nach oben

Neubau

Ein Film von Johan­nes M. Schmit. Ab 12.11. im fsk.

[Credits] [Ter­mi­ne] [Trai­ler]

Som­mer in der Bran­den­bur­ger Pro­vinz. Mar­kus ist hin- und her­ge­ris­sen zwi­schen der Lie­be zu sei­nen pfle­ge­be­dürf­ti­gen Omas und der Sehn­sucht nach einem ande­ren Leben in Ber­lin, wo er sich eine Befrei­ung aus sei­ner Ein­sam­keit erhofft. Als er sich in Duc ver­liebt, wird alles noch kom­pli­zier­ter. Denn eigent­lich ste­hen in Mar­kus’ Neu­bau­woh­nung schon die gepack­ten Kis­ten für den Umzug in die gro­ße Stadt.
Dem Film gelingt die Kunst die Geschich­te sei­nes Prot­ago­nis­ten in gro­ßer Gelas­sen­heit und Selbst­ver­ständ­lich­keit zu erzäh­len, nicht als Reprä­sen­tant einer Grup­pe ein­zu­en­gen, son­dern ihn ganz bei sich, in sei­nem all­täg­li­chen Leben auf dem Land, mit sei­nen Sehn­süch­ten und indi­vi­du­el­lem Leben zu zei­gen.

Aus der Begrün­dung der Jury für den bes­ten Spiel­film beim Max Ophüls Preis 2020:
„Es gibt Fil­me, die sind lei­se, aber sie wir­ken lan­ge nach. Die wei­ten den Blick, ein­fach, indem sie ein­la­den genau hin­zu­schau­en. Sie kom­men ohne Buden­zau­ber aus, weil sie den Gegen­stand ihrer Betrach­tung ernst neh­men, ihm Wür­de ver­lei­hen. Sol­che Fil­me haben die Kraft Empa­thie zu erzeu­gen… Die durch­weg wun­der­bar besetz­ten und insze­nier­ten Neben­fi­gu­ren dür­fen atmen – in Sze­nen, die das Gesche­hen auf der Lein­wand nicht für eine Dra­ma­tur­gie funk­tio­na­li­sie­ren, son­dern Bedeu­tungs­über­schuss zulas­sen. Exis­ten­zi­el­les, Bana­les und Prag­ma­ti­sches ver­sam­melt sich beim Holun­der­blü­ten­zu­p­fen. Das ist sie, die neue Selbst­ver­ständ­lich­keit. Mehr davon!“

 
Credits:

DE 2020, 81 Min., dt. OmeU
Regie: Johan­nes M. Schmit
Kame­ra: Smi­na Bluth
Schnitt: Anto­nel­la Sarub­bi
mit Tucké Roya­le, Moni­ka Zim­me­ring, Jal­da Reb­ling, Minh Duc Pham u.a.

Ter­mi­ne:

  • noch kei­ne

 
Trai­ler:

nach oben