In den besten Händen

ein Film von Catherine Corsini.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Ein Feuerwerk übels­ter Beschimpfungen schickt Raphaelle ihrer Freundin wegen deren Trennungsabsichten mit­ten in der Nacht, gefolgt von einer Kaskade aus Gejammer, Beschwerden und Selbstmitleid, als die Comiczeichnerin kur­ze Zeit spä­ter nach einem Sturz mit einem Armbruch in der Notaufnahme des Pariser Krankenhauses ankommt. Hier ist auch ohne die Egomanin schon die Hölle los, dazu kom­men jetzt noch Verletzte von den Ausschreitungen der Gelbwesten-Proteste, dar­un­ter auch Yann. Der Lastwagenfahrer war vol­ler Überzeugung und mit gan­zem Einsatz vor­ne dabei auf der Champs-Elysee, als Splitter einer Tränengasgranate sein Bein zer­schos­sen. Ebenso pene­trant unge­dul­dig wie Raphaelle war­tet er auf die Behandlung; er will so schnell wie mög­lich wie­der weg, um sei­nen Job nicht zu ver­lie­ren, kaput­tes Bein hin, Schmerzen her. Allerdings warnt alle schon ein Schild: „Wartezeit 8 – 10 Stunden. Wir dan­ken für Ihr Verständnis.“ Natürlich beha­ken sich Raphaelle und Yann, als sie in Vertretung ver­schie­de­ner Klassen auf­ein­an­der tref­fen, aber der Schauplatz und das Klinikpersonal, die tun, was sie nur kön­nen, sind die eigent­li­chen Hauptdarsteller. Kim, die drit­te Protagonistin, muss ihre sechs­te Nachtschicht in Folge absol­vie­ren, obwohl maxi­mal drei erlaubt sind, und hat zudem ein kran­kes Kind samt über­for­der­tem Mann zuhau­se. Trotzdem behält die erfah­re­ne Pflegerin eini­ger­ma­ßen die Ruhe, nur ein­mal bemerkt sie, dass es so nicht wei­ter­ge­hen kön­ne: Bald hören alle auf, sagt sie, und dann wer­den sie es schon mer­ken.
In „La Fracture – In den bes­ten Händen“ steckt Catherine Corsini eine Culture-Clash-Komödie in einen Krankenhausalltag, der wie­der­um eine Tragödie ist, und legt dabei ein Wahnsinnstempo vor. „Am Ende kommt die gesät­tig­te obe­re Mittelschicht zwar davon, aber nicht gut weg“ sagt epd-Film.

Credits:

La frac­tu­re
FR 2021, 98 Min., frz. OmU
Regie : Catherine Corsini
Kamera: Jeanne Lapoirie
Schnitt: Frédéric Baillehaiche
mit : Valeria Bruni-Tedeschi, Marina Foïs, Pio Marmaï, Aissatou Diallo
Sagna


Trailer:
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a film by Catherine Corsini. In French with German subtitles. 

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Raf (Valéria Bruni Tedeschi) and Julie (Marina Foïs), a cou­ple on the ver­ge of brea­king up, find them­sel­ves in an Emergency Department clo­se to asphyxia­ti­on on the evening of a major ‚yel­low ves­ts‘ pro­test in Paris. Their encoun­ter with Yann (Pio Marmaï), an inju­red and angry demons­tra­tor, will shat­ter their cer­tain­ties and pre­ju­di­ces. Outside, the ten­si­on escala­tes and soon, the hos­pi­tal has to clo­se its doors and the staff is over­whel­med. The night will be long…

Credits:

La frac­tu­re
FR 2021, 98 Min., frz. OmU
Regie : Catherine Corsini
Kamera: Jeanne Lapoirie
Schnitt: Frédéric Baillehaiche
mit : Valeria Bruni-Tedeschi, Marina Foïs, Pio Marmaï, Aissatou Diallo
Sagna


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