Wild

Wild

Ein Film von Nicolet­te Kre­bitz.

Ania ist IT-Spezialistin. Sie wohnt zusam­men mit ihrer Schwes­ter in einer Hoch­haus­sied­lung. Auf dem Weg zur Arbeit nimmt sie stets eine Abkür­zung durch einen Vor­stadt­park­wald.

Ani­as Leben erscheint trost­los, eine Art leb­lo­se Vor­höl­le der aus­weg­lo­sen Ange­passt­heit.

Dann hat sie eines mor­gens eine selt­sa­me Begeg­nung: sie steht einem Wolf gegen­über. Sie sehen sich direkt in die Augen – und es kommt ihr so vor, als wäre ihr bis­he­ri­ges Leben ein Witz. Das Mäus­chen wird zur Jäge­rin, legt Fähr­ten und schafft es das wil­de Tier zu fan­gen. Sie sperrt es in ihrer Hoch­haus­woh­nung ein – und sprengt sämt­li­che Fes­seln ihres bis­he­ri­gen Lebens.

Nicolet­te Kre­bitz‘ drit­te Regie­ar­beit hat­te Pre­mie­re in SUNDANCE, und die Kri­ti­ker waren sich einig, ein beson­de­res Werk vor sich zu haben:

»Es gab noch kei­nen Film wie die­sen, dies kann man mit Sicher­heit behaup­ten.« (The Hol­ly­wood Repor­ter)

»Ani­as Eman­zi­pa­ti­on und der bizar­re Weg dort­hin, machen WILD zu einem ver­stö­ren­den und kom­pro­miss­lo­sen Werk.« (Screen Inter­na­tio­nal),

aber auch hier­zu­lan­de ist man ent­zückt:

»In sei­ner Eigen­wil­lig­keit und Kon­se­quenz ist Wild beglü­ckend. Eine traum­wand­le­ri­sch sicher insze­nier­te Emanzipations- und Initia­ti­ons­ge­schich­te, ein trös­ten­des Lein­wand­ge­schenk.« (critic.de)

»WILD ist eines der wohl­ge­merkt vie­len Meis­ter­wer­ke, die wir in den letz­ten 20 Jah­ren im Pro­gramm­ki­no unse­rer Wahl erle­ben durf­ten.« (intro)

D 2016, 97 Min.
Regie & Buch: Nicolet­te Kre­bitz

Kame­ra: Rein­hold Vor­schnei­der
Schnitt: Bet­ti­na Böh­ler
mit : Lilith Stan­gen­berg, Georg Fried­rich,
Sil­ke Boden­be­n­der

wei­te­re Fil­me von Nicolet­te Kre­bitz:
Jeans, Das Herz ist ein dunk­ler Wald