Luisa

Ein Film von Julia Roesler. 

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

LUISA ist vor kur­zem von zu Hause aus­ge­zo­gen und neu­gie­rig, was das Leben für sie bereit­hält. Sie liebt Partys, ist für jeden Spaß zu haben, lässt sich auf Flirts und klei­ne Abenteuer ein. Sie lebt in der Wohngruppe einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung am Rande einer deut­schen Kleinstadt. Dort erhält sie Unterstützung in ihrem oft tur­bu­len­ten Alltag. Unbemerkt wird Luisa zuneh­mend stil­ler, in der Wohngruppe geht das all­täg­li­che Leben wei­ter, bis uner­war­tet fest­ge­stellt wird, dass Luisa schwan­ger ist. Luisa selbst sagt nicht, wie das pas­siert ist, sie schweigt. Jede und jeder weiß, dass ihr Freund Anton nicht zeu­gungs­fä­hig ist. Der Verdacht auf sexu­el­len Missbrauch liegt nahe. Luisa ent­schließt sich, die Schwangerschaft abbre­chen zu lassen.

Ziel war es, die Erzählung um Luisa und ihre Auseinandersetzung mit den Grenzverletzungen, die ihr zusto­ßen, mög­lichst ein­fühl­sam und respekt­voll zu umkrei­sen. Parallel soll­te die häu­fig ver­bor­ge­ne Lebenswelt von Menschen mit Behinderung in jener macht­vol­len Institution gezeigt wer­den, die sie eigent­lich beschüt­zen soll, aber zugleich bedroh­lich für ihre kör­per­li­che Integrität und ein selbst­be­stimm­tes Leben ist. Denn wie kön­nen wir sze­nisch und visu­ell abbil­den, dass die Strukturen der Heimunterbringung Missbrauch in sol­chem Maße ermög­li­chen, also Institutionen, die Schutz für aus­ge­rech­net die vul­nerabels­ten Menschen in der Gesellschaft ver­spre­chen und nicht hal­ten kön­nen? Und wie kön­nen wir als Gesellschaft das ver­än­dern? Für den Dreh war es wich­tig, einen inklu­si­ven Cast an unse­rer Seite zu haben, mit dem all die­se Fragen dis­ku­tiert wer­den konn­ten, um mög­lichst weni­ge Stereotype über Menschen mit Behinderung zu repro­du­zie­ren und natür­lich auch die Perspektive von Menschen mit Behinderung sicht­bar zu machen.“ Julia Roesler

Credits:

DE 2025, 94 Min., Deutsche OmeU
Regie: Julia Roesler
Kamera: Frank Amann
Schnitt: Anne Jünemann
mit: Celina Scharff, Trixi Strobel, Dennis Seidel, Eva Löbau, Bernd Hölscher, Katharina Bromka, Hadi Khanjanpour, Martin Schnippa, Peter Lohmeyer

Audiodeskriptionen, Untertitel und Hörverstärkung mit der Greta App

Trailer:
LUISA – Offizieller Trailer
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A film byJulia Roesler. In German with English subtitles.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Luisa lives in a resi­den­ti­al group at a faci­li­ty for peo­p­le with disa­bi­li­ties on the out­skirts of a small German town. It is unex­pec­ted­ly dis­co­ver­ed that she is pregnant. Everyone knows that her boy­fri­end, Anton, is infer­ti­le. The sus­pi­ci­on of sexu­al abu­se is evi­dent.
Luisa deci­des to ter­mi­na­te the pregnan­cy. The poli­ce are cal­led in to deter­mi­ne whe­ther a crime has been com­mit­ted. The inves­ti­ga­ti­on beco­mes a test of endu­rance for Luisa, her rela­ti­onship with Anton, and for the enti­re staff at the resi­den­ti­al facility.

Credits:

DE 2025, 94 Min., Deutsche OmeU
Regie: Julia Roesler
Kamera: Frank Amann
Schnitt: Anne Jünemann
mit: Celina Scharff, Trixi Strobel, Dennis Seidel, Eva Löbau, Bernd Hölscher, Katharina Bromka, Hadi Khanjanpour, Martin Schnippa, Peter Lohmeyer

Trailer:
LUISA – Offizieller Trailer
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