Autor: fsk

  • Insel der hungrigen Geister

    Insel der hungrigen Geister

    Ein Film von Gabrielle Brady.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Vor der Küste Indonesiens liegt die von Australien ver­wal­te­te, rund 2000 Einwohner zäh­len­de Weihnachtsinsel, deren Gebiet zur Hälfte als Nationalpark aus­ge­wie­sen ist. Die Millionen dort leben­den Krabben bege­ben sich jähr­lich auf die Reise aus dem Inneren des Dschungels zum Meer, ein vom Vollmond seit Urzeiten bestimm­tes Naturspektakel.

    Auf die­sem para­die­si­schen Eiland hat die aus­tra­li­sche Regierung ein soge­nann­tes „Detention Center“-Lager errich­tet, das nur der Abschreckung dient. Hier sind die Asylsuchenden qua­si recht­los und ver­lie­ren ihre letz­ten Hoffnungen. Die Traumatherapeutin Poh Lin Lee ver­sucht, ihre ver­letz­ten Seelen zu hei­len, oder zumin­dest vor wei­te­rem Schaden zu bewahren.

    Die ursprüng­lich aus China stam­men­den Einheimischen ver­an­stal­ten jedes Jahr ihre „Hungry Ghost“ Rituale. Sie brin­gen Opfergaben, um die ein­sa­men Seelen derer, die ohne Begräbnis star­ben, zu besänf­ti­gen. Von ihnen heißt es, sie irr­ten auf der Suche nach einer Heimat des Nachts durch den Dschungel.

    Dem hybri­den Film gelingt es, das unsicht­ba­re Zusammenspiel von Traum und Trauma zu erfas­sen. Licht und Schatten, Farben und Geräusche, stil­les Lauschen und ein­dring­li­che Beobachtungen erzäh­len auf unmit­tel­ba­re Weise, wozu Menschen fähig sind. Sie errich­ten Orte der Verzweiflung, wo selbst die Helfer*innen an ihrer Hilflosigkeit zu zer­bre­chen dro­hen. Während Poh-Lin beob­ach­tet, wie sich der Zustand ihrer Klienten rapi­de ver­schlech­tert, wer­den ihrer Arbeit immer mehr Steine in den Weg gelegt.

    » „Hybrid docu­men­ta­ry“ nennt Brady das Genre, in dem sie hier die Grenzen eines Paradieses erkun­det, das für Asylsuchende eine rea­le Hölle wur­de. … Die Traumatherapeutin Poh Lin Lee, von deren Arbeit mit Geflüchteten der Film so berüh­rend erzählt, ist eine Freundin der Regisseurin. Was auf den ers­ten Blick aus­sieht wie eine bril­lant insze­nier­te, krab­ben­rei­che Fiktion, ist tat­säch­lich fast zur Gänze aus doku­men­ta­ri­schem Material montiert.«
    Robert Weixlbaumer / Viennale

     

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    Credits:

    DE/GB/AU 2018, 94 Min., eng­li­sche OmU
    Regie und Buch: Gabrielle Brady
    Kamera: Michael Latham
    Schnitt: Katharina Fiedler

    Termine:

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    Trailer:

    Island of the Hungry Ghosts Trailer

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.

     

     A film by Gabrielle Brady. In English with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Christmas Island, an iso­la­ted part of the world, loca­ted bet­ween Indonesia and Australia, is one of the of-ter­ri­to­ry sites Australia uses to detain peo­p­le see­king refu­ge or asyl­um (or a bet­ter life) on its ter­ri­to­ry pro­per. The tro­pi­cal island is also the site of ano­ther kind of migra­ti­on: Usually at the begin­ning of the wet sea­son thou­sands of red crabs make their way from the forest to the sea shore, a pas­sa­ge that finds pro­tec­tion from the peo­p­le on Christmas Island. In one sce­ne in Gabrielle Brady’s docu­men­ta­ry we see her prot­ago­nist, the the­ra­pist Poh Lin Lee, careful­ly clea­ring the road in order to avo­id crab road­kill. Her main task on the island (and her voca­ti­on, we may sur­mi­se) is to help some of the detai­nees on the island, who suf­fer from the uncer­tain­ty of their sta­tus, and who often react by har­ming them­sel­ves. Poh Lin Lee offers an ori­gi­nal the­ra­py using a sand­box as a device to address trau­ma. ISLAND OF THE HUNGRY GHOSTS is as much a subt­ly radi­cal poli­ti­cal docu­men­ta­ry as it is a deep­ly moving medi­ta­ti­on on extre­me con­di­ti­ons in a place haun­ted by ghosts of all kind – the big­gest ghost being the unjust world order against which the­re is no easy offe­ring. (Bert Rebhandl)

     

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    Credits:

    DE/GB/AU 2018, 94 Min., eng­li­sche OmU
    Regie und Buch: Gabrielle Brady
    Kamera: Michael Latham
    Schnitt: Katharina Fiedler

    Termine:

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    Trailer:

    Island of the Hungry Ghosts Trailer

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.

     

     

  • Heute oder Morgen

    Heute oder Morgen

    Ein Film von Thomas-Moritz Helm.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Sommer in Berlin. Niels (Maximilian Hildebrandt) und Maria (Paula Knüpling) sind ein Paar, ver­su­chen sich aber an offe­nen Beziehungsformen, gehen mit wech­seln­den Partnern ins Bett, mal allein, mal auch zusam­men. Sie schla­gen sich mit Nebenjobs durchs Leben, hän­gen rum, rau­chen Gras und genie­ßen ihr Leben und ihre Freiheit.

    Bis eines Tages die Engländerin Chloe (Tala Gouveia) in ihrem Leben auf­taucht und alles ver­än­dert. Anfangs als poten­ti­el­ler Partner für einen Dreier im Gespräch, ent­wi­ckelt sich zwi­schen Maria und Chloe bald etwas, dass über rein kör­per­li­che Anziehung hin­aus­geht. Zunehmend ent­frem­det sich Maria von Niels, beginnt ihr Lebensmodell zu hin­ter­fra­gen. Währenddessen agiert Niels immer besitz­ergrei­fen­der, ver­sucht Maria zu kon­trol­lie­ren und sorgt damit erst recht dafür, dass ihr einst zu viel­ver­spre­chend und pro­gres­siv wir­ken­des Lebensmodell an sei­ne Grenzen stößt, spä­tes­tens dann, als Chloe plötz­lich schwan­ger ist.

    Man könn­te klei­ne Festivals mit Debütfilmen oder Filmhochschulabschlussfilmen fül­len, die meis­ten in Berlin spie­lend, man­che auch in Köln oder ande­ren deut­schen Großstädten, die sich mit unter­schied­li­chen Formen unkon­ven­tio­nel­ler Beziehungsmodellen beschäf­ti­gen. Der Eröffnungsfilm der Perspektive Deutsches Kino, „easy love“ ist so ein Film, „Voll Rita“ oder „Kim hat einen Penis“ mag man dazu­zäh­len, ganz gewiss aber Thomas-Moritz Helms „Heute oder Morgen“.

    Anders als etwa „easy love“ mit sei­nem semi­do­ku­men­ta­ri­schen Ansatz oder „Kim hat einen Penis“ mit sei­ner fast schon phan­tas­ti­schen Geschichte, bewegt sich Thomas-Moritz Helm im rea­lis­ti­schen, natu­ra­lis­ti­schen Bereich. In zurück­hal­ten­den, ruhi­gen Bildern beob­ach­tet er das Paar, das bald zu einem Trio wird, spitzt die Situation lang­sam zu, wobei das Externe stets unwich­ti­ger bleibt als das Interne. Während Niels ange­sichts der Gefühlsverwirrungen zuneh­mend gereizt agiert, sich in macho­haf­te Posen flüch­tet, immer mehr Mühe hat, sich als der sou­ve­rä­ne Typ zu zei­gen, als der er sich sieht, zieht sich Maria immer mehr zurück.

    Gerade als Chloe gesteht, dass sie schwan­ger ist, ver­mut­lich von Niels, beginnt sie ihr Beziehungsmodell zu hin­ter­fra­gen. Zu dritt ein Kind auf­zu­zie­hen, scheint eine logi­sche Weiterentwicklung zu sein, doch ob Chloe da mit­ma­chen möch­te ist eine ande­re Frage.

    Die Egozentrik einer Generation, die mit dem Gefühl auf­ge­wach­sen ist, stets im Mittelpunkt zu ste­hen, wird hier por­trä­tiert. Ohne Rücksicht auf Verluste zu leben, den eige­nen Wünschen zu fol­gen, sich wenig Gedanken über das Danach zu machen: So leben Niels und Maria, in die­ser Blase haben sie es sich gemüt­lich gemacht, in ihr ste­cken sie auch am Ende eines Films noch fest, der ohne deut­lich zu wer­ten und kri­ti­sie­ren, doch die Grenzen eines Lebensmodells auf­zeigt, das ganz auf der Idee von Freiheit basiert.

    Michael Meyns | programmkino.de

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    Credits:

    DE 2018, 93 Min.
    Regie & Buch: Thomas-Moritz Helm
    Kamera: Stefan Neuberger
    Schnitt: Elena Weihe
    Darsteller: Paula Knüpling, Maximilian Hildebrandt, Tala Gouveia, Roland Bonjour, Nora Decker, Carrie Getman

    Termine:

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    Trailer:

    Heute oder mor­gen Trailer Deutsch | German [HD]
    Film by Thomas-Moritz Helm. In German and English with  English and German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Summer in Berlin. Two Berliners, Maria and Niels, and one British stu­dent, Chloë, are three twen­ty-some­things. Drifting libi­di­nous­ly through Berlin, they plun­ge head­long into a care­free and chao­tic love affair with each other. Boisterously living life to the full, they grasp ever­y­thing and any­thing they plea­se. Their only com­pass seems to be the plea­su­re they expe­ri­ence tog­e­ther – which works per­fect­ly well until Chloë unin­ten­tio­nal­ly falls pregnant. Insecurity and anger, jea­lou­sy and doubt now break out. An abor­ti­on is plan­ned, and rejec­ted. Who is allo­wed to have a say, and when, and about what? Their unu­su­al tri­ni­ty dis­sol­ves and their once balan­ced rela­ti­onship muta­tes into shif­ting con­stel­la­ti­ons of two – until it seems it might be pos­si­ble to res­to­re a pre­ca­rious equi­li­bri­um, at least for a moment. Is their uto­pia within reach or is this just the calm befo­re the storm? To love dif­fer­ent­ly is hard work. The world is not pre­pared for Maria, Niels and Chloë. And neither are they.

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    Credits:

    DE 2018, 93 Min.
    Regie & Buch: Thomas-Moritz Helm
    Kamera: Stefan Neuberger
    Schnitt: Elena Weihe
    Darsteller: Paula Knüpling, Maximilian Hildebrandt, Tala Gouveia, Roland Bonjour, Nora Decker, Carrie Getman

    Termine:

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    Trailer:

    Heute oder mor­gen Trailer Deutsch | German [HD]
  • Familia Sumergida – Die untergegangene Familie

    Familia Sumergida – Die untergegangene Familie

    Ein Film von Maria Alché.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Fremd und eigen­ar­tig wird Marcelas Welt nach dem Tod ihrer Schwester Rina. Sie fühlt sich in ihrem eige­nen Haus ver­lo­ren. Auch scheint ihre Beziehung zu ihrem Mann und ihren Kindern zu lei­den. Als Nacho, ein jun­ger Freund ihrer Tochter, uner­war­tet vor­bei­kommt, geht sie mit ihm auf einen Spaziergang und end­lich kann sie reden. Aber wie­der zu Hause, beginnt sie immer mehr, Gespräche mit Verwandten aus einer ande­ren Dimension zu füh­ren. Marcela, gut ver­hei­ra­tet, Mutter drei­er halb­wüch­si­ger Kinder, muss den Hausstand ihrer plötz­lich ver­stor­be­nen Schwester Rina in Buenos Aires auf­lö­sen: Strickwaren, Zimmerpflanzen, Bücher, Pelzmäntel und Möbel, Fotografien und Briefe. Erinnerungen. Mit einem Mal sit­zen die Geister alter Tanten und Onkel in Marcelas Wohnzimmer, strei­fen Schemen der Vergangenheit durch ihre Gegenwart und lösen sie auf: Vielerlei wäre nun mög­lich, eine Affäre viel­leicht? In der Trauer ent­rückt sich dem Menschen die Wirklichkeit, ein Verlust ver­än­dert die Welt – mit siche­rer Hand fängt die Schauspielerin, Fotografin und Filmemacherin Alché in ihrem Langfilmdebüt einen Schwebezustand ein.

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    Credits:

    AR/BR/DE/NO 2018, 91 Min., span. OmU
    Regie & Buch: Maria Alché
    Kamera: Hélène Louvart 
    Schnitt: Livia Serpa 
    mit: Mercedes Morán, Marcelo Subiotto,
    Esteban Bigliardi, Diego Vélazquez

    Termine:

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    Trailer:

    Trailer Die unter­ge­gan­ge­ne Familie Familia sum­er­gi­da dt Uts final

     

     A film by Maria Alché.  In Spanish with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Marcela’s world beco­mes stran­ge and unfa­mi­li­ar after her sis­ter Rina dies. She feels lost in her own house, and her rela­ti­onship with her hus­band and child­ren seems to suf­fer. But when Nacho, a young fri­end of her daughter’s, unex­pec­ted­ly drops by, she starts to talk and walk with him. Gradually Marcela beg­ins to have con­ver­sa­ti­ons with rela­ti­ves from ano­ther dimension.

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    Credits:

    AR/BR/DE/NO 2018, 91 Min., span. OmU
    Regie & Buch: Maria Alché
    Kamera: Hélène Louvart 
    Schnitt: Livia Serpa 
    mit: Mercedes Morán, Marcelo Subiotto,
    Esteban Bigliardi, Diego Vélazquez

    Termine:

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    Trailer:

    Trailer Die unter­ge­gan­ge­ne Familie Familia sum­er­gi­da dt Uts final

     

     

  • PréludePrelude

    PréludePrelude

    Ein Film von Sabrina Sarabi.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Da ist der deut­sche Wunderknabe“ wird der 19-jäh­ri­ge David von sei­nem Kommilitonen Walter begrüßt, gera­de ein­ge­trof­fen an sei­nem neu­en Zuhause. Die bei­den wer­den in mehr­fa­cher Hinsicht Konkurrenten wer­den, beim Klavierstudium wie bei der Liebe. Walter ist extro­ver­tiert und ver­sucht, die Situation mit über­heb­li­chem Witz zu meis­tern. Der eher in sich gekehr­te David, der als gro­ßes und viel­ver­spre­chen­des Talent gilt, wird jedoch zuneh­mend zu sei­nem eige­nen Feind. Dazu trägt auch die berech­nend-süf­fi­san­te Art sei­ner kom­pe­ten­ten Lehrerin bei, die ihre Schüler enorm her­aus­for­dert und undurch­sich­tig zwi­schen auto­ri­tär und behut­sam pen­delnd agiert. Ehrgeizig sind alle, die Studierenden am Musikkonservatorium, die Lehrenden, die einen Ruf zu ver­lie­ren haben und die Talentscouts, die nur die Besten aus­su­chen dür­fen. Dem eige­nen und äuße­ren Leistungsdruck sind nicht alle der jun­gen Musiker*innen gewach­sen. Es bau­en sich zwar Freundschaften in der ein­ge­grenz­ten Campusgemeinschaft auf, Konkurrenzdenken ist jedoch gefragt und wird, hier bei­spiels­wei­se über die Auswahl für ein begehr­tes Stipendium in New York, vor­sätz­lich geför­dert. Auch das Leben in den kalt aus­ge­stat­te­ten Räumen der Lehranstalt erscheint unge­müt­lich, unter­stri­chen von den Geräuschen – dem Knarren der Stufen, Quietschen der Türen und vom ewi­gen Ping-Pong im Hof.

    Wie die Triller, die David in atem­be­rau­bend geschnit­te­nen Sequenzen in der Mitte des Films sto­isch übt und die sich zu einem Score vol­ler trei­ben­der Rhythmik und ener­vie­ren­der Monotonie aus­brei­ten, ist Sabrina Sarabis Spielfilmdebüt Prélude ein Werk vol­ler Musikalität und extrem rhyth­misch kom­po­niert. Die Musikstücke, das stak­ka­to­haf­te Klacken des Tischtennisballs, der vor Davids Wohnung von Walter mit beses­se­ner Inbrunst gespielt wird … — all das erzeugt einen nicht nur musi­ka­li­schen Sog, son­dern gibt dem ruhi­gen Drama, das bis­wei­len eher an einen Psychothriller der bedäch­ti­gen Art erin­nert, auch dra­ma­tur­gisch Drive und Tempo. … eine Studie über Vereinsamung und nicht nur musi­ka­li­sche Obsessionen, unter­drück­te Wut und offen­sicht­li­che Versagensangst, über Abhängigkeitsverhältnisse und deren Folgen.“ Joachim Kurz | kino-zeit

     

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    Credits:

    DE 2019, 95 min.
    Buch und Regie: Sabrina Sarabi
    Kamera: Max Preiss
    Schnitt: Hannah Schwegel, Jan von Rimscha
    mit: Louis Hofmann, Liv Lisa Fries, Johannes Nussbaum, Ursina Lardi, Jenny Schily, Saskia Rosendahl

    Termine:

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    Trailer:

    PRÉLUDE | Offizieller Trailer

     

     A film by Sabrina Sarabi. Starts August 29th at the fsk. In German with English subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Nineteen-year-old David dreams of being a con­cert pia­nist on the inter­na­tio­nal stage. Although his talent made him spe­cial in his home town, he soon rea­li­zes that at the con­ser­va­to­ry he is but one of many talen­ted stu­dents. His class­ma­te Walter is his stron­gest com­pe­ti­tor, and not only musi­cal­ly. Only an affair with Marie, a con­fi­dent voice major with a zest for life, gives him the cou­ra­ge to com­pe­te for a high­ly cove­ted scho­lar­ship in New York. Yet with expec­ta­ti­ons of him rising all around, David’s life starts to get out of control.

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    Credits:

    DE 2019, 95 min.
    Buch und Regie: Sabrina Sarabi
    Kamera: Max Preiss
    Schnitt: Hannah Schwegel, Jan von Rimscha
    mit: Louis Hofmann, Liv Lisa Fries, Johannes Nussbaum, Ursina Lardi, Jenny Schily, Saskia Rosendahl

    Termine:

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    Trailer:

    PRÉLUDE | Offizieller Trailer

     

     

  • Becoming Animal

    Becoming Animal

    Ein Film von Emma Davie & Peter Mettler.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    David Abrams Buch „The Spell of the Sensuous. Perception and Language in a More-Than-Human World“, 1996 im ame­ri­ka­ni­schen Original, erst 2012 auf Deutsch unter dem Titel „Im Bann der sinn­li­chen Natur. Die Kunst der Wahrnehmung und die mehr-als-mensch­li­che Welt“ gilt als Schlüsselwerk für die moder­ne Ökologiebewegung. Stark beein­flusst von der so genann­ten Gaia-Hypothese, die pos­tu­liert, dass die Erde, die Menschen, die Natur, die gesam­te Biosphäre als ein ver­bun­de­nes Lebewesen betrach­tet wer­den müs­se, um die Komplexität unse­rer Welt begrei­fen zu kön­nen, befasst sich Abram mit dem Verhältnis von Mensch und Natur.

    Allein das hier zwei Begriffe neben­ein­an­der, viel­leicht auch gegen­ein­an­der ste­hen sieht Abram als Teil des Problems, als Zeichen für die zuneh­men­de Loslösung des Menschen von der Natur, einem Prozess, der in der Entwicklung der Menschheit, vor allem durch die Entwicklung der Sprache, immer stär­ker wur­de. Und das bis vor weni­gen Jahren dazu führ­te, dass der Mensch und sei­ne Handlungen nicht als inte­gra­ler Teil der Biosphäre betrach­tet wur­de, son­dern qua­si als blo­ßer Bewohner und Nutzer unse­res Planeten, den er sich – ganz der Bibel fol­gend – über Jahrhunderte unter­tan machte.

    Dass die­se Ausbeutung der Ressourcen längst kata­stro­pha­le Ausmaße ange­nom­men hat wird immer deut­li­cher, dem­entspre­chend wur­de vor eini­gen Jahren der Begriff des Anthropozän geprägt, der das gegen­wär­ti­ge Erdzeitalter beschreibt, eine Ära, in der der Mensch mehr Einfluss auf die Erde ein­nimmt als die Natur selbst.

    Kann die­se Entwicklung gestoppt oder gar rück­gän­gig gemacht wer­den? Das ist eine der vie­len Fragen, die lose durch den Essayfilm der Schottin Emma Davie und des Schweiz-Kanadiers Peter Mettler schwe­ben, wäh­rend sie mit Abram durch die Natur strei­fen. Gedreht wur­de aus­schließ­lich im Grand Teton National Park im ame­ri­ka­ni­schen Bundesstaat Wyoming, einem der kom­ple­xes­ten und best­erhal­tends­ten Ökosysteme der Erde. Hier sucht Abram die Nähe zur Natur, lauscht den Lauten der Tiere eben­so wie dem Rauschen der Flüsse oder dem Rascheln der Blätter.

    Ein wenig eso­te­risch mag das auf den ers­ten Blick wir­ken, doch Abrams Gedanken sind weit­aus kom­ple­xer. Von der distan­zie­ren­den Wirkung der Sprache spricht er etwa oft, davon, wie Begriffe Differenzen erzeu­gen, die im Laufe der Zeit dazu füh­ren, dass sich etwa der Mensch von der Natur zuneh­mend ent­frem­de­te. Parallel dazu ging im Zuge der zuneh­men­den Industrialisierung und Technologisierung der Welt auch ein Gespür für die Natur ver­lo­ren, ein Wissen um die Kreisläufe der Natur, die wech­sel­sei­ti­ge Beeinflussung von Mensch, Tieren und Natur.

    Dieses Gespür wie­der­zu­fin­den ist ein eben­so heh­res wie not­wen­di­ges Ziel, will die Menschheit noch auf abseh­ba­re Zeit auf der Erde leben. Alarmistisch ist „Becoming Animal“ den­noch in kei­ner Weise, statt des­sen eine medi­ta­ti­ve, betont zurück­hal­ten­de, mäan­dern­de Annäherung an ein weit­rei­chen­des Thema. Ein klu­ger Film, der nicht so tut als gäbe es auf die drän­gen­den Themen unse­rer Zeit kla­re, ein­fa­che Antworten, son­dern es schafft, kom­ple­xe Gedanken greif­bar zu machen.

    Michael Meyns | programmkino.de

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    Credits:

    CH/CA/GB 2018, 78 Min., engl. OmU
    Regie: Emma Davie & Peter Mettler
    Kamera: Peter Mettler

    Termine:

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    Trailer:

    film by Emma Davie & Peter Mettler. In English with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    An inspi­red col­la­bo­ra­ti­on bet­ween film­ma­kers Emma Davie (I Am Breathing) and Peter Mettler (The End of Time) and radi­cal wri­ter and phi­lo­so­pher David Abram (The Spell of the Sensuous), Becoming Animal is an urgent and immersi­ve audio­vi­su­al quest, for­ging a path into the places whe­re humans and other ani­mals meet, whe­re we pry open our sen­ses to wit­ness the so-cal­led natu­ral world—which in turn wit­nesses us, promp­ting us to reflect on the very essence of what it means to inha­bit our ani­mal bodies.

    Shot in and around Grand Teton National Park, with its diz­zy­ing diver­si­ty of wild­life, trails of curious humans in RV’s and bil­li­on-year-old geo­lo­gy, the film is a gey­ser of pro­vo­ca­ti­ve ide­as and heigh­ten­ed sen­sa­ti­ons rela­ted to the sub­li­me cir­cuit­ry that con­nects us to our ever-shif­ting sur­roun­dings.  A snail’s body beco­mes an immense land­scape as the sound­scape immer­ses us in shi­ve­ring lea­ves, rus­hing rivers and the weird spacey pitch of elk bug­ling at night. Becoming Animal embraces the sen­so­ry tools of cine­ma to trace how the writ­ten word and tech­no­lo­gy has affec­ted how we see.

    Driven by won­der, curio­si­ty and a desi­re for balan­ce bet­ween eco­lo­gi­cal and tech­no­lo­gi­cal impe­ra­ti­ves, Becoming Animal is an invi­ta­ti­on to explo­re our rela­ti­onship with this “more than human world” and reco­g­ni­se it for what it is: an exqui­si­te­ly intri­ca­te sys­tem in which ever­y­thing is ali­ve and expres­si­ve, humans, ani­mals and land­scapes are inex­tri­ca­bly inter­de­pen­dent, and the­re is no such thing as emp­ty space.

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    Credits:

    CH/CA/GB 2018, 78 Min., engl. OmU
    Regie: Emma Davie & Peter Mettler
    Kamera: Peter Mettler

    Termine:

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  • Synonymes

    Synonymes

    Ein Film von Nadav Lapid. Ab 5.9. im fsk.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Yoav ist nach Paris gezo­gen mit der Absicht, Franzose zu wer­den und sei­ne israe­li­sche Herkunft abzu­strei­fen. Kein hebräi­sches Wort soll ihm mehr über die Lippen kom­men, er will nur noch fran­zö­sisch spre­chen und übt die Sprache, indem er ver­bis­sen Synonyme auf­zählt. Schon bald nach sei­ner Ankunft lernt er ein jun­ges Paar ken­nen, das all das ver­kör­pert, was man gemein­hin mit Paris asso­zi­iert: bei­de sind gebil­det, gut geklei­det, leben in einer geschmack­voll ein­ge­rich­te­ten Wohnung. Sie hel­fen Yoav mit etwas Geld aus und klei­den ihn ein. In die begin­nen­de Freundschaft mischen sich bald eigen­nüt­zi­ge Interessen. Der Film basiert auf eige­nen Erfahrungen des israe­li­schen Regisseurs Nadav Lapid. Er erzählt mit viel Humor und sati­ri­schen Einlagen davon, dass man sich selbst immer mit­nimmt, wenn man weg­geht. Und auch die bösen Geister der Vergangenheit krie­chen aus dem Koffer. Yoavs gespal­te­nes Verhältnis zu Israel und damit zur eige­nen Identität ist der Preis eines Lebens in stän­di­gem Kriegszustand. Auf der dies­jäh­ri­gen Berlinale wur­de SYNONYMES mit dem Goldenen Bären und dem Preis der Filmkritik ausgezeichnet.

    Und der Goldene Bär für den bes­ten Film? Ging tat­säch­lich an den bes­ten Film. (…) SYNONYMES spielt mit klei­nen Verneigungen vor den Klassikern des fran­zö­si­schen Kinos. DER LETZTE TANGO IN PARIS, JULES UND JIM, die gro­ßen ero­ti­schen Urkonstellationen aus der Ära der Nouvelle Vague wer­den her­auf­be­schwo­ren.“ David Steinitz, Süddeutsche Zeitung

    Der Film (…) geht auf eine gewitz­te Weise mit sei­nem nicht eben leicht­ge­wich­ti­gen Thema um, steckt vol­ler ori­gi­nel­ler Bildideen, komi­scher Situationen und skur­ri­ler Momente.“ Berliner Zeitung

    Hier ist ein Hauptdarsteller zu ent­de­cken, der die Fähigkeit besitzt, einen Film zu beherr­schen, wie Daniel Day-Lewis oder Denis Lavant.“ Indiewire

    In Lapids künst­le­ri­scher Verwandtschaft ist vor allem ein Name zu nen­nen: Jean-Luc Godard. (…) Das gro­ße Gelingen des Films besteht dar­in, dass er sich der Sprache ver­schreibt. Auch das Kino ist eine Sprache, und wenn man die­sen Film sieht, fällt einem auf, wie sel­ten das heu­te gewor­den ist.“ Philipp Stadelmaier, Filmbulletin

     

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    Credits:

    IL/ FR/ DE 2019, 123 Min., frz., hebr. OmU 
    Regie: Nadav Lapid
    Buch: Nadav Lapid, Haïm Lapid
    Kamera: Shaï Goldman
    Schnitt: Era Lapid, Neta Braun
    Darsteller: Tom Mercier, Quentin Dolmaire, Louise Chevillotte, Uri Hayik, Léa Drucker

    Termine:

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    Trailer:

     

     

  • Golden Twenties

    Golden Twenties

    Ein Film von Sophie Kluge.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Ava kommt nach ihrem Studium in ihre Heimatstadt zurück, zieht wie­der bei ihrer Mutter ein, bekommt eine Hospitanz beim Theater, ver­liebt sich ein wenig, was dann aber nicht lan­ge hält. Und so drif­tet sie durch den Alltag, immer suchend, nie fin­dend. Wobei sie kei­nes­wegs eine Besonderheit dar­stellt: Alle Menschen in ihrer Umgebung füh­len und ver­hal­ten sich so, oder so ähn­lich. Wenn dann mal eine Person eine Entscheidung trifft, viel­leicht um einen Anker zu haben und den Wunsch hat, sich zu fes­ti­gen, scheint das nur dem Zweck zu die­nen, die Hilflosigkeit und Unsicherheit zu kom­pen­sie­ren. Es bleibt immer der scha­le Beigeschmack einer Lebenslüge. Bei der zeit­wei­li­gen ein­di­men­sio­na­len Darstellung der Figuren, vor­nehm­lich in den Nebenrollen, wer­den Abgründe spür­bar, die immer auf die umfas­sen­de Verlorenheit ver­wei­sen. Die Einsamkeit die­ser bemit­lei­dungs­wür­di­gen Knallchargen macht sie auf den zwei­ten Blick letzt­lich zu kom­ple­xen Charakteren. Und da wir uns in einer Komödie befin­den, ist das auf tra­gi­sche und selt­sa­me Weise auch sehr lustig.

    Sophie Kluge bringt klug ein Generationsporträt auf die Leinwand; doch Golden Twenties ist mehr als die Mittzwanziger-Depression: Es ist eine Geschichte der Gesellschaft, die sich wenig auf­ein­an­der ein­lässt, und in der sich jeder­zeit alles ändern kann. In der alles in Bewegung ist, oder sein kann, in der Ava mit ihrem Stillstand nicht hin­ein­pas­sen kann. Oder will.“ (Kinozeit.de, Harald Mühlbeyer)

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    Credits:

    DE 2019, 93 Min.
    Regie & Buch: Sophie Kluge
    Kamera: Reinhold Vorschneider
    Schnitt: Katja Dringenberg
    Darsteller: Henriette Confurius, Max Krause, Inga Busch, Franziska Machens, Hanna Hilsdorf

    Termine:

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    Trailer:

    Golden Twenties | Offizieller Trailer | Deutsch HD German (2019)
    film by Sophie Kluge. In German with English subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Ava moves back in with her mother and her new boy­fri­end after uni­ver­si­ty. Since she can‘t find a job, she interns at a thea­ter whe­re she meets actor Jonas.

    Axel Timo Purr | indiekino

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    Credits:

    DE 2019, 93 Min.
    Regie & Buch: Sophie Kluge
    Kamera: Reinhold Vorschneider
    Schnitt: Katja Dringenberg
    Darsteller: Henriette Confurius, Max Krause, Inga Busch, Franziska Machens, Hanna Hilsdorf

    Termine:

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    Trailer:

    Golden Twenties | Offizieller Trailer | Deutsch HD German (2019)
  • Congo calling

    Congo calling

    Ein Film von Stephan Hilbert.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Der Osten der Demokratischen Republik Kongo ist eine der ärms­ten und unsi­chers­ten Regionen der Welt. Hunderte von west­li­chen Entwicklungshelfern sind vor Ort und wol­len die Bevölkerung unter­stüt­zen. Unter ihnen Raul, Peter und Anne-Laure. Sie sind hoch­mo­ti­viert und vol­ler Visionen, doch ihre Situation wirft für sie grund­sätz­li­che Fragen auf. Raul, ein spa­nisch-fran­zö­si­scher Wissenschaftler, muss fest­stel­len, dass er sei­ne Kollegen mit den Projektgeldern zur Korruption ver­führt und sei­ne Studie über die Rebellengruppen des­halb zu schei­tern droht. Peter, ein deut­scher Entwicklungshelfer, wird nach 30 Berufsjahren in Rente geschickt, sieht aber außer­halb von Afrika kei­ne Perspektiven für sich. Die Belgierin Anne-Laure hat ihre Stelle als Entwicklungshelferin auf­ge­ge­ben. Sie arbei­tet nun für ein kon­go­le­si­sches Musikfestival und kämpft mit ihrem regime­kri­ti­schen Freund und ande­ren Einheimischen für eine bes­se­re Zukunft. Die Frage, wer oder was für die Armut und Unsicherheit in die­ser Region haupt­säch­lich ver­ant­wort­lich ist, wird nicht the­ma­ti­siert und wür­de den Rahmen die­ses Films spren­gen. Die Gewichtung liegt auf den drei per­sön­li­chen Perspektiven, die viel über das Zusammenleben und Zusammenarbeiten zwi­schen Europa und Afrika erzäh­len und die Frage stellt: Wie hilf­reich ist die Hilfe des Westens?

    Mit Raul, einem der Protagonisten des Films, bin ich schon seit lan­ger Zeit befreun­det. Er hat mir immer wie­der von sei­ner Arbeit im Ostkongo erzählt. Mit über 5 Millionen Todesopfern ist der Konflikt in die­ser Region der blu­tigs­te seit dem Zweiten Weltkrieg. Viele Helfer aus der west­li­chen Welt arbei­ten hier – und vie­le von ihnen haben gro­ße Zweifel an ihrer eige­nen Rolle. Bald war klar, dass wir einen Film über die Beziehung von uns Europäern zu einem so fer­nen und frem­den Ort und sei­nen Menschen machen wol­len. Was zieht uns dort­hin, was haben wir da zu suchen? Was machen wir mit die­sem Ort und die­ser Ort mit uns?“ (Stephan Hilpert)

     

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    Credits:

    DE 2019, 90 Min., OmU
    Regie: Stephan Hilbert
    Kamera: Daniel Samer
    Schnitt: Miriam Märk 

    Termine:

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    Trailer:

     

     A film by Stephan Hilbert.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    In cri­sis-rid­den eas­tern Congo, one of the poo­rest regi­ons on earth, three Europeans are forced to ques­ti­on what it means to help. Raul, a French-Spanish eco­no­mist, rea­li­zes that his pro­ject funds are lea­ding his Congolese col­le­agues into gre­at tempt­a­ti­on, put­ting their stu­dy on rebel groups at risk of fai­ling. Peter, from Germany, is strugg­ling to pre­ser­ve his iden­ti­ty as an aid worker when he rea­ches reti­re­ment age after 30 years in Africa. And the rela­ti­onship of the young Belgian Anne-Laure is put to the test when her Congolese boy­fri­end, after a stay in pri­son, beco­mes a high-pro­fi­le regime cri­tic. Deeply per­so­nal insights into coexis­tence and coope­ra­ti­on bet­ween Europe and Africa – and the ques­ti­on: how hel­pful is the help of the West?

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    Credits:

    DE 2019, 90 Min., OmU
    Regie: Stephan Hilbert
    Kamera: Daniel Samer
    Schnitt: Miriam Märk 

    Termine:

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    Trailer:

     

     

  • Carmine Street Guitars

    Carmine Street Guitars

    Ein Film von Ron Mann.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Das lie­be­vol­le Portrait eines Individualisten: Rick Kelly, Inhaber von Carmine Street Guitars, Gitarrenbauer aus Leidenschaft. Ein klei­ner Laden, der im Greenage Village über­lebt. Aus der Zeit, als Großstädte nicht die ers­te Wahl waren und Möglichkeiten boten, ein­fach was aus­zu­pro­bie­ren und vor sich zu schnur­ren. Rick Kelly fin­det sein Tonholz in Abrisshäusern, oder da, wo restau­riert wird. Bauholz aus alten Lagerhäusern der Bowery, das einen ganz eige­nen Charakter hat. Er upcy­celt dar­aus in Handarbeit elek­tri­sche Gitarren, ger­ne in Form der Klassiker der Moderne. Das ers­te elek­tri­sche Brett in Serienfertigung, die 1950 von Leo Fender auf den Markt gebrach­te Telecaster, steht in ihrer zeit­lo­sen Edelschlichtheit oft Modell für Kellys Instrumente. Und schon betritt Jim Jarmusch (Squürl) den Laden, auch Lou war Kunde, Patti & Lenny Kaye sind ver­ewigt, Bill Frisell und ande­re spie­len uns was vor. Aber haupt­säch­lich geht es um die Details des täg­li­chen Lebens im eige­nen Universum, die Beharrlichkeit, die sach­li­che Bescheidenheit, die Dinge anzu­ge­hen, den Rhythmus der Entschleunigung. Es ist Handarbeit, die Präzision ver­langt, dazu braucht es Zeit. Ein Universum, das schein­bar abge­schie­den vom Drumherum exis­tiert. Eine gut ein­ge­spiel­te Familie, neben Rick arbei­ten der Lehrling Cindy Hulej und die 90+ jäh­ri­ge Mutter Dorothy Kelly. Ron Mann (Comic Book Confidential) hat sie fünf Tage lang por­trai­tiert. Danach riecht alles ange­nehm nach frisch gesäg­tem Holz aus dem vor­letz­ten Jahrhundert des letz­ten Jahrtausend.

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    Credits:

    USA 2018, 81 Min., engl. OmU
    Regie: Ron Mann
    Buch: Len Blum
    Kamera: Becky Parsons, John M. Tran
    Schnitt: Robert Kennedy 

    Termine:

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    Trailer:

    Carmine Street Guitars (2018) Trailer, OmU
    film by Ron Mann. In English with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Once the cen­ter of the New York bohe­mia, Greenwich Village is now home to lux restau­rants, and buz­zer door clot­hing stores cate­ring to the nou­veau riche. But one shop in the heart of the Village remains resi­li­ent to the encroa­ching gen­tri­fi­ca­ti­on: Carmine Street Guitars.

    There, cus­tom gui­tar maker Rick Kelly and his young app­ren­ti­ce Cindy Hulej, build hand­craf­ted gui­tars out of reclai­med wood from old hotels, bars, churches and other local buil­dings. Nothing looks or sounds quite like a Rick Kelly gui­tar, which is the reason they are embra­ced by the likes of Bob Dylan, Lou Reed, Patti Smith, Jim Jarmusch, just to name a few.

    Featuring a cast of pro­mi­nent musi­ci­ans and artists, and some vir­tuo­so per­for­man­ces, the film cap­tures five days in the life of one shop in the heart of Greenwich Village that remains resi­li­ent to the all-too-quick­ly vanis­hing way of life.

    This film is dedi­ca­ted to Jonathan Demme.

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    Credits:

    USA 2018, 81 Min., engl. OmU
    Regie: Ron Mann
    Buch: Len Blum
    Kamera: Becky Parsons, John M. Tran
    Schnitt: Robert Kennedy 

    Termine:

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    Trailer:

    Carmine Street Guitars (2018) Trailer, OmU
  • Die Einzelteile der Liebe

    Die Einzelteile der Liebe

    Ein Film von Miriam Bliese.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Hansaviertel, Berlin: vor Haustüren und Hausmauern, zwi­schen Pfeilern und auf Parkplätzen spielt sich Wesentliches ab: der Flirt wird zur Liebe, es wer­den Beziehungsprobleme ver­han­delt, eine Trennung führt zum Kampf ums Sorgerecht, der neu­er Partner dis­ku­tiert mit dem alten. Der Film erzählt auf ellip­ti­sche Weise von einer Patchworkfamilie, die sich fin­det und wie­der ver­liert. In ihrem Debütfilm blickt Miriam Bliese lako­nisch auf die all­täg­li­chen Unzumutbarkeiten der Liebe.

    Ich glau­be, dass eine Trennung an sich kei­ne Katastrophe ist. Die wah­re Katastrophe ist die Unfähigkeit, mit der Trennung umzu­ge­hen. Wir brau­chen kei­ne Anleitungen, wie sich die Trennung ver­mei­den lässt, wir brau­chen Rüstzeug für die Zeit danach. Deshalb woll­te ich in mei­nem Film auch davon erzäh­len, wie es nach der Trennung wei­ter­geht. Eine Zeit, die wie­der­um aus Kleinigkeiten und bana­len Streitereien besteht, aber auch, in sel­te­nen Momenten, aus einer erwach­se­nen Art von Zuneigung, die viel­leicht letzt­lich die inter­es­san­te­re Form von Liebe ist.“ Miriam Bliese

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    Credits:

    DE 2019, 97 Min.
    Regie & Drehbuch: Miriam Bliese
    Kamera: Markus Koob
    Montage: Dietmar Kraus
    mit: Birte Schöik, Ole Lagerpusch, Justus Fischer, Falk Rockstroh

    Termine:

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    Trailer: (Ausschnitt)

     

     A film by Miriam Bliese. In German with English subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Sophie and Georg meet and fall in love just after the hea­vi­ly-pregnant Sophie has been aban­do­ned by her boy­fri­end. To the new­ly born Jakob, Georg natu­ral­ly beco­mes his father. The patch­work fami­ly faces all the usu­al chal­lenges that beset modern par­ents: who should be allo­wed to work and who should take care of the child? How much free­dom is per­mis­si­ble and how much self-sacri­fice requi­red? And whe­re is the room for pas­si­on? A few years later, Georg and Sophie have split up. Jakob is six years old and his par­ents are grim­ly batt­ling for cus­t­ody. Sophie’s new part­ner, of all peo­p­le, tri­es to media­te bet­ween them. Played out in a series of indi­vi­du­al sce­nes that all take place out­side the same front door in Berlin, the film is an ellip­ti­cal por­trait of a fami­ly for whom the term ‚patch­work‘ is sim­ply a part of their ever­y­day lives. The prot­ago­nists nego­tia­te their anxie­ties and desi­res in front of house walls, in-bet­ween pil­lars and in car parks. Here, home is not a safe har­bour, but a place of tran­sit expo­sed to the wind. A laco­nic look at the unre­asonable mun­da­ni­ty of love.

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    Credits:

    DE 2019, 97 Min.
    Regie & Drehbuch: Miriam Bliese
    Kamera: Markus Koob
    Montage: Dietmar Kraus
    mit: Birte Schöik, Ole Lagerpusch, Justus Fischer, Falk Rockstroh

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

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    Trailer: (Ausschnitt)