Hive

Ein Film von Blerta Basholli.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Der Krieg im Kosovo ist vor­über, und vie­le der Männer kehr­ten nicht zurück. Im Dorf müs­sen jetzt die Alten, die Frauen, ihre Kinder und weni­ge arbeits­fä­hi­ge Männer neben der Ungewiss auch mit der pre­kä­ren Lage zurecht­kom­men. Mehr schlecht als recht schafft es Fahrije, mit der kläg­li­chen Unterstützung, Sohn, Tochter, Schwiegervater und sich selbst durch­zu­brin­gen, der Ertrag vom Bienenstock ihres Ehemannes hilft wenig. Aber sie weiß, was sie kann: Ajvar, eine Paprikazubereitung, her­stel­len, und so wird eine Großküche in der Imkerei ein­ge­rich­tet. Kontakte zu Supermärkten in der Gegend her­stel­len ist die eine, die Ware dort zuzu­stel­len die ande­re Hürde. Fahrjie beschließt, den Führerschein zu machen. Das ist zu viel für die, vor­sich­tig gesagt, patri­ar­chal gepräg­te Gemeinde. Selbständig arbei­ten zu wol­len war schon eine Zumutung, aber Auto fah­ren … da fliegt auch schon mal ein Stein durch die Scheibe. Andere Frauen, die in der glei­chen Situation ste­cken, war­nen sie, aber, was bleibt ihnen eigent­lich zu tun übrig? Das Ende wird jetzt nicht ver­ra­ten, nur soviel: die Geschichte hat so bzw. so ähn­lich statt­ge­fun­den, und die rea­le Farhije sag­te nach Sichtung des Filmes: „Ich habe so viel mehr gelit­ten, aber ich den­ke, Sie haben die Dinge sehr gut zusam­men­ge­fasst.“ zu Regisseurin Blerta Basholli. Die kehr­te nach ihrem Studium an der New York University 2011 in ihre Heimat zurück, und ist inzwi­schen Kulturdirektorin in Pristina.

… [Sie] erzählt sozi­al­rea­lis­tisch aus dem Leben die­ser Frau und ihres Umfelds, das vom Feminismus ver­ges­sen wor­den zu sein scheint. Doch rutscht sie nie­mals ins Melodram, viel­mehr rückt sie die ver­hee­ren­de Zerstörung eines gan­zen sozia­len Gefüges in den Fokus ihres Films und die immense gemein­schaft­li­che Anstrengung, derer es bedarf, um nach einem sol­chen kol­lek­ti­ven und per­sön­li­chen Trauma wei­ter­zu­ma­chen.“
Sofia Glasl | Filmdienst

Credits:

XK, CH, AL, MK 2021, 84 Min., alba­ni­sche OmU
Buch & Regie: Blerta Basholli
Kamera: Alex Bloom
Schnitt: Félix Sandri, Enis Saraçimit: Yllka Gashi, Çun Lajçi, Aurita Agushi, Kumrije Hoxha, Adriana Matoshi

Trailer:
HIVE | offi­zi­el­ler deut­scher Trailer | OmU
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Afilm by Blerta Basholli. In Albanian with German subtitles.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Fahrije’s hus­band has been con­side­red miss­ing sin­ce the end of the war – like so many other men from her vil­la­ge in rural Kosovo. When she deci­des one day to get her driver’s licen­se so she can sell her home­ma­de sau­ces in town, she imme­dia­te­ly faces oppo­si­ti­on from her con­ser­va­ti­ve, patri­ar­chal vil­la­ge. Fahrije, howe­ver, is not inti­mi­da­ted and soon other women dare to help her in this revo­lu­tio­na­ry ven­ture. The film, which won three awards at Sundance, tells the sto­ry of a dar­ing woman who, against all the odds, builds a new exis­tence for hers­elf and other women.

Credits:

XK, CH, AL, MK 2021, 84 Min., alba­ni­sche OmU
Buch & Regie: Blerta Basholli
Kamera: Alex Bloom
Schnitt: Félix Sandri, Enis Saraçimit: Yllka Gashi, Çun Lajçi, Aurita Agushi, Kumrije Hoxha, Adriana Matoshi

Trailer:
HIVE | offi­zi­el­ler deut­scher Trailer | OmU
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