Erde

Ein Film von Niko­laus Gey­r­hal­ter.  Ab 4.7. im fsk.

[Credits] [Ter­mi­ne] [Trai­ler]

Ein Por­trät der Erde im Anthro­po­zän – an sie­ben Orten, die der Mensch gewal­tig umge­stal­tet: das Ver­set­zen gan­zer Ber­ge in Kali­for­ni­en, das Durch­boh­ren des Gebir­ges am Bren­ner, ein Koh­le­ta­ge­bau in Ungarn, ein Mar­mor­stein­bruch in Ita­li­en, eine Kup­fer­mi­ne in Spa­ni­en, das Salz­berg­werk mit Atom­müll­la­ge­rung in Wol­fen­büt­tel und eine Ölsand­ab­bau­land­schaft in Kana­da. Top Shots zei­gen die Ter­rains zunächst als abs­trak­te Gemäl­de, anschlie­ßend erforscht der Film on the ground das Gelän­de, beob­ach­tet Maschi­nen bei der Arbeit und ver­webt dies mit Gesprä­chen mit den Arbeiter*innen. Neben Aus­sa­gen zu Arbeits­pro­zes­sen, Umwelt­schä­den und Tech­no­lo­gie­wan­del lässt Erde in sei­ner sub­ti­len Redu­ziert­heit die­se gemach­te Welt auch in beson­de­rer Wei­se sicht­bar wer­den: die grau­en Hau­fen, Hügel und Ber­ge. Die Schwär­ze und die Ris­se. Die san­di­gen Land­schaf­ten, durch­quert von einer Viel­zahl ver­schie­dens­ter mecha­ni­scher Hilfs­mit­tel, die wie Rau­pen oder Regen­wür­mer hin- und her­krie­chen. Die Dimen­sio­nen sind gigan­tisch, die Rela­tio­nen abhan­den­ge­kom­men, die Welt ist dem Men­schen ent­glit­ten. „The­re is always a big­ger machi­ne, a big­ger engi­ne and when all fails the­re is dyna­mi­te. We always win“. Oder auch nicht.

 
Credits:

AU 2019, 114 Min., Eng­lisch, Deutsch, Spa­nisch, Ita­lie­nisch, Unga­ri­sche OmU
Regie, Buch, Kame­ra: Niko­laus Gey­r­hal­ter
Schnitt: Niki Moss­böc

Ter­mi­ne:

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Trai­ler: