Autor: fsk

  • Spreeland – Fontane

    Spreeland – Fontane

    Ein Film von Bernhard Sallman.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Für den drit­ten Teil sei­ner Trilogie (nach Rhinland und Oderland) wählt Bernhard Sallmann wie­der zeit­ge­nös­si­sche mär­ki­sche Landschaftenund Töne als Echoraum für die sorg­sam aus­ge­wähl­ten Texte des Autors. Sein Filmist anre­gen­de Herausforderung zur Auseinandersetzung mit Fontane und der Weltdamals und heute.

    [nbsp]

    Credits:

    DE 2018, 79 Min., Regie, Kamera, Schnitt: Bernhard Sallmann

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

    A Film by  Bernhard Sallman.  On March 31st. In German.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    The rivers used to run the way they run today. Sure, they car­ri­ed other water. But isn’t water always water? We see water in almost every take of this cine­ma­tic ram­ble through Brandenburg’s Spree are­as – moving, sta­g­nant, clear, mur­ky, over­flowing, dam­med up, liquid, fro­zen – in sta­tic takes, audio­vi­su­al crystal­liza­ti­ons of the onto­lo­gi­cal modes of water, always both his­to­ric tableau and view of the pre­sent day: the rivers that flow or stand still the way they always used to flow or stand still and the high­ways bey­ond their banks, the smo­king chim­neys of power plants in the back­ground, the motor boats, the jet­ties, the bridges, the ship­ping facilities.

    After “Oderland. Fontane” and “Rhinland. Fontane”, Bernhard Sallmann is now pre­sen­ting “Spreeland Fontane”, his third film essay adapt­a­ti­on of the five-volu­me tra­ve­lo­gue “Ramblings through Brandenburg”. Offscreen, Judica Albrecht’s crys­tal clear, almost black and white voice reci­tes pas­sa­ges from the impres­si­ons the famous German wri­ter Theodor Fontane tur­ned into pro­se, while onscreen the places of influx whe­re histo­ry and the pre­sent age flow tog­e­ther are revealed.

    Lukas Stern

    Credits:

    DE 2018, 79 Min., Regie, Kamera, Schnitt: Bernhard Sallmann

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

  • Das Haus am Meer

    Das Haus am Meer

    Ein Film von Robert Guédiguian.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Es ist mehr als ein Motiv, es ist bei­na­he ein Genre des psy­cho­lo­gisch-rea­lis­ti­schen Kinos: Das Familienfest, bei dem alte Wunden und schö­ne Erinnerungen, die sprich­wört­li­chen Leichen im Keller und die ver­schüt­te­ten Emotionen zum Vorschein kom­men. Zu dem Topoi die­ses Genres gehö­ren der Anlass, … die „Aufstellung“ der Beteiligten, … und nicht zuletzt der Ort, dem eine gewis­se Magie inne­wohnt. Ein Haus am Meer zum Beispiel …

    Dass der Film ein gro­ßes huma­nis­ti­sches Statement für eine Heimat der Menschen ist, ein Appell für uni­ver­sel­le Geschwisterlichkeit und eine Geste gegen die Barbarei der Politik, ver­steht sich bei die­sem Team fast von selbst.“ (Strandgut/Georg Seeßlen)

    [nbsp]
    Credits:

    FR 2017, 107 Min., frz. OmU, Regie: Robert Guédiguian, mit: Ariane Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Gérard Meylan, Jacques Boudet

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

    Das Haus am Meer – Trailer from Jürgen Lütz on Vimeo.A film by Robert Guédiguian. In French with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Three grown child­ren gathe­red at the pic­tures­que vil­la of their dying father reflect on whe­re they are, who they have beco­me, and what they have inherited.

    [nbsp]
    Credits:

    FR 2017, 107 Min., frz. OmU, Regie: Robert Guédiguian, mit: Ariane Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Gérard Meylan, Jacques Boudet

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

    Das Haus am Meer – Trailer from Jürgen Lütz on Vimeo.

  • Talking Money

    Talking Money

    Ein Film von Sebastian Winkels. Am 30.3. mit anschlie­ßen­dem Filmgespräch.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Sebastian Winkels (7 Brüder) neu­er Dokumentarfilm beginnt mit einem Zitat von Karl Marx: „Geld ist kei­ne Sache, son­dern ein sozia­les Verhältnis.“ Was folgt, sind Beobachtungen von Beratungsgesprächen in Banken in acht ver­schie­de­nen Ländern: von Benin bis Pakistan, von Bolivien bis in die Schweiz. Während die einen Geld anle­gen möch­ten, weil sie viel mehr ver­die­nen, als sie zum Leben brau­chen, benö­ti­gen die ande­ren einen Kredit – mal geht es um klei­ne­re Beträge für die Renovierung der Wohnung, mal müs­sen exis­ten­ti­el­le Probleme gelöst wer­den. Ob ver- oder aus­lei­hen – alle sol­len beim Beratungsgespräch viel von sich Preis geben. Die Kamera beob­ach­tet von der Beraterseite aus die Regeln des Spiels, bei dem geblufft, um Hilfe gebe­ten oder Macht aus­ge­spielt wird.

    Die inti­men Geldgespräche bei der Bank ent­wer­fen ein Spektrum sozia­ler Bilder, die um Fragen von Teilhabe und Ausgeschlossensein, von Vertrauen und Kontrolle krei­sen. Überraschend, mit wel­cher Selbstverständlichkeit die Regeln des Systems auf bei­den Seiten akzep­tiert wer­den. Als Kunden schei­nen wir auf der gan­zen Welt im glei­chen Boot zu sit­zen, nie­mand kann sich erlau­ben, außer­halb davon zu agie­ren. Ich bin allen Beteiligten sehr dank­bar, dass sie den Mut und das Vertrauen hat­ten, uns zu unter­stüt­zen. Die Banken waren in die­ser Hinsicht die weit­aus schwie­ri­ge­ren Kandidaten: gan­ze acht haben uns, teils erst nach Jahren, eine Drehgenehmigung gege­ben. Ich bin übri­gens davon über­zeugt, dass es ein­fa­cher ist, eine Bank aus­zu­rau­ben, als in ihr zu dre­hen.“ Sebastian Winkels

    [nbsp]
    Credits:

    CH/DE 2017, 83 Min.,
    Buch/Regie/Kamera: Sebastian Winkels
    Schnitt: Frederik Bösing

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

    Talking Money – Rendezvous bei der Bank (offi­zi­el­ler Trailer)
    film by Sebastian Winkels. Starts March 28th at the fsk. In German.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Talking Money is an obser­va­tio­nal docu­men­ta­ry shot at bank con­sul­ta­ti­on tables all over the world. Weaving sto­ries from eight count­ries into one glo­bal money con­ver­sa­ti­on, it vir­tual­ly trans­forms the cine­ma into a bank. Purely experiential!

    Who are we when we talk about money?

    Intimate con­ver­sa­ti­ons in an imper­so­nal place: from Bolivia to Pakistan, Benin to Switzerland, men and women sit down across from their neigh­bor­hood ban­kers to dis­cuss the inti­maci­es of their finan­cial lives. Far from the gla­mour of distant Wall Street, this is the rea­li­ty of per­so­nal ban­king, whe­re one’s life pro­blems are a mat­ter of business.

    In fif­teen spon­ta­neous­ly recor­ded encoun­ters, the bank table turns into a stage for con­fes­si­ons and mas­quer­ades, whe­re con­sul­tants and cli­ents try their best to look solid and trust­wor­t­hy. Filming enti­re­ly from the bank’s side of the table, Sebastian Winkels offers the audi­ence a place in a bizar­re power play, explo­ring a com­pli­ca­ted rela­ti­on cal­led ’money’.

    A mul­ti-voi­ced com­ment on capi­ta­lism that reve­als how the invi­si­ble power of money works on all of us, no mat­ter who and whe­re we are.

    [nbsp]
    Credits:

    CH/DE 2017, 83 Min.,
    Buch/Regie/Kamera: Sebastian Winkels
    Schnitt: Frederik Bösing

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

    Talking Money – Rendezvous bei der Bank (offi­zi­el­ler Trailer)
  • Mid90s

    Mid90s

    Ein Film von Jonah Hill.

    [indie­ki­no Club] [Credits] [Termine] [Trailer]

    Stevie ist 13, wirkt aber noch wesent­lich jün­ger. In L.A. ist es wie immer Sommer, und Stevie will zu den Großen dazu­ge­hö­ren. Zu Hause tyran­ni­siert ihn sein älte­rer Bruder, sei­ne allein­er­zie­hen­de Mutter ist sel­ten da. Als Stevie im ört­li­chen Skateboard-Laden eine Gruppe coo­ler Typen ken­nen­lernt, ändert sich alles: Das Ninja-Turtles-Poster wird durch ein Pin-up-Girl ersetzt, nachts wird vor dem Haus Skaten trai­niert, und bald raucht Stevie sei­ne ers­te Zigarette.
    Schauspieler Jonah Hill (The Wolf of Wall Street) lässt in sei­nem Regiedebüt mit viel Liebe zum Detail die 1990er-Jahre wie­der auf­er­ste­hen. Mit gro­ßer Leichtigkeit und viel Musik erzählt er von der schwie­ri­gen Suche eines Teenagers nach Anerkennung und nach den rich­ti­gen Freunden. Zwischen Mixtapes, VHS-Camcordern, Nintendo Playstation und mit einer gehö­ri­gen Portion Nostalgie ent­führt uns Hill in sei­nem auf 16mm gedreh­ten Film in die Welt eines Jungen, der sei­ne Grenzen aus­tes­tet und droht, zu schnell erwach­sen zu wer­den. Zusätzlich zur Filmmusik von Trent Reznor (Nine Inch Nails) und Atticus Ross sin­gen Nirvana, The Mamas & the Papas, Cypress Hill, Souls of Mischief und Seal.

    [nbsp]

    Credits:

    US 2018, 85 Min., engl. OmU
    Regie, Buch: Jonah Hill
    Kamera: Christopher Blauvelt
    Montage: Nick Houy
    mit: Sunny Suljic, Katherine Waterston, Lucas Hedges, Na-Kel Smith, Olan Prenatt 

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

     

     A film by Jonah Hill.  In English with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Stevie is 13, but looks a lot youn­ger. As always, it is sum­mer­ti­me in L.A. and Stevie is despe­ra­te to hang out with the big boys. At home his older brot­her tyran­ni­s­es him; his sin­gle mother is rare­ly the­re. When Stevie meets a group of cool dudes at the local skate­board shop, ever­y­thing chan­ges: the Ninja Turtles pos­ter is repla­ced by a pin-up girl, he beg­ins prac­ti­cing skate­boar­ding at night in front of the house and it is not long befo­re Stevie smo­kes his first cigarette.
    Actor Jonah Hill (The Wolf of Wall Street) has paid gre­at atten­ti­on to detail in order to resur­rect the 1990s for his direc­to­ri­al debut. His sto­ry of a teenager’s dif­fi­cult search for reco­gni­ti­on and the right fri­ends unfolds with gre­at ease and ple­nty of music. Replete with mix­tapes, VHS cam­cor­ders, Nintendo PlayStations and a good dose of nost­al­gia, Hill’s 16mm film takes us into the world of a boy who is test­ing his limits and is in dan­ger of gro­wing up too quick­ly. And on the sound­track, in addi­ti­on to film music sup­pli­ed by Trent Reznor (Nine Inch Nails) and Atticus Ross, we are trea­ted to the songs of Nirvana, The Mamas & the Papas, Cypress Hill, Souls of Mischief and Seal.

    [nbsp]
    Credits:

    US 2018, 85 Min., engl. OmU
    Regie, Buch: Jonah Hill
    Kamera: Christopher Blauvelt
    Montage: Nick Houy
    mit: Sunny Suljic, Katherine Waterston, Lucas Hedges, Na-Kel Smith, Olan Prenatt 

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

     

     

  • Der Fall Sarah und Saleem

    Der Fall Sarah und Saleem

    Ein Film von Muayad Alayan.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Sarah führt ein klei­nes Cafe in Jerusalem, Saleem ist Lieferant. Obwohl jeweils ver­hei­ra­tet, begin­nen sie eine lei­den­schaft­li­che Affäre mit­ein­an­der. Was nor­ma­ler­wei­se eine pri­va­te, nur mora­lisch zu behan­deln­de Sache wäre, ent­wi­ckelt sich in die­sem Fall zu einer hoch­po­li­ti­schen, denn Saleem ist Palästinenser, Sarah jüdi­sche Israelin. Als sie aus­nahms­wei­se zusam­men in Bethlehem eine Bar besu­chen, wird ein auf­dring­li­cher Gast miss­trau­isch und ahnt, dass Sarah Jüdin ist. Das hat Folgen für Saleem, der sich beim poli­zei­li­chen Verhör nur mit einer Notlüge her­aus­win­den kann, die wie­der­um Sarah in den Fokus des israe­li­schen Geheimdienstes stellt. Für ihren Mann David, einem Armee-Offizier, kann dies äußerst unan­ge­nehm wer­den, und auch Saleems schwan­ge­re Frau Bisan erfährt von der Affäre. Ihr Mann sitzt da schon in israe­li­scher Haft und wird von paläs­ti­nen­si­scher Seite als Held gefei­ert. Als die Situation für alle immer aus­weg­lo­ser wird, ver­su­chen die bei­den Frauen eine Annäherung, um zu ret­ten, was zu ret­ten ist.

    Regisseur Muayad Alayan insze­niert die Teilung Jerusa­lems und das poli­ti­sche Minenfeld des Nahostkonflikts … nicht mit Hilfe sym­bo­li­scher Überformun­gen, mit denen Konflikte, Teilung und Segregation oft dar­ge­stellt wer­den. „Der Fall Sarah & Saleem“ dekon­stru­iert nicht vor­der­grün­dig den Machtapparat und das dazu­ge­hö­ri­ge Weltbild, das die eige­ne Sicherheit nur mit mili­tä­ri­scher und nach­rich­ten­dienst­li­cher Übermacht zu gewähr­leis­ten behaup­tet. Es sind viel­mehr die per­sön­li­chen Probleme und exis­ten­zi­el­len Ängste der Menschen, anhand derer Alay­an die Tragik der Situation zuspitzt: Sarah muss ihre Bedürfnisse hin­ter der Sicherheit Israels zurückstel­len, die ihr Mann als rang­ho­her Offizier mit zu ver­ant­wor­ten hat. Saleem wie­der­um schafft es nicht, sich die finan­zi­el­le Unabhängigkeit von der Familie sei­ner Frau zu erar­bei­ten. Ihre Affäre ist eine Flucht vor den fami­liä­ren und poli­ti­schen Strukturen, die ihr Leben bestim­men; der Ehebruch ein per­sön­li­cher Ver­rat, den die Staatsbehörden als Landesverrat deklarieren.“
    Karsten Mund | Filmdienst

    [nbsp]
    Credits:

    PS/NL/DE/MX 2018, 127 min., Farbe, Arab./Hebr./Engl. OmU
    Regie: Muayad Alayan
    Kamera: Sebastian Bock
    Schnitt: Sameer Qumsiyeh
    mit: Maisa Abd Elhadi, Adeeb Safadi, Sivane Kretchner, Ishai Golan

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

    Der Fall Sarah & Saleem (Trailer) | missingFILMs | Kinostart: 14.03.2019
    film by Muayad Alayan.  In Arabic, Hebrew and English with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    An affair of the heart beco­mes an affair of sta­te: a Palestinian dra­ma that takes the uphe­avals bet­ween Arabs and Jews to ano­ther, unu­su­al level. Sex in the back of a truck – that just about sums up the affair bet­ween Sarah and Saleem. They meet seve­ral times a week, as soon as he’s finis­hed deli­ve­ring his pastries and she’s shut her café. Their affair is given added piquan­cy not just by the fact that they’­re both mar­ried, but becau­se Sarah is Israeli and Saleem Palestinian. When the pair are spot­ted tog­e­ther, the intel­li­gence ser­vices on both sides take an inte­rest in Saleem, becau­se Sarah’s hus­band is no ordi­na­ry Israeli, but a high-ran­king officer.

     

    [nbsp]
    Credits:

    PS/NL/DE/MX 2018, 127 min., Farbe, Arab./Hebr./Engl. OmU
    Regie: Muayad Alayan
    Kamera: Sebastian Bock
    Schnitt: Sameer Qumsiyeh
    mit: Maisa Abd Elhadi, Adeeb Safadi, Sivane Kretchner, Ishai Golan

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

    Der Fall Sarah & Saleem (Trailer) | missingFILMs | Kinostart: 14.03.2019
  • Vakuum

    Vakuum

    Ein Film von Christine Repond.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Ein gut­bür­ger­lich situ­ier­tes Paar steht kurz vor sei­nem 35. Hochzeitstag, als Meredith (Barbara Auer) erfährt, dass sie nach einer Blutspende HIV posi­tiv getes­tet wor­den ist. Schockiert und nach eini­ger Recherche bekommt sie her­aus, dass ihr Mann André (Robert Hunger-Bühler) der Überträger ist, der sich sei­ner­seits offen­bar bei Prostituierten ange­steckt hat. Aus die­ser Konstellation erge­ben sich schein­bar unauf­lös­li­che Schuldverstrickungen, auch Schamgefühle. Aber vor allem steht Meredith vor einem Scherbenhaufen, den sie nicht mehr ein­fach zusam­men­set­zen kann. Selbstverständlichkeiten und Gewissheiten bie­ten kei­nen Halt mehr. Auf sich allein gestellt, erkennt sie von jetzt auf gleich ihre sozia­le Isolation und nur all­mäh­lich wächst in ihr eine Skepsis ihrem vor­ma­li­gem Leben gegen­über. Dann ahnt sie, dass aus ihrer Krankheit eine Chance erwächst, die viel­leicht ein Neuanfang bedeu­ten könnte.
    Die Geschichte erlaubt sich kei­ne Schlenker und bleibt ganz nah an der mini­ma­len Handlung. Gerade durch die unauf­dring­li­che, gleich­zei­tig betö­ren­de Schlichtheit wird die Komplexität erst rich­tig augen­fäl­lig. Der Film arbei­tet mit Andeutungen, hält sich mit einer Überfrachtung von Symbolen weit­ge­hend zurück. Im zurück­hal­ten­den, sub­ti­len Spiel von Barbara Auer spie­gelt sich die Verwandlung von einer gesi­cher­ten, abge­klär­ten und ver­fes­tig­ten Welt in eine löche­ri­ge, wage Existenz. Nicht zuletzt ist es ein Film über eine Emanzipation mit mehr ängst­li­chen als kämp­fe­ri­schen Momenten, der bis zum Ende sei­ne Melancholie kei­nes­wegs ver­schwei­gen will. (Michael Schmitz | indiekino)

    [nbsp]
    Credits:

    Deutschland 2018, 80 Min.
    Regie & Drehbuch: Christine Repond
    Kamera: Aline László
    Schnitt: Ulrike Tortora
    mit: Barbara Auer, Robert Hunger-Bühler

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

    A film by Christine Repond. In German.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Amidst the pre­pa­ra­ti­ons for her 35th wed­ding anni­ver­sa­ry, Meredith is sur­pri­sed by the dis­co­very that she is HIV-posi­ti­ve. Only her hus­band André comes into ques­ti­on as the carrier.
    Shaken, Meredith finds out that he has been unfaithful to her with pro­sti­tu­tes. She con­fronts André with the dia­gno­sis and throws him out of the house. Meredith, howe­ver, who has always built her life enti­re­ly around caring for her fami­ly, can hard­ly bear being alo­ne. Following an inten­se fight, she final­ly cons­ents to André’s return. He in the mean­ti­me knows that he is also HIV-posi­ti­ve. They deci­de to deal with the con­dem­na­ti­ons and the ill­ness together.
    The clo­ser the anni­ver­sa­ry cele­bra­ti­on looms, the more fra­gi­le this mar­ria­ge to be cele­bra­ted appears to be. The deep con­nec­tion they once had with one ano­ther only flas­hes through in rare moments. Brave, enra­ged and hop­eful, Meredith sen­ses that the­re can only be a future tog­e­ther when she can for­gi­ve André uncon­di­tio­nal­ly. But how much inju­ry can love withstand?

    [nbsp]
    Credits:

    Deutschland 2018, 80 Min.
    Regie & Drehbuch: Christine Repond
    Kamera: Aline László
    Schnitt: Ulrike Tortora
    mit: Barbara Auer, Robert Hunger-Bühler

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

  • Unzertrennlich

    Unzertrennlich

    Ein Film von Frauke Lodders.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Eymen, Eray, Gustaf, Max und Svea hei­ßen die fünf gesun­den Geschwister, die im Mittelpunkt von Frauke Lodders Dokumentation „Unzertrennlich – Leben mit behin­der­ten oder lebens­ver­kürzt erkrank­ten Geschwistern“ ste­hen. Und das – im Mittelpunkt ste­hen – ist eine Seltenheit in ihrem Leben, denn seit dem Moment, an dem ihre Mutter ein behin­der­tes Geschwisterkind zur Welt brach­te, hat sich die Rolle inner­halb der Familie grund­le­gend verändert.

    Ca. 4 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Bruder oder eine Schwester, die chro­nisch oder lebens­ver­kürzt erkrankt oder behin­dert sind. Sie müs­sen sich bereits deut­lich frü­her als ihre AltersgenossInnen mit Themen wie Verantwortung, Verzicht und Verlust aus­ein­an­der- set­zen. Ihre Realität unter­schei­det sich grund­le­gend von der ande­rer Kinder und Jugendlicher. Leise beob­ach­tend und mit gro­ßem Respekt vor allen Familienmitgliedern nähert sich der Film den unter­schied­li­chen Lebensrealitäten sol­cher Geschwisterkinder an und führt in ihren Alltag ein.

    Webseite: mindjazz-pictures.de

    [nbsp]
    Credits:

    DE 2018 91 Min.
    Regie: Frauke Lodders
    Kamera: Timo Schwarz, Fabian Schmalenbach
    Schnitt: Kirsten Ottersdorf 

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

    A film by Frauke Lodders.

     [Credits] [Termine] [Trailer]

    How does living with a serious­ly sick or dis­ab­led child influence the fami­ly struc­tu­re? What spe­ci­fic role do the healt­hy siblings have? The docu­men­ta­ry UNZERTRENNLICH accom­pa­nies child­ren and young adults from five com­ple­te­ly dif­fe­rent fami­lies and seeks to find ans­wers to the­se ques­ti­ons in their ever­y­day lives.
    Over three quar­ters of the popu­la­ti­on in Germany have at least one brot­her or sis­ter. These siblings are play­mates, con­fidan­tes and often best fri­ends for life. But with a sibling the­re also emer­ges rival­ry in the com­pe­ti­ti­on for affec­tion, atten­ti­on, free­dom and respect. Conflicts are part of every healt­hy rela­ti­onship bet­ween siblings. They are important to estab­lish a las­ting balan­ce and to sup­port the healt­hy deve­lo­p­ment of a child. But what hap­pens, if that is not pos­si­ble becau­se one child has a spe­cial, shiel­ded sta­tus in the fami­ly, due to a sick­ness or disa­bi­li­ty and is in need of con­stant care?

    Webseite: mindjazz-pictures.de

    [nbsp]
    Credits:

    DE 2018 91 Min.
    Regie: Frauke Lodders
    Kamera: Timo Schwarz, Fabian Schmalenbach
    Schnitt: Kirsten Ottersdorf 

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

  • Im Land meiner Kinder

    Im Land meiner Kinder

    Ein Film von Darío Aguirre.
    In Deutsch und Spanisch mit deut­schen und spa­ni­schen Untertiteln.

    [Credits]  [Trailer]

    Eigentlich war Dario wegen Stephanie aus Ecuador nach Deutschland gekom­men, aber die Behörden gehör­ten vom ers­ten Tag zu ihrer Beziehung dazu. In den fol­gen­den 15 Jahren soll­ten sie ihm ins­ge­samt 10 Visa aus­stel­len – eine lan­ge Spur aus Papieren, Stempeln, Genehmigungen und Einschränkungen ver­band Dario mit Deutschland und hielt ihn doch auch immer auf Abstand. Und dann das: Der Erste Bürgermeister von Hamburg lädt Dario ein, Deutscher zu wer­den. Eine Liebeserklärung? Darío beant­wor­tet sie mit einem zärt­lich-iro­ni­schen Roadmovie, das sei­nen ver­schlun­ge­nen Weg vom Land sei­ner Eltern in das Land sei­ner Kinder nachzeichnet.

    [nbsp]

    Credits

    Deutschland, Schweiz 2018,  88 Min. 
    Regie: Darío Aguirre
    Drehbuch: Darío Aguirre
    Protagonisten: César Aguirre, Mariuxi Guevara, Christa und Andreas Tonn, Stephanie Tonn
    Produzent: Tobias Büchner, Franziska Reck
    Kamera: Helena Wittmann, Darío Aguirre
    Schnitt: Ulrike Tortora, Darío Aguirre

    frei­ge­ge­ben ab 0 Jahren (FSK Prüfkarte pdf)

    Gefördert von der Filmförderung Hamburg Schleswig Holstein GmbH

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

    [nbsp]A film by Darío Aguirre.
    In German and Spanish with Spanish and German subtitles.

    [Credits] [Trailer]

    Unexpectedly, the German aut­ho­ri­ties offer the Ecuadorian direc­tor Dario Aguirre German citi­zen­ship. In this ten­der­ly iro­nic road movie, he por­trays the com­pli­ca­ted path he took from the coun­try of his foref­a­thers to that of his children.
    Aguirre actual­ly came to Germany becau­se of Stephanie from Ecuador, but the aut­ho­ri­ties have always been a part of their rela­ti­onship. In the ensuing 15 years, they issued a total of 10 visas. This long trail of docu­ments, stamps, per­mits and rest­ric­tions pro­vi­ded Aguirre with a con­nec­tion to Germany, while at the same time kee­ping him at arm’s length. And now this: the mayor of Hamburg invi­tes Dario to beco­me a German. The offer rai­ses many ques­ti­ons. Is this a decla­ra­ti­on of love for his adopted home? And: does he feel in a posi­ti­on to beco­me a German yet?

    [nbsp]

    Credits

    Deutschland, Schweiz 2018,  88 Min. 
    Regie: Darío Aguirre
    Drehbuch: Darío Aguirre
    Protagonisten: César Aguirre, Mariuxi Guevara, Christa und Andreas Tonn, Stephanie Tonn
    Produzent: Tobias Büchner, Franziska Reck
    Kamera: Helena Wittmann, Darío Aguirre
    Schnitt: Ulrike Tortora, Darío Aguirre

    frei­ge­ge­ben ab 0 Jahren (FSK Prüfkarte pdf)

    Gefördert von der Filmförderung Hamburg Schleswig Holstein GmbH

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

    [nbsp]

  • Die Maske

    Die Maske

    Ein Film von Małgorzata Szumowska.

    [Credits] [Indiekino Club] [Trailer]

    Die Kamera fährt durch eine Scheibe und zeigt bewe­gungs­lo­se Gesichter, von denen man zunächst ver­mu­ten könn­te, dass es sich um Passagiere einer früh­mor­gend­li­chen Straßenbahn han­delt. Dann ent­hüllt sie den wah­ren Charakter der Szenerie: Ein Supermarkt lockt mit Flat-Screen-Glotzen, aller­dings nur für Schnäppchenjäger*Innen, die bereit sind, sich beim Run auf die Ware bis auf die Unterwäsche aus­zu­zie­hen. Und so spie­len sich bizar­re Szenen ab: Halbnackte Körper bal­gen sich um die Geräte und fügen ein­an­der aller­lei Gemeinheiten zu, um sich die begehr­ten Stromfresser zu sichern. Jacek (Mateusz Kosciukiewicz), der zu Heavy Metal in sei­nem klei­nen roten Polski Fiat durch die Gegend bret­tert, erkämpft sich einen. Jacek und Dagmara (Malgorzata Gorol) sind Lula und Sailor aufm Dorf, aller­dings wer­den sie nur von der Stumpfheit der Mitbewohner des plat­ten Landes bedroht. Aber ist die harm­lo­ser als die Alptraumlandschaft eines David Lynch? Nein. Die rie­si­ge, im Bau befind­li­che, die Landschaft erschla­gen­de Jesus Statue, ent­hüllt einen Realitätsverlust und Rückfall in ver­ges­sen geglaub­te Zeiten, die das 21. Jahrhundert so unap­pe­tit­lich machen. Jacek arbei­tet auf der Baustelle bis zum Sturz vom Gerüst, dem Wendepunkt des Films, der den Anfang sei­ner Passionsgeschichte bedeu­tet. Er wird von den Toten auf­er­ste­hen, uner­kannt unter sei­nes­glei­chen wei­len und die Suche fort­set­zen, die Małgorzata Szumowskas Protagonisten in „Body“ ange­fan­gen haben. Der ruhi­ge Strom der Filmerzählung wird immer wie­der von Tableaus unter­bro­chen, die das Geschehen unge­mein ver­dich­ten, man schaut sie erst an wie etwas Fremdes, um dann die Homogenität zu erken­nen und zu genie­ßen. Die Sicherheit der Filmemacherin, aus den ver­meint­lich nicht zusam­men­füg­ba­ren Teilen etwas zu erschaf­fen, was über der Summe die­ser steht, ist erstaunlich.

    Małgorzata Szumowskas Thema sind Menschen, die Schwierigkeiten haben, ihre Existenz mit dem nöti­gen Glauben zu unter­füt­tern, sie zwei­feln, stol­pern und sie fal­len. Aber es gibt ein Licht am Ende des Tunnels und es ist kein Zug. Die Regisseurin ver­spricht ihren Figuren kein Paradies, aber Ehrlichkeit und Würde. Gleichzeitig demon­tiert sie die pol­ni­sche Staatsreligion und beschäf­tigt sich mit der Absurdität des Geschehens in und um die star­re Festung Katholizismus, die der­zeit gut im Futter steht.

    Leider scha­de: Die Christus-König-Statue, 2010 nahe Świebodzin aus dem Boden gestampft, ist die größ­te (6 m über Christus-Erlöser-Statue in Rio). Allein 3 m Höhe mißt die Krone, die den Anspruch auf welt­li­chen Einfluß unterstreicht. 

    Credits:

    Twarz
    Polen 2018, 91 Min., poln. OmU
    Regie:Małgorzata Szumowska
    Buch: Małgorzata Szumowska, Michał Englert
    Kamera: Michał Englert
    Montage: Jacek Drosio
    mit: Mateusz Kościukiewicz
    Agnieszka Podsiadlik
    Małgorzata Gorol
    Roman Gancarczyk
    Dariusz Chojnacki
    Robert Talarczyk
    Anna Tomaszewska
    Martyna Krzysztofik 

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

    A Film by Małgorzata Szumowska. In Polish with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Jacek loves hea­vy metal and his dog. He con­verts the coun­try lanes out­side his door into a racing track and bombs down them in his litt­le car. When he and his girl­fri­end Dagmara take to the dance­f­lo­or, ever­yo­ne runs for cover. He enjoys his exis­tance as a cool mis­fit in an other­wi­se stuffy envi­ron­ment, and keeps his mus­cles toned working on a buil­ding site clo­se to the Polish-German bor­der whe­re the world’s lar­gest sta­tue of Jesus is being con­s­truc­ted. But then his life is thrown bad­ly off cour­se by a ter­ri­ble acci­dent at work that com­ple­te­ly dis­fi­gu­res him. Eagerly fol­lo­wed by the Polish media, Jacek beco­mes the first per­son in the coun­try to recei­ve a face trans­plant. He may be cele­bra­ted as a natio­nal hero and mar­tyr, but he no lon­ger reco­g­ni­s­es hims­elf in the mir­ror. Meanwhile, the sta­tue of Jesus grows tal­ler and tal­ler. Whilst events around Jacek come thick and fast, the film never loses sight of the big­ger pic­tu­re and ins­tead brings things even more into focus. Twarz uses the for­mat of an acer­bic far­ce to con­sider con­di­ti­ons in modern-day Poland and explo­re life in the pro­vin­ces, reve­al­ing a coun­try that is busy set­ting its faith in stone.
    (Berlinale)

    Credits:

    Twarz
    Polen 2018, 91 Min., poln. OmU
    Regie:Małgorzata Szumowska
    Buch: Małgorzata Szumowska, Michał Englert
    Kamera: Michał Englert
    Montage: Jacek Drosio
    mit: Mateusz Kościukiewicz
    Agnieszka Podsiadlik
    Małgorzata Gorol
    Roman Gancarczyk
    Dariusz Chojnacki
    Robert Talarczyk
    Anna Tomaszewska
    Martyna Krzysztofik 

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

  • Of Fathers and Sons

    Of Fathers and Sons

    Ein Film von Talal Derki.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Abu Osama, zur Drehzeit Mitte 40, lebt mit sei­nen zwei Frauen und 12 Kindern in Syrien. Der Fachmann für Autobomben und Minenentschärfung hat die Al-Nusra-Front mit­be­grün­det und träumt vom Kalifat. Besonders stolz wäre er, wür­den sei­ne gelieb­ten acht Söhne an der Errichtung mit­ar­bei­ten, wes­halb sie so früh wie mög­lich zu Kämpfern aus­ge­bil­det wer­den sol­len. Als beson­de­res Geschenk und Zeichen Gottes wer­tet er, dass sein Jüngster an einem 9. September zur Welt kam.
    Talal Derki stammt aus Damaskus, stu­dier­te Regie in Athen und lebt seit 2014 in Deutschland. Nach sei­nem Dokumentarfilm „Rückkehr nach Homs“ woll­te er eine tie­fe­re Innenansicht von Dschihadisten bekom­men, und sich dabei vor allem der Situation von Kindern wid­men. Als er auf Abu Osama traf, gab er sich als got­tes­fürch­ti­ger Reporter aus, der von Ruhm und Macht der Islamisten berich­ten wol­le, und durf­te nach eini­ger Zeit unge­hin­dert beim männ­li­chen Teil der Familie dre­hen. Besonderes Augenmerk rich­te­te er dabei auf die bei­den ältes­ten Jungen, Osama (13) und Ayman (12). Im Zeitraum von zwei Jahren leb­ten er und sein Kameramann Kahtan Hasson 300 Tage den streng reli­giö­sen Alltag mit. Dies und die stets vor­han­de­ne Gefahr der Enttarnung brach­ten den Regisseur oft­mals an sei­ne psy­chi­schen Grenzen.
    „Wenn wir Bilder aus die­sem Krieg sehen, haben wir häu­fig das Gefühl, dies sei eine irrea­le Parallelwelt. Deshalb woll­te ich in OF FATHERS AND SONSDIE KINDER DES KALIFATS eine direk­te Beziehung zwi­schen Protagonisten und Publikum her­stel­len. Ich woll­te die Zuschauer – durch die Bilder mei­ner Kamera – mit­neh­men auf mei­ne Reise. … Ich bin Osama und Ayman in ein Trainingscamp für jun­ge Kämpfer gefolgt und habe ange­fan­gen zu ver­ste­hen, wie die Kinder beein­flusst wer­den, und dass sie tat­säch­lich kei­ne Chance haben, sich frei zu ent­schei­den. Wie wer­de ich zu dem, der ich bin? Wo ist Hoffnung? Wie wird die Zukunft aus­se­hen? Welche Wahl haben wir?” Talal Derki

    [nbsp]
    Credits:

    Deutschland 2018, 98 Min., arab. OmU
    Regie: Talal Derki
    Kamera: Kahtan Hassoun
    Schnitt: Anne Fabini

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

    OF FATHERS AND SONSDIE KINDER DES KALIFATS – Trailer
    film by Talal Derki. In Arabic with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Talal Derki, a Syrian direc­tor, returns to his home­land loo­king for ans­wers; he wants to under­stand what makes peo­p­le radi­cal­i­ze, dri­ving them into the hands of the so-cal­led “Islamic State”. Talal gains the trust of a radi­cal Islamist fami­ly and obser­ves the dai­ly life of its mem­bers for more than two years. His came­ra main­ly focu­ses on the child­ren, pro­vi­ding an extre­me­ly rare insight into what it means to grow up with a father who is a mem­ber of a jiha­dist orga­ni­sa­ti­on. Osama and his brot­her Ayman both love and admi­re their father and obey his orders. However, while Osama plans to fol­low the path of radi­cal­i­sa­ti­on, Ayman pre­fers to go back to school.

    [nbsp]
    Credits:

    Deutschland 2018, 98 Min., arab. OmU
    Regie: Talal Derki
    Kamera: Kahtan Hassoun
    Schnitt: Anne Fabini

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]
    Trailer:

    OF FATHERS AND SONSDIE KINDER DES KALIFATS – Trailer