Die Austreibung des armenischen Volkes in die Wüste

Der Licht­bil­der-Vor­trag von Armin T. Weg­ner. Der legen­dä­re Augen­zeu­gen­be­richt von 1919! Gespro­chen von Ulrich Noe­then DE 2018, 57 Min. Regie: Ursu­la von Keitz (Am 19.3. um 17.00)

Als Sani­tä­ter im Ers­ten Welt­krieg wird Armin T. Weg­ner Augen­zeu­ge des arme­ni­schen Geno­zids. Er sieht den Flücht­lings­strom der von den Tür­ken in die syri­sche Wüs­te getrie­be­nen arme­ni­schen Bevöl­ke­rung: das Lei­den, das Elend, die mör­de­ri­sche Gewalt. In den Jah­ren 1915 bis 1917 fan­den dort bis zu 1,5 Mil­lio­nen Arme­ni­er den Tod.

Trotz des Ver­bots der tür­ki­schen Behör­den mach­te Weg­ner mehr als 100 Fotos und schmug­gel­te die­se »unter der Leib­bin­de ver­steckt über die Gren­ze«. Unmit­tel­bar nach Kriegs­en­de fass­te Weg­ner sei­ne Erfah­run­gen als Augen­zeu­ge in einem Vor­trag zusam­men, den er am 19. März 1919 in der Ber­li­ner Ura­nia erst­mals hielt.

Anläss­lich die­ses 100. Jah­res­ta­ges wird der von Ulrich Noe­then neu gespro­che­ne Vor­trag ver­öf­fent­licht, mit einer Later­na Magi­ca Pro­jek­ti­on von Karin Bienek. Erst­mals kann der Vor­trag – wie einst gehal­ten – wie­der erlebt wer­den.