Banana Pancakes and the Lonely Planet

Ein Film von Daan Veldhuizen.

Reisen ist in Mode. Der Filmemacher Daan Veldhuizen betrach­tet das ent­le­ge­ne Dorf Muang Ngoi in Indochina und lässt Jugendliche, die da leben, auf jene tref­fen, die als Backpacker oder Individualtouristen hier­her rei­sen. Selten hat ein Film die unter­schied­li­chen Aspekte des Reisens so unauf­ge­regt, anre­gend und umfas­send auf den Punkt gebracht. Muang Ngoi ist mit sei­ner Lage am Fluss allein schon land­schaft­lich ein­zig­ar­tig, aber man kann das, was der Filmemacher beob­ach­tet, übertragen auf unge­zähl­te ande­re Länder. Der Film beginnt in der Regenzeit, wenn die Jugendlichen vor Ort mit ihren Träumen noch allein sind, und glei­tet naht­los über zu den mit dem Wetterwechsel ein­tru­deln­den Backpackers, die mit dem Lonely Planet im Gepäck hier­her zum Geheimtipp gefun­den haben und für eine kur­ze Zeit aus­stei­gen wol­len. Sie suchen unter ande­rem jene Einfachheit, die Menschen in Muang Ngoi für sich überwinden möch­ten. Shai hat stu­diert und will schnell Geld ver­die­nen mit den TouristInnen, Khao ist Bauer und will eine Familie auf­bau­en. Die bei­den Locals sind sozu­sa­gen unse­re Reisebegleiter und ste­hen für zwei mög­li­che Verhaltensmuster im Dorf. Daan Veldhuizen, der auch die Kamera führte, betrach­tet die Anreisenden ein Stück weit mit den Augen der bei­den, die da sind, und gibt über sie auch den Widersprüchlichkeiten im Dorf genügend Raum.“ trigon-Film

Laos / Niederlande 2015, 85 Min., Lao, Englisch, Französisch, Niederländisch, Hebräisch mit dt. Ut. 
Buch, Kamera & Regie: Daan Veldhuizen
Schnitt: Daan Veldhuizen, Jos Driessen

https://1f5ad49-trailerloop-production.s3.amazonaws.com/uploads/asset_preview/video/file/47224/mp4_mTbp3EDe__cZhA.mp4A film by Daan Veldhuizen. S

When back­pa­ckers come to a small vil­la­ge in rural Laos, their arri­val divi­des the local popu­la­ti­on and dis­rupts the rela­ti­onship bet­ween two child­hood fri­ends. A com­plex East-meets-West sto­ry, told in a cine­ma­to­gra­phic lan­guage that is as rich as it is confrontational.

While the advent of tou­rists radi­cal­ly chan­ged the ori­gi­nal rela­ti­ons within a vil­la­ge some­whe­re in the north of Laos, Banana Pancakes and the Children of Sticky Rice is not a film about good against evil. The back­pa­ckers are not basi­cal­ly loo­king to unsett­le the place; this is just a side-effect of their arri­val. And the vil­la­gers do dream of more wealth and luxu­ry. The film does­n’t con­demn, but does tack­le the cul­tu­re clash in crys­tal clear images and scenes.
The lan­guage in which this hap­pens is bey­ond ciné­ma véri­té. Daan Veldhuizen con­s­tructs situa­tions in such a way that they are more expe­ri­en­ces than recor­dings. The uni­que ele­ment of Banana Pancakes is that this also appli­es to the cen­tral the­me of the film. You can feel the unea­se that emer­ges when tou­rists pene­tra­te the vil­la­ge. Undoubtedly with the best of inten­ti­ons, but so reco­g­nisable and embar­ras­sing it gives rise to sur­ro­ga­te shame.

Laos / Niederlande 2015, 85 Min., Lao, Englisch, Französisch, Niederländisch, Hebräisch mit dt. Ut. 
Buch, Kamera & Regie: Daan Veldhuizen
Schnitt: Daan Veldhuizen, Jos Driessen