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In many imperfect ways: Anker der Liebe


Ein Film von Car­los Mar­ques-Mar­cet.

[Credits] [Ter­mi­ne] [Trai­ler]

Eva (Oona Chap­lin) und Kat (Nata­lia Tena) füh­ren auf ihrem Lon­do­ner Haus­boot ein unbe­schwer­tes Leben abseits aller Zwän­ge. Bis Eva, ange­sta­chelt durch ihre Mut­ter Ger­mai­ne (Geral­di­ne Chap­lin), Kat eines Tages ein Ulti­ma­tum stellt: Sie will ein Kind – jetzt!
Kat ist sofort klar, dass das unwei­ger­lich das Ende ihres unkon­ven­tio­nel­len Lebens­stils bedeu­ten wür­de, in dem sie sich mit Eva gera­de so häus­lich ein­ge­rich­tet hat. Da gibt es für Kat nur eines: Wider­stand! Doch als Kats bes­ter Freund Roger (David Ver­da­guer) aus Bar­ce­lo­na zu Besuch kommt, ergibt es sich wie zufäl­lig, dass die drei – gegen Kats Beden­ken – die Idee eines gemein­sa­men Babys durch­spie­len. Und sie­he da, schließ­lich sagt auch Kat Ja zum Nachwuchs.
Aber wie sieht eine Fami­li­en­pla­nung, wie eine Zukunft aus – mit drei Eltern? Hier tref­fen ganz unter­schied­li­che Erwar­tun­gen an Inti­mi­tät und Ver­ant­wor­tung auf­ein­an­der, die erst ein­mal gemeis­tert wer­den müssen…
„Ein klei­nes Wun­der­werk – lus­tig, mit­rei­ßend, leicht und bedeu­tend zugleich, abso­lut glaub­wür­dig und vor allem eines: wirk­lich hin­rei­ßend! Einer der schöns­ten, ehr­lichs­ten und über­ra­schends­ten Fil­me des Jah­res.” L.MAG

Credits:

Anchor and Hope
GB 2017, 112 Min., engl. OmU
Regie: Car­los Marques-Marcet
Dar­stel­ler: Oona Chap­lin, Nata­lie Tena, Geral­di­ne Chap­lin, David Verdaguer
Film­län­ge: 112 Minuten

Ter­mi­ne:

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Trai­ler:

 

In many imperfect ways: Carmen y Lola


Ein Film von Aran­t­xa Echevarría

[Credits] [Ter­mi­ne] [Trai­ler]

Trotz ihres gemein­sa­men Hin­ter­grunds als jun­ge Rom­ni­ja in Madrid könn­ten Car­men und Lola unter­schied­li­cher nicht sein. Die 17-jäh­ri­ge Car­men hält nicht viel von Bil­dung und möch­te nach ihrer anste­hen­den Hoch­zeit ein Leben als Haus­frau und Mut­ter füh­ren; ganz so, wie es von ihrer Fami­lie erwar­tet wird. Die kaum jün­ge­re Lola hin­ge­gen hat ganz ande­re Plä­ne. Sie besucht die Schu­le und will stu­die­ren, um so aus dem tra­di­tio­nel­len Leben einer Rom­ni aus­zu­bre­chen. Und Lola macht sich nichts aus Män­nern. Sie bevor­zugt das weib­li­che Geschlecht, wenn auch aus Angst vor den Reak­tio­nen ihrer kon­ser­va­ti­ven Fami­lie nur heimlich.

Ihr Inter­es­se gilt bald der hüb­schen Car­men, und obwohl die­se mit Lolas Cou­sin ver­lobt ist, nutzt sie jede Gele­gen­heit, um ihr näher­zu­kom­men. Zwi­schen den bei­den ent­wi­ckelt sich eine inti­me Freund­schaft, die sich bald in Lie­be ver­wan­delt. Doch Tra­di­ti­on und Fami­lie stel­len die­se ver­bo­te­ne Lie­be auf eine har­te Pro­be, und die bei­den jun­gen Frau­en müs­sen eine schwe­re Ent­schei­dung treffen.

 
Credits:

Spa­ni­en 2018, 103 Min., span. OmU
Regie: Aran­t­xa Echevarría
mit: Zai­ra Rome­ro, Rosy Rodri­guez, More­no Bor­ja, Rafe­la León, Caro­li­na Yuste

Ter­mi­ne:

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Trai­ler:

 

 

In many imperfect ways: Becks


Ein Film von Eliza­beth Rohr­bau­gh & Dani­el Powell.

[Credits] [Ter­mi­ne] [Trai­ler]

Nach der schmerz­haf­ten Tren­nung von ihrer Freun­din zieht die Folk-Musi­ke­rin Becks von Brook­lyn zurück in ihre Hei­mat­stadt St. Lou­is, um sich fern­ab vom New Yor­ker Künst­ler_in­nen-Tru­bel neu zu fin­den. Doch erst­mal ist sie damit beschäf­tigt, mit ihrer streng katho­li­schen Mut­ter die Fron­ten der sexu­el­len Frei­hei­ten zu klä­ren und etwas Geld zu ver­die­nen. Da die Gesangs­auf­trit­te in der Bar ihres alten Kum­pels Dave nur ein paar Dol­lar Trink­geld abwer­fen, ent­schließt sie sich, Gi-tar­ren­un­ter­richt zu geben. Ihre ers­te Schü­le­rin ist die schüch­ter­ne Ely­se, die aus­ge­rech­net mit Becks altem High-School-Erz­feind Mitch ver­hei­ra­tet ist. Zwi­schen den bei­den Frau­en ent­wi­ckelt sich rasch eine inni­ge Bezie­hung, die Ely­ses bis­he­ri­gen Lebens­ent­wurf gehö­rig ins Wan­ken bringt …

Das Regie-Duo Eliza­beth Rohr­bau­gh und Dani­el Powell ließ sich für BECKS vom Leben der US-ame­ri­ka­ni­schen Singer/Songwriterin Alys­sa Rob­bins inspi­rie­ren, von der auch die meis­ten der bit­ter­sü­ßen Lie-bes­lie­der im Film stam­men. Neben dem berüh­ren­den Sound­track wird BECKS vor allem von sei­nem star­ken Dar­stel­le­rin­nen-Ensem­ble getra­gen: An der Sei­te von New­co­me­rin Lena Hall glän­zen „Chi­ca­go Hope“-Star Chris­ti­ne Lah­ti als Becks gläu­bi­ge, aber gut­her­zi­ge Mut­ter Ann und Mena Suva­ri („Ame­ri­can Beau­ty“, „Ame­ri­can Pie“) als jun­ge Ehe­frau Ely­se, die zwi­schen den Wän­den ihrer rie­si­gen Vor­ort-Vil­la an Lan­ge­wei­le und Unlust zu ersti­cken droht. Ein berüh­ren­der Film über Heim­kehr, alte Fami­li­en­kon­flik­te und ein neu­es Begehren

 
Credits:

US 2017, 92 Min., engl. OmU
Regie: Eliza­beth Rohr­bau­gh & Dani­el Powell
mit: Lena Hall, Mena Suva­ri, Chris­ti­ne Lah­ti u.a.

Ter­mi­ne:

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Trai­ler:

Becks (Trai­ler) from Salz­ge­ber & Co. Medi­en GmbH on Vimeo.

 

 

In many imperfect ways: Red Cow – Das Mädchen mit den roten Haaren


Ein Film von Tsi­via Bar­kai Yacov.

[Credits] [Ter­mi­ne] [Trai­ler]

Ben­ny ist 17 und lebt mit ihrem Vater, einem streng­gläu­bi­gen Reli­gi­ons­ge­lehr­ten, in der jüdi­schen Gemein­de von Sil­wan, einem vor­wie­gend von Paläs­ti­nen­sern bewohn­ten Stadt­teil Ost-Jeru­sa­lems. Ihr Haar ist so rot wie das Fell des gera­de zur Welt gekom­me­nen Kalbs, von dem sich ihr Vater und sei­ne Anhän­ger die lang ersehn­te Erlö­sung ver­spre­chen. Ben­ny soll sich um das Jung­tier küm­mern – dabei fühlt sie sich im reli­giö­sen Dog­ma­tis­mus ihres Vaters, mit dem sie groß gewor­den ist, schon seit lan­gem nicht mehr zuhau­se. Als die gleich­alt­ri­ge Yael in der Gemein­de kommt, um dort ihren Wehr­ersatz­dienst zu leis­ten, gerät Ben­nys streng gere­gel­tes Leben gänz­lich aus den Fugen: Plötz­lich ist da ein kör­per­li­ches Begeh­ren, das ihren eige­nen Glau­ben in Fra­ge stellt – und noch mehr den des Vaters…

Tsi­via Bar­kai Yacov erzählt in ihrem Lang­film­de­büt nuan­ciert und bild­stark vom sexu­el­len Erwa­chen eines Mäd­chens in einer streng reli­giö­sen Umge­bung, die die Regis­seu­rin trotz aller kri­ti­schen Distanz nicht ohne Zunei­gung zeich­net. Kraft­voll und zart zugleich spielt Haupt­dar­stel­le­rin Avi­gay­il Koe­va­ry Ben­ny als ein Mäd­chen, das nicht nur einen Fami­li­en- son­dern auch einen Glau­bens- und Ideo­lo­gie­kon­flikt über­win­den muss, um zu sich selbst zu fin­den. Auf dem Jeru­sa­lem Film Fes­ti­val wur­de DAS MÄDCHEN MIT DEN ROTEN HAAREN für sei­ne fil­mi­sche Aus­drucks­kraft gefei­ert und mit gleich drei Prei­sen ausgezeichnet.

 
Credits:

IL 2018, 90 min., hebräi­sche OF mit deut­schen UT
Regie: Tsi­via Bar­kai Yacov
mit: Avi­gay­il Koe­va­ry, Gal Toren, Moran Rosen­blatt, Dana Sorin

Ter­mi­ne:

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Trai­ler:

Das Mäd­chen mit den roten Haa­ren (Trai­ler) from Salz­ge­ber & Co. Medi­en GmbH on Vimeo.

 

 

In many imperfect ways: Princess Cyd


Ein Film von Ste­phen Cone.

[Credits] [Ter­mi­ne] [Trai­ler]

Die 16-jäh­ri­ge Cyd besucht in den Som­mer­fe­ri­en ihre Tan­te Ruth, eine bekann­te Schrift­stel­le­rin, in Chi­ca­go. Die bei­den haben sich seit dem Tod von Cyds Mut­ter vor vie­len Jah­ren nicht gese­hen. Und sie könn­ten unter­schied­li­cher kaum sein: Wäh­rend Cyd den gan­zen Tag Fuß­ball spie­len und sich im Gar­ten son­nen möch­te, sitzt Ruth am liebs­ten hin­term Schreib­tisch und arbei­tet an ihren Tex­ten. Auch beim The­ma Lie­be haben sie ande­re Ansät­ze: Cyd erkun­det gera­de ihr sexu­el­les Be-geh­ren und ver­liebt sich in die smar­te Kell­ne­rin Kat­ie. Ruth hin­ge­gen ist Lang­zeit-Sin­gle und hat schein­bar kein Bedürf­nis, dar­an etwas zu ändern. Als Cyd ihre Tan­te aus der Lie­bes­re­ser­ve locken will, erklärt Ruth ihr ein paar Din­ge über das Glücklichsein.

 
Credits:

USA 2017,  96 Min., engl. OmU
Regie: Ste­phen Cone
mit:  Rebec­ca Spence, Jes­sie Pinnick

Ter­mi­ne:

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Trai­ler:

Princess Cyd (Trai­ler) from Salz­ge­ber & Co. Medi­en GmbH on Vimeo.

 

 

In many imperfect ways: Nina


A film by Olga Chaj­das. In Polish with Ger­man subtitles.

[Credits] [Ter­mi­ne] [Trai­ler]

After twen­ty years, Nin­a’s mar­ria­ge to Woj­tek is going nowhe­re, part­ly becau­se of their fai­led attempts to have child­ren. When they meet a young woman, Mag­da, they deci­de to pro­po­se that she beco­me a sur­ro­ga­te mother for their child. But things get more com­pli­ca­ted when Nina sud­den­ly feels attrac­ted to Magda.

This accom­plis­hed debut paints a sen­si­ti­ve por­trait of a strong yet con­fu­sed woman trap­ped in her role as wife and daugh­ter. The ener­ge­tic, appar­ent­ly care­free Mag­da breaks open her world. The came­ra stays clo­se to the three prot­ago­nists, almost without the use of estab­li­shing shots, crea­ting a sen­so­ri­al, high­ly vibra­ting atmo­s­phe­re. But the­re is one loca­ti­on that plays a cru­cial role: Nata­lia Bażowska’s art­work Birth Place, which repres­ents a womb you can lie in and ser­ves for the cha­rac­ters as their only shel­ter, whe­re their love, free­dom and iden­ti­ties are not bound by any conventions.

 

Credits:

PL 2018, 129 Min., poln. OmU,
Regie: Olga Chajdas,
mit: Julia Kijow­s­ka, Eli­za Rycembel

Ter­mi­ne:

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Trai­ler:

Nina from Edi­ti­on Salz­ge­ber on Vimeo.

Deko


Unse­re Deko­ra­ti­ons­ab­tei­lung hat ganz Arbeit geleis­tet und zum Start von Pater­son das Foy­er adäquat umgestaltet.
Man beach­te vor Ort auch die Trinkhalme.

Fabrik Spot


Eine Ära geht zu Ende! Seit April 2003 läuft bei uns ein Film, täg­lich in 6 Vor­stel­lun­gen, also schon ca 28000 mal, wir haben kei­ne Ahnung wer Regie geführt hat, wer die Schau­spie­ler sind und auch nicht, von wem die Musik ist. Es ist der Wer­be­spot für das Fabrik-Ho(s)tel. Den Film habe ich gewiss in mei­nem Leben am häu­figs­ten gese­hen und Ende März ist’s mit dem Ein­satz defi­ni­tiv vorbei.

Hier gedenken sie gerade dem von Ihnen kaputtgeschossenen Schlauchboot.

Hier geden­ken sie gera­de dem von Ihnen kaputt­ge­schos­se­nen Schlauchboot.

Zwei Drucke von Apichatpong Weerasethakul


Für sei­nen aktu­el­len Film CEMETERY OF SPLENDOUR, hat der Regis­seur Apichat­pong Weeras­etha­kul selbst zwei Dru­cke zum Film ent­wor­fen. Je ein Exem­plar der limi­tier­ten Auf­la­ge haben wir nun, in der zu die­sem Zwe­cke umfunk­tio­nier­ten DVD Vitri­ne (wegen der Beleuch­tung), ausgestellt: 

Zwei Drucke von Apichatpong Weerasethakuls

Zwei Dru­cke von Apichat­pong Weerasethakul

Mehr dazu: http://freieradikale-filme.de/apichatpong-weerasethakul/