Autor: fsk

  • Acid

    Acid

    Ein Film von Alexander Gorchilin.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Bei der Premiere im Panorama der dies­jäh­ri­gen Berlinale unter­stell­te manch‘ Kritiker dem jun­gen Schauspieler Alexander Gorchilin, er habe mit sei­nem Regiedebüt einen Skandalfilm schaf­fen wol­len. Es gab schon so man­che Aufreger beim Filmfest, bei ACID konn­te nicht ernst­haft damit gerech­net wer­den. Andere wie­der­um sahen ein Portrait einer ver­lo­re­nen rus­si­schen Jugend. Russische Jugendliche dürf­ten wohl kaum so ein­di­men­sio­nal sein, dass sie alle in einen Film pas­sen. Wir schau­en uns hier erst­mal nur Pete und Sasha an, gute Freunde seit lan­gem. Sie las­sen sich trei­ben und es gibt nichts oder sie wis­sen nicht ein­mal, an was oder wem sie sich abar­bei­ten könn­ten. Und da ist noch Vanya, einen wei­te­rer Kumpel. Der steht voll­ge­pumpt mit Drogen nackt auf einem Balkon und lässt sich nach Petes lako­ni­scher Aufforderung „Wenn du sprin­gen willst, spring“ von der Brüstung fal­len und ist tot. Dieser Vorfall hat Folgen für Pete, und damit auch für sei­ne Beziehung zu Sasha. Aber bevor der Film sich beru­higt, geht es noch etwas wild wei­ter – ille­ga­le Raves, ille­ga­le Drogen, eine Sexparty. Pete, auf der Suche nach einer Bleibe, läßt sich bei Vasilisk, einem Bildhauer, nie­der. Vasilisk ist schwul, wird aber spä­ter die Mutter sei­nes Kindes ehe­li­chen. Pete und Sasha sind viel­leicht auch schwul, zumin­dest mut­ma­ßen das Sashas Oma und Mutter. Die bei­den jun­gen Männer wür­den sich jedoch nicht erlau­ben, auch nur dar­an zu den­ken. Als Pete beginnt, sich selbst zu scha­den, kommt Sasha nicht mehr mit. Er schlägt eine ganz ande­re Richtung ein, und die Wege der bei­den drif­ten lang­sam auseinander.

    Regisseur Aleksander Gorchilin ist Teil des Ensembles am Gogol Center um den künst­le­ri­schen Direktor Kirill Serebrennikov. Viele der Ensemble-Mitglieder sind am Film betei­ligt, die gan­ze Crew ist sehr jung, so zähl­te die Kamerafrau beim Dreh 22 Jahre. Zur Wahl des Titels sagt er: „Wir benutz­ten die Mehrdeutigkeit, um ver­schie­de­nes aus­zu­drü­cken: als Droge kann ACID (Säure) künst­le­ri­sche Reflektionen aus­lö­sen, es kann außer­dem hel­fen, unkla­re Gefühle zu beschrei­ben, aber auch als che­mi­sche Substanz Sachen auf­lö­sen. Diese Ambiguität woll­ten wir nut­zen, um einen Rhythmus zu fin­den. Er fließt in die ein­zel­nen Szenen, in die Musik und sogar ins Farbspektrum ein – wie ein Gefühl.“

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    Credits:

    Kislota
    RU  2018,98 Min., russ. OmU,

    Regie: Alexander Gorchilin
    Buch: Valery Pecheykin
    Kamera: Kseniya Sereda
    Montage: Vadim Krasnitskiy
    mit: Filipp Avdeev, Alexander Kuznetsov, Arina Shevtsova, Savva Saveliev 

    Termine:

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    Trailer:

    Acid (Trailer) from Salzgeber & Co. Medien GmbH on Vimeo.A film by Alexander Gorchilin.  In Russian with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Stark naked, Vanya jumps to his death off a bal­c­o­ny. ‘If you want to jump, jump,’ Pete had told him. Before: a floo­ded apart­ment, a toi­let in the midd­le of the room, para­noia. Moby’s ‘Why does my heart feel so bad?’ on in the back­ground. Kislota (Acid), the sty­lish direc­to­ri­al debut of 26-year-old Russian actor Alexander Gorchilin, beg­ins like a trip and breathl­ess­ly con­ti­nues: Vanya’s fun­e­ral is fol­lo­wed by club­bing, drugs and the artist Vasilisk, who asks Sasha if he can pho­to­graph his cir­cumcis­ed penis. He may. Sasha beco­mes the focus of the film. The acid of the title first comes into play in the artist’s stu­dio when Vasilisk dis­sol­ves his father’s sculp­tures in it. Life is not bad in today’s Russia for the young, fat­her­less men at the cent­re of the film. They look good, but their lives have no sen­se of direc­tion. The bot­t­le of acid remains in the room the next mor­ning. It will con­ti­nue to play a role in the story.
    Gorchilin finds powerful images for his depic­tion of a youth that seem to be losing their grip on life. And neither the cream-colou­red inte­ri­ors of their bour­geois homes, nor rhyth­mic gym­nastics or even the church seem to offer them any­thing to hold on to.

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    Credits:

    Kislota
    RU  2018,98 Min., russ. OmU,

    Regie: Alexander Gorchilin
    Buch: Valery Pecheykin
    Kamera: Kseniya Sereda
    Montage: Vadim Krasnitskiy
    mit: Filipp Avdeev, Alexander Kuznetsov, Arina Shevtsova, Savva Saveliev 

    Termine:

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    Trailer:

    Acid (Trailer) from Salzgeber & Co. Medien GmbH on Vimeo.

     

  • In many imperfect ways: Anker der Liebe

    In many imperfect ways: Anker der Liebe

    [:de]

    Ein Film von Carlos Marques-Marcet.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Eva (Oona Chaplin) und Kat (Natalia Tena) füh­ren auf ihrem Londoner Hausboot ein unbe­schwer­tes Leben abseits aller Zwänge. Bis Eva, ange­sta­chelt durch ihre Mutter Germaine (Geraldine Chaplin), Kat eines Tages ein Ultimatum stellt: Sie will ein Kind – jetzt!
    Kat ist sofort klar, dass das unwei­ger­lich das Ende ihres unkon­ven­tio­nel­len Lebensstils bedeu­ten wür­de, in dem sie sich mit Eva gera­de so häus­lich ein­ge­rich­tet hat. Da gibt es für Kat nur eines: Widerstand! Doch als Kats bes­ter Freund Roger (David Verdaguer) aus Barcelona zu Besuch kommt, ergibt es sich wie zufäl­lig, dass die drei – gegen Kats Bedenken – die Idee eines gemein­sa­men Babys durch­spie­len. Und sie­he da, schließ­lich sagt auch Kat Ja zum Nachwuchs.
    Aber wie sieht eine Familienplanung, wie eine Zukunft aus – mit drei Eltern? Hier tref­fen ganz unter­schied­li­che Erwartungen an Intimität und Verantwortung auf­ein­an­der, die erst ein­mal gemeis­tert wer­den müssen…
    „Ein klei­nes Wunderwerk – lus­tig, mit­rei­ßend, leicht und bedeu­tend zugleich, abso­lut glaub­wür­dig und vor allem eines: wirk­lich hin­rei­ßend! Einer der schöns­ten, ehr­lichs­ten und über­ra­schends­ten Filme des Jahres.” L.MAG

    Credits:

    Anchor and Hope
    GB 2017, 112 Min., engl. OmU
    Regie: Carlos Marques-Marcet
    Darsteller: Oona Chaplin, Natalie Tena, Geraldine Chaplin, David Verdaguer
    Filmlänge: 112 Minuten

    Termine:

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    Trailer:

    ANKER DER LIEBE – Offizieller deut­scher Trailer
    A film by Marques-Marcet. In English with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Eva and Kat’s hum­ble, yet care­free, life in their London canal boat is tur­ned upsi­de down when Eva gives Kat an ulti­ma­tum: she wants a child. Kat resists, kno­wing that it will end the bohe­mi­an life­style she’s always envi­sa­ged with Eva. When Kat’s best fri­end from Barcelona, Roger, stops by to par­ty with them, the three toy around with the idea of crea­ting a baby tog­e­ther. Feeling backed into a cor­ner, Kat cons­ents. Surprisingly, the unu­su­al do-it-yours­elf donor inse­mi­na­ti­on is suc­cessful. As Eva enjoys her pregnan­cy and Roger fan­ta­sizes about his role in the new fami­ly, Kat beg­ins to feel like a third wheel and starts to distance hers­elf. When Eva has an unex­pec­ted mis­car­ria­ge, everyone’s true fee­lings are laid bare, lea­ding Eva and Kat to break up while Roger pre­pa­res to go back to Barcelona. The three soon rea­li­ze, howe­ver, that they can’t sur­vi­ve wit­hout each other, and a new jour­ney beg­ins to build a family.

    Credits:

    Anchor and Hope
    GB 2017, 112 Min., engl. OmU
    Regie: Carlos Marques-Marcet
    Darsteller: Oona Chaplin, Natalie Tena, Geraldine Chaplin, David Verdaguer
    Filmlänge: 112 Minuten

    Termine:

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    Trailer:

    ANKER DER LIEBE – Offizieller deut­scher Trailer
  • In many imperfect ways (Filmreihe)

    In many imperfect ways (Filmreihe)

    Ein Punkt im Leben, an dem Entscheidungen und Auseinandersetzungen gefragt sind, wo der eige­ne Lebensentwurf in Frage gestellt wird und eine Verortung statt­fin­den muss, oder eine plötz­li­che Erkenntnis bis­he­ri­ge Sicherheiten umwirft – genau hier sind die aus­ge­such­ten Filme die­ser klei­nen, fei­nen Reihe ange­sie­delt. Der Weg von hier führt über Unsicherheiten und Verletzungen, ohne Schrammen kommt da kei­ne so leicht durch.

    Auch die Filme des Programms hat­ten bis­her in Berlin nur ein unvoll­kom­me­nes Kinoleben, man­chen wird der ein oder ande­re Titel geläu­fig sein, da die dazu­ge­hö­ri­gen Werke für Einzelvorstellungen bespro­chen wur­den, sei es für Mongay, L‑Filmnächte oder als regu­lä­rer Start mit nur weni­gen ein­zel­nen Vorstellungen. Wir fin­den, dass sie so sehens­wert sind, dass sie eine 2. Chance ver­die­nen, haben sie des­halb gebün­delt und bie­ten sie als klei­nes Paket vom 1.- 8. August im fsk-Kino an.

    Außerhalb einer per­fek­ten Komfortzone befin­den sich unse­re fünf Protagonistinnen ebenfalls.

    • Rebecca, genannt Becks, wird von ihrer Freundin betro­gen und zieht, ganz klas­sisch, zurück zur Mutter. Sich dort auf die Couch zu legen und zu bemit­lei­den ist aber auf Dauer sicher kei­ne gute Idee, zumal sie aus­ge­zeich­net mit der Gitarre umzu­ge­hen weiß. [Becks]
    • Die jun­ge Romni Lola weiß, was sie will (Comics zeich­nen), und auch wen sie will (Carmen, die Braut ihres Cousins). Allerdings ist in ihrem Umfeld die Toleranzgrenze sexu­el­ler Normabweichung betref­fend eher nied­rig. [Carmen y Lola]
    • Französischlehrerin Nina sucht ver­zwei­felt eine Leihmutter, die sie nicht fin­det, bis ihr Auto mit Magdas zusam­men­kracht. Des geplan­ten Kindes Vater ist nicht ent­zückt von der Frau, die ihr Baby aus­tra­gen soll, erst recht nicht, als sich sei­ne Frau in sie ver­liebt. [Nina]
    • Benny hat als Tochter eines streng­gläu­bi­gen jüdi­schen Gelehrten ähn­li­che Probleme wie Lola. Nur, dass sie dazu noch Verantwortung für eine Kalb und damit für die Erlösung tra­gen soll. [Red Cow – Das Mädchen mit den roten Haaren]
    • Dem anstren­gen­den Alltag mit ihrem depres­si­ven Vater ent­flieht die 16-jäh­ri­ge Cyd, indem sie im Sommer zu ihrer Autoren-Tante nach Chicago zieht. Dort könn­te sie dann den gan­zen Tag faul in der Sonne lie­gen, kreuz­te nicht eine toug­he Kellnerin namens Katie ihren Weg. [Princess Cyd]
    • Im laut L‑Mag „klei­nem Wunderwerk” füh­ren Eva und Kat auf ihrem Londoner Hausboot ein unbe­schwer­tes Leben abseits aller sons­ti­gen Bindungen. Doch bei Eva gibt es die­sen laten­ten Kinderwunsch, der von ihrer Mutter unter­stützt wird, nicht aber von ihrer Partnerin. Als Kats bes­ter Freund Roger die bei­den besucht und als Samenspender in Frage kommt, ist es soweit – Kat muss sich ent­schei­den. [Anker der Liebe]

    Aufmerksam Lesenden dürf­te es nicht ent­ge­hen, dass es bei der Auswahl stets um les­bi­sche Frauen geht – wobei man­che dar­un­ter dies erst im Lauf des Films erfah­ren. Aber über Genderfrage und mög­li­che kul­tu­rel­le Unterschiede hin­aus – wir befin­den uns in den USA, Spanien, Israel und Polen – ver­spre­chen die ange­spro­che­nen Topics der Reihe für alle, die sich mit Beziehungen im wei­tes­ten und auch per­sön­li­chen Sinne befas­sen, ein Kinoerlebnis.

    Termine:

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    Ein Punkt im Leben, an dem Entscheidungen und Auseinandersetzungen gefragt sind, wo der eige­ne Lebensentwurf in Frage gestellt wird und eine Verortung statt­fin­den muss oder eine plötz­li­che Erkenntnis bis­he­ri­ge Sicherheiten umwirft – genau hier sind die aus­ge­such­ten Filme die­ser klei­nen, fei­nen Reihe ange­sie­delt. Der Weg von hier führt über Unsicherheiten und Verletzungen, ohne Schrammen kommt da kei­ne so leicht durch.

    Auch die Filme des Programms hat­ten bis­her in Berlin nur ein unvoll­kom­me­nes Kinoleben, man­chen wird der ein oder ande­re Titel geläu­fig sein, da die dazu­ge­hö­ri­gen Werke für Einzelvorstellungen bespro­chen wur­den, sei es für Mongay, L‑Filmnächte oder als regu­lä­rer Start mit nur weni­gen ein­zel­nen Vorstellungen. Wir fin­den, dass sie so sehens­wert sind, dass sie eine 2. Chance ver­die­nen, haben sie des­halb gebün­delt und bie­ten sie als klei­nes Paket vom 1.- 8. August (und noch 3 wei­te­re Vorstellungen an den fol­gen­den Wochenenden) im fsk-Kino an.

    Außerhalb einer per­fek­ten Komfortzone befin­den sich unse­re fünf Protagonistinnen ebenfalls.

    • Rebecca, genannt Becks, wird von ihrer Freundin betro­gen und zieht, ganz klas­sisch, zurück zur Mutter. Sich dort auf die Couch zu legen und zu bemit­lei­den ist aber auf Dauer sicher kei­ne gute Idee, zumal sie aus­ge­zeich­net mit der Gitarre umzu­ge­hen weiß. [Becks]
    • Die jun­ge Romni Lola weiß, was sie will (Comics zeich­nen), und auch wen sie will (Carmen, die Braut ihres Cousins). Allerdings ist in ihrem Umfeld die Toleranzgrenze sexu­el­le Normabweichung betref­fend eher nied­rig. [Carmen y Lola]
    • Französischlehrerin Nina sucht ver­zwei­felt eine Leihmutter, die sie nicht fin­det, bis ihr Auto mit Magdas zusam­men­kracht. Des geplan­ten Kindes Vater ist nicht ent­zückt von der Frau, die ihr Baby aus­tra­gen soll, erst recht nicht, als sich sei­ne Frau in sie ver­liebt. [Nina]
    • Benny hat als Tochter eines streng­gläu­bi­gen jüdi­schen Gelehrten ähn­li­che Probleme wie Lola. Nur, dass sie dazu noch Verantwortung für eine Kalb und damit für die Erlösung tra­gen soll. [Red Cow – Das Mädchen mit den roten Haaren]
    • Dem anstren­gen­den Alltag mit ihrem depres­si­ven Vater ent­flieht die 16-jäh­ri­ge Cyd, indem sie im Sommer zu ihrer Autoren-Tante nach nach Chicago zieht. Dort könn­te sie dann den gan­zen Tag faul in der Sonne lie­gen, kreuz­te nicht eine toug­he Kellnerin namens Katie ihren Weg. [Princess Cyd]
    • Im lt. L‑Mag „klei­nem Wunderwerk” füh­ren Eva und Kat auf ihrem Londoner Hausboot ein unbe­schwer­tes Leben abseits aller sons­ti­gen Bindungen. Doch bei Eva gibt es die­sen laten­ten Kinderwunsch, der von ihrer Mutter unter­stützt wird, nicht aber von ihrer Partnerin. Als Kats bes­ter Freund Roger die bei­den besucht und als Samenspender in Frage kommt, ist es soweit – Kat muss sich ent­schei­den. [Anker der Liebe]

    Aufmerksam lesen­den dürf­te es nicht ent­ge­hen, dass es bei der Auswahl stets um les­bi­sche Frauen geht – wobei man­che dar­un­ter dies erst im Lauf des Films erfah­ren. Aber über Genderfrage und mög­li­che kul­tu­rel­le Unterschieden hin­aus – wir befin­den uns in den USA, Spanien, Israel und Polen – ver­spre­chen die ange­spro­che­nen Topics der Reihe für alle, die sich mit Beziehungen im wei­tes­ten und auch per­sön­li­chen Sinne befas­sen, ein Kinoerlebnis.

    Termine:

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  • Ich war zuhause, aber …

    Ich war zuhause, aber …

    Ein Film von Angela Schanelec.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Eine Woche war Astrids drei­zehn­jäh­ri­ger Sohn Phillip ver­schwun­den. Nun kehrt er wie­der nach Hause zurück, wort­los, ohne Erklärungen, mit ver­letz­tem Fuß. Über die Gründe sei­nes Verschwindens kön­nen Astrid und Phillips Lehrer nur mut­ma­ßen. Was hat er gesucht, ein Ausgeliefertsein an die Natur, eine Annäherung an den Tod, aus­ge­löst durch den Tod sei­nes Vaters?
    Langsam setzt die Normalität des täg­li­chen Lebens sich wie­der in Gang. Phillip probt mit sei­ner Klasse ein Stück von Shakespeare, Hamlet. Astrid geht ihrem Beruf im Berliner Kunstbetrieb nach, sie kauft ein Fahrrad, sie küm­mert sich um Phillip und sei­ne klei­ne Schwester. Doch sie trägt schwer an der Einsicht, dass ihr Sohn ein eige­nes Leben führt, dass ihr Einfluss begrenzt ist. Als sich Philipps Wunde ent­zün­det und er mit einer Blutvergiftung ins Krankenhaus kommt, lie­gen bei Astrid die Nerven blank. Aber die Kinder wen­den sich nicht ab. Das Gefüge der Familie zer­fällt, um sich neu zu bilden.

    Verzeihen Sie mir bit­te, aber kei­ner möch­te mit sei­ner Wahrheit allein sein. Man möch­te sie gern tei­len, die Wahrheit. Außerdem ist das Quatsch, eine Meinung kann man tei­len, aber eine Meinung ist ja noch kei­ne Wahrheit.“ Filmzitat

    Dieser Film erklärt nichts. Er erzählt das Leben auf eine wun­der­ba­re Weise. Angela Schanelec insze­niert eine Schule des Sehens, die, statt Sinn zu stif­ten, den Zuschauer in sei­ne Sinnlichkeit zwingt. Maren Eggert – als Mutter von zwei Kindern – ist das Gravitationszentrum des Films, der vie­le Facetten, Räume, Rätsel hat – und einen Angriff gegen das Falsche. (…) Dieser Film schwebt hei­ter, still, ver­we­gen, zor­nig, betrübt. Es ist ein Glück, dass es die­sen Film gibt.“ ARD TAGESSCHAU 24


    Credits:

    DE 2019, 105 Min., 
    Regie, Schnitt & Buch: Angela Schanelec
    Kamera: Ivan Marković
    mit: Maren Eggert Jakob Lassalle, Clara Möller, Franz Rogowski, Lilith Stangenberg, Alan Williams, Jirka Zett

    Termine:

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    Trailer (Ausschnitt):

     

     

     

    A film by Angela Schanelec. In German with English subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    After having dis­ap­peared for a week, Astrid’s 13-year-old son Phillip returns home one day wit­hout say­ing a word. Both his mother and tea­chers suspect that his dis­ap­pearance may be rela­ted to the loss of his father. Only gra­du­al­ly does ever­y­day life get back on track. Astrid now finds hers­elf con­fron­ted with ques­ti­ons that pro­vi­de a who­le new per­spec­ti­ve on her midd­le-class exis­tence and her care­er in Berlin’s cul­tu­ral sec­tor. Her ide­as about art also begin to chan­ge. At home, it beco­mes more and more dif­fi­cult for this sin­gle mother to accept that her son is lea­ding his own life. And then Phillip is admit­ted to hos­pi­tal with blood poi­so­ning. Astrid is a ner­vous wreck, wiped out by worry, guilt and her fee­lings of fail­ure. But Phillip and his litt­le sis­ter do not turn away from her. The fami­ly may be dis­in­te­gra­ting, but only to form its­elf anew.
    The came­ra in this film remains at a dis­crete distance, pro­vi­ding mother and child­ren with the space and time they need to redis­co­ver and reapp­rai­se their fee­lings. These sce­nes are framed by others depic­ting school rehear­sals of Shakespeare’s ‘Hamlet’, the purcha­se of a bro­ken bicy­cle and other loo­se sto­ry­li­nes that all echo each other.

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    Credits:

    DE 2019, 105 Min., 
    Regie, Schnitt & Buch: Angela Schanelec
    Kamera: Ivan Marković
    mit: Maren Eggert Jakob Lassalle, Clara Möller, Franz Rogowski, Lilith Stangenberg, Alan Williams, Jirka Zett

    Trailer (Ausschnitt):

     

     

     

  • Der unverhoffte Charme des Geldes

    Der unverhoffte Charme des Geldes

    Ein Film von Denys Arcand.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Pierre-Paul ist Mitte 30, hat einen Doktor in Philosophie und arbei­tet als Kurierfahrer. Nicht unge­wöhn­lich, könn­te man den­ken, wer kann mit einem Dr. Phil. schon was anfan­gen? Doch Pierre-Paul könn­te Karriere machen, will nur nicht. Finanzieller und geschäft­li­cher Erfolg, so ist ihm sehr rich­tig bewusst, hat immer mit Schweinereien zu tun. Aber genau dort gerät der freund­li­che Kapitalismusgegner plötz­lich hin­ein: eine miss­glück­te Geldübergabe hin­ter­lässt vie­le Tote und säcke­wei­se Scheine, die der zufäl­lig anwe­sen­de Pierre-Paul, ohne groß nach­zu­den­ken, in sei­nen Wagen lädt. Schnell ist ihm klar, dass er die aus Verbrechen stam­men­de Ladung für sei­ne eige­nen altru­is­ti­schen Zwecke nut­zen könn­te und dafür Hilfe braucht.
    Seine ers­te Partnerin ist Aspasie, selb­stän­di­ge Escort-Lady mit bes­ten Kontakten, die nicht zufäl­lig den Namen der ers­ten bekann­ten Philosophin trägt. Dazu wird Sylvain, der wäh­rend sei­ner Knastzeit Ökonomie stu­dier­te, um sich ganz legal berei­chern zu kön­nen, aus­ge­sucht, sowie Jacmel, ein­zi­ger Überlebende des Überfalls, der des­halb von allen Seiten schwer bedrängt wird und allen Grund hat, sich zu ver­ste­cken. Schließlich benö­ti­gen sie den win­di­gen Offshore Banker Wilbrod Taschereau, um das Geld zu lega­li­sie­ren. Alle sind zunächst rein am Geld inter­es­siert und müs­sen noch von der Notwendigkeit, Gutes zu tun, über­zeugt wer­den. Das weit­aus grö­ße­re, eben­falls von Pierre-Paul weit­ge­hend erfolg­reich igno­rier­te Problem, sind die bei­den skru­pel­lo­sen Gangs, die hin­ter der Beute her sind, und die Polizei, die sich an sei­ne Fersen heftet.

    Es ist nicht eigent­lich ent­schei­dend, ob das Ziel, eine letzt­lich lega­le Stiftung zu grün­den, erreicht wird, son­dern wie. Das Austricksen des Systems durch Jonglieren mit Gepflogenheiten der Finanzwelt lässt einen schwin­deln, die Angst vor der Skrupellosigkeit der Gangs schau­dern, die Umpolung der Helfer lachen. „Der unver­hoff­te Charme des Geldes“ ist eine Satire mit real­po­li­ti­schem Hintergund, zwar auch mal zynisch-bru­tal, meist jedoch ver­spielt und dazu rüh­rend-sym­pa­thisch in sei­nem Engagement gegen Armut und Obdachlosigkeit.

     

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    Credits:

    La chu­te de l’empire américain
    CA 2018, 128 Min., frz. OmU
    Buch und Regie: Denys Arcand
    Kamera: Van Royko
    Schnitt: Arthur Tarnowski
    mit: Alexandre Landry, Maripier Morin, Rémy Girard, Pierre Curzi, Louis Morissette

    Termine:

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    Trailer:

     

     A film by Denys Arcand. In French with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Denys Arcand’s the­ma­tic suc­ces­sor to The Decline of the American Empire and The Barbarian Invasions cen­tres on a young man who­se life is chan­ged when he finds two bags of cash after an armed robbery.

    As its title indi­ca­tes, Denys Arcand’s new film con­ti­nues the inves­ti­ga­ti­on into modern socie­ty he began over 30 years ago with his remar­kab­le and for­ma­ti­ve Le Déclin de l’em­pire amé­ri­cain. If 2003’s Les Invasions bar­ba­res was a sequel of sorts, revi­si­ting many of the same cha­rac­ters, this new film is not. Nevertheless, it does com­ple­te a kind of infor­mal tri­lo­gy that looks deep into Quebec socie­ty, its values, and its mores.

    La chu­te de l’em­pire amé­ri­cain is built around the con­cept of money: what it means, how it is used, what value it has in our world, and what it can do to peo­p­le. Arcand’s prot­ago­nist, Pierre-Paul (Alexandre Landry), is a 36-year-old with a PhD in phi­lo­so­phy who ends up dri­ving a cou­rier truck, a line of work he belie­ves he is too good for. A sin­gle event chan­ges Pierre-Paul’s life: he finds hims­elf with a lot of money in his hands – and a choice. This money can pro­vi­de him the life­style he wants, but it can also lead to num­e­rous hea­da­ches, name­ly in the form of ent­an­gle­ments with both poli­ce and the cri­mi­nal under­world. Pierre-Paul’s decis­i­ons take him on an unli­kely voya­ge whe­re he needs all his wits to out­fox his various pur­suers, among­st whom are two rather dif­fe­rent women: a young pro­sti­tu­te who can free him, and a young cop who can put him behind bars.

    Arcand’s pro­bing intel­li­gence turns the film into a subt­le inves­ti­ga­ti­on of con­tem­po­ra­ry socie­ty, a socie­ty whe­re the old social con­tract that once under­pin­ned our inter­ac­tions pro­ves hol­low. Marcus Aurelius jos­t­les with Rousseau and Machiavelli in this wit­ty and sar­do­nic sati­re.   (TIFF)

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    Credits:

    La chu­te de l’empire américain
    CA 2018, 128 Min., frz. OmU
    Buch und Regie: Denys Arcand
    Kamera: Van Royko
    Schnitt: Arthur Tarnowski
    mit: Alexandre Landry, Maripier Morin, Rémy Girard, Pierre Curzi, Louis Morissette

    Termine:

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    Trailer:

     

     

  • La Flor

    La Flor

    Ein Film von Mariano Llinás.

    [indie­ki­no Club] [Credits] [Termine] [Trailer]

    LA FLOR ist ein her­aus­ra­gen­des Filmprojekt der Gegenwart: Ein Regisseur und sei­ne vier Darstellerinnen spie­len mit dem Kino, und ihr Spieltrieb kennt kei­ne Grenzen. Sie kre­ieren Fantasieräume, sche­ren sich nicht um Sinn, Logik, Dramaturgie – und sie ver­ges­sen die Zeit. Die Filmgeschichte ist ihr Abenteuerspielplatz, auf dem sie über zehn Jahre ver­brin­gen, um ein fast 14-stün­di­ges Werk fer­tig­zu­stel­len. Allerdings lässt sich wohl kaum von einer abge­schlos­se­nen Geschichte spre­chen. LA FLOR ist ein im bes­ten Sinne offe­nes Kunstwerk, ein Bildergewächs, das immer neue Blüten zum Vorschein bringt, ein Streifzug durch das Genrekino, ein­ge­teilt in drei Kapitel, sechs Episoden, acht Akte. Mariano Llinás vom Filmkollektiv El Pampero Cine und die Schauspielerinnentruppe Piel de Lava for­dern das Publikum auf, den ver­schlun­ge­nen Wegen ihrer Erzählungen zu fol­gen, die sich mal kreu­zen, dann wie­der Umwege neh­men oder schlicht ins Leere lau­fen. Ein B‑Movie muss nicht zwangs­läu­fig in einem laut­star­ken Showdown enden. Die unzäh­li­gen Off-Stimmen im Agententhriller wider­spre­chen ein­an­der, füh­ren bewusst in die Irre, wäh­rend die Bilder eine wei­te­re Version der Geschichte bereit­hal­ten. Musikalische Intermezzi erin­nern an klas­si­sche Vorführungen in den prunk­vol­len Kinopalästen der 30er und 40er Jahre. Zum Spiel gehört auch ein gewis­ser Ernst, den die Schauspielerinnen Elisa Carricajo, Pilar Gamboa, Valeria Correa und Laura Paredes mit schö­ner Hingabe bei gleich­zei­ti­ger Distanz dar­bie­ten. Dabei reflek­tie­ren sie sowohl ihre eige­ne Rolle als auch tra­dier­te Rollenbilder. Während sich das Werk und sei­ne Darstellerinnen per­ma­nent neu fin­den und erfin­den, sieht man sich selbst beim Schauen und Staunen zu. LA FLOR wur­de auf zahl­rei­chen Festivals enthu­si­as­tisch auf­ge­nom­men. (Arsenal Kino – Anke Leweke)

    Die Vorfreude steigt, ganz ohne Cliffhanger“ Critic.de Teil I
    „Ein for­mi­da­bles Frauenquartett“ Der Standard
    „Überwältigend stark“ Critic.de Teil II
    „Wer sich also jeden Morgen um halb neun in den­sel­ben Kinosaal setz­te, der sich von Tag zu Tag mehr füll­te, kam zuneh­mend aus dem Staunen nicht mehr her­aus.“ Der Standard
    „Ich hat­te es mir so gewünscht, und es kam viel bes­ser: La Flor ist nicht nur ein spie­le­risch klu­ges Arrangement der Kinobezüge, son­dern ein form­voll­ende­tes Pastiche.“ Critic.de Teil III
    La Flor ist sel­ten weni­ger als lus­tig und öfter mehr als span­nend, und wie bei vie­len ande­ren sehr lan­gen Filmen – wie z.B. Peter Watkins The Journey (14,5 Stunden), Jacques Rivetes Out 1 (fast 13) und Béla Tarrs Sátántangó (mage­re 7,5) ist es Teil der Erfahrung, mit dem Film über sei­ne Länge hin­aus zu leben und ihn dabei zu sehen, wie er sich andau­ernd neu erfin­det. “ Artforum

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    Credits:

    Teil 1 besteht aus Akt 1: 167 Min., Akt 2: 59 Min.
    Teil 2. besteht aus Akt 3: 106 Min., Akt 4: 112 Min., Akt 5: 126 Min.
    Teil 3 besteht aus: Akt 6: 99 Min., Akt 7: 117 Min., Akt 8: 107 Min.
    AR 2018,  808 Min.,  Spanisch/Französisch/Englisch/Russisch/Deutsch/Schwedisch/Italienische OmU,
    Regie: Mariano Llinás
    Kamera: Agustín Mendilaharzu
    Schnitt: Alejo Moguillansky, Agustín Rolandelli

    mit Elisa Carricajo, Pilar Gamboa, Valeria Correa, Laura Paredes

    Termine:

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    Trailer:

    A film by Mariano Llinás.  In seve­ral lan­guages with German subtitles.

    [indie­ki­no Club] [Credits] [Termine] [Trailer]

    A film that pays tri­bu­te to the histo­ry of cine­ma, via six epi­so­des inspi­red by the dif­fe­rent forms of cine­ma­tic art. Each epi­so­de has a gen­re. The first epi­so­de could be regard­ed as a B movie, the kind that Americans used to shoot with their eyes clo­sed and now just can’t shoot any­mo­re. The second epi­so­de is a sort of musi­cal with a touch of mys­tery. The third epi­so­de is a spy movie. The fourth epi­so­de is dif­fi­cult to descri­be. The fifth one is inspi­red by an old French film. The last one is about some cap­ti­ve women in the 19th cen­tu­ry who return from the desert, from the Indians, after many years.

    [nbsp]
    Credits:

    AR 2018,  808 Min.,  (Akt 1: 167 Min., Akt 2: 59 Min., Akt 3: 106 Min., Akt 4: 112 Min., Akt 5: 126 Min., Akt 6: 99 Min., Akt 7: 117 Min., Akt 8: 107 Min.), Spanisch/Französisch/Englisch/Russisch/Deutsch/Schwedisch/Italienische OmU,
    Regie: Mariano Llinás
    Kamera: Agustín Mendilaharzu
    Schnitt: Alejo Moguillansky, Agustín Rolandelli

    mit Elisa Carricajo, Pilar Gamboa, Valeria Correa, Laura Paredes

    Termine:

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    Trailer:

  • In many imperfect ways: Carmen y Lola

    In many imperfect ways: Carmen y Lola

    [:de]

    Ein Film von Arantxa Echevarría

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Trotz ihres gemein­sa­men Hintergrunds als jun­ge Romnija in Madrid könn­ten Carmen und Lola unter­schied­li­cher nicht sein. Die 17-jäh­ri­ge Carmen hält nicht viel von Bildung und möch­te nach ihrer anste­hen­den Hochzeit ein Leben als Hausfrau und Mutter füh­ren; ganz so, wie es von ihrer Familie erwar­tet wird. Die kaum jün­ge­re Lola hin­ge­gen hat ganz ande­re Pläne. Sie besucht die Schule und will stu­die­ren, um so aus dem tra­di­tio­nel­len Leben einer Romni aus­zu­bre­chen. Und Lola macht sich nichts aus Männern. Sie bevor­zugt das weib­li­che Geschlecht, wenn auch aus Angst vor den Reaktionen ihrer kon­ser­va­ti­ven Familie nur heimlich.

    Ihr Interesse gilt bald der hüb­schen Carmen, und obwohl die­se mit Lolas Cousin ver­lobt ist, nutzt sie jede Gelegenheit, um ihr näher­zu­kom­men. Zwischen den bei­den ent­wi­ckelt sich eine inti­me Freundschaft, die sich bald in Liebe ver­wan­delt. Doch Tradition und Familie stel­len die­se ver­bo­te­ne Liebe auf eine har­te Probe, und die bei­den jun­gen Frauen müs­sen eine schwe­re Entscheidung treffen.

    [nbsp]
    Credits:

    Spanien 2018, 103 Min., span. OmU
    Regie: Arantxa Echevarría
    mit: Zaira Romero, Rosy Rodriguez, Moreno Borja, Rafela León, Carolina Yuste

    Termine:

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    Trailer:

    CARMEN & LOLA – Offizieller deut­scher Trailer

     

     [:en]A film by Arantxa Echevarría. In Spanish with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Carmen lives in a gypsy com­mu­ni­ty in the sub­urbs of Madrid. Like every other woman she has ever met, she is desti­ned to live a life that is repea­ted gene­ra­ti­on after gene­ra­ti­on: get­ting mar­ried and rai­sing as many child­ren as pos­si­ble. But one day she meets Lola, an uncom­mon gypsy who dreams about going to uni­ver­si­ty, draws bird graf­fi­ti and likes girls. Carmen quick­ly deve­lo­ps a com­pli­ci­ty with Lola and they dis­co­ver a world that, ine­vi­ta­b­ly, leads them to be rejec­ted by their families.

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    Credits:

    Spanien 2018, 103 Min., span. OmU
    Regie: Arantxa Echevarría
    mit: Zaira Romero, Rosy Rodriguez, Moreno Borja, Rafela León, Carolina Yuste

    Termine:

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    [nbsp]
    Trailer:

    CARMEN & LOLA – Offizieller deut­scher Trailer

     

     [:]

  • In many imperfect ways: Becks

    In many imperfect ways: Becks

    Ein Film von Elizabeth Rohrbaugh & Daniel Powell.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Nach der schmerz­haf­ten Trennung von ihrer Freundin zieht die Folk-Musikerin Becks von Brooklyn zurück in ihre Heimatstadt St. Louis, um sich fern­ab vom New Yorker Künstler_innen-Trubel neu zu fin­den. Doch erst­mal ist sie damit beschäf­tigt, mit ihrer streng katho­li­schen Mutter die Fronten der sexu­el­len Freiheiten zu klä­ren und etwas Geld zu ver­die­nen. Da die Gesangsauftritte in der Bar ihres alten Kumpels Dave nur ein paar Dollar Trinkgeld abwer­fen, ent­schließt sie sich, Gi-tar­ren­un­ter­richt zu geben. Ihre ers­te Schülerin ist die schüch­ter­ne Elyse, die aus­ge­rech­net mit Becks altem High-School-Erzfeind Mitch ver­hei­ra­tet ist. Zwischen den bei­den Frauen ent­wi­ckelt sich rasch eine inni­ge Beziehung, die Elyses bis­he­ri­gen Lebensentwurf gehö­rig ins Wanken bringt …

    Das Regie-Duo Elizabeth Rohrbaugh und Daniel Powell ließ sich für BECKS vom Leben der US-ame­ri­ka­ni­schen Singer/Songwriterin Alyssa Robbins inspi­rie­ren, von der auch die meis­ten der bit­ter­sü­ßen Lie-bes­lie­der im Film stam­men. Neben dem berüh­ren­den Soundtrack wird BECKS vor allem von sei­nem star­ken Darstellerinnen-Ensemble getra­gen: An der Seite von Newcomerin Lena Hall glän­zen „Chicago Hope“-Star Christine Lahti als Becks gläu­bi­ge, aber gut­her­zi­ge Mutter Ann und Mena Suvari („American Beauty“, „American Pie“) als jun­ge Ehefrau Elyse, die zwi­schen den Wänden ihrer rie­si­gen Vorort-Villa an Langeweile und Unlust zu ersti­cken droht. Ein berüh­ren­der Film über Heimkehr, alte Familienkonflikte und ein neu­es Begehren

    [nbsp]
    Credits:

    US 2017, 92 Min., engl. OmU
    Regie: Elizabeth Rohrbaugh & Daniel Powell
    mit: Lena Hall, Mena Suvari, Christine Lahti u.a.

    Termine:

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    [nbsp]
    Trailer:

    Becks (Trailer) from Salzgeber & Co. Medien GmbH on Vimeo.

     

     

    A film by Elizabeth Rohrbaugh & Daniel Powell. In English with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    After a crus­hing break­up with her girl­fri­end, a Brooklyn musi­ci­an moves back in with her Midwestern mother. As she navi­ga­tes her home­town, play­ing for tip money in an old friend’s bar, an unex­pec­ted rela­ti­onship beg­ins to take shape.

    [nbsp]
    Credits:

    US 2017, 92 Min., engl. OmU
    Regie: Elizabeth Rohrbaugh & Daniel Powell
    mit: Lena Hall, Mena Suvari, Christine Lahti u.a.

    Termine:

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    [nbsp]
    Trailer:

    Becks (Trailer) from Salzgeber & Co. Medien GmbH on Vimeo.

     

     

  • In many imperfect ways: Red Cow – Das Mädchen mit den roten Haaren

    In many imperfect ways: Red Cow – Das Mädchen mit den roten Haaren

    [:de]

    Ein Film von Tsivia Barkai Yacov.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Benny ist 17 und lebt mit ihrem Vater, einem streng­gläu­bi­gen Religionsgelehrten, in der jüdi­schen Gemeinde von Silwan, einem vor­wie­gend von Palästinensern bewohn­ten Stadtteil Ost-Jerusalems. Ihr Haar ist so rot wie das Fell des gera­de zur Welt gekom­me­nen Kalbs, von dem sich ihr Vater und sei­ne Anhänger die lang ersehn­te Erlösung ver­spre­chen. Benny soll sich um das Jungtier küm­mern – dabei fühlt sie sich im reli­giö­sen Dogmatismus ihres Vaters, mit dem sie groß gewor­den ist, schon seit lan­gem nicht mehr zuhau­se. Als die gleich­alt­ri­ge Yael in der Gemeinde kommt, um dort ihren Wehrersatzdienst zu leis­ten, gerät Bennys streng gere­gel­tes Leben gänz­lich aus den Fugen: Plötzlich ist da ein kör­per­li­ches Begehren, das ihren eige­nen Glauben in Frage stellt – und noch mehr den des Vaters…

    Tsivia Barkai Yacov erzählt in ihrem Langfilmdebüt nuan­ciert und bild­stark vom sexu­el­len Erwachen eines Mädchens in einer streng reli­giö­sen Umgebung, die die Regisseurin trotz aller kri­ti­schen Distanz nicht ohne Zuneigung zeich­net. Kraftvoll und zart zugleich spielt Hauptdarstellerin Avigayil Koevary Benny als ein Mädchen, das nicht nur einen Familien- son­dern auch einen Glaubens- und Ideologiekonflikt über­win­den muss, um zu sich selbst zu fin­den. Auf dem Jerusalem Film Festival wur­de DAS MÄDCHEN MIT DEN ROTEN HAAREN für sei­ne fil­mi­sche Ausdruckskraft gefei­ert und mit gleich drei Preisen ausgezeichnet.

    [nbsp]
    Credits:

    IL 2018, 90 min., hebräi­sche OF mit deut­schen UT
    Regie: Tsivia Barkai Yacov
    mit: Avigayil Koevary, Gal Toren, Moran Rosenblatt, Dana Sorin

    Termine:

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    Trailer:

    Das Mädchen mit den roten Haaren (Trailer) from Salzgeber & Co. Medien GmbH on Vimeo.

     

     [:en]A film by Tsivia Barkai Yacov. In Hebrew with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Benny’s hair is as red as the fur of her devout father’s tre­asu­red calf – which he belie­ves will bring sal­va­ti­on. But the 17-year-old feels as lonely and trap­ped as the calf in its enclo­sure. Benny’s mother died giving birth to her, and she grew up alo­ne with her caring yet patri­ar­chal father. He is a figu­re of aut­ho­ri­ty and a men­tor for many peo­p­le in their Jerusalem reli­gious com­mu­ni­ty. Benny beco­mes incre­asing­ly cri­ti­cal of her father’s reli­gious, uto­pian natio­na­lism and then there’s Yael, the self-con­fi­dent young woman who has set off a whirl­wind of lon­ging and emo­ti­ons in her. Avigayil Koevary powerful­ly por­trays the defi­ance and desi­re of a young woman in Tsivia Barkai Yacov’s debut fea­ture film.

    [nbsp]
    Credits:

    IL 2018, 90 min., hebräi­sche OF mit deut­schen UT
    Regie: Tsivia Barkai Yacov
    mit: Avigayil Koevary, Gal Toren, Moran Rosenblatt, Dana Sorin

    Termine:

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    [nbsp]
    Trailer:

    Das Mädchen mit den roten Haaren (Trailer) from Salzgeber & Co. Medien GmbH on Vimeo.

     

     [:]

  • In many imperfect ways: Princess Cyd

    In many imperfect ways: Princess Cyd

    [:de]

    Ein Film von Stephen Cone.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Die 16-jäh­ri­ge Cyd besucht in den Sommerferien ihre Tante Ruth, eine bekann­te Schriftstellerin, in Chicago. Die bei­den haben sich seit dem Tod von Cyds Mutter vor vie­len Jahren nicht gese­hen. Und sie könn­ten unter­schied­li­cher kaum sein: Während Cyd den gan­zen Tag Fußball spie­len und sich im Garten son­nen möch­te, sitzt Ruth am liebs­ten hin­term Schreibtisch und arbei­tet an ihren Texten. Auch beim Thema Liebe haben sie ande­re Ansätze: Cyd erkun­det gera­de ihr sexu­el­les Be-geh­ren und ver­liebt sich in die smar­te Kellnerin Katie. Ruth hin­ge­gen ist Langzeit-Single und hat schein­bar kein Bedürfnis, dar­an etwas zu ändern. Als Cyd ihre Tante aus der Liebesreserve locken will, erklärt Ruth ihr ein paar Dinge über das Glücklichsein.

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    Credits:

    USA 2017,  96 Min., engl. OmU
    Regie: Stephen Cone
    mit:  Rebecca Spence, Jessie Pinnick

    Termine:

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    Trailer:

    Princess Cyd (Trailer) from Salzgeber & Co. Medien GmbH on Vimeo.

     

     [:en]

    A film by Stephen Cone. In English with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    PRINCESS CYD fol­lows 16-year-old ath­le­te Cyd Loughlin (Jessie Pinnick) while visi­ting her nove­list aunt (Rebecca Spence) in Chicago over the sum­mer. Eager to escape life with her depres­si­ve sin­gle father, Cyd falls for a girl in the neigh­bor­hood, while she and her aunt gent­ly chall­enge each other in the realms of sex and spirit.

    [nbsp]
    Credits:

    USA 2017,  96 Min., engl. OmU
    Regie: Stephen Cone
    mit:  Rebecca Spence, Jessie Pinnick

    Termine:

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    [nbsp]
    Trailer:

    Princess Cyd (Trailer) from Salzgeber & Co. Medien GmbH on Vimeo.

     

     [:]