Eine Stadt in Nord-Irland. Der Fensterputzer John zieht seinen vierjährigen Sohn Michael alleine auf, seit die Mutter die Familie kurz nach der Geburt verlassen hat. Ihr Leben ist bestimmt von den täglichen Notwendigkeiten und Ritualen, geprägt von der tiefen Liebe zwischen Vater und Sohn. Was Michael nicht weiß: John hat Krebs. Ihm bleiben nur noch wenige Monate. Die will er nutzen, um eine neue Familie für Michael suchen, eine perfekte Familie.
Aber wie kann er seinem Sohn erklären, warum sie so viele merkwürdige Menschen besuchen? Kennt er seinen Sohn gut genug, um zu wissen, was der braucht? Langsam beginnt John zu begreifen, dass er keine Entscheidung für die Zukunft treffen muss, sondern eine für die Gegenwart. Gemeinsam mit Michael.
„Nowhere Special“ ist das neue, herzzerreißende Drama von Uberto Pasolini („Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit“) mit James Norton und Daniel Lamont. Bei seiner Weltpremiere in der Orizzonti-Sektion des Festivals von Venedig 2020 wurde der Film mit dem Jurypreis des Premio Bisata d’Oro ausgezeichnet.
Nowhere Special
Credits:
UK, IT, RO 2020, 96 Min., engl. OmU Buch und Regie Uberto Pasolini Kamera Marius Panduru Musik Andrew Simon Mcallister Montage Masahiro Hirakubo, Saska Simpson mit James Norton, Daniel Lamont, Eileen O‘Higgins
Eine Stadt in Nord-Irland. Der Fensterputzer John zieht seinen vierjährigen Sohn Michael alleine auf, seit die Mutter die Familie kurz nach der Geburt verlassen hat. Ihr Leben ist bestimmt von den täglichen Notwendigkeiten und Ritualen, geprägt von der tiefen Liebe zwischen Vater und Sohn. Was Michael nicht weiß: John hat Krebs. Ihm bleiben nur noch wenige Monate. Die will er nutzen, um eine neue Familie für Michael suchen, eine perfekte Familie.
Aber wie kann er seinem Sohn erklären, warum sie so viele merkwürdige Menschen besuchen? Kennt er seinen Sohn gut genug, um zu wissen, was der braucht? Langsam beginnt John zu begreifen, dass er keine Entscheidung für die Zukunft treffen muss, sondern eine für die Gegenwart. Gemeinsam mit Michael.
„Nowhere Special“ ist das neue, herzzerreißende Drama von Uberto Pasolini („Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit“) mit James Norton und Daniel Lamont. Bei seiner Weltpremiere in der Orizzonti-Sektion des Festivals von Venedig 2020 wurde der Film mit dem Jurypreis des Premio Bisata d’Oro ausgezeichnet.
Nowhere Special
Credits:
UK, IT, RO 2020, 96 Min., engl. OmU Buch und Regie Uberto Pasolini Kamera Marius Panduru Musik Andrew Simon Mcallister Montage Masahiro Hirakubo, Saska Simpson mit James Norton, Daniel Lamont, Eileen O‘Higgins
Mit dem bundesweiten Festival Studio Bosporus richtet die Kulturakademie Tarabya vom 3. September bis 31. Oktober den Fokus auf den deutsch-türkischen Dialog. Sie nimmt die politische Situation in der Türkei ebenso in den Blick wie die plurale Gesellschaft Deutschlands. Anlass ist der 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei als zentrales Erinnerungsdatum einer gesellschaftlichen Vielfalt sowie das 10-jährige Bestehen der Künstlerresidenz am Bosporus.
Im Rahmen dieses Programms zeigt das fsk Kino folgende Filme:
Aysun Bademsoy: Spuren – Die Opfer des NSU Dokumentarfilm, 81 Min., anschließendes Gespräch mit der Regisseurin 8.9. 20:15 [Tickets]
Aslı Özarslan: Dil Leyla Dokumentarfilm, 71 Min., Deutsch, Kurdisch, anschließendes Gespräch mit der Regisseurin 23.9. 20:15 [Tickets]
Ezgi Kılınçaslan: Kurzfilme 30.9. 20:15 Anschließendes Gespräch mit der Regisseurin 30.9. 20:15
Silvina Der-Meguerditchian: Armenoscope, constructing belonging (2017) Doku-Essay 62 Min., Armenisch mit englischen UT, anschließendes Gespräch mit der Regisseurin 21.10. 20:15 [Tickets]
Ayşe Polat: Die Anderen (2016) Dokumentarfilm 66 Min., Kurdisch, Türkisch mit englischen UT, anschließendes Gespräch mit der Regisseurin 27.10. 20:15 [Tickets]
Dinosaur jr. sind Pioniere des Indie-Rock, aber es gab schon früh Berichte über Spannungen zwischen den drei Bandmitgliedern. In FREAKSCENE reden J. Macsis, Lou und Murph offen über die toxische Atmosphäre in der Band.
Mitte der 80er Jahre veröffentlichte die Band Dinosaur jr. – damals noch als „Dinosaur“, das „jr.“ war die Folge einer Klage der älteren Hippie-Band „Dinosaurs“ – ihr Debütalbum, das zwar noch im US-Hardcore-Punk verwurzelt war, aber eine lässigere Haltung mit älteren Rockstilen einnahm. Dinosaur jr. waren (und sind) irrsinnig laut und wirkten trotzdem seltsam introvertiert. Die Band war schnell in Independent-Kreisen erfolgreich, und landete mit 1988 mit „Freak Scene“ einen Hit in den Independent-Charts, ein Jahr später kam ihre Coverversion des The Cure-Songs „Just Like Heaven“ auch in die Pop-Charts. Dinosaur jr. war auf dem Höhepunkt des Erfolgs, aber es gab Gerüchte darüber, dass die Musiker nicht mehr miteinander redeten. 1989 warf J. Mascis Lou Barlow aus der Band, zwei Jahre später hatte auch Drummer Murph genug. In FREAKSCENE – THESTORYOFDINOSAURJR. reden J. Macsis, Lou und Murph über die Gründung, Trennung, und Wiedervereinigung der Band, und sind dabei erstaunlich offen in Bezug auf die eigene toxische Männlichkeit, die sich bei Dinosaur jr. wenigstens nicht gegen Frauen richtete. Heute, nach den Missbrauchsskandalen um Ryan Adams und Marilyn Manson, ist klar, dass auch in der Independent Szene reichlich Macker-Gift verbreitet war und ist, aber damals standen die Stars auch für eine andere, komplexere Vorstellung von Männlichkeit. Heute zeigen sich auch Band-Diktator J. Mascis und Aggro-Bassist Lou Barlow einsichtig. Drummer Murph weckt aufrichtiges Mitgefühl dafür, den Psycho-Terror seiner Band so lange ausgehalten zu haben. Als Porträt einer Banddynamik ist FREAKSCENE großartig, nur kommt die Faszination der Musik von Dinosaur jr., die gerade in der flächigen Entfaltung der Songs und in den brachialen Dynamikwechseln liegt, in den Songschnipseln nicht herüber. Für Fans ist der Film Gold, für Nicht-Eingeweihte weniger.
Tom Dorow | indiekino.de
Freakscene – The Story of Dinosaur Jr.
Credits:
DE/US 2020, 82 Min. Regie: Philipp Reichenheim mit: J Mascis, Lou Barlow, Murph, Kim Gordon, Henry Rollins, Bob Mould, Thurston Moore
Einen Science-Fiction-Film aus Kuba bekommt man nicht alle Tage zu sehen, allein das schon macht das Regiedebüt des erfahrenen Drehbuchautors Arturo Infantes bemerkenswert. Weltraumaction sollte man allerdings nicht erwarten, denn „Die außergewöhnliche Reise der Celeste Garcia“ benutzt sein Sci-Fi-Motiv ganz unterschwellig und erzählt stattdessen von seiner Titelheldin, die nach Jahren des immer gleichen Trotts noch einmal einen Neuanfang wagen möchte.
Die ehemalige Lehrerin Celeste Garcia (Maria Isabel Diaz) führt nach ihrer Pensionierung ein beschauliches Leben in Havanna, arbeitet als Teilzeitkraft im Planetarium und kümmert sich um ihren 25jährigen Sohn Pedrito (Roberto Espinosa), der immer noch zu Hause lebt und den ganzen Tag mit seinen Videospielen beschäftigt ist. Ein wenig mehr Aufregung wünscht sich Celeste in ihrem täglichen Trott, der so beschaulich abläuft, wie das Leben in der kubanischen Hauptstadt.
Als sie eines Tages nach Hause kommt, ist die Wohnung ihrer Nachbarin Polina von der Polizei abgesperrt und die Nachbarin verschwunden. Und dann hört Celeste in den abendlichen Nachrichten im Staatsfernsehen etwas seltsames: Der Sprecher erklärt der Bevölkerung, dass Kuba seit langem von Außerirdischen vom Planeten Gryok Besuch hat. Unbemerkt haben die Aliens sich unter die Bevölkerung gemischt, um die besonderen Erfolge des kubanischen Sonderweges mit eigenen Augen zu erleben, Erfolge, die, wie der Nachrichtensprecher betont, trotz des Embargos durch die Vereinigten Staaten errungen wurden. Und als wäre das nicht schon seltsam genug, findet Celeste in ihrer Wohnung eine Einladung zum Planeten der Gryoks, die einige Kubaner als Botschafter in ihre Welt holen wollen. Voller Enthusiasmus beginnt sich Celeste auf die bevorstehende Reise vorzubereiten und erinnert sich derweil an Momente, die ihr bisheriges Leben geprägt haben.
In einer alten, verfallenen Schule spielt „Die außergewöhnliche Reise der Celeste Garcia“ in erster Linie, umfunktioniert zum Ort, wo die Auserwählten sich auf ihr neues Leben vorbereiten. Eine bunte Gruppe kubanischer Charaktere ist das, vom alternden Musiker, einer schwangeren Frau, bis zu einem jüngeren Paar, das unbedingt ausreisen möchte. Unweigerlich muss man spätestens hier an den Wunsch vieler Kubaner denken, ihre mit wirtschaftlichen Problemen kämpfende Heimat zu verlassen und ihr Glück im Ausland, am liebsten im ebenso nahen wie fernen Amerika zu suchen. Doch die Vorbereitung auf die Migration macht schnell deutlich, dass auch das Leben auf Gyrok kein Zuckerschlecken ist, das auch dort strenge Regeln gelten, das auch in diesem scheinbaren Ort der Freiheit, nicht Alle alle Möglichkeiten haben.
So deutlich sich diese Prämisse auf dem Papier liest, so subtil erzählt Arturo Infante von seiner Titelfigur, einfühlsam gespielt von der auch international bekannten Maria Isabel Diaz, die etwa in Almodovars „Volver“ oder Mel Gibsons „Apocalypto“ zu sehen war. Ob Celeste Garcia dann am Ende mit dem Raumschiff in ein neues Leben aufbricht oder doch in ihrer Heimat zurückbleibt, spielt keine Rolle mehr. Längst hat sie erkannt, dass nicht der Ort an dem sie lebt für ihr Glücklichsein entscheidend ist, sondern die Menschen, die sie umgeben und vor allem ihr eigener Blick auf ihr Dasein.
Auch dieses Jahr sind wir wieder bei Achtung Berlin dabei, mittlerweile zum 3. Mal. Bei unserer Auswahl scheinen sich die Themen manchmal zu ähneln, Hintergründe und Erzählstil sind es nicht.
Melanie Lischker schafft in BILDER (M)EINERMUTTER neben einem sehr persönlichen Zugang zu ihrer Mutter ein anschauliches Zeitkolorit der 1970-er Jahre mit seinen mannigfaltigen Widersprüchen. R: Melanie Lischker, Dokumentarfilm | 78 min. 9.9., 18:30 [Tickets & Termine]
Jide Tom Akinleminu schaut in WHEN A FARMGOESAFLAME auf seine Eltern, eine dänisch-nigerianische Beziehung, die plötzlich eine völlig unerwartete Wendung nahm. R: Jide Tom Akinleminu, Dokumentarfilm | 111 min. 12.9., 17Uhr [Tickets & Termine]
Rocco Di Mento möchte einen Film über die große Liebe seiner Großeltern drehen, muss aber feststellen, dass die Familienerzählung sehr verschieden ist von der Wirklichkeit (und auch noch anders, als wir das jetzt vermuten): THEBLUNDEROFLOVE. R: Rocco Di Mento, Dokumentarfilm | 84 min. 11.9., 18:30 [Tickets & Termine]
In der Polizeiakademie der autonom verwalteten kurdischen Provinz Rojava absolviert die 19-jährige Hala eine militärische Ausbildung mit feministischer Schulung. Dann kehrt sie in ihr Heimatdorf zurück, um auch ihre Schwestern vor Zwangsheirat und Unterdrückung zu schützen, erlebt aber eine Enttäuschung: THEOTHERSIDEOFTHERIVER von Antonia Kilian R: Antonia Kilian, Dokumentarfilm | 92 min. 11.9., 21:00 [Tickets & Termine]
Einmal mehr untersucht Daniel Kötter Bewegungen und Entwicklungen in Afrika. Entlang der Schlucht des Akaki-Flusses seziert RIFTFINFINNEE den mehr als nur symbolischen Riss zwischen der Stadt Addis Ababa und dem Land. R: Daniel Kötter, Dokumentarfilm | 79 min. 12.9., 19:30 [Tickets & Termine]
Tobias Lenels Spielfilm CAPRICCIO – DASFALSCHEKIND ist ein Sommerfilm über Empathie, Lügen und eine verleugnete Tochter. R: Tobias Lenel, Spielfilm| 90 min 10.9., 21.00 [Tickets & Termine]
Nach dem Tod seiner Großmutter reist der neunjährige Roman seiner Mutter Oksana aus der Ukraine nach Deutschland hinterher, nur um festzustellen, dass er sich einem Rivalen stellen muss, dem neuen Mann der Mutter. RIVALE, Spielfilm von Marcus Lenz R: Marcus Lenz, Spielfilm | 96 min. 10.9., 18:30 [Tickets & Termine]
Irgendwo im grausten Ruhrgebiet findet das „Böse“ statt, und Komissar Konka und sein Assistent Walter müssen in der völlig sinnlosen Tat ermitteln. Hanna Dörrs DASMASSAKERVONANRÖCHTE ist ziemlich abgefahren und will kein „Crowdpleaser“ sein, ist aber ein Film für alle, die keinen deutschen Fernsehkrimi mehr ertragen können. R: Hannah Dörr, Spielfilm | 63 min. 9.9., 21:00 [Tickets & Termine]
Sie haben alles erlebt im Fußball. Sie waren oben und unten, dann wieder oben oder auch nicht. Sie haben sich verletzt, sie haben sich wieder heran gekämpft, sie haben den harten und ernüchternden Alltag des bezahlten Fußballs in den Profi-Ligen und darunter erlebt. Sie sind ganz aus dem Fußball ausgestiegen, haben ihre eigenen Grenzen erkannt, sie haben erleben müssen, dass Talent allein nicht reicht. Sie haben sich mit den Medien herumgeschlagen und sich an sie gewöhnen müssen. Sie haben sehr viel Geld verdient oder auch gerade das nötigste. Sie haben viel über sich selbst gelernt und in wenigen Jahren so viel erlebt, wie andere kaum in einem ganzen Leben.
Seit über zwanzig Jahren begleiten Christoph Hübner und Gabriele Voss einige junge Fußballtalente von Borussia Dortmund mit der Kamera. Sie alle waren mehrfache deutsche Jugendmeister und Hoffnungsträger im Nachwuchsfußball. Einer von ihnen brachte es schließlich zu einer Profikarriere bis an die Spitze der Bundesliga, ein anderer schlug sich in den unteren Ligen des Fußballgeschäfts durch. Einer stieg schließlich ganz aus und machte eine erstaunliche Karriere anderswo.
Doch jetzt ist Schluss mit Fußball. Die Protagonisten von damals sind inzwischen Mitte dreißig und haben ihre Karriere beendet. Wie bauen sie sich einen neuen Alltag auf? Wie geben sie ihrem Leben einen neuen Inhalt? Sind sie mit sich zufrieden? Haben sie für die Verwirklichung ihres Traums alles gegeben? Was bleibt über den Fußball hinaus?
NACHSPIEL erlaubt einen ungewöhnlich nahen Blick auf den Fußball, auf seine Faszination und seine Gnadenlosigkeit, auf seine schönen und schwierigen Seiten. Das ist aber nicht alles. Was die jungen Spieler erlebt haben, ist nicht nur Fußball. Die Fragen, die bleiben, gehen weit darüber hinaus: Was muss man tun, um den eigenen Lebenstraum zu verwirklichen? Was heißt Erfolg und was heißt Scheitern? Und was heißt Gelingen auf dem persönlichen Lebensweg?
NACHSPIEL ist der dritte und letzte Teil der „Trilogie des Fußballer-Lebens“ von Christoph Hübner und Gabriele Voss, die 1998 mit DIECHAMPIONS begann und 2009 mit HALBZEIT fortgesetzt wurde.
Credits:
DE 2019, 94 Min. Regie: Christoph Hübner & Gabriele Voss Kamera: Christoph Hübner Schnitt: Gabriele Voss
Den Sommer 1910 verbringt die 17-jährige Russin Marina Zwetajewa im Kurort Loschwitz bei Dresden. Die Begegnung mit der deutschen Kultur fließt in ihren nach der Oktoberrevolution verfassten tagebuchartigen Text ein. Entstanden ist ein schillernder, irritierender Exkurs der noch jungen Beobachterin, in dem schon die spätere Lyrikerin aufblitzt. Sie reflektiert über Kunst und das Verhältnis Deutschland-Russland-Frankreich.
Credits:
DE 2021, 90 Min. Buch & Regie: Bernhard Sallmann Schnitt: Christoph Krüger
Zwei Jahre in California City, einer riesigen, geisterhaften Planstadt in der Wüste, durch eine Bergkette von Los Angeles abgeschnitten. Im Vergehen der Zeit, beim Pflegen des versandeten Straßennetzes, auf dem Weg zur Schule, beim Abhängen, entfaltet Victoria en passant eine Stadtkarte, die nie Orientierung erlaubt. Aus dokumentarischen Bildern und Handyvideos des Protagonisten, aus virtuellen Ansichten und einem Voiceover aus Warrens Tagebucheinträgen entsteht ein Bild der Stadt und eine Stadt aus Bildern. Darin wird die Konstruktion der Realität sichtbar, aber auch ihr Potenzial zur Poesie: ein Wettrennen mit der Schildkröte im Wüstensand, die Fontänen geplatzter Wasserleitungen, die Erinnerungen an Los Angeles beim virtuellen Flanieren mit Google Maps, schwarze Löcher als Tore zu einer anderen Galaxie.
Victoria
Credits:
BE 2019, 71 Min., engl. OmU Regie: Sofie Benoot, Liesbeth De Ceulaer, Isabelle Tollenaere Kamera: Isabelle Tollenaere Schnitt: Sofie Benoot, Liesbeth De Ceulaer, Isabelle Tollenaere mit Lashay T. Warren, Sharleece Bourne, Mark Martinez, Ernest Dove, Markiece Glover, Elliot Lacey
Für den Dokumentarfilm HINTERDENSCHLAGZEILEN öffnet Deutschlands größte Tageszeitung erstmals die Tür zu ihrem weltweit renommierten Investigativ-Ressort und erlaubt einen intimen Einblick in Arbeitsprozesse, die sonst nur unter strikter Geheimhaltung stattfinden.
Zwei Jahre nach der Enthüllung der Panama Papers stehen die Journalisten der Investigativ-Redaktion der Süddeutschen Zeitung vor neuen Herausforderungen: der politische Mord der maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galicia und ein mysteriöser Waffenhändler, der mit dem iranischen Atomraketen-Programm in Verbindung gebracht wird. Doch als ihnen im Frühling 2019 ein geheimes Video zugespielt wird, das den österreichischen Vizekanzler HC Strache schwer belastet, überschlagen sich die Ereignisse.
Daniel Sager gelingt es in seinem Film, die komplexe Vorgehensweise der Journalisten und der Redaktion für die Veröffentlichung des Ibiza-Videos zu begleiten. Prüfungen des Materials auf Echtheit, rechtliche Konsequenzen und Absicherungen, Recherchen zur Entstehung und den Quellen des Videos als Arbeitsschritte bis zur Veröffentlichung werden für den Zuschauer hier transparent.
Ein wichtiger Beitrag in der Diskussion um die Glaubwürdigkeit und die Rolle der Medien in demokratischen Gesellschaften.
Hinter den Schlagzeilen
Credits:
DE 2021, 90 Min. Regie: Daniel Sager Kamera: Börres Weiffenbach, Daniel Sager, Anne Misselwitz, Frank Marten Pfeiffer Schnitt: Hannes Bruun
PL 2020, 84 min, OmU
R/B: Grzegorz Zariczny
K: Weronika Bilska
S: Bartosz Pietras
M: Marcin Dymiter
D: Błażej Kitowski, Magdalena Sztorc, Tomasz Schimscheiner u. a.
Für die junge Aussteiger-Familie geht ein Traum in Erfüllung – ein eigenes Haus auf dem Land. Hier kann das junge Paar mit seiner Tochter in Ruhe planen, werkeln und gestalten. Aber ein altes Haus zu renovieren ist keine leichte Bastelarbeit. Deshalb kommt ein Onkel, um zu helfen – doch mit ihm kommt auch die Vergangenheit in das Haus, die zunehmend die heitere Aufbruchsstimmung überschattet.
Der Film besticht durch narrative Einfachheit und eine große Nähe zu seinen Figuren. Weronika Bilskas Kamera rückt eng an Personen und Gegenstände heran und hilft damit dem Zuschauer, tief in das Leben der Familie einzutauchen. Regisseur Grzegorz Zariczny wiederum bedient sich meisterhaft der Sprache des Dokumentarfilms und nimmt damit die Perspektive eines unprätentiösen Beobachters ein, der auf konstruierte Spannungsbögen und den moralischen Zeigefinger verzichtet.
Grzegorz Zariczny (geb. 1983) studierte Regie in Katowice Dokumentarfilm in Warschau. Sein Kurzfilm „Gwizdek“ (2013) gewann einen Grand Prix beim Sundance-Filmfestival. Darüber hinaus drehte Zariczny u. a. die Dokumentarfilme „Love, love“ (2015), „Ridan“ (2017) und „Ostatnia lekcja“ (2018), sowie den Spielfilm „Fale“ (2016).
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