Achtung Berlin 2020

Sorry, this ent­ry is only available in Deutsch.

Das Filmfestival für neu­es deut­sches Kino aus Berlin und Brandenburg kommt auch die­ses Jahr ins fsk (coro­nabe­dingt etwas spä­ter): 16. – 20. September 2020
www.achtungberlin.de

Die Filme außer YU GONG lau­fen in Anwesenheit des Filmteams:

Sebastian springt über Geländer

Drei Lebensabschnitte auf Sebastians Weg. Als Kind auf sich selbst gestellt, als Jugendlicher zwi­schen zwei Welten pen­delnd und als jun­ger Mann, der sich ent­schei­den muss.
DE 2019, 70 Min., OmeU, R/B/M Ceylan Ataman-Checa D Joseph Peschko, Finn Freyer, Ambar de la Horra, Frederieke Morgenroth K Albrecht von Grünhagen
(Do, 17.9. 18:30) [Tickets]

Yu Gong

Die Fabel des Narrs Yu Gong, der Berge ver­set­zen woll­te, als Metapher für die kom­ple­xen sino-afri­ka­ni­schen Beziehungen, wel­che der Film in einer Reise durch Afrika dokumentiert.
DE 2019, 84 Min., OmeU, R/B/K/M/P: Daniel Kötter
(Do, 17.9. 21:00) [Tickets]

Zustand und Gelände

Der Film han­delt von Orten, ihren Überschreibungen durch die Zeit und wie sich poli­ti­sche Erinnerungskulturen in sie ein­ge­schrie­ben haben; – aus­ge­hend von sog. ‘Wilden Konzentrationslagern’ der NS-Zeit.
DE 2019, 118 Min., OmeU, R/B/M/P Ute Adamczewski B André Siegers K Stefan Neuberger
(Fr, 18.9. 18:00) [Tickets]

Kunst kommt aus dem Schnabel wie er gewach­sen ist
Der Film beglei­tet die täg­li­che Arbeit von Künstler*innen der Spandauer Kunstwerkstatt für Menschen mit Behinderung. Die Idee von Kunst wird ganzheitlich.
DE 2020, 106 Min., OmeU, R/K/M/P: Sabine Herpich, P: Büchner Filmproduktion
(Fr, 18.9. 21:00) [Tickets]

30 Jahre, aber den Sinn des Lebens habe ich immer noch nicht rausgefunden

30 Jahre fil­mi­sche Selbstportraits an jedem Geburtstag, eine Super‑8 Rolle pro Jahr.
DE 2019, 91 Min., R/B/K/M Jan Peters
(Sa 19.9. 18:30) [Tickets]

Träume von Räumen

Der Film beglei­tet die ver­blie­be­nen Bewohner*innen eines Hauses im Herzen Berlins und stellt die Frage nach Leerstand als sub­ver­si­ven Akt gegen die Utopie des geord­ne­ten Raums.
DE 2019, 85 Min., OmeU, R/B/K Matthias Lintner K Francisco Medina, Matilda Mester, Carlos Andres Lopez, Christopher Aoun
(Sa 19.9. 21:00) [Tickets]

Sunburned

Von ihrer Familie im Spanien-Urlaub ver­nach­läs­sigt, sieht sich Claire mit den weit­aus grö­ße­ren Problemen des jun­gen afri­ka­ni­schen Strandverkäufers Amram konfrontiert.
DE/NL/PL 2019, 94 Min., OmeU, R/B Carolina Hellsgård D Zita Gaier, Gedion Oduor Wekesa, Sabine Timoteo, K Wojciech Staron M Ruth Schönegge
(So 20.9. 18:30) [Tickets]

Sag du es mir

Silke wird in Potsdam von der Brücke gesto­ßen. Plötzlich taucht ihre Schwester auf. Und dann gibt es noch die Perspektive des Täters. Ein Verwirrspiel um Opfer-und Täterschaft, Wahrheit und Lüge.
DE 2019, 104 Min., OmeU, R/B Michael Fetter Nathansky D Christina Große, Marc Ben Puch, Gisa Flake K Leander Ott 
(So. 20.9. 21:00) [Tickets]

Author: fsk

  • Achtung Berlin 2020

    Achtung Berlin 2020

    Sorry, this ent­ry is only available in Deutsch.

    Das Filmfestival für neu­es deut­sches Kino aus Berlin und Brandenburg kommt auch die­ses Jahr ins fsk (coro­nabe­dingt etwas spä­ter): 16. – 20. September 2020
    www.achtungberlin.de

    Die Filme außer YU GONG lau­fen in Anwesenheit des Filmteams:

    Sebastian springt über Geländer

    Drei Lebensabschnitte auf Sebastians Weg. Als Kind auf sich selbst gestellt, als Jugendlicher zwi­schen zwei Welten pen­delnd und als jun­ger Mann, der sich ent­schei­den muss.
    DE 2019, 70 Min., OmeU, R/B/M Ceylan Ataman-Checa D Joseph Peschko, Finn Freyer, Ambar de la Horra, Frederieke Morgenroth K Albrecht von Grünhagen
    (Do, 17.9. 18:30) [Tickets]

    Yu Gong

    Die Fabel des Narrs Yu Gong, der Berge ver­set­zen woll­te, als Metapher für die kom­ple­xen sino-afri­ka­ni­schen Beziehungen, wel­che der Film in einer Reise durch Afrika dokumentiert.
    DE 2019, 84 Min., OmeU, R/B/K/M/P: Daniel Kötter
    (Do, 17.9. 21:00) [Tickets]

    Zustand und Gelände

    Der Film han­delt von Orten, ihren Überschreibungen durch die Zeit und wie sich poli­ti­sche Erinnerungskulturen in sie ein­ge­schrie­ben haben; – aus­ge­hend von sog. ‘Wilden Konzentrationslagern’ der NS-Zeit.
    DE 2019, 118 Min., OmeU, R/B/M/P Ute Adamczewski B André Siegers K Stefan Neuberger
    (Fr, 18.9. 18:00) [Tickets]

    Kunst kommt aus dem Schnabel wie er gewach­sen ist
    Der Film beglei­tet die täg­li­che Arbeit von Künstler*innen der Spandauer Kunstwerkstatt für Menschen mit Behinderung. Die Idee von Kunst wird ganzheitlich.
    DE 2020, 106 Min., OmeU, R/K/M/P: Sabine Herpich, P: Büchner Filmproduktion
    (Fr, 18.9. 21:00) [Tickets]

    30 Jahre, aber den Sinn des Lebens habe ich immer noch nicht rausgefunden

    30 Jahre fil­mi­sche Selbstportraits an jedem Geburtstag, eine Super‑8 Rolle pro Jahr.
    DE 2019, 91 Min., R/B/K/M Jan Peters
    (Sa 19.9. 18:30) [Tickets]

    Träume von Räumen

    Der Film beglei­tet die ver­blie­be­nen Bewohner*innen eines Hauses im Herzen Berlins und stellt die Frage nach Leerstand als sub­ver­si­ven Akt gegen die Utopie des geord­ne­ten Raums.
    DE 2019, 85 Min., OmeU, R/B/K Matthias Lintner K Francisco Medina, Matilda Mester, Carlos Andres Lopez, Christopher Aoun
    (Sa 19.9. 21:00) [Tickets]

    Sunburned

    Von ihrer Familie im Spanien-Urlaub ver­nach­läs­sigt, sieht sich Claire mit den weit­aus grö­ße­ren Problemen des jun­gen afri­ka­ni­schen Strandverkäufers Amram konfrontiert.
    DE/NL/PL 2019, 94 Min., OmeU, R/B Carolina Hellsgård D Zita Gaier, Gedion Oduor Wekesa, Sabine Timoteo, K Wojciech Staron M Ruth Schönegge
    (So 20.9. 18:30) [Tickets]

    Sag du es mir

    Silke wird in Potsdam von der Brücke gesto­ßen. Plötzlich taucht ihre Schwester auf. Und dann gibt es noch die Perspektive des Täters. Ein Verwirrspiel um Opfer-und Täterschaft, Wahrheit und Lüge.
    DE 2019, 104 Min., OmeU, R/B Michael Fetter Nathansky D Christina Große, Marc Ben Puch, Gisa Flake K Leander Ott 
    (So. 20.9. 21:00) [Tickets]

  • JFBB – 26. Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg

    JFBB – 26. Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg

    Sorry, this ent­ry is only available in Deutsch.

    Das 26. Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg fin­det vom 6.- 13.9.2020 statt.
    Bei uns gibt es am 8. + 9. 9. aus­ge­wähl­te Vorführungen. Mehr unter: www.jffb.de

    Im fsk:  
    Doppelprogramm
    Masel Tov Cocktail
    Zutaten: 1 Jude, 12 Deutsche, 5cl Erinnerungskultur, 3cl Stereotype, 2 TL Patriotismus, 1 TL Israel, 1 Falafel, 5 Stolpersteine, einen Spritzer Antisemitismus. DE 2020, 30 Min., OmU, Regie: Arkadij Khaet, Mickey Paatzsch, Kamera: Nikolaus Schreiber, Schnitt: Tobias Wieduwilt, mit: Alexander Wertmann
    
There are no lions in Tel Aviv
    Der Film erzählt die Geschichte des Oberrabbiners der jüdi­schen Gemeinde Dänmarks, Max Shorenstein, der als ‚Rabbiner Doolittle‘ bekannt wur­de. Nach sei­ner Pensionierung 1935 zog er nach Tel Aviv, wo er spä­ter einen Zoo für die Kinder von Eretz Israel eröffnete.
    IL 2019, 53 Min., hebr. OmU, Regie: Duki Dror, Kamera: Ron Katzenelson, Schnitt: Ron Goldman (Di. 8.9. 19:00)


    Incitement
    Die Ermordung des israe­li­schen Premierministers Yitzhak Rabin am 4. November 1995 gilt als einer der ver­hee­rends­ten Schläge gegen den Friedensprozess zwi­schen Israelis und Palästinensern. Der Film rekon­stru­iert die Ereignisse die­ses poli­tisch ange­spann­ten Jahres aus der Perspektive des Attentäters Yigal Amir,
    IR 2019, 123 Min., hebr. OmeU, Regie: Yaron Zilberman, Kamera: Amit Yasour , Schnitt: Shira Arad, Yonatan Weinstein, mit: Yehuda Nahari Halevi
    (Mi. 9.9. 19:00)

  • Yalda

    Yalda

    A film by Massoud Bakhshi. In Farsi with German subtitles.

    [Credits] [Termine & Termine] [Trailer]

    You can still par­ti­ci­pa­te in our text mes­sa­ge com­pe­ti­ti­on. Does Maryam Komijani deser­ve to be for­gi­ven? Text 1 for yes, 2 for no.”

    The spot­lights and came­ras are all in posi­ti­on. The mode­ra­tor takes a last quick look at his notes. The final seconds of the intro ad roll by – 5, 4, 3, 2, 1 – and then the rea­li­ty TV show goes live. Televised on the night of Yalda, of all days, a Persian cele­bra­ti­on of the win­ter sol­sti­ce. Tonight’s guest is Maryam, a young woman con­dem­ned to death. She is accom­pa­nied in stu­dio by Mona, who has always been like a big sis­ter to her. Maryam was living with Mona’s father in a tem­po­ra­ry, mar­ria­ge. Now she stands accu­sed of his mur­der. In front of the came­ra and mil­li­ons of view­ers, Maryam is sup­po­sed to beg for for­gi­ve­ness and her life. Alluding to a real, popu­lar Iranian TV Show, the tele­vi­si­on stu­dio ser­ves as a stage for a cham­ber play that also explo­res the social dimen­si­ons behind the per­so­nal drama.

    [nbsp]
    Credits:

    Frankreich / Deutschland / Schweiz / Luxemburg / Libanon / Iran 201, 89 Min., far­si OmU
    Regie, Buch: Massoud Bakhshi
    Kamera: Julian Atanassov
    Montage: Jacques Comets 
    mit: Sadaf Asgari, Behnaz Jafari, Babak Karimi, Fereshteh Sadr Orafaee, Forough Ghajebeglou, Arman Darvish, Fereshteh Hosseini 

    Termine:

    • noch keine 

    [nbsp]
    Trailer:

    Yalda, a Night for Forgiveness / Yalda, la nuit du par­don (2020) – Trailer (English Subs)

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.

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  • Oeconomia

    Oeconomia

    A film by Carmen Losmann.  In German and English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In his 2011 essay “The Making of the Indebted Man”, phi­lo­so­pher Maurizio Lazzarato wri­tes: “Debt is not an impe­di­ment to growth. Indeed, it repres­ents the eco­no­mic and sub­jec­ti­ve engi­ne of the modern-day eco­no­my. Debt crea­ti­on, that is, the crea­ti­on and deve­lo­p­ment of the power rela­ti­on bet­ween cre­di­tors and deb­tors, has been con­cei­ved and pro­grammed as the stra­te­gic heart of neo­li­be­ral poli­tics.” Carmen Losmann’s Oeconomia sets off on a jour­ney into this stra­te­gic heart. The fact that many repre­sen­ta­ti­ves of the ban­king and finan­ce sec­tor would pre­fer not to speak on came­ra – and tho­se who do are often at a loss for words – makes this an unde­ni­ably ambi­tious under­ta­king. No mat­ter how trans­par­ent­ly the archi­tec­tures of banks and finan­cial insti­tu­ti­ons pre­sent them­sel­ves, the direc­tor repea­ted­ly finds hers­elf in front of clo­sed doors while con­duc­ting her rese­arch. But she makes a vir­tue of neces­si­ty by using pho­ne call tran­scripts and com­pu­ter-gene­ra­ted images to bring abs­tract, dif­fi­cult-to-grasp sub­ject mat­ter to life.

    [nbsp]
    Credits:

    DE 2020, 89 Min., dt. engl. OmU
    Regie, Buch: Carmen Losmann
    Kamera: Dirk Lütter
    Montage: Henk Drees, Carmen Losmann

    [nbsp]
    Trailer:

    Kinotrailer „Oeconomia” – Kinostart: 15. Oktober 2020

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  • Futur Drei

    Futur Drei

    A film by Faraz Shariat.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    High-cut trou­sers, skin-tight t‑shirt, short, per­oxi­de-blond hair. On his bir­th­day, Parvis cele­bra­tes by ste­al­ing a bot­t­le from the bar at the club and dancing. The son of Iranian par­ents, he has estab­lished hims­elf in the attic of his par­ents’ house in a quiet new housing estate in Lower Saxony and is busy try­ing out ever­y­thing and any­thing from sex dates to raves. After get­ting caught shop­lif­ting, he is sent to do com­mu­ni­ty ser­vice in a refu­gee shel­ter whe­re he falls in love with Amon, who has fled Iran with his sis­ter Banafshe Arezu. The trio enjoys a sum­mer of fier­ce par­ty­ing till dawn, colou­red by the rea­li­sa­ti­on that, in their dif­fe­rent ways, none of them is at home in Germany.
    In his powerful, semi-bio­gra­phi­cal debut pep­pe­red with pop-cul­tu­ral refe­ren­ces, Faraz Shariat unfolds a tale of inten­se first love. With a pre­cise grasp of social con­text, he offers a sen­si­ti­ve insight into the expe­ri­ence of migrants in Germany caught bet­ween fee­ling for­eign, being excluded and obtai­ning the per­ma­nent right to stay, and shows how even sub­se­quent gene­ra­ti­ons are still in the pro­cess of arriving.

    [nbsp]
    Credits:

    DE 2020, 91 Min., dt., far­si OmU
    Regie: Faraz Shariat
    Kamera: Simon Vu
    Schnitt: Friederike Hohmuth
    mit: Benjamin Radjaipour, Banafshe Hourmazdi, Eidin Jalali 

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

    Futur Drei (Trailer) from Salzgeber & Co. Medien GmbH on Vimeo.

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  • Nackte Tiere

    Nackte Tiere

    A film by Melanie Waelde. In German with English subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Katja, Sascha, Benni, Laila and Schöller. These five young peo­p­le have more in com­mon than just the fact that they are living in pro­vin­cial Germany free of paren­tal inter­fe­rence. They have one last win­ter tog­e­ther befo­re they finish school, then they are sup­po­sed to know what they want to do: stay or lea­ve. In bet­ween home­work and smo­king dope, mar­ti­al arts trai­ning and gos­si­ping about deflowe­ring peo­p­le, they explo­re their fee­lings in all kinds of dif­fe­rent rela­ti­onships, sear­ching for each other, hiding, kis­sing and fight­ing. They want to live, to con­quer the world and find out who they real­ly are. They are young and exu­de an envia­ble natu­ral­ness when it comes to gen­der iden­ti­ties and roles, abo­ve all Katja, play­ed by Marie Tragousti with a lot of new fema­le power. Melanie Waelde’s fea­ture debut is tre­men­dous­ly inten­se and vibrant. Going bey­ond cuten­ess, she draws the­se “naked ani­mals” with a raw, sen­su­al and sen­si­ti­ve open­ness rare­ly seen in German cine­ma. On the cusp bet­ween the end of child­hood and bur­geo­ning matu­ri­ty, body and soul are still more or less united. Just like loneli­ne­ss and inti­ma­cy. We are vul­nerable – and that’s a good thing.

    Berlinale 2020: Encounters

    [nbsp]
    Credits:

    DE 2020, 83 Min., OmeU
    Regie, Buch: Melanie Waelde
    Kamera: Fion Mutert
    Schnitt: Jessica Schneller
    mit: Marie Tragousti, Sammy Scheuritzel, Michelangelo Fortuzzi, Luna Schaller, Paul Michael Stiehler

    [nbsp]
    Trailer:

    Nackte Tiere (2020) HD-Trailer, deutsch

     

  • Zombi Child

    Zombi Child

    A film by Bertrand Bonello. In French with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Haiti, 1962. A man is brought back from the dead only to be sent to the living hell of the sug­ar­ca­ne fields. In Paris, 55 years later, at the pres­ti­gious Légion d’honneur boar­ding school, a Haitian girl con­fes­ses an old fami­ly secret to a group of new fri­ends – never ima­gi­ning that this stran­ge tale will con­vin­ce a heart­bro­ken class­ma­te to do the unthinkable.

    Credits:

    FR 2019, 103 Min.,| fran­zö­si­sche OmU
    Buch & Regie: Bertrand Bonello
    Kamera: Yves Cape
    Schnitt: Anita Roth
    mit: Louise Labeque, Wislanda Louimat, Mackenson Bijou, Adilé David

    Trailer:

    Zombi Child (offi­zi­el­ler Trailer) von Bertrand Bonello
  • Nina Wu

    Nina Wu

    A film by Midi Z. In Chinese (Mandarin) with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    After eight years toi­ling in bit-parts, aspi­ring actress Nina Wu final­ly gets her big break with a lea­ding role in a spy thril­ler set in the 1960s. The part is chal­len­ging, not least becau­se it calls for full nudi­ty and expli­cit sex sce­nes, and the film’s direc­tor is often hard on her. But both the indus­try and the press are con­fi­dent that the results are sen­sa­tio­nal­ly good. On the brink of tri­umph, though, Nina’s psy­cho­lo­gi­cal resol­ve beg­ins to crack. She rus­hes back to her fami­ly home to deal with two cri­ses: her father’s busi­ness has gone bank­rupt and her mother has suf­fe­r­ed a heart attack. She dreams of rekind­ling a clo­se rela­ti­onship with her child­hood fri­end Kiki but is haun­ted by para­no­id fan­ta­sies that a mys­te­rious woman is stal­king and attack­ing her. As Nina clings to memo­ries of hap­pier times, it seems that the­re is one cru­cial memo­ry that she is repressing…

     

    [nbsp]
    Credits:

    Juo ren mi mi
    Taiwan 2019, 103 Min., chin. (man­da­rin) OmU
    Regie: Midi Z
    Drehbuch: Wu Ke-xi
    Kamera: Florian Zinke
    mit: Wu Ke-xi, Vivian Sung, Kimi Hsia, Ming-Shuai Shih

    Termine:

    • noch keine 

    [nbsp]
    Trailer:

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  • filmPOLSKA 2020

    filmPOLSKA 2020

    Sorry, this ent­ry is only available in Deutsch.

    Das pol­ni­sche Filmfestival in Berlin fin­det die­ses Jahr vom 27.August bis 2. September statt:

    Die Filme im fsk:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]

    filmPolska@home 2020 trai­ler 5

    Im Foyer gibt es wäh­rend filmPOLSKA eine Lichtinstalltion von

    Sylwester Łuczak – Cinema of Light

    Die Lichtinstallationen wer­den vom pol­ni­schen Künstlern Sylwester Luczak gestal­tet und in drei Berliner Kinos prä­sen­tiert: im Bundesplatzkino, im FSK und im Wolf Kino. Diese Aktion im öffent­li­chen Raum ist ein wesent­li­ches Zeichen des Zusammenlebens der deutsch-pol­ni­schen Kinolandschaft und ‑kul­tur.

    Für unse­ren Space – „Eingriff“ in den öffent­li­chen Raum möch­ten wir mit den Kinos und dem Festival deren Stellenwert im Kulturleben mar­kie­ren und eine kla­re Aussage abge­ben: in Zeiten von Covid 19 sind Kulturbrücken mehr als notwendig.

    Sylwester Luczak hat meh­re­re Dutzend Werke fer­tig gestellt. Jedes Projekt ist eine Konfrontation mit einem völ­lig ande­ren Raum. Er arran­giert klei­ne, inti­me Orte, Innenräume moder­ner und his­to­ri­scher Gebäude, gan­ze archi­tek­to­ni­sche Einrichtungen, ver­schie­de­ne Konzert- und Konferenzräume sowie: Galerien, Museen, Theater, Kinos, Hotels, Restaurants, Tempel, Denkmäler.

    Seine Arbeiten grei­fen in den öffent­li­chen Raum ein, bil­den neue Assoziationen oder dekon­stru­ie­ren das Bestehende: Straßen, Amphitheater, Innenhöfe, Fassaden und gan­ze Gebäude.

    Er ver­wen­det auch ver­schie­de­ne Techniken der Eingriffe in den vor­han­de­nen Raum – haupt­säch­lich: Projektionen, Licht, Ton.

    Seine Arbeiten zeich­nen sich dadurch aus, in Kombination mit Licht- und Videoprojektionen extrem plas­ti­sche Effekte im Kulturraum zu erzie­len. Dadurch ent­ste­hen vir­tu­el­le Szenarien, mit der sie ori­gi­nel­le, dyna­mi­sche und inter­ak­ti­ve Formen bil­den, die mit der Dramaturgie des Ereignisses har­mo­niert oder die szen­o­gra­phi­sche Störung des vor­han­de­nen Raums ermöglicht.


    Wind. A Documentary Thriller / Wiatr. Thriller dokumentalny

    PL 2019, R/B: Michał Bielawski, 75 min, OmeU
    K: Bartek Solik, S: Hubert Pusek, M: Lukáš Kobela

    Podhale, die süd­polni­sche Region am Fuß der Karpaten, ist eine beschau­li­che, länd­li­che Gegend. Es gibt hüb­sche Landschaften, pit­to­res­ke Holzhäuser und exzel­len­ten Räucherkäse – hier könn­te das Paradies sein. Aber hier gibt es auch den Halny – ein Wetterphänomen, das den Einwohnern das Leben schwer macht. In unre­gel­mä­ßi­gen Abständen wälzt sich die­ser war­me, tro­cke­ne Fönwind ins Tal und reißt alles mit, was nicht fest­ge­na­gelt oder tief ver­wur­zelt ist.

    Auch an Mensch und Tier geht der gewal­ti­ge Sturm nicht spur­los vor­bei. Die rapi­de Druckveränderung, ver­bun­den mit einem plötz­li­chen Temperaturanstieg, macht Kreislauf und Psyche zu schaf­fen. Die Selbst-/Mordrate steigt, die Menschen kämp­fen mit Depressionen, mög­li­cher­wei­se geht sogar die eine oder ande­re Revolution auf das Konto des Halny.

    Bielawski wirft sich furcht­los mit­ten in die Naturgewalten und schil­dert in atem­be­rau­ben­den Bildern, wie die Einheimischen mit ihrem Schicksal und dem unsicht­ba­ren, unbe­re­chen­ba­ren Gegner ringen.

    Michał Bielawski stu­dier­te Interdisziplinäre Geistes- und Gesellschaftswissenschaft in Warschau. Er dreh­te zahl­rei­che Dokumentarfilme und ‑seri­en, die sich sowohl mit Film und Kino als auch mit Sport beschäftigten.

    27/08/2020, 20:30,  [Tickets]

    Vorfilm: Pointless Sodomy, 10´


    Supernova

    PL 2019, R/B: Bartosz Kruhlik, 78 min, OmU
    K: Michał Dymek, S: Magdalena Chowańska, M: Endy Iden,
    D: Marek Braun, Marcin Hycnar, Marcin Zarzeczny, Agnieszka Skibicka u.a.

    Eine son­nen­über­flu­te­te som­mer­li­che Dorfstraße. Nichts pas­siert, die Luft flirrt, eine Kuh schiebt sich behä­big durch das Bild. Kein guter Ort für gro­ßes Kino? Oh doch, denn in nur weni­gen Minuten ent­wi­ckelt sich hier aus einem Familienkrach und einem Verkehrsunfall eine Tragödie anti­ker Dimensionen, die in rasen­der Unumkehrbarkeit immer mehr Beteiligte in ihren Strudel zieht. In der Zeitung wären die­se Ereignisse maxi­mal eine Randnotiz wert, aber aus der schmerz­haf­ten Nähe der uner­müd­li­chen Kamera sind sie unend­lich tra­gisch, weil schmerz­haft menschlich.

    Dem Überraschungs-Debütanten Kruhlik gelingt es, auf kleins­tem Raum, mit spar­sa­mer Ausstattung (Handkamera, Verzicht auf Musik und künst­li­ches Licht) und einem klei­nen, aus unver­brauch­ten Gesichtern bestehen­den Ensemble nahe­zu in Echtzeit ein Drama zu ent­wi­ckeln, das den Zuschauer förm­lich ein­saugt. Darüber hin­aus ver­mit­telt die Handlung in ihrer Alltäglichkeit eine Metaebene: Eine Supernova ist ein hell explo­die­ren­der Stern kurz vor sei­nem Untergang, eine ster­ben­de Welt – und gleich­zei­tig der Beginn von etwas Neuem.

    Bartosz Kruhlik (geb. 1985) stu­dier­te Regie in Łódź und dreh­te ein Dutzend Kurz- und Dokumentarfilme, mit denen er diver­se Preise gewann. „Supernova“ ist sein Langspiel-Debüt.

    28/08/2020, 20:30, [Tickets]

    Vorfilm: Marcel, 25´, OmeU


    All for my mother / Wszystko dla mojej matki

    PL 2019, R/B: Małgorzata Imielska, 103 min, OmU
    K: Tomasz Naumiuk, S: Agnieszka Glińska, M: Włodzimierz Pawlik,
    D: Zofia Domalik, Jowita Budnik u.a.

    Ola (gran­di­os: Zofia Domalik) hat es im Leben nie leicht gehabt. Mit fünf Jahren wur­de sie ihrer Mutter, einer Leistungssportlerin, weg­ge­nom­men. Bei den Adoptiveltern ging es ihr nicht viel bes­ser und so sitzt sie nun in einer trost­lo­sen Anstalt für straf­fäl­lig gewor­de­ne Mädchen und hat nur einen Wunsch: Sie will ihre Mutter wie­der­fin­den, denn sie ist davon über­zeugt, dass die­se ihre Tochter wie­der in die Arme schlie­ßen will.

    Olas Vorteil: Sie kann lau­fen. Sie kann durch­hal­ten, auch wenn die Kräfte schwin­den. Und sie kann sich immer wie­der auf­rap­peln, wenn sie gestürzt ist – im wört­li­chen wie im über­tra­ge­nen Sinne. Und sie stürzt oft, denn das Leben rollt ihr unun­ter­bro­chen Hindernisse in den Weg.

    Imielska gibt uns ein Genre zurück, das in Polen einst Meisterwerke her­vor­brach­te und in den letz­ten Jahren etwas in Vergessenheit geriet – das klas­si­sche Sozialdrama. Sie führt uns in Welten, die sonst für uns ver­schlos­sen sind, und erzählt dabei trotz­dem eine uni­ver­sa­le Geschichte, die mit jedem von uns etwas zu tun hat.

    Małgorzata Imielska (geb. geb. 1969) stu­dier­te in Kraków sowie Katowice und dreh­te knapp 30 Dokumentarfilme, bevor sie mit „Wszystko dla mojej mat­ki“ ihren ers­ten Spielfilm auf die Leinwand brachte. 

    29/08/2020, 20:30, [Tickets]

    Vorfilm: Ulica Jodłowa / Jodlowa Street, 5´


    Corpus Christi / Boże Ciało

    PL 2019, R: Jan Komasa, 115 min, OmU
    B: Mateusz Pacewicz, K: Piotr Sobociński jr., S: Przemysław Chruścielewski, M: Evgueni Galperine, Sacha Galperine
    D: Bartosz Bielenia, Aleksandra Konieczna, Eliza Rycembel, Tomasz Ziętek u.a.

    In der Logik des Christentums ist Gott nicht nur in der Kirche prä­sent, son­dern über­all. Auch in der Strafanstalt für jun­ge Männer, in der wir Daniel ken­nen­ler­nen – einen fra­gi­len Jungen mit kla­rem, unschul­di­gen Blick, der bei den Knast-Gottesdiensten auf­blüht und doch als Vorbestrafter kei­ne Chance hat, jemals Priester zu werden.

    Beim Arbeitseinsatz in einem Karpatendorf bie­tet sich plötz­lich unver­hofft die Gelegenheit: Der jun­ge Mann wird für einen Geistlichen gehal­ten und schlüpft zuneh­mend bereit­wil­lig in die ersehn­te Rolle. Und es geschieht das Erstaunliche: Die Menschen hören ihm zu, wenn er im Freestyle zu ihnen spricht. Zunehmend beginnt er, sich in die Geschicke des Dorfs ein­zu­mi­schen. Wie lan­ge kann die­ses ris­kan­te Spiel gut gehen?

    Komasa mischt Krimi mit Sozialstudie und Romanze mit Thriller. Dabei kann er sich vor allem auf sei­nen gran­dio­sen Hauptdarsteller Bartosz Bielenia ver­las­sen, der glaub­wür­dig den Spagat zwi­schen einem Straßenjungen mit Drogenerfahrung und einer bele­se­nen, wei­sen Respektperson schafft.

    Jan Komasa (geb. 1981) stu­dier­te an der Filmhochschule Łódź und gewann mit sei­nem Langspiel-Debüt „Sala samo­bó­jców“ (2010) zahl­rei­che Preise. Dank sei­nen eben­falls sehr erfolg­rei­chen Filmen „Miasto 44“ (2014) und „Boże Ciało“ gilt er als einer der talen­tier­tes­ten Vertreter der jun­gen Regie-Generation.

    30/08/2020, 15:30,  [Tickets]


    I am REN / Jestem REN

    PL 2019, R: Piotr Ryczko, ?? min, OmU
    B: Piotr Ryczko, K: Yori Fabian, S: Jakub Kopeć, M: Paweł Stolarczyk,
    D: Marta Król, Marcin Sztabiński, Olaf Marchwicki, Marieta Żukowska, Janusz Chabior

    Das Glück der Liebe ist ein äußerst sel­te­nes und leicht zer­brech­li­ches Gut. Besonders schwer hat es das Glück, wenn sich in den Alltag Kräfte aus dem All einmischen. 

    Renata und Jan leben im puren Glück der Liebe: Die Freude in der Beziehung wird durch ein gemein­sa­mes Kind belohnt und das Familienglück des Alltags wächst solan­ge wei­ter, bis das Programm „Glück“ aus dem All infi­ziert wird. Von einem Tag auf den ande­ren wird alles, was bis jetzt für selbst­ver­ständ­lich und schön gehal­ten wur­de, in Frage gestellt – sogar die Echtheit der eige­nen Person und die Liebe und Zuneigung der ande­ren. Es tau­chen bei Renata Fragen um Fragen auf: Sind die gehör­ten Stimmen die eige­nen Gedanken oder Kräfte von außen? Ist das, was ich sehe, da oder nur ein trü­ge­ri­sches Bild der mani­pu­lier­ten Wahrnehmung? Stehen mei­ne Liebsten an mei­ner Seite oder sind es die Handlanger einer frem­den Kraft?

    Der Film balan­ciert geschickt zwi­schen Horror und Sciencefiction und ver­setzt den Zuschauer in eine Welt, in der er selbst all­mäh­lich den Boden unter den Füssen verliert.

    Piotr Ryczko (geb. 1973) ist auf­ge­wach­sen in Norwegen. Er stu­dier­te Regie an der National Film School in Łódż und an der Wajda Film School. Ryczko ist außer­dem Autor und Blogger. Seine Bücher und Geschichten sind oft Grundlage für sei­ne Filme. So auch für sein Spielfilmdebüt ICH BIN REN.

    30/08/2020, 20:30 (mit online-Gast: Piotr Ryczko) ,  [Tickets]

    Vorfilm: Story, 5´, OmeU


    Monument

    PL 2018, R/B: Jagoda Szelc, 90 min, OmU
    K: Przemysław Brynkiewicz, S: Anna Garncarczyk, M: Rafał Nowak
    D: Zuzanna Lit, Anna Biernacik, Paulina Lasota, Oskar Borkowski, Jakub Zając, Mateusz Czwartosz u.a.

    Zwanzig jun­ge Leute absol­vie­ren in einem Waldhotel ein Praktikum. Die stram­me Managerin macht gleich bei der Begrüßung klar, dass das kein Erholungsurlaub wird. Hier wird nicht wider­spro­chen, son­dern geschuf­tet – im Wäschekeller, in der Küche, im Zimmerservice, auf dem Müllplatz. Und ein rät­sel­haf­tes Podest muss jeden Tag neu geschrubbt werden.

    Das klingt sim­pel, rea­lis­tisch und unspek­ta­ku­lär, wird aber in der Umsetzung schnell zum Kunstwerk. Denn wäh­rend wir die jun­gen Leute dabei beob­ach­ten, wie sie ihre Arbeit ver­rich­ten, heim­lich Party machen oder die schier end­lo­sen Räume der in die Jahre gekom­me­nen Herberge erkun­den, schlei­chen sich Unklarheiten, Rätselhaftigkeiten und Fragwürdigkeiten ein.

    Falls noch jemand auf der Suche nach einem wür­di­gen Nachfolger für David Lynch ist: Hier ist Jagoda Szelc. In ihrem zwei­ten Langfilm „Monument“ zeigt sie wie­der­holt ein­drucks­voll, wie per­fekt sie Spannung auf­bau­en, Unbehagen erzeu­gen und mar­kan­te Figuren auf­bau­en kann. Dabei spart sie sich weit­ge­hend Horror-Effekte, son­dern schafft es, mit Andeutungen und Atmosphäre ein dunk­les Kopfkino in Gang zu setzen.

    Jagoda Szelc (geb. 1984) stu­dier­te an der Kunstakademie Wrocław und an der Filmhochschule Łódź. Nach zehn Kurzfilmen folg­ten ihre gefei­er­ten und preis­ge­krön­ten Langspielfilme „Wieża. Jasny dzień / Tower. A Bright Day“ (2017) und „Monument“.

    31/08/2020, 20:30 (mit online-Gast: Jagoda Szelc),  [Tickets]

    Vorfilm: Sandra, 4´, OmeU


    In Touch

    PL/ISL 2019, R: Paweł Ziemilski, 61 min, OmeU
    B: Paweł Ziemilski, Haukur M. Hrafnsson, Łukasz Długołęcki, K: Filip Drożdż, Asta Julia, Gudjonsdottir, S: Dorota Wardęszkiewicz, M: Arni Valur Kristinsson, Martina Bertoni

    Auf den ers­ten Blick ist Stare Juchy im idyl­li­schen Masuren ein Dorf wie vie­le ande­re in Polen. Manche sind geblie­ben, man­che sind gegan­gen und haben Leerstellen hin­ter­las­sen. Das Besondere an die­sem Ort ist, dass fast ein Drittel der Einwohner in den letz­ten 40 Jahren nach Island aus­ge­wan­dert ist. Sie haben weit weg ein neu­es Leben begon­nen. In Stare Juchy lie­ßen sie Verwandte und Freunde zurück.

    Mit einem raf­fi­nier­ten Schachzug bringt Ziemliski bei­de Seiten – die Ausgewanderten und die Dagebliebenen – wie­der zusam­men. Wände ver­las­se­ner Häuser, Wohnzimmertapeten, Rasen, Autoscheiben und vie­le ande­re Flächen nutzt er als Projektionsflächen, auf denen er den Zurückgelassenen beweg­te Bilder aus dem Leben der pol­ni­schen Neu-Isländer zeigt. Auf der Tonspur hören wir der­weil Skype-Gespräche über Banalitäten des Alltags. So ent­steht ein bild­ge­wal­ti­ger Essay, in dem Bilder und Worte zu einer Narration über das Verlassen und Vermissen zusammenfließen.

    Paweł Ziemilski (geb. 1981) stu­dier­te Regie in Łódź und dreh­te nach zahl­rei­chen Kurzfilmen den Dokumentarfilm „Miejscy kow­bo­je“ (2016). „In Touch“ gewann u.a. bei Festivals in Amsterdam und Saloniki Preise und war für den pol­ni­schen Filmpreis nominiert. 

    01/09/2020, 20:30 ,  [Tickets]

    Vorfilm: Stawberry Boys, 20´, OmeU


    Love and Empty Words / Miłość i pus­te słowa

    PL 2018, R/B: Małgorzata Imielska, 77 min, OmU
    K: Maciej Kozłowski, S: Marek Skorupski, M: Marek Napiórkowski

    Wenn das Schicksal plötz­lich zuschlägt, sind wir meis­tens sprach- und macht­los. Wenn sich aber das Schicksal auf lei­sen Sohlen einer Alzheimer-Erkrankung ein­schleicht, wird der Mensch peu a peu in all sei­nen Funktionen zer­setzt und mutiert zum stum­men Objekt der puren Existenz. 

    Adam und Wanda, ein älte­res Ehepaar, haben bereits das höhe­re Stadium der Liebe erreicht, in dem Aufmerksamkeit, Zuneigung und Verständnis den Alltag gestal­ten. Doch das Glück hängt oft an einem sei­de­nen Faden. Die fort­schrei­ten­de Entwicklung der Demenz bei der Frau stellt den Ehemann vor uner­war­te­ten Aufgaben. Adam wird zum Rundumbetreuer und sei­ne gelieb­te Frau Wanda zum hilf­lo­sen Objekt, das in sei­nem Persönlichkeitszerfall 24 Stunden am Tag eine Begleitung braucht. Anziehen, füt­tern, Zähne put­zen, aufs Klo set­zen, abwi­schen, spa­zie­ren füh­ren, bespa­ßen, ins Bett brin­gen – tag­täg­lich und ohne einen Hauch Hoffnung auf Verbesserung. 

    Die fein­füh­li­ge Dokumentation über eine Krankheit, die zum Nachdenken über das Menschsein anregt und über die Treue, die Würde und die Grenzen des Zusammenseins erzählt.

    Małgorzata Imielska (geb. 1969) Regisseurin und Drehbuchautorin. Sie stu­dier­te Film- und Fernsehregie an der Fakultät für Radio und Fernsehen der Schlesischen Universität Katowice. Seitdem rea­li­sier­te sie vor allem zahl­rei­che Dokumentar‑, aber auch Fernsehfilme. 

    02/09/2020, 20:30,  [Tickets]
    Vorfilm: Koniec sezo­nu / The End of the Season, 20´, OmeU

  • Der See der wilden Gänse

    Der See der wilden Gänse

    A film by Diao Yinan. In Chinese with German Subtitles.

    [Credits] [Trailer]

    A dazz­ling neo noir by the direc­tor of BLACK COAL,THIN ICE. Zhou Zenong, only recent­ly released from pri­son, has to go on the run again, after a poli­ce­man is kil­led during a gang gathe­ring. Only the pro­sti­tu­te Lia Aiai is hel­ping him. Unless she …

    Tom Dorow | indiekino.de

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    Credits:

    Nan fang che de ju hui
    China 2019, 113 Min., chin. OmU
    Regie: Diao Yinan
    Drehbuch: Diao Yinan
    Kamera: Dong Jingsong
    Schnitt: Kong Jinlei
    mit: Liao Fan, Huang Jue, Kwai Lun-Mei, Regina Wan

    Termine:

    • noch keine 

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    Trailer:

    THE WILD GOOSE LAKE – Official Trailer

    Screenings with German subtitles..

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