Kategorie: archiv

  • Wenn das Licht zerbricht

    Wenn das Licht zerbricht

    Ein Film von Rúnar Rúnarsson.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Wenn ich mor­gen Abend zurück­kom­me, gibt es kei­ne Heimlichkeiten mehr”, ver­spricht Diddi sei­ner neu­en gro­ßen Liebe Una. Er will die Beziehung mit sei­ner lang­jäh­ri­gen Freundin Klara been­den, aber soweit kommt es nicht. Am nächs­ten Tag explo­diert ein Straßentunnel und Diddi ist unter den Opfern. Im Freundeskreis küm­mert man sich lie­be­voll vor allem um Klara, und Una muss allein mit ihrer unend­li­chen Trauer zurecht kom­men. Dennoch setzt sie sich der Situation aus, trinkt mit den ande­ren auf den Freund. Das Treffen mün­det in eine spon­ta­ne Party mit exzes­si­vem Tanz. Verschiedene Arten zu trau­ern ste­hen neben­ein­an­der, flie­ßen inein­an­der. Klara, die von der kon­ge­nia­len Zusammenarbeit von Una und Diddi bei deren Kunststudium weiß, sucht Unas Nähe. Als bei­de auf­ein­an­der zuge­hen, ist unklar, ob sie von der Tiefe der Verbindung wuss­te, es scheint eher, als ob die Intensität bei­der Trauer sich anzieht. Am Ende des Tages, der Film umspannt 24 Stunden, spricht Klara den nächs­ten Tag an: „Es wird selt­sam sein, mor­gen auf­zu­wa­chen“, über­legt sie, „Weißt du, was du tun wirst?“

    Rúnarssons Film ver­zich­tet auf ein ein­fa­ches Melodrama und erforscht statt­des­sen still und mit allen Sinnen die plötz­li­chen Verbindungen, die der Tod zwi­schen den Lebenden her­stellt. Die Zukunft war­tet in der Schwebe; den Tag zu über­ste­hen ist schon Drama genug.“ Variety

    Ich mei­ne, alle Geschichten wur­den bereits erzählt. Alle Emotionen wur­den auf die eine oder ande­re Weise im Kino, in ande­ren Künsten oder in der Literatur ver­mit­telt. Aber meis­tens wer­den Trauer und der Effekt eines Verlustes von jeman­dem über einen län­ge­ren Zeitraum dar­ge­stellt. Doch eine gleich­alt­ri­ge Person zu ver­lie­ren, wäh­rend man noch jung ist, ist eine so bru­ta­le Erfahrung, weil in den ers­ten Tagen alle Grenzen zwi­schen den ver­schie­de­nen Emotionen in dei­nem Kopf zu ver­schwim­men begin­nen. In der einen Minute fühlst du dich schwe­re­los, in der nächs­ten Minute weinst du oder hast einen hys­te­ri­schen Lachanfall. … Und manch­mal inter­es­sie­re ich mich ein­fach mehr für die­se Grautöne des Lebens.“ R. Runarsson

    Credits:

    Ljósbrot
    IS/NL/HR FR 2024, 82 Min., islän­di­sche OmU
    Regie: Rúnar Rúnarsson
    Kamera: Sophia Olsson
    Schnitt: Andri Steinn Guðjónsson
    mit: Elín Hall, Mikael Kaaber, Katla Njálsdóttir

    Trailer:

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.

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    A film by Rúnar Rúnarsson. In Icelandic with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    When the light breaks on a long summer’s day in Iceland. From one sun­set to ano­ther, Una, a young art stu­dent encoun­ters love, fri­end­ship, sor­row and beauty.

    Credits:

    Ljósbrot
    IS/NL/HR FR 2024, 82 Min., islän­di­sche OmU
    Regie: Rúnar Rúnarsson
    Kamera: Sophia Olsson
    Schnitt: Andri Steinn Guðjónsson
    mit: Elín Hall, Mikael Kaaber, Katla Njálsdóttir

    Trailer:
    WENN DAS LICHT ZERBRICHT – Trailer OmeU | eng­lish Subs

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.

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  • Achtung Berlin: Wolken über Lützerath

    Achtung Berlin: Wolken über Lützerath

    Sonntag 6.4. 16:00, Lukas Reiter, 110 Min., (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    [Tickets]

    In Lützerath ver­läuft für Blinker, Ronni und die Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger die 1,5 Grad-Grenze. Auf unter­schied­li­che Art kämp­fen sie für den Erhalt des Dorfes im rhei­ni­schen Braunkohlerevier. Während Blinker auf Barrikaden setzt und Ronni sich auf die Medienstrategie der Besetzung kon­zen­triert, ver­sucht die ört­li­che Grünen-Abgeordnete den Protest zu unter­stüt­zen und muss eine schwe­re Niederlage ein­ste­cken, als die Ampelkoalition dem Kohlekompromiss mit RWE zustim­men – der zwar den Ausstieg bis 2030 fest­hält, aber Lützerath dem Konzern opfert. Nach der Räumung blei­ben Bilder der Zerstörung, Erinnerungen und erst lang­sam hei­len­de Wunden.

    Deutschland | 2025 | 110 Min.
    Deutsch mit eng­li­schen UT
    Berlin-Premiere

    Regie Lukas Reiter Buch Christoph Hans, Lukas Reiter Recherche Louise Wassermé Kamera Lukas Reiter Schnitt Christoph Hans

    WOLKEN ÜBER LÜTZERATH Official Trailer (2025)

    wei­te­re Achtung Berlin Termine:

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  • Achtung Berlin: Rote Sterne überm Feld

    Achtung Berlin: Rote Sterne überm Feld

    Dienstag, 8.4. 20:45, Laura Laabs, 133 Min., (Wettbewerb Spielfilm)
    [Tickets]

    Mitten in der ost­deut­schen Provinz wird ein wohl kon­ser­vier­tes Skelett aus dem Moor gezo­gen. Das Dorf fängt an zu spe­ku­lie­ren: Wer könn­te das gewe­sen sein? Ein deser­tier­ter Wehrmachtssoldat? Ein ver­zwei­fel­ter LPGler? Der omi­nö­se 3. Mann vom BND? Wann ist der Mensch ver­sun­ken – und war­um? Die Fälle unge­klär­ten Verschwindens der letz­ten 100 Jahre wer­den auf­ge­rollt und hei­zen die Gerüchteküche an. Tine, die wegen ihres Engagements in einer poli­ti­schen Gruppe gera­de eigent­lich ganz ande­re Sorgen hat, stellt eige­ne Nachforschungen an – bis alle Fäden auf wun­der­sa­me Weise beim Haus ihres Vaters zusammenlaufen.

    Deutschland | 2025 | 133 Min.
    Deutsch mit eng­li­schen UT
    Berlin-Premiere

    Regie, Buch Laura Laabs Schauspiel Hannah Ehrlichmann, Hermann Beyer, Jule Böwe, Andreas Döhler, Camill Jammal, Jenny Schily, Uwe Preuss, Rainer Reiners, Matthi Faust Kamera Carlos Vasquez Schnitt Emma Gräf

    wei­te­re Achtung Berlin Termine:

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  • Achtung Berlin: Nulpen

    Achtung Berlin: Nulpen

    Dienstag, 8.4., 18:30, Sorina Gajewski, 75 Min., (Wettbewerb Spielfilm)
    [Tickets]

    Ramona und Nico sind Freundinnen, sie haben gera­de die Schule abge­schlos­sen. Doch anstatt sich Gedanken um ihre Zukunft zu machen, las­sen sie sich lie­ber vauf­ge­heiz­ten Berliner Sommer trei­ben. Sie hän­gen rum und schie­ßen mit einer Zwille, ein Fenster geht zu Bruch. Als sie den gelieb­ten Vogel des Nachbarn unfrei­wil­lig frei­las­sen, müs­sen sie raus – in eine poli­tisch auf­ge­la­de­ne Welt, auf die sie eigent­lich gar kei­ne Lust haben. Ein Roadtrip zu Fuß durch Berlin beginnt – auf der ziel­lo­sen und halb­her­zi­gen Suche nach dem ent­flo­ge­nen Federvieh und dem klei­nen Bruder, rin­gen die Beiden um ihre Freundschaft, den Glauben an sich selbst und stol­pern uner­war­tet in ande­re hoff­nung geben­de Lebensgeschichten.

    Deutschland | 2024 | 75 Min.
    Deutsch mit eng­li­schen UT
    Berlin-Premiere

    Regie, Buch Sorina Gajewski Schauspiel Bella Lochmann, Pola Geiger, Rio Kirchner Kamera Hannes Schulze Schnitt Raffaello Lupperger

    wei­te­re Achtung Berlin Termine:

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  • Achtung Berlin 2025

    Achtung Berlin 2025

    Das Filmfestival Achtung Berlin!, bei dem wir mitt­ler­wei­le zum sieb­ten Mal Spielort sind, prä­sen­tiert zwar Produktionen aus Berlin und Brandenburg, ist aber nicht an den Ort gebunden.

    Nach allen Filmvorstellungen folgt ein Q&A mit dem Filmteam.
    Das Programm im fsk:

    Sonntag, 6.4.

    13:30 Bürglkopf, Lisa Polster, Dokfilm, 78 Min. (Berlin Spotlights)
    [Tickets]

    Screenshot

    Auf dem Tiroler Bürglkopf, in 1.300 Metern Höhe, befin­det sich das gleich­na­mi­ge Rückkehrzentrum, weit abge­le­gen von Zivilisation und Stadt. Menschen im Asylverfahren wer­den dort unter­ge­bracht und sol­len mit Rückkehrberatung, vor allem aber unter dem Druck der Isolation, zur Ausreise aus Österreich bewegt wer­den. Während Urlauber:innen mit hoch­mo­der­nen Gondeln auf die Gipfel beför­dert wer­den, müs­sen die Bewohner des Bürglkopfs drei Stunden Fußweg auf sich neh­men, um vom Lager ins Tal zu gelan­gen. Die Alpenlandschaft wird zum Schauplatz eines Aufeinandertreffens von Geflüchteten, Dorfbewohner:innen und Tourist:innen.

    Deutschland, Österreich | 2025 | 78 Min.
    Sprache [deutsch], [eng­lisch], [ara­bisch], [dali], [soma­li] UT [deutsch], [eng­lisch]
    Berlin-Premiere
    Regie, Buch Lisa Polster Kamera Jasmin Schwendinger Schnitt Maira Vazquez Leven

    16:00 Wolken über Lützerath, Lukas Reiter, 110 Min., (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    [Tickets]

    In Lützerath ver­läuft für Blinker, Ronni und die Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger die 1,5 Grad-Grenze. Auf unter­schied­li­che Art kämp­fen sie für den Erhalt des Dorfes im rhei­ni­schen Braunkohlerevier. Während Blinker auf Barrikaden setzt und Ronni sich auf die Medienstrategie der Besetzung kon­zen­triert, ver­sucht die ört­li­che Grünen-Abgeordnete den Protest zu unter­stüt­zen und muss eine schwe­re Niederlage ein­ste­cken, als die Ampelkoalition dem Kohlekompromiss mit RWE zustim­men – der zwar den Ausstieg bis 2030 fest­hält, aber Lützerath dem Konzern opfert. Nach der Räumung blei­ben Bilder der Zerstörung, Erinnerungen und erst lang­sam hei­len­de Wunden.

    Deutschland | 2025 | 110 Min.
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Berlin-Premiere

    Regie Lukas Reiter Buch Christoph Hans, Lukas Reiter Recherche Louise Wassermé Kamera Lukas Reiter Schnitt Christoph Hans

    18:30 Barbara Morgenstern und die Liebe zur Sache, Sabine Herpich, 109 Min. (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    [Tickets]


    Barbara Morgenstern, Pionierin des lyri­schen Elektro-Pop, arbei­tet an einem neu­en Album. In ihrer Wohnung ent­ste­hen ers­te Texte und Harmonien. Bei den Proben mit ihrer Band feilt sie an Arrangements. Dann sehen wir Aufnahmen der legen­dä­ren Berliner Hansa-Studios, Pressefotos, die Gestaltung des Plattencovers, ein ers­tes Musikvideo, die Tourplanung. Im Hintergrund gibt es Fragen: Wie expe­ri­men­tell darf das Album wer­den, wie poli­tisch soll es sein, in wel­chem Format kann es live prä­sen­tiert wer­den? Am Ende steht Morgenstern auf der Bühne, um das ers­te Mal für ihre Fans die Lieder von ihrem neu­en Album„In ande­rem Licht“ zu spielen.

    Deutschland | 2024 | 109 Min.
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Berlin-Premiere

    Regie Sabine Herpich mit Barbara Morgenstern Kamera, Schnitt Sabine Herpich

    20:45 Die Farbe der Luft Oliver Moser, Spielfilm, 88 Min.
    [Tickets]

    An einem Sommertag tref­fen sich die Geschwister Freddy, Luise und Theo, um das Haus ihrer Kindheit aus­zu­räu­men und zu ver­kau­fen. Doch hin­ter ihrer fröh­li­chen Fassade liegt unaus­ge­spro­che­nes Misstrauen. Da stößt Luise auf ein Foto ihrer gro­ßen Liebe Sergei, der vor vie­len Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam. Weil sie sich nicht erin­nern kann, das Bild je auf­ge­nom­men zu haben, ver­sucht sie manisch des­sen Herkunft nach­zu­voll­zie­hen. Schicht um Schicht ent­hüllt sich dabei eine Familiengeschichte über Privilegien und Schuld – und die Geschwister nähern sich end­lich einem Schatten, den sie lan­ge nicht los­ge­wor­den sind.

    Deutschland | 2024 | 88 Min.
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Berlin-Premiere

    Regie Oliver Moser Schauspiel Paul Boche, Bea Brocks, Odine Johne, Hannah Schutsch Buch Linda König, Oliver Moser Kamera Malte Siepen Schnitt Isabella Kohl, Oliver Moser


    Montag 7.4.

    18:30 Spielerinnen, Aysun Bademsoy, 86 Min. (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    [Tickets]

    Eine fil­mi­sche Langzeitbeobachtung tür­ki­scher Fußballspielerinnen in Berlin-Kreuzberg: 30 Jahre nach MÄDCHEN AM BALL nimmt die Regisseurin die nächs­te Generation in den Blick. In Deutschland gebo­ren und auf­ge­wach­sen, fra­gen auch sie sich, ob sie hier wirk­lich ange­nom­men wer­den. Auch ihr Leben scheint von einem kul­tu­rel­len Riss bestimmt. Während wir einer­seits die Welt der Töchter heu­te erle­ben – zwi­schen Instagram, Selbstfindung und fami­liä­rer Verantwortung – zeigt das viel­schich­ti­ge Portrait in Rückbezügen auf die 1990er Jahre auch, wie die älte­re Generation in Erinnerungen an eine Jugend schwelgt, in der das Fußballspiel ihnen Raum für Emanzipation bot.

    Deutschland | 2024 | 86 Min.
    Sprache [deutsch] [tür­kisch] UT [eng­lisch]
    Berlin-Premiere

    Regie Aysun Bademsoy mit Arzu Çalkılıç, Türkan Çelik, Nalan Keleş, Nazan Yavaş, Selina Çelik, Duygu Yavaş, Defne Yavaş u.v.a. Kamera Isabelle Casez, Ines Thomsen Schnitt Maja Tennstedt

    20:45 Im Haus mei­ner Eltern, Tim Ellrich, 96 Min., (Wettbewerb Spielfilm)
    [Tickets]

    Holles Bruder Sven lebt seit Jahrzehnten in stil­ler Isolation im Elternhaus. Was in ihm vor­geht, bleibt für alle ein Rätsel. Holle hat den Rückzug ihres Bruders nie ganz hin­ge­nom­men, den­noch kon­zen­triert sie sich auf ihre neue Berufung als Geistesheilerin. Doch als ihre Mutter ins Krankenhaus ein­ge­lie­fert wird, wird Holle zuneh­mend mit dem sich ver­schlech­tern­den Zustand ihres Bruders kon­fron­tiert und möch­te ihm hel­fen. Während sich ihre ande­ren Geschwister abwen­den, spürt Holle ein noch viel grö­ße­res Problem auf sich zukommen.

    Deutschland | 2025 | 96 Min.
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Deutschland-Premiere

    Regie, Buch Tim Ellrich Schauspiel Jenny Schily, Ursula Werner, Manfred Zapatka, Jens Brock, Johannes Zeiler, Kirsten Block, Peter Scheider Kamera Konstantin Pape Schnitt Tobias Wilhelmer


    Dienstag, 8.4.

    18:30 Nulpen, Sorina Gajewski, 75 Min., (Wettbewerb Spielfilm)
    [Tickets]

    Ramona und Nico sind Freundinnen, sie haben gera­de die Schule abge­schlos­sen. Doch anstatt sich Gedanken um ihre Zukunft zu machen, las­sen sie sich lie­ber vom auf­ge­heiz­ten Berliner Sommer trei­ben. Sie hän­gen rum und schie­ßen mit einer Zwille, ein Fenster geht zu Bruch. Als sie den gelieb­ten Vogel des Nachbarn unfrei­wil­lig frei­las­sen, müs­sen sie raus – in eine poli­tisch auf­ge­la­de­ne Welt, auf die sie eigent­lich gar kei­ne Lust haben. Ein Roadtrip zu Fuß durch Berlin beginnt – auf der ziel­lo­sen und halb­her­zi­gen Suche nach dem ent­flo­ge­nen Federvieh und dem klei­nen Bruder, rin­gen die Beiden um ihre Freundschaft, den Glauben an sich selbst und stol­pern uner­war­tet in ande­re hoff­nung geben­de Lebensgeschichten.

    Deutschland | 2024 | 75 Min.
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Berlin-Premiere

    Regie, Buch Sorina Gajewski Schauspiel Bella Lochmann, Pola Geiger, Rio Kirchner Kamera Hannes Schulze Schnitt Raffaello Lupperger

    20:45 Rote Sterne überm Feld, Laura Laabs, 133 Min., (Wettbewerb Spielfilm)
    [Tickets]

    Mitten in der ost­deut­schen Provinz wird ein wohl kon­ser­vier­tes Skelett aus dem Moor gezo­gen. Das Dorf fängt an zu spe­ku­lie­ren: Wer könn­te das gewe­sen sein? Ein deser­tier­ter Wehrmachtssoldat? Ein ver­zwei­fel­ter LPGler? Der omi­nö­se 3. Mann vom BND? Wann ist der Mensch ver­sun­ken – und war­um? Die Fälle unge­klär­ten Verschwindens der letz­ten 100 Jahre wer­den auf­ge­rollt und hei­zen die Gerüchteküche an. Tine, die wegen ihres Engagements in einer poli­ti­schen Gruppe gera­de eigent­lich ganz ande­re Sorgen hat, stellt eige­ne Nachforschungen an – bis alle Fäden auf wun­der­sa­me Weise beim Haus ihres Vaters zusammenlaufen.

    Deutschland | 2025 | 133 Min.
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Berlin-Premiere

    Regie, Buch Laura Laabs Schauspiel Hannah Ehrlichmann, Hermann Beyer, Jule Böwe, Andreas Döhler, Camill Jammal, Jenny Schily, Uwe Preuss, Rainer Reiners, Matthi Faust Kamera Carlos Vasquez Schnitt Emma Gräf


    Mittwoch, 9.4.

    18:30 All We Ever Wanted,  Frédéric Jaeger, 80 Min., (Wettbewerb Spielfilm)
    [Tickets]

    Aus dem sor­gen­frei­en Lifestyle-Urlaub, den Désirée mit ihrem Lover Elias und ihrem bes­ten Freund Sal geplant hat­te, wird ein Selbstfindungstrip in der Wüste. Désirées Mutter dreht ihr den Geldhahn zu und lässt sie aus dem Ferienhaus mit Pool wer­fen. In der kar­gen Landschaft Fuerteventuras bewe­gen sich die drei Freunde wie auf einem lee­ren Feld der Sinnsuche. Sie begeh­ren ein­an­der, for­dern sich her­aus, schlüp­fen in neue Rollen. Es ent­spinnt sich ein Spiel, über dem das alles bestim­men­de Dreieck aus Class, Race und Gender schwebt.

    Deutschland | 2024 | 80 Min.
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Berlin-Premiere

    Regie Frédéric Jaeger Buch Frédéric Jaeger, Naomi Bechert Schauspiel Charity Collin, Mehmet Sözer, Michael Ifeandu, Tommaso Marinaro Kamera Maximilian Andereya Schnitt Maja Tennstedt

    20:45 Ungeduld des Herzens Lauro Cress, 104 Min., (Wettbewerb Spielfilm)
    [Tickets]

    Issac, Bundeswehrsoldat, genießt den Ausgang auf der Bowlingbahn. Ein betrun­ke­ner Versuch, bei Ilona zu lan­den, endet in einer fol­gen­rei­chen Episode: Als er ihre Schwester Edith zum Bowlen auf­for­dert, sackt die­se zu Boden und er stellt fest, dass Edith gelähmt ist. Es folgt ein Handgemenge mit ande­ren Gästen. Beschämt beschließt Isaac, am nächs­ten Tag das Bild, das die bei­den Schwestern von ihm gewon­nen haben, zu kor­ri­gie­ren. Zwischen ihm und Edith ent­wi­ckelt sich eine uner­war­te­te Freundschaft. Als Edith sich in ihn ver­liebt und Issac, im Glauben, sie hei­len zu kön­nen, immer ver­zwei­fel­ter nach Sinn und Anerkennung sucht, nimmt das Unglück sei­nen Lauf.

    Deutschland | 2025 | 104 Min.
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Berlin-Premiere

    Regie Lauro Cress Buch Lauro Cress, Florian Plumeyer Schauspiel Giulio Brizzi, Ladina von Frisching, Thomas Loibl, Livia Matthes, Jan Fassbender, Sira Faal, Ludwig Blochberger Kamera Jan David Gunther Schnitt Ilya Gavrilenkov 


  • Achtung Berlin: Die Farbe der Luft

    Achtung Berlin: Die Farbe der Luft

    Sonntag 6.4., 20:45 , Oliver Moser, Spielfilm, 88 Min.
    [Tickets]

    An einem Sommertag tref­fen sich die Geschwister Freddy, Luise und Theo, um das Haus ihrer Kindheit aus­zu­räu­men und zu ver­kau­fen. Doch hin­ter ihrer fröh­li­chen Fassade liegt unaus­ge­spro­che­nes Misstrauen. Da stößt Luise auf ein Foto ihrer gro­ßen Liebe Sergei, der vor vie­len Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam. Weil sie sich nicht erin­nern kann, das Bild je auf­ge­nom­men zu haben, ver­sucht sie manisch des­sen Herkunft nach­zu­voll­zie­hen. Schicht um Schicht ent­hüllt sich dabei eine Familiengeschichte über Privilegien und Schuld – und die Geschwister nähern sich end­lich einem Schatten, den sie lan­ge nicht los­ge­wor­den sind.

    Deutschland | 2024 | 88 Min.
    Deutsch mit eng­li­schen UT
    Berlin-Premiere

    Regie Oliver Moser Schauspiel Paul Boche, Bea Brocks, Odine Johne, Hannah Schutsch Buch Linda König, Oliver Moser Kamera Malte Siepen Schnitt Isabella Kohl, Oliver Moser

    Die Farbe der Luft / The Color of Air, Trailer

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  • Achtung Berlin: Bürglkopf

    Achtung Berlin: Bürglkopf

    Sonntag, 6.4., 13:30, Lisa Polster, Dokfilm, 78 Min. (Berlin Spotlights)
    [Tickets]

    Auf dem Tiroler Bürglkopf, in 1.300 Metern Höhe, befin­det sich das gleich­na­mi­ge Rückkehrzentrum, weit abge­le­gen von Zivilisation und Stadt. Menschen im Asylverfahren wer­den dort unter­ge­bracht und sol­len mit Rückkehrberatung, vor allem aber unter dem Druck der Isolation, zur Ausreise aus Österreich bewegt wer­den. Während Urlauber:innen mit hoch­mo­der­nen Gondeln auf die Gipfel beför­dert wer­den, müs­sen die Bewohner des Bürglkopfs drei Stunden Fußweg auf sich neh­men, um vom Lager ins Tal zu gelan­gen. Die Alpenlandschaft wird zum Schauplatz eines Aufeinandertreffens von Geflüchteten, Dorfbewohner:innen und Tourist:innen.

    Deutschland, Österreich | 2025 | 78 Min.
    Somali, Arabisch, Dari, Deutsch, Englisch mit eng­li­schen Untertiteln
    Berlin-Premiere
    Regie, Buch Lisa Polster Kamera Jasmin Schwendinger Schnitt Maira Vazquez Leven

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  • Julie bleibt still

    Julie bleibt still

    Ein Film von Leonardo van Dijl.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Julie gilt als eines der größ­ten Nachwuchstalente des bel­gi­schen Tennisverbands. Als ihr Trainer Jérémy wegen frag­wür­di­ger Arbeitsmethoden sus­pen­diert wird, gerät Julies Welt ins Wanken. Eine Untersuchung wird ein­ge­lei­tet, und alle Spielerinnen der Tennisschule sol­len aus­sa­gen. Doch Julie bleibt still.

    Je mehr Menschen um sie her­um die Stimmen erhe­ben, des­to grö­ßer wird der Druck auf sie. Julie sieht sich mit star­ren Machtstrukturen und ihrer eige­nen Ohnmacht kon­fron­tiert. In der Stille wächst die Frage, wie sie ihre eige­ne Stärke fin­den kann in einer Welt, die ihr bis­lang die Regeln dik­tiert hat.

    Leonardo Van Dijls fes­seln­des Regiedebüt erzählt ein­dring­lich von Fremdbestimmung, Machtmissbrauch und den lei­sen, aber tief­grei­fen­den Prozessen weib­li­cher Selbstfindung. „Julie bleibt still“ fei­er­te Weltpremiere im Rahmen der Semaine de la Critique beim Filmfestival von Cannes, wo der Film zwei Preise gewann.

    Credits:

    Julie Keeps Quiet
    BE/SE 2024, 100 Min., Niederländisch-fran­zö­si­sche OmU
    Regie: Leonardo van Dijl
    Kamera: Nicolas Karakatsanis
    Schnitt: Bert Jacobs
    mit: Tessa Van den Broeck, Grace Biot, Alyssa Lorette, Ruth Becquart, Koen De Bouw,
    Pierre Gervais, Claire Bodson und Laurent Caron

    Trailer:
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    A film by Leonardo van Dijl. In Dutch and French with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    As the star play­er at an eli­te ten­nis aca­de­my, Julie’s life revol­ves around the game she loves. When her coach falls under inves­ti­ga­ti­on and is sud­den­ly sus­pen­ded, all of the club’s play­ers are encou­ra­ged to speak up. But Julie deci­des to keep quiet…

    Credits:

    Julie Keeps Quiet
    BE/SE 2024, 100 Min., Niederländisch-fran­zö­si­sche OmU
    Regie: Leonardo van Dijl
    Kamera: Nicolas Karakatsanis
    Schnitt: Bert Jacobs
    mit: Tessa Van den Broeck, Grace Biot, Alyssa Lorette, Ruth Becquart, Koen De Bouw,
    Pierre Gervais, Claire Bodson und Laurent Caron

    Trailer:
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  • Toxic

    Toxic

    Ein Film von Saulė Bliuvaitė.

    [Credits] [Tickets & Termine]] [Trailer]

    Die jugend­li­che Marija ver­bringt den Sommer bei ihrer Großmutter in einem Industriegebiet im Hinterland Litauens. Aufgrund ihres Gehfehlers wird sie schnell gemobbt und gerät in eine Prügelei mit der gleich­alt­ri­gen Kristina, die – wie vie­le ande­re Mädchen in die­ser abge­häng­ten Gegend – eine Modelschule besucht. Bald schließt sich auch Marija der kult­ähn­li­chen Institution an. Mit der Aussicht auf eine Karriere in der Modebranche wer­den hier Gefühle von Selbsthass nor­ma­li­siert und Essstörungen sind an der Tagesordnung. Während sich eine inti­me Freundschaft zwi­schen Marija und Kristina ent­wi­ckelt, gera­ten die Mädchen in eine sich immer schnel­ler dre­hen­de Spirale, in der sie ihre Körper auf extre­me Weise missbrauchen.

    Beruhend auf eige­nen Erfahrungen offen­bart Regisseurin Saulė Bliuvaitė die toxi­schen Strukturen einer aus­beu­te­ri­schen, patri­ar­cha­len Gesellschaft, mit der vie­le jun­ge Frauen zu kämp­fen haben. Der weib­li­che Körper wird zur Währung, zum mani­pu­lier­ba­ren Objekt – oder viel­leicht doch zum letz­ten Fluchtweg aus einer chan­cen­lo­sen Situation? TOXIC ist von einer inti­men Emotionalität geprägt und bezieht sei­ne Faszination aus dem Gegensatz zwi­schen der Hässlichkeit eines tris­ten Alltags und der Schönheit ech­ter Menschlichkeit und Zuneigung.

    (Wichtiger Hinweis: Dieser Film behan­delt Themen im Zusammenhang mit Essstörungen und Körperbildproblemen und beinhal­tet Darstellungen von Anorexie, Bulimie und Binge-Eating. Diese Inhalte könn­ten für Menschen mit einer Essstörung oder einer ent­spre­chen­den Vergangenheit belas­tend sein.
    Beratungsstellen fin­den: www.bundesfachverbandessstoerungen.de / www.bzga-essstoerungen.de
    Anonyme und kos­ten­freie Onlineberatung: www.ANAD-dialog.de
    Hinweis in Kooperation mit ANAD-dia­log erstellt.)

    Credits:

    Akiplėša
    LT 2024, 99 Min., Litauische OmU
    Regie: Saulė Bliuvaitė

    Kamera: Vytautas Katkus
    Schnitt: Ignė Narbutaitė
    mit: Ieva Rupeikaitė, Vesta Matulytė, Giedrius Savickas, Vilma Raubaitė, Eglė Gabrėnaitė 

    Trailer:
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    A film by Saulė Bliuvaitė. In Lithuanian with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine]] [Trailer]

    Dreaming of escape from the ble­ak­ne­ss of their indus­tri­al home­town, two 13-year-olds, Marija and Kristina, form a uni­que bond at a local mode­ling school, whe­re the pro­mi­se of a bet­ter life pushes girls to vio­la­te their bodies in incre­asing­ly extre­me ways.
    „Through the sto­ry of young girls navi­ga­ting toxic land­scapes, I wan­ted to explo­re the con­cept of the human body – the body as a pro­ject, cur­ren­cy, an object of desi­re, the body as a source of pain and magic.” Saulė Bliuvaitė

    Credits:

    Akiplėša
    LT 2024, 99 Min., Litauische OmU
    Regie: Saulė Bliuvaitė

    Kamera: Vytautas Katkus
    Schnitt: Ignė Narbutaitė
    mit: Ieva Rupeikaitė, Vesta Matulytė, Giedrius Savickas, Vilma Raubaitė, Eglė Gabrėnaitė 

    Trailer:
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  • Klandestin

    Klandestin

    Ein Film von Angelina Maccarone.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Eine Mischung aus Polit-Thriller und Drama im Schatten der Frankfurter Hochfinanz-Skyline – in Angelina Maccarones fünf­ten Kinofilm tref­fen dort für eine kur­ze Zeit vier Personen schick­sals­haft auf­ein­an­der. Die Eltern der jun­gen Juristin Amina stam­men aus Marokko, des­halb gilt es für die kon­ser­va­ti­ve Europapolitikerin Mathilda als cle­ve­rer Schachzug, sie als per­sön­li­che Assistentin zu gewin­nen. Mathildas guter Freund aus Jugendtagen, der Brite Richard, hat lan­ge in Marokko gelebt. Jetzt kommt er zurück und braucht für Malik, einen von ihm ille­gal ein­ge­schleus­ten Schützling, ein siche­res Versteck, und fragt aus­ge­rech­net die Politikerin um Hilfe für ein Visum und Unterkunft. Ihrem eige­nen poli­ti­schen Credo wider­spre­chend wil­ligt sie ein, und beauf­tragt Amina, auf den jun­gen Mann in ihrer Wohnung auf­zu­pas­sen. Doch Malik, der von einem bes­se­ren Leben in Europa träumt, will sich nicht ein­sper­ren las­sen. Konsequent erzählt der Film aus den vier Perspektiven, wodurch sich nach und nach erst das gan­ze Bild ergibt.
    „Die Perspektiven bün­deln sich zu einem kalei­do­skop­ar­ti­gen Porträt der gegen­wär­ti­gen, von wach­sendem gegen­sei­ti­gen Misstrauen gekenn­zeich­ne­ten Gesellschaft. Dabei ent­hält sich Angelina Maccarone jeg­li­cher Wertung. Sie zeigt die Bilder, ohne zu sym­pa­thi­sie­ren oder Partei zu ergrei­fen. Und Gewissheiten lässt sie eben­falls nicht zu. Wer sich anfangs ein Urteil über eine der Per­sonen gebil­det hat, wird es irgend­wann revi­die­ren müs­sen. Ganz wie im wirk­li­chen Leben sind die Dinge meist nicht so, wie sie zu sein schei­nen…. Angelina Maccarone hat sich mit „Klandestin“ zudem auf die Spuren Claude Chabrols bege­ben. Sie hat eine Polit-Thriller-Handlung mit poli­ti­scher Analyse und bei­ßen­der Gesellschaftskritik ver­knüpft, ohne dabei die intel­li­gen­te Unterhaltung des Publikums zu ver­nach­läs­si­gen.“ Gaby Sikorski | Programmkino.de

    Credits:

    DE 2024, 124 Min., Deutsch, Englisch, Arabisch OmU
    Regie: Angelina Maccarone

    Kamera: Florian Foest
    Schnitt: Gergana Voigt
    mit: Habib Adda, Lambert Wilson, Barbara Sukowa, Banafshe Hourmazdi, Katharina Schüttler 

    Trailer:
    Klandestin | Trailer [HD]
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    A film by Angelina Maccarone. In German, English and Arabic with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Conservative poli­ti­ci­an Mathilda is actual­ly in favor of strict­ly guard­ed EU exter­nal bor­ders. Things beco­me all the more dif­fi­cult for her when she is asked to help her old fri­end Richard accom­mo­da­te Malik, who has ille­gal­ly ente­red the coun­try from Morocco. Mathilda’s second-gene­ra­ti­on assistant Amina also ques­ti­ons her own posi­ti­on when Malik beco­mes the tar­get of a ter­ro­rist inves­ti­ga­ti­on fol­lo­wing a bomb attack.

    Credits:

    DE 2024, 124 Min.,
    Regie: Angelina Maccarone

    Kamera: Florian Foest
    Schnitt: Gergana Voigt
    mit: Habib Adda, Lambert Wilson, Barbara Sukowa, Banafshe Hourmazdi, Katharina Schüttler 

    Trailer:
    Klandestin | Trailer [HD]
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