenal und des Internationalen Forum des Jungen Films über ver­schie­de­ne Pfade: zum einen über die beweg­te Lebensgeschichte des seit über 60 Jahren ver­hei­ra­te­ten Paars, zum ande­ren über pro­mi­nen­te Wegbegleiter*innen wie Jutta Brückner, Wim Wenders und Jim Jarmusch. Zentral sind aber auch die Filme, die den Gregors beson­ders am Herzen lie­gen, für die sie sich ein­ge­setzt haben: So gibt es Wiederbegegnungen der Gregors mit Claude Lanzmanns Shoah, István Szabós Apa oder Helke Sanders Die all­sei­tig redu­zier­te Persönlichkeit – Redupers. Ein Film nicht nur über die Liebe und das Kino, son­dern auch über ein Stück bun­des­re­pu­bli­ka­ni­scher Zeitgeschichte.

Credits:

DE 2021, 155 Min.
Regie & Buch: Alice Agneskirchner
Kamera: Jan Kerhart
Schnitt: Silke Botsch
mit Erika Gregor, Ulrich Gregor

Trailer:
KOMM MIT MIR IN DAS CINEMADIE GREGORS – Offizieller Trailer
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A film by Alice Agneskirchner. In German.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

The title refers to the epony­mous 1937 poem by Else Lasker-Schüler, in which the poet wri­tes that “what once was: love” can be found at the cine­ma. Two deca­des on from this, it was a love of cine­ma that brought tog­e­ther two peo­p­le who signi­fi­cant­ly expan­ded – today one might say, diver­si­fied – the film histo­ry of post-war Germany, encom­pas­sing both the way films are view­ed as well as the dis­cour­se sur­roun­ding the medi­um: Erika and Ulrich Gregor.
Alice Agneskirchner’s docu­men­ta­ry fol­lows various paths to get right up clo­se to the foun­ders of Arsenal and the International Forum of New Cinema: on the one hand via the eventful life of the cou­ple, who have been mar­ried for over 60 years; on the other via tho­se who have accom­pa­nied them along the way, inclu­ding such pro­mi­nent figu­res as Jutta Brückner, Wim Wenders and Jim Jarmusch. The films of which the Gregors are par­ti­cu­lar­ly fond and to which they gave their full back­ing are also cen­tral, as the duo beco­mes reac­quain­ted with Claude Lanzmann’s Shoah, István Szabó’s Apa and Helke Sander’s Die all­sei­tig redu­zier­te Persönlichkeit – Redupers. This is not only a film about love and cine­ma but also a pie­ce of West German history.

Credits:

DE 2021, 155 Min.
Regie & Buch: Alice Agneskirchner
Kamera: Jan Kerhart
Schnitt: Silke Botsch
mit Erika Gregor, Ulrich Gregor

Trailer:
KOMM MIT MIR IN DAS CINEMADIE GREGORS – Offizieller Trailer
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