Letzte Tage in Havanna

Ein Film von Fer­nan­do Pérez. Ab 25.1. im fsk.

Die­go und Miguel, bei­de Mit­te vier­zig, leben in einer her­un­ter­ge­kom­me­nen Woh­nung mit­ten in Havan­na, ohne flie­ßend Was­ser und jeg­li­chen Kom­fort. Miguel ver­dient sein Geld als Tel­ler­wä­scher in einem pri­vat geführ­ten Restau­rant und küm­mert sich, gemein­sam mit Nach­barn und Fami­lie, um Die­go, den sei­ne HIV-Infek­ti­on ans Bett fes­selt. Die­go ver­sucht, sich sei­ne Lebens­freu­de zu erhal­ten, wäh­rend Miguel sich immer mehr ver­schließt. Nur die bei­den ken­nen Miguels Geheim­nis: Er plant, in die USA aus­zu­wan­dern und war­tet auf sein Visum. Die­gos Zustand ver­schlech­tert sich, er muss ins Kran­ken­haus und über­lässt sei­ner Nich­te Yusi das Zim­mer. Als Miguels Visum end­lich ein­trifft, ste­hen nicht nur für ihn über­ra­schen­de Ent­schei­dun­gen an. Anhand des Lebens in einem Miets­haus prä­sen­tiert der Autor, Doku­men­tar­fil­mer und Regis­seur Fer­nan­do Pérez nach eige­nem Dreh­buch ein schil­lern­des Kalei­do­skop der Gefüh­le. Die in ruhi­gen Ein­stel­lun­gen erzähl­te Geschich­te einer unge­wöhn­li­chen Freund­schaft ist auch ein Blick auf eine Kul­tur im Umbruch, die stän­di­ge Fle­xi­bi­li­tät und unglaub­li­chen Opti­mis­mus for­dert. Eine Lie­bes­er­klä­rung an die kuba­ni­sche Haupt­stadt und ihre Bewoh­ner.


 
Credits:
Últi­mos días en la Haba­na
Kuba / Spa­ni­en 2016, 93 Min., span. OmU
Regie: Fer­nan­do Pérez
Buch: Fer­nan­do Pérez, Abel Rodríguez
Kame­ra: Raúl Pérez Ure­ta
Schnitt: Rodol­fo Bar­ros
mit:
Jor­ge Mar­tí­nez (Die­go)
Patri­cio Wood (Miguel)
Gabrie­la Ramos (Yusi)
Cris­ti­an Jesús Pérez (P4)
Cora­lia Veloz (Cla­ra)
Car­men Solar (Fefa)
Yai­le­ne Sier­ra (Miri­am)
Ana Glo­ria Buduén (Poli­zis­tin) Do., 25. Jan.:Fr., 26. Jan.:Sa., 27. Jan.:So., 28. Jan.:Mo., 29. Jan.:Di., 30. Jan.:Mi., 31. Jan.:Do., 1. Feb.:Fr., 2. Feb.:Sa., 3. Feb.:So., 4. Feb.:Mo., 5. Feb.:Di., 6. Feb.:Mi., 7. Feb.: