Freiheit

Ein Film von Jan Spe­cken­bach. Ab 8.2. im fsk. 

Nora ist aus­ge­bro­chen aus dem Leben, das sie bis­her führ­te, sie hat ihren Mann und ihre zwei Kin­der ver­las­sen und ist die unge­lieb­te Arbeit als Anwäl­tin los. Befreit ist sie unter­wegs, zuerst nach Wien und dann wei­ter Rich­tung Osten, sie lässt sich trei­ben, pro­biert sich aus und will sich neu erfin­den. Aber ein gutes Gefühl stellt sich dabei nicht ein, Nora ist zwar on the road, aber ohne Rausch und ohne Glück und die neue Zukunft will auch nicht so recht begin­nen. Wäh­rend­des­sen ver­su­chen ihr Mann und die bei­den Kin­der den Ver­lust zu ver­ar­bei­ten und das Fami­li­en­le­ben in den Griff zu bekom­men.

Der Gedan­ke an Frei­heit ist dem Men­schen als Ide­al unab­ding­bar. Doch wie es in die Rea­li­tät umset­zen? „Frei­heit“ von Jan Spe­cken­bach ver­han­delt die Mög­lich­kei­ten und Gren­zen, die Hoff­nun­gen und Aus­wir­kun­gen unbe­ding­ten Frei­heits­wil­lens: Eine Frau brach aus der Fami­lie aus. Ein Film­dra­ma der ande­ren Art: Nicht als Dra­ma der Beziehung(en), als Dra­ma fort­schrei­ten­der Hand­lung, als Dra­ma von Ent­frem­dung, Ent­schei­dung und Kon­se­quenz, son­dern als Dra­ma der Tat­sa­chen: Es ist, wie es ist. Ist es Frei­heit?“ Harald Mühl­bey­er, kino-zeit.de


 
Credits:
Deutsch­land, Slo­wa­kei 2017, 100 Min.
Buch, Regie, Schnitt: Jan Spe­cken­bach
Kame­ra: Tilo Hau­ke
Mit: Johan­na Woka­lek, Hans-Jochen Wag­ner, Inga Bir­ken­feld, Andrea Szabo­vá, Ondrej Koval
 
Ter­mi­ne:
  • noch kei­ne / oder kei­ne mehr