Licht

Ein Film von Bar­ba­ra Albert. Ab 1.2. im fsk.

Wien, 1777: Nach meh­re­ren geschei­ter­ten Ver­su­chen, die Blind­heit des Kla­vier­wun­der­kin­des Maria The­re­sia zu hei­len, geben die ehr­gei­zi­gen Eltern das Mäd­chen in die Obhut des umstrit­te­nen Wun­der­hei­lers Franz Anton Mes­mer. Wider Erwar­ten hel­fen des­sen magne­ti­sche Kuren und Maria The­re­sia dient ihm fort­an als Beweis gegen die ungläu­bi­ge Ärz­te­schaft. Mit der gewon­nen Seh­kraft ver­liert das Mäd­chen aller­dings den gewohn­ten Zugang zur Musik, und damit zu dem, was für sie lebens­not­wen­dig ist und womit sie sich einen Namen gemacht hat.

Ich möch­te LICHT nicht als Flucht in eine Ästhe­tik der Ver­gan­gen­heit ver­stan­den wis­sen, viel­mehr wid­met sich der Film Grund­fra­gen der mensch­li­chen Exis­tenz: der fort­wäh­ren­den Span­nung zwi­schen Unter­ord­nung und Anpas­sung, und der Sehn­sucht, sich über das Gewöhn­li­che zu erhe­ben, letzt­lich unsterb­lich zu wer­den. Und dar­über hin­aus dem Wert des Men­schen an sich.
Nicht zuletzt kreist alles in LICHT um die Wahr­neh­mung und deren Flüch­tig­keit. Es geht um den Blick und ums Sehen, um die­je­ni­gen, die gese­hen wer­den und die­je­ni­gen, die schau­en.“ Bar­ba­ra Albert
 


 
Credits:
Österreich/D, 2017, 97 Min.

Regie: Bar­ba­ra Albert
Dreh­buch: Kath­rin Rese­ta­rits
based on the novel «Mes­me­ri­zed» by Alis­sa Wal­ser
Kame­ra: Chris­ti­ne A. Mai­er
Schnitt: Niki Moss­böck

mit:
Maria Dra­gus
Devid Strie­sow
Lukas Miko
Kat­ja Kolm
 
Ter­mi­ne:
Do., 1. Feb.:

Fr., 2. Feb.:Sa., 3. Feb.:So., 4. Feb.:Mo., 5. Feb.:Di., 6. Feb.:Mi., 7. Feb.: