Pio

Ein Film von  Jonas Car­pi­gna­no.

Der 14-jäh­ri­ge Pio lebt in einer Roma-Fami­li­en­ge­mein­schaft, die in der süd­ita­lie­ni­schen Stadt Gioia Tau­ro meh­re­re Wohn­blocks bewohnt. In der Hafen­stadt gibt es kaum Per­spek­ti­ven, Zusam­men­halt nur inner­halb der eige­nen Com­mu­ni­ty, not­falls auch gegen ande­re Aus­ge­grenz­te wie die afri­ka­ni­schen Flücht­lin­ge, deren Lebens­ver­hält­nis­se noch schlech­ter sind. Als sein Bru­der und sein Vater ver­haf­tet wer­den, fühlt sich Pio ver­pflich­tet, für die Mut­ter und die jün­ge­ren Geschwis­ter Geld zu ver­die­nen und er fängt des­halb an, klei­ne­re und grö­ße­re Ver­bre­chen zu bege­hen.

Bereits in „Medi­ter­ra­nea“, dem Spiel­film­de­büt von Jonas Car­pi­gna­no, spielt Pio eine klei­ne­re Neben­rol­le. Jetzt dreht sich der gan­ze Film um ihn, die Rol­le sei­nes bes­ten Freun­des ist mit Kou­dous Seihon besetzt, dem Haupt­dar­stel­ler aus „Medi­ter­ra­nea“. Bei­de Lai­en­dar­stel­ler wis­sen, was sie spie­len, denn sie brin­gen ihre eige­nen Lebens­er­fah­run­gen in die Fil­me Car­pi­gna­nos mit ein.

Credits:
A Ciam­bra

Deutsch­land, Frank­reich, Ita­li­en, USA 2017, 120 Min., ital. OmU
Regie: Jonas Car­pi­gna­no
Buch: Jonas Car­pi­gna­no
Kame­ra: Tim Cur­tin
Schnitt: Affon­so Gonçal­ves
mit:
Pio Ama­to, Kou­dous Seihon, Damia­no Ama­to

Ter­mi­ne:

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