Born in Evin

Ein Film von Maryam Zaree. Ab 17.10. im fsk.

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Regis­seu­rin und Schau­spie­le­rin Maryam Zaree sucht die Hin­ter­grün­de der eige­nen Geburt in Evin, einem der berüch­tigts­ten poli­ti­schen Gefäng­nis­se des Iran, zu erhel­len. Vor 40 Jah­ren wur­de der Schah und mit ihm die ira­ni­sche Mon­ar­chie gestürzt. Aya­tol­lah Kho­mei­ni, der neue Staats­chef und reli­giö­se Füh­rer, ließ nach sei­ner Macht­er­grei­fung Zehn­tau­sen­de poli­ti­scher Geg­ner ver­haf­ten und fol­tern, dar­un­ter auch die Eltern der Fil­me­ma­che­rin. Inner­halb der Fami­lie, die spä­ter nach Deutsch­land flie­hen konn­te, wur­de über die­se Zeit nie im Detail gespro­chen, und erst nach lan­gem Zögern beschließt Maryam Zaree, sich dem jahr­zehn­te­lan­gen Schwei­gen mit Fra­gen ent­ge­gen­zu­stel­len: Wie hat sich die Trau­ma­ti­sie­rung durch Ver­fol­gung und Gewalt in die Kör­per und See­len der Über­le­ben­den und die ihrer Kin­der ein­ge­schrie­ben? Wie kom­men die Opfer per­sön­lich damit zurecht, dass die Täter bis heu­te unge­straft an der Macht sind? Und was bedeu­tet es poli­tisch, wenn eine Betei­lig­te ver­sucht, sich im engs­ten Fami­li­en­kreis durch das Dickicht des Ver­dräng­ten hin­durch­zu­ar­bei­ten?

 
Credits:

DE/AU 2019, 95 Min., Deutsch, Eng­lisch, Fran­zö­sisch und Far­si OmU
Regie, Buch: Maryam Zaree
Kame­ra: Siri Klug
Schnitt: Die­ter Pich­ler

Ter­mi­ne:

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Trai­ler: