Kategorie: archiv

  • Palliativstation

    Palliativstation

    Ein Film von Philipp Döring. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    „Es geht nicht dar­um, dem Leben mehr Tage zu geben, son­dern den Tagen mehr Leben“, lau­tet ein Gedanke von Cicely Saunders, Begründerin der Palliative Care. In Philipp Dörings vier­stün­di­ger Institutionsbeobachtung flirrt er in einer Präsentation auf, wäh­rend eine Pflegekraft einen neu­en Mitarbeiter ein­weist. Sie befin­den sich im Berliner Franziskus-Krankenhaus. Hier doku­men­tiert Döring eini­ge Monate zwi­schen Frühjahr und Sommer, beglei­tet Ärzte in die Visite und bei Gesprächen mit Angehörigen, lauscht dem inter­nen Austausch des Teams, in dem auch Missstände nicht ver­schwie­gen wer­den. Ein geschütz­ter, sei­nen eige­nen Gesetzen fol­gen­der Raum ent­steht. In ihm wer­den Dialoge über Lebenswege auf­ge­grif­fen und reflek­tiert, Fortschritte gefei­ert und sich abzeich­nen­de Abschiede betrau­ert. Dabei ist Palliativstation auch ein Film über Sprache: Zwischen medi­zi­ni­schem Fachjargon und Dialekt chan­gie­rend, manch­mal nur über tech­ni­sche Hilfsmittel her­stell­bar. Döring kommt dem Sterben nah, sehr nah, aber mit ihm auch dem Leben. Sein Film hat Gewicht und beein­druckt, und erdrückt doch unter kei­ner Schicksalslast. Schnell wird deut­lich: Das Leben, es endet wirk­lich erst mit dem letz­ten Herzschlag. (Carolin Weidner)

    Credits:

    DE 2025, 245 Min.,
    Regie, Kamera, Schnitt: Philipp Döring

    Trailer:
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    A film by Philipp Döring. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    “It’s not about giving life more days, it’s about giving days more life” is one of the ide­as for­mu­la­ted by Cicely Saunders, the foun­der of pal­lia­ti­ve care. It fli­ckers up during a pre­sen­ta­ti­on in Philipp Döring’s four-hour insti­tu­tio­nal obser­va­ti­on while a carer ins­tructs a new staff mem­ber. They are at the Franziskus hos­pi­tal in Berlin. Döring docu­ments a few months here bet­ween the start of the year and sum­mer, accom­pany­ing doc­tors on their rounds and in con­sul­ta­ti­ons with rela­ti­ves and lis­tening in on the team’s inter­nal exch­an­ges, which don’t shy away from men­tio­ning short­co­mings. A safe space is crea­ted that fol­lows its own rules, in which dia­lo­gues about life paths are taken up and reflec­ted upon, pro­gress is cele­bra­ted and approa­ching fare­wells ent­rus­ted to the neces­sa­ry peo­p­le. Palliativstation is thus also a film about lan­guage, which shifts bet­ween medi­cal jar­gon and dif­fe­rent dialects and is some­ti­mes only able to be pro­du­ced with tech­ni­cal help. Döring gets very clo­se to death, but with it also to life. His film is weigh­ty, impres­si­ve and yet never beco­mes crus­hing under the bur­den of fate. One thing quick­ly beco­mes clear: life only ends with the final heartbeat.

    Credits:

    DE 2025, 245 Min.,
    Regie, Kamera, Schnitt: Philipp Döring

    Trailer:
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  • Sorry, Baby

    Sorry, Baby

    Ein Film von Eva Victor. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Agnes und Lydie sind seit Studienzeiten eng befreun­det. Während Lydie nach New York zog, besetzt Agnes eine Stelle als Literaturprofessorin an ihrer alten Uni in New England. Trotz des beruf­li­chen Erfolgs scheint ihr Leben im Kontrast zu Lydies still­zu­ste­hen. Nicht nur Wohnort und Beziehungsstatus sind unver­än­dert, sie lebt auch immer noch im glei­chen Häuschen, das sie sich jetzt aber statt mit Lydie mit Katze Olga teilt. Zwischen den leicht­fü­ßig necken­den Gesprächen der bei­den las­sen Lydies Fürsorglichkeit und Agnes’ Unsicherheit erah­nen, dass Agnes nicht ein­fach faul unter der Sofadecke, son­dern unter einem schwe­re­ren Gewicht feststeckt.

    In fünf nicht chro­no­lo­gi­schen Kapiteln erzählt Autorin, Filmemacherin und Hauptdarstellerin Eva Victor von einem sexu­el­len Übergriff und den Anstrengungen, die es kos­tet, aus einer trau­ma­ti­schen Schockstarre zurück­zu­fin­den. Feinfühlig insze­niert sie den müh­sa­men, lang­jäh­ri­gen Prozess und die oft über­ra­schen­den Momente von Besserung als Indie-„Traumedy”. Da ent­puppt sich, wäh­rend einer Panikattacke auf einem Restaurantparkplatz, ein schrof­fer Typ als uner­war­tet empa­thi­scher Zuhörer und ein Besuch bei Gericht wird zur Schlüsselszene der Selbstannahme. Warm, wit­zig und tröst­lich ist die Freundschaft zu Lydie, zen­tral für Agnes, um Raum für Heilung zu fin­den. Ein Raum, der ihr Intimität ermög­licht, die sie sonst kaum mehr spürt – außer, wenn sie Katze Olga mit Liebkosungen überschüttet.

    Eva Victor balan­ciert als Agnes die Komik des Unbehagens in ihrem Spielfilmdebüt gekonnt aus. Um Bezüge zu Phoebe Waller-Bridges FLEABAG oder Greta Gerwig kommt man im bes­ten Sinne nicht her­um. Auch wenn eini­ge Nebencharaktere zweck­erfül­lend daher­kom­men – ein beson­ders empa­thie­lo­ser Arzt, eine ehr­geiz­zer­fres­se­ne Kollegin – ist SORRY, BABY ein elo­quen­tes und berüh­ren­des Porträt einer Freundschaft und einer Heilung.

    Clarissa Lempp | indiekino

    Credits:

    US 2025, 103 Min., engl. OmU
    Regie: Eva Victor
    Kamera: Mia Cioffi Henry
    Schnitt: Randi Atkins, Alex O’Flinn
    mit: Eva Victor, Naomi Ackie, Louis Cancelmi, Kelly McCormack, Lucas Hedges, John Carroll Lynch

    Trailer:
    SORRY, BABY | Official Trailer (EN/de)
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    A film by Eva Victor. In English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Something bad hap­pen­ed to Agnes. But life goes on… for ever­yo­ne around her, at least.

    Credits:

    US 2025, 103 Min., engl. OmU
    Regie: Eva Victor
    Kamera: Mia Cioffi Henry
    Schnitt: Randi Atkins, Alex O’Flinn
    mit: Eva Victor, Naomi Ackie, Louis Cancelmi, Kelly McCormack, Lucas Hedges, John Carroll Lynch

    Audiodeskriptionen, Untertitel und Hörverstärkung mit der Greta App

    Trailer:
    SORRY, BABY | Official Trailer (EN/de)
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  • Paternal Leave

    Paternal Leave

    Ein Film von Alissa Jung. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Die 15-jäh­ri­ge Leo sucht nach ihrem ihr unbe­kann­ten Vater und erkennt ihn schließ­lich als Surflehrer in Italien auf einem you­tube-Video. Kurzerhand macht sie sich auf den Weg von Berlin an die Küste des win­ter­li­chen Norden Italiens. Der klei­ne Badeort, in dem Paolo lebt und arbei­tet, scheint völ­lig ver­las­sen. Als Leo ihrem Vater dort schließ­lich fin­det, ist er völ­lig über­for­dert, schickt sie aber nicht gleich fort.
    „Schauspielerin und Kinderärztin Alissa Jung prä­sen­tiert mit Paternal Leave … ihr Langfilmdebüt als Regisseurin. In der deutsch-ita­lie­ni­schen Koproduktion, in der ihr Ehemann Luca Marinelli die männ­li­che Hauptrolle spielt, wid­met sich Jung auf fein­füh­li­ge, aber kitsch­freie Art einer gera­de erst begin­nen­den Vater-Tochter-Beziehung. Leo und Paolo legt sie als unkon­ven­tio­nel­le, kom­ple­xe Charaktere an, die Fehler machen dür­fen: Auf kur­ze Momente der Annäherung folgt schnell die nächs­te Enttäuschung. Selbstbewusst kon­fron­tiert Leo ihren Vater mit sei­nen Versäumnissen und sei­nem feh­len­den Verantwortungsgefühl. Auf sei­ne fau­len Ausreden hat Leo immer die pas­sen­de Antwort und hält ihm kon­se­quent den Spiegel vor. In den tris­ten Nebensaisonaufnahmen des im Sommer sehr beleb­ten, kin­der­freund­li­chen Ortes spie­gelt sich Leos Traurigkeit, wäh­rend Paolos lie­be­vol­ler Umgang mit sei­ner jün­ge­ren Tochter Emilia Leo schmerz­lich vor Augen führt, was Paolo ihr vor­ent­hal­ten hat. Die … Tragikomödie über­zeugt mit dem rele­van­ten Thema abwe­sen­der Väter – und vor allem mit ihrer coo­len und schlag­fer­ti­gen jun­gen Heldin, die sich erwach­se­ner und reflek­tier­ter ver­hält als ihr Vater.“ Stefanie Borowsky | indiekino

    Credits:

    DE/IT 2025, 113 Min., dt.,engl. ital. OmU
    Regie & Schnitt: Alissa Jung
    Kamera:
    Carolina Steinbrecher
    Schnitt: Heike Parplies, David Maria Vogel
    mit: TJuli Grabenhenrich, Luca Marinelli, Arturo Gabbriellini, Joy Falletti Cardillo, Gaia Rinaldi

    Audiodeskriptionen, Untertitel und Hörverstärkung mit der Greta App

    Trailer:
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    A film by Alissa Jung. In German, English and Italian with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Fifteen-year-old Leo has grown up in Germany wit­hout a father. When she dis­co­vers his iden­ti­ty, she imme­dia­te­ly sets out to track him down. She finds Paolo in a board­ed-up beach bar on the win­try coast of nor­t­hern Italy. The reuni­on lea­ves Paolo over­whel­med and con­flic­ted. After Leo’s sud­den appearance in his life, he strug­gles to balan­ce his rela­ti­onship bet­ween her and the fami­ly he has now. At first, Leo just wants ans­wers. But soon, she starts to long for a place in Paolo’s life. With no money nor plans, she stays on in the small town. As they spend more time tog­e­ther, Leo and Paolo ten­ta­tively begin to bond and dis­co­ver they have much in com­mon. But rea­li­ty ine­vi­ta­b­ly cat­ches up with them. When Paolo prio­ri­ti­ses his youn­ger daugh­ter over Leo again, the lat­ter is left hurt and angry. A con­fron­ta­ti­on lays bare their pain, appar­ent­ly shat­te­ring their fra­gi­le con­nec­tion. But, amid the turm­oil, father and daugh­ter begin to ack­now­ledge their respec­ti­ve truths and take a small but meaningful step towards acceptance.

    Credits:

    DE/IT 2025, 113 Min., dt.,engl. ital. OmU
    Regie & Schnitt: Alissa Jung
    Kamera:
    Carolina Steinbrecher
    Schnitt: Heike Parplies, David Maria Vogel
    mit: TJuli Grabenhenrich, Luca Marinelli, Arturo Gabbriellini, Joy Falletti Cardillo, Gaia Rinaldi

    Audiodeskriptionen, Untertitel und Hörverstärkung mit der Greta App

    Trailer:
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  • Zweitland

    Zweitland

    Ein Film von Michael Kofler. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Südtirol ken­nen die meis­ten als gro­ßes und traum­haf­tes Skigebiet, und manch­mal wun­dert sich auch jemand, dass neben Italienisch Deutsch, oder sogar noch eine völ­lig unbe­kann­te Sprache gespro­chen wird. Das Gebiet hat eine beweg­te Geschichte, und eines der letz­ten hier­zu­lan­de wenig bekann­ten, span­nungs­rei­chen Kapitel beleuch­tet der selbst aus Südtirol stam­men­de Michael Kofler in sei­nem Spielfilmdebüt Zweitland auf erhel­lend-inten­si­ve Weise.
    Die Handlung setzt 1961 ein. Der jun­ge Bauernsohn Paul will der Perspektivlosigkeit sei­nes Dorfes ent­kom­men und Malerei stu­die­ren, sein älte­rer Bruder Anton schließt sich dem kom­pro­miss­lo­sen Kampf der Separatisten an. Er flieht und lässt Hof und Familie zurück, nach­dem er als einer der Attentäter ent­tarnt wird. Widerwillig ver­schiebt Paul sei­ne eige­nen Pläne, um Antons Frau Anna und ihren klei­nen Sohn zu unter­stüt­zen. Während die Lage eska­liert und die ita­lie­ni­sche Polizei hart durch­greift, beginnt Anna sich zuneh­mend gegen die patri­ar­cha­len Strukturen ihres Umfelds zu weh­ren. Paul hin­ge­gen muss sich ent­schei­den – zwi­schen fami­liä­rer Loyalität und per­sön­li­cher Selbstverwirklichung.
    Hintergrund: Eine Reihe von Bombenanschlägen erschüt­tert die Provinz Anfang der 1960-er Jahre. Die von der faschis­ti­schen Mussolini-Regierung vor­an­ge­trie­be­ne Italienisierung der ehe­mals öster­rei­chi­schen Provinz wur­de auch nach dem Krieg fort­ge­führt. Aufgrund die­ser poli­ti­schen und öko­no­mi­schen Marginalisierung der deutsch- und ladi­nisch spre­chen­den Gruppe grün­de­te sich der zuneh­mend deutsch­na­tio­nal gesinn­te „Befreiungsausschuss Südtirol“ (BAS), der mit Gewalt die Trennung von Italien durch­set­zen woll­te. Die Meinung zu den Separatisten teil­te Gesellschaft Südtirols, griff auch zer­stö­re­risch im Leben gan­zer Familien ein.

    „Gewalt erzeugt neue Gewalt, eine gefähr­li­che Spirale, die nur schwer auf­zu­hal­ten ist – das betont Kofler mit den letz­ten, nie­der­schmet­tern­den Bildern unmiss­ver­ständ­lich.“ Christopher Diekhaus | programmkino.de

    Credits:

    DE/IT/AT 2025, 112 Min.,
    Regie & Schnitt: Michael Kofler
    Kamera:
    Felix Wiedemann
    Schnitt: Florian Miosge
    mit: Thomas Prenn, Aenne Schwarz, Laurence Rupp, Francesco Acquaroli

    Audiodeskriptionen, Untertitel und Hörverstärkung mit der Greta App

    Trailer:
    Zweitland | Trailer Deutsch HD | Ab 04.12. im Kino
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    A film by Michael Kofler. In German and Italian with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    1961 – South Tyrol, a mino­ri­ty regi­on in Northern Italy, beco­mes sta­ging ground for a bom­bing cam­paign against Italian rule. The lives of aspi­ring artist Paul, his hard­li­ner brot­her Anton, and Anton’s wife, Anna, spi­ral out of control..

    Credits:

    DE/IT/AT 2025, 112 Min.,
    Regie & Schnitt: Michael Kofler
    Kamera:
    Felix Wiedemann
    Schnitt: Florian Miosge
    mit: Thomas Prenn, Aenne Schwarz, Laurence Rupp, Francesco Acquaroli

    Trailer:
    Zweitland | Trailer Deutsch HD | Ab 04.12. im Kino
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  • Sentimental Value

    Sentimental Value

    Ein Film von Joachim Trier. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Nora ist fas­sungs­los, als ihr Vater Gustav bei der Beerdigung ihrer Mutter auf­taucht, schließ­lich hat er sei­ne Familie vor vie­len Jahren ver­las­sen. Immer schon war dem einst gefei­er­ten Filmregisseur sei­ne Arbeit wich­ti­ger als sei­ne Töchter gewe­sen, was Nora ihm nicht ver­zei­hen kann. Jetzt kommt er mit einem Script, in dem er ihr, einer Theaterschauspielerin mit zu gro­ßem Lampenfieber, die Rolle sei­ner Mutter auf den Leib geschrie­ben hat. Nora lehnt das offen­sicht­li­che Versöhnungsangebot ent­schie­den ab. Gustav enga­giert dar­auf­hin statt­des­sen den Hollywoodstar Rachel, und beginnt, den Film auf dem alten Familienwohnsitz, wo Nora und ihre Schwester Agnes auf­wuch­sen, mit dem Dreharbeiten – kaum ver­wun­der­lich, dass alte Dynamiken wie­der ins Rollen gera­ten.
    „Ich glau­be, wir woll­ten etwas über Versöhnung, Familie und Zeit machen“, erklär­te Trier auf der Pressekonferenz in Cannes. „Wir befin­den uns jetzt mit­ten im Leben und haben einen grö­ße­ren Überblick über die Lebensspanne eines Menschen. Wir erken­nen, dass hin­ter jedem kom­pli­zier­ten Elternteil oft ein ver­letz­tes Kind steckt. Und wir haben erkannt, dass Gustav Borg, auch wenn er ein kom­pli­zier­ter Vater ist, als Künstler über zwei Ausdrucksweisen ver­fügt. Wir woll­ten über die Verletzlichkeit der Kommunikation spre­chen, über die Unfähigkeit, in einer Familie zu kom­mu­ni­zie­ren, und dar­über, ob Kunst dabei eine Rolle spie­len kann.“
    „Gleich zu Beginn von Sentimental Value wird ein Zuhause nicht über sei­ne Architektur beschrie­ben, son­dern über die Erinnerung. Eine Stimme erin­nert sich an Wände, die einst warm waren, vol­ler Leben – erfüllt von Stimmen, Licht, Streit, Freude. Jetzt ist die Luft still. Die Stimmen sind ver­schwun­den. Und das Haus, einst fast eine Figur für sich, trägt nur noch Echos in sich. In die­sen stil­len Überresten der Vergangenheit legt Joachim Trier den emo­tio­na­len Grundstein für sei­nen bis­her reifs­ten und zärt­lichs­ten Film.“ Mia Pflüger | kino-zeit

    Credits:

    Affeksjonsverdi
    DK/DE/FR/NO 2025, 132 Min., Norwegisch mit deut­schen Untertiteln
    Regie: Joachim Trier
    Kamera: Kasper Tuxen
    Schnitt: Olivier Bugge Coutté
    mit: Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Elle Fanning, Inga Ibsdotter Lilleaas

    Trailer:
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    A film by Joachim Trier. In Norwegian with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Winner of the Grand Prix at this year’s Cannes Festival, the spraw­ling inter­ge­ne­ra­tio­nal dra­ma AFFEKSJONSVERDI sees wri­ter-direc­tor Joachim Trier team­ing up once more with Renate Reinsve, the brea­kout star of his cele­bra­ted exis­ten­ti­al rom-com VERDENS VERSTE MENNESKE (2021). Reinsve plays Nora, a gifted stage and tele­vi­si­on actress we first see having an uproa­rious back­stage break­down befo­re her ope­ning night per­for­mance of Chekhov’s The Seagull. When her estran­ged father, Gustav (Stellan Skarsgård), reap­pears, he offers her a part in film he’s writ­ten about his mother, who was tor­tu­red by Nazis and died by sui­ci­de. Nora refu­ses, lea­ding Gustav to cast a Hollywood actress (Elle Fanning) in her stead. By tur­ning their Oslo fami­ly home into his own film set, Gustav upen­ds not just Nora’s life but that of her more well-adjus­ted sis­ter (Inga Lilleaas), a for­mer child actor who star­red in one of Gustav’s ear­ly films. Brimming with fami­li­al resent­ments and artis­tic anxie­ties yet distin­gu­is­hed by an awk­ward, under­sta­ted sen­se of humour, AFFEKSJONSVERDI is an absor­bing ensem­ble pie­ce about explo­ita­ti­on, memo­ry and legacy—and the power of artis­tic crea­ti­on to both heal past wounds and defer hard truths. (Beatrice Loayza)

    Credits:

    Affeksjonsverdi
    DK/DE/FR/NO 2025, 132 Min., Norwegisch mit deut­schen Untertiteln
    Regie & Schnitt: Joachim Trier
    Kamera: Kasper Tuxen
    Schnitt: Olivier Bugge Coutté
    mit: Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Elle Fanning, Inga Ibsdotter Lilleaas

    Trailer:
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  • Sehnsucht in Sangerhausen

    Sehnsucht in Sangerhausen

    Ein Film von Julian Radlmaier. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ein Ort im Harz im Wechsel der Zeiten: Sensibel und manch­mal absurd zuge­spitzt bringt Julian Radlmaier (Blutsauger, Selbstkritik eines bür­ger­li­chen Hundes) in sei­nem neu­en Film Menschen zusam­men, die in der öffent­li­chen Debatte oft gegen­ein­an­der aus­ge­spielt wer­den.
    Ursula lebt in Sangerhausen von zwei Jobs im Niedriglohnsektor. Die Iranerin Neda war­tet auf und kämpft um einen dau­er­haf­ten Aufenthaltssta­tus. Als ers­te aber ler­nen wir Lotte ken­nen, die vor 230 Jahren als Dienstmagd u.a. den Nachttopf von Novalis lee­ren muss­te. Allen drei Frauen ist ihr Status als Verliererinnen in die­ser Gesellschaft bewusst. Jede sucht sich ihren Ausweg auf ihre Weise. Lotte will nach Frankreich, als sie von der dor­ti­gen Revolution hört, Ursula ver­liebt sich hoff­nungs­los in eine Künstlerin aus der Stadt, die einer ande­ren Klasse ange­hört, und Neda ver­sucht, sich als Influencerin mit Tipps über bil­li­ge Urlaubsziele über Wasser zu hal­ten, was sie nach Sangerhausen führt. Zusammen mit Sung-Nam, einem älte­ren Mann korea­ni­scher Herkunft, und des­sen Wahlenkel Buk gera­ten Ursula und Neda auf Geisterjagd in die nahe Barbarossa-Höhle, in der Lotte einst ver­schwand.
    “… kann roman­ti­sche Sehnsucht einen Ausweg aus dem tris­ten Alltag bie­ten? In sei­ner Komödie ver­bin­det Radlmaier sehr lako­nisch sei­ne stets gegen­wär­ti­ge Kapitalismuskritik mit Ikonen der deut­schen Romantik: der Blauen Blume des Dichters Novalis (Friedrich von Hardenberg) sowie dem Kyffhäuser mit sei­ner Barbarossa-Legende. Der Geist, der den Protagonistinnen Ursula und Neda statt­des­sen erscheint, hat aller­dings einen eher prag­ma­ti­schen Ratschlag parat: „Hört auf zu jam­mern!“
    (Lars Penning | Viennale)

    Credits:

    DE 2025, 90 Min., Deutsch mit eng­li­schen Untertiteln
    Regie & Schnitt: Julian Radlmaier
    Kamera: Faraz Fesharaki
    mit: Clara Schwinning, Maral Keshavarz, Henriette Confurius, Paula Schindler, Ghazal Shojaei, Kyung-Taek Lie, Buksori Lie, u.a.

    Audiodeskriptionen, Untertitel und Hörverstärkung mit der Greta App

    Trailer:
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    A film by Julian Radlmaier. In German with English subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ursula and Neda, an East German wai­tress with a bro­ken heart and an Iranian YouTuber with a bro­ken arm, both feel trap­ped and lonely in their pre­ca­rious lives. The win­ding paths of chan­ce draw the two women tog­e­ther on an unex­pec­ted ghost hunt in the moun­ta­ins. A roman­tic adven­ture film about an unli­kely fri­end­ship and the year­ning for ano­ther life.

    Credits:

    DE 2025, 90 Min., Deutsch mit eng­li­schen Untertiteln
    Regie & Schnitt: Julian Radlmaier
    Kamera: Faraz Fesharaki
    mit: Clara Schwinning, Maral Keshavarz, Henriette Confurius, Paula Schindler, Ghazal Shojaei, Kyung-Taek Lie, Buksori Lie, u.a.

    Trailer:
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  • Afrikamera 2025

    Afrikamera 2025

    Zum drit­ten Mal bei uns zu Gast ist ab 13.11. das Afrikamera-Festival, dies­mal mit vier aus­ge­such­ten Filmen. My Father’s Shadow [13.11. Tickets], der ers­te nige­ria­ni­sche Film, der jemals in der offi­zi­el­len Auswahl von Cannes gezeigt wur­de, ist eine semi-auto­bio­gra­fi­sche, impres­sio­nis­ti­sche Erinnerung an eine prä­gen­de Erfahrung und eine Zeit in Lagos. Ebenfalls dort kämpft Jawu in The Legend of the Vagabond Queen of Lagos [14.11. mit Q&A Tickets] für die Rettung der Gemeinschaft in den soge­nann­ten Waterfront-Communities. In ihrer Emanzipationsgeschichte Les Invertueuses [15.11., mit Q&A Tickets] kon­fron­tiert Regisseurin Aicha Chloé Boro die Teenagerin Nadie vor dem Hintergrund des Vormarsches der Dschihadisten in Burkina Faso mit den Normen einer kon­ser­va­ti­ven Gesellschaft. Der Krieg im Sudan erfor­der­te eine neue Form für den Dokumentarfilm über fünf Bewohner der titel­ge­ben­den Stadt Khartoum [16.11. Tickets]. “… ein lyri­sches, emo­tio­na­les Porträt ver­schie­de­ner Menschen aus Khartum in einem Schlüsselmoment der afri­ka­ni­schen Geschichte.” Berlinale

  • filmPOLSKA reloaded – Glorious Summer

    filmPOLSKA reloaded – Glorious Summer

    [Tickets]

    PL 2025
    R/B: Helena Ganjalyan & Bartosz Szpak
    89 min, OmeU
    K: Tomasz Woźniczka
    S: Alan Zejer
    M: Bartosz Szpak
    D: Magdalena Fejdasz-Hanczewska, Helena Ganjalyan, Daniela Komędera, Weronika
    Humaj u. a.

    Irgendwo im Nirgendwo, jen­seits von Raum und Zeit, brö­ckelt ein Schloss vor sich hin. Es hat nur drei Bewohnerinnen, die bei per­ma­nent som­mer­li­chem Wetter in leich­te Bekleidung und blen­den­des Licht gehüllt ein auf den ers­ten Blick sorg­lo­ses Leben füh­ren. Doch da ist noch etwas. Eine Stimme, die aus jedem Winkel des Hauses den Takt angibt – sie erklärt, wie gut es die Mädchen haben, wäh­rend die­se regel­mä­ßig Rechenschaft able­gen müs­sen.
    Aber in den weni­gen Momenten, in denen sich die jun­gen Frauen unbe­ob­ach­tet füh­len, üben sie für den Ernstfall – für den Moment, in dem sie die­sen Ort ver­las­sen. Denn trotz aller Idylle ist nicht ersicht­lich, ob es sich um das Paradies oder ein streng kon­trol­lier­tes Gefängnis han­delt – Gehirnwäsche inklu­si­ve.
    In for­mal redu­zier­ten, erst nach und nach ihre Geheimnisse preis­ge­ben­den Szenen kippt die schein­ba­re Utopie lang­sam in eine Dystopie und ent­wi­ckelt sich damit zur Parabel über Zuckerbrot und Peitsche, Methoden der Bestrafung und die sub­ti­le Installation eines tota­li­tä­ren Apparats. [Rainer Mende]

    GLORIOUS SUMMER | offi­ci­al inter­na­tio­nal trailer
  • Stiller

    Stiller

    Ein Film von Stefan Haupt. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Wer in der Schulzeit „Homo Faber“ von Max Frisch lesen musste/durfte, hat­te viel­leicht Lust bekom­men mehr von ihm zu lesen. Mir jeden­falls ging es so und auch jetzt noch neh­me ich mir regel­mä­ßig vor, „Stiller“ oder wahl­wei­se „Mein Name sei Gantenbein“ noch ein­mal zu lesen. Aber auch ohne das Buch zu ken­nen, oder gera­de des­halb, sei der Film sehr span­nend, konn­te ich ver­neh­men.
    Bei einer Zugreise durch die Schweiz wird der US-Amerikaner James Larkin White an der Grenze fest­ge­nom­men. Der Vorwurf: Er sei der vor sie­ben Jahren ver­schwun­de­ne Bildhauer Anatol Stiller, der wegen sei­ner Verwicklung in eine dubio­se poli­ti­sche Affäre gesucht wird. White bestrei­tet sei­ne Schuld und beharrt dar­auf, nicht Stiller zu sein. Um ihn zu über­füh­ren, bit­tet die Staatsanwaltschaft Stillers Frau Julika um Hilfe. Aber auch sie ver­mag ihn nicht ein­deu­tig zu iden­ti­fi­zie­ren, in Erinnerungen wird aber mehr und mehr die Beziehung des Ehepaars offen­ge­legt. Der Staatsanwalt hat eben­falls eine über­ra­schen­de Verbindung zu dem Verschwundenen.  
    Dass sich die Plakate von  STILLER und FRANZ K., der eine Woche vor­her star­tet,  ähneln, ist kaum ein Zufall, geht es doch bei bei­den Titelhelden auch um das Abhandenkommen von sich und der Welt. „Stiller” han­delt an der Oberfläche von Selbst-und Fremdwahrnehmung, also um Identität, doch dar­un­ter liegt auch eine Auseinandersetzung mit der Nachkriegszeit und der Anfangsphase des kal­ten Krieges und wie alles zusam­men­hän­gen könn­te. Wer will, kann also durch­aus Parallelen zur heu­ti­gen Zeit erken­nen.

    „Stefan Haupt hat die Geschichte um Stiller und White erst­mals für das Kino insze­niert und kon­zen­triert sich dabei nur auf den ers­ten Teil des Buches. Wer den Roman kennt und Bedenken hat(te): Das funk­tio­niert tat­säch­lich erstaun­lich gut. Was im Roman über das Schreiben, das Erzählen, die Worte ver­mit­telt ist – Stiller soll im Gefängnis sei­ne Erinnerungen und Gedanken nie­der­schrei­ben, um die Ermittlungen in einem Mordfall vor­an­zu­trei­ben – pas­siert auf der Leinwand über die audio­vi­su­el­le Inszenierung und eben viel weni­ger über die Sprache“ Verena Schmöller | kino-zeit

    Credits:

    CH DE 2025, 99 Min., Deutschmit eng­li­schen Untertiteln
    Regie: Stefan Haupt
    Kamera: Michael Hammon
    Schnitt: Franziska Koeppel
    mit: Paula Beer, Albrecht Schuch, Marie Leuenberger, Sven Schelker, Max Simonischek

     Audiodeskriptionen, Untertitel und Hörverstärkung mit der Greta App

    Trailer:
    STILLER | Trailer | Ab 30. Oktober im Kino!
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    A film by Stefan Haupt. In German with English subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    “I’m not Stiller!” When an American named James Larkin White tri­es to enter Switzerland, he’s suspec­ted of being Anatol Stiller, a sculp­tor who had gone into hiding. Even Stiller’s wife Julika initi­al­ly belie­ves that this man is her hus­band. Yet he insists that he is someone else and starts tel­ling a dif­fe­rent story.

    Credits:

    CH DE 2025, 99 Min., Deutschmit eng­li­schen Untertiteln
    Regie: Stefan Haupt
    Kamera: Michael Hammon
    Schnitt: Franziska Koeppel
    mit: Paula Beer, Albrecht Schuch, Marie Leuenberger, Sven Schelker, Max Simonischek

    Trailer:
    STILLER | Trailer | Ab 30. Oktober im Kino!
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  • Sorda – Der Klang der Welt

    Sorda – Der Klang der Welt

    Ein Film von Eva Libertad. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Sorda ist das spa­ni­sche Wort für taub. Ein ganz nor­ma­les Paar, Ángela und Héctor, wünscht sich nach län­ge­rer Partnerschaft ein ganz nor­ma­les Kind. Ángela ist fast gehör­los und was an sich schon eine unge­mei­ne Herausforderung für ein Paar wer­den kann, bringt die bei­den an die Grenzen, die zwi­schen bei­der Welten ver­lau­fen. Genauso, wie sich Héctor auf einer Party sei­ner Frau und ihrem gehör­lo­sen Freundeskreis als Randfigur wahr­nimmt, wird Ángela noch bewuss­ter, wie iso­liert sich ein Leben mit ihrem Handicap anfüh­len kann. Und zu wel­cher Gesellschaft wird das erwar­te­te Kind gehö­ren, das viel­leicht auch gehör­los sein wird? Die Intimität und Feinsinnigkeit des Films sind sicher auch der Tatsache geschul­det, dass die gehör­lo­se Hauptdarstellerin Miriam Garlo und die Regisseurin Eva Libertad Schwestern sind.

    „Was heißt es, als gehör­lo­se Frau in einer hören­den Mehrheitsgesellschaft Mutter zu sein? Diese Frage stellt sich Protagonistin Ángela in Eva Libertads Sorda, als sie und ihr hören­der Partner Hector gemein­sam ein Kind erwar­ten. Inspiriert von Gesprächen mit ihrer gehör­lo­sen Schwester Garlo, die auch die Hauptrolle über­nimmt, unter­sucht Libertad die Vereinbarkeit der hören­den und gehör­lo­sen Welt, teils anhand von Bevormundung und Ausgrenzung, die Ángela erfährt, ins­be­son­de­re aber durch ein nuan­cier­tes und emo­tio­na­les Porträt einer lie­be­vol­len Paar- und Familiendynamik, die zwi­schen den Welten balan­ciert.” (Charlie Hain, Filmlöwin) 

    SORDA erhielt den Panorama Publikumspreis für den bes­ten Spielfilm der Berlinale 2025.

    Credits:

    ES 2025, 99 Min., Spanisch, Spanische Gebärdensprache mit deut­schen Untertiteln
    Regie, Buch: Eva Libertad
    Kamera: Gina Ferrer García
    Schnitt: Marta Velasco
    mit: Miriam Garlo, Álvaro Cervantes, Elena Irureta, Joaquín Notario

     Audiodeskriptionen, Untertitel und Hörverstärkung mit der Greta App

    Trailer:
    Trailer SORDA, von Eva Libertad (OV/de), ab 6. November im Kino
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    A film by Eva Libertad. Spanish and Spanish Sign Language with German Subtitles

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ángela, a deaf woman, and Héctor, her hea­ring part­ner, are expec­ting a child. They are exci­ted about the pregnan­cy, alt­hough they do not yet know whe­ther the baby will be deaf or hea­ring. Despite both clai­ming they can hand­le wha­te­ver comes, their under­ly­ing con­cerns are evi­dent. After a com­pli­ca­ted and emo­tio­nal­ly inten­se labour, Ángela gives birth to their daugh­ter, but the pair will have to wait a cou­ple of months to learn if the baby is hea­ring or not. During this time, Héctor strug­gles to ful­ly grasp the chal­lenges Ángela is facing, while she must come to terms with rai­sing a daugh­ter who may not share her expe­ri­ence of the world. This jour­ney forces both of them to ques­ti­on their roles as part­ners and par­ents, as Ángela grapp­les with her iden­ti­ty in a socie­ty that does not ful­ly accept or under­stand her.

    Credits:

    ES 2025, 99 Min.,
    Spanisch, span. Gebärden mit deut­schen Untertiteln
    Regie, Buch: Eva Libertad
    Kamera: Gina Ferrer García
    Schnitt: Marta Velasco
    mit: Miriam Garlo, Álvaro Cervantes, Elena Irureta, Joaquín Notario

    Trailer:
    Trailer SORDA, von Eva Libertad (OV/de), ab 6. November im Kino
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