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Ein Film von Marie Wil­ke. Ab 22.11. im fsk.

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Wie mani­fes­tiert sich „Demo­kra­tie“ im öffent­li­chen Dis­kurs? Und wie kom­mu­ni­zie­ren wir eigent­lich mit­ein­an­der über unser poli­ti­sches Sys­tem? Frag­men­te aus einem Land im Umbruch: Poli­ti­ker üben in einem Work­shop kör­per­li­che und sprach­li­che Abwehr­tak­ti­ken. In einer Redak­ti­ons­kon­fe­renz der BILD-Zei­tung geht es um syri­sche Straf­tä­ter und Kaf­fee­fahr­ten. Eine Kunst­füh­rung im Reichs­tag beschäf­tigt sich mit der Skulp­tur „Tisch mit Aggre­gat“ von Joseph Beuys. Ein Fern­seh­bei­trag des MDR über Rechts­po­pu­lis­mus wird geschnit­ten. Eine Men­ge ruft: Volks­ver­rä­ter. Lügen­pres­se. Lokal­po­li­ti­ker müs­sen damit umge­hen. AGGREGAT ist kei­ne Erzäh­lung. Der Film ist eine Samm­lung aus Bil­dern, Ein­drü­cken und Bruch­stü­cken der poli­ti­schen und media­len Gegen­wart der deut­schen Demo­kra­tie.

Der Film prä­sen­tiert und bil­det ab, er urteilt nicht. Die­ser Ansatz ist für den Zuschau­er durch­aus her­aus­for­dernd, denn: Er nimmt dem Betrach­ter das Den­ken nicht ab son­dern for­dert ihn auf, sich selbst eine Mei­nung zu bil­den. Wil­ke spricht in die­sem Zusam­men­hang sehr tref­fend von der „Mün­dig­keit des Zuschau­ers“, also vom Ver­mö­gen des Men­schen zur Selbst­be­stim­mung und Eigen­ver­ant­wor­tung.“ Björn Schnei­der | programmkino.de

 

Credits:
DE 2018, 92 Min.
Regie, Buch: Marie Wil­ke
Kame­ra: Alex­an­der Gheor­g­hiu
Schnitt: Jan Sol­dat, Marie Wil­ke

 
Ter­mi­ne:

  • noch kei­ne oder kei­ne mehr

 
Trai­ler: