Ein Film von Ulrike Franke & Michael Loeken. Ab 1.10. im fsk. Am 1.10. gibt es ein Filmgespräch mit Ulrike Franke & Michael Loeken und NABU-Podcaster Martin Rümmler.
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Watching People Watching Birds ist ein Film über das Sehen und das Hören, über das Beobachten – es ist ein Film über die Schärfung der Sinne und über die Fähigkeit zur Konzentration und Fokussierung auf den einen Moment – und darüber, wie wir durch unsere Blicke Beziehungen herstellen.
Wir beschäftigen uns seit Jahrzehnten mit der Transformation der Gesellschaft, von Landschaften, von Arbeitswelten und mit dem Verschwinden an sich, mit den Dingen, die unwiederbringlich verloren gehen. Somit war es für uns naheliegend uns der Natur und den Menschen zuzuwenden, die sich um die Vögel und die Natur kümmern, die aus ihr Kraft und Liebe ziehen und sich für ihren Erhalt einsetzen
Ging es in unseren vorherigen Filmen [Losers and Winners, Göttliche Lage, We are all Detroit] immer um den Wandel und dessen Akzeptanz, so geht es in Watching people watching birds um die Akzeptanz der Unumkehrbarkeit des Wandels, es geht um die Akzeptanz des Todes. Es geht um das Ende, das begonnen hat und das Versagen der Menschheit – trotz besseren Wissens rechtzeitig umzukehren.
Es geht in unserem Film um Sehnsucht, vielleicht eine verzweifelte oder vergebliche Sehnsucht danach, wie die Welt sein könnte, aber nicht mehr ist. Spröde, authentisch und direkt – uns war es sehr wichtig, dass alle Vogel- und Naturaufnahmen von uns selbst mit viel Geduld entdeckt und gedreht wurden und wir nicht auf spektakuläre Bilder aus dem Stockarchiv zurückgegriffen haben. Denn es geht uns nicht um das Bombastische, Spektakuläre, sondern um die leisen Töne, die kleinen Entdeckungen, die winzigen, kurzen Momente, die aber ein ganzes Glück bedeuten.
‚I’m doing it because they are beautiful and also because of it’s a feeling in my heart. I just feel happier when I look at a bird and I feel more present‘, sagt der weltberühmte Schriftsteller und leidenschaftliche Vogelbeobachter Jonathan Franzen.“ Michael Loeken, Ulrike Franke




Credits:
DE 2026 , 92 Min., Deutsch und Englisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Ulrike Franke & Michael Loeken
Kamera: Jörg Adams, Hajo Schomerus
Schnitt: Sophie Oldenbourg, Guido Krajewski
Trailer:
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